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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-08 · Heft 1759 (8.1.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1759 (8.1.1924)
Date
1924-01-08
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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M. 1789 Wien, Dienstag . Sine deutsche Wähnmgrbanl in der Schweiz. Bern, 7. Jänner. (Schweizerische DüpeschenagentM.) Die Frage der Gründung einer deutschen Währung-Hank in der Schweiz oder einem anderen außerdentschen Staate befindet sich gutem Vernehmen nach noch im Stadium der Vorbesprechung. Die bezüglichen Ver'handimrgen finden in London statt. Voraussetzung für das Gelingen des Planes ist, daß die Reparations-kommissi on sich damit einverstanden erkläre. \ Knillings „Stene tunt Reich". ' (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) München, 7. Jänner. Gelegentlich einer Feier in Tölz, an der auch Ministerpräsident Dr. v. Kurlling und Forstrat Dr. E scher: ch teilnahmen, 'hielt Dr. v. Km lling eine längere Rede, in der er unter anderem ausführte:- „Es toerden im Volke setzt Unwahrheiten verbreitet, daß die bayrische Regierung daran sei, Bayern dem Reiche a u 8 z n l i e s e r n -und es zu verschachern. Aber gerade die erst vor wenigen Tagen seitens der bayrischen Regierung an die Reichsregievung über« reichte Denkschrift über die Revision der Weimarer Verfassung auf förderativer Grundlage beweist am besten, daß die bayrische Regierung, ohne etwa kleinliche partikirlaristische Ziele zu verfolgen oder gar eine Abtrennung Bayerns vom Reiche auzustreiben, stets bereit sei, den Bayer n ihr Recht gü-wahre n un-d zu hüten. Nicht Kamps gegen das Mich, -sondern T-rcue zum Reich ist unsere Losung. Sin völkischer Wahlblock in Bayern. München, 7. Jänner. (Süddeutsches Korrespondeldzburecm.) Nach einer Meldung der „Augsburger Abendzeitung" haben sich hie Vertreter aller rein völkischen Verbände und Truppen in Bayern auf einer Tagung in Bamberg zu einem völkischen Block zusammengoschlossen, der demnächst bei den Wahlen in Erscheinung treten werde. Nicht in der Lage. Der sächsische Ministerpräsident will nicht zurücktreten. Dresden, 7 Jauner. (Wolfs.) Wie aus der Staatskanzlei »nirgeieilt wird, ist der bekanntlich vom Landtag bereits vereidigte Ministerpräsident Held auf Grund der Verfassung nicht in der Lage, der vom,sozialdemokratischen Parteitag ausgestellten Forderung zum Rücktritt nachzukommen. . Haltlose Koalitionsgerüchte. Der Beginn jedes neuen Abschnittes der Nationalrats- Satzung läßt Gerüchte aufflattern, die -von einer unmittelbar bevorstehenden Umbildung der Regierung wissen wollen. Diesmal konnten -diese Gerüchte an einen. Sonntag in der „Arbeiter-Zeitung" erschienenen Artikel über die Pensionierung des Heievesmfpeftors General Körner anknüpfen, der bekanntlich als sozialdemokratischer Vertrauensmann im Heevesminrsteviunl galt. Der Artikel schloß mit der etwas mysteriös klingenden Versicherung, daß General Körner 'bald wieder an der Spitze der Wehrmacht stehen werde. Daraus wollten die bekannten Lage- Politiker, die immer das Gras wachsen hören, den Schluß ziehen, daß die schwarz-rote Koalition schon auf dem Marsch sei und daß in -dem neuen Kabinett dem General K ö r n e x die Stelle des Heevesministers zug-edacht sei. Die Rekonstruktionsgerüchte sind auch bis nach Graz gedrungen, wo Dr. Gürtler, den die Gevüchterstattnng zum künftigen Kabi-nettschef oder mindestens zun: Nachfolger Dr. Kienböcks ausersehen hat, sich veranlaßt sah, m einer Wähle rve-rsaminlung ausdrücklich alle Reden vo n einer Aendernngder Regierungsmehrheit als müßige Kombi Nationen zu 'bezeichnen. Er sügtie hinzu, daß die G e. s ch i ck e d e s Staates u nbedingt von der Regierung Seipel weiter-- gcleitetwerden nrüsseir. Allerdings müsse mit der Opposition verhandelt ivepden. Verhandeln heiße aber durchaus nicht 'bedingungslos