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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-30 · Heft 1750 (30.12.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1750 (30.12.1923)
Date
1923-12-30
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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tWfc 1 Meir, Montag Ar -akeskrruz'StudLnten dl Berli« sür de» Numerus rlausur. Berlin, 29. Dezember. (Del. d. „Wiener Morgenzertung") Die hiesigen Hakenkreuz-Studenten haben bei der letzten allgemeinen Studentenversammlnng den Anttag gestellt, der Ausschuß der Studentenschaft möge dafür Sorge tragen, daß ln Zukunft in die Personalkarten die Fragen nach deutscher Abstammung und Muttersprache sowie dem Re LigionSbekenntniS ausgenommen werden. Der Antrag wurde damit begründet, daß ein starker Anwachsen der Zahl jüdischer Studenten an den deutschen Hochschulen verhindert werden müsse. Da die übrigen« in der Minderheit befindliche nichthakenkreuzlerische Studentenschaft den DersammlungSsaal verließ, wurde die Versammlung beschlußunfähig und so der Antrag zu Fall gebracht. HAers HNfrtru-pe« aus SeMWShmen. Prag. 29. Dezember. (Tel. d. »Wiener Morgenzeitung".) Die Behörde hat gegen acht Hochschüler auS Eg er, welche zur Zeit VeS Hitler-PutfcheS in München geweilt haben, wegen Beteiligung am Hitler-Putsch daS Berühren angeordnct. Teportiemng dreier Deutscher »ach Gutzaua. Eine drakonisch« Maßnahme. Paris, 28. Dezember. (Tel. der „SBt, Morgenzertung".) Gestern abends sind in Sa Rotelle drei Deutsch« an Bord de» Dampfer- „Coligny" nach französisch Guyana ringeschifft worden. SS handelt sich um Ruhrbewohner, bie wegen Sabotage vom Kriegsgericht verurteilt wurde:,. Sertoarmg der franrWchm Kammer. Parks, 29. Dezember. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung^.) Die Kammer und der S ena t wurden aus den 8. Jänner vertagt. Sind 8«U ins Sberhaur bemfen. London. 29. Dezember. (Reuter.) Lord Rober: Ce eil wurde zum Vicomte von Chelwood ernannt und ins Oberhaus berufen. (Bekanntlich hat sich Lord Geeit, welcher ein Gegner der Schutzzollpolitik BaldwmS ist, von der Dahlbewegung ferngehalten und wurde nunmehr ins Oberhaus berufen. Dem gegenwärtigen Unterhaus, gehört er nicht an.) Fusollawie» besteht auf Asrtsehuug der deutsch« Reyaratkonslkefernnsen. Belgrad, 29. Dezember. In Beantwortung der deutschen Verbalnote vom 10. d. har die Regierung den Antrag der Rrichsregierung kxunffS Bezahlung der in Ausarbeitung befindlichen Reparationsmaterialien abgelehnt und der Erwartung Ausdruck gegeben, daß Deutschland di« erworbenen Rechte Jugoslawiens achten und. die Lieferung des ReparationS- Materials forrsetzen wird. Die Demission der savanischm Kabiuett» «bgelehut. London, 29. Dezember. Wie aus Tokio gemeldet wird, hat sich der Prinzregent geweigert, die Demission des Kabinetts anzunehmen. Es sei ober wahrscheinlich, daß der Minister der Innern zurücktreten werde. Die Konferenz der kleinen Entente. Belgrad, 29. Dezember. (Tel. d. „Wr. Morgen^ itung".) „Politika" meldet nach Informationen von maßgebender Stelle über die am 9. Jänner beginnende Konferenz der kleinen Entente: Die Zusammenkunft bedeutet eine Manifestation