Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1746 (25.12.1923)
- Date
- 1923-12-25
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seide 12_Wien, Dienstag _Wiener Modenzeitung._ Re Wiener Reffe R.-G. und der Bankenverband. MißdeMndMe wezra Ziisemtenvergebuug. — Ein offener Konflitt bevorstehend. Bon seriöser Seite kommt uns folgende Nachricht zu: Zwischen dem Bankenverbaud und der Messe'A.-G. besteh' eine gewisse Spannung, die allerdings nicht nach anß.'ntzn, kraß junt Ausdruck kommt, sich aber in einer gegenseitigen Verstimmung äußert. Die Steigerung der Messcaktien und der Ankauf derselben im Sommer und im Herbst an der Wiener Börse, der so weit ging, daß die Aktie der Messe A.-G. durch längere Dauer auf dem schwarzen Breite der Börse mit einem Pluszeichen ausgezogen waren, o h n e d a ß d e r Bedarf hätte befriedigt werden können, dürste d-amir auch im Zusammenhang stehen. Bekanntlich haben die Wiener Banken, einen Teil der Aktien der Messe A.-G. fix übernommen und halten sie in ihren Treffers. Auf Grund dieses Attienbesitzes glaubch sich nun der Bankenverband für berechtig:, der Verwaltung der Messe A.-G. nahetnleaen, einen großen Teil der Inseratenvergebnna durch die Messe den Publikationen des Bankenverbandes zur Verfügung zu stellen. Da aber diese Publikationen nur über chic äußerst geringe Verdrehung verfügen und auch der LeserLreis derselben minimal ist, hat sich die Verwaltung der Messe A.-G. geweigert, solche teuer bezahle Jnseratenaufrräge zu leisten, zumal da ein Erfolg ganz unwahrscheinlich sei. Dies hat nun eine gewisse Verstimmung in den den: Bankenverband nahestehenden Kreisen hervorgenr fen und es soll sogar die Absicht'laut geworden sein, der Verwaltung der Messe A.-G, weswegen die Mißstimmung auszudrücken und sich nicht an weiteren Begebungen des Aktienkapitals zu beteiligen. Ja, es soll sogar vorübergehend von einem Inseraten-iktat durch die Banken gesprochen worden fein. Selbstverständlich will sich die Messe' A.-G., die von geschulten Kaufleuten geführt ist, die mir den rein volkswirtschaftlichen Zweck des Unternehmens und nicht gewisse Bankeninteressen im Auge haben, ein solches Diktat nicht gefallen lassen. Infogedessen ist in diesen Kreisen das Bestreben laut geworden, sich von den Banken irgendwie zu emanzipieren. Zu diesem Zwecke sind in aller Stille große Posten von Aktien aus dem Markt genommen worden. Die Verwaltung der Messe A.-G. ist bestrebt, es so einzurichten, daß sich die Kaufmannschaft in dieser Hinsicht vollkommen von den Banken freimache und daß die Majorität der Aknen sich dessen bewußt ist, daß die Messe in cnfter Reihe zur Förderung des österreichischen Handels und nicht für einseitige Zwecke einzelner Wirtschaftsgruppen bestimmt sei. Bei der nächsten Genwalversammlung, eventuell schon früher, soll die ganze Frage des Verhältnisses der Messe A.-G. zum Bankenverband einer Erörterung unterzogen werden. ich mit der Boden- Alt. kirre österreichische Böhler A.