kapitulieren. Der Vollständigkeit halber, sei auch die Ausstreuung registriert, daß dem noch ungeborenen schwarz-roten Kabinett auch der sozialdemokratische Vizepräsident des Nationalrates Eldersch als Minister für soziale Verwaltung angehören solle. In. den Kreisen der M-ehr'heitsParteieir erklärt man, daß nach wie vor der Kurs und die Znsainmensetzung Le.s gegenwärtigen Kabinetts unverändert bleiben müssen. Für eine Umbildung der Regierung sei keinerlei konkreter Anlaß vor- Ha-Uden und wenn gewisse Schwierigkeiten im Nationalrate bestehen, so könnten diese auf dem Verhandlnngs-wege besoitigt werden. Die Regierung wieder meint, daß es Sache des Hauses selbst sei, den Weg für die partame-ntarischen Arbeiten fveizumachen. Die Situation ist gewiß durch die Vorgänge int Heeresamte nicht erleichtert worden. Um 'den unbequemen General Körner losznwerden-, entschloß sich He-evesmimste.r Vaugoin, auch alle Jahrgangskameraden Körners in den daneMden Ruhestand zu versetzen. Bangoin wollte es sich jedoch mit den SogialdLNvokvale.n nicht ganz verscherzen und so wird das He-eresinspektorat denr St. Pöltner Brigadier General S ch n e i d e r übertragen werden, 'der immerhin als einwandfreier Republikaner gilt. Die verschärfte Opposi-dM der SoziMonvotraten bleibt als Drohung iveiterhin ausgevichtet und soll erst eir-gestellt werden, -bis die Linke -dafür Gewähr besitzt, daß sie von Seite der Regierung in Hinkunst keinerlei Ueberraschungen mehr ausgesetzt sein werde. Wie fjtuc solche Sicherheit gegeben werden soll, ist nicht recht ersichtlich. Sollten es persönliche Garantien sein, so tväre es allertdings naheliegend, das; gewisse Ressorts rn.it weniger prononzier-ten Parteinmnucrn «der mit beamteten Bertraue.nsmännern besetzt werden »mßten. Davon kann aber jetzt keine Rede stur, da jeder Personen ivechstl die Grundlagen der Regiern-ng Seipel crjchültHM MW. Ohne Dr. Seipel würden die Wiener Morgenzeitung. Zionistische BezirKsseKtlon innere Stadt Heute Dienstag den 8. d., 7t9 Uhr abends, Grosser Saal des Cafd Silier (Mezz.), I. Kai Vortrag Frau RAHELA SOFER „Gegenwartsoufgoben der Jttdisclien Frau“ Gäste willkommen! zionistische «erirksseMon Leopoldftadt ---■= Sektor I Jn der TischiMMft Barschak U. Große Schiffgasse 8 Heute Dienstag den 8.d„ präzise 8 Uhr abends Bortrag Dr. Josef Löwenterz: „Der Wiederansbau Palästinas, seine Fortschritte »nd Hemmungen" Gäste willkommen! Eintritt frei! Voranzeige! Dienstag den'15. Jänner Bortrag Professor A. Freud Dinge nicht gehen und unter seiner Kanzlerschaft ist wohl ein Abschwenken von dem bisherigen.Kurse ausgeschlossen. Morgen tritt der Nationa-lrat wieder zusammen. -Vielleicht wird schon die Obmännerkonse-renz oder die erste Sitzung des Hauses die notwendige Klärung bringen, Die Richtigstellung der Wählerlisten. Bis 20. Jänner. y^act) der Nati-onQlratswahIovdmln-g werden ün Atonal Jänner die Wählerverzeichnisse der letzten NÄ-ioMl-raltswahl für das Jahr 1924 richliiggestelll. Diese Richtigstellung erfolgt nach dem Stande vo-m 1. Jänner d. I. ans Grund der dem Magistrat zu Gebote stehenden Behelfe. Außerdem werden in die Wählerverzeichnisse neu ausgenommen alle öfter-- reichi-schen Bundesbürger ohne Unterschied des Geschlechtes, die im Laufe des Jahres 1923 das zwanzigste Lebensjahr erreicht, im Gom-emdegMe-t von Wien am 1. Jänner d. I. ihren ovdeliMchen Wohnsitz habe-n und nicht von: Wahlrecht ansgenommen fi-rub, ferner alle Personen, die die. Wahlberechtiamug seit der Aulcgnng der Wählerverzeichn-isse durch den Erwerb der Bn-ndeAb-ürMvschaist erlang: oder du-rch dm We-gstll des Aiusschlli-eßungs-g-rundes wieder erlang' haben, weiter alle Wahlberechtigten, die ihren miderMcherr Wohnsitz erst nach dem 31. IM 1923 -nach Wien verlegt halben oder deren Namen trotz ihrer WaWerechl-ignng nickst in den Wählerverzeichnissen der leisten Ü'öalhl enthalten sind n-nd schließlich wevden alle Wa.h!