Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1763 (12.1.1924)
- Date
- 1924-01-12
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nv. 1768 Wen, SamS'tiay_. (Nachfolgende Notizen vis zu der Rubrik „Vereine" sind entgeltlich.) * „Mikado Kaffee-Melangen" in Plombierten Paketen Mit Rabattmarke sind die besten. * Tanzinstitut Hermann Braun. 14. Bez., Neindorsgasse 42. * Redattionelle Mitarbeiter für Humor, Satire und Witz werden überall Macht. „Jüdische Vo'lksstimme". Brünn. * Sensationelles, unerreichtes Angebot im Seidenhaus R i ch a r d L e i t n e r, 4. Bez., Marqareienstraße 10. Crepe de Chine, Satin de Chine, Ponais ustv. in feinster Qualität zu 62.000 bis 98.000 K. pro Meter. Seidenreste für Lampenschirme nsw. spottbillig. _ Vereine, Bortriige und Versammlungen. Zeire Misrachi, Wien. Heute. 7 Uhr abends, Vortrag Dr. Ben-Israel (Palästina) über: Palästina als Zentralidee des Judentums. Anschließend Teeabend. Gäste willkommen. — 'Zionistische Sektion Zwischenbrücken, 20. B e z.. Allerheiligenplatz 17. Heute, 4 Uhr nachmittags, Vortrag: Die Lage im Zionisinus. Um 7 Uhr abends hebräischer Kurs. Samstag den 19. d. im Vereinslokale Ehamischah-Assür-Abend. Programm: Vortrag, Gesang, Musi/, Juxbasar usw. — Verein Erez Israel, 2. V e Zirkusgasse 33. Heute, 4 Uhr, Mischnaseminar Dr. Goldstein. 6 Uhr r Hebräischkurs. 1/08 Uhr: Seminar für jüdische Gechichte nnter Leitung des Hern: Dr. Kaminka. Vortrag Josef Lanczener. Thema: Wichtige Daten aus der Geschichte der Juden in Spanien. Gäste willkommen. — Kulturgruppe der zionistischen B e z i r k § s e k t i o n, 20. Bez., Karl Meißlstraße 5. Heute, 3 Uhr nachmittags, Vortrag Dr. Steinberg: Sozialismus im Zionismus. 5 Uhr nachmittags : Geschichtskurs. Referent Koster. Sonntag den 13. d., 7 Uhr abends, im Festsaale der Toynbeehalle, 20. Bez., Denisgasse 33, Nordau-Gedenkfeier. Mitwirkende: Aaron. Schwertfinger (Festrede), Professor H. Ehrlich, Oberkantor Dawidowicz, Sam. Schwager u. a. m. Restliche Karten an der Abendkasse. — Palästinenser! Dienstag den 15. d., 8 Uhr abends, Lese- und Redehalle für Hochschüler, 9. Bez., Türkenstraße 9 (3. Stock), Zusammenkunft. — W i e n e r j u r i st i s ch e Gesellschaft. In der Mittwoch den 16. d., 'fj Uhr abends, im Hörsaale 33 der Universität (JUr. Fakultät) ftattfmbenbeu Vollversammlung wird die Aussprache über' das Bnndesgesetz gegen unlauteren Wettbewerb fortgesetzt. — SephardischakademischerVereinEsperanza. Heute, 8 Uhr abends, in: Vereinslokal, 2. Bez., Novaragasse 27, Vortrag Isidor Barucki über Die Juden als Handelsvolk in der Geschichte. Gäste willkommen. — Palästina-Sektion des akademischenVereineS jüdischer Me d i z i n e r.. Heute, V»8 Uhr abends, 2. Bez., Taborstraße 20 a, Generalversammlung. Zionistische Mediziner find höflichst eingeladen. Anschließend Vortrag Ch. Hammer: Aufgaben der zionistischen Studenten. — ZionistischeBezirkssekttonLeopoldstadt. Heute, 8 Uhr abends, 2. Bez., Taborstraße 20 a, dringende Ausschußsitzung. — Palästina-Sektionzionistischer Hörer an derHochschule für Welt Handel, 2. Bez., Taborstroße 1, Mezzanin. Heute, l/9S Uhr, Vortrag Hans Kandl: Die Organisierung der zionistischen studentischen Arbeit. Gäste willkommen! — Im gend verein Ahawath Zion. Heute, 3 Uhr, Ausschußsitzung. 