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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-05 · Heft 1756 (5.1.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1756 (5.1.1924)
Date
1924-01-05
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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9b. 1786 Wien, Sainsiotz a. ffixmt ML $*« Mauert Häuser SpekuLcvttonLbattteu siinid, die nach ihrer Fertigstellimg in vaische>r FÄge von emer Hand in die <mdere gehen und sich i« gany kurzer Zeit stark verteuern. Diese SpvkuLattzon müssen genau so wie in Europa auch iu AmeviSa die Meter bezahlen. Ein weiterer Umstand ist, daß ome ziemlich beträchtliche Zahl der neuen Häuser, etwa 0490, EinscnnMen- Häuser sind, in denen außer für den Besitzer keine Wohnungen ochgegeLen werden. Der Wiener Geldmarkt. Geld war in genügender Menge zu 0.76 b-is 1 Prozent erhältlich. Der größte Teil der Abschlüsie «folgte zu 0,88 Prozent und in besonders begünstigten Fällen pt 0,76 Prozent. Es lag nicht der geringste Anlaß vor, irgend eine außergewöhnliche Transaktion vorzunehmen. Allerdings muß berücksichtigt werden, daß in den letzten Lagen ungewöhnlich große Beträge dem freien Verkehr zugesioffen sind. Auch dar ausländische Kapital hat sich durch Zahlungen, die mit JahreSschlnß erfolgen, auf dem Wiener Platze gy dem Zwecke, hier Verwendung zu finden, vermchrt. Mitteleuropäische Eisenkonfereuz i« Wie». Gestern begannen die entscheidenden ftonferenjen zwischen den maßgebenden Eisenwerken in Oesterveich. der Tscheche Slowakei und in Jugoslawien. Es haben sämtliche in Betracht kommenden Montanunternehmungen Delegierte zu diesem Zweck nach Wien entsendet. Bei den Beratungen handelt eS sich um «inen engeren Zusammenschluß zwischen den iffteneichischen und tschechischen Eiftnwerksunternehmungen. Es soll nach Möglichkeit der Zustand vor AuSbruch des Krieges wieder hergestellt werden, insbesondere wird eine Regelung der Absatzgebiete erfolgen, wodurch selbstverständlich auch die Konkurrenz eme entsprechende Einschränkung erfahren wird. Das Verhältnis zwischen den österreichischen und tschechischen' Eisenwerken ist bereits vor einiger Zeit in den wichtigsten Punkten geregelt worden. Die Kostgellmotienmg an der Budapests Börse. Budapest meldet Lel.-Kvmp.: Der Bvvsenrait beschäftigte sich der Kostgsldfrage. Cs wurde beschlossen, daß «t t das Kostgeld an der Börse kotiert werden sau. Umsatzsteuerabfindung. Die UmsatzsteuerabteKvng des Gremiums der Wiener Kaufnranns'chaft ibevichtot: Die Erhöhung der allgemeMeu U-msatzststter aus 2 Pvogont und die Berlegttrvg der erhöhten Steuerpflicht für Suxuswaren in einer Rsche von Fällen vom Crysttger zum KleinderLLuifer, endlich die Teilung des DexK- und LederpauschoLeS m je ein Pa>uschMe für Meterware tttch KonsMonsware bedingen die Um- Lnderung fLuMich?r Adfindungsverlträge. Dis BevhandlungÄt darüber mit den zufftändvgsn Organen werden die nächsten Wochen ausfüllm. Die Mvechnung für dm Mowat Dezember ist bis 20. Jänner nach dw» aLten Satz zu leisten, Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion m Ungarn. Berichten aus Budapest pfofee warrde auff Grund statistischer Daten festgestellt, daß die wNÄw'DWaWiche Produktion in Umgarn in den letzten Jahren im Mckgaing beyriffon ist. Auf dem Gebiete des hetttvgon Uwarins wurden in Frtedsnözeiten 9^3 Millionen Joch Boden bsbaut. fetzt werden bloß 8L Millionen Joch bearbeitet und auf diesem Boden lvird nur so Viel pvodnMrt. wie m Friederrs^iten auf 6I Millionen