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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-30 · Heft 1750 (30.12.1923) · p. Seite 13

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1750 (30.12.1923)
Date
1923-12-30
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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m. irro Wfen, Sonutag , ggieiter Morgenzeitung. Sie Wandlungen der Lombard- Md krkmnptebank. L« versönNche Kknslub auf die SmMhmug. RationaKfiemug der gzeniowltzer Filiale. Sie VekolrumtrausaMo«. AuS BanNreisen wird unS geschrieben: Seit dem Thronwechsel in der Lombard- und ESromptebank, welche früher nach streng konservativen Grundsätzen geleitet wurde, embchrt die Führung einer gewissen Stetigkeit. Es muß auffallen, daß ein leitender BerwaltirngSrat der Bank, welcher erst vor zirka sechs Wochen die Merkurbank verlassen hatte. RegierungSrat Lemberg«r, nach nur andevchalbmonatiger Tätigkeit in der Lombavdbank diese seine hervorragende Stellung verläßt. Es wird erklärt, daß dies deswegen geschehe, weil die Verwaltung in allzu großer Abhängigkeit von dem Großaktionär der Lombardbank, Herrn Bronner, stehe, die eine ganz objektive Geschäftsführung verhindere. . Tatsächlich scheint Herr Bronner der Lombardbank seinen Stempel vollkommen aufgedrückt zu haben. Von wesentlichen Transaktionen ist in der letzten Zeit, mit Ausnahme der Petroleumtransakkion. nicht gesprochen worden, außer, daß jetzt wieder die Umwandlung der Czernowitzex Filiale in eine eigen« rumänische Gesellschaft geplant wird. Bisher ist diese Umwandlung nicht möglich gewesen, weil die rumänischen BerwaltungSbehövden diese Nationalisierung aus mannigfaltigen Gründen verweigerten. Jetzt ist ein Czernowitzer Advokat, welcher in verwandtschaftlichen Beziehungen zu den maßgebenden Petroleumgesellschaflern steht, an die Spitze de8 Institutes gestellt worden, der einige rumänische Aristokraten für den Verwaltungsrat der neuen selbständig werdenden Filiale gewonnen hat und die Nationalisierung endlich durchführen soll. Selbstverständlich werden für diesen Zweck große Geldmittel notwendig sein, da bekanntlich die rumänische Regierung von dem Standpunkte ausgeht, daß die ausländischen Gesellschaften mit ihren eigenen Anlagen Geschäfte betreiben müssen. Uuch die Transaktionen mit der ^Peiromin" und „Jriag" nehmen größere Bannertel in Anspruch. Der Präsident der ESromptebank Bronner, der rin Paket von zirka 800n0 Kreditaktien sein Eigen nannte, hak idiese in der letzten Zeit abgestoßen. Seinerzett, als er sich diesen Posten verschaffte, war davon die Rede, daß er sich eventuell; in der Kreditanstalt - ein« Position sichern wolle. Mittlerweile hat bekanntlich die Kreditanstalt durch die Generalversammlnngsbeschlusse und andere Ablvehrmaßnahme,, die bisherige Majorität fest, gefügt und er so weit gebracht, daß eine ihr befreundete Seite von Bronner die Aktien abnahm. Es scheint, daß diese Gelder aus dem Erlöse der Aktien benötigt ^wurden. Herr Bronner hat schon im Sommer größere Aktionen! in Deutschland