-G. — Stinnes' Frontwechsel. Wie aus Berlin gemeldet wird, werden die in Oestereeich gelegenen Etablissements der B ö h l e r w e r k e, welche umfangreiche Stahlwerke umfassen, in eine eigene Aktiengesellschaft unter Mitwirkung der Oesterreichischen Bodenkreditanstalt mngewandelt werden. Herr Stinnes wird Verwaltmwsrat der neuen Aktiengesellschaft werden. Die Znsammer.'hängc dieser Transaktion werden klarer, wenn man die Stellung der Böhlerwerke in Deutschland einer näheren Betrachtung unterzieht. Dieselben sind nämlich ein Glied des deutschen S t i n n e s s ch e n Montankonzernes und demselben vollkommen unterworfen. Tie österreichischen Anlagen der Böhlerwerke bilden derzeit den größten Teil -drs Vermögens ./der deutschen Böhler- A.-G. Durch die Einflußnahme auf diese Werke hat Stinnes seinen Einfluß auf die österreichische Stahlindustrie eindeutig ausgeübt. Allerdings konnte aber bei diesem Verhalten nicht geleugnet werden. d:ß die Böhlerwerke ein Teil einer deutschen Aktiengesellschaft sind, infolgedessen waren sie auch gegenüber der österreichischen Regieru-ng bei gewissen handelspolitischen Forderungen im Hintergründe. Nun soll dies anders werden. Dadurch, daß eine eigene Miengesellschaft gegründet wird,-wird diese als österreichische Gesellschaft ihre handelspolitischen Forderungen, namentlich auf Schutzzoll nsw., anders gellend machen und auch sonst energischer auslrelen können. Ob es dem österreichischen Staate nützen wird, ivenn eine Aktiengesellschaft von Stinnes Gnaden sich hier breit machen wird, ist eine andere Frage, In einer Hinsich: aber verdient diese 'Sache eine gewisse größere Beachtung. Herr Stinnes beginnt mit der B o d -e n k r e d i i a n st a l t gen'eiusame Sache, zu machen. Bisher waren seine österreichischen Kompagnons die All pine Montangesellschlft, die Niederöfterreichifche Eskvmptegesellschaft und Herr Eastigliom. Es sei dabei erwähnt, daß schon seinerzeit Gerüchte besagten, .Herr Stinnes hätte seinen Anteil an der Alpinen abgetreten. Diese Nachricht wurde wohl schwach -dementiert, doch tauchte sie trotzdem immer wieder auf. Es scheint also doch etwas daran zu sein. Nun darf auch nicht vergessen werden, daß die Böhlerwerke ebenso wie die Alpinen Merke auch einen Teil des Erzberges besitzen. Es ist also sehr wahrscheinlich, daß Herr Stinnes seinen Besitz an den Alpinen aufgegeben hat und nunmehr mit Hilfe' der jetzt österreichisch gewordenen Böhlerwerke sich seinen Anteil an dem steirischen Erze sichert. Es ist also daraus nichts anderes zu erfehen. als daß Hetzr Stinnes wieder einmal sein Kleid gewechselt hat. Bon Eastigliom, der Niederösterreichischen Eskompie. und Schneider-Ereuzot hat er nunmehr eine Schwenkung zur Bodenkreditanstalt herübergemacht. Und wenn bedacht wird, daß der Präsident der Bodenkreditanstalt vor kurzem im Auslan-de weilte, daß aber über seine Transaktionen werkwürdigevwoise nichts verlantbart wurde, so hat es