Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1764 (13.1.1924)
- Date
- 1924-01-13
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
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Geffe K Wien, Sonntag Wienev Morsteirzeitun«. 13. Mkmwr IM Nr.17«l fall gekommen sind. Auv) cnrpftehlt sich die Aufnahme einer Bestimmung der ungarischen Ausgleichsovdm:ng des Jlchalts, daß das AusgleichLgericht den Schuldner verpflichten kann, die voraussichtlichen Kosten des Verfahrens oder ivenigstens einen Teil derselben binnen einer vom Gericht zu bestimmenden Frist vorzustrecken; durch den Erlag dieser Kaution bei Eröffnung des Ausgleichsverfahrens würde ebenfalls die volle Unabhängigkeit des Ausgleichsverwalters sichergestellt. Ae Lage der Laadwirtschaft m den vere^igten Staate«. Bon Francis H. Sisson, Bizepräsidün-t der Guarcnr'ty Tmst Co.. Rew-Dork. Bei allen Acbersichten über die a-rnemkauifche Wirtschaftslage und deren mutmaßliche Entwicklung matzte jedesmal der unbefviedigrrrden Lage der Farmer als eines -er ungünstigsten Faktoren gedacht ivevdeu. Seit dom sensationellen Pvnssturg für Baumwolle im Herbst 1920 halben auch eine Reihe von anderen landwirtschaftlichen Er- 4-rugniffen ihren Preisrückgang erfahren, vor allen: Mais, Schweine, Rindvieh und Weizen. Tiefes Jahr bewegen sich die DiÄussionen besonders um die WeiZenfarmer, obwohl die -PreisoestalÄmg für Weizen nicht ungünstiiger zu ftu: scheint als für Bich. Die generelle Bedeutung -der niedrigen WeiZenprerse für die Gesamtlage der Landwirtschaft ist viel umstritten. Es ist darauf hmgewicsen worde::, daß der Wext der amerikanischen WeizeMrure in diesent Jahre lvahrscheinlich mrr 6 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen ModuTtion aus-machen wird. Die Richtigkeit dieser Schätzung zugegeben und zugegeben ferner, daß ein niedriger Woizenprers noch nicht unbedingt eine preisdrückende Wirkung auf »andere landwirtschaftliche Produkte auszuübcn braucht, dürfte doch nicht von der Hand zu weisen sein, daß niedrige Weizenpreife ein wichtigerer Faktor sind, als die im Vorstehenden angeLcnr Prozentzahl andeuten möchte.. Zunächst einmal ist diese Zahl gerade infolge der Momente, die jetzt zu Klagen Anlaß geben, abnorm niedrig. Man könnte ja bei solcher mechanischen Art der Rechnung weiter schließen: Würde:: die Weizenernte dieses Jahres und der Preis für den Bushel beide nochlnats um ein Viertel reduziert, so würde der Wert der Weizenernte an- -statt 6 Prozent nur :uehr etwas über 3 Prozent der Gefamtprcduktion der Landwirtscha-ft als ©ns durch gemeinsame Erzeugnisse wie Mais, Hafer und Heu, die zu einem gwßen Teil entweder auf den Farmen selbst verbraucht oder an andere Farmer verkauft wevden, nicht mit den für den Markt bestimmten E^eugnissen wie Weizen verglichen werden, wenn man die Landwirtschaft als Ganzes betrachtet. Drittens macht der nckhezu ausschließliche Anbau von Weizen besonders in der sogenannten We,izenreg:on (Wheat Belt) die Rentabilität ihrer Betriebe für viele Farmer fast ganz von dem Erlös dieser einen Ernte abhängig. Bei der Betrachtung landwirtschaftlicher Fragen ist bisher fast stets der Fehler begangen worden, die amerikanischen Farmer als eine einzige geschlossene Gruppe und die Lage der Landwirtschaft qmheUich bestimmte zu behandeln, Lage Äer Landwirtschaft als eine durch gemeinsame Bedingungen einheitlich bestimmte zu behandeln. Tatsächlich dürften jedoch wenige? Beziehungen zwischen: den einzelnen Gruppen der Landwirtschaft bestehen als Zwischen einzelnen Zweigen der Industrie. Die Landwirtschaft verteilt sich auf derart von Einander verschieden? Gegenden und -ihre Erzeugnisse sind so