Joch geerntet wurde. Die Abnahme beläuft sich Mo anff 60 Prozent und .hat einen Ausfall «in den StvatsMmahmLn zur Folge, der durch schärfere Befteuermva der Konftmtenten gedeckt werden mußte, wodurch die Kaufkraft des Konsumsmen weiter abaenommen hat. Die Gründmrg der ungarischen Notenbank und die Devisenzeutrale. Berichten aus Budapest zufolg» wird gleichzeitig MÄ der Gründung der neuen Zsttelbatck die Devifenwirtschaft auf eine neue GrmMage .gestellt werden. Die Zettelban? wird in den Dienst des Schutzes der V-Älu^g .gestellt werden und sich das Recht des Angebotes von Unyarkrvnen im Ausland Vorbehalten. Die aussärrdiischon UebeÄverisunpen werden Ebenfalls einer Kontwlle mvterstellt .werden. Irr der AuSlandsresativn wird die Zettelbank die Dätipkoit dor DevisenzerrtMe, die böi Gründung der Zettekbank aufgelöst Werden Wird, übemehmeu. Int Inland wird demgeoeelüber der Düvisrinvorkehr freigsaeben werden. Dsr Deviisenhandell innerhalb der LarvdeSgrenzen wird vollkommen frei sein. Zollschutz für landwirtschaftliche Produkte in Südflawien? In der letzten Zeit begegnen die landwirtschaftlichen Produzenten SüdslawienS der ausländischen Konkurrenz immer häufiger tticht nur auf dem Weltmarkt, sondern auch auf dem einheimifchen Martt. So wurden im Jahre 1922 für 21,7 Millionen Dinar Weiten, für 24 Millionen Gerste und Hafer, für 78,4 Millionen Mais und für 16,7 Millionen Schmalz in den serbisch-kroatisch-slowenischen Staat eingeführt, und 1923 schien diese Entwicklung keineswegs abzureißen, dentt im ersten Halbsahr wurden von diesen Waren für 46,6 Millionen Dinar einschast als auch der Währung, die Belgrader Handelspolitik hier einen Riegel vorschiebe, die Zollfreiheit für Lebensmittel, soweit sie besteht, aufhebe ttnb im übrigen au Schutz- und Prohibitivzölle denke. Freigabe her ausläudischeu Leikonti in Rumänien. Aus Bukarest. 2. d., wird uns gemeldet: Die rumänische Reaicrung hat ab 1. d. sämtliche ausländische Leikonti bis zur Höhe von 300.000 Lei freigegeben, so daß deren Besitzer darüber von nun ab völlig frei verfügen können. Eme Äriegsvermögensstmer in Rumärvien. Aus BuLarelst, 4. d.,^ mÄdet TÄ.-K0M1P.: Die Regierung hat in der Kammer «iin«n Gös-etzenMvuirf über die Kv'wMevmHMSstt-u«: ismgelbvach.t. Danach soll von Bermvgen, die seit KviegAbogmtt entstanden sind und deren Höhe nicht laus normalem Wege erworben erscheint, einte einmalige 30prozc.tt,'iige VermdaenKabgabe/oingchobcln werden. Fremde, die zu vörübe-rgc^nldem Aufenthalt nach Rumänien tommen, wevdett eme Kopfsteuer Vvik 200^ Äüi im Tag entrichten -müsjen. Das CiuLmmnün a>us dreseit Sleuern soll .zur Hälfte dem KricMn'Mistevimn, je ein Viertel dom UirterrichtSnud dein Scxmiätsntinisteriu«t m* Keßen. Die polnischen Holzaussuhrgobührett. Aus Warschau wird gemeldet: ll-m verschiedentlich amfgetauchte Unklarheiten zu vösetttge-n, wird bchördlichetleils darauf hingüwic'.sen, daß die AttSftchrgÄ'tchren in fremden Deviftn emr'rcktel werden. Diele Geibühren betragen bei Bauholz, Telegraphenstangett mit» M ArqM, M ZMM Mwulfi M Das SemmeriM'Kousorlimll der Wieuer Börse. Me Ursache» der dorgeftrige« Mrseuflmchett. - Sine erfolglose Ko«terml»eod«raüm. Aus Börsenkreisen wird uns geschrieben: Die vor zwei Tagen unerwartet eingetvetene Flauheit der Wiener Börse ist auf willkürliche Momente zurückzuführen, welche auf dem Semmering ihren Ursprung haben. In den Werhnachts- und Silvesterferien hatte sich nämlich auf dem Semmering ein FinanzLonsortium gebildet, dem unter anderem ein