7 Uhr Vortrag Doktor Silberschein, Abgeordneter des polnischen Sejm. Programm der Hitachduth. Äebräische Kurse der zionistischen Sektion Zwischenbrücken. Die zionistische Sektion Zwischenbrücken eröffnete am 7. d. einen hebräischen Kurs für fortgeschrittene Erwachsene. Weitere Anfänger- und Fortgeschrittenekurse werden demnächst für Ander und Erwachsene eröffnet. Einschreibungen im Vereinslokale, 20. Bez., Allerheiligenplatz 17, Montag unb Mittwoch von 7 bis Va9 Uhr abends. Mhm und Kunst. „Mom." Raimund-Theater. — Gastspiel Max Pallenberg. Daß PallenLerg beim Mimker im gewohnte n Sinn des Wortes ist. «weiß j[it>cr Einidrucksfähig«e, der den großen 5darikaturen- und GroteSkenzeichnior der Bühne auch nur Äu einzigesmal spislen gesehen hat. Wenn dieser geniale Künstler sich «der Gestalt «des Aliom zuwandte, so war von dieser Leistung von vornehevvrn Großes zu erwarten. Trotzdem mar: also mit hochgespannten Erwartungen kam, ist wohl nicht einer enttäuscht worden. Dieser LÄrom, der Siwolch, der Lump, «der Mörder, 'hinter dessen Roheit die tiefe, bensche Schamhaftigkeit des Volkes steht, dieser Liliom, der Hn'tschenischleuderer, der, einlpreßt in die. engen Vorstellungen des Bildungslosen, die himmlische Gerechtigkeit nur als Polizoikommissär erleiden ißarm, der für die zärtliche Liebe zu seinem Weib keinen anderen Ausdruck findet als: „I' geh' net mehr zum Ringel spiel z'rück!" dieser Lil-iom' ist geistern nicht eine trefflich charakterisierte Gestalt, sondern Wivbl'ichkeit geworden. Wir erlichten die Tragödie des Lumpen Proletariers, dessen Seele sich in Scheu verhüllt, ei>ne Scheu, deren alle Gobilideten, die sich täglich nngezählte Male durch das Wort Prostituieren, schon bängst bevor sie die Kinderschuhe a!bg«e!stre«fft, verlustig gegangen sind. Wir erlebten sie mit der Kraft des Elementaren, dem sich keiner entziehen ka«nn und vor den: jeder Vergleich, auch mit -den: vortrefflichen Meister, der die Rolle für Wien zmn erstenmal geschaffen hat, nnterbleiLt. Pallendergs Liliom ist in jeder Bowqgung, ftdenl Blick, jeher Geste echt und zweifellos, -ist es so sehr, daß er zur Selbstverständlichkeit -wird. Wundervoll Leuchten, das über das Antlitz des toten Strolches fliegt, w >nn ihm der himmlische Polizeikommissär vou> seinem Kind spricht, ergreifend daS Mionenspieil im ersten^ Akt, da dar Vaga-bund, der ' rohe Ztzmker unterm „Akazi"-Gauim das Wunder der Liebe erfährt, erschütternd der Blick der Sehnsucht, mit dem die Seele des Lumpen i-m letzten Bild «das «ersehnte Kind umfaßt. Der Künstler fand an Herrin Forest (Fics«u«r) ebnen vollidertigen Pirtucr. Ft'au W a g n e r hat den Geist ihrer Rolle wohl erfaßt und den Ton herber Inne-rlichkeit