Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-01-16 · Heft 1767 (16.1.1924) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1767 (16.1.1924)
Date
1924-01-16
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980850--17448-3004452
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

mk 4 Wien, Mittwoch Wkettrr MovArnrettuns. Anterrichtsimnistn G l o m b i n sk i, kompromittiert. Auch der ehemalige Kriegsminister Szcpthcki spielte in der P. P. P. eine hervorragende Rolle. Die Angelegenheit zieht immer weitere Kreise. Sie --irrste im Parlament zur Sprache kommen. Ablehmmg der DemMon der jugoslawischen Wegsmlnifterr. Belgrad» 15. Jänner. Die Demission deS Krieg-Ministers General P e s i e soll vom Ministerpräsidenten Basic a b g elehnt worden lein. Der KrlegSmiuifter verbleibt weiters im Amte. _ IonaMartenfonierrm in Vndoyeft. Zur Regelung aktueller Schiffahrtssragen. Aus Budapest wird uns gemeldet: Die an der Dornnlschisfahrt interessierten Staaicn hielten zwei Tage hindurch in Angelegenheit der Kartell- Verhandlungen in Budapest eine Konferenz ab, an der die ungarischen, bayrischer!, österreichischen und jugoslawischen Schiffahrtsgesellschaften teilnahmen. Die Verhandlungen umfaßten alle aktuellen Fragen der Donauschiffahrt. namentlich aber die Regelung des Verkehrs und des Stück- und Sperrgutes, besonders in Rücksicht awl die in Betracht kommenden sieben Valuten und auf die Tarife der in Betracht kommenden Eisenbahnlinien. In allen Fragen wurde eine Vereinbarung erzielt. Die nächste Konferenz findet in Pecs (Fünfkirchen) statt. Bethleris „politische Alrobatik". <Eigendienst der „Wiener Morgenzestung".) Budapest, 15. Jänner. Die Erklärungen über die Alfölder Brigade, in welcher die Regierung die ganze Verantwortung auf sich genommen hat, ist Ursache der Erregung innerhalb der Opposition, welche diese Frage in der N at i o n a lv e rs a m m l u n g zur Debatte stellen wird. Der Opposition handelt es sich in erestt Reihe darum klarzustellen, in welch leichter Weise die verschiedenen Organisationen zu Sprengstoffen gelangen komrten. Abg. Nass ah erklärte, die Alfölder Brigade sei eine Waffe und eine Stütze der Regierung und sei nur aus denr Grunde aufgelasien worden, weil alle Spuren bei verschiedenen Straftaten nach dieser Brigade bin verlaufen seien. Abg. Szilügy bemerkte, die amtliche Erklärung sei ein bezeichnendes Charakt erbst ikum des heutigen Reimes. Die Opposition sei nicht gewillt, diese politische Akrobatik ohne ein Wort zur Kenntnis zu nehmen. Abg. Nuppert kst der Ansicht, daß viele Größen des staatlichen Lebens an der Msölder Brigade beteiligt seien. Der Main-Prozeß. Drohbriefe an Ke Zeugen. (Eiaendienst der „Wiener Morgerneitung".) Budapest, 15. Jänner. Im Prozeß Alain wurde heute bas Verhör mit dem Hauptzeugen Döhmel wieder bei verschlossenen Türen fortgesetzt, In öffentlicher Vorhand» lung erzählte der Abgeordnete Josef Pa kos, wie er mit Dohmel bekannt geworden und schilderte ferner seine Unterredungen, in denen er dem Ministerpräsidenten über die Besprechung mit Dohmel berichtet und ihm erklärt habe, die Aktion Alains erhalte nach dem Referat Döhmels einen sehr ernsthaften Charakter. Dohmel berichtete über eine Geheimorganisation, deren Hauptteilnehmer außer den Angeklagten noch P r o n a y und H e j j a s seien und die außer dem g ewaltsamen Sturz der Regierung einen Pogrom und ähnliche Terrorakte plante. Bei dem Verhör des Oberpolizeihauptmannes H e t e n y i kam es zu -le bhaften Deöatten zwischen dem Zeugen und Alain. Nach der Aussage Hetenyis war an den Verhandlungen mit Döhmel auch ein a kt i v e r Minister beteiligt, dessen Name nicht genannt wurde. Einige Zeugen führten Beschwerde darüber, daß ihnen Drohbriefe zukamen. ■■.maati.) »iuri r ■«. Anland. Sie österreichische Anleihe in der Tschechoslowakei. Prag, 15. Jänner. Wie die „Prager Presse" mstterlt, werden in der nächsten Zeit zwischen den Vertretern des