allen A>:schein. als ob er sich auch indirckt mit Herrn Stinnes beschäftigt hätte. Auf alle Fälle hat Herr Stinnes nunmehr an der Bodenkred.tanstall Familienzuwachs bekommen. Daß Herr Stinnes sich gerne mit einem der solidesten und reichsten Bankinstitute Oesterreichs verschwägert hat, ist leicht verständlich, daß sich aber die ehrwürdige Bodenkreditanstalt, die, ohne viel zu suchen, gleich die größten finanziellen Potenzen zu Bundesgenossen haben kann. Herrn Stinnes zum Bundesgenossen ausgesucht hat, dafür darf sich der Ehecvermittler ein Dermittlnngs'honorar bezahlen lassen. vm.>n höher.": Zinssatz;:rt Gefolge haben kann Tatsächlich beginnt sich auch der Zinssatz zu befestigen. Die Bogel-St-rauß-Poli:':! des fronzösisäen Fina-nzinin-istsrüi-ms, welches sich aneesich:» der durch den sink''den inneren Wer: des französischen Franken erhöhten L.chnsorderungen auf die D'a-bilirä-t des Budaees vetst-e-i.fr, kann an diesem Umstande nicht mehr viel ändern. Tie Tatsache als solche läßt sich auf keinen Fall mehr ablengnen. Wir müßten energische S aa'.smeßncchuien c-inareifrn, um des wei-terc Sinken zu verhindern. Wohl wäre dies -möglich, wenn Denfchlands Reparari-ons-zchluneen be-nt französischen Budget §u fließen würden. J-n absehbarer Zei-r ist aber davon nichts zu erwarten. Verlangt doch Deu-tschrand eine S'undung aller Verpftichtunaen. damit es die notwen/ei-g-en Zebensmit-et>l-kredite erlangen könne.' So lange aber diese Ouelte für Frankvsichs Swaiswirtßhast nach: eröffnet ist, kann auch nicht von einer Gesundung des Franken in äbfchbrrer Zeit die Rade sein. Was Fvan-kroich rn Mt'tt'Lleurspa durch die harten Friödens-Vev'.'väge and seine -unerbiuliche Re.vararwndpoistil' ver.uvsacht, tvHft nun bei ihm selbst ein. Ein trauriges Beispiel der Wied:voergel!.mdg im Wir.-tchais s-leben. das nur den uenev'.ichrn Bvweiis erbringt, daß die Wireschaften Europas ein innig zusa-mmlenhäng-enDes Gebilde sind, und die B-ev etzung des einen Teiles seine 'Rückwirkung ans den anderen Teil umerbitt-lich, aber sicher ansübt. Aktionärschutz in Polen? Im powisclsen Finanznünistec-mm wird der En-wurs zu einem, neuen Ak.'-ienreaulatw ansgeanbeiwl, nach dem die MÄenM-rllschaften verpflichtet werden sollen, den a'lrcn Aktionären bei No'.isnllssionm außer einer 30:ägigi-n reguk-ir?'"' Frist pir A'.sübnnq des Bezugs rechte 8 -noch Nachisv'ist von 15 Tagen einzu-rännien. Wie die ,Ior-° re'pon'-stnz der Berickre aus o.n neuen Staaten" meldet, sollte jsdoch die Nachfrist der EnnssionAkurpe um 100 Prozent hoher in als der nrsprünM)e Emissionskurs. Erst^ nach Abi aus der gck-irist so den M-ienM-eMchaisten das zre-ce Ver-kiprzungs-recht >er die neu emitlicrien -und nicht bchbbrrven Aktien Mchrn. Geldknappheit in Budapest. Bevichten aus Budapest zulg-e erschwert die stets herrschende GÄbik-naPpheit die ^u-rchstn-ira größerer Dran sakilionen. Mit Rücksicht ans die fallt lerifülkbaven Bedingungen der Geldaebe' kann sich das Gech-ft kaum en''>satten. BeLgangene Woche wurden für Wochen- -ld n Prozent Zinsen, die im Bochinsln äbgezogen wurden ad 300 Prozent Decknn,u ae^rd-evd Zn di-^'er Woche erleichterte e engl.