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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-08 · Heft 1759 (8.1.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1759 (8.1.1924)
Date
1924-01-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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""" Witnit _ ' b. .FSrmer Mß %tW Die KdlderschSuderin und ihre Kunden. Sadistische Lrgien einer migMche» öprachlehreriv. -rAelle % ' ~ Wnr. ÄitrÄÄK Akänmrgesangsverein dein Dahingegangenen «n ergreifen-- d-A Lebewohl sang. Damit Mrr die Tranerseier 'bccntfei. Der Sarg wurde wieder in den Le.:chewvagen getragen und auf den Antralfrüdhof gofühn. ivo er nt einem (r h v e \u grabe der Stadt Wien beerdigt wurde. Auf dem Friedhof. Am Ärade sprach Präsident Dr. We ng :a f uamcns der »Qfcncötfca", der vor allem die siete Dienstbercitschaft Grünstlds, die allen Hilfsbedürftigen galt, rirhmtc. Namens der Loge „Zukunft" sprach Dr. Spieler. Zuletzt hielt Kapellmeister Dietrich für die Gesallschast zur Förderung der DoWknnit einen Nncbrnf. Damit dritte dir Feier »in Ende. Es har sehr bvfvewnve:, Laß Mfred G r ü u s r i d, der sich stets als guter Jude bekannt hatte und der fyu der: Besten des jüdische:: Volkes zahlt, auf dom katholische»: Friedhof beerdigt stvuvde. Mg iwrr svfahren. hat die Ge- «rtzinde Wie:: G-rünfekd ein Eh reu grab gewidmet, tds jedoch von der Familie dankend ckbgslchnt wurde. Die Widmung eines Ehveugrabes durch die Knltusge m s r n d e wurde angenormne» und Bürge vmei stör Seitz cr- ' Karte sich mit dieser Lösung e i u v e r st a n d c n. Man i>titc aber nicht mit der GeschästigDeit des gelrgentliären Schauspielers und Publizisten Hans Müller gerechnet, dcsser: Wichtigmacherei auch m diesem Falle qmch Betätigung suchte. Herr Müller, der aus der israelitischen Abteilung des Brunner Deutschtums stammt und der nrjbst anderen „uu-! sterblichen" Werken die Welt :rm qiiten Nachrrrf für Grmw feld bereicherte, gegen dessen ausgesuchte Schnwckevvi der lote Künstler sich nicht mehr wehren konnte, spielte sich als Freund dev Familie Grünfeld auf und rrahm ohne Wissen der Familie das Angebot dk.r Gemürche au, wodurch die Vereinbarung mit der KultusgLmeurde umgestoßen wurde. Die G'schaftlbttberei Müllers hat sehr uuliebtams Aussehen erreg:. Milllardeufallissement einer rextUfirma. Betrügerische Krida. - Macht des Firmeninhaber». Großes Aufsehen m der «Kaustnannschast erreg: die Much: des Kaufmannes .Heinrich Ba triste!, der unter RüÄasiuntz von VerbrMichkeiten in der veiläusig::: Hohe von dreieinhalb Milliarden ans Wien verschwunden ist. Battfftef ist rialienischer Staatsbürger und betrieb in der Rachaussiraße unter der Firma „Seidlsr u. Komp. Nachfolger" ein Teztklgefchäst. das ziemliche Ausdehnung hatte und mit zahlreichen Wiener Firmen in Verbindung stand. Battqtel erfreute sich eines guten Rufes und gorroß auch Kredit in ausgedchnten Maße. Er -bezog Waren in großen Mengen von den Firmen, mit denen er in BevbmÄmvg stand, zahlte ober nicht «nid wußte die Termine immer hrnauszuschieben. In der letzten Zeit wurde er ixm Gläubigen: bedrängt rmd vm Lause des gestrigen Tages erstatteten mehrere Wierrer Firsnen gegen Battfftel im Srchecheitsbureau die An zeig«. Die Erhebrnrgen des