Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-01-22 · Heft 1773 (22.1.1924) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1773 (22.1.1924)
Date
1924-01-22
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980856--17531-3004541
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

9fe 1778 Wien, DftnS^ag Men«? MmMikzrkksik«« Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wien, S. Seitzergasi* 4 (Ecke Bognergasse beim Oraben) Kredituna Warengeschäfte Telephone; 60-4-82, 60-4-93, 63-4-85, 64-4-42. 68^4 78, 69-4-82 10455 Telegrammadresse t Frapobank Volkswirt. Gestempelte Krone OJßSlV, kentlme«. Bilszahlikng Wien 0.0C811/* Eentimes. In Zürich notierte 21./1 19./1. die österr. gestempelte Krone . . . . 0.0081V 0.0081 Va die österreichische Krone . . . . . . 0.00817* 0.00817* die tschechische Krone .... . , . 16.80 16.80 die Mark . pro Milliarde — —.— Holland . . . . 214.90 214.85 New-Fork. . . . 579.50 578.50 London . . . 24.50 i^ciris »»,»,«»»«» . . . 25.35 26.35 Mailand. 25.15 Belgrad......... . . . 6.60 6.65 Bukarest. . . . 2.90 290 Sofia .. . 4.15 Budapest ......... 0.0206 Warschau. . ■, . —.— —.— Sie Südbahn im Bnndesbetrieb. Von Oberbaurat Ing. K. Seligmann. (Zur heutigen Generalversammlung.) Am 1. Jäu,nav 1924 ist in dem so wechselvollen Schicksal der Südbahn ein markantes Ereignis eingetreten. Eine Anordnung der Ge-neraldirektion der österreichischen Bundesbahnen kündigt an, daß mit obigem Dermin der Betrieb der österveichrschen Linien der Donau-Save-Mria-Eisenhahn-Geftllschaft (vormals Südbahn-Gesellschaft) von der Unternehmung „Oesterireichrsche Bundesbahnen" übernommen wird. So vollzieht sich ziemlich geräuschlos ein in der Eisenbahnge schichte Oesterreichs und der Südbahn äußerst einschneidendes Geschehnis. War doch die Südbahn das letzte große Ver'kehrsunternehmen,.welches noch im Privatbetrieb geblieben war. Mt Ausnahme der Eisenbahn Wien—Aspang, welche bekanntlich in den Händen belgischen Kapitals ist, ist keine österreichische normalspurige Strecke mehr im Eigenbetrieb der Eigentümer. Es muß diese Betriebsübernahm« durch den Bund um so mehr verwundern, als eben die Frage, staatlicher oder privater Betrieb, sehr umstritten ist und angesichts des enormen Berriebsabganges 'der Bundesbahnen sehr viele Stimmen auch von autoritativer Seite für das Abstoßen der Bundesbeviebe laut wurden. Schon vor dem Weltkriege war die Situation der Südbahn in vermögensrechtlicher Hinsicht eine äußerst komplizierte. Durch den großen Krieg und die abermalige Zerreißung des Netzes ist die Sachlage noch verwickelter geworden, zumal jetzt noch ein neues selbständiges Hoheitsgebiet — Jugoslawien — -hinzukam und somit das Südbahunetz nunmehr in vier ver« s ch i e d c n e n Reichen zu liegen kommt. Es ist daher begreiflich, wenn die Regelung so vieler technischer und finanzieller Fragen, welche milder Neueinteilung des gesellschaftlichen Netzes und der Betriebsmittel Zusammenhängen und deren Ordnung schon in dein Friedensverträgen von Saint-Germain und Trianon m Aussicht gestellt wurde, wenn die Bereinigung dieses Komplexes von offenen Fragen fast fünf Jahre auf sich warten ließ. Nunmehr ist das Uebeveinkommen, welches im März 1923 zu Rom zwischen den Vertretern der Staaten