bekannter Kontermineur der Wiener Börse, mehrere Inhaber von Bankfirmen und einige in größeren Banken mit verantwortlichen Stellen betraute höhere Bankbeamten augehörten. Diese- Konsortium wollte gerade die in allen Kreisen bestehende Hoffnung auf eine feste Börsentenden; in den ersten Jännertagen für einen großen Baisse-Cup für eigene Zwecke ausnützen. Das Konsortium wußte genau, daß m den einzelnen Banken eme größere Anzahl von Verkaufsausträgen Er die ersten Jännertage vorlag, weil die Verkäufer gerade mit höheren Kursen um diese Zeit gerechnet hatten. Um die Konterminefpekulation nachdrücklicher zu gestalten, wurde sie nicht nur i|t Wien selbst vorbereitet, sondern Prag und Budapest mußten ebenfalls in den Dienst der Sache gestellt welchen. Zu diesem Zwecke wurden schon in den letzten Tagen des Dezembers und am Silvesterlage große Verkaufsausträge nach Budapest und Prag gegeben. Diese VerkaufSausträge wurden tüstchlich am 2. Jänner in Prag und Budapest ausgeführt und bewirkten dort ein Sinken der Kurse. Gleichzeitig aber kamen VerkaufSausträge im Wege der Arbitrage von diesen Plätzen nach Wien und wirkten hier gemem-- sam mit den Leerverkäufen auf dem Wiener Platze sehr drückend auf die Kurse. D«S war die Ursache, weswegen am 2. Jänner zum Erstaunen aller Fachleute die Wiener Börse so flau war. Noch am 3. d. wurde das Manöver Ebenfalls versucht. Als aber das Konsortium sah, daß es keinen Erfolg hatte, suchte es schleunig den Rückzug anzutreten und begann mit Mckkäuisen, die am Donnerstag nachmittags einsetzten upd am Freitag zur Durchfühvmrg kamen. So war der im großm und ganzen. umstrsierw angelegte Kontermmefeldzug des Semmerrnger Konsortiums mißlungen^ löse) v«d Gmberchcklß 76 Prvqent des vom Export«rr «zrÄten Gowlnns. der der __ r denen nur 48.000 Tonnen in Polen heryeistellt werden, so daß über 86.000 Tonnen ernpefühvt worden veüssen. Presse- und. Borlägswesttt^ leiden unter der proisverkeuernden Wvcktmg der hohen Mrrftchrqolle. Der deutsch-litauische Haudel. Aus Kowno meldet „Ost° Expeß": Im Oktober v. I. betvun die Einfuhr nach Litauen 16,816.000, die Ausfuhr aus Litauen 14,087.000 Jvt. von deüen 1SM000, rüfpÄtive SLML00 .auf Deutschland entfielen, das mfthm ÄS Liefsraut wie ÄS Warenabnehmer an erster Stelle stand. Dageaen machte sich im November und Dezember ein Nachlassen der litauischen Ausfuhr nach DeMckÄand. sowie der dnrtffchftt Ginftchr nach Litauen zugunsten anderer Länder, wie England und Schweden, betwerSbar, wozu allem schon die Litauen von England und Schweden gewährten WarenLredite beitragen. Wiederaufnahme der russischen Vetreideauöstchr aus der Lkrim. Ün§. wird geschrieben: Wie der wirtschaftSamtlichen Monomitschkaja Shisn" aus Sewastopol gemeldet wird, hat der Getteideexhort aus diese« wichtigste» Exvorth äsen der Krim wieder begonnen. Es sind zwei griechWr Dampfer mit Weisen verladm worden. Die Shta, die bekanntlich vor dem Kriege eine wichtige Rolle in der russtfchen GetreibeauSftchr spielte, hatte sich bisher infolge der Mißernte der beide» letzten Jahre und der schwierigen Lage der Landwirtschaft nicht am Getreideexvort Letelligen können. Besonders der Weizen in der Stritt war wegen seiner ausgezeichnete» Oualität auf den Getreidemärften der Südens gesucht. Die Gettei''«preise, die i« Süden im letzte» Monat eine gewisse SLeigerMg g» ver-eicknen habe», stellten' sich in Tscherwonez-Stopeken in den wichtigsten Getreidezentren wie folgt: Sriew ...... Charkow..... Odessa . . . . ♦ Rostow a. D. . . Nikolaiew .... Eine besondere GtrigerMg haben die Getreidepresse in Odessa zu verzeichnen, was mit der regen ExportLLtigkeit dieses Hafens in den letzten Monaten zufammnchängt'. Roage« Weizen Gerste Hafer . 