der soliden Beziehungen zwischen den Staaten der kleinen Entente, die um so be-derrtender ist, als für sie ein ernster Anlaß besteht, nämlich der große Erfolg, den die Ende. Des« Ausdrücke der Freude und der Trauer erschienen jedoch Ms seinem Gesicht« nur einen Moment lang, zumeist hatte es die Hülle tiefen Nachdenkens. E8 lag darauf nicht das Nachdenken über ein schweres Problem, daS zu lösen ist, auch nicht die Nachdenklichkeit der Sorge, sondern da- Nachdenken des Träumers. Wenn man ihn so am Tischchen sitzen sah, umgeben von fröhlich plaudernden Menschen, so wußte man: dieser Mann war nicht hier am Tischchen, nicht hier im Kaffeehaus im Osten New-AorkS, sondern irgendwo in weiter Fern«, in Gegenden und Zonen, die nur er allein kannte. Manchmal kam e8 vor, daß ein „Bekannter", der sich an FinkelsteinS T5ch verirrte.'ihn fragte: Mr. Finkelstein, woran denken Gl« den ganzen Abend im Kaffeehaus? Finkelstein fuhr bet dieser Frage wie mi8 einem Traum empor, sah den Bekannten erstaunt an, lächelte in sein schwarzes SÄnurbärtchen hinein und antwortete dann unsicher: Ach, man sitzt so, und da denkt man eben yach. Doch die Bemühungen deS Bekannten, Finkelstein in ein Gespräch zu verwickeln, scheiterten. Finkelstein kehrte sofort wieder in seine Welt zurück, auS der ihn der Bekannte für einen Augenblick gerissen hatte. So saß er wieter allein, in sich versunken, bis die letzten Gäsie das Kaffeehaus verließen. Dann trat Mr. Hartmann, der Kellner, an sein Tischchen, räumte den Aschenbecher und das Salzfaß ab imb fantc, an seien Worten würgend: Gute Nacht, Mr. Finkelstein. Finö.'sstein erhob sich, zog seinen Pelz an und ging, in-! dem er den letzten Stammgästen, welche noch bei einem Tisch zusammerffvßen, „Gute Nacht", sagte. Di<e Gäste waren, da sie so lange im Kaffeehaus saßen wie er, seine „Bekannten". Manchmal bemerkte einer dieser gekannten", daß Finkelstln ging und beantwortete seinen Gruß mit einem Kopf, nicken, doch meistens geschah das nicht, tenn Finklestein war einer von den Menschen, die man nicht benrerkt- Eines TageS war Finkelstein verschwunden. Zuerst bemerkte man cs gar nicht, da ja Finkelstein überhaupt nicht be- Wiener Moraenzeltmig._ flehte; Entente i n ver Frage der ungarischen Anleihe erzielte. Dieser Erfolg darf nicht imWtamrt bleiben. Wir sehen in ihm ein Unterpfand für die sichere Zukunft und Lebens-temer des Bündnisses zwischen den Staaten der kleinen Entente. Während der Zusammenkunft werden auch nichtpolitische Fragen, namentlich ökonomische Fragen^ zwischen unserem und dem Ischccho* slvwakisen Staat geregelt werden.'Schließlich wird die Lime der grnwirrsanten Haltung unseres Königreiches und Rumäniens gegenüber anderen Balkarstaaten festgesetzt wer« den. Bon einem Eintritt Griechenlands in die kleine Entente kann kerne Rede fein, weil durch solche politische Kombinationen die Basis der kleinen Entente geändert tverden würde. EiutM Srieibeuland» tu die Neine Entente? Berlin,?9. Dczewber. (Tel. d. „Wr. MorgLNgcittmg".) Nach einem römischen Telegramm der „Vosslschen Zeitung" deutet man in italienischen politischen Kreisen die Besprechuitgen B e n i se lo S' iot Paris dahin, daß der Anschluß