Italien, Oesterreich, Ungarn und Jugoslawien, -fccr Südbahngeftllschaft sowie dem französischen Komitee, welches die Obligationsbesitzer vertritt, abgeschlossen wurde, nach Ratifikation durch die Nationalversammlung in Kraft getreten. Darin wird ftstgestellt, daß die Gesellschaft als solche be? . stehen bleibt, sie führt den Namen Donau-Save- Adria-Eisenbahn-Gesellschafk. (vormals Südbahn-Gesellschaft)) und hat ihren Sitz in Men, die Linie« samt ihrem Zubehör und dem rollenden Material bleiben Eigentum der Gesellschaft. Keiner der Staaten darf in der Zeit der GA« tigleit des Uebeveinkommens, das ist von 1928 bis 1968, von dem konzessionsmäßigen Recht der Einlösung Gebrauch machen, dagegen ist die Gesellschaft verpflichtet, sofern sie den Betrieb nicht selber führt oder einer Privatnuternehmung überläßt, ihn auf Verlangen dem Staate, dessen Gebiet die Linien durchziehen, ^ür die Dauer des Uebereinkommens zu übertragen. Auf Grupd dieser Bestimmung hat die Bundesregierung den Betrieb der österreichischen Linien in die Hand genommen, beziehungsweise der Unternehmung „Oefterwichvsche Bundesbahnen" aufgetragen, offenbar von 'der Erwägung ausgehend, daß die' 'Regierung, die in jedem Falle für das Defizit aufkommen muß, sich durch den Eigenbetrieb den weitestgehenden Einfluß auf die Geschäftsführung sichern kann. Die rollenden Betriebsmittel!»erden auf die vier Länder aufgeteilt und betrügt der Anteil Oesterreichs 83,8 Prozent, wobei der Stand vom 1. Juni 1922 maßgebend ist. Mit dem Zeitpunkt der Betriebsübernahme ist der Bund verpflichtet, die Bahn, ihre Einrichtungen und die Fahrbetriebsmittel in gebrauchsfähigem guten Zustand zu er« halten, so daß den Anforderungen eines sicheren Verkehrs Genüge geleistet' wird. Auslagen für Investitionen, Erhaltung A«d Erneuerung gehen zu Lasten; des botriebführenden Staates. Als Gegenleistung für die Benützung der Bahn, ihres Zubehörs, ihrer Einrichtungen einschließlich der Matevialvortäte und der Betriebsmittel hat der betriebfühvende Staat einen jährlichen Beitrag von 22,6 Prozent des Bruttoerträgnisses an den ORigationsfond zu zahlen. Für Oesterreich ist ein Mini« malbetrag von 6,760.000 Goldfranken festgesetzt, auch eine obere Grenze wurde fixiert und steigt diese von fünf zu fünf Jahren. Ans dieser Bestimmung ergibt sich die Notwendigkeit, für die Südbahnlinien auch.weiters eine gesonderte Betriebsrechnung zu führen, jedoch ist vorgesehen, daß nach Ablauf von zwei Jahren durch Vereinbarung zwischen dem Bunde, dev Gesellschaft und dem Komitee die Einnahmen nicht^m-chr auf Grund einer separaten Rechnung' sondern mit Hilft eines aufzustellenden Schlüssels bestimmt werden. Für den oben genannten Mindestbetvag hat das Königreich Italien die Garantie übernommen wofür das Bruttoerträgnis der österreichischen Linien an eine von Italien zu nominierende Bank in der Höhe der Vierteljahrsquoft zu deponieren sein wird. An Stelle der gedachten Zahlungen kann Oesterreich unter gewissen Voraussetzungen sich zur Leistung einer Pauschalannuität von 7,850.090 Goldfranken verpflichten, welche für die ganze Dauer des Uebeveinkommens zu gelten hat und die Aufftellung einer gesonderten Betriebsrechnung entbehrlich macht. Jedoch erfährt die Garantie der Staaten für ein allfalliges