Sicherheit sbureaus, die sofor: eingebettet wurden, bestärkten den Verdacht der betrügeri» schsn Krida. Denn Battistel, der den Boden unter seinen Füßen wanken Mlte, ist seit gesterrr vormittags aus seiner Wohnung verschwunden. Soweit sich bisher aus den Anzeiger: eine 1! ebersicht gewinne:: laßt, scheint der Schaden sich aus dreieinhalb Milliarden zu belaufen. Die Vorgefundenen Warenbestände sind nicht der Rede mart. Btttistel scheint die auf Kredit bezogenen Waren verschlrn-der t haben. Seine Verfolgung wurde sofort singeleitet. Sie Milch wieder teurer. 5440 Kroueu. Gestern vormittags hielt die Sektion für Milchwirtschaft itt der Oesterreichischen Landwirtschastsgesellschaft eine Besprechung zwischen den laMichen Produzenten und der: Milch Händlern ab. Es wurde der Preis für einen Liter Milch infolge der Steigerung der Waren um fast ft euer und der Frachtgebühren von 4000 auf 4200 K. erhöht. Der erhöhte Preis wird am Donnerstag den 40. d. wirksam werden. Von diesen: Tage an kostet der Liter Milch aus den Großmolkereieü 5440 K., der Liter Händlermilch, pasteurisier: 5360 K., und nicht pasteurisiert 5060 K. Die laMichen Prüduzenteu haben der Wiener Bevölle-- wrvg seÄ jeher besonderes Wohlwollen gezeigt und es immer rech: gut verstanden, sich ihren guten Profi: zu sichern. Cs ist ganz im Sinne ihrer bisherigen Preispolitik gelegen, wem: sie auch diese Gelegenheit nicht unbenutzt vorübMgchen lasse::, mn den STdtern wieder einmal zu zeigen, daß Oesterreich von den chvistÄchrn Bauern beherrscht wird. Die Ausrede am die erhöhten Frachtgebühren, und die 'höhere WarLMmsahstnrer ist zu beguem, als daß sie nicht zur PreiSrrböbnng gebrauch! werden sollte. Sie Lebmsmlttelmllrttr. Dis Beschickung der Märkte mit Gemüse und Kartoffeln leider naturgemäß unter der. anhaltend kalten Witterung, doch herrscht im allgemeinen kein Mangel. An Kartoffeln werden von den. Großhändlern wegen des Frostes jeweilig nur die für den Bedarf notwendigen Mengen bezogen. Die Preislage blieb gestern für Gemüse, Obst und Kartoffeln unverändert, dagegen zeigte sich bei Eiern die Tendenz, die Preise noch weiter rn die Hohe zu treiben, obwohl absolut kein Mangel besteht. Für frische Eier wurden gestern 2500 bis 2600 Ä.'pro Sn verlangt und selbst für kleme polnische Eier forderte man einen Preis von 2450 K. pro Stück. jSic Fbsiscl,preise blieben au6) gestern unverändert. Die Nachfrage uad; Fleisch war sehr schwach. In der Großmarkthalle sind mir der Bahn 36 Waggons mit verschiedenen Fleisch flnftumcv eirpefanat. Meder cm Fall, der wie dl:: gveller Blitz, das Dunkel zerreiß:, von dein das Leben der Großstadt mühiillt wird, jenes unsichltbare Lcibon, das sich Hutter den Bivium: der eleganten Paläste, wie der Proletmicttvohmtt^en drauße:: in den düstc^ wn Vorstädten ablfpült und das für kurze Augembkicke vrst dmu: stchtibar wird, >oem: olmnal durch Zufall Moas „herauskamntt". Dann erttMte» sich di« bibberen, bvavcrn Bürger, schlagen die .Häivde ob solcher Velüxwbtheit zusaniznou und können sich vor sittlichem Zorn kcm«: fassen. Eia: paar. Tage lang. Tann gch: alles wieder m: Wivbe'l deS Mtags uitter und alles Ackbt wie zuvor. Großstadt. Auä) Wien iisr in bezug ml seine llhrorngur sea-ndalause Gwßsbcvb! in: nwdem-ei: Sinn Mwo:Äen. Es