geplant und hat sogar vorübergehend an die Gründung einer großen Bank in Berlin gedacht. ES scheint, daß ihn der rapide Marksturz überrumpelt hat und daß hier größere Mittel scstgeblieben .sind, die nunmehr jetzt bei den Transaktionen der Lombardbank gut gebraucht werden können. In finanziellen Kreisen verlautet wum, daß ein Dell de- Erlöses für die Transaktionen bei der „Petromin" und der „Iria.g" und bei anderen sehr wichtigen Uniernchnmngen harte Verwendung finden müssen. Es ist schwer, sämtliche Transaktionen Herrn Bronners zu überschen. Mahl' aber wird in einzelnen Kreisen der Umstand viel besprochen, daß die Persönlichkeit de§ Präsidenten und seine -Filmnzrrausaktioncn nrii den Transaktionen der Bank allzu sehr verquickt 'seien. Gerade der solide Charakter einer jeden Bank besteht dadaß sie etwas ganz Unpersönliches vorstellt. In der letzten Zeit ist nber der Brauch immer mehr eingerissen, daß gewisse Persönlichkeiten allzu sehr mit einer Großbank ident ist ziert wurden. Dies ist nicht für das Ansehen dieser Bank von. Vorteil und wird. von. volkswirtschaftlicher >Seite stark bemängelt. Bei der Lombardbank scheint ein ähnliches Verhältnis zu bstehen, und dies ist, was von einem Teil« der Berwalt-ung, der allerdings nur eine Minorität bildet, nicht Ferne gesehen wird. Aus alle Fälle bedarf der Austritt Vomberacrs noch, ein'S KomMentarS-. KapitalSorrmehriUtgen. W h i l e h e a dw e r! s von 55 ans 1,10 Millionen. Bezugsrecht: für Kveii ailt« eine n«re Mt«. BeyuySpreiS 8000 K. Anmeldung bis 14. Jänner 1924. — Kroatische Bank vc« lo.OOO Dinar auf 20.000 Dinar. BetzUgSrecht: für jede ai:e -ine neue Aktie zum Kurie von 88 Dinar. Be^ugSfrift bis 15. Jänner. — ZLag wn 90 auf ISO Millionen. BezugSrechr: auf drei alte eine neue Aktie zum Be-utzSpreiS von 127.600 K. — Graz-Koflacher Eiken- Lahn- und Bergbaugefelilschaft von 8160 Mlltoen aus 20 Milliarden. BozugSrecht: aus zwölf Aktien oder Genußsche-ine je 17 Neuaktien zum BezugspraiS von Slo.OOO K, Lei gesperrten Stücken, 410.000 für freie Stücke. Be-ugssr-ist bis 9. Jänner. Die Fusion Schoeller - Blcckmann. Nach säst einjährigen Verhandlungen mvt den Behörden unld den beiden GeiseHchasten wird «Mich jetzt die Fusion der Dieckmann-Stahlwerk« mit dsn Ternitzer Stahlwerken vollzogen. Für den 16. Jänner P zu diesem Zweck« eine GeM-raLver« scmvmlung ein'beMfen, in wÄck)er über die Fusion und ihn^ Durchführung sin offizieller Beschluß gefaßt werden soll. Die' S ch 0 c -l l e r - S t a h 1 w e r k« weitdeu bei d icser Gol-sgenhort auch ihre KoipitvlSverm'chruN'g beschließen. Tie Flesch-Lederwerke vermehren ihr dM'ieEPi'tal von 2W0 Atillionen aus 8160 Millionen durck) HEuSgaib« neuer Aktien, welche bis 31. 1924 gesperrt bleiben und zum Bszwgspvsis Von ZOg.OOO Kronen, und zwar für vier oflte eine neue Mtie, atbg-vgeden werden. Amerikanische Pctroleuminteressrn in Persien. Aus Paris, 29. d., wird telegvapbi'ert: Nach einer W^ichiivÄouer Meldung habe d'r? Sinclair Oil Comipanv den Betrieb der PetrolemnselÄer der vier NordproviiMn Persiens envorben. Sie räume der verfischrn Regierung ein« AMc'ihe von 10 Millionen Dollar ein. Neue deutle Kohlenlager. AuS Berlin. 