68 115 78 — .68 110 78 .76 ISO 96 .46 7ö — 40 33 89 45 48 Wiener Wese. Nach festem Begüm abgeschwiicht. Die Börse hat gestern zu Äeschästsbegm» etu äußerst fesbeS Gepräge an den Tag gelegt. Die verhältnismäßig günstige Gestaltung des Geldmarktes — der Zinssatz notierte trotz aller gegenteiligen Befürchtungen zirka 1 Brozetrt — r>at die Spekulation, aber auch die breiten Schichten des Publikums zu Käufett angeregt. Man konnte auch genau beobachten, wie bic Baisschartei, tv-elche am 2. Jänner einen Kontermineeinbruch versucht hatte, rtmtmehr auf allen Linien ztun Rückzug blies und sich dttrch Deckurtgen schadlos zu haltett versuchte. Auch Ln Budapest habet: mit Rücksicht aus die vorgestrige Rede de§ Fmatrzministers, welcher erklärt hatte, daß die Stabilisierung der mtgarischen Krone dieselben Wirkungen wie tu Oesterreich zeitigert würde, stärkere Käufe eingesetzt, d« einzelnen Papieren zur Besseruttg ihres KurLniveaus .verhalfeu. So sind in der Kulisse Rima um 27.000 K., Ungarische Hosherr um 16.000 K. und Ungarische KrMt um 46.0oO Kronen in die Höhe gegangen. Bemerkenswert war die Steigerung in Alpine Motttan, ioelche muerdings 13.000 K. profitierten, aber nachbörslich bei weitenr höher waren. Koburg- Mtietr kanr die Nachricht von dem Protest gegen die bisherigen Ausgleichsbeschlnsse zugute, welche ihnen zu einer Avance von 16.000 K. verhalfett. Schwächer waren die Bankaktien, die Wohl im Laufe deL Verkehrs ein regeres Geschäft auftoirsen, doch zuvr Schluß infolge Gewinnsichorst-ellttngett kleine Llbbröckelungen zu verzÄchnett hatten. ES senkten sich Oest-erreüchische Kredit um 60y0 K., Bankverein um 6000 K'., Anglobauk um 25.000 K-, Zidno um 14.000 St. Von bcu übrigen Jndustriewerten der Kulisse erholtet! sich Poldi um 38.000 K. und Timber um 19.000 K., Trifailer um 6000 K., währettd Waagner. um 7000 K., A. C. G. Union um 8000 K. und Brürmer um 40.000 K. niedriger waren. Jut Schranke« war gestern zum erstenmal in eitrigen Werten der fließende Handel orngeführt. Derselbe 'kam ioohl tut Arbitragehandel Prag u.nb Budapest zugute. Doch kann über feine Wirkung auf dem Wiener Platze vorläufig noch kein abschließendeß Urteil gefaßt werden. Es werden von zirka 20 Werten die AnfanaStitrse und die Schlnßktnft ae- Don den Schrankenwerten waren in erst«: Linie Papierstckriksaktten, chemische und Gisenwerbe gesucht. Letztere mit Rücksicht darauf, daß die Verhmtdlungen über die Eisenpre'rse einen guten Verlauf nehmet: sollett. Petroleumwerte warett schwächer. Es verloren Apollo 18.000 K., Fanto 20.000 St., Karpachen 164)00 St, Galizia 360.000 St., Schodttiva 20.000 St. Bon den Papierwerten stiegen Heinrichstvler um 870.000 St., Lenzinger um 185D0Q K., Stehvermüht um 200.000 K. Bon den Maschinenwerten waren Wiener Lokomotiv um 60.000 St, Ungarische Waggon um 14.000 St, Styria um 5000 K. hoher. Bon den Bcruwerten waren Uuionbau um 14.000 St., Wiener Bau um 8000 K. höher. Von den Kohlenwerten profitierten Oberungavische Berg- und Hüttenwerke 36.000 St, Urikany 80.000 St-, Welfsegg-Trauntaler 20.000 K. BezugSrechtc: Steiretch-ank 600 St, GchvidemoM 2,850.000 St., Mesch 86.000 K. Auf dem Anlagemarkt zm^e sich Nachfrage ttach Silber- Prioritäten. Tschecho-slowakische Obligationen waren schwächer. Bon den Eroten notierten: Apollo°FAm 37.000 bis Geld, Eriwl 