tfchecho-slowakischen Finanzministeriums und der österreichischen Regierung betreffend die Auflegung der österreichischen Völkerbünden leihe zur Subskription in der Tschecho-Slowakei Verhandlungen eingeleitet werden. Bei dielen Verhandlungen wird zunächst die Frage entschieden werden, ob überhaupt Titres der Völkeröundanleihe auf den tschecho-slowalischen Markt gebracht werden, und falls in dieser Beziehung eine Einigung zwischen den beiden Staaten erfolgen sollte, so werden die näheren Formalitäten für die Auflegung der Titres vereinbart werden. Ob diese Verhandlungen in Prag oder in Wien stattfinden werden und der genaue Termin derselben, steht derzeit noch nicht fest. Der Kampf um das Abgabentellungsgesetz. Den Angelpunkt der politischen Situation bildet noch immer die Novelle zum Abgabenteilungsgesetz. Gerade iveil es dem Finanzminister Dr. Kienböck gelungen zu fein scheint, die Widerstände in den Ländern gegen die Bovlage dadurch zu besiegen, daß er den Neid der Landesfinanzreserenten gegen die Stadt Wien rege machte, wollen die Sozialdemokraten um so weniger locker lassen. Es ist auch nicht abzusehen, wie gegen die sozialdcmo-kratische Opposition m Nationalrat die AbgabenteitungÄnovelle durchgedrückt werden könnte. Budget für die den Beamten in: Dezember bewil hrbezüge keine Deckung vorhanden ist und der Fii er dafür lediglich einen Teil der bisher den Air Gemeinden zugeflossenen Steuerertvagsanterle genommen hat. steht die AbgabenteiLuugAnovellr so innigen Zusammenhang mit der Beratung des Bundesvoranschlages, daß es vhneweiters erklärlich erscheint, wenn der Finanzausschuß gestern die Beratung des B u n dcsvora n schlage s nur anschnitt und sich hierauf dertaate. Die Weiterberatung des Budgets wird erst wieder stattfinden können, bis ein Kompromiß über die Teilung der Steuern zwischen Bund, Ländern und Gemeinden erzielt ist. Znr Herbeiführung eines solchen war für gestern eine Konferenr der Landeshauptleute, der Lande sfinanzreferenten. der Finanzreferenken der größeren Gemeinden sowie der Mitglieder des Budpetausschusses ins Parlament einberufen worden. Ueber die Beratungen, die als vertraul'ch erklärt wurden, verlauft, daß sie im wesentlichen ein Rededuell zwischen dem Finangmmister Doktor Kienböck und dem Präsidenten des Diener Landtages Dr. Danneberg brachten. Ein Abschluß wurde nicht erzrslt und man will das Kornpromiß nun durch verschiedene Parieibesprechungen im Lause des heutigen Taaes anbahnen. Die Gegensätze sind noch sehr groß. Immerhin aber hat der Finanzminister die Erklärung abgegeben, daß er sich zu Abänderungen seiner Vorlage bereit finden konnte, trenn diese das Budget nicht belasten. Man wird also tveiter verhandeln und glaubt, am Donnerstag so weit zu fein, daß die Ländevkonfereng zur Ratifizierung des Kompromisses zufammentreten könnte. Am Freitag württz dann der Budgetausschuß die Abgabenteilungsnovelle in Beratung ziehen. Tagesbericht. Wieder ein schweres Erdbeben in Das Reutersche Bureau meldet aus Osaka: Die Telephon- und Telegraphenverbindung zwischen Tokio und Osaka ist heute um 5 Ahr 45 Minuten früh durch ein Erdbeben unterbrochen worden. Der Eisenbahnverkehr zwischen Tickio und Jokvhama ist lahmgelegt. Die Straßenbahn in Tokio hat den Verkehr entstellen müssen. In Sugano, einer Vorstadt von Tokio, sind Brände ausgebrochen. Bei Fajugawa ist ein Eisenbahnzug in einen Fluß gestürzt; sechs andere Züge wurden aus dem Geleise geworfen. Die Zahl der Todesopfer ist noch nicht bekannt, doch wird bereits wieder mit mehreren hundert Toten gerechnet. In Jokvhama wurden 600 Häuser zerstört. Wie aus Tokio gemeldet wird, ist die königliche Familie in Sicherest, Prinr Hklll in Wien. Aus Belgrad meldet unser Korrespondent: Der ehemalige bulgarische Thronfolger, der ältere Bruder der jetzigen Königs Boris Prinz Thrill ist aus dem Wege nach Wien heute hier dmchgereist. Er erklärte auf Befragen, daß er Familienangelegenheiten in