BetviebSdefizit auch im Falle der Pauschalierung keine Aendernng. Bezüglich des Personals wurde vereinbart, daß jene Bediensteten, welche sich im Zeitpunkt des Inkrafttretens des Abkommens im Stande eines Netzes der Gesellschaft befinden, in den Dienst des betriebführenden Staates treten, sofern sie die Staatsangehörigkeit besitzen oder erwerben, wobei für etwaige Option eine Frist von sechs Monaten zuerkannt wird. Ebenso geht das Personal der bestandenen Generaldivektion der Südbahn, soweit es nicht für 'den vorerwähnten Zentraldienst beansprucht wird, unter den/gleichen Voraussetzungen und Modalitäten in den Dienst der betreffenden Staaten über, Die übrigen Bediensteten werden nach den bestehenden Normen in den Ruhestand versetzt, sofern sie nicht dennoch (ausnahmsweise) von einem-der vernagschließenden Staaten übernommen werden. Die Durchführung der Betriebsübernahme und die näheren Einzelheiten des Uebergangez wurden von der Generaldirektion 'der Bundesbahnen geregelt. Die erst kürzlich geschaffene Generaldirektion der österreichischen Bundesbahnen hat durch die Angliederung eines so bedeutenden Netzes einen wesentlichen Zuwachs -ihres Wirkungskveifts erfahren und ist damit auch chre Verantwortung beträchtlich gestiegen. Um so wichtiger erscheint es, daß die neuen Männer, welche das Vertrauen auf ihre verantwortungsvollen Posten gestellt hat, ungestört und unbeeinflußt von dem Zweck und Ziel widerstrebenden Motiven, die Politik und Sonderinterefsen schaffen, an dem schweren Werk der Gesundung arbeiten. Neuerliche Kurrsenkung der frmiziifischen Frank«. . Trotz dar DomWmgen der -ftwiMfllche« Naglioruny siM der. französische Franken weiter. Gr hat neuecktings in Zürich fast einen Schweitzer Frauken emyebützt und notierte 25.85 gegen 26.85 am Vortage. Er ist Nicht mehr weit von der Mailänlderpavitüt entfernt. Die'Jutierveuiiion der Pariiftx Banken ist also voMomen im Sande vevlauftn. Die verschärften Steuermatzmchme«. Paris, 21. Jänner. Wie verlautet, habe sich Mmsterpräsidmt Poinvare nach einer Konferenz mit dem Finanz- Minister de Lasteyvie entschlossen, das ProjeEt des CouponbucheS, das heißt e>me8 Heftes, in das jeder Steuevträger seine Einnahmen aus irgend welchen Dftves eintrayvn lassen muß, autzugsbvn und den GsgrnvoHhIbag Jsaac anzunchmen, wonach die Banken verpflichtet sind, jede CoupMyahkmg in einem Register zu notieren, daS den Stouerümtem zu übchvmitHiM ist. Nachmittags hatte W Lasteyvie einte Besprechung mit dem Prästdentan der Budgetikmumission Darvac, dem BerichterstaÄer BokauowSki sowie verschiedenen SteuerdiveAvven, um den Text des neuen Gesetzentwurfes zu vevetiNb-aren. Set Ausweis der deutschen Reichsbank. Neuerliche Vermehrung des Notsmmüaufes Wertbeständige Kredite. Berlin, .21. Jänner. Der Ausweis der ReichSba-ick vom 22. Dezember 1923 erakbt eine neue Zunahme'des Banknotenumllcmifts um W,4 auf 474,6 TriMonien Mark. Die Be«ttehmwg ist im wüssntAchen bedlmgi durch starke DevifenanlkÄuft' und ei«' wetteres Anwachsen des Bestandes der Bank an RentenbanGcheinen. Mgckchtn hiervon ist die Steigerung bc8' Notenumlaufes wie alljährlich in den letzten Dezemtbarwochen, eine natürliche Foilge des ve^tärlvten VerikchrSbedarfes für daS WechnachtSgeschälft und für dem