getroffen, ve^-,tand aber der Größe der Gestalt «nicht ganz gerecht zu werden. Uebe.rdies blieb ihr ,^)ianv" (zum Beispiel am Totenbett des Geliebten) fa«ft «immer nndevständlich, sogar — besonders empfindlich — im «letzten Wort von den „Schlägen., die n«ichi lveh tnn". Tapfer und tüchtig wie imm««w Frau S ch l ci n i tz, WM Wgz We PMWdms W die livi-M Uintertöne ihvyr SMenes IS. Mmer 'IM Ge8>e 7 WtteWngeu am dem Publikum. Jede mondäne Dame bezieht Ihre Seide vom 'S i Richard Lennep Wien, IV. Margaretenstr. 10 Unerreicht billige Preise! 6008 Rolle. Die sonst so geschickte «und feinfühlige Adrienne G e ß n e. r «wußte sich in die Primitivität nicht recht einzuleben und .war, körperlich wie geistig, nicht genügend massig ftir den „Tra«mpel". Im ganzen war die Aufftrhrirng Abgerundet Md wirkte geschlossen. Der Raubübevfall spielte sich wohl zu langfam ab, um überzeugend zu wirken, Hyer E h m a n n faßte die Sache etwas ■ zu gemütlich aus. In dieser Situation Pflegt «einem die Lust zum Deklamieren zu fehlen. Zuletzt noch ein Paar Worte über Aeußerlichksiten: Daß .Herr Pallenberg m eleganten -Boxcalf-Schuhen (Tyvoilt hätte das wie gesche«hen können) durch das Strolchenleben spaziert, ist nicht gerade wesentlich, verdient aber doch bemerkt zu werden. Schlimmer-ist der Mißgriff, ein lüjähriges Proletariermädel in ein KindeMMchen - «und -schürzchen zu stecken, jugendliche Hilfsa-vbeitevinuen" dieses Mters sind schon längst erwachsen. — Die Aufführung, der auch der Autor beiwohnte, trug festlichen Premierencharakter. Immer «wieder mutzten M-olnar uivd Pallenberg für die Beisalls'stüvme danken. Daß ein guter Teil des Publikums sich naweNKich in den ersten Bildern fest entschlossen zeigte, eine Posse zu Höven und immer wieder in Lachen ausbrach, gehört zu j«e«nen Symptomen, die man mit Beschämung stststellen muß. __ K. M. UrauMning von 8. W. Korngolds Streichquartett oft. .18. Es ist dem Rose-Quartett gewi«dmet -umd 'wurde von die-fem «als letztes Glied in der Reihe seines historischen Zyklus zur Uvanfsühvnng gebracht. Kein größerer Gegensatz als dieses von Kom«gold -im Jahre 1922 geschaffene Werk und das eMsützige D-Moll-Streichguavtett von Schön- «borg, dessen Vortrag Lei Rose vorausgmg! Eine ganz andere musikalische Gefühlswelt, ein völlig anderer Ausdruck: Vier kurze, von rhythmischer Kraft durchdrungene Sätze, in Hellem A-Dur, in denen sich 'der junge, unbedingt musikantlfche Tondichter von dem Weltschmerz seiner letzten Werke völlig ftei singt. Keine ,^ote Stad^, keine ,Meder des Abschieds", auch nicht mehr der Triennungsschmerz seiner Klaviierq.uMtLtt-Vaviatl«o'nen, sondern süße, junge Liebe, die M Tönen denkt und ihre e igene Weife findet. „ . . . wenn Vögel singen tivlivÄtlei: Süß' Liebe liebt «den Mai", ist das Geleitwort des neuen Merkes, es ist Shakespeares ,Mie es euch «gefam" entnommen, und die SihaLefPeare-KorngoÄdschen FwhgL'ffter der Suite aus ,I»i-eil Lärm um nichts" werden hier wieder lebendig. Namentlich «das Finale, in