Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1748 (28.12.1923)
- Date
- 1923-12-28
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Serk 8 Wien. Freitag Wiener Morrgerizeitims. 28. Dezembet 1923 srr. 1« Jas teme Held. StasfitU Prozent per Woche. - Sie MnnzpöMk der Banken. der GeldsStzr in Sicht. Baldige SrmWgvng I., Judenplah Nr. 6 i l Auf dem Wirrer Geldmärkte ist gestern wieder der Geldsatz auf 2 P r o z e n t d i e W o che gestiegen. Dies ist ein ungeheuerlicher Zinssatz, wem: bedacht wird, daß der Ausweis der Nationalban! lange nicht eine solche Inanspruchnahme der privaten Wirschaft zeigt und auch sonst bei der Nationalbank die Nachfrage nach Geld eine verhältnismäßig mcht allzu starke ist. Daß plötzlich der Geldsatz ein« solche Höhe erreichte, hat in erster Reihe seine Ursache im Egoismus der Banken. Bekanntlich haben schon vor zwei Jahren die Wiener Banken, als sich eine vorübergehende Versteifung des Geldmarktes zeigte, dem Giro eine größere Summe zur Verfügung gestellt. Tatsächlich wurde dadurch bewirkt, daß der Geldbedarf auffallend zurückging. Nunmehr haben aber die Banken sämtliche auf diese Art ansständigen Gelder eingezcgen. Außerdem sind sie auch in der Vergebung neuer Gelder äuße r ft rigoros. Sie halten direkt ihre liquiden Mittel zurück. In erster Reihe haben die Boderckreditanstalt und die Oesterr. Kreditanstalt diese Restriktionspolitik betrieben. Doch auch die anderen Banken stehen diesen Bestrebungen, nicht ferne. * Warum die Banken das plötzlich jetzt zum Jahre 8-- schluß tun, wo der Geldmarkt an nutz für sich stärker in Anspruch genommen wird, ist leicht erklärlich. Der 31. Dezember ist der Zeitpunkt für die Bilanzbildung. Nun wollen alle Banken mit möglichst großen Barbeständen in ihren Bilanzen paradieren und um diese Gelder als Kassastand ausweisen zu können, hallen sie derzeit einfach die Gelder in ihren Kaffen. Als Konsequenz dieses Schönheitsstrebens — denn es kann sich in dieser Hmsicht um nichts anderes als um Uebevdeckung von Schönheitsfehlern handeln — wird der GelVmaEt gedrosselt. Die Wirtschaft leidet furchtbar davu-nder und es ergehen sich die unangenehmsten Konsequenzen. Ans diesem Grunde ist auch mit Bestimmtheit zu erwarten, daß nach dom 1. Jänner der Geldbedarf spontan stark abnehmen wird, und daß dann bestimmt eine Erniedrigung de L Zinsfußes zu er warten ist. Schneider-ßreuzot Md die AWe. Ter Nachfolger Stinnes' bei der Mine» Montan. - Reduzierung der Schneiderschen Fnteressen in der Lschecho-Siowakei. — FranMfche AMenMse. Der Aufencha.il Schneider-Creuzots in Wien schomt sich jetzt auszwwivken. GleichMvg mi: der Durchführung der Lvanscck-tion bei der Böhler A.-G. durch Stinnes scheint jetzt Schneider-Creuzol das Erbe des Stinnes bei der Alpinen Montan anzuireten. Schon fomerzeit, als die Union Parisienne in engere Beziehungen zur Mederösterveichiischen Eskomptegeisellschaft trat, waren Geruch: e verbreitet, daß mrmnchr Dchn-e>ider-Creu,zst sein Interesse an der Npinen vergWßern werde. Diese Nachricht wurde damals zum Teil domeimevt. Es scheint, daß hinter dem Dem-enti außLnipMische Interessen verborgen waren. BekarmÄich hatte ein Abgeordna^r im englischen Parlament an die Rogienumg die Frage ger-ch^et, warum England oiu-e größere BeMigrbng svanMffäien Kapitals in Oesterreich Kulisse. Solche außenpolÄrsche Erwägungen dürften