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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-17 · Heft 1768 (17.1.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1768 (17.1.1924)
Date
1924-01-17
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Gerte 6 Wien, Donnerstag Bühne und Kauft. Wtz öchrödter «nd unsere Staatsoper. In der Nacht aut den 15. d. ist in Wien der Kammersänger Fritz Scbrödter im 69. Lebensfahre gestorben. Am "Anfang und am Ende seiner Bühnenlaufbahn «and die Operttt?. Von Berlin kam er vorerst durch Vermittlung von Johann Strauß zur Wiener: Operette, dann erst an die Hosvper, und als <r iur Jahre 1915 von dieser Stätte seines jchrzchmolangen Wirkens als tvohlbcsiallies Ehrenmitglied Abschied nahm, kehrte er zu seiner ersten Liebe zurück und spielte den Schubert in: „'Dreimäd-rchans". Er blieb übrigens auch int Operntheater seiner Devise „frisch, froh, fröhlich und frei" storS treu, auch dorr glänzte er als OperetLen'he-l-d in der Rolle des Cisensrein in der „Fledermaus", er war der fesche Kerl, der Li'bling der Wiener, dem Fürsten-- und Frauengunst ni reichen: Maße Geschieden toar, dessen Humor aber auch vom Vorsiadlpublikum geschätzt wurde, er blieb der Troubadour, der Charmeur, der echre Komödiant. Aus süuern rissigen Repertoire erwähnen wir besonders die Lortzing-Partien, in denen er seiner frohen Laune ungehemmt die Zügel schießen lassen konnte, und den von Richard Wagner gewürdigten David in den „Meistersingern", der durch seine blühende St-'.mm-.' und lein natursungenhastes Spiel geradezu erfrischte. Wehmütig gedenke;; wir an Schröders Bahre siner Glanzzeit der Hofoper, da Wink-elmarm, Reichmann und Hesch, die Förster-Lauterer und die Hilgermann zugleich mit Schrödier den Stol; der MeistersinpexauMhvmrg bilderen. Eine von Lustav Mahler geleitete Premiere war damals noch ein mit fieberhafter Spannung erwartetes Ereignis und das musikalische Wien hing in Berohrung an seinem dämonischen Dirigenten, der nicht genug '.vettern und schimpfen konnte, wenn ein höfisches Thecrire pare mir vmständlichen Vorbereitungen seine künstlerischen Pläne störte. Das Theatre pare wurde durch ein Theatre Poiret abgelöst, bei dem an Stelle des _Mienen Movnen-eituns als 20o «nid nicht Tanger als 300 Zeilen sein, müssen bisher unveröffentlichte Arbeiten und in lNaWnschvist geschrieben sein. Eine Rücksertdung erfolgt mcht. * Aus den Theatern. Bürgt heaterr Morgen um 7 Uhr „E y r a n o vouBerqerac. Akabemietheater: Morgen um Va^ Uhr „Hochzeitstage". VolSover. Heute „H o f f m a n n s E r z ä h l u u° g e n". — Morgen Freitag „Fan st". Im Lustsvieltüeaterist Freitag den 18. b. Premierenabenb. Zur Darstellung gelangt die Novität „D i e innere Stimme" von Dario Niccodemi mit Charlotte Ander (vom Königgrätzertbeater in Berlin) als Gast und Josef I a r n o in den Hauptrollen. Im NeuenWiener Stadtiheater finden bis auf weiteres jeden Samstag um 3 Uhr nachmittags Mittel st ands-Opernvor st eli'ungen statt, zn denen ab Samstag den 19. d. Abonnements für se drei Vorstellungen an der Tageskasse zur Ausgabe gelangen. Für die am 26. d. zur Aufführung gelangenden Opern „Hoff manns Erzäblunge n", 9. Februar „Zar und Zimmermann" und 23. Februar „Die Z a u b e r f l ö t e" können Abonnements für alle dret Vorstellungen gegen Erlag der Kartensteuer von 33.000, K., 48.000 K. und 63.000 K. beboben werden. Die Besetzung der Titelrollen wurde erstklassigen Solisten übertragen. W i e ll e r K o m 8 d i e n h a u 8. Sonntag den 20. und 27. d.. nachmittags '/,3 Uhr. als zweite und dritte Vorstellung im Zyklus volkstümlicher Vorstellungen „Das N u l l e r l" von Karl M o r r e mit Gustav M ü l l e r als Gast. 17. Jattuar 1994_ ' Eerichtssaal. Der Verzicht auf die Zinssteigerung. Julius Kraus, de» rm Hause Margareten. Sonnenhofgasse 1. ein GeschäflSlokal und eine. Wohnung inne hat. hatte mit dem Hauseigentümer anläßlich der Vornahme einer größeren Adaptierung noch vor Inkrafttreten des neuen Mietengesetzes emen zehnjährigen Mietvertrag im Jahre 1922 abgeschlossen, demzufolge der Hausherr ausdrücklich für die Dauer des Vertrages auf jede Zinssteigerung verzichtet und nur für Kanalraumer^ gebühren und sonstigem Jnstandhaltungszins eine eventuelle Mehrquote seitens des Mieters zu zahlen war. Als nun der Hausherr trotzdem an Bestandzins vierteljährig 160.000 K. von dem Mieter begehrte, der den Zins für das Jahr 1923 im ganzen im Betrage von 420.000 K. im vorhinein entrichtet hatte, erlegte der Mieter unter Protest den Betrag und brachte beim Bezirksgerichte Margareten eine Feslstellungsklags ein. daß der Hausherr vertragsmäßig nicht berechtigt -war. den Mehrbetrag zu verlangen. Das Bezirksgericht Margareten gab der Klage des Miettrs statt. Wenn auch im § 15 des neuen Mietengesetzes ausdrücklich gestattet ist. auch bei einem bestehenden längeren Mietverträge eine Erhöhung des Mietzinses vorzunehmen. so sei dies in diesenr Falle unstatthaft gewesen, weil der Vertrag erst nach der Geldentwertung zustande kam und daher die Parteien mit beiderseitigen Willen jede Steigerung ausdrücklich ausgeschlossen haben und daher auch nicht von einem Vertrag gegen die guten Sitten gesprochen werden könne. Gestern beschäftiatt sich das Zivillandesaericht mit dev Berufung des Hausbesitzers gegen dieses Urteil. Der Senat wies die Berufung ab. weil nach dem Vertrage ganz klar eine Steigerung ausgeschlossen war. Kommandite der Kroatischen Eskomptebank. Agram Wien, I. Seitzergas s e 4 Telephone r 60-4-82, 60-4-93, 63-4-85. 64-4-42, 68-4 78. 69-4-82 Alte Arten von Bankgeschäften (Ecke Bognergasse beim Graben) 10465 Kredit- und Warengeschäfte Telegrammadresse: Frapobank Dirigentenstabes die Nähnadel der Anderen Schneiderinnung den „Takt"! gibt, :md unsere ausaezeich-ntten Künstler zu männlicher- und weiblichen Mannequins herabgewürdiat werden. Noch keine zwanzig Jahre trennen uns von der glanzvollen Mahlerschau Aera, doch eine Wett liegt zwischen jener Kunststätte, die alte Kulturgüter treu bewahrte und vermehre, und dem Geschäftsb.'trieb im Operntheater von heute! •' fü6. Sie Spernsänqer Neqen dar Theatre pare. Eine bemerkenswerte Bewegung in der Staatsoper. In Kreisen der Mitglieder bn Staatsoper werden Stimmen laut, welche sich gegen eine Wiederholung des Theatre pare aus sprechen. Ein Teil der Kinstlrr steht aus den Standpunkt, man könne sie bei ihrem künstlerischen Range nicht veranlassen, an einer Veranstaltung in