dem einlauniges, vielleicht gar Parodi'stischss Thema voll Cigenwilligkeit sich «i«mmer wieder durchsetzt, ist von jugenbt- «lich-beckem Uelbermut erfüllt, a^uch das Inte«rmez;o, ein Kurzer, reizvoller, auf Wiemr Boden geträumter „Sommer- -nachtstraulm des Strieichqu«ari!etts", dessen Wiederholung v«on den Hörerir «n-zwun'gen wurde, kommt in feiner Volkstümlichkeit dem Geschmacke des PMiknms entgegen. Ditz beeiden er«sten Sätze höben sich .mehr durch ihre Mtffrkalischtz Vornehmheit ab. Der Eiuleitungssatz, überraschend knapp gebaut und von starker, verhaltener LeideNschaftlichke-it erfüllt, e.rsährt durch «den jäh hereinbrechenden Schlich keine Lösung. Auf diese os«sen«e Frage folgt, gleichsam als Entgegnung, «ein „Adagio quasi ^Fantasia", dessen «toeit ausg-esponntzne Kautilene in packendem Aufschwünge gesteigert wird. M«a«n.lrigfalti^g>e, «neuartige Farben und eil: für nur vier Instrnmentlö übevraschendqr KlangreichtuiM bekräftigen im Adagio die Vorzüge «dieses telmiPeranreMollen Werkes, für welches der Tondi-chter und seine herrlichen Interpreten «mit «nachhaltigem Beifall bedacht wurden. Mustkantisches Enlpfind'en paart sich >in «denr Qimvtett, «das muerhalb des Korngoldschen Schaffens einen anschulichen Rang ein«- «n'innnt, iiTi t hohem, artistischen Können. In -unserer asthm«at-isch-nervösen Mt, in welcher es iimner schwerer wird, auf den: Boderr der künstlerischerr Tradition an der Entwicklung feistzuhalten, bedeutet dieses gesunde, istwnlichüvavme, «uu'verkünsteltö Werk, das ganz uuproblomaitisch aus veichei: uwlodischen «und rhychnü'schen Quellen schöpft, eine w-ertvolle Bereicheru.ng «unsc«rer KaimuDrmu'sik. stb. KmAausWuMen. Die neue Flechcheim-Köllektion. - Zu.n: drit-ün Male läßt uns der iKunschäM-er, Verleger, Knusteuchnsiast und Kunstentdecker Alfred Fl echt heim «bei W n r «t h l e in der Weihburggasse eine Reih? von Billern -und Plastiken scheu, die .im neuen Frankreich und int neuen Deutschland emstanden still. Mas zunächst fcstgöstellt iverden «soll, ist die bemerkensiverte Tatsache, -daß sie unseren Horizmtt erweinrii, indem sie uiiS mit Richtungen bekauntmachen, die wir in Oesterreich bisher nur aus Zcitschristen gekannt -hatten. Nichts -unerhört. Neues, Verblüffendes, Schulemachendes, StilbildenLes — aber ainen vielfältigen Ansdruck von «bildnerischer Kunst, «die alles ln sich -vereint, «was mau aus Barock. NomamÄ, Im'prcj'jiomsmus in kl'ufftlerische Fornren gießen kann, Roben Namen «aweMunten Namens und -einer schvir historisch angehauchten Würde einige talentvoll-! Nachzügler einer Vergangenheit von gestern, die durch das ltberzeu-geli.de Talen.: der Künstler zu neuer Gegenwart -wird. Ein paar Matisse mit Menschen, «Meeren, -Früchten und Gärtem die fast schon -den Galeriet-on haben, Picasso- „Frau in Weiß" mit kräftiger Plastik, die eine Rückkehr z-irr vorigen Jahrhundertmitte andervtet, Ku«Msche8 von Juan G r i s, dem es scheinbar in seiner nüchternen Ornamentik sehr gut «bchagt, germanische