29,. d.. wird telegrm'hiert: Nach ciner Mr^eilung d?8 „Dockalanpiger" sind bei Mackendo.rf-Döhren-GwSl'tzben (Bra'-nschweig) Steinkohlen- und Eisettemia-sier entdeckt worden. Eine Gesellschaft in Hanlibupq Hot Vom braun sckMmM-chen Bevgwerksamt dos MutUinoSrecht erhalten und wird mi'- dem Abbau dr SwirikMe bcbinnen. Dos erste Muitirngsfeld ist etwas über zwei Millionen Quadramierer groß. In der nordwestlichen Hälfte liegen sechs Kohlenflöze von ■' iner Mächtiaikeit von st 60 Z"n,ti. ureter übereinander. Di« gefundene Steinkohle ist von großem Herzwer.:. Schaffung einer rumänischen Kriegsindustrie. Ans Bukarest. 29. d.. meldet Tel.-Kom^.: Dar Oberste BerteidDnngsrat der Annes hat nach emgohenden Beratungen und -Wh.ungnahme mit den Vertretern der einschlägigen Industrien wichtige Beschlüsse beMlich der Schcuffung einer rumänischen Kriegsindustrie gefaßt. Die metallurgische Industrie Rumäniens soll in einer Weise u-mgest.llt werben, daß die Bedürfnisse an Kriegsmaterial im Lande selbst gedeckt werden können. In erster Lini>' werden die Nefchitzawerke die Erzeugung von KrieeSmateria! in großem Maßgabe aufnehmen. Dann soll Pve Reihe von Fabriken errichtet werden, die sich ausschließlich mit dn Herst.llung von Heeresbedarf befassen werden'. Jtalo-Wiener Kreditbank. Di« geänderten Tele- Phon nummern dieses Jn-stidntes lauten: 17530». 17531, 17532, 17533, 17534. Portier und Feuerwache: 17532. Anw'Mich.) Belebung dcS Tricster Hafenverkehres. Aus Triest, 29. d.. wird telegraphiert: Der Triester MorerMcrkehr mit Oesterreich hm in den letzten zehn Monaten des J-ahreS 1926 3,597.894 M^rzentner erreicht, während er im gleichen Zeiträume des Vorjahres mir 2,641.595 Meterzentner ansmachte. Der Triester Gesamtverkohv vom Jänner ib-iS Mchliseßlbch 'Oktober verzeichnet 80 740.948. Meterzentner. Im Ok'ober ist der Monatsdurchschnitt der Borkriegsg'eit rm Bahweerkchre sogar um 12 Pro^em überschritten worden, während der Seeverkehr 75 Prozent der Ziffern von 1914 erreicht hat. D:.r Wirtschaftsbericht der hiesigen Handelskammer werft daraus hin. daß die in Oesterreich ein-^treienr- Gesundung'der politischen und. wirtschaftlichen Bprhältnisse sehr günstig auf diesen der Donauvepubsik. nachsMegenen.Sechafen. zuvückgewirkt hat. Lumen Petrekenm- und Bernbau-Miengcsellschaft. Bei der unter Vorsitz des. Herrn 'Kommerzialrates Berthold Goldberg am 21. d. stattgefnndmen ordentlichen Genemlvert'ammluug wurde der Gofcha-ftSbericht für das Jahr 1928 einstimmig genchmigt. Boi unveränd-wt gvbliebcmnn Aktienkapital (30 Millionen Knorren) betmg der Gewinn für daS Jahr ISA 108.201.2S9.99 K. (gegen 87,070.819,02 K. im Bor- .fahre). Nach Dotierung der diversen NefervofcmdS mit insgesamt 90 000.000 St (gegen 14,000 000 K. im Vorjahre), wurde beschlossen, eine Dividende von 200 Prozent, das smd 400 K. /gegen 4o Prozent, das sind 80 K. im Boviahve) für den Kupon 1922 auSzusck'Ätten. Der wertere, ebenfalls mit Befriedigung