42.000 bis 45.000, Holzvechand 88.000 bis 24.000, Mrazmea 175.000 bis 181.000, Topege 884)00 bis 96.000, Universale Bau 66.000 bis 68.000, Wiener Waffen 20.600 bis 21.000. Men« Warenbörse. ^Eigenbericht der „Wiener Morgenzettmiq^.) Der erste diesjährige Verkehr an' der Wareiibörse gestaltete sich etwas lebhafter und auch das AuSgeb ot in Chemikalie« tt&r zufriedenstellend. Exekutiv wurde« gedeckt Wiener-Neustädter Derpenttnöl zu 26.000 K. und Paraffin 60/32 gelblich zu 6900 St. ab Wien ohne Sack. AuSgebotvu wurden: Aetzuatro« 128/180 zu 7400 K. Wien, Bleigläüe B. B. M. zu 11.800 K., Bleiwetß chemisch rein zu 13.800 St., Cblorbarium krisiallisierr Mehl 98/100°^ zu 4800 K.. Chlorkalk 110/116 zu 2500 A., Chlvrnatrott zu 14?V0 K., französisches Harz W. W. zu 3400 K, transit Wien, Kali gelbblausaureS zu 32.000 K., Kupfervitriol 98/99 zu 7700 K., Minium Bleiberger zu 13.000 K. Wien, Pottasche 96/98 zu 8000 K., Stearin Tafeln I weiß zu 21.000 K., Schwefel floriftella zu 2600 A., Weinsteinfäure krtstallifiert spießig zu 33.000 K. Auch Oeleuud Fette wessen feste Tendenz aus, mir Rindertalg I ermäßigte beit Preisstand um 300 K. auf 14.800 St. und Schweinefett Gaßpackung) um' 100 K. auf. 17.600 K. und in Kleinfäffern auf 27.400 K. Sonst uottereu: Kokosöl l weiß 17.800 St. <-f 600 St.), Kokosöl-Fettsäure «8/99 15.800 K. (4- 600 K.), Leinöl dänisch gebleicht 17.600 K. trcmsii. Sttwchenfttt raffiniert 97/98«/. 13.700 K. (-r 450 St.), ftauzSsischeS Rizinusöl 1. Pressung 22.000 K. (4- 1300 ft.), Sesamöl I. Pressung 19.900 ft. (4- 400 ft.), TafellpeisM 17.600 ft. (4- 300 ft.), I. ungarisches 16.500 ft., KokoS-Speisefett in Fässern 27.400 St (- 100 ft.) Kolonialwaren hatten einiges Geschäft in K a f f tt bis zu 500 ft. billigeren Preisen. Santüs Prime? notiert 40.500 ft., GantoS superior 38.600 ft. Holländischer Kakao befestigte sich um 500 ft. auf 34.000 ft. Gewürze: Caffia lignea ist um 500 ft. höher und iwttert 46.500 K. Kümmel schwächte sich um 500 ft. auf 42.500 ft. und Pfeffer um 300 K. auf 35.000 K. ab. R e i S ist gut behauptet, offeriert wurde Burma IX pro 50 Kilogramm zu 16 Schilling 3 Pence oft Triest, 25 % Bruch zu 5700 ft. und italienischer 6 A zu 6280 ft. Zucker. Verkauft wurde Kristall öfterr. Provenienz «r 10.500 K., ab Lager Wien ftub die Preise um 100 bis 150 K. höher, Kristall notiert 10.600 ft., Würfel 11.600 ft. Lekwar 1933 befefttgte sich um 300 ft. auf 6400 K. und bosnische Pflaumen um 900 bis 1000 ft. auf 8500 K. (Sackwäre) und auf 9400 ft. (in Kisten). Zum öffentlichen Verkaufe gelangten zwei Znstmmentenkastett zu 7,000.000 ft. ab Wie». Zum öffentlichen Verkauf gelangen am 7. d. um V31 Uhr Stahl, am 10. d. um 12 Uhr Wolle und am 11. d. um */,l Nyr Leder. Bmrmwollmürkt. Rew-Pork» 3. Jänner. Baumwollzufuhreu. m Len allcuü. und Golfhissen 27.000, im Innern 13.000. Ausfuhr nach Großbritannien 5000. nach Den; Kontinent 14.000. Lokalmarkt middling: 36.65 (letzt. Kurs 35.40). Tendenz Stetig. — Tennine: Jänner 34.66, Febnwr . März 35.10. April Mai 35.38, Juni Juli 34.30, August 31.76. September 29.56, Oktober 28.66, November 28.36, Dezember 28.05. Beniner Börse. Berlin, 4. Jänner. Obwohl der Atetallariieirerstreit un) die niedrigere Markbewertung im Auslande das Gefühl bei Unsicherheit verstärkten, überwogen an der Börse doch dis Kaufausträge. Die Anfangskurse ftcllicu sich infolgedessen mcis etwas höher, allerdings iü sehr mäßigem Umfange. Erhebliche.' xm NWßÄMlL M mE «r»

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