Griechenlands an die k lc i n e E n te n t e und damit sein Eintritt in die Aktionsspbäre der französis ch e r. Politik yorbereitet, wurde. . Die subisch-rmnSulsche Grellzregnlienmg. Bukarest, 26. Dezember. (Orient-Radio.) Die Kammer hat mit 127 gegen 13 Stimmen die Ratifizierung des rumänisch-serbischen Protokolls beschlossen, durch daS die Grenzen deS BanatS festgesetzt werden. Im Verlaufe der Debatte erklärt- Minister deS Aeußern Du ca, die Ratifizierung sei «ine Notwendigkeit vom Standpunkte des nationalen Gewissens. DaS Interesse der allgemeinen äußeren Politik Rumäniens an dem freundschaftlichen Verhältnis z u S e r b i c n sei größer als die Wichtigkeit der Frage, ob ein Grenzort im Besitz des einen oder deS enteren Lautes bleiben solle. Sie gegenrOllblikanWe Bewegung iu der Mrkei. Das erste Urteil des UnabhängigkeitsgerichieS. Konstantiuopel, 28. Dezember. (Havas.) Vor dem nach - Konstantrnvpe! entfentetcu Unabhängigkeitsgericht haben sich außer ’ den Lh-sredakt-mreii des „Tcmin", deS „Jldanr" und des „Tevhid-i-Efkiar" der bekannte türkische Verteidiger und Prä! ident der türkischen?ldvokatcnk<nnmer Dr. Lontfi Fikri, der Flügeladjutant des Kalifen Rittmrister EkremBei sowie der Arbcitersührer Mehmed R ci s zu verantworten. Der ehemalige Gencralgouvereur von Angora Abdul Kadi«'und ter gewesene Abgeordnete der ersten Nationalversammlung Schükrr Bei, gegen welche ebenfalls. Haftbefehle erlaffen wurden, konnten bisher nicht ausfindig gemacht werden. Die Verhandlungen des ÜnabhängigkeitsgerichteS'- .öffentlich;, '.Hp? Borstanh ter Advokaten- Vereinigung Lö n t fi' F r k'tzl B e 1 svurdetvegen BerSffentlichung antirepnblikanischer Artikel uirtf fahren Zwangsarbeit verurteilt. Ablehnung der Budget» der Wische» MinlsteriuAr in Manen. Kowno, 29. Dezember. (I. T. A.) Bei der dritten Lesung des Budgets wurden die Posten für das jüdische und daS weißrussische Ministerium abgelehnl. Daraufhin erklärte die jüdische Sejmfraktion, daß sie entgegen ihrem früheren Beschluffe gegen das Gesamtbudget stimmen wird, Die jüdi'chc , Fraktion hat dann auch bei der Budgetabstimmung mit Rein gestimmt. DaS Budget wurde aber in dritter Leisung mit einer Mehrheit angenommen. merkt wurde. Als aber ein paar Atende vergingen und Finkel, kelstein im Kaffeehaus nicht gs'ehen wurde, begann man sein Fehlen zu bemerken. Als erster machte Mr. Hartmann, der Kellner, auf daS Benschwinten des Mr. Finkelstein aufmerksam: Der Mann ist wahrscheinlich krank. Man müßte eigentlich zr, ihm gehen und nach ihm sehen — sagte einer von FinkelsteinS Bekannten. * Er hat wahrscheinlich niemanden, der ihm ein GlaS Wasser reichen könnte, fügte ein anderer hinzu. So ein Mensch kann dahingehen, ohne daß eine lebende Seele dabei ist — sagte der Doktor, der am Tische saß und streife die Asche seiner Zigarre ab. Mitten in dem Gssprach über Finkelstein brachte jemand eine Zeitung mit einer sensationellen Nachricht über Deutschland. Und da die meisten Besucher deS Kaffeehauses auS Oesterreich stammten, waren alle an ter Nachricht über Deutschland lebhaft interessiert und das Gespräch ging bald auf das politische Verhältnis zwdchen Deutschland und Frankreich über. Finkelstein