Luft «bei Karl Hofer, kräftige Stücke von R. Levy, der eher im Quartier Latin als Unter den Linden daheim ist. Vielversprechend -der blutju-ngc und heißblütige Vlamingk, -der «durch «das Temperament von Farbe -Und Schwung derart packt, -daß :nan ihm den Mangel an Ramngssühl verzeiht, ein Name, -den nran sich unbvdingr ernzeichneir muß. Bon Osst-erveichern brilliert Har io, grotesk wirkten die Arbeiten pan Merkel und ein wenig veraltet Ochttidien vm: Mbin Egger-Lienz, den die Italiener für sich reklamiert halben. Neben einer Reihe Keiner PlasKen von Haller, Ezard und Gintenis zwei größere Stücke ,/T-ie Hockende" und „Die Badende" von Ern-esto di Fiori, der gerne neben Rodln oder George Minne stchen möchte. Oskar -Roscnfeld. Eine Nteraturhistorische Rarität. Die Äamburqer „Deutsche Bühne" brachte Gerstenbergs „Uqolino" zur Ausführung. ein Werk des zur Zeit Klopstoüs' lebenden, schileswigschen Dichters, von dem Schiller sagte, es s-e,j War rem Werk des guten Geschmacks, aber es habe' doch sehr schöne Motive, viel wahres Pathos und wirklich Geniales, Lessing in einem Briefe an Gerstenberg, der „Uqolino" bleibe immer ein Werk von sehr großen, außerordentlichen Schönheiten, und der Historiker Alfreo Biese in seiner dreibändigen Geschicktk der deutschen Literatur: „Wer kümmert sich beute noch um diese Karikatur Shakespearischer Seelenmalerei?" Dieses Drama aus dem Anfang der Sturm- und Drangperiode kann von der Bühne herab nur noch als ehrwürdige literarische Kuriosität einiges Interesse erwecken. Der Dichter hat seinen Stoff der „Göttlichen Komödie" Dantes entnommen. Nach dem Kampfe zwischen Ugolino und dem Bischof Ruggiero erleben wir den HuE-rtvd Ugol-mos, «des Pi-s'aner FMHerru. -und seiner drei Söhne im Kerker zu Pisa. Was auf uns einstürmt, ch kein tragisches Geschehen, sondern lediglich pathetisches Theater, das nicht die Seele ergreift, nur die Nerven erregt. Die mildernde Regie machte die Ausführung des exaltierte,: Werkes - einigermaßen erträglich, das einen Achtungserfolg erzielte. Knust in Tel-AwÄv. Im Hauptorit der w jüdischen Siedlung Palästinas, m «der -jüdvscheu Stadt T-el-Awiw bei Jaffa, müht man sich ernstlich mx di-e Kunst. So Wunde in jüniAter Zeit -eine viera-ktige jüdische Tanzpantomime, sin «jemenitisches Märchen, betütelt „Teufels«grube". geschaffen, dessen Text der geschätzte hebmrsche Schrfft-steller Oscher Barasch schrieb. Die Dekorationenwurden von Israel Feldma-nn entworfen «und die emdrucksvolle M«u«stk fchulf I. Weiner. — Wie ums ferner aus Tel-Awiw imHvaet«sllt wird, ist die Pflege der Kammermusik in Te'lMwi-w sehr entwickelt u«nd einige Opernvorstellum-gen standen aus anf-ehnl'icher künstlerischer Höhe. Aus den Theater«. Im Redoutensaal gelangen morgen Sonntag um V,8 Uhr abends die klassischen Singspiele „B a st i c n und B a st i e n n e", „La Serba P a d r o n a" und ,.A b u Hass an" zur Aufführung. Volksoper. Heute „D i e S t u m m e v o n P o r-' t i c i". Morgen (Sonntag) nachmittags „Die