der Siaatsopw mitzuwirken, bei welcher, wie sich bei dem jüngsten Theatre parzeigte, das Interesse des PuMkums fast gar .nicht den künstlerischen Darbietungen auf der Bühne gilt. Es ist jedenfalls bemerkenswert und erfreulich, daß in dieser Sache nun auch die Stimme der Kunst z u W o r r e k o m m t. Zur Begründung führen die Opernsänger an, daß das finanzielle Ergebnis des Th'aire pare in keinem Verhältnis-steht zu dem künstlerischen Opfer, welches 'dargebracht wurde. Wegen -eines Ertrages von blaß 300 Millionen fronen brauche man nicht ein Kunstinstitut vom Range und Ruf der Staatsoper zu einem Schneider- :n. o b e f a I o n zu degradieren. Apollotheater. Eine Neueiwtudierung Vau Richard Heu-' oeraers ..Op ernbalI" erinnert daran, daß diesem ,Ia-'ns:cke" Operette trotz Fall und Lehar noch lange nicht tot ist. Die vornehmen, prickelnden Melodien haben bei aller An-, lehnuna an Johann Sttauß ihre eiaene Note und die. Ge- . Äegenheit der Arbeit könnte mArrch-em -Operetten-BMchreibrr von heute zum Beispiel dienen. Die Auijikülbruna war wohl etwas improvisiert, doch stellen sich alle Mitwirkenden Mit' schönem Euer in den Dienst der liobsnswürvi-g anmutigen Munk und die Damen .Kukuk und Lüdersdorf und Herr Walt e r s wurden mit herzlichem Beifall bedacht. '' Eine bierhart Hauptmann-Premiere fand in Leipzig sia-.t. Es handelt sich um das szenische Idyll „Kaiser M a x e us Brautfahr t". das im Erpänxn.Msband zu Oauptnianns ae'ammelten Werten enthalten ist. Bemerkt u;vß werden, daß Haupt.man-n dielen Errämzunpsband nicht im. Buchhandol erscheinen ließ. Aus der Jagd verirrt sich Kaiser Mar und es eraibt sich ein Liebes-rbenttuer -msi -einer Bauern- 'iia'd. Die Mutter des Mädchens selbst gibt ihren Segen zu -we Swäfer'stene oben aus dem Heuboden. Die gute Frau wahr: die geheiligte Sitte, welch« dem fremden Gast nicht nur Salz und Brot, fordern auch das Eheweib oder die Tochter t-arbiewt Das kleine Werk fand freundliche Aufnahme. Vom Amsterdamer Richard Strauß-Fest. Aus Amsterdam wird gemeldet daß im Rahmen der Felsta-uiff'U-runaen. die' aus Anlaß von R'chard Strauß' 69. Geburtstag stattfinden, zwei I u q e n d w e r k e des Meisters außerordentlichen Bö',fall wüsten. Es handelt sich um die Serenade für Blasinstrument wp 7- und um die in früheren Jahren oft gespielte -melc'diöfe symphonische Dichtung „Aus Italien" fop. 16), i'2ir welcher insbesondere der dritte Teil ein MeistevsÄck seiner .nyri-t ist. — Anläßlich der niedettländischut Festlichkeiten gu Ehren Rtchard Strauß' hat die Ut-rechter J-uwelierdeveinigung ein aeifsliches R e l-i espv r trät des Meisters Herstellen wsft-n, das starken Absatz findet. Zehn Millionen Kronen für die besten Humoresken. Dis Wiener „Bottszettung" veranstaltet ein Preisausschreiben für die b e st e n H u m o r e s k e n und setz: hierfür drei Preise, von : -fünf, drei und zwei Millionen Kronen, aus. Als letzter Termin für die Einsendungen gilt der 15. März d. I.. die Bolann-tgab? des Ergebnisses erfolgt in der Nummer vom 20. April.'Die Beiträge -Aermwert aus dam Manufkr-ipi und Nanre -des Ber- -'gfiers sin geschloiserirm Kuveu, das das gleiche Kennwort zu - wem sind an di/ „Bolt^zeitnng'. Wien, l. Bez., Fl-e-ischnwrlt 3. zu adressierst.