mit im Spiele gewesen sein, welche veränderten, daß die Transaktion Schneider-Croivzots in der Oeffenrl'ichkei: bska-nnt wu^vde. Es Vvlantöte' auch vorüöevgchend, 'daß Schnsider-Crouzot mir Stmnes durch die Bevmiitvlwng der Mpinen Montan in Verbindung getreten sei. Tatsächlich hat die Füh- Limgncchme der beide rsüidigen UntechänAler nicht achgchövt. Nuwmehr treten die Folgen dieser Unterhandlungen zutage. Schneide r-Crenzot. der natürlich nur aus „konventionellen" Interessen der Srad, Wim einer Besuch abgostatte-t hat und merkio-ürdigerweise zum AnfenÄMtsovt sich die Niederöstevrsichiische Eskompte-geselbschaff evivähk hat, l)at damals in- I Lenfioe Verhandl'ungrn wegen der Alpine gchührt und seine Schnsucht nach größerem Mionbesitz kundgetan. Darauf beruhen auch die großen Käufe, die auch geistern, tote erfahrene Börsianer bemerkt haben wollen, für das Ausland getätigt wurden. Da ein großer Teil der neuen Aktien bekanntlich im Wege des SyMkats in feisten Händen ist und nicht veräußert worden kann,, wird nun der Beisitz des neuen französischen Jnteresse-nnchmers durch Aufkauf ans idem freien Markte vergrößert. Die Nieder österreichische Eskompteges-ellsch ast spiel: hierbei die Devnftttlemn Zum seinerzoitigen Abschluß dieser Mion Awsschen Niederösterreichiischer Eskomptegüsellschaft' und Schneider-Enenyot war bekanMich der Direktor der Usisön Parisienne Chassis ebenfalls nach Wien Hekmnimin. Bei der nächsten Genenalversam.rwl.unz der Alpinen dürste schon Schneider als Großaktionär und Nachfolger Snnnos' auf den Puan t-reten. Schneider verlegt sich nunmehr hanptisächlich ans Deuffchösterreich und sucht teilweise ssme Engageiments in der Tischecho-S-lowakei abgübconen. Nur an Skoda blötibt sein Interesse weiterhin aufrecht, da diese Fabri-'k wegen der Versorgung der Nachfolgestaaten mit Munition als Konkurrent eine gwße -Rolle spielt. Dies dürfte auch in erster Roche die lUrsache geüvvsrn sein, wesiwegen in den letzten Tagen gerade in A'pinen der Andrang der Kauflustigen ein so großer -und der Kurs solche Avancen aufzuweisvn hcxtte. emizelner Papiere in ihrer Entwicklung nach obni stark bee-nträchti-gte. Im Schranken war d:e Summung fester als in der Kulisse. Einzelne Papiere erfreuen sich besonders regen Interesses. Namen: ich Bau- und Elekr ci^läts-Mlirn waren Gsgenstand reger Nachfrage, wie auch überhaupt alte dichemgen Papiere im Borberarind des Jnterrssrs standen, di« mit dem Wiederau-fbau des Wirrschaistslebens Oesterreichs im Zusammenhang stchon. In der Kulisse erfreuten sich regen Jnieresses die Alpine Montan, welche wohl nur um 900g K. höher schlossen, aber vorübevgchemld sogar bis 740.060 KhinaufZingen. Der knappe Geldtstcmd hatte hier die entsprechende Entwicklung verhindert. Von den EleÄritzckÄswerten der Kulisse stiegen Stomens um 7000 K., Waagner mn 4000 K. und Fellen um 30.000 K. Auch bei diesen Papieren wären die Steigerungen bei weitem höher, wenn nicht knapp vor Schluß größere Kr-e.ise zu Nea-l-isatiouen infolge der GeldoeuhäU-nisse veranlaß: worden wärm. Starke Nachfrage $eig:£ sich nach ungarischen Papieren, die fiir ungarische Rechnung aus dem Maükt gononmi-en wurden. Es pro-Mier>ten Rima 5000 K-, Ungar. Hofherr ebensoviel, Ung. Kredit 21.000 K. Die meisten Banbwerte mußten ihre Erhvbung der Ansa-ngskurse gegen Schluß wieder abgeiben. Von den Tscheche »werten waren trotz der festen Prager Börse Pvldihütte um 20.000 K. niedriger, während Bvünner Maschinen um 18.000 K. höher Mhiovten. Eimiges Interesse zeigte sich auch in dem Perro'louimpapier der Kulisse, den Karpathen, welche um 10.000 K. höher waren. Im Schranken waren die Dauiwevie stärker igesncht. Es schollen sich Allg. Dcft. Bau um 22.000 K-, Union-Bau um 41.000 K., Könlgshofer um 50.000 K. Hingegen waren Port« lanüzsmem um 95.000 K. und Gollsschauer um 60.000 K. niedriger. Zunohmendes Interesse zeigte sich in Petroleumwertm. Es echol-te-n sich Apollo um 33.0o0 5k., Naphha u>m 80.000 K., Sckwdnica um 90.000 K., Wien-F-ioridsdorfer um 10-000 K. Es bützren Fanto 150.000 K. und Galicia eine Million ein. Bon ^en Brauaktien waren Goesser um 10.000 K-. Bvaübank um 9000 K. höher, hingegen Brunner Brau um 19.000 K., Grazer Brau um 50.000 K. und Liesingsr Brau um 19.000 K. niedriger. Arich Pissnor Brau verloren 40.000 K. und Saraievo« Drau 95.000 K. Bon den Holzwer-reu^ erholten sich Slavex um 35.000 K. und Wald und Holz um 4300 K. BcyugSrechte: Kroatische Eslompre 1000 K.. Batsrlänbische Bau 10.000 K., Vaterländische Ban 10.000 K., Sem« berger Brau 133.000 K., Feinstahlworke 8000 K., Stiewag Vvior.-A. l>it. C. 700 K., Stammavtien 1200 K. Auf dem Anlagenvavkt war'kein Gsschä-st zu verzeichne». Tlie österrrichtisch-e Gol-drente war sötvas fcste-r. Dan den Exoten no'UevtL»: 2!pollo-Fibm 33.000, Esseiss 32.000 bis 34.000, Erdöl 45.000 bis 47.500, Jvigg 316.000 bis 330.^00, MrcMica 195.000 bis 204.000, Tepege 75.000 bis 82.000, Universo'le 71.000 bis 76.000, Wiener Waffen 20.500 bis 21.000. Sie Warenmärtte. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Kaffee. In Brasilien hak das Geschäft vollständig aufgehört und es ist daher fraglich, ob sich der Produktionsmarkt bei mangelnder Rachftage auf feinem hohen Preisniveau behaupten wird. Auch die finanzielle Lage Brasiliens läßt viel zu wünschen übrig. Tie unmittelbaren Folgen des neuen Tarifs machen sich bereits in der Einstellung des Gütertransportes und der Anhäufung leerer Güterwaggons bemerkbar. Dieser Zustand ist imstande, sich eine durchgreifende Aettderung in den den Kaffeehandel regulierenden Maßnahnren zu erzwingen. Der Termmmarkt bewegt sich auf rege Nachftage im Zeichen einer Hausse, hauptsächlich was den Dezember anbetrifft, welcher sich immer mehr der Nioparität nähert. Nachdem die Valorisations-Koffee-VorrLte gegen Ende dieses Jahres erschöpft sein werden, wird der Konsum gezwungen sein, seinen Bedarf bereits direkt auf dem ProduktionSmarkte zu decken. ES ist nicht ausgeschlossen, daß diese Nachftage eine weitere Befestigung des Terminmarktes Hervorrufen wird. ES ist jedoch nicht anzunehmen,. daß dieselbe ohne Teilnahme der Spekulation irgend einen stärkeren Einfluß ausüben wird, denn der Markt ist sich dessen . bewußt, daß noch genügend sichtbare oder unsichtbare Kaffeevorräte vorhanden sind, welche nicht verbraucht werden können. Hopfen. Am S a a z e r Hopfenmärkte würben Tagesumsätze von 18 bis 20 Ballen umgesetzt, meist Mittel und gute Mittelhopfen zu 9700 bis 3750 K. Für Prima und Ausstich, die weniger geftagt waren, wurden 9800 K. verlangt. Vom Lande werden einige Verkäufe zu 3750 K., anderseits Ablehnung solcher Anbote gemeldet. Die Platz- und Landvorräte sind sehr gering. Sobald sich etwas Nachftage zeigt, können sich die Preise wieder befestigen. Das längere Zeit angehaltene milde, regnerische und feuchte Wetter hat leichtem Frost und Schneefall Platz gemacht, was vor EintM eines stärkeren FroftwelterS notwendig war. Banmwollmarkt. New-Aorl». 