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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-15 · Heft 1766 (15.1.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1766 (15.1.1924)
Date
1924-01-15
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Kr. yf(Ä Men. Dienstag vor der Eröffnung des enMchrn Parlaments. (Eigeltdienst der „Wiener Morgenzeitung".) London, 14. Jänner. Der K ö u i g wird das nene P a rl'ament morgen vormittags persönlich eröffnen nnd wenige Stunden später wird das Hans die Debatte über die Königsrede beginnen, in der die, Entscheidung über das Schicksal des Ministeriums B aldw in fallen wird. Minisierpräsi-- dent Baldwiit veranstaltet heute Abend eilt Diner, alt dem die Mitglieder seiltes Kabinetts uut» andere Politiker teilnehmen. Auch Aia cdonald wird, heute abends mit seinen Hauptstützen konferieren. Einer der Gegenstände, der zweifellos die Führer der Labonr Party beschäftigen wird, ist die Lage im Eisenbahnwesen mit Rücksicht auf die Möglichkeit eines Streiks d e r L o k o m o t i v f ü h r e r und Heizer. Das Unterhaus dürfte sich diese Woche ausschließlich mit der Debatte über die Thronrede befassen. Das Amendement der Labonr Party, mit welchem das Kabiitett Baldlvitr gestürzt werden soll, dürfte nicht vor DollnerStag eingebracht n:'d wohl erst anr nächsten D i e n - t a g verhandelt werden. Nie Ctteikgefahr in Sugiaud. London, 14. Iältner. (Woiliff.) Die Adstiiinuiuug de« Bergleute in Vorlshiro und Nvrthnmberland hat eine üloerwä-ltigende Mehcheit zugunsten der Knndig u n g des allUvmei'lmr Lohnadbomimens ergeben. Die MitümnnngZergebnisse aus den übrigen Teilen Englands sollen Donnerstag bÄanmigegeben werden. Die Gefahr eines Lvhnstreiks in der Bergbauiudnftrie und die MvgAckkei.t eines AnSstandes der Cistn-- dah'.'.ex verursachen in den .Kreisen der?lrbeiter-partt-i UrirulK. Irr Thronfolger von Hedschas tödlich verwundet. , (Eigendienst der „Wiener Morgenzeinmg") London, 14. Jänner. Der älteste Sohn &§ Kölligs ’vii He dscha s, der Thronfolgcr Emir A l i, ist im Veranse eines Gefechtes tödlich verwundet worden. Lieg der arabischen Autonomisten in «egtzvte». Kairo, 14. Jünn-er. (Tel. d. ,Mittler Morgenzeit-Mg".) Bis jetzt sind 179 Resultate ddr Mgeovdnetelüvcrhlen belan-n.t gciworden. Die Z a g l n l i st >c n habest davon 143 Mandate erhalten. Man glaubt, daß die neue Partei im ganzen 185 Sitze zählen wird. Mehrere Minister und vier extremistische Nationalisten wurden geschlagen. (Das ägyptische Parlament zählt 214 Sitze.) Nie Konferenz der baltischen Analen verschoben. (Eigendienst der „Wiener MorgenzeitnngA) Warschau, 13. Jänner. DA Ksnftrenz ideiv bÄtifchm Staaten, welche mn 81. JcnMer m Marsch an stattfluibeu sollte, wurde, wie Ihr KorvesPondeM soeben evfähri, ans nnbestimmte Zeit verschoben. Die Gründe der Verschiebung dürften darin zu suchen sein, daß von einzigen der eingelaldenen Staaten bisher eine Zusicherung der Teilnahme an der KonsevenF nicht zu eckmrigm war. Nie Faszisten von Warschau. Warschau, 14. Jänner. (TischechoHowakisches Prchbuveau.) Die Blätter berichteten, daß Saurstag uuid Somr» tag AdiMeder einer geheimen saszisttschen Or» ganisation verhaftet worden seien. Unter den Verhafteten befänden sich angeblich auch mehrere Generale und aindeve hochstehende Pevsönilichkeitvn!. Insgesamt seien 14 Pechmen vechaßte-t worden. Das Ergebnis Wiener Morgen Zeitung. zionistische Bezirlssettkon Leopoldstadt —.