Jahvesschluß. Aus der Mvivschw setzte sich die. in der zwetiftn Dezember- Woche beobachtete Entwicklbuug ftrt. AuS^drn unverzinslichen Kr-ckdiftn des Reiches bei der R-enteNba-Nk ließen sich im Umtausch geigen Penpiemmark wvtt-vve 21,9 Millionen Renwmnark i,m Verkehr Metzen, baren Umtoiuscherlös in der Höhe .von 21^ TMiouey Mark zur Abdeckung des RestbestaudeS auf 82. Jännex 1924 Gsite 7 SchatzanweisuuiMcuw Vernornduu-g fand. Somit ist die Schatzauweifungsschuw des Reiches bei der ReHÄbanik gan-- lich getllgt. Die weiter fovigesetzie Umstellung der Kreditgewährung an Private auf wevi'b-cistä.ndige Basis führte von neuem ainerftil's zu einem Rückgmig der MechseGeistände — ucimllich um 61,5 auf 819,8 Trillionen Mark — und anderseits zur Vernlchvten Beauchvüchung des Lomtbardkontvs. Die AuS- ^a'chuugen im Papiermavr-Äomibairdgeschüft GauptsÄchlkich aus lombardierte Wechsel) wuchsen um 48.7 auf 103 Trillionen Mark, im Reutenmarcheschäft um 64,3 ans 79 Mllione« Rowtenmavk. Die gesamte KapitallSMage stieg demgemäß um 39,7 auf 622 Trillionen Mark. Die Bestäube der Dank a« RentirrdanSscheiuen enfchvm eine Zunichme um 27^ aus 195,2 Millionen Rmtenmark. De DarlsbeuSkasieU des Reiche« wurden in der Höhe von 2$ Trillionen Mark neu ht Anspruch genommen. Clearingknrse der Osterrgichlschfm HationalbaBk vom 21. Jänner 1924. Devisen (Schecks und Aus- ' Zahlungen) Amsterdam f. i holl. Gulden Apram I |ui». Kronen . . . j Belgrad 1 Dinar .j Berlin* 1 deutsche Reichsmark! Brüssel 1 heldische Francs . . Budooest 1 ungarische Kronen . Bukarest 1 U§., Chrlstlanla 1 norweir. Kronen . Kooenhaaen t dänische Kronor . London 1 Pfund Sterling . . . Madrid 1 Pesetas. Mailand 1 Lire. New York i Dollar ...... Paris 1 Francs.. Pra?! tschecho-slow. Kronen . Sofia f I.ewa ....... Stockholm 1 schwedfscheKronor . Warschau** l nofnlsche Mark. . Zürich I schweizerische Francs . Noten Kurs vom 18. Jiaa. Geld Ware Geld Wut 28410.- 28500.- 28400— 28500— 818,- 820— 816— 880— 816— 820— ÄS— 880— 15.50 16.10 15.90 164» 2904— 2916— 2339— 295!— 2.41 2.5! 2.4! 24» 355— 357— 354— 356— 9830— 9870— 9630— «930— 118R0— f 1920.— 19480— 12520— 29820'«.- 299200— SCOOeO— 381000— 90W— 9070— 8980— 9020— 3084— 3098— 3054— 3066— 7O035— 71185— 70935— 71185— 3102— 3118— 3192— 3286— 2060— 2070— 2070— 2060— 500.— 504— 503— 507— 18420— 18480— 18370— 18430.- 12225— 12305— 12275— 12325— Amerika». Noten v. 5 Dollar autw, » . kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva , - . . 100 . . ,, , kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten*... - . . .100 . . . . „ kleinere* . . . Bngl. Noten von 5 Llvrest. aufw. , n kleinere. Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden , Italienische Noten v. 100 Lire aufw, , > » kleinere . . , JngosL Noten ungest. zu 1000 Dinar .» . . kleinere . < Norwegische Noten 100 Kroner , Polnische Noten **.. ... . . , kleinere** . . . Rumänische Noten rulVOOu.SOOLe „ * , kleinere . . . Ross. Noten (Roman.) zu 500 Rubel » » . 100 ■ , . , . kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor , Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOO aufw, . » kleinere Ungar. Noten (neue Em.) zu lOOOKr . , zu 10.000 Kr. . . , . . kleinere. 70860— 70780— 2855— 478— 458— 11740.