26. Dezember. Bäumwoilzufuhren in den atlant. und Golfhäfen 40.000, im Innern 22.000. Ausfuhr nach Großbritannien —. nach dem Kontinent 26.000. Lokalmarlt miö>lUvg r »7.35 (letzt. KmS 86.85s. Tendenz: Fest. — Terminer Dezember Jänner 85.75, Februar März 96.11, April Mai 85.25, Juni —. Juli 85.48, August 45.—, September 36.05. Oktober 2S.8V, November 26.90. Teliphon 63-4-56 Telephon 65-4-36 Kulanteste Durchführung aller bankgeschäftlichen Transaktionen sowie Verwaltung von Geldern im Kontokorrent- Verkehr zu dem jeweils geltenden Reportzinsfuss. $i BiehmiiNte in St. Man. (Eiaenbericht der „Wiener Moraenzeitmrg".) Rindermarkt. Der Auftrieb auf dem gestrigen Rindermarkte belief sich auf 445 Stück inländisches. 145 Stück ungarisches, — Stück Mecko-llowokisches, 102 Stück jugoslawisches und 97 Stück rumänisches, "zusammen 789 Stück Schlachtvieh, worunter sich 696 Stück Möst- und' 93 Stück Beinlvieh befanden. Der Gattung nach wären 888 Ocksen, 71' Stiere, 130 Kühe und - Mffel. Der Markt eröffnete in lebhafter Stimmung. Im Lause des Verkehres jedoch bat sich die Tendenz insofern verflaut, als Primasorten sich gegen Montag mäßig im Preise abgeschwächt haben. Mindere Qualitäten wie auch Wurst- Vieh find neuerlich im Preise gestiegen. Schweinemarkt. Aufgetrieben wurden 1910 Schweine, darunter 613 Fleisch- und 1297 Fettschweine. Fettschschweine wurden auf Basis der Montagnotierungen gehandelt, wogegen Fleischschweine, namentlich in' leickten Qualitäten, 1000 K. angezogen haben. Es notierten: Fettlckweine 25.000 bis 28.500 K. und Fleischschweine 26.000 bis 80.000 K. pro Kilogramm Lebend^ gewicht. S t e ch v i e h m a r k t. Die Gesamtzusuhr belief sich auf 1964 Stück Kälber, 2493 Weidnerschweine, 13« Weidnerschafe. — lebende. 31 Ziegen und 26 Lämmer. Angesichts der verminderten Zustchr und des gesteigerten Bedarfes anläßlich des bevorstehnden flftujahres sind Kälber um 5000 K. und Fleischschweine um 4000 K. gegenüber der Vorwoche im Preise gestiegen. Fettschweine tendierten unverändert. Es notierten: Kälber 26.000 bis 35.000 K. <36.000 K.', Fleischschweine 30.000 bis 36.000 K., Fettschweine 30.000 bis 32.000 K.. Schafe 10.000 bis 16.000 K., Ziegen 7000 bis 10.000 K. und Lämmer 12.000 bis 16.000 K. pro Kilogramm. Prager Boris. Prag, 27. T-ezember. Nach der fünftägigen Unterbrechung, eröffnete die heutige Börse sehr fest. Den Anlaß dazu gaben einerseits die samstägige Wiener Hausse, , andererseits Deckungskäufe für die morgige Versorgung. Regeres Interesse zeigte sich für die Industriewerte, besonders für Arbitragepaprere mit Rücksicht auf günstigere Aussichteil im kommenden Jahre. Bankaktien zeigten höhere Notierurlgen. Auf Gerüchte über eine Fusion l)al»en sich Böhmische Agrarbank- Aktien auffallend gebessert. Wiener Bankaktien, verkehrten ruhiger, doch blieben die höheren Kurse behauptet. Trans- Portiverte lagen ungleichmäßig. In der äftrlisse herrschte gleichfalls ein reger Verkehr. Auf dem Anlagemarkte kam -es, von Staatspapieren ausgehend, durchwegs zu Befestigungen. Für Lose wurde Geld gelegt. Bon Exoten wies die Mehrzahl der Papiere Kursbesserungen auf. Eim -unbsdeutende Abschwächung gegen Schluß blieb ohne Einfluß auf die feste Ten-deilz. S ch l n ß k u r s e: Türk. C'iieubahn-Ailleihe 400 Franken —.