Wien zu erledigen habe. _ Jüdischer Sammeltag. Die Sprengelleitung des neunten Bezirkes fordert qlle freiwilligen Mitarbeiter für den jüdischen Sammeltag auf, sich zur Aebernahme von Material täglich ab 7 Uhr abends im Sekretariat des Tempelvereins, 9. Bez., Müllnergasse 81, 1. Stock, einzufinden. * Die Sprengelleitung des zweiten Bezirke 3 bittet alle freiwilligen Sammler, sich in der Aezirkszentrale Elisabethheim, 2. Bez., Malzgasse 7, täglich zwischen 10 und 12 Uhr vormittags und 4 und 7 Ahr nachmittags, zu melden. * Die „I u d ä a" fordert alle ihre Mitglieder aus, sich an dem jüdischen Sammeltag am Sonntag den 23. d. zu beteiligen. Alle Kollegen werden ersucht, sich bis längstens Donnerstag, 2 Uhr nachmittags, im Sekretariat des Hochschulausschusses zu melden. Nas Wische Schulkind. Frau Professor Dr. Hofmann vom jüdischen Gymnasium hielt auf Einladung der jüdischen Tischgesellschaft „Landstraße" einen sehr interessanten Vortrag über das Thema „Das jüdische Schulkind". Die Rednerin ging davon aus, daß sich schon äußerlich das jüdische vom nichtjüdischen Schulkind unterscheidet. Das jüdische Kind zeigt sich hauptsächlich von der intellektuellen Seite. ES ist außerordentlich kritisch veranlagt. Es erfaßt nicht alles, was es braucht. Wenn nun der Lehrer das jüdische Kind erfassen will, so darf es keine Lücken des Kontaktes geben. Denn sonst „kritisiert" das Kind mit Recht. Hier kann und muß der Erzieher versuchen, auf die Entwicklung des KindeS entscheidenden Einfluß zu nehmen. Nur auf diesem Wege kann man die Kinderseele verstehen. Das Vertrauen kann der Lehrer nicht so leicht gewinnen. Wenn aber das Kind zum Lehrer kein Vertrauen hat, dann wird es zum Skeptiker, was ja ein wesentlicher Charakterzug des jüdischen Schulkindes ist. Die Zeit der Pubertät, da das Kind „vorlaut, frech und anmaßend" ist, mutz gerade von den Ettern und Lehrern genützt werden, um das Vertrauen zu erwerben. Die Ettern sollten mit dem Lehrer g emeinsam arbeiten. Heute ist es üblich, daß die Schuljugend sich außerhalb der Schute in Gruppen organisiert. Da darf der Lehrer nicht beiseite stehen. Es ist vielmehr der wichtigste Teil [ der Erziehung, daß sie die Kinder auch von dieser Seite ersaßt. 16. Jänner 1924 Nr. 1767 Wenn Eltern und Lehrer das lmtrT;.^rt, daun entsteht eben jene Entfremdung, die gerade d',c mdderne und jüdische Erziehungsmethode vermeiden will, denn im Judentum ist und bleibt das Hauptproblem: die Erfassung und vollständige Gewinnung der jüdischen Jugend für das jüdische Volk. Den interessanten Ausführnngen folgte eine ausführliche Debatte, au der sich die .Herren Direktor Dr. K c l l n e r, Prof Spitz und Dr. Reitzes beteiligten. Theatre pnre. Auch das Wien der Nachkriegszeit hat die Freude am Glanz nicht verloren. Das, tvas die wohltemperierte, rhythmische Anmut in seinem innersten Wesen bedeutet, macht den Reiz dieser Stadt aus in allen ihren Erscheinungen. mögen sie sich auf Kunst, auf Mode, auf Handwerk beziehen — oder auf das (genießen dieser Werte. Darum konnte ein Fest wie das Theater pare in der Staatsoper den besten Rahmen für die Vereinigung all dieser Faktoren bieten: eine liebliche und dankbare Ehe zwischen Musik und Mode, zwischen Kunst und Geschmacks Da die Wiener führenden Modellateliers die Kostüme für die Bühnenkünstler beigestellt hatten, konzentrierte sich zunächst das Jntereffe der Gäste auf das Bühnenbild. „Traviata", erster Akt. Festabend in einem Barocksalon: eine um übersehbare Fülle von Farben, vom zartesten Weiß bis znm sattesten Rot und Grün, dazwischen die Weiß- Schwarzzeichnung der befrackten.Herren, das leichtbewegte Bild in Schwung gebracht durch Phantasti-che Straußfedernfächer, die wie bunte Palmen zeitweise aufblühten. Das Arrangement hatte es zuwege gebracht, daß man das Bedürfnis nach historischem Kostüm, wie es der Tradition der Oper entspricht, keinen Augenblick empfand. Das Panorama des überfüllten Hauses gab eine