Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1748 (28.12.1923)
- Date
- 1923-12-28
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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SK.1748_' ' Men. Fvetlas Wiener MovstenzettunA. Bollswirt. Gestempelte Krone --- 0.0081 Centimes. Aurzvtzluug Wien — 0.0Q81 kentlMs. In Zürich notierte 27./12. 24/12. die Ssterr. gestempelte Krone ...» 0.008t O.OÖ81 0.0081 0.008087 die tschechische Krone.. . 16.74 16.75 die Mark.pro Milliarde Holland............. 817.15 217.25 New-?1ork .. 572.25 578.75 London.. 84.88 24.92 VariS. 28.70 28 90 Mailand.. . . . 24.80 24.75 Belgrad. 6.50 6.477, Bukarest 2.95 Sofia. 4.07 4.10 Budapest.. 0.03.02 0.0801 Warschau .. — Anzahlungen aus die polnische Temögensstener. Die Geschichte eines AnzahlungsvertrageS. Aus Warschau wird uns geschrieben: In den setzten Wochen der Regierung Witos verhandelte der Minister Korfanth mit den Vertretern der verschiedenen Gruppen drS Handels, der Industrie unb der Land.virtsä)ast wegen einer Anzahlung aus die Vermögenssteuer, die in Gold, beZlehunaAvei.se Schtveizer Franken, erfolgen soll. Zuletzt traf er mich ein Abkommen mit dem j ii d i s ch e n K a n s m a n n s v e r b a n d e, nach welchem dieser für seine Mitglieder als Anzahlung aus die Vermögenssteuer zwölf Millionen Schweizer Franken in fremden Valuten entrichten sollte. Die Unterschrift dieses Vertrages verzögerte sich jedoch durch die inzwischen eingetretene Kabinettskrise. Als nun Herr Grabski das Finanzporteseuille übernahm, machte er gegen diese Anzahllmjisverträge verschiedene prinzipielle Einwendungen, und da der Vertrag mit dem jüdischen Kausmannsverbande nicht formell abgeschlossen Ivar, erteilte Grabski den Auftrag, die schwebenden Verhandlungen ab zu brechen. Er begründete dies damit, daß die Anzahlung in Gold oder fremder Valuta damit verbunden sei, daß dem Steuerzahler die Erlaubnis gegeben werde. Valuten angukaufen, was mit den Gesetzen über den Valutewbandel in Widerspruch stehe. Der Finanzminister will daher die Verrnögensstcueranzahlung in Polnischen Mark bezahlt haben. Ueberdies fordert er setzt vom Kanftnannsverbande statt 12 Millionen 24 Millionen Schweizer Franken. Da nun der Termin für die Anzahlung auf die Vermögenssteuer am 30. Dezember zu Ende acht und die Verhandlungen mit der jüdischen Kaufmannschaft sy brüsk abgebrochen wurden, ist der Efft'kt der Maßnahme des neuen Finanzmiiristers lediglich der, daß völlige 11 Machest und Verwirrung eingetreten ist._ Die Wiener Messe A.-G.md derBankenverband. Bon der Wiener Internationalen Messe erhalten wir folgende Zuschrift mit der Bitte um Veröffentlichung: „Es ist vollständig unrichtig, daß der Bankenverband der Verwaltung der Wiener Messe nahegelegt hat, „einen großen Teil der Jnseratenvergebnug durch die Messe den Publikationen des Bankenverbandes ' zur Verfügung zu stellen". Es konnte sich daher auch die Verwaltung üx Wiener Messe-Miengesellschaft nicht weigern, „solche teuer bezahlte Jnftralenausträge Zu leisten". Hiermit fallen auch alle die Schlußfolgerungen weg, we lche in Ihrem geschätzten Blatte hinsichtlich einer angeblichen Verstimmung und gewisser Entschließungen der Banken hinsichtlich der Beteiligung an der Begebung des