verschiedenen Märkte bcdmgungen unterworfen, daß eine gegebene Reihe voß' Faktoren sich aus dir Landwirtschaft in den verschiedenen Lan-desteilen ganz verschieden auÄvirrt. Im ganzen genommen ist die Lage der Landwirtschaft fo ungünstig nicht, wie sie oft dargostrllt wird. Die Maisernte ist sehr bedeutend ausgefallen; trotzdem halben sich die Preise im allgemeinen. Schweine- und Rindviehpreise sinik niedrig..aber die Piehbestäude der Farmen und die lausenden Verladungen sind sehr beträchtlich und die MaiOpdeift haben sich trotz der starken Einkäufe der letzten Wochen um- «erwartet stabil bewiesen. Die Baumwollernte ist nicht sehr Mt ausgefallen, aber der Banmwollprvis ist Schund dürfte hoch bleiben. Weizen notiert trotz allem höher als'. Vox -einem und zwei Monaten und der Markt befestigt sich zunehmend mehr; dabei dürfte die Aussicht auf eine erheblich i vermmderte Anbaufläche für die nächstjährige Ernte' die ■ Preise noch tvefter befestige». Die Gestaltung der Preise für amerikanischen Weizen und amerikanisches Schweinefleisch ist zu einem gwßen Teil von de.r Nachfrage 'des Auslandes abhängig. Diese Erzeugnisse liefern jedoch nicht einen f-o großen Teil des Welte betckrfs, um, wie etwa die amerikanische BaurNwollproduk-, tion die Weltmarktpreise bestimmen zu können; in diesem Jahr wußte zudem eine etwas geringere amerikanische' Ernte mit einer starken Welt ernte in Konkurrenz tveter^ wöbe: das .daraus folgernde Nachlaffen der Nachfrage deß Auslandes -den Preis niedrig, Mt. Zum Glück für den amevilauischen Farmer ist der teilweise Fortfall des europäischen Marktes annähernd durch eine unFSWöhnlich starke JnIanbÄnscktfrage ausgeglichen worden. Die hohen Löhn- -in dem meisten Industrien wirken am stärksten zugunsten des Farmgrs. Bei einem Weiterbestehen der Hochkonjunktur w der Jndurie, die freilich nicht ahne ihre Unsichevheiiten ist, bei -weiterem Ausbau der KredirierungsmöglichLsiteu für - die Landwirtschaft und einen: systematischeren Absatz ihrer Erzeugnisse, besonders aus genossenschaftlichem Wege, ist die Hoffnung gerechtfertigt, daß die Farmer, die durch die Entwicklung in den letzten drei Jahren am schwersten' gs» troffen worden sind, nun auch an -den Segnungen der Hochkonjunktur teilnehmen können, welcher »'ich große Teile'>deje <mwhw..lü\?r, Wirtschaft eben erfreiren. kaftialioni in Berlin Verhandlungen mit dem Stinues-Kouzern. - Italiens BeteUkgung an der deutsche« Industrie. Wie uns aus Berlin gemeldet wird, hat sich Herr Castiglioni in der letzten Zeit in Berlin aufgehalten und wirtschaftliche Verhandlungen mit maßgebenden Kreisen gepflogen. Es verlautet, daß er wegen der Alpine mit den: Stinnes-Konsortium verhandelt habe. Außerdem aber soll er auch dort als Vertreter italienischer Interesse:: auftr-eten. Während sich in der letzten Woche englische und französische Jrrdustrielle um Beteiligung an der deutschen Industrie zu bemühen begonnen haben, will nunmehr auch Italien sein Interesse auf Beteiligung an der deutschen Industrie irgendwie dokumentieren. Zu dies-em Zwecke soll Herr Castiglioni, der mit Mussolini eng befreundet ist, die notwendige» Verhandlungen in Berlin und, insofern es irgendwie mit französischen oder englischen Interessen kollidieren sollte, auch mit jenen Kreisen führen. Dabei soll auch an eine Ausdehnung des Eisenkonzerns über ganz Mitteleuropa geschritten werden. Die von der Alpine dementierte tzugo« mit der ungarischen Rima und mit anderen Werken der Nationalstaaten soll jetzt, nachdem die Ein» mg mit der Tschecho- Slowakei zustande gekommen ist, eben,alls perfektioniert werden. Herr Castiglioni gilt als der 'treibende Faktor in allen diesen