hat stank gelMn«: „GabmS", in Weilchen alle Arten vvil Latstern von gaschälftMuldigsn Unternehmern ftir zÄMlugssichige KuiNÜfchaft beveit gehÄte:: lveÄ«n. Wien hat seine geheimA: SpieHälle.n, seine Opium--. Movphmm- und Kokainschbupstvinke.'l — kurz, Wien umcht sich. Der Mqtsicha Mißbrauch von K'mdcrn Hai zu diesen: Bilde noch gefehlt. Vor nich: allzu bu^er Zei; wurde die OLffentlichkeit durch die ÄuÄ,rür:n-g des „Sailous SchinÄer" ein wenig aus ihrem Gleichmut anfgerüttclt. Gütern har die PoNgei dou: Treiben einer ähnlich oi: Megäre «4» Ende genwcht. Narr handÄt es sich dort mn erwachsene MenschAr, die das Recht haben, über Wen Körper frei zn vevfüge,:, lvährend hier .Mnider nühbraucht wmÄLN) die sich wicht ivchvmr Ürnnterr. Jteben den körperliche:: SchÄ-igMHur, die ihm» zugefügt :vu-che:r, sind die seelischer: Schöben, dir die junge Müs-ei: eÄrttrn haben, die ungleich schwereren. Ae Wogen der awralischan Entrüsturig werden drei Tage lang hoch gehen. Dann werben sie sich tzlättsn — bis nächstes ÜM. Denn da cs iumwr eine Nachfrage rrach foilch«r Dingen geiver: wird, so wird auch das Angebot vorhanden sein. Narr wevden die L-erste voniichtiger sein. Großstadt... Kinderunßhau-tuugen. Wir vrijahren über den Fall folgendes: Gcstcru wurden -vei Perstknen verhaftet, die sich grobe sittliche Verfchllu-rrgen vurvd rohe sad'ist.ische M-ißyülvdlnngcn von Kindern lwlten zuschrttden konmran lasser:. Es handelt sich um eine SprnMehreust: und einen sehr bekannten TrppichhäMer, der in e-'mem Swtdthotel lvohnte. Die Sprachlehrern:, die während detz Krieges ans Jstrie,:: nach Wien gekommen war, hatte Ave: SWnfeer, einen elf-jükhrägen K>mbcu und ein drergehn jährig es Mädchen, die aber nicht Geschwister sind, von ihrer: Mntern iibenrmmnen. Die Bä-ter der Kinder leben nicht mehr. Schau vor or-uiger Zeit haue sich dar Ger ich: mii der Sprachlehrerin Cadvc zu boschäsi-igen. Es handelte sich damals um eine Anklage wegen Uoberschreilung des Znchtigu-ngsrech-!eS. Die Lehrerin hatte damals ein cttvas Anhaltender Frost. Das Wetter ist iu Oesterreich vorwiegend mit', oljuc iveseutliche Niederschläge, iu Frankreich vorwiegend steiler. Tie weitere Lage scheiirt sich langsam nmzubilden. Voraussage: Zeitlveise bedeck!, F r o sl iv n b r s u, e i » l i ch a n h o l t c u d. Neuerliches Erdbeben in Aurona. Fu der Provinz A n c uu a wurden heute nachts aberuurlS drei Erdbeben voi: geringerer Stärke verspür!. Die Be völkerung hält sich trotz der Kälte in: Freien aus und kampier: iu Zelte,:. Es wurden Feldküchen etabliert. Hilfsaktionen sind abgegangen. Schwere Speratiouen bei vollem Bewußtsein. In einen: Londoner Spital wurde iit jüngster Zeit das Betäubungsmittel Stovai::, das bisher nur bei ga>:z leichten Operationen angewendct wurde, auch bei Blinddarm- Operationen iit Gebrauch genommen. Angeblich hat dieses Mittel, das in das Rückenmark eiilgcspriht loird, öcu Vorzug, daß der Patient bei vollen: Bewußtsein bleibt. Patienten, die sehr schweren Operationen unterzogen vmrden, konnten dabei ronchei: und lesen. «nriosttiiten der Seit. Der Damenmann. Iu: französische Sprache, biegsamer nts die Deutsche, ha: für der: Typus einen besondere!: Ausdruck gesunden: lchommc am: fein me®. Der Damenmann interessiert sich glühend für