Menkapitals der Messe gezogen wurden. Es war infolgedessen für die Messeleitung auch durchaus keine Notwendigkeit vorhanden, „große Posten von Aktien aus dom Markte zu nehmen, um sich von den Banken zu emanzipieren". Nichtig ist, daß die Organe des Bankenderbawdes seit Gründung der Messe in keinem höheren Maße mit Inseraten bcteilt werden als dieanderen Fachblätter, eher in geringerem, und daß seitens des Bankenverbandcs auL diesem Titel niemals eine RekrimiNation erhoben wurde. Der Baukenverband hat seit Grümdung der Messe unser Unternehmen mit Kapital und durch eine großzügige Propaganda unterstützt, wofür ihm in t\m Generalversammlungen der Wstner Messe wiederholt der Dank ausgesprochen wurde. Das gute Einvernehmen zwischen der Wiener Messe-Aktiengesellschaft unt> dem Bankenverbande ist bisher in keiner Weise gestört worden." In unserem Bestreben, jede Publikation der Wiener Messe zu vcröfifenllichen, geben wir dieser Zuschrift gern« Raum, möchten aber dazu bemerken, daß uns die Nachricht von äußerst seriöser Seite zugebonimen ist. an deren Zuverlässigkeit zu zweifeln wir gar keine Ursache hatten. Wir haben auch nicht gemeldet, daß die Messeleitung Aktienposten aus dem Markte genommen habe, sondern nur betont, daß die der Messe nahestehenden, kaufmännischen Kreise dies getan haben. Dies wird von -der Messe-A.-G. nicht bestritten. Warum die Aktien der Messe an der Börse periodenweise so stark begehrt waren und wer hinter diesen Käufen eigentlich gestanden ist. darüber wurde eine andere plausible Erklärung als die unsere noch nicht gegeben. ES dürfte wohl der Messe nicht schwer sein, über die Gründe dieser Nachfrage nach ihren Aktien Genaues zu erfahren. Wenn sich die Kauftmte vom Bankenverband emanzipieren wollen, kann mau ihnen dies bei der Stellung der Banken in einzelnen für die .Kaufmannschaft auch sonst wichtigen Fragen — es sei nur nebenbei an di« Bankkonditiousfrage erinnert — nicht verargen. Daß die Messe nichts von einer Verstimmung gegenüber dem Bankeuverbande weiß, sei gern zur Kenntnis genommen. Wenn aber die. Ausführungen in unserer Tienstagnummer auch nur das'erreicht haben, daß weiter keine Verstimmung mehr zwischen Banlcnverband und Messe entsteht, so haben sie ihren Zweck erfüllt. Im Interesse der Wiener Internationalen Messe, die eigentlich zu einer Berichtigung unserer Ausführungen nicht berufen wäre, weil sie doch eigentlich nicht der angegriffene Teil ist. wollen wir eine weitere Polemik vermeiden und daher nicht auf den Kern der Sache, dessen Richtigkeit nicht bestritten werden kann, «ingehen. Clearingknrse der Österreichischen Hationaüiank Dezember 1928. Kur* vom 22. N«r. Geld Ware Held Ware acmg"0— ».ITC 314». 1.67 365— KlViO.- ir»3o— 307599.-. 0131.- 3 t«,- 70<m— 3543,— 2067,— 5U — 18570,- 02.- 27«».-. 2832«.- 804.- 803— 804. - - »6.31 15J'l 31'?.- 3144. 1.77 3.87 167.- 371.- 1042«.- iom- 19720.- 12631.- 308SO\-'V760«.- ni7o.- om- 3061.- »64.- 71 IM.- 70035.-. 36*8.— 3612.- yi77.- 2T70.- 1863\— 18670— I24i5i- 12305— vom 2t. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam f. » hol!. Gulden . Aeram 1 Inr», Kronen , . , ReWrod 1 Oltnr ...... Perlte* t rteitf'Tfy? p-teh»m«rlk , Frl,e*e» » he* t»! sein* Franct . . Rudnrent » vnorrisch“ Kronen , R«l?.nr-«» 1 I.et ....... Chrtettente 1 non"i*r; Kronen , Konptihaven I rliinisriie Kronor , l.ondon » Rlund Sterling . . . Madrid l poaetes , , , Mnllnnd t l.ire.. New Yoric l Dollar Paris 1 Francs , Prai» 1 tschecho-slow. Kronen , Softe 1 Y.ewn . Stockholm i achweillscheKronor , Warschau1” » tiolnteche Mark, . Zürich 1 schweizerische Francs , Noten Amerikas). Noten v. 5 Dollar «utw, » . kleinere . , . Belgische Noten 100 Francs , . Bulgarische Noten iu lfino Leva . . . . 100 , . » „ Melncre. , . DUnteche Noten 100 Krönet , . Deutsche Noten1“. . ° . 100 ... „ „ kleinere0 . . . Pn*l. Noten von 5 Livre st. au»w. Pranzltstsche Noten 100 Francs . Hol'ltertteche Noten 100 Golden . Italienische Noten v. I«0 Lire nulyr. Jsgosl. Noten uncesi. zu 1090 Dinar „ . . , IOC . . - . kte'nere . . Norwegische Note« 100 Kroner . Polnische Noten 00. , . . » tileineri*0 . . . Rumänische Noten znt000 ». 500Lei ' , , kleiner«- . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . „ kleinere . , Schwedische Noten 100 Kronor .. Schweizerische Noten iro Francs. Spanische Noten »OO Pesetas . . TachechO'Slow.- Not. v.1000 aulw. » , kleinere Ungar. Noteli (neue Fm.> zu lOOOKr, . , zu M.000 Kr. . . . * Für 1 Wifiinrbe Mark, ** für 10.000 poln. Mark. 28171. - 817.- P07. ~ »6.30 3156. 3.77 37Z.- 10420. 1272*'.- 3URV10.— 0170.- 3«76.- 71181.- 3626.- 2r89.— 507.- 18730.- te«.- 12415.— 70M».- 71m- 70369— 70960.« 711N1.- 70960.- 70460— 70869— 3101.- 311.7— 31.90— 3130- 479.- 497— 481.- 489— 469.- 407— 461 — 469.- 1233°. - I26te— 12539. - 12610- 14,70 15.30 14.70 15.30 lllfo islte.!fo 15- 305710.- 317310— 3N97.90— 3'7309.- 3os.m- 3071”0— 30.3.690, - 3045— 3625— 3585— 3895- 26751.- 26620— 26829— 3115.- 3035— 3030— I659— 2904.- 3115— 3Hl>— 3030— 799.- 805.— 809— 808- 799- 795— 79.1— 10330— 12250— 12339.- IC'-— 170— llO- M.- 90.- 93.- 105- 3=53.- 362.- 363— 372- 338.- 342— 348— 352— —♦— r.'Z iw*.- 1846"'.- 18490— 18569— 12271.- 12360— 123*6— 12339- 8110.- 9I.9L- 9CJ0.- 2M4.- ■ 28*50.- 2056— 2072- 2Ö37. - 20B5— ■ 2051 — 2067- 2.13 2.33 2,15 2.35 Ü08 H Hio 3*30 Die Etenerbeschwerde der Kaufmannschaft. Das Präsidium des Gr.'miums der Wiener Kauftnannschafl sprich jüngst bei Finanzm'.nister Tr. Kienböck vor, um eine Reibe von Beschw>evden der Kaufmannschaft in steuerlicher VeÄchnng vorznbringen. Die Deputation wies darauf Hin, daß Hinsichtlich der Besteuerung der Ges'.'lkfchaften mit brschränA-er Haftung das Finünzministerinm von de-r im Wiederaufbangesetz er- | leinen Ermächtigung noch nicht Gebrauch gemacht halbe, nach! welcher hinsichtlich der generellen Gleichstellung der Gesell- An unsere P.T.Abomeateu! Am 1. Jänner 1924 beginnt'-ein neues Abonnement auf die „Wiener Morqen^eiümq" Wir ersuchen, die Bemasgebühren rechtzeitig einzuzablen, bestebungswelse das Trasika'üonnement rechtzeitig zn erneuern, damit die Zustellung des Blattes keine Unterbrechung erleide. BsMgrgMhre« ab 1. SStraet 1924: Abonnömenr für Wien (zum Abholen im ELvedit oder in Sen WerschreitzssettenZ monaNich ..K. 28J0fl«— Sonn- und Wochenkagsnummek.K. 1,009,— Monlagsnummer.•.K. 700.— Das Abonnement wolle gefälligst rechtzeitig in der Nächstliegenden Berschleißstelte erneuert und die Bezugsgebühr gleichfalls bortselbst erlegt werben. vesterrerrst mvnattich.