-amgar. Bank die Lage der GMuchenlden, denen sie : 2 n Pwzem Zinsen jeden Betrog kreditierte. Im allge-m-eimn :rrscht Unsicherheit a-rs dem Ge-idnaarÜ, da man Ae Folgen der -a-riser 11:d-i• werbandlu-ngen a-us die Börse nicht überseiben nn. Die Bvrseuila-qe ist wohl o'was sicherer, da der nächste ahs.ii-wgsta.a egst am 4. I-änne-r stat-t,findet. Man erwartet, daß der Kredit-versom-nalungen die Ban-knoteaaeaniission einschränkt wird. . , Die Salzproduktion in Polen. Die Salzproduktron ln i^-eu bstrua in der Zeit i, Zänner bis 31. August 19.3 »3.860 Tonnen gegen 196935 Tonnen in derselben Zeit des ahres 1922. 201.974.6 Tonnen des Jahres 1921. T76o63,8 onnen des Jahres 1920 und 126.793,6 Tonnen des Jahres Die Fristen bei Tteuervorschreibungen. Dem Bundesministcrium füx Finanzen sind m der letzten Zeit wiederholt Beschwerden zugekommen, daß bei der Eintreibtrng von direkten Bundessteuern die gesetzlich vorgeschriebenen Fristen nicht eingehalten werden. Aus diesem Grunde wird auf folgendes aufmerksam gemacht: Steuerpflichtige haben im allgemeinen bie direkten Steuern zu den gesetzlichen Terminen ans Grund der letzten Bemessung einznzahlen. Die gesetzlichen Einzahlungsterm tite sind für die Einkommen- und Rentensteu'er der 1. März, 1. Juni, 1. September und 1. Dezember, für die besondere Erwerbsteuer - der 1. Immer, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober. Für die Vorcinzahlungc-n der allgemeinen Erwerbssteuer galten Heuer besondere Vorschriften . und Termine; sie waren am 1. Juli, 1. September und 1. Dezember zu leisten. Diese Boreinzahlungen hat der Steuerpflichtige zu ergänzen, iobald chm ein Steuermandat oder ein ZahlungSaujtt-og zuge* 25. Dezember 1923 Nr. Telephon 65-4-56 Telephon 65»4-56 P» Judenplatz Nr. 6 Kulanteste Durchführung aller bankgeschäftlichen Transaktionen sowie Verwaliung von Geldern im Kontokorrent- I Verkehr zu dem jeweils geltenden Reportzinsfuss. 87 stellt wird. Wenn er ein Stcucrmandat erhält und fcui%.n Ei» sprnch erhebt, so wird diese Nachzahlung 14 Tage nach der Zustellung, wenn er einen Zahlungsauftrag erhält, mit dessen Zustellung fällig. Aber erst am 30. Tage nach der Fälligkeit und nur dann, wenn der Steuerpflichtige keine SteuerstunÜüna erwirkt hat, kann d'e Zwangseinbringung einsetzen. Diese hat. mit der exekutiven Mahnung zu beginnen^ an welche sich binnen weiterer 14 Tage die Pfändung und Schätzung der beweglichen Pfandobjekte und das Feilbietungsverfahren anschließen kann. Zwangsmaßnahmen, die ohne Einhaltung dieser gesetzlichen Fristen erstlgen, >'ehen o^enbar an^ Jrrtim'er der Voll« strecknnasorgane zurück und schließen, da sie ungesetzlich sind, die Verpflichtung zur Bezahlung der Gebühret: des verwaltungsbehördlichen Zwangsverfahrens ans. „Die Steuer." Je'i ch'-.!: für Sivuevtvüsen. Heransaeber RechlSa-niwalt Dr. Emnl Kv 1 >l e k, bringt in ihrer letzten «Fohge AtiUätze über: D'< BestHu-evu>ng der Evwer-bs- und Wivlfchcrf-tsgein-oss-enlschofben, vont Steuerm-anda", Bor^i-nzaihlu'n-xnen auf die EiEomlNienst-oner von D!enst!bgz'wgm, vw jüngsten Ew'icheidun- - gen des Bevwallr'.nrcs.ae'v!