-===== Sektor T H c n t e D i c n 8 i fl st b c u 15. d., v v ii zise 8 II h r abends ■ ■ »sMschM M««l Hotel - Restaurant Barschak, H. Große Schiffgasse 8 Bortrak Aos. AMr Frmd: „Las nationale Problem im gndentam" G n st e w i l l k o m m e n! Eintritt frei Jeden Dienstag zwanglose Zusammenkünfte nüt Vorträgen Voranzeige: Anr 22. d. Vortrag des Hern» Nebenzahl der Untersuchung werde streng geheim gehalten. Die PerhaftN'Ugeu. die großes AnM>rn erregen, seien a u s A u f t r a g des G -e n e r a l st a b e s erfolgt. Herbert Ssvmel bleibt. Ein Dementi der Riiütrittsgrrüchte. Der politische Repräsentant der Pa-lMnelösischen Zionistischen Exekutive, Eolonel K l sh, hat von. Sir Herbert Samuel die ansdri'Mche Versicherung evhallitM, daß er keineswegs die A 'ö s i ch t hav-e, v on seinem Posten als MM Eo-mmisfi-oner von PaNttna n r -ii ck z u-■ t r e t e -n. Bereinigung de» Vonvernement» Home! mit Weißrußland. Keine Mische Republik in Weißrußland. Minsk, 10. Jänner. (I. T. A.) Es werden jetzt Anstalten getroffen, um die V c r e i uigu n g des Gouvernements Hömel mit Weißrußland zu vollziehen. Diese Nöaßnahme wird dadurch begründet, daß die überwiegende Zahl der Bewohner der Provinz Homel Weißrussen sind und die Sowjetwgi-vrnng die Entwicklung der verschiedenen Nationalitäten fordern wolle. Vor einigen Monaten hotte man bekanntlich in dem ,Zentralkomitee drr komnmnistrschen Partei die Errichtung eimr jüdischen Republik in Weißrußland, umfassend die Gouvernements Homel, Witebsk und Minsk, in denen | 300.000 Juden und 5ÜQ.OOO Nichtjuden wohnen, in Aussicht genommen. Der Plan wurde jedoch ausgegeben, weil man fürchtete, daß eine jüdische Republik der: umliegenden Ländern eine zu große Angriffsfläche bieten würde. Der Gedanke einer besonderen jüdischen Republik lvar in Verbindung mit der Auflösung des Ratio nalitätenkommisfariats disörtrert worden, wodurch hie Mische Nationcüität ohne Vertretung im Sowjetstaat bleiben würde, im Gegensatz gn den anderen Nationalitäten SowsttmtzlaM, die Mn territoriale Sowjetrepubliken blldeu. Sie sanltören VerhRtniffe kv PalWmr. Das palästinensische Gesundheitsamt hat soeben vmm mnfasienden Jahresbericht für 1982 hermrSgsgeben. Unter der Rubrik ,^ebm8f1atrsM" wird die BevWkeruug auf 744.131 angegeben, Zu denen 6658 Mnwanderee während deS Jahres ^nzugekommen sind. Die Geburtenziffer betagt 43,M pw 1VW rrnd die Gterbsziffer 16,78 pro 1000. Die Gsburtenzifstw war HH«: als im Jahre 1921, was auf die besseren wivtschaMchen Verhältnisse zurüchufühven ist. Die Säuglingssterblichkeit beträgt 815,16 auf IgOO Geburten in de« Städten und 185,90 ans IM Geburten auf dem Land«. Es Lestchm 11 Regiernngskrankenhäufer mit 403 Betten, ferner Epidemiebaracken mit 58 Betten. I» 80 P oliklinikvn wurden 173.357 Patienten be-. 