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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-04 · Heft 1755 (4.1.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1755 (4.1.1924)
Date
1924-01-04
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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- Wk 'i Wkn/ ' Bühne und Kunst. Ae Wiener S«etima«Seler. $tt diesem Jahre begeht daß tschechische BoV und mk ihur die MtemationÄe Kunstwelt dir Feier des hundertsten Ge>- buriStages des Tondichters Smetana. Auch in Wien wird sine Smetana^erer stattfinden, und zwar ont 2. März d. I. durch eine Aufführung von Tondichtungen Sinetanas im Großen MusikvereinSsaale. Ferner wird ein Kamrmrmusikaörüd mit Werken dieses Meisters im Mittleren Konzercha-uösoale venm- Mtet. DaS ProtÄtvrat über diese offiziellen Wiener Smet-ana-' Feiern hat der bevollmächtigt« Mnister und Gesandte der tschechoslowakischen RrpMik. Dr. KamÄ Krosta, übevnrmr^ men. Anläßlich der Smetana-Heier wird die Wiener Vtoatsoper einige Opern d»S Meisters -mr AuiffüÄNMg bkmgen. ,Wivu theatralische öealnms." iMvier diesem Mel bvinyt die ^Prager Presst" ei-ne Koinfibetrachwnig Eavin Rdögers, in welcher der Hoffnung ÄuSdmck gegeben wird, daß sich das Mrmer Theater in seiner Schichalssrunde europäisch oriantiors:: vnüHe. Wiens iheaitraLisch« Senvung wäre, «in Thearrr ver Nationen gu schaiffein. Der Verfasser weist darauf hin, daß den W'Mrevn ssü jeher eine em-ineitte Uni« osrßalÄät und d« Fah^sit zusige« gewchen sei, sich in verschiedenen KMurrveisen esiWifichren. Diese Stadt habe die svelnlsche Affinität gu Nord und Süd, West und Ost. Schon in frühere« JcchchrvLevten hatten spawische, Widrig, sran« Mjche, anMche Komödianten in Wien geijpiÄ't. Ginr tta« liemsche Swyione war in der Lyier allMrWH Zu Gasr, es war der Woiltz des Birrgcheaters, über einen Mt^rmatiorvalen Spirl° -Lau zu vvrfüyvn, am aLen MM-nrator-Äheater rvurden Avien in allen Sprachen gvfimiM. Daß die Düse chre nau« Sp-iel« tätigkeit in Wien beyrmmn hatte, daß Man Kavl Capek, der: junge; tschechischen DvamatAer, in Wen auWhre, und daß MaLmne Pie rat vom Dhsatrc fvaneoas m!rt ihrer Truppe in Wien in einem Stücke GeraLdys gastiert fy&t, seien Zeichen der Zeit. Dom Aufsätze wäre hiniMufüig«r, dvß Äs Werner ÄMur itstisächlich solcher MdemMionaLen Kunstpflege s-chr ent-> gogsnLomme. Bis in die allerjünZfte Zeit könnt« sich hier iah* Bch'ich mrr Wertvolles behaupten (die ErysuignUsse der OpsreLtenindustvie sind in diese Betrachtuivg nicht circhgzozen) und wenn Wien tatsächlich Welt« vmd FremchoichlM werden soll, wozu diese alte schöne StM gmüß berrffen tzst, dann müht« digse-s Kunstprogvamm besorgt werden. Die Eigenart Wiens als MideuHche ÄhÄturstckdL würde bei solcher Kunst- Wege trotz der Äastandramse sqgsÄrniyer Chonrvmiston, welche Wien am ÄeÄsten mit einer chinesischen Mxr-urr '.nmschliehm mochten, bestimmt keine Emibnche ertlMcn. Afted Grünfeld, der auSgegeichneie Wiener Pianist, de« .