genehmigte Bericht des B'rwalteingsvateS über die im Jahr«;1923 durchgeführte Neuemission stellt sch, daß aus der ersten Tranche der g-esellschasiliche Besitz auf ie 60 Prozent d'r Gm.bsn Piotr. Stefama, Poniatowski, Eros 1 und Eros 2 in Borys'law u-nd 100 Prozent.der Grube Tonnsin 4 in Mrazniea, nebst anderen wertvollen EigLniums- und Naphtharechten in Boryslaw^ Mvazmca, Schodn'ica, Pereprostyna, Opo>a. echöht. dabei ein Betrag von zirka 3 Milliarden Kronen als BetriobSfonds rückgelegt ^wmrde, schließlich, daß nach Duockifi'chnma der'zweiten.Tranche (November 1923) die Interessen der Gesellschaft auch auf die ertragreiche Gruibe Witold in Potok, WesboÄi^ien. erw i-tert wunden. Die Auszahlung der Dividende erfolgt ab 3. Jänner 1924 an der Kassa der Gesellschaft, 1. Bez.. Franz Josefs-Kai 13. Der Umtausch aller IntevimLichrms (nnt Auswchme der Emission November 1923) ■nt Oristinal-aktien erfolgt daselbst ab 15. Jänner 1924. (Entgeltlich.) Börse ffr lan-wirtschastWe Produkte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeittmg") Das Geschah in Brot>gstve'de ist tvetter dessongikoS und spricht sich -di« Tc-ndmz bei unveränderten Pr;ise.n stwaS rnhimer ans. J-n Haler und Ma'.-s wurden h'ö>here Fordi?.nunaen gestellt ueid auch bewilligt, da sich bas vorliegende Material den starken Amfordevunaen gegeriüber Äs unznreichend erwies. Go-tste ier viert im Einklänge mit der Glow^'k'i h^'nssierend. In Primaiorten zr>iat sich aaißerordeir^Iicher Mangel, so daß der Konsum sich bei seinen NFchafsimqen mit mittleren und böseren Sorten bean-ügm-muß'«, für welche er allerdings auch die vetzl.an.aten MchrforderonHon zngestebm mußte. Bohum lieeen.fleichäfts'08,. da Offerte fehlen. All« KMtlsuttetzstoffe erfuhren eine zum Teile wesentliche Preiserhöhung. Der Meblinarkt dagegen bietet sin BW volMM^er Stagnation, dos O«stert ist überveiM.ich nnid das ist auch der Grund, wesha'l'b Kättfer zurückhastond sind, da ihnen augenscheinlich dr« heute gewährten Nachlässe wicht genügten. ES notieren pro Kilogramm ab Wien exklusive der Pauschalwarsnunisatzsteuer r Weizen inländischer 9225 bis 9275 K.. jugoslawischer 0450 bis 9525 K., Roggen inländischer 2775 bis Judenplata Hn 6 Telephon 63°4»5G Telephon S5-1»SS Kulanteste Durchführung alftt"’ bankgeschäUlicheti Transaktionen sowie Verwaltung von Geldern im Kontokorrent* ■ Verkehr zu dem jeweils geltenden Reportzinsfuss. 57 30. Dezember 1923 Seite 13 2825 K., ungarischer 2725 bis 2775 St., tchecho-slowakiscker 2778 bis 2825 K.. Gerste inländische 2750 bis 2950 K., slowakische 2950 bis 9850 K. (1.45 bi« 1.60 sichech. K.) ab Marchegg. MaiS 2850 bis 2950 K., Einquantin 9100 bi» 8200 K., Hafer ungarischer 2350 bis 2450 K., Weizengrieß inländischer 8200 bis 6800 K., Weizenmehl inländisches Nuller 5700 bl« 5800 K., ungarisches 5000 bis 5300 K., amerikanisches Bollpatent hochklasiig 0200 bis 6600 K.. Brotmehl inländische« prima 4000 bi« 4200 K..' Futtermehl 4! 