wurde vergessen. AIS ein paar Wochen vergangen waren, ohne daß Finkelstein aufgetaucht wäre, erinnerte man sich wieder seiner. Wo ist ter Mann hingekommen, ter immer an dem Tischchen dort saß? Der, welcher den Pelz mit dem eigenartigen Kragen trug? Ja, ter. wohin kann der gekommen sein? WochrsHrinlich ist er krank geworden. Sr ist gewiß in seine Heimat zurückgefahren. Vielleicht ist er am Ende gestorben? riet ein anderer. Vielleicht ist er gestorben — sagte der Doktor und streifte die Asche seiner Zigarre ab . .. Eine sonderbare Sache, bemerkte jemand nach einer kurzen Pause des Schweigens — habt ihr ge'.ehen, wie der Mawr immer in Gedanken da saß? Woran konnte er die langen Abende hindurch, wie er an seinem Tllche saß, denken? Er muß ein interessanter Mensch gewesen sei,:. Sein Schweigen deutete auf Tiefe. SO; Remter 1988 Kl UH Sie Propaganda der arabische» Sgttemlfte«. Jerusalem, 28. Dezember. (Tel. d. „Wr. M'?ztg.). In nativnakistilchrn arabischen Krebsen wird der Plan erwogen, ein« englisch-arabische Zeitung zu gründen, um den Ar», sichten der Araber über die palästinensische Lage in englischer Sprache Ausdruck zu geben. Der ..Felestin" ermahnt die palLstinensisch-arabische E^kutive. den Plan zu verwirklichen. Der „Alef-Ba". der in Damaskus erscheint, ist gleichfalls dar Ansicht. daß ein solches Organ in Palästina für die arabische Sachs absolut notwendig ist. meint indessen, daß eine fronzösischtz Zesiung gleichen Charakters nicht weniger wünschenswert erscheint. „Alef-Ba" entwickelt dann die folgenden Fteen: 1. Unsere arabischen Bauern müssen lernen, ihre Farmen nach ten modernsten Methoden zu bearbeiten, genau wie in den zionistischen Kolonien. Wie müssen in jeder Beziehung beweisen, daß auch wir Araber fähig sind, unser Land zu kultivieren und zu entwickeln. 8. Kein Land sollte an Juden verkauft werden. In den Städten, besonderin solchen, wo Zionisten sind, müssen landwirtschaftliche Banken gegründet werten. 3. Unsere Kinder müssen nach nationalen Gmndsätzcn erzogen werden, weshalb in ganz Palästina ein nationales arabische- Erziehungssystem in Geltung kommen muß. 4. Die Juden sollen boykottiert, Araber in de» verschiedensten Berufen und Handwerken dermaßen unterrichtet werden, daß das Land vollständig unabhängig von ten Inden werde. 5. Zur besseren körperlichen Enlwickung ter arabischen Bevölkerung sollen Sport- und Athletenklub - gegründet werden. 6. Die absolute Einigkeit zwischen MoSlemS und Christen in Palästina ist herzustellen. (I. T. A.)- Eine tranSsylvanisch« Kolonie in Ernek Jesreel. Bo« kurzer Zeit sind rm E m e k I e s r e e l die ersten acht Familie» transsylvanischer Juten angelangt, die in diesem Jahre auf NationalsondSbvden eine tranSsylvanifche Kolonie ^rünien sollen. Diese ersten Ansiedler haben ihr Vermöge» m Transsylvanien lkguidiert und ausserdem Anleihen vom Kolonisationsdepartement der Zionistischen Exekutive erhalten, die sie kn ten Stand sehen, bald m't der Arbeit zu beginnen. In der nächsten Zeit sollen ungefähr füns-ig Familien auS Transsylvanien Nachfolgen. Sie Semifsio» de» kugoslawische» Berlehr» minifterr. Wegen der evdbah»abkom«en». Graz, 29. Dezember. Die „Tagespost^ meldet