-ereits vor einigen Monaten errsitkich leidend war, ist neuer-- drngs schwer erkrankt. Sem BefirÄ«n N LchorWÜßerregend. Pariser Theatersaison. Nicht nur in Wien ist man «wi einer Hochflut von Novitäten gslegnet, welche nicht durchaus als künstlerisch hochstehend bezeichnet werden können. Nach einem Berichte, der uns aus Paris zukomm-t, sicht eL dort womöglich noch ärger aus. Eine Nnsimune von LcWSprcdukten, Schrusp relerkomÄnen, Direktorenstücken, unngekrempelten Übersetzungen gehen über di« Bretter. Premieren, von denen -einem kaum der Titel im Gedächtnis Äeöbt. — To hat Alexandre Fontanes, der Leiter des Ehatelet, ein .großes Tpektakeiltzück in drei Akten und 29 Bildern" geliiefevt. das sttzem Wen» tsuerftlm erfolgreich Konkurrenz macht. Da eS sich um «men au'Sgch'etzten Aristokratensohn handelt, nach dem der in China befindlich« und wieder zu Geld gekommen« Papa dreißig Jahr« später, heftige Sehnsucht bekommt, und da der echte Sohn einen Korckurrenten in einem anderen unmofgeKarten Findelkind, Änem braven OmnibuÄonduktcur bekommt, und da «Mich und vor allem dieser Kondukteur „Bonboitle" — dies der Name des Stückes — eine Bombenrolle für den Komiker Cavjol darstellt, so hat das Stück dem Publikum großes Vergnügen bereitet. — Einen bereits literarisch aAvedierten Namen findet man in fcet Cornedie des Champs-Elysees, Jules Romain2, von dem qwei Stücke gegeben werden: „Amrdee et l«8 ««ssieurs en rang", ein Mysterium, das von dem Recht seiner Gätt-ung aus Dunkelheit allzu viel Gebrauch macht, um Ärr wirksames Theaterstück ahzugeben, und „Knock ou k trio-mphe de la mehr» eine", eine reizende, ironische. dreüMge KomMr, in der rin sunge-r Arzt, dem ei-n alt« eine sticht vorhandene Praxis verkauft hat. einen ganzen Kanton «scMsqgen krank macht, einfach, indem er ihm aus Grund seiner eigenen materiellen Lebens« dedürftvisie auch die Das«insnotwen!drjckeit der MM^jn und somit der ^Krankheit suggeriert. — Im Dheatre ViLux-Äc^ombror Mt man „La Maison natale" von Jacques Cape an, Äe Tragödie eines stzamilientyrannen in vussi-sch-noÄischem Stil. — Erfreulich cin-e Premiere im Theatre de lM-rle, wo wieder der. unerschöpfliche Sascha Guitrh auf dem SpieH-lan mit einem hübschen, kleinen Diebes- und Liebesspiel, .L'aceroche Coeur",, erscheint. — Bemerkenswert ist em AberÄ in der Comedie Fvaneaise. Allerdings handelt es sich um ein <St«s. Wtes Stück, Maeterlincks ,Monna Bana", das in ausgtzzenhneter Jn« ßze^ierung herausgebvacht wurde. Der Schlimme Bude« - Statt* findet morgen im Restaurant „Zum weißen Engel". Am Platz 5, statt. _ (Entgeltlich.) ins Den Theater«. D o lk 8 oper. Heute „D i e B v h e rn e". Zm Deutsryen Volkstheater wurde die UranfWrvnz von Raovl Auernheimers dreiaMgem Lustspiel „Casanova in Wien" für Freitag den 11. d. an- -esetzr. . p o ll o i h e a t e r. Die morgige'26. Aufführung „Der! ü ß e K a v a l i e r" wird Leo F a l l selbst birigierrn. — Sonntag den 6. d., 3 Uhr nachmittags, dir letzte Austührrrng von Ighanu Strauß' „Die Fleder tv.a u f" mit Stärk *U Gast. mmn— . —— , ,i ■ffiui.'fj.vr.