15. Januer 1924 Sekte 8 »'.r-delt. von den7.n 7,2 Prozerü au Malaria und 19,5 Prozent an Angenkraukheitesl litten. Die freiwilligen Kran* ketchänser nnd Polikliniken, einschließlich der Hadassab- Jnstrtntioneu, sowie die Regiernngskrankeichäuser, haben zusammen 19.993 Patienten aufgenommen. In den Kli-- :: i k e n unb P o 1 ikli n \ f c u der Regiemng wurden 72.725 Personen behandelt. Es wurde 344 Aerzteu die Aitsübltngskonzessiott erteilt, ferner erhielten Konressionett 115 Apotheker, 77 Dentisten und 60 Hebammen. An M a l a r i a sind 65 Personen gestorben. Die Akalaria-BeratungSkvmntissiou untersuchte die verschiedenen Methoden der Latldenttvässernng. Die Arbeit tvuvde in den Sümpfen tlördlich von Aore in der Nähe der Kolonie Nähalak und bei Nuris ausgenommen; auch in Beisan machte die Arbeit Fortschritte. In den Augenstatioitm iDutibcn 31.064 Personen behandelt. Blindheit auf einem oder beiden Augen trat bei 20 Prozent der Patien-- ten ein, bou betten 90 Prozent an T r a ch o m litten. Von der D na r a u t an c abte i lun g wnrd-;n. 9007 Danlpftr und Segelschiffe inspiziert, von dewm Quarantäne gestellt wurden. Eine Pestep id" rn i e Jaffa und eine P o ck e n e p i b o nt t c in Hebrort '.nufau-e 158 Fälle, von denen 35 tödlich Verliesen. Kleinere 2lys.hu nnd MenfttgitiSepidetmelt wurden e-vsolgveick beiä-r-rit (I. T. A.) ' __ Die MerefvM. Gefkevit voMttitiags erschien u.n-tor Whvmßg des Ab» geovdneten S e v e r eine aus allear Buirrdesländern beschickte Nbovdnnng beim Birn des kam zier, um m Sache der durch einen soziatdeimokrüttsche-n .JnMätivantrag im Nati onalrar neu stÄi-ngs atusgerollterr E h ere f a r m - frage vorz^yrecheu. Die Abvckmvnig stellte das Erstrcheir, der BUiNideskanzler möge seinen EinfVuß daihin airsüben. daß das Parlament den oben erwähnten sozWdemokm'tischsn Antrag r a s ch in Bscha-Mmg zjvchL und verabschiede; er nrögc die ihm MtwristHhendttr Bchördsrr anws-ist.n, das Aln'suchert unn Göstattrtttg soiMa-nutor D isponsvhen, wenn die Gesuche ge^rrigiinjstvuiert sinld, rasch )!l evledigrn, nnd er möge eMrch bre Reku rse, die g-LMn abwersttche EntischMunMr der Lwnbesregiernngen in dieser Sache beim Bü>nIdeÄkantzl«.r eüüvlarrchsn, wemr ausveichenide Gründe für eine DDPeniLgÄvÄhvU'Nig tatsächlich vorhanden sind, in einem den TispMswerbertt g ü n» ftigen Sinne erledigen lassM. Der BtrndeAkcortAler evwiiderte, er fche trotz allru Mt. gestW mit den Betroffenen in otnem Ai^chvn der Gesetzgebung vom Mherigen Ghrrecht am.Uebel für die Gsfallschaft. Was die soAna nuten Dislpen sehen anilange, so hcttt«r sich diese, w!ie die Evfaihüuinigetr zsigon, oils ein ungenüg endes nttd stütz jene, bk b&mn Gebvcmch machen, selbst gefährliches Auskunfts- Mittel erwiefnr, desseitr RechLmäß-igkeit auch durch verfchiadene ge^rchAiche Urte>iLe Verneüinit worden ssl. Denrgemäß werde er sMstvenftäMich, fMnge er als Bundesbaichter peMnlich aruch die Agsndsn des ehsuvaligc» MniftsM-ms des Jnnsrn führe, keinem Rekurs Men sme Ns Geftattmtg «imr Dispeusehe devweigerndc