-ch'shof''s. Seuerkalender, vvaktische Ecke. >•. i Ber.-. Mitteilungen des Kreditorenvereines von 1870. Das gerichtlich».- A us g l e i ch s ver f a hrn wurde ein. geleitet: Oesterreich: Reich u. Kreisel,'Ges. m. b. H., Wien, 2. Bez.. GrnP'e Plarrgasse 6; Sonnenschein Adolf, Ges. d. Firma Sonnenschein u. Co., Wien, 9 Bez. Maria Thercsienstraßc 11; .Kneß Max, Handelsmann. Fürnitz; Anghal Eugen, Handelsmann, Wien, 2. Bez., Schlösselgasse 26; Fohrwanaer Josef und Anni. Hofthändler, Wien. 8.' Bez., Lerchenfelderstraße 62-64' Gerstl Friedrich, Tapezierer, Wien, 9. Bez.. Cchnltz-Slraßnitzkigasse 1; Wichs u. Co.. Strickwarenerzeugungs-Ges. m b. H., 13. Bez , Rechte Wienzeile 249; Dutka Heinrich, Autokarosserienerzeugung, Bösendors bei Wien; Strohschneider Franz, Kaufmann. Baden: Ritoschek Blasius, Kaufmann, Donawi^ bei 9eo^"n: Dickinger Frani. Kaufmann, Böklabruck. — Tschecho-Slowakei: Friedmann Beniamin, Kaufmann. Munkaes: Sandi-Schnöbel Andreas. Bureau für wcknische Industrie, Aussig; Drerler Ernst und Anton Klieb- Hahn. Bauunternehmer. Bärn (Mähren): Malinovsky Binzenz, Tischler, Braunsberg: Brichta Rudolf, G>'mischtmaren. Banska Bpstrica: Bavt-a Heinrich. Ss'cheroi. Brünn; Wewülb Paulo/ Handelskrän, Dolny-Kubin; Pees Franz, Gemiscktwaren, Freistadt: Pleschirtger Jaroslaus, Kaufmann. Gablonz: Schuster Josef. Kaufmann, Handlove: Rnp' Anna, Marktfobrerin, Holeschau; Lhotecky Franz, Drogist, Hostomitz; Kaska Wenzel und Anna, Biirstenwaren, Jamnai; Oesterreicher August. Baumeister. Jglau; Cernh Alois, Schuhmacher. Kvmotan; Louvar Ferdinand. Skbubwaren, Kutten bera: Richter Karl, Kaufmann, Lewin: Kühr Josef, Hotelpächter, Mähr-Neustadt: Nordmährische Bauaesellschaft m. b. H.. Mähr.-Ostrau: Baar Rudolf, Kaffeehausbesitzer. Mähr.-Schönberg; Bonrek Anna, Gemischtwar-n. Muglrnau bei Schles.-Ostrau: Deutsch Julius, Kaufmann, Neutra; Schmidt Auguste, Gastwirtin. Niederhannichen; Klacmann Johann, Kaufmann, Nove Mesto; Seiner Josef, Handelsmann, Pisek; Graf Leopold, Glaser, Polna: Krieger Wilhelm, Kaufmann Poprad; Beck K. u. Co., Inh. Paul Beck, Prag; Chvapil Gusti, Handelskrauj Prag-Wrschowitz; ..Artistic- Film", Inh. Eliska Skorpil, Filmleihanstolt, Prag: Wolf I. u. Co., Inh. Josef Wolf, Prag: Bruna Ritdoll. Galanteriewaren, Prag-Binvr: Navratil 'Rudolf, Schlosser, , Proßnitz; Filipovic Peter, Kaufmann, Ratiborz bei Wsetin; Katz Regina, Handelsfau, Sabmov; Musil Cäcilie, Handelssrau, Stadt Saar; Krutzyk Franz, Tapeziever, Teplitz-Schönau; Krause Adolf, Glasermeister, Turn; Bvvadil Anton, Schubm>acher, Nnterkralowitz: Pluwdeich Emil, Bäckermeister, Wolffslinge; Musil