auf Belgrad: Berkehrsminister Dr. Jankovie hat endgültig demissioniert. Seine Agenden hat provisorisch der Handelsminister übernommen. Unter den Gründen de« Demission wird auch der Südbahnakkord angeführt. Ser srauzSsische Aeppelin vemugliUt. Die „Dixmnte". Paris, W. DeZember. (TA. der ,Wr. Morgenzertung".) Die amtlich« Nachricht, daß der Führer deS Luftlfchisfef Dixmudc" an ter siMchen Kü,ste anS Ufer gespült wurde und demnach das Luftschiff a-IS verloren zu bewachten sei, hat nach ten opti,mfft.ischcn Bovichton der ersten Tage die größt «Be st «ürzung hervoMvuse«, zugsioich ater auch die hesticstön Angriffe, nameMich gegen daS Marino». mmisterrnm und dte HeeveSlei-Mrg. Die Blauer fottern .««- mütig dl« Fostftellüng'. und strenge Dkstrafüng ter Schuldigen^' die das Luftschiff ohne genügende Ausrüstung auf teilte TrteSifcchrt geschickt und ihm nicht eiinmwi rochtgortig die Sturmwarnungen hätten zugehen lassen. Dem Rekordwahnsinn der M'likövbe-hörte hote Frankreich nicht nur den Verlust eines kostbaren DuifffchMes, fontem auch «inet halben hunlderts wackerer Soldaten zu danven. Der ,Llntransigeant" berichtet: Gestern morgens gegen 10 Uhr verließ ter Marineminister foin ArteftSznnm«. Er wardlaß und erregt und hielt «in oßfwes Telegramm in der kante Der Minister begab sbch zum Mnistmpräsitenten Poincare, mit tem er eine lange Unterredung hatte, Wer die jede Auskunft vcrwe.i'gert wurde, «ter man hatte sofort ten Eindruck, daß eine schwere Tmuerkunde einyolausen sei. Eine Stunde später hörte man Einzelheiten. Fischer an ter Mest- Jedenfalls mußte er ein geheimisvoller Mensch sein; irgendein Geheimnis war um den Mann. Meso ein Geheimnis? — Einige wurden neugierrg. Haben Sie seinen Pelz bemerkt? Was war an seinem Pelz Besonderes? Sein Pelz verriet irgend etwas Verborgenes. Er mußte auS sehr reichem Hause sein! Sicher ans einer MillionärSfamilie. So einen Pelz trage» drüben nur Millionäre. Der Mann muß eine interessante Vergangenheit gehabt haben. Cr muß einer ter intevessantesten Menschen gewesen sein, die je in dieser Kaffeehaus kamen. Ich bedauere es sehr, daß ich ihn nicht näher kennen gelernt habe. So wurde Finkelstein, über den nie ein übriges Wort gesprochen worden war, mit einem Male nach seinem Verschwinden der Held deS Kaffeehauses . .. DaS ging so kurze Zcit, bis eine neue Sensation kam mtd Finkelstein wieder vergessen wurde. Sein Name wird nicht mehr genannt und wenn ein Blick daS Tischchen im Winkel trifft, an dem er saß, bemerkt niemand mehr, daß etwas fehlt. Nur wenn irgend einmal am alten Stammtisch die Rede auf Pelzwerk kommt, taucht FinkelsteinS Pelz in ter Erinnerung auf. Was für eine Pelzsorte mochte daS wohl sein? Biber oder persisches Lammfell? — fragt ein Neugieriger auS dcr Runde. Durch seinen Pelz ist es Finkelstein beschieden, noch dann und wann am Stammtisch genannt zu werden. Wohin ist wohl der Mann verschwunden, dieser Finkel- .stein? Es fft sonderbar, da war ein Mensch und ter ist verloren g: gangen sagt ein anderer. Verloren gegangen — stimmt der Doktor zu und streifte die Asche seiner Zigarre ab. ''Aus dem Jüdischen übertragen non S. G.>

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