«. 28.009.— Tfüiecho-Slowoket momttltch.... tfekerk». $i. 17.— Bolen monattir!».. . . pokn. Mark 7,290.009.— gUfloNawien monatlich.. Mnav 50. - DeufschlanS mvnnttich.. . Voldmark S — Rumänien mvnattich ..Sei 13 *.— Kolland monastlich.. t . . holl. «l. 1.50 niolicn moimtlid). Mre 12.- Stkivsiz monallick .... Schwelger Ivrnnke« S.— ^rnnkreieb me*nailich .... hranz. kranken 10.— Belaien monatlich.. . bslg. l^ranire« 10.— SnfllnnS mvnaifich...... . Schilling 5.— Amerika monallich........... Dollar 1.— SÄlMrn: veNerrelchllches Rofifparkallenkorrlo 150-8S3. Tlchecho-llowallifchrs PvMparKaflenkonlo (Prag> 59.351. Polnisches PoMparkallenKonlo (Warfchan> 100.227. Aenttches'PvMchechkonlo (Berlin W 7) 108.722. AumNnlen und Bukowina: vflbank A. G. mb Seren Mttalen. Schweiz r Schwelger BolNsbaok \n Sl. Galle». riugollaroie» r RofilparliapEnkvMo (Same») 48.085 Matten r Soeiela St bredtlo Cvmmereiale Triefte» Bla Alazzint 39. Die Verwollvng Ser „Wiener Morgenzeitnng" Wieu. Uu Taborstrotze 1—3 Nero-Ho» HJm 4l4lf. 88. Dezember 1823 ™_ GeAe T Mitteilungen aus dem Publikum. kuer Wohlgdioreti werden zu dem heute Freitag um 4 Uhr nachmittags und morgen Samstag um »/.9 Uhr vormittags, 3. Bczirlc, Untere Viaduktgasse 13, stattfindenden Festgottesdienst welcher anlässlich des siebzigsten Geburtstages des Obmannstellvertreters Herrn MAX LOWY abgehalten wird, höfl. eingeladen. 779» 'TaZNZIWSWUI Josef Ehrlich I. ROTGASSE $ » MODERNE TÄNZE Was nicht jeder weiss — ist, dass Ich ausser meinem Spexiatartikel (Talare) die e'ejjantesic Herr«»* u arderob« (Zivil, Sport, auch für Damen. Uniformen) sowohl aus eigenen als auch aus mitgelvachten Stoffen 9eit 30 Jataren erzeuge. RUDOLF GOI«llSTZ:iN T«.«*» WIEM,II.TABOB5TWAS»« »4 c.«r.<M. schiften nt. b. H. mit den Aktünges-llschasten für die minder leistungsfähigen Gesellsch-aften Ausnahmen festgchM werden können. Diese Ausnahmen seien notwendig, da eine große Anzahl von Gesellschaften m. b. H., w nn sie steuerlich ebrnfo behrmdelt! werden wie die Aktiengesellschaften, wirtschaftlich vernichtet würben, weil diesen Ges llschaften di« Leistungsfähigkei-t von Mtiengesellschäften mangelt. Die Gesellschasteu wären vielfach gezwungen, um bcr unerträglichen Steuevbslcistung zu entgehen, Umwandlungen in offene HandelSgesellschafteu anzustreben, was aber wegen d?r Hasmngsfrage vielfach unmöglich wäre. Der Zweck der Gesellschaften m. b. H., kommerzilll und gewerblich geschulten Personen da- Kapital anderer ftir die Gründung und Führung von Geschäften zu vermitteln, würde durch die bestehende Dteuerhchanblung unmöglich gemacht. D^präfideui Schallabock wies auch darauf hin, daß in der Kaufmannschaft lebhafte Beschwerden über die Durchführung der Einhebung der Einkommensteuer bestehen, daß in verschiedenen Bezirken wohnhafte. Gesellschafter eines Unternehmens verschieden besteuert werden und daß auch aus «nzurc ichenden Grundlagen aufgebaute Zahlungsaufträge hr-na-usgchen, was für die Betroffenen schwere wirtschaftliche Gefahren bedeute. Finanzminister Dr. Kimböck erklärte, daß er hoffe, einer Reihe der vorgebrech'en Beschwerden durch die von der Finanwcr-- waltung beabsichtigten, in der nächsten Zeit dem Parlament vorzulegenden Vorlagen Rechnung zu tragen und sagte bezüglich d r vorgebrachten Wünsche der Besteusr-nng der Gsselkscha-ften m. b. H. eine Ueberprufung zu. Aufnahme des rumänischen Z?nsendlenst«S. Aus Bukarest, 97. mÄdet die Tel.