>berechtigten, die ihren ordentlichen Wohnsitz, unter dem sie i-m Wähler oer-- zsichms der Wahl voin 21. Oktober 1923 eingetragen find, innerhalb Wiens gewechselt haben, im das örtlich zuständige Wählerverzeichnis (Sprengel-ve-r-zc'ichms) eingetragen. Tie Eintragung aller dieser Personen in das Wähl-e,rverzeichms erfolgt jedoch mir ixrnn-, wc-nn sie die für die Böu-rteKnng des Wahlrechtes eforderlichen Nachweise bis läugsteus 2V. Jänner d. I. dem magistratischen Bezirlksa-lm des Wchn-orles vorlegen. Bis zu diesöm Zei-tpu-nkt können auf gleiche Art Mchligstellungen der Etin-tmgN'Ngru des Wählerverzeichnisses der Nationalraitstvahl 1923 geltend ge-m-achtt wevden. Jeder Wahlberechtigte ist ve.r-pstichtet, zugleich mit der Borlillge des Nachweises e-!-n in allen Ruibrikon vollständig und den-tlich ausgefüllt-cs W ä h l e r a n l a g e -b -I a t t abzngeben. Als Nachweise -des Wahlrechtes sind ersorderbiich wegen des Wohnsitzes der Meldezettel, wegen der Bn-ndesibürgerschast und des Alters der Heimatsche-in einer zur Republik Oeste-rroich g-ehörigen Gemeinde, Op-t>ionsd et re-t e, G ebnrtsscheiin und TrMmngsschcin sowie alle anderen amtlichen Urkunden, ans deinen das Alter und die Bundesbürgerschaf-t n-ntzweiseiHast zu en-tnchmen sind. An Stelle des Molidezettels halben jene WaiMerecht'igt-sn, die in das öM-ich zuständige Dp-rengelverzeichniis aufgenorume-n werden tvolle-n, e i n e P v l i z e i l >i ch e B e lstä >t i g m ing n >b v r die W v h -n >n -n g am 1. Jul,: 1923 antäb am 1. Jänner d. I. beWbvin>gen. Die erforderllichen Drucksor-ten können bei den magistratischen Bezirksämtern n-nd bei der MWistratsabtMmg 49 im Neuen Wic-n-er R-achau.8 n-nentgel-tlich behoben toerden. Die tschecho-slowakische Tranche der österreichischen Anleihe. Prag, 7. Jäuner. (TÄ. dvr „Wiener MorgenHeitu-ng".) Wie die. „Prager Presse" meldet, - soll die tschecho-- s I v tv a l i | ch e T r a n ch c der Bölkerbun-danleihe im Laust der u ä ch st e n b e -i d e n M o n a t e auf den tschecho« slowakischen Markt gebracht werden. Ein Sanierungrerlaß des Finanrminifters. Der BundeSminister für Finanzeit Dr. Kienböck hat an die Beautten seines Ressorts einen Erlaß gerichtet, in -welchem er die tvichtigsten im Zusammenhang mit der Sanicrungsaktion geleisteten Arbeiten anfzählt und den Beamten den Dank für ihre Mitarbeit ausspricht. SektionSchcf Maher-Mallenau. Ter Sektionschef im Bundeskanzleramt (Justiz) Dr. Felix Maver-Mallenan ist mit 31. Dezember 1923 in den R u h e st and g e t r e t e u. Aus diesem Anlaß hat ihm der Bnudesprösident für seine vicljährige und ausgezeichnete Tätigkeit Tank und Anerkennung ansgesprochen. Durch seine Tätigkeit ans dein Gebiete der Wechsel- ' •" 8. Jänner 1924 Seite $", rechts-, Versicherungs- und Arbeitsgesetzgebung hat er sich im In- und Auslande große Wertschätzung erworben. Seit 162v ist Dr. Maycr-Mallenau auch Vorsitzender des OVerein i'gnngsamtes für Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnisse. Die Leitung des Oberemigungsamtes wird Doktor Mayer-Mallenau a>uch noch tmtiterihM bÄbehailit-m. Tagesbericht. Schweres MnbahnuuslA im Burgenland. Zlvei Tote, viele Verletzte. Wiener-Stenstadt, 7. Jänner. (Tel. der „Wiener Ätorgen» zeitung".) In der burgenländischen Station Har kau fuhr gestern ein Lastzug von rückwärts in den in der Station stehenden vollbesetzten Personenzug hinein. Drei Waggons des Personenzuges wurden total zertrümmert, zwei Passagiere getötet und viele in schwererem oder leichterem Grade verletzt. Die Verletzten wurden in das Spital nach Oedenburg transportiert. Die llrsache des Unglücks scheint nach .den bisherigen Erhebungen darin zu liegen, daß der letzte Waggon des Personenzuges n i tV mit einer Signallampe beleuchtet war. Dar Leichenbegängnis Med Grün« Gestern vormütags hat Meister Alfred Grünstld seine letzte Fahrt getan. Tausende von Menschen g-aben denr Man-ne, der zu Lebzoiten viele von