E,nHchM»Wy Mrvr KcmdesveDivouW stattgeben. Den ZsitpuM M eine pMameniarische Behandlung dc r Ehereformfrag«, die. bsi der Naürr der Sache wüd dsr bÄMi,7ttöu- Mnstellrrng der PartÄm nicht ohne d i e heftLgsten und langwierigsten! Kämpfe tnögkich wäre, Wte er nicht für gckommsn. Dagegen ftche er nicht an, Wßwsichew, daß er unibögrsindste zügsvrmgen in der .BchanAsn.ng sftrychwDer Gchkckse ab- Mlttl wvÄe. Klassische SinMels im AedsutMfaal. „Vaftie« und Baftienne" von Nkozart. — „La Serba Padrona" von Pergolese. — „Abn Hassan" von Weber. Noch in feiner Oper „Äa finta semplice" war der klein« Mozart ^n Spuren der italienischen Bttiffoepe.r gefolgt!, in der Miniatnvopevette ,^ö a streu u n d Bast renne", donr Wunderwerk eines elfjährigen Knaben, herrscht bereits der süddent'fche Stil mit Bevorzugung des schlichten. voWtüM'lichen ÄieVes, er wandelt Yier in öen Bahnen Ronsseaus, de.r in seinAn Intermezzo „Le de bin du village" (der Dovfwahrsager) ein Be.ken>nbnis zur Rückkehr zur Natur ablegte. Das von Notlsstan komponiievtr Intermezzo wurde oft nachgeahurt; so schuf auch wiadame Favart eine Parodie, in der Rousseans arkadische Schäferin m eine ivaschechte, -in Holzpantofseln schlürfende Bätterilr verwandelt winde. Dieses Libretto diente auch Btozart in der Ueberfetzung von Weiskerm als Vorwurf für sein niedliches Spiel von dem tvoulliofe», gerne von srenMnr Juckermättlchen naschenden Schäfer 'und der b.m o ungilücklich liebendett Schäferin, tvelche durch den Holilspokus eines geriebenen Dovjßatlbercrs schließlich ein Paar werden. Wenn man der Gluckschen DeAamakiW lauscht, dix. -darin so oft hörbar tvird, so erscheint einem bov Wahrsager wie Gott Anwr, dvr die liebenden Gatten Qvpheus intib Ettrhdike nach langer Trennmrg wieder zusa mmenführt. Am Anfang des ipalstorälen Singspieles steht - eine wuniderbave Laune-des Zufalls — das Einleitungs^ motiv votl Boschovens „Eroika", gespannt horcht man auf moume Bvmhmtng der „Zanberflote" und des „Figaro", ouf beit hübschen Dudeflsackton und die ZaubertnusÄ des 16ahrsagers. Im übrigen führt uns das reizende Sing-- spielchttß in die unschuD'ige Kinderzeit -unserer Musik zurück, di« Stininten sind einfach harmonisch, fast ohne KontrapuE nnd chp«- jede KPhWtur EUetzt mb vom 'Streichquartett und wenigen Bläse-vn bejMttk. DaS Genie Mozarts wußte sich zrr beschoi-den, zudAn mußt« das Stück einfach gehalttni sein, Äa es für eine Dvle^-ntenMtfführimg in: Ganten deS Wiener AitzbeS Dv. Mesmer hsstinmtt war. Erst in emom FreMchttheater mag. ^dieses natnvfrische Schäfe-rspiel zur vollen WirRmg kommen, und darunr bedauern wir, daß die oft geplante AuMhvung im Ncttuvtheater des Salzburger Mirabell-Gartens nach immer nicht erfolgte. Im Redoutensaal gab Herr M a d i n «inen hntnvrvollen ZanberiömtsÄer und -die. Damen Achsel und Schöne bemühten sich nm NaivWt. Gleichwohl fiWe man 'Stadtdamen irnd Theaterlnft ttnd nicht den Odcvkrrgemch der llnifcherld vom Lande. Die itaEienischü „Opera busta" kaut nm die Mile des 18. .JühchnnÄe-rts nach Franilwich tmb twhm Ndit ihrer leicht verdalülichen Kornik den