-Komv.: Na>b dem v'»n verRstn-t-Mte-n Staat Voranschlag für das tFabr 1H?4 wiad Rumänien vorn 1. Jänner an den Zinseudienst wie vor dem Kriege wieder au-fnehmen. Eine amerikanische Weftenerportgesellichast. Aus New- Aork, L7. d.. meldet Nmivevsal Telegravh A-aencv: In einom an den PräsidenVu Eoo-lidoe berichteten Bericht empfiehlt Ackerbrusekve'är Wallace die Bildnnig einer Weizrn-Exportkorporation. die den übersällifsi^n Weizen nach Cuwva bringen soll. Dem Plan des Ackevbau-stkretärS soll d'eie Korporation bevollmächtigt werden, ömcrrfawilfcfren überschnstigen Weizen auf auswärtige Märkte zu bvin^n und zu södrrn Preis, den rnan dafür erbalteri kann, zu verkaufen. Der ans b'wf« Meise entstehende finanzielle Verlust soll dann aus dve ganze Ernte verteilt werden. Zollerhöhnng für Benzin und Benzol in der SOaeiz. Wie das österreichische Handelsmusenm erfährt, wurde mit Wirksamkeit vom 10. d. der schweizerische ZoUab für B'min und Benzol zu molorischen Zwecken <Nr. 10V b deS Gebrauchszolltarikes) von 10 auf §0 Franken pro 100 Kilogramm erhöht. Sämtliche Sen>du>ngen. die van diesem Datum an zur E'nftthrveczvllung angemeldet werden, unterlieaen dem neuen Ansatz, auch trenn sie vor dirstm Zeitpunkt die Zollgrenze übevschrittM haben. SchlichtunZSstelle für Klagen wegen mtkanteren Wettbewerbes. Im Hinblick auf das Inkrafttreten des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb am 1. Jänner 1924. macht das Gremium der Wiener Kaufmannschaft daraus c,ufmerbfa>m, daß es auf Wunsch weiter Kreise der Kcmstnannlschaft in Au»- bauung einer bereits Wehenden schiledb-'Lricht'l'rchen Institution für Slreitioleiten. w?lche sich aus diesem Gesetz ergeben, eine SchlichtuugslkC>',n!auugs>stelle eingerichteL hat, welch, der Kaufmannschaft die Regelung derärtiger Äiwck^enhe'ten unter Vermeid'mg des langwierigen Prazeftwoges und der hchni Kosten im ordentlichen Gerichtsverfahren ermöglichen, soll. Es wird daher den Komfleuten empfohlen, sich in Angelegenheiten des unlauteren Wettbewerbes zuerst an das Gremium der Wiener Kaufmannschaft un^er auskühvlicher Darstellung des Sachverhaltes zu wrrd-u. Gleichzeitig wird ^darauf aufmerksam gemacht, daß das Gremium der Wiener Kaufmannsch.aft ein Merkblatt über das Gasch aev-n den unlauteren Wettbewerb herausgoae-üen hat, welches in g'chrängter F-orm di« für den Kaufmann wichtigsten Bestimmungen dieser Materie enthalt un-d im Sekretariat der Gremiums der Wiener Kau-fma. nfchaft, Wien. 4. Bez., SchlvarzenberKplatz 1b. erhältlich ist. . Wiener AM. Feste Tendenz. — Gegen Schluß adSröSelnd. Die gi'mst'gr DriWimmg, mit der die Börse vor den Me-'chnachten grschlvssan Hot, hieft auch gestern an. Wenn sich aber dennoch der BerSchr nicht m dom Maß« entwickeln konnte, «daß von einem Durchbruch einer Hausse die Redü Mn WiWte, so har dies in erster Roche darin seine Ursache, daß di« Gc.'vverhäl>tnifse sich äußerst knapp ychM-sren. Die Perfchlechternnssg deS Golldmarkt-eS Kvang Ln Bevla-uft des Verkchrs oi-nen großen Teilt vor. SpeAlaKor: Mi Si«üifier»Wgen, m» «Mürttch vaS KurSwivesu