ihnen -durch fern Spiel erfreut hatte und denen c-r durch seme Krmst zum Wohltäter geworden war, auf seinem Weg zum Zentvalfriedhof dtis Geil-e-lte. Taustn-de standen in den Straßen, unr dem toten Meister die letzte Ehre zrt erweisen. Das ganze kunstsinnige Wien, die vielen Freunde des Künstlers folgten -sernem Sarge. Die Tranerzeremonie im Trauerhausc. Im Tvcmerhau-se auf dem Getreidemarkt ivar die Leiche Grü-nfel-ds in feinem Musikstmnrer aufgebahrt. Das Bahrtuch mit hebräischer Inschrift bedeckte -den .Katafalk, der von mächtigen Kerzenleuchtern flankiert war. Rings unr die Bahre lagen die Kränze und Blumengewinde, die Verwandte gewidmet hatten. Nach 9 Uhr vormittags erschienen die engsten Freunde des Verstorbenen sowie Vertreter der israelitischen Kultusgemeinde mit dem Präsidenten Prof. Dr. Pick an der Spitze. Rabbiner Dr. Grünwald hielt die Tvauerrede, in der er ausführte, daß auch das Judentum van Alfted Grü'Nfeld Abschied nehme, das Volk, zu dem er sich stets treu und freudig 'bekannt habe. Der Redner verglich Grüustld mit König David, bei dessen Spiel wilde Tiere sanft wurden und das Böse und der Haß aus den Herzen der Hörer wich. Diestr Geist Davids habe auch in dem Spiel Grünselds geherrscht, und wenn er nun zu Grabe getragen wird, so brauche nur sein Name zu ertönen, und es schtveigt alles, ivas die Menschen feindlich scheidet. So hoch' aber auch die Kunst Grünstlds stand, sie stand in der Gunst des Volkes, und viele Not hat der Tote gelindert, wenn es galt, zn helfen. Er ward aller Menschen Freund: arm und reich, hoch uitb niedrig, liebten ihn um feines guten .Herzens willen. Irr diesen: Zimmer hat sein Herz seine stillen Feierstunden gehalten, hier fand er seine Schöpferkraft. Nun ist sein Spiel verstunrmt. Von -der Harfe Davids geht die Sage, sie hänge zu seinen Häupten, und wenn der Nachtwind -ivoht, klingen die Saiten. So auch bei unserem Freunde, der lebendig wird 'in imstrem Andenken: Alfred Grünfeld, der große Künstler, der edle Mensch, der trotte Jude! Danach sprach Prof. Dr. Pick, der hervorhob, wie der Dahittgeschiedene stets selbstlos seine Kurtst in 'den Dienst der Wohltätigkeit gestellt habe. -Ein Tratterchoral beendete die religiösen Zeremonieic im Hause. Sodann iivurde der Sarg mrfgohoben und in den vierspännigen Galaleichenwagen gebracht. Drei Kranzwagen folgten dein Leichenwagen, der durch das dichte Arenschenspalier durch die EschenbaciMsse und Elisaöethstraße zum Musikv e r e i n s g e b ä u d e fuhr. Im Mufikvereinssaal. Im At-nsikvereiussaal wttvde der ziveite Teil der Tmnevstier äbgeWtein. Das Vestibül war in einen Trauerstal umgewandelt. Palmen und Blattpslänzen umgaben den Katafalk. Die riesige Beteiligung an dieser Feier zeigte, was Alfted Grürtstld den Wienern war, wie nahe er diestr Stadt stand. Unter den zahlreichen Trauergästen 'befanden sich Polizeipräsident Schober mit mehreren hohen Ftlnktionaren -der -Polizei, eine große Zahl von hervorvagendeit Bertreterlr des Wiener Mtvsik- und Kunstlebens. Gegen 11 Uhr kam Bürgerineister S e i tz mit den amtssirhrenden Stadträten Prof. Dr. Tandler, Glöckel und Breitner. Hierauf begann die Trauerfeier. Aus den geöffneten Türen des großen Saales, in dem Alfred Gvünfeld seinen Zuhörern so oft unvergeßliche Stunden 'bereitet hatte, drangen feierlich die Klänge des Orgelpräliudiums herüber. Dies ergreifend klang das vom Spmphonieorchcster gespielte Adagio aus der Siebenten Symphonie Bruckners. Hierauf trat Bürgermeister Seitz an den Sarg und hielt dem toten Meister einen Nachruf, in dom er'Alfred Gvünfeld als Künstler u.nd als Atensch würdigte. Er schloß mit den Worten: „So ivird er in nnforer" Stad't als Ehrenbürger forileben, in nuferer Erinnerung mit unerschöpflicher Dankbarkeit." Nach dem Bürgermeister sprachen noch die Vertreter verschiedener künstlerischer Körperschafien, worauf -der

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