«iirrr.T"—i ,.d n. Volkswirt. Stempelte Krone ---- 9.0081 SenMeo. Amiahlnn« Men --- 0.0081)87 Centimes. In Zürich notiert« S./1. 2./1. die österr. gestempelte Krouv . . . 0.0081 0.0081 die österreichische Krone ...... 0.008087 0.00801 die tschechische Krone.. 16.67V, 16.66 die Mar? ...... pro Milliarde —.— Hollano 917.60 217.50 New-Uor? ............ 676.25 573.76 London 24.55 24.74 28.80 39.05 Mailand ........... 24.58 24.70 Belgrad............. 6.46 6.48 Bukarest ••*•••*•*««* 296 4.06 4.05 0.0301»/e 0.0302 Warschau . .. *—.— _ Las -entfchr Kapital im Unrland. Aus Berlin wird und geschrieben: Wie auö Paris gemeldet wird, hat di« Reparations" kommisiion die Einsetzung eines Sachverständrgen-AusschuffeS beschlossen, der die Aufgabe haben soll, Mittel ausfindig zu machen, das aus Deutschland ausgeführte Kapital abzuschätzen und wieder nach Deutschland zurückzuführen. Deutscherseits hat man allen Anlaß, den Arbeiten ÄefeS Ausschusses vollen Erfolg zu wünschen, denn dk Feststellung der Höhe des ge« flüchteten Kapitals liegt durchaus im Interesse der deutschen Regierung und der deutschen Steuerzahler. Das Wie dieser Untersuchung ist allerdings völlig in Dunkel gchüllt, denn mit einiger Aussicht auf Erfolg könnte sie nur geführt werden, wenn die Auslandsbanken te? in Frage kommenden Länder ihr Bankgeheimnis lüfteten, was sie aus wohlverstandensm Eigeninleresse nicht tun werden. Aber selbst wenn dieses Hindernis nicht vorhanden ioare, so ist es bei dem bekannten protzruSartigen Charakter, des mobilm Kapitals nahezu ein Ding der Unmöglichkeit, seine Rationalität festzustellen, wenn diese ein Interesse an ihrer Verdeckung hat. Aber da§ sind Sorgen des Reparationsausschusses. wie er den ersten Teil seiner Aufgabe zu erledigen gedenkt. Was die bisherige Diskussion zu diesen: Thema onlaügt, so hat sie der Phantasie überreichlich Raum gelassen und zu Lsgendenbildung genügnü» Anlaß gegeben. Summen von L biß 30 Milliarden Goldmark sind genannt worden. Dis Höchstziffern stammen, wie bisher in solchen Diskussionen immer, aus französischen Quellen. Der gegenwärtige deutsche Währungskommissär Dr. Schacht hat vor einiger Zeit den Be» trag des im Ausland befindlichen deutschen Kapitals auf 2 MAiarden Goldmark veranschlagt. Me. Kenna schätzt« ihn auf der Jahresversammlung der Vereinigung amerikanischer Bankiers in New-Aor? am 4. Lcktober 1922 auf höchstens 4 Milliarden. Der italienische Abgeordnete Paratore gibt im „Secolo" eine Summe von 10 bis 14 Mlliarden Goldmark! an. Der englische Schatzkanzler Sir Robert Horne äußerte in! der Sitzung des englischen Unterhauses vom 3. August 1922! seine Ansicht dahin, das deutsche nicht zu Handelszwecken im! AuSlarrde vorhandene .Kapital sei auf 2 Milliarden Goldmark zu veranschlagen. Die in Wien erscheinend« .Zeitschrift „European Cormnereial" wußt-: in einem holländischen WirtschastSbrref zu melden, daß nach Schatzung eines holländischen Bankiers seit dem Waffenstillstand allein