die neuester: Frauemnoden, er lveis; die Feiuheiten der letzte!: und allerletzte,: „Schasfuugcü" zu tvürdigstn, a unterhält [eine Tischuachbarinuen voi: der: Vorzügen des Popeline gegenüber dem Erepe de Chine und iihnlichei: tieft greifendel: Fragen, kr:rz. er versteht, es meisterhaft „de rauser chiffons", ein Ausdruck, der sich gleichfalls in: Deutschen schwer Wiedergaben läßt, der aber Plauden: über Neider und Toilettentanb bedeutet. Dieses Gesprächsthema lvählt ocr Damenmanr: durchaus rttcht nur um seine'.: Partnerinnen entgegel: zu. kommen, sondern, aus tiefster UeberMguitg. Er muß sich keineswegs Zwa::g autuu, seir: geistiges Niveau nicht künstlich herabschraubeu, die Frager: der Mode sind für ihn von unermeßlicher Bedeutung. Dabei iväre cs durch' aus falsch, auzunehmer:, daß dieser Maam mit Damewiitteressen einen: Berus nachgeht, der ihn nut Modrilfmgei: in Berührung bring:. Modeuzeichnrr, Damenfriseure, große Schneider, hat es schließlich irnmer gegeben. Unser« Zeit luar es Vorbehalte», den hor.lme anp femnn's zu bilde»., der tagsüber Bpamt^r in der FinanFdirettion, Techniker vds-r „anvüch'üges" Corprrr, dMeli cnuf den Ätiiä)tc-rttfch grilsgcz estil Kn-abeichase, die ihr SchiAor aivge^bAch beschmutzt lststte, lveshÄb sie ihn gczüchttgt l-atte. Da>ma!ls war die Cadvc sehr entrüstet, als man ihr saldisiilsche Trii-abe votHMversin wagte. Nachlvestci: tt-iMte man ihr irichts. Die neirevöichen Erchebmigen des poiliitzeittchen Sittenorntes haben zur FsststelluW gvführt, daß die Fvan das dreizehnjährige Mädchen nicht etwa ani$ Müillden der Erziehung gezüchtigt, sondern vor Zuschaawrn gegen Entgelt sichiver n:Wa:ckeLt hat. Das Mävchbn, das nur: e>iü:vov!MN»uutt: wuvde, umchrk derart bc-iasieride Augaben, daß die Polizvi zur BerhLftung der Lehrerin schrtt-t. Bei einer in deren Wohmmg in der Bvber-' sttuhe voogenourmBnen HauLidurchsiuchmrg wurde:: eine gwßr' Zcchl vm: obszöner: BMwrn, PhiogvophischLN Auiftrahmen, Prüge'linsirumeute in reicher Auswahl, lote Peitschen, RMen, Roßfchweife, Lederrienren m:d sveogleichen mehr, vorgefundcn und beschlagnahmt. An-gsjichts dieser vsiastsniden Frmde rmd der Angaben d'ks m>:Hhan!de!l4el: Mädchens legte dann die Äehrerst: «uckj ein Gestärrdwis ab. Aus der ii: der Wohnung beschlloguahntten Korrchpoirderr; ergab sich, daß zu den ständigen Besirchevr: der Bochühmmg«: bei der Sprach lchrerin e-n: sehr bekannter TePPichhäMer gelMt, der gegen Bcgcchiu.ng als Zuschauer EinllLß cchaLttn hatte. Die volftei- Achen Echöbnngen gehe:: setzt dahin, ststzustellen, tvelche Personen zu den Befuchern der Sprachlehrern gchörten un.v ob nich'.anck) aridere Kinder ihre Opfer geworden sind. Die Verhaftete ist eine fWuMische Sprachlehrer:!:, st.i-c in Wien unter dem Mn:cn Edith Cadvc in der Bibersliraßc Nr. 9, Wr 11, wohnte. Mi: dem richtigen Name:: heliß: sie Kadi netz, doch behaupte: sie, ihr riästiger ‘tote in Rosza, da sie in Paris einen Manu dieses Namens geheiratet habe, der allordings inzwischen gastorbn sei. Die Fi'an ist am 27. November 1879 iu Z\. Mar:in in Istrien geboren und nach ihrer Angabe durch He-ir-a-t nach Paris zuMudig geworden. Hier op! i er-t-e sie für die österreichische Staatsbürgerschaft und hat die Option mit Hilfe von Dottüneinrn. die manober für