1900 bis 1900 prima 2800 bi« 2400 K., Nogoenmebl inländische« prima 4250 b!» 4950 K., Weizenkleie inländische 1280 dir 1300 ft., Roggenkleie 1100 bis 1200 K. Sie WarmmSMe. (Eigenbericht der „Wiener Morgrnpitrmg".) Leder. Da« Geschäft war infolge der Feiertage eingeengt, die Stimmung blieb behauptet für Sohlenleder, Dacheleder-EronponS, Hälse und Äsern. Oberleder Boxralf schwarz befestigte sich k« Durchschnitte um 1000 K.. eS notieren i Dualität 20.000 bis 22.000 K. und ll. Qualität 16.000 bis 19.000 K. . . Rohhänte tendierten nicht einheitlich. eS wurden teil« bSHere, teil« schwäche« Preist erzielt. Roßhäute lagen mit 830.000 K.. Sommer-Rehfeile mit 4 .000 ft. und Gemsenfelle mit 5K.000 ft. unverändert. Sonst notieren Kalbfelle obne Kopf 38D00 K. <4- 1000 dir 20c0ft.,pro Kilogramm. Rindshäute 19.000 ft. (*i* 500 ft?» pro Kilogramm Schaffelle 96.0)0 bis 37.000 ft. (— 1000 bis 2000 ft.) pro Stück. SchasblSßen 26.000 K. (— 1000 bi» 2000 ft.), Winter-Hasenfells 15.000 ft. Am deutschen Ledermarkte war das Geschäft lebhaft und e» fanden nennenswerte Umsätze statt, zumal der allgemein« Preisabbau nickt halt macht. Tie Angebote wa en knapp, wrn» dieselben auch schließlich zur Deckung deS Bedarfes genügten. Ueber mangelhafte Geldeingänge wird weiter Klage geführt und wenn auch eine tägliche Geldentwertung nicht zu befürchten ist, so würde eine schnellere Regulierung daS Geschäft im allgemeine« doch nur günstig beeinflussen. Immerhin wird im neuen Jahre verstärkte Nachftage nach allen Sorten Leder vorhanden . sein, zumal dar Weihnachtsgeschäft die Bestände im Kleinhandel ziemlich gelichtet haben wird. Am Rohhäntemarkt wird im nenen Jahre dir Nachfrage stärker sein und wird auch durch die wieder regelmäßig stattsindenden Auktionen Klarheit über die Marktlage bringen. Brumwollgarne. Gegen die Vorwoche zogen die Kurse um 2 Punkte an. Er notieren r Nr. ß/10 BengalkovS.pro März-April -.83 Dollar. Nr. 16 I|a Curat -.95 Dollar. Nr. 20 1.02 Dollar» Nr 16/24 Halb Amerika 1.07 Dollar. Nr. 16 30 Rein Amerika 1.17 Dollar, Nr. 36M Mittel Amerika 1.32 Dollar, Nr. 42 1.34 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung. Baumwollzwirne. Auch diese Artikeln befestigten sich um je 2 Punkte. ES notieren: Nr. 10/12 Bengal zwei- und dreifach pro März-April -.69 Dollar, Nr. 16/2 Ila Curat 1.03 Dollar. Nr. 20/2 1.13 Dollar. 91*20/2 Amerika 1.27 Dollar, Nr. 30/2 1.37 Dollar, Nr. 40/3 Prima 1.53 Dollar vro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung (trocken, mittel, naßscharf 1 Kabel-Cents Auffchlag pro Kilogramm). Rohe Bamnwollgewcb« Ab Fabrik waren die Kurst um.,. 1 Punkt höher, Transit» wäre blieb bebauvtet. ES notieren: 80 Zentimeter 15/14 26/20 pro Februar-März —.84 Schweizer Franken, 15/15 .20/20. —.87 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 19 19 30/30 -.89 Schweizer Franken. 