in Holland über 30 (!) Milliarden Goldmark deutsches Kapital investiert wor-- l den seien. Andererssiis melkten die „Basier Nachrichten", daß das deutsche Kapital in der Schweiz kauin mchr als 400 Millionen Goldmark betrage. Diese, übrigens nicht vollständige Gegenüberstellung zeigt, daß eS sich bei der Schätzung der deutschen Auslandsguthaben um eine ziemlich fruchtlose Zahlenspielerei handelt, was am deutlichsten wird, wenn man der holländischen Angabe grgenüberhält, daß der gesamte ausländische Kapitalbesitz des wohlhabenden Vorkriegsdeutschland ja nur 25 bis Ar Milliarden Goldmart betragen hat! Es herrscht eben hier genau dir gleiche Wahnvorstellung, I wie von der deutschen Leistungsfähigkeit überhaupt: je wilder I und unwahrscheinlicher die Zahlen, desto größer di« Schar dev » Gläubigen. Ein deutlicher Beweis dafür, wie inan heute jede vernünftige Vorstellung, watz Goldsummen wirtschaftlich dotettien, verloren hat. So Wäre dar Problem einer einigermaßen zutreffenden Abschätzung des deutschen AuSlandSbesitzes unlösbar? Nach der positiver'. Seite ohne. Zweifel, nach der negativen. liegen dagegen getvichiigr Argumente vor. Deutschlands Handels- und Zahlungsbilanz ist seit dem .Krirgsschluß notorisch pafliv. Im Jahre 198L betrug im auswärtigen Handelsverkehr Deutschlands der durch Warenausfuhr nicht gedeckte Einfuhrüberschuß 24,4 Millionen Tonnen; in den Monaten Jänmr bis September 1983 ist dieses Defizit gar auf 28 Millionen Tonnen em« gewachsen. Wenn also, wie behauptet wird, die deutschen Exporteure einen großen Teil des Gegenwertes ihrer Ausfuhr zum Zwecks der Kapitalsflucht im Ausland lassen, so wird das an sich schon sehr beträchtliche Defizit der Handelsbilanz noch wesentlich größer. Abgedecktaber muß es naturgemäß werden, da der deutschen Wirtschaft auf Kredit wenigstens in diesem Umfangs niemarrr) verkauft. Eine restlose Glatlstellung der Warenbilanz ist aber beim Vorhandensein eines Kapitalexportes in auch nur entfernt dem vom iilusland angenommenen Umfange selbst beim völligen Msverkauf Deutschlands an Wertpl^neren, J-mm^ilien usw. ein Ding der Unmöglichkeit. Nun lveisi man ja darauf hin, daß Deutschland den nicht gedeckten-M,erschuß der Wareneinfuhr mit Papiermark. bezahle. Wenn das auch in -den ersten Nachkriegsjahren in ziemlichrm Umfa-ng-: der Fall gewesen ist, so trifft das für XWi kwLk. Pw das Jahr DU öer«eSfallS yif Der G>.u''-d J X JSnwM ”NL'im\ ----— . II .....IBM »4 ist ein sehr einfacher: bei der vapiden Entwertung der Roich-ch mark lehnt das Ausland die Annahme dieses wertlosen Pap^ geldes ab. Die Mark ist schon seit langem kein internationales Zahluugsinittel mehr. Da aber trotzdem eine restlos- Bezahlung der deutschen Import« erfolgen muß, kann vo» einer irgendwie nennenswerten Ausspeicherung deutscher Guthaben im Auslande logischerlveis« keine Rede sein. DaS deutsch«. Wirtschaftsleben war« schon längst vMg zum Erliegen geftmtmcu, wenn es versuchen wollte, sich in Gang zu halten, ohne etwaige Auslandsreserven anzutasten! Diese einfache Er» Wägung entzieht den Phantastereien über dir Milliardenbetrage deutschen Auslandsbesitzes jeden Boden. Damit soll nun nicht etwa das Vorhandensein deutscher Guthaben ihn Ausland überhaupt in Abrede gestellt werden.