Verhandlungen. Di« gestrig« Versorgung gestaltete sich überaus leicht, da > der Geldstand enorm flüssig war und sich auf 0.25 bis 0.375 Prozent pro Woche stellte. Ein. großer Teil des zur Verfügung gestellte»: Geldes konnte mangels Bedarfes nicht placiert werden. Die Stimmung in Finanzkreisen war gestern von Bureau zu Bureau mit Rücksicht auf die neuen Steuervorlagen äußerst reserviert. Lediglich-ungarische Werte waren im Einklang Mit Budapest gefragt und höher. Von den Schrankenwerten wurden einzelne Spezialpaptere höher taxiert. Aus der Wiener Börsenkammer. In der am 11. d. unter dem Vorsitze des Präsidenten Bernhard Povver-Aride x g und in Anwesenheit' des Börsenkommissär-Stellvertreters Dr. Franz Zorn' 'abgehaltenen Plenarsitzung -er Wiener Börsenkammer erfolgte die Wahl des Präsidiums, wobei einstimmig Herr Bernhard Popper-Artberg zum Präsidenten Herr Samuel Stein hü bl zum ersten Vizepräsidenten und Herr Julius Stern zum zweiten Vizepräsidenten wiedergewählt wurden. Die Gewählten dankten für diesen neuen Beweis des Vertrauens und der Anerkennung. Präsident Popper-Arlberg wies ferner daraus hin, daß sowohl die Allgemeinheit als auch die Börse im besonderen auf das äbgelaufene Jahr mit Befriedigung zurückblicken könne. Die Warenumsatzsteuer für Vieh und Fleisch. Gestern fanden in: Finanzministerium die abschließenden Verbandlunaen zwischen den Genossenschaften der Fleischhauer und Fleischselcher und dem Gremium der Viehhändler statt. Die Verhandlungen hatten folgendes Ergebnis: Es wurde ein Provisorium bis 1. April geschaffen, und Mar in folgender Form: Inlands- Vieh bleibt unverändert, 2 Prozent der Produzent, 2 Prozent der Schlächter; eine Rückvergütung findet nicht statt. Bei ausländischem Lebendvieh zählt der Einsender 2.2 Prozent, der Schlächter 2,8 Prozent. Ferner wurde vereinbart, daß Wr Stechvieh und Fleisch aller Art inländischer und ausländischer Herkunft der Käufer 1 Prozent rückvergütet. Die Rückvergütung darf aber nur einmal erfolgen. Postanweisuugsverlehr »ach der Tschecho-Slowakei. Bon: 15. d. angefangen können Postanweisungen bis zum Betrage von 3000 tschech. Kronen nach der Tschecho-Slowakei bei allen österreichischen Postämtern aufgegeben werden. Der Höchstbetrag für Postanweisungen au§ der Tschecho-Slowakei ist mir 6,000.000 österr. Kronen festgesetzt. Die Gebühren sind dieselben töte für das übrige Ausland. Telegraphische, und Eilpostanweisungen sowie Nachnahme- und Auftragspostanweisungcn sind vorläufig nicht zugelassen. Bei Ueberweisung vor: mehr als 2 Millionen Kronen nach der Tschecho-Slowakei ist eine Bewilligung der Oesterreichischen Nationalbank, Bankabteiluna, erforderlich. - Versendung von Krouermoterr ms Ausland. Auf Grund «Ärer Dereii'rvbarmrg der Finanz und Postve-vwal-l-ung gib: das Bunidesm'mrsterm tu für Finanzen durch eine Kunldnmchung'bekannt, daß die Versendung österrerchischor Kwneuuoten ' ins; Ausland bis zum Betrage von 500.000 Kronen in geschlossen LÜfge-gsbsnen Wertbriefen erfolgen kann. Die offene Wertbriefdttfjyaie und die pckstri-mlliche Versiegelung entfällt demnach' in < Hteseü i Fällen. ' ' -- ' ' ' Die Reparckionssordernnge« Wgoslawienö an Deutsch-; Iftnfe. Schönbergers „Qstdevisenberichke" melden: Der Konflikt -zwischen Jugoslawien und dem Deutschen Reich wegen "-der' : Einstellung der Sachlieferungen ist in ein neues Stadium-ge« . treten. Wir berichteten kürzlich, daß die Bemühungen'Jutzo-' - sstckviens bei drr Repcwationskommission um eine vorzugsweise Behandlung seiner Repavationsansprüche nicht sehr ergebnisreiche gewesen seien. Der persönlichen Intervention des 'Königs' Alexander bei seinem jüngsten Pariser Aufenthalt scheint: es mrtt aßen doch gelungen zu sein, die Zustimmung der Repara-' tionskommission zu einer Sonderaktion seines Landes31t: '.cx halten. Tatsächlich dürfte ja auch kaum ein anderer Staat 'der' Entente so stark durch die Unterbrechung der Sachliesetungert in Mitleidenschaft gezogen sein wie gerade Jugoslawien/das: bei ^de-m unentwickelten Stands feiner Industrie und semeft. drjylaftn Finanzverhältnisser: vollständig auf die deutschen Mawrjalien angswtesen ist. Die Belgrader Regierung hat nun,-wie Wir7 erfahren, mit Zustimmung der Reparationskommissionuitietdem 28. Dezember eine Note an die deutsche Regierung gerichtet, in der noch einmal als Erwiderung aus die deutsche- Verbalnote vom 10. Dezember 1928 der . jugo-! slawische Standpunkt präzisiert und die deutsche-- ,Ne-^ ' gierMg für den den jugoflawisch'en Interessenten, entstehende»: Schaden haftbar gemacht wird. Ter deutsche.-Vor-. : schlyg,. die noch ausstehenden Lieferungen gegen Barzahlung '.dhrch die jugoslawischen Besteller bewirken zu wollen, sei . fstr- : Jugöflawien völlig unannehnrbar, da die Finanzlage .Jugoslawiens eine solche Regelung.nicht gestatte. Der von der. Belgrader. Regierung der jugoflawischen Wirtschaft nm dig Mitte des Vorjahres bewilligte Kredit von 30 Millionen Goldnmrk sei, bereits durch die Anzahlungen erschöpft, zudem habe ep das Höchstmaß dessen dargestellt, was die jugoslawische Regierung ihrerftits zur beschleunigten Durchführung der Reparatlonslieferüngen habe tun können.' Die Note, deren Diktion höflich, : aber energisch ist, gibt zumher Hossnurrg Ausdruck, daß. dre'-kftutschr Regierung nuDDh Ev^ügl'ch die der deutschen Industrie von Jugoslawien WevMenen Bestellungen bezahlen und , dadurch den Konflikt, der für die deutsch-jugoslawischen , Wirtschaftsbeziehungen sehr schädlich sei, aus der Welt schaffen fcwcfe Wir wir ferner hören, hat die jugoslawische Regiersing.!.bei'der Uebergabe der Note die Reichsregier»,ng wissen 'lassen,- daß ihr Delegierter in der Reparationskommission, Mato Boschkowitz, »»ach Berlin kolnmen tverde, um durch mündliche Vecha»:dl»u:gen für Leschlcu»:igte Erledigung der jugoslawischen Wünsche Sorge zu tragen. Ausnahme des Wcrtbriesvcrkehrs zwischen Oesterreich und Jugoslawien. Ztoischei: Oesterreich und dem Königreiche der Serben, Kroaten und Slowenen ist der Werlbriefverkehr ausgenommen worden. Der Höchstbetrag für Wertbriefe aus Oesterreich nach Jugoflawieu ist mit 10.000 Goldfranken, d. i. derzeit 140,000.000 Kronen, jener für Wertbriefe aus Jugoslawien nach Oesterreich mit 500 Dinar festgesetzt. Werlschachteln sind nicht zugelasse»». Einstellung der schweizer Franknotierung in Rußland. Aus Moskau -Meldet Rosta: Die Devisenabteilung -der Petersburger Börse ha: msalge des Boykor-s der Schweiz die Nottermtg des Schweizer Franken emgeistell:. Eine neue Lederfabrik tu ^umänien. Borichten aus Bukarest zufolge tverde»» zwischen vmnämiischen Fma.nzkrch'en und der kclaimte»: urrgar-ischei» LedersakwV Wvlfner in Budapest Bechandlunger» bezüglich der Gründung eines großen Lederfabriksbetriebes ü: RturrLnien gepflogen. Wie verlautet, befinden »ich die Verhandlungen bereits in euren» sortgeschvi-tÄ»-e»» Stadmm, u»»d es steh» zu erwarten, daß dom-- uächst ei:» U-öbere-inkommA» geiroffe:: tverde»» wird. Bezüglich des Ortes-, tu dein der FabrWbetrieb errichtet werden. soll, wurde »»och leine EntscyoMmo getrofser». Es wurden bisher Bukarest, K>rott'tadi u»»d Klauseüburg i»» Erwägung gezogen. Die Gründ»l»»g dieser nourn Lederfabrik bedeutet, daß der Wolfner-Kouzer»»., der die größte LederfübrA irr der gewese-neu Mon-archie oesaß und als führeardes Mitglied des Lcderka-rtells in Ungarn hm:-e