—, Böhm. Unionbank 462.—, Böhm. Eskomptebank 444.»~, Böhm. Iudustrialbank 479.—, Zivnollenska Banka 447.—, Anglobank 174.50, Oesterr. Kredit 168.—, Wiener Unionbank 174.50, Wiener Bankverein 109.—, Buschtiebrader Eisenbahn^ Lit. A 598.— Lit. B 220.-, Ferdincnids-Nordbalin 9890.—, Prag-Duxer 206.—, Aussig-Tevlitzer .Eisenbahn 1265.—, Nesiomitzer Zuckerindustrie 1795.—, Vereinigte Elektrizität Wien 226.-, Brosche 1625.—, Köliner Svirltus 1420.—, KonigSbofer Zement 1370.—. Breitfeld-Danek 590.50. Ringboffer 855.—, Sinnnerim'rr 187.- Rotbkosteletzer Textil 368.-, Alpine Montan 349.50, Boldihütte 458.-, Prager Eisen 1108.-. Oesterr. Berg n. Hütten 3090.—, Skoda 657 —, Inwald 540.—. "Rdavesjer Börse. Budapest, 27. Dezember. Die heutige Börse eröffnete in recht freundlicher Stimmung und die ersten Kurse wiesen gegenüber der montägigen Börse durchwegs ein erhöhtes Niveau auf. Die feste Haltung ging aber im tveitereu Verlaufe infolge größeren Angebotes verloren und Kursrückgänge von 5 bis 10 Prozent Dxvü'u fast allgemein. Durch die hrutiae Prolongation kam auch viel Ware auf den Markt, so daß sich» von Arbitragewerten ausgehend, in feer zweiten Börsenhälfbe eine allgemeine Abbröckelung einstelltie. Zum Schluß konnte ein Teil der Verluste wieder hereingebracht werden', die Rückgänge betrugen durchschnittlich 6 Prozent. Der Schluß war behanpdrt und der Verkehr gering. (Alles in Tausenden von Kronen.) S ch l n ß k u r s e: Britisch-Ung. Bank 86. Ung. Kredit 555, Oesterr. Kredit 167, Salgo Kohlen 605. Nimamuranyer 108, Südbabn 99, Staatsbahn 425, Anglobank —, Gran- Szaszvarer 310, Oberung. Bergu. Hütten 770, Dräsche Ziegel 33), Ung. allg. Kohlen 2400, Urtkanv Kohlen 790, Koburg 43. Spodium 180, Clvtilde chem. Fabrik 98, Ung. Eisenbahnverkehr 202, Verein. Holz 30, Adria 535. Die Devitentnrse. Berlin, 27. Dezember. ^Devisenkurse.) Amsterdam 1,596.000 (1J596.000), Belgien 187.530 (188.528), Christiania 623.438 (623.438), Kopenhagen 751.118 (751.118), Stockholm 1,109.220 (1,109.220), Italienische 183.740 (183.740), London 18,254.250 (18,454.250), New-Aork 4,189.500 (4,189.500), Parts 214.070 (213.465), Schweiz 736.155 (732.165;, Spanien 550.620 (550.620), Wien 5965 (59-85), Prag 123.690 (123 690) Budapest 217*455 (219*945), Sofia 29.426 (29.426), Belgrad 47.489 (47.680). In Millionen von Mark. Berlin. 27. Dezember. (Notenknrse.-") - Roten: Dollar 4,189.500 (4,189.600-, Pfund 18,254.250 (18.254.250), Italienische 183.540 (183.540),. Polnische 585.000 (697.000). Tschechoslowakische 120.698 (121.'695), Oesterr. gestemvelte 59*102 '58*354). *) in Millionen Mark, ausgenommen polnische Mark. Prag» 27. Dezember. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankamte de« tschecho-slowakischen Finanzministeriums.) •— Betlin*) 8.15 (8.10), Zürich 596.75 (596.75), Pari, 169.25 (176.-), London 148.50 (149.12'/-). New-Aork 34.10 (84.20), Belgrad 88.72'/, (38.75', Bukarest -.- (-.-), Wien 4.57'/. (4.57'/,), Warschau 4.62' . ch) (4.75), Agram (-_), Budapest 17.— (17.02'/,), Jugoslawische 38.35 (38.45), Oesterreichische gestempelte Krone 4.58 (4.50) Polnische 4,2bch) (4.75), Ungarische 10.97'/, (10.97'/,) *) jmo Billion. +) vro Million. A^^+/+^9-:-C