^ ES ist auch durchaus sicher, daß sich darunirr Anlagen befinden, die nur zum Zweck der Kapitalsflucht gemacht worden: sind. Aber wer schon in dem Vorhandensein solches Außen» bestände «in Verbrechen fleht, beweist damit nur» daß ihm da? weltwirtschaftliche Einmaleins fvemd ist. AuSlandSguchaben einer im internationalen Wirtschaftsverkehr stehenden V§llS« Wirtschaft sind in gewissem Umfange einfach zur Erledi' ug des sich daraus ergebenden nornlalen ZahlungsvevsehrS unumgänglich notwendig. Eine diesen Betrag merklich übersteigende Summe deutscher Guthaben kann aber nach den vorhergehenden Ausführungen unmöglich in den Depots der »ländischen Banken verborgen sein. Das zu produktiven Zwecken im Ausland tveilende Kapital wird aber auch die Reparatwuskommiffion nicht einziehen können,- wenn sie nicht Äirch diese Blutentziehung der deutschen Wirtschaft das zu ihrer Auftecht^ erhaltung benötigte BetviebSkapital fortnehmen will mit denr Erfolg, daß der dann eintretende Schaden für die Reparation^ gläMger erheblich größer ist, als der Betrag der beschlagnahmten Summen. Erscheint somit der erste Teil der Ausgabe des genanncen! Sachverständigenausschusses nicht nur nahezu unlöslich, sü-' fern man sich nicht wie bisher so oft zum Schaden aller Beteiligten auf den schwankenden Boden unsicherer „Schätzung gsn" begeben ivill. sondern sogar ziemlich überflüssig, so Hst man es beim zweiten Teil — der Rückführung des geflüch-- teterr Kapitales — mit dem denkbar einfachsten Probleinen der Welt zu tun. Das Zkapital folgt dem Berirauen, kehrt^ das Vertrauen in di« Gesundung und Stabilität der deutschen Wirtschaft wieder, so kehrt auch ohne jede ZwangSnraßnahme etwa geflüchtetes, produktive Bevivendung suchendes Kapital zurück. Das hat die Entwicklung in Oesterveich vollauf W wiesen. Hier hat also der Ausschuß seinen Auftraggebern m»£ den einfachen Rat zu geben, das Vertrauen zu der deutschere Wirtschastsentwicklung unverzüglich wieder« herzustellen. Welches Maßnahmen dazu erforderlich sind, das dürft« man in Paris ohne die Veranstaltung großer Konfeven-en wiffen Müssen! Clearingkarge der Österreichischen Matlmaitomk vom 3. JÄnner 1924. Devisen (SchecVs und Aus« Zahlungen) Amsterdem 1. i ho«. Qvl«!ru , Arram 1 in?. Kronen . . . . Belgrad 1 Diner . . . . . k Berlin" t deuteche Re?eh*nnffe h Brfleret I beidrehe Pranee . „ Bndapenl 1 linear!sehe Kronen « Butrareet 1 Lei. . ChrlMlanla I norwep. Kronen . Kooenhacen 1 dänische Kronor . London 1 Pfund Sterling , , Madrid I Peeetae Mailand f Lire New Yorh 1 Dollar Paris t Franc* ...... a Pr«a I tscheche*alow. Kranen . SoB* i Lewa ....», Stockholm t aehwedfaeheKronor . Warschan*® t notnlache Mark. Zürich l ecfiweiserlsche Francs . Knf« w«2. Mac, Geld Ware Geld Wara asT.w.