natürliche Ergänzung, der Stil des Bühnenbildes spiegelte sich im Parkett und in den Logen wieder, und selbst die Farben der Ballettszene konnten den Glanz des Gesellschaftsgemäldes nicht beeinträchtigen. Die Farbenmüdigkeit der Zeit war allenthalben gebrochen: Kirschrot, Smaragd, Kornblau, Zitrongelb, das seltene Terracoklü neben silber- und golddurchwebtem Weiß, schimmernder Samt' und Seide, woran der große Kostümenthufiast Makart seine Freude gehabt hätte, waren vorherrschend. Und auch das Edelgewerbe der Stadt, die Goldschmiedekunst, hatte olle ihre Kräfte entfaltet. Die große Dekolletage hat sich behauptet, enthüllte Arme und Rücken schienen, zu wissen, was sie einem Galaabend schuldig sind. Das Wort von: Wiener Chic scheint sich überlebt zu haben. Das Wort von: Zierlichkeit ist vorbei, es liegt in den Linien eine gewisse Schwere, die zum Teil durch das schwere Material bedingt ist. And die Gesellschaft? Der intime Reiz fehlte allerdings noch, wie dies an einem „Firnißabend" nicht anders nwglich ist, aber n:an fühlte, daß das Bedürfnis nach Glan; und Licht, nach einem bewegten und festlichen Ge'ell schaftsleben modische und auch ästhetische Werte schaffen wird. Privilegierter und neuer Reichtun: vertrugen sich sehr gut miteinander. Die modefreudige Gesellschaft wird auch,theaterfreudig werden. o. r. $ Im gestrigen Vorbericht, den wir in der Tlwaierrubrtt veröffentlichten, war durch ein technisches Versehen die Chiffre des Referenten „o. r." woggesallcn. Dos Verbrechen als schanspiei. Schiller hat bekanntlich die Schaubühne als umraüM Anstalt betrachtet. Die Entwicklung, die die Zivilisan'm! seither genommen hat, scheint nunmehr glücklich beim polarentgegengesetzten Extrem angelangt zu sein, denn die neuestc- Sensation des Tages ist: die unmoralische Anstatt att Schaubühne. Solch eine unmoralische Anstalt ist der von der Polizei ausgehobene Sadistensalon in der Biberstrasw. Pervers Veranlagte, die den verschiedensten Nuancen menschlicher Verirrungen frönen, hat es in der Großstadt immer gegeben, ja sie gehören, wie es scheint, zu den konstitutiven Merkmalen einer solchen Stadt. Es hat auch nie an spekulativen Naturen gefehlt, die in den Trägern der verirrten Leidenschaften willkommene Ausbeutungsobjekte fanden. Während aber diese Elemente für die Ausübung ihres Gewerbes bisher jenes Dunkel bevorzugten, das ihrem Charakter homogen ist, hat Frau Kadi netz für ihre „Veranstaltungen" Zuschauer angelockt. Nicht das; Kinder aus sadistischen Gründen in ihrem Salon mißhandelt wurden, gibt diesem Salon sein sittengeschichtliches Kolorit, sondern die Tatsache, daß diese Mißhandlungen gegen Entree vorgeftthrt wurden, daß sie zum Objekt der öffentlichen Schaulust gemacht wurden, wenn auch — im Interesse der Sache . die Oeffentlichkeit immerhin eine auf ein in jeden: Slum des Wortes „gewähltes" Publikum beschränkt blieb. Die Veranstalter:!: hat damit, wie der Andrang zu ihren Seancen beweist, nur einen: Bedürfnis der Generation Rechnung getragen und hat vollen Anspruch ans die Unsterblichkeit, die ein bekanntes D'chterwvrt jenen znbilligt, d e den B e st e n ihrer Zeit Genüge geleistet hat. Denn Frau Kadinetz hat sich ihrer Besucher, auch wenn man diese nicht zählt, sondern ihrem gesellschaftliche» Stande und intellektuellen Grade nach „wägt", durchaus nicht zu schämen. Leider war diese Relation nur einseitig und die von der Polizei gestellten Besucher entschuldige!: ihre Unterlassungssünde, daß sie uämlich das, was sie zu sehen bekamen — für Geld zu. sehen bekamen! nicht sofort angezeigt haben, dan:it, daß sie sich ihrer Beziehungen zu dem „Salon" g e s ch ä m > haben. Frau Kadiuetz ist ein Opfer ihres Berufes geworden. Sie ist bekanntlich Sprachlehrerin und ihre tragische Schuld besteht nur in der eigenartigen Wahl der Sprache, an de; sie ihre Uebersetzungskuust praktizierte. Ihr Ehrgeiz zielte

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.