Fledermaus"; in der Konzertszene H a n s i Niese. Abends „L o h e n g r i n". Im Neuen Wiener Stadttheater gelaugt morgen Sonntag, 8 Uhr nachmittags, als erste Vorstellung eines Volksstück-Zyklus „Der Pfarrer von Kirchfeld" in erstklassiger Besetzung bei kleinen Preisen zur Aufführung. Im Raimund-Theater geht heute, 3 Uhr nachmittags, als Schülervorstellung Goethes „I p h i g e n i e" in Szene. Morgen Sonntag um 11 Uhr vormittags hält Dr. Alfred Möller einen Vortrag über Humor und K o m i k, der die Frage beantworten wird, wann, toarum und worüber wir lachen. WochenspielplanderStaatSoper. Sonntag den 13. d., 7 Uhr abends, „A i d a". Amneris — Frau Sabine Kalter als Gast. Montag den 14. d. Theatre parä: „V i o l e t t a" (La Traviata). Alfred — Tino P a t t i e r a als Gast. Dienstag den 15. d. „A r i a d n e a u f N a x o s". Mittwoch den 16. d. „Der F r e i s ch ü tz", Donnerstag den 17. d. „Tose a". Freitag den 18. d. „D e r T r o u b a d o u t". Azucena — Frau Sabine Kalter als Gast. Samstag den 19. d. „Violett a" (La Traviata). Alfred — Kammersänger Tino Pattiera als Gast. Wochenspielplan des Burgtheaters. Sonntag den 13. d., Y33 Uhr nachmittags, „Nathan der Weise". 7 Uhr abends „Die Katakombe n". Montag den 14. d. „M a c b e ich". Dienstag den 15. d. „D i e Katakombe ir. Mittwoch den 16. b. „D e r Richter von Z a l a m e a". Donnerstag den -17. d. „Die Kat ak o m b e n". Freitag den 18. d. „C y r a n o von B e rg e r a e". Samstag den 19. d. „A n t s n i n s und Cleopatra". Wochenspielplan des Akadenrietbeat e r 8. Sonntag den 13. d., 3 Uhr nachmittags, „D e r Schwa n". '/,8 Uhr abends „Jolandas letztes A b e n t e lt e r". Mittwoch den 16. d. „Jolandas letztes A b e n t e u e r". Donnerstag den 17. d., neu einstudiert, „D e r B i b e r p e l z". Freitag deu 18. d. „Hochzeitstag e". Samstag den 19. d. „Jolandas letztes A b e nt euer". W o ch e n s p i e l p l a n der Volksoper. Nkontag den 14. d. „C arme n". Dienstag deu 15. d. „D o n I u a n". Attttwoch deu 16. d. „D i e Stumme v o n Partie i". Donnerstag den 17. d. „H o f f m a n n s C r z ä h l u n g e n". Freitag den 18. d. „M a r g a r e t h e" (Faust). Samstag den 19. d. „D i e A f r i k a n e r i n". WochenspielplandesDeutschenBolkst h e a t e r 8. Sonntag den 13. d., Uhr nachmittags. „W i en e r r n n e n". 7 Uhr abends „Casanova in W i e it" mit Alexander Moissi. Montag den 14., Mittwoch den 16. und Freitag den 18. d. „D e r weiße Heiland" mit Alexander Moissi. Dienstag den 15., Donnerstag den 17. und Samstag den 19. d. „C a s a n o v a in W i e it" mit Alexander Moissi. W o ch e n s p i e l p l a n des R a i m u n d - T h e at e r s. Sonntag den 13. d., V-b Uhr nachmittags, Wiener Kammeroper: „M a r t h a". 7 Uhr abends „L i l i o m". (Gastspiel Ma» Pallenberg.) Montag den 14., Mittwoch den 16. und Freitag den 18. d. „Die D a m p f m a s ch i n e" mit Max Pallenberg. Dienstag den 15., Donnerstag den 17. und Samstaa den 19. d. .L i l i o m" mit Mar Palleillerg.