Ka»npf gegen das schwere Pathos der ernsten französischen Opernmusik Lullhs und Rameaus ans. Es gab eine kleine Revolntioniernng der Geister, ga-ntz Paris spaltete sich in Buffonisten nutz Anttbussonisten und die italienische Busfo-Kantpftruppe wurde schließlich artsgeiviesen. .Ihr leichtes, siegreich^ Geschütz gegen Ä.is Bollwerk der französischen Natianal-mnstk war das noch heute wirhartre lustige JtrtermMo ,/La Serva Padrona" -van -Pergotese. Nur 26 Jahre ist der fruchtbar neapolitanische Konvponist zahlreicher Opern- und eines imlodiereichen „Stäbat mater" alt geworden, Mr ibrrz leuchtete er nirte-orgleich am Opernhimnrcl ans tnid starb im Jahre 1736 an Schwindsucht. Seine „Serva Padrvna", in der die rührige, fesche Zofe ihren Herrn, -einen alten, schwerfälligen, reichetr JnnMselletr, so lauge quält, bis sie seine Gattin nud Herri'u wird, -ist -ein entzückendes musikalisches Beispiel für das -nugczwtutgene, südlich froh bÄvegte neapolitanische/VoWireivsti. In diese-ln jugendlich übermütigen Werke, das die Mvzartsche Aktlstkznikitnst vorausahlltu-ndvan einem n-ochheute inttreihenden,. lärmigen . SKtchdWtt gchMt Mttr rM zwei Mgerrde Personen mw ein stummer Diene,r die frohe Lawne 'wach: In tter Wetter NtMhmug poliert -unser uwverg-üsichlichLr Mayr als Dr. PauÄMfo in seinsr gsmüMchen Weist, die so IrouKchr Erinnerungen weckt, über die BÜHm.. Wie er Acht und imnt, «wie er sich schnauzt nnd Grimassen schneidet, wie die Schumann als dralle Zofe ftisch und resch uarcherwirbelt und Äa-zn unfehlbar -in den höchsten Ton- Wen Mtgliert, wie Herr Madin den topÄhaft. weiu- .duifeligttr Diener miutt und sich plötzlich in einem martta - lischw) kroatischen Haupttnankn verwMM, dies alles ist Köstliche «davstellerische Feinknnst! % Nach Pssgalvsts urwüchsig, HrmrowiMm Jn>revrrre^ M Webers EinÄkter „A b n H a s s a in" ein ^wenig ab. Das ileichÄsb^e iüMfche Ehepaar, das vor Schulden nicht aus rroch em weiß und sich schlichllch auf recht sonderliche, auscheftdend türbische. Arck saniert, e-rinnevt an den jungsn Tondichter Weber, der in seiner Stuttgarter Zeit iu Satis und Braus als fescher Mva'lier Wie, bis er vor Schnöden zustmtmenbrach. Das Werk des MermiLtzm-a-nWsährigeu erscheiM Wie. gealtert, tvorau a-ncki das wenig glaubhafte Libretto utttschnldig fein -mag. Anr besten gestern rms das bewegte Vorspiel, eine Arie der Fattme, -die bereits -die Tonsprache des Aenuchen im „Jveftchntz" spricht, und-der rhychm>isch fesstl«iL'< Chor der Glärrviger, wogegen der für -den späievsn Weber chaWlitteristische volkstümliche. Tmr und das orientalische Kolorit noch nicht gotvoff-en sind. Frau Garhart und die Herren Gallos und Norbert Atzen eine nur «- dänvpfte Lttstspielheiierkeit austommen, m kleineren RvWn wirttetr «die Damett P i r ck h o f f und H e n die Herren B a it m g a r t n e v UHb* Wolken mit, Richard Strauß, der (M Dirigent mit frchWHpr Freude am Wecke war, ist mit der BeveichsrMg des «Dptth« planes durch komWe Opvw «rtf denr rechten Wege, m» -)vi< iri'irdvett nur, >daß bald sine

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