-. :i\\: 221:21; -aus^de-nr Kuvert den Ber- *mt „PreiMuSschrechettt' zu trageu. Sie sollet; rstyl kürzer Bollswitt. Eeftempiltk Krone --- M981'/, Centimes, ««srohlnn» Wien ---- «.VS8»S Centimes. In Zürich notierte 16./L 15./L die öftere, gestempelte Krone . . 0 0.0081«/» 0.0081*4 die österreichische Krone -. 0.008125 0.0081% die tschechische Krone. 16.83'/» 16.80 die Mark.pro Milliarde — Holland » 215.50 214.50 New-sklork . . 0 .. 578.- 578.50 SüllbOn co»o«»o»t99*o 24.67 24.59 Paris ... 26.62 25.80 Mailand ... . . . 25.20 25.60 Belgrad»»»»,»,»»««»» 6.65 6.55 Bnkarest ,«»«,»»,»»»» 2.85 2.90 Sofia 4.15 4.10 Budapest •«•••• &••••• 0.0205 0.0207 Warschau . . ... —. Re neuen Steuer« und die Sfterreichifche Kaufmannschaft. Zu den neuen Steuervorlagen nahm gestern eine -Präsi-- dialkonferenz des Hauptverbandes der österreichischen Kaufmannschaft in bemerkenswerter Werse Stellung. Nach einem eingehenden Referate des Gremialsekretärs Dr. Friedrich Glaser entwickelte sich eine lebhafte Debatte. Es tvurde eine Kesolütion einstimmig angenommen, die u. a. besagt: „Der Hauptverband der österreichischen Kaufmannschaft billigt die nn Referentenentwnrf der beiden Steuernovellen zu Tage tretende Tendenz, die Steuergesetzgebung in einer der: wirtschaftlichen Möglichkeiten bester entsprechenden Richtung zu entwickeln. Er begrüßt insbesondeve jene Maßnahmen, die als Vereinfachung auf Seite der Steuerträger und der Steuerbehörde Arbeit ersparen sollen. Bei der allgemeinen Erwerbsteuer-müßtedas eigentliche Arbeitseinkommen des im Betriebe tätigen Unternehmers aus der Besteuerungsnovelle überhaupt ausgefchältet werden; dagegen scheint es unbillig, die besondere Erwerbsteuer im Ausmaße von 50 Prozent, rnit den verbleibenden Zuschlägen praktisch 60 Prozent, vom Reinertrag weiter aufrecht zu erhalten. Die Besteuerung der Gesellschaften m. b. H. ist iii; den Entwürfen überhaupt nicht behandelt. ' - In einer Zeit stabilen Geldwertes ist auch die Herabsetzung. der im Regierungseniwurf vorgeschlagenen Einkommen« steuersätze notwendig, insbesondere, weil in Betracht gezogen wird, daß diese Sätze-durch die neugeschasten? laufende Vermögertssteuer eine erhebliche Steigerung erfahren. Die Kaufmannschaft empfiehlt schon qus verwaliungstechnischen Gründen wine Erhöhung des fteuerfreten Ex ist eh 0* Minimums. Der Hauptverband der Kaufmannschaft bedauert die Beibehaltung des Mandatsverfahrens und verlangt Sicherung dagegen, daß in Fällen, in denen gegen ein Mandat Einspruch erhoben wird, das ordentliche Verfahren unsachlich und einseitig durchgeführt wird. Die neuen Bestimmungen über die.Vbveinzahlungen sind von übertriebener Härte und berücksichtigen nicht jene Fälle, in denen die Verspätung der Bekenntnislegung nicht aus Fahrlästigkeit beruht." Die Wiener Steuern im Jahre 1923. Es liegen nunmehr die Ergebnisse der von Wien als Gemeinde und Land im verflossenen Verwaltungsjahre 1923 eingenomnrenen Steuern vor. Der Ertrag, mit Ausscheidung der nicht mehr gellenden Luxuswarenabgabe, ist rund 798 Milliarden Kronen. Für 1924 sind die gleichen Steuer;; mit einen; voraussichtlichen Erfolge von 892 Milliarden Kronen laut Bu.dg-rt veranschlagt worden. Ein wesentlicher Ilnderschied zwischen Erfolg und Präliminare liegt mit 32 Milliarden bei der Wertzuwachsabgobe vor, die sich im Jahre 1923 deswegen ungewöhnlich günstig gestaltete, weil nn Oktober 1932 für den alten Besitz eine sehr weitgehende Herabsetzung der Steuer eingetreten ist. Die Fürsorgeabgabe ist mit einem das Ergebnis von 1923 um 19 Milliarden übersteigenden Betrag eingesetzt worden. Re Krisis des ftanzWchen Frauke». Rasche Sanieruugsmaßnahmen. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Paris, 16. Jänner. Der Franken weist heute eine weitere Besserung auf. In Zürich konnte er, wie gemeldet.wird, 82 Punkte gewinnen und schloß 26,62. An der Pariser Börse notierte das Pfund niedriger (94,805), der Dollar stand offiziell 22,34. Nach der amtlichen Kursfestsetzung machte sich jedoch bald einbedeutendesAnziehen bemerkbar. Wie „Journal" erfährt, ist die Besserung des Frankenkurses auf die fortgesetzten Interventionen zweier Pariser Großbanken zurückzuführen. Nach den Informationen deS „Petit Parisien" beabsichtigt Ministerpräsident Poincare, die neuen Fm anzpläne, in denen die Steuer er Höhungen Mehreinnahmen von 4700 Millionen Franken und Spar- und Abbaumaßnahmen solche von 15 00 M i l li 0 n e n Franken ergeben würden, schon am 1. Februar durchzuführen. Me deutschen Reichsbahnen werden kommerzialisiert? (Eigendienst der „Wiener Morgerizettung".) Berlin, 16. Jänner. Gegenüber einer Meldung des New» Yorker „Wallstreet Journal", wonach zur Privatisierung der deutschen Reichsbahnen eine internationale private Gesellschaft mit einem Kapital von 26 0 Millionen Pfund gebildet werden soll, der außer Morgan die Bangue de Paris et Pays Bas sowie deutsche Banken angehören sollen, wird offiziös erklärt, daß die Regierung nicht daran denke, den wertvollsten Besitz des Reiches zu veräußern; es müsse allerdings eine Form gefunden werden, die es den Reichsbahnen gestatte, sich Kredit zu verschaffen. Da dies nach dem Versailler Vertrag durch eine Anleihe nicht mehr möglich fei. so müsse eine gewisse Scheidung zwischen dem Reich und der Reichsbahnverwaltung eintreten, wobei jedoch dem Reiche mindestens das Eigentumsrecht an den Reichsbahnen garantiert werden müsse. Re Kontemine-Speratiouen gegen die ungarischeKrone. (Eigendienst der „Wir.^er Morgenzeitu;;^.) Budapest, 17. Jänner. „Az Usia-g" veröffentlicht einen auWhvlichen Bericht über die b i s h e c i g e n Ergebnisse -der Um-evs.nch!Ulwg gegen 43 BanL- und Börsoniommisfionäre, die überführt evscheinen. durch Kontermineoperationen gegen die ungacksche Krone in der letzten Zeit zum Kursrückgang der Krone wesentlich be-igetragen zu habur. Im Fmanizminlsteriunr und in der Dovis-enzentvabk wurde festgeistellt, daß allein in der verigangenpen Woche mehr als 50 Milliarden ungarische Kronen'äulf -UMiKaiulbtL Art an der Wiener Börse von den Kontermineuren gegeben worden feien. Seit vier Wochen fhtfo mehr als 150 Milliavden ungarische Kronen ohne Borwisim der Behörden in dm Auslan-dsvevkehr gelangt. An dieser Kontermineaktion sollen auch Wiener Bankfunktionäre beteiligt sein; sie konterm-inlerten haupt-sächlich an der Wiener Börse die tmtzavische Krom. 0131022301000131010001

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