80 Zentimeter 19/17 36/42 —.62 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 19/21 36/42 —.73 Schweizer Franken, pro Meter ab Fabrik exklusie Packung, dieletzten drei Posten transit Wien. Am Bremer Baumwollmarkt war dar Geschäft vorerst ziemlich rege, flaute aber dann etwas ab. Die Terminmarkte waren schwankend bei vorherrschend fester Tendenz. Die Zufuhren zum Bremer Markt betrugen 12.880 Ballen, wieder ausgesührt wurden 20.417 Ballen. Seit Beginn deS neuen Erntejahres am 1. August, wurden zugesührt 515.639 (im Voriahre 426.824) Ballen norbamerikanische, 3050 (3891) Ballen ostindisch« und 7363 (1367> Ballen verschiedene Sorten. auSgeführt wur en 495.340 (511.841) Bellen nordamerikanische. 13.995 (3648) Ballen ostindische und 9724 <2397» Pallen verschiedene. Tie Vorräte am Bremer Markt betrugen 51.315 l109.214) Ballen nordamerikanische, 313 (930) Ballen ostinhi^che und 2288; 440) Ballen verschiedene. Der Wollmarkt verkehrte fest, doch war die Kauflust für gewaschen« Wollen und Cap?now white infolge weniger guter Auswahl nicht so lebhaft wie in der Vorwoche. Banmwollmarkt. Ne«»Äortt, 28 Dezember. Baumwollznsuhren in den atlant. und E'olfbäfen 36.000, im Innenr 14.0.00 Ausfuhr nach Großbritannien 4000'. nach dem Kontinent 9.000. Lokalmarkt roiddiina: 88.65 (letzt. Kurs 37.—9. Tendenz r Willig. — Tennine r Dezember —. Jänner 35.17, I Februar März 35.70, Avril Mai 35 68. Juni Insi 34.98, A,Mst 32.03, September 29.85, Oktober 29.07, November 28.70. Pie Levisenkurse. Vorli», 29 Dezember. ^Devisenkurse.) Amsterdam 1.596.000 (1,596.000,, Belgien 188.598 (189.525), Ebristianla 620.445 (621.443». Koveul'agen 748.125 (751.118), Stockholm 1,111.215 (1,109.220), Ztaliensiche 183.540 (183.540). London 18,254.250 (18^254.250), New-Aork 4,189.500 (4,189.500), Paris 215.460 (216.956), Schweiz 737.153 (788.150;, Cvanien 5^6.630 (548 625), Men 59451 (56'451;, 123.440 (US 191,, Budavest 215'45b (217455). Sosia 29.725 (29.725), Belgrad 47.481 (47.481). Zn Millionen von Mark. 2s«vUti,29 Dezember. (Notenknrst?*) — Noten: Dollar 4,189.500 (4,189.500;, Pfund 18,254.250 (18.254.250;, Italienische 184:538 (184.538 t, Polnische 600.000 <546.000,. Tschechoslowakische 120199'120.199,. Ceftfrr oeftemnefte 58-<04 '58'863). , *) in Millionen Mark^ ausgenommen polnische Mark. Du-apest» 29. Dezember. (Kurst der Devistnzentraltz.) — . Amsterdam 8060 bi« 8490, Bukarest 115.- bis 128.-, Kopenhagen 8780 bi« 4000. Christiania 8130 bis 8350. London 92.100 hi« 96.500, Berlin bis —Italien 920.- bis 975.-. Paris 1080.- bis 1146.-, Prag 621.- bis 665.-. Stockholm 5590 bis 592''', Zürich 3700 bis 3920, Wien 0.2990 bis 0.3210, Sofia 152.— bis 163-, Belqrad 240.- bis 254.-. New-Aork 21.260 bis 22.300, Warschau 0.25 dis 0.357), Brüssel 955.— blö 10'0. •f) für 100 polnisch« Mark. Warschau, 29. Dezember. (Devisen.) Berlin —, London 27,377.000, Rew-Aork 6,240.000, Prag 185.750, Men 88.50. Rew°Bovlr, 28. Dezember. (Devistn.) London 484',,,. Paris 510.50, Berlin 0.23 für 1 Billion, Mailand * 433.50, Zürich 1760.—, Kopenhagen 1776.—, Stockholm 2645.—, Mristiania 1477.—, Amsterdam 3806.—, Prag 292.50, Wien 0.14, Budapest 0.5250. Bukarest 51.50. Warschau 0.000170, Madrid 1300.—, Helsingfors 248.-, Brüssel 447.—. Kanada 2.V.« [ unter pari, Brasilien 100.—, Argentinien 8184, Belgrad 113*/* 65056664993^79344^

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