goMch: lM, durchgcsctz:. Tie Kuntzen des Salons. Ter gwiärze'nig verhaftete Man» ist der Teppichstän-dte: Paul Kouanv. ttoberdies wurde bis setzt sesigeqtellt, daß.zu den Besucher:: der Vorstellungen nutet anderen ein U :t ivc vs i:ä t i3Do3clt t, cm Kauf«:t<i nn und der Sohn eine s F:: ft n h’t r -i eile n gehörten. Die Kadinetz und Ko-:any wurden wegen Kuppele: -und S'chä-lvdung 'dem Landesgerichi eingekrefer:. Für das Ovier der sexuellen Verirrungen, ein 13jahr-rges Mädchen, wurde eine polizeiliche HilifsaWon cingele-itet. Zahnarzt ist. Selbstverständlich hat sich den: Krciie dieser Männer, oie geflissentlich „das Fcnnnine in sich vslegen", eine ganze Reihe voi: .Juden augeschlossen, obwohl .der Iaim'.!tiuanu so nujüdisch luic möglich ist. Das gesellschaftliche Leben ist durch die neue Erschciuiimz sicherlich um eine Nuance reicher geivordei: u>:d ungeahnte'Möglichkeiten erschließen fielt. Ter Dichter erzählt der Tarne seines sozusagen angenstlicklichen Herzens nidjt nieste seine Imumc, foubccu niimtrif ihr einen neuen ttopspuy, die Modebriese der Zeitung uierden von Miinneri: geschrieben und wer rveif; vir Ile ich i in balde, ganz balde auch die Kochrezeptsuiia plaudernde Tante des braven Fanlilienblattes männlichen Grnblechts. Biegsame Frömmigkeit. Gespräch in der Straßenbahn: „Ich lvar nur ^'roh. daß Weihnachten heuer nicht aus dei: Freitag-Weltt> ggesassei: ist. Sie tvimen sich nicht vorstellen, lvns für tpeschichien mein Mam: mach!, tveni: lvir an: Abeird die Christbaumierzen au.' zünden wollen! Er behauptet, daö ist an: Freilag-'Aberch eine Sünde. Aber ich sage: Ehristbaumleewn anznnden . das kann doch leine Sünde sein. K. M. Vom Keren Haiesjod. Lau: den Berössentlichungen int London:',r Haupl' burcait des K-er-en Hajesfod betrugen die Eingänge in: Monat Ücooembcr 33.253 Pfund 16 Schilling 9 Pence. 2:e Geftrmtsunmw der Eingänge d'eS Kegen Hafessod bis zum 30. November 1923 betrug 1,128.176 Pfun-d. Das Hau.pt - buve-au veröffentlicht -eine interessante Statistik über die Kerei: Haj-essod-Einnahnttn in .den einzelne:: Ländern, pro Kopf ihrgr jüdicher: Bevölkerung, beziehungsweile pro jüdische Familie gerechrret. Daraus ergibt sich, daß an der Spitze dieser Statistik Südafrika 'stcht. Die 50.000 Fu.der: Südasvikas haben über 38.000 Psu-nd aufgebracht, so daß pro Kopf 183 Pence, pro Familie (6 Köpfe) 016 Pence ent' fallen. Hierauf folgt Kanada mit 120 Pence pro Kopf, dann GkaMnaiviar: mit 91,5, SüdMe.r.il'a mit 55, die Bereinigten Staaten mit 48,7 und Hollartd urit 41,6 Pence pro Kopf. In dieser Aufstellung stcht -Oesterreich, Vas int November 265 Pfund fiiir den .Steit Hajesstd' aufgebracht hat a>: 25. Stelle, da pro Kopf der iüdifchen Bevölkerung Oesterreichs nur dreieinhalb Eents entfallen. Diese Statistik ist nach de,: bis Ende 'November 1923 erfolgten Gesamteingänge des ädere:: Hajessod errechnet. .Ist: B o st o n. wurde ein e 100.009-Dvllar-Mbivn für den äveren Hajessod durchgeführt, wglche >'ml««halb ikürzcfter Frist, ivie jetzt gemeldet tvird, vollen Erfolg ergab. Die Zahl derjenigen, welche zum Keren Hajessod während dieser Driveaktion beigerragen haben, ist größer denn je. Ofuch die BarKnnahnwn stellen thte« Rekord 4

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