Gustav. Schnittwaren, Zdar; Haas u. Hat'ek, Kauflenle, Zvolen, Fil. Lucenec. — I u g o s l a w i e n: Dodic Kosta, Kaufmann, Zombor; Spiteler Rudolf, Kaufmann, Arad; „Buduonoft" K. D. Mita Knbatic, Snbotica. — Rumänien: Weiß Samuel, Kaufmann. Hermannstadt. — Der Konkurs wurde verbau at: Oestcrreich:^ Rupitsch - Vinzenz, Schuhmacher, Winklern im Mölltale (Kärnten); Austroholz Industrie- und Baumaterialien- und Exportgesellschaft, Graz. Drciyackengaffa Nr. 26. — Tschecko-Slowakei: Krei^k Wen^l, Schuywaren, Prelauc; Meier Florian u. Rudolf Schön, Ober-Aderöbach; Lorenz Binzenz, Wirkwarenerzeuoer. Asch; Skorpil August, Kaufmann, Komorn; Stiksa Rudolf, Kaufmann, Zvolen; Fram Karl, Buchhändler. Brür: Reitmer Ernst. Baumeister, Bodenbach; Mimra Christa, Handelssrau, Hermanmestetz; Scherbäum Anton und Johanna, Kankleute, Karlsbad; Weber-Produktions- und Konsumgenossenschaft m. b. H., Senoraz. — Italien: Industrie riunite difilati, Textilwaren, Mailand. — Belgien: Französisch-belgische Seehandelsgesellschaft, Antwerpen. Mehmffrkte i« St. Marx. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) R i n d e r m a r k t. Der Auftrieb auf dem gestrigen Rtnbev markte belief sich aus 309 Stück inländisches. 140 Stück unga-' risches, — Strick tschecho-slowakisches, 292 Stück ingollawischez und 292 Stück nlmänlsches, zrsommen 959 Stück Schlachtvieh, worunter sich 609 Stück Mast- und 950 Stück Beinlvieh befanden. Ter Gattung nach waren 604 Ochsen. 108 Stiere, 241 Kübe und — Büffel. Anäesichts der Feiertage wurde mit einem geringerem Rindfleischkousum gerechnet. DieHändler und Produzenten baden daher die Sendungen restringiert. Allein das um 1600 Stück verminderte Angebot erwies sich selbst für den reduzierten Bedarf als ganz unzureichend. Die Preise sind daher merklich gestiegen. Primalorten haben sich gegen die Vorwoche um 2000 K., alle anderen Qualitäten um 3000 bis 4000 K. pro Kilogramm verteurt. Es notierten: Ochsen prima 17.000 -i- 19.600 K., extrem 20.000 bis 23 500 K., sekunda 16.000 bl8 17.000 K., tertia 18.000 bis 15.000 ft., Stiere. 14.000 bis 18.00C (19.000) K., Kühe 11.000 bis 17.000 (19.000) ft. und Beinlvieh 10.000 bis 13.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Bor st e n v i e h m a x! t. Angemeldet wurden fftt den gestrigen Markt 1980 Schweine, allein zu Beginn desselben waren bloß 1211 Stück, darunter 242 Fleisch- und 969 Fettschweine aufgetrieben. Der Provenienz waren v- '«« ländische, 146 nngarische, 720 jugoslawische, 101 dänÄhe^ - holländische und 141 schwedische. Bei wesentlich vermindertet -Zufuhr sind Föttschweine um 1500 K. und Fleischschweine uvl 1000 K. pro Kilogramm gestiegen. ES notierten: Fettschweine primo 27.600 K. bis 26.500 K., mittelschwer» 26.600 K. biS 27.500 ft., Bauernschweine 25.000 K. bis 27.600 K., alte Schweine 25.000 K bis 26.000 ft., alte dänische 21.000-ft. bis 22.000 K. und Fleischschweine 25.000 K. bi» 29.000 ft, pW Kilogramm Lebendgewicht. 54056614392^49644^