- mm- 15.70 SOS«.- 38t.- lOUto,- 1WW.- 3oim- S18\- ««.- wvi.- sw?.- 30«.- 491.- 13370.- ««0.-. A9W.- SOP*,- 739.- 803.- 799.- I«L0 IS.Ttf 3076.- 3179.- 1.75 3.OT 383.- 388.- 10370.- 10390.- 13439.- 1388.1.— 302SV.-3CS700.- 9030.- 9080.- 3011.- y«9.- 711«.- TO»«.- 3«!».- 3873.- 3078.- 3070.— 497.- 491.- '.8410.- 58570.— 27079.«. 803.- 881.— tfij» 31«.- 3.77 ,L- 12700.- 308705,- 9130.- 308!.— 71188.- 350S.- 2080.«. 4»r.- 18530.-: 13325.- 12375.— 12889.- 19418^ Noten Amsrfkan. Noten v. s Dollar auhv, » . ktelnere . . . velgleehe Noten 100 Francs , . Bulgarische Noten cti 1000 Lora , O , 100 0 t „ u kleinere» « . DHnlsche Noten 100 Kroner . H Deutsche Noten0..»»»» „ o B t® B 0 „ kleinere0 . . , Bogt. Noten von 5 Llvrest. autt?, „ o kleinere ..... FransSslache Noten 180 Francs . Holländische Noten 180 Dulden . Italienische Noten v. 100 Lire autvr. o o kleinere . . . Jcgoal, Noten ungest. sn 1880 Dinar * ■ . „ kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner « Polnische Noten °°.. . . . . „ » kleinere00 . . « KumSntsche Noten sut8Mu.SMLei * „ kleinere . . , Kuss. Noten (Roman.) zu 500 Ruhet p ti p 180 p v » kleinere . , Schwedisch® Noten 100 Kronor > Schweizerische Noten IGO Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . , Tschecho-olow. Not. v.1808 bu?w, o . kleinere , Ungar. Noten (neue Em.) zu lOQOKr. , w zu 10.000 Kr. ... , „ kleinere ..... 7Ö710.- 70fi!8.— 71110.— 71018— 7158fiO.*=j 70401— 3015.- 3045.- 3135— R8L- 47«.— 47V— 471— 478.- 45t‘.- 459— 4SI — mU- »2238.- 12310— 12510— 12990.- 14.50 15.10 14H, 15.1« 1430 144» U*2» 14« 299758.- 301 WO.— 303960— SÖS5WJ—l 299500.- 20t PO.- 383760— 305360.-*’ 3^95— 3*35.-, 3535.- 3555— 28550.— 28750— 35770- AN70— 2965.- 2905.— 3035— 3«55— 29«.- 2968— 3615— 3035— 797— 803— 798— 884— 787— 793— m- 794— 10050— 10130— 10250— 10338— 85— 105— 100— 110.— 90— ISO.- 95— 105— 358— 354— 349.- 352— 330— 334.— mm- —— 1 — WlSfA- IB2W— 18440— 18540—’ 12310— 122VV— 12250— 12330.- 8860— 8940— 8960.— SC4C—. 2043— 2658— 3047— 2063.— 2037.- 2o53— 3)42— 2058— 2.20 2.40 3.17 L37 l*ii l!3S l!il 1 für 10.000 poln. Mark. Sie Srldhmpphelt in Hmntznlen. Aus Bukarest meldet die Tel.-Komp.: Die Geldknappheit in Rumänien nimmt kritische Formen an. Die Blätter teilen mit, daß bei der Post solcher Geldmangel herrsche, daß selbst telegraphische Postanweisungen tagelang infolge Mangels an Bargeld nicht ausgezahlt werden. Im Privatverkehr werden derzeit urehr als 2 Prozent tägliche Zinsen für Lechgeld gezahlt, da die Banken mit den Krediten fortgesetzt zurückhalten. In der Kammer hielt der Abgeordnete AntoneSeL eme Rede über die Finanzlage des Landes, wobei er die Regierung wegen der verfehlten Deflationspolitik, die den katastrophalen Geldmangel gezeitigt und den. Niedergang der rumänischen Industrie herbeigeführt habe, anfS heftigste angriff. Die National« ban? befinde sich in einer schweren Geldkrise, sagte Antonescu. hin Arme«' '<*'• m,« Geldmang«^ schlecht

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