- 15.20 14,70 296430— 296200— 3065— 26203— 3070— 3253— 815.- 805— 9710— 63— 18210— 12160— »10— 2037— 2032— 1.82 1.77 71250— 71180— 70900— 70800— 713*)— 71200— 2895— aoo— 2SW.- 486— 4M— 489— 466— 4«i— 489- 11820— 12330— 45.29 12410— 15.80 15.80 iiä. '4.70 1530 298''30— 298200— 299800.— A78.'»0— 298000— 289600— 3095— 3150— 3180— 2S40— 26200— 26400— 3090— 3020— 3040— 3070— 3000— ID— 821— BW— Btt— 811— 8Ö2!- 808— 9790— 9160— 9840— 73— to— 8p.— 68— S:- 352— 333,— 332— 328.- 332— —— —— ■ ““»T , —»— . —— 18310— 18160— 18260— 12240— 12260— 12340— 8990— 8880— 8940— 2053— 2048— 20555— 2068— 2047— 2063— 2.92 1.90 2.10 1.97 1.85 2.05 * Für 1000 kS.-Mark, ** für 10.000 pol«. Mark. DK Wiener Börse gegen die neue« Stenern. Gestern nachmittags begab sich eine Deputation der Mener Börsenkammer zum Finanzmirrifter, um diesem den Standpunkt b« , Börse über die Erhöhung der Wektenumsatzsteuer klarzulegen. Cs wurde bstont, daß fni Falle der Verdoppelung der Efftktemrmsatzstvuer dor gesamte Effektenhandel von Wien abgelenkt werden würde. Eine devartige Schwächung des Wiener Marktes mufft die KapitallSbeschasfung im Wege von N e uemissionen unmöglich machen, wodurch die Jüdustvie wieder genötigt wäre, die für die Betvieibe erforderlichen Mittel im Wege 'des Bankenkredits zu beschaffen. In 'letzter Linie würde daher der Geldbedarf 'wieder an den Schaltern der Notenbank landen. Es müsse unbedingt dafür gesorgt werden, daß dreft Wirkungen nach Möglichkeit vermieden wn& bei der. Erhöhung der Steuer jene Grenzen nicht überschritten werden, bei denen der Steuererfolg gefährdet und der gssamtwivtfchaft'liche Effekt ruinös wäre. ES bestehe die Befürchtung, daß die unsichere Definition des GefttzenitwurftS in der Praxis -der Steuerbehörden dochwieder nur zum. Nachteile des Zewstten ausfchlagen würde. Daher sei eine entsprechend schärfere ^extierung des Gesetzes notwendig. DK Ermäßigung der Bankenkonditione». In einer am Samstag stattgehabten Sitzung des Wiener Bankenverbandes wurde die Frage des Abbaues der Konditionen, die angesichts der starken Steuerechöhung von echöhter Wichtigkeit ist, zur Erortemng gebracht. Man einigte sich im Prinzip, dk Konditionen wesentlich zu ermäßigen. Mittlerweile haben die beeideten Sensale gleichfalls.mil der KonditionSftage sich befaßt und. beschlossen,, für den Fall, als die Banken eine namhafte Reduktion eintreten lassen, die Sensarie von 2 auf 1 PronMe herabzuse-en. Es ist ferner eine Ermäßigu-ng der Arrangementsgebühren in die Wege geleitet, alles selbstverständlich nur unter der Voraussetzung, daß auch hinsichtlich der.Effekten« Umsatzsteuer von maßgebender Seite Konzessionen gemacht werden. Direkter Flugverkehr zwischen Oesterreich und Pol«». Für das nächste Frühjahr ist die Einrichtung eines direkten Flugdienstes zwischen Warschau, Krakau und Men mit Abzweigungen nach Lemberg, und Danzig geplant. Mener Börse. Nach GeschäftSftille etwas gebessert. Da die exekutiven Verkauft keme Fortsetzung fanden, dk Prolongation bei enorm flüssigem Geldstande leicht 'bewerkstelligt wurde, eröffnete die gestrige Börse in. etwas freundlicher«: Stimmung. Das Geschäft gestatte.- sich jedoch sehr schleppend, da sich die Speknl-a-üon w: itest--:heudrr - Reserve, fa*

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.