eine bedcuteu-de Rolle sprelL. rrumnchr auch in Runrärnen eMscheiidenLe-n Einfluß ruf die Gestalrung des Ledermarktes wird »»rhnre»: kö»»»»en. Die Einlösung der ungarische»: Kriegsanleihen. Wir derichteten kürzlich, daß das cmgavischs FinanM'inisteriun: die EuMurrg der Kriegsarrleihel» zum Sivm-inaLwett beischloß mrv die Banke»»zen»rate beauftragte, die Eiulösungsarbecke»» durchzilführen. — Wie rr-un a»rs Budapest berich'et wird, läuft der H Ter»»::»» der Anntelvung der KriegsanteiheMigationen am 31. Jänner da. Hisiher wurden jedoch kaum, nen»»-enswrrte Beträge zur EinÄsurrg a-ugsm-ekidet. Ir» offizieller: Krsisen wird diese Tatsache mit SteuerfragM in Zusamn:enha»rg gebräche. Auf Grund einer Berordrmng des FinemHminiistevmms dursten die Urrternehrn-e»: die Krtegsanlekhn: und andere Stacks-- Papiere in den Bll-anz-rn abschreiben und. die betreffendem Beträge steuerfrei bcu Reserven anschließen. Es wuvde jedoch vte Bedingung gestellt, daß. im Falle eine Kursstvigorung i« diese.» Papiere»» -erfolgt und das Unterudhnron dadurch Gewinne erzielt, die en-tsaltende»» Steuern zu ,entrichten sind. In Wirtschaftekre-rser» wird die Tatsache der Richtanmrldutt>g der Krieg-anleihen eher mit deck 'immerwieder aufwuchenden Nachrichten über -eine gewisse Baloristerung in Derbinduny gebrach:. Es verlam-Lt, daß die Banken die Hhpot'hekarsovdevungen in valorisievtein Werte omfordern »volle»» -und so sind die Krtegsan-teihübeisitzLr auch nicht üestrdbt, ihre Titres jetzt M Eiulosung auzuinelden. Sie »varlen daher,' ob die Frage der Valorisierung in »rge»»deiner Form verWiEicht »veröden Wivd, dain-i» sie dann obensalls mit ihren Fordernnge-n oarftveto» können. Aussuhrerleichterungen für -tahrungs- und Genußmittel. Wie der Haupiverband der österreichischen Kaufmannschaft mitißilt, wurde die Ausfuhr aus Oesterreich für folgende Artikel freigegebon: 'Saccharin,- Dulcin, Malz, Reis, WeirtevauLen, frische Nüsse und Haselnüsse, reife Pflammn, godörrt oder getrocknet, Obst 1». t>. b.. zubereitet, Zwtebel und Knoblauch, Kram, frisches Gemüse n. b. b. »»sw. T.-Nr. 43 mit, Ausnahme von KariofsAn; Gemüse und andere Gewächse für den Küchrwgebrauch zubereitet, lebende Gewächse, sonstige'der T.-Nr. 66 e, Impfstoffe alter Ar», Kunstbutter und Margarine usw.. Sago Und dergleichen, Käse, Fische, gesalzen, geräuchert ustv., KakaM»tt..'r. Kakaopu-lver, Kakaomasse. Holzkohlen und . Brennw-rf l-jeldoch nicht Torfmull und Torfslreus der T.-Nr. 135; alte gebrauchte Wäsche und Kleider (mit Ausnahme vom Lunchen); rohes »nangansauves Kali, Calorsulfonsänre. Einführung der Goldwährung in Jugoslawien? Berichten aus Belgrad zufolge ist in dortigen Finanzkreisen die Nachricht verbreitet, daß statt der jetzigen Silherwahrung die Goldwähru»:g eingeführt werden soll. In dieser Angelegenheit soll irr den nächster: Tagen :nt Belgrader Finanzministerium eine Beratung der Fachleute stattfinden. Wie verlautet, sollen die Goldmünzen in der Tschecho-Slowakei gepragr werden. Die „Neue Wirtschaft enüWt m ihrer» letzten'Nummer die -ausführliche Denkschrift der BankenkommWo»: über die Entführung einer stän-digen Rwision der,Bänkenunterneihmungen nach den: Dovbllde der englischen Ehartered Accountants »vnd eine Erläuterung über die Organisation Derselben. Diesen Erläuterungen haben wir auch »msere vor einigen Tagen gebrachten Mitterliingcn über die Kontrolle der österreichischen Banken entnommen. Auß-evdsm cntihält - -diese, Nummer euch noch einen Artikr-l über den Wasserkopf Wftv von Hans Deutsch, über die Wechnachts- und Neusahrskonsovtien an 'der Wiener Börse, die Valorisierung der itebensve-rück»e.ru»»g uis» dir Een Woltenikvatz-er in Wtew