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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-25 · Heft 1746 (25.12.1923) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1746 (25.12.1923)
Date
1923-12-25
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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«t;m»_Wen, XHtBÜfeg Bühne und Kunst. Lasa»M Menke««. Operei!« vo«. Ludwig Stark -und Adol«f E! r t e t, Musik von Michael KrguSz. Erstaufführung im Johann Strauß-Theater. Während noch vor wenigen Jahrzehnten zwei Wiener Theater für di« Operette ausreichten, wlrv heute auf fast einem Dutzend Wiener Bühnen gangsährig oder zeitweilig Operette gespielt. Kein Wunder, wenn in diesem riesenhaften Opevettenbettiede die pwmineMen Kompom>'l«n immer eilfertiger, einfallsloser und betriebsamer arbeiten und auch di« jungen, neu austvachsendrn Operettentalente nur bescheidne Anforderungen an sich stellen. So ist auch „Basa^oS Abenteuer" von dem jungen, begabten Ungarn Michael KrauSz mit recht bescheidenen Mittel« in Angriff genommen. Da- Libretto handelt von einem Grase«, der frühzeitig seinen Angehörigen durchgebrannt war, m« zum Brettl zu gehen, und der von seiner adelsstolzen Braut verlassen wird, da sie von seiner Komöviantenvengangenhelt erfährt. Er kehrt nun zur Bühne zurück und sie opfert als echte Operetteicheidin schließlich ihren Stolz ihrer Liebe und wird die Sein«. Dieses stark abgenützte Problem des KloffewgegensatzeS wird durch den aufreizend geMostn Dialog und durch das Fehlen aller lustigen Episoden und Ueberraschungen noch weniger genießbar. Ter Musik, die in alter Operettensentimentatttat austgemauert ist. fehlt das Rückgrat d?S Persönlichen ebenso wie der abwechslungsreiche, leicht« UnterhaltungSton. Einige Tanze, wie ein Walzer, ein Shimmy und ein Java.'gehen bei einem Ohr hinein und beim anderen Ohr hinaus, und nur «ine einzige Terzettmelodie. Cyprian, mach' kein« Szene", bleibt im Ohre hasten. — Di« Aufführung *— von Karl Bachmann szenisch, von AloiS Dostal musikalisch einstudiert — war vorzüglich: Ganz entzückend Fräulein Kolb«, deren Filigranfigürchen blitzschnell im Tanz über die Bühne wirbelt. Herr König wie immer ein Wiener Wurstel, der den hellsten Blödsinn mit überzeugender Komik vertritt, fein charakterisierend Herr B r o d als russischer Gutsbesitzer. Stimmlich recht hübsch, nur gar zu reserviert, gab Herr Bachmann den gräflichen Komödianten, Frau Marie Esch er vom Berliner Opernhaus. deren schöne Stimme namentlich in der Höhe hell aufleuchtet, muß sich in das munter bewegte Operettenspiel erst hineinfinden. auch Herr P a u l i g konnte mit der ganz unmöglichen 81)11« des Brautvaters nicht viel anfangen. — Das Stück ist schwach, der Beifall war trotz allem sehr stark, wieder einmal «in Erfolg der ganz vorzüglichen Aufführung. _ flb. Las neue Abonnement i« den StaatMraksrn. : Mt 1. Jänner rssz beginnt im Burg- und Opern- .cheater ein neues Abonn-.ment auf Logen and Parkettsitze. Dieses Abonnement wird umfassen: im Burgthoater im Falle eines Viertel-abonnementS Sk Vorstellungen, im Falle eines halben Abonnements 7g Vorstellungen und im Falle eine? ganzen Abonnements 140 Vorstellungen. Im Opern:heat-r im Falle eines. ViertelobonnementS 10 Vorstellungen, im Falle eines halben Abonnements 90 Vorstellungen und im Fall« «r-ineganzen Abonnements 100 Vorstellungen. Anmeldungen auf diese Abonnements werden im Bureau der Kaff« der Bundes.heater. 1. Bez. Retrfchulgasse 8, 1. Stock, ab 27. d. in der Zeit von 2 bis 4 Uhr entgegennommen. Sfe kemMchnst der .«Md«-. Max Reinhardts Plane im Theater in der JosefstM. Der Umbau deS Thea'erS in der J^ofstakt ist weit fortgeschritten und m einigen Wochen wird Max Rrinhardi. der neue Direkior. einziehen. Er wird die Bühne »ls ,/Schaufpielertheater" eröffnen. Di« Idee des Schausp'ielcrlbea>terS bestcht darin, daß die Schauspieler sich zu einer Gemeinschaft zusammenschließen und an der Leitung der Bühne beteiligt sind. Dies gilt insbesondere von den sogenannten „Gründer n", welche das Recht haben, durch Mehrheitsbeschluß einen Spielleiter ab zu lehnen und auch Einfluß auf die Wahl der Stuck.- nehmen können. In bezug auf die Besetzung der Rollen haben sie jedoch keinen Einfluß und muffen sich verpflichten, auch die kleinsten Rollen zu übernehmen. Kein „Gründer" darf wahrmd der Zeit feines Engagement in Varietes. Kabarett« oder Film auftreten. Die -därts dieser Bestimmung wird jedoch weffntlich dadurch g mildert, daß Herr Reinhardt selbst Filme inszenieren Wird und hierbei seine „Gründer" beschäftigen wird. Zu den Gründern de« neuen Unternehmens gehören: I. Grüning Mf Gülstorf. P. Havtmann. 8. Höflich. E Wpfer, F. Kortner, W. Krauß. T. Lchmaun, H. Romberg, Hermann, Hugo und Helene Tbimig und Eduard Dinterstein. Reinhardt sucht ein zweiter kleines Th ater als Studienbübne für jung« Talent«. Soin Diener Unternchmen wird selbständig bleiben und sich kekyem Konzern anfchließen. DaS Ensemble deS Theaters in der Iofefstadt setzt sich nach Abschluß der Engagement-Verhandlungen wie folgt zu. sammen: Elsa Lehmann. Lucke Höflich. Heieue Thimig, Jlka Grüning. Dagny Scrvacs. Sibylle Binder, Adrienne Gessner, Werner Krauß. Eugen Klöpfer, Paul Hartmann, Fritz Kortner. Hugo und Hermann Thimig, Max Gülstorf, H:rmcnm Romberg. Walzer Jansen. Ferdinand v. Alten. Paul Lange, Wilhelm Voelcker, Georg Hilbert und Gustav Waldau. Für das nächste Jahr stehen die Verhandlungen mit Albert Bassermann, Alexander Moiffi und Paul Wagener vor dem Abschlüsse. Ferner wurden verpflichtet die Tomen Johanna Mundt (Wi.'Sbaden), Anna Hillianstock ^Frankfurt o. M.). Trager-Matfchenko, Höchberg und Lewinsky Men) und die Herren Erich Mann, Török, H. Fischer (Wien). Vom ftüheren Jarno-En- Wiener Morgen Münz. ,ceni-irni.-i<ikto- IWTllwr«tliN6 8 Direktion iJ.8CHIlUl Ab heute bi» 27. Dezember Ser Man» mit der schwarzen Marke oben Alt Robers 4er Dorer«KSn»g >«erik,nisqrr LensotlarMlm n. d,< übrig, VrouromM iveginu: ».», \l, iidr — | '8»t Bttnfunfl aus die .©len« 9Jforant|fittt«o“ I Mir jemetiiar» */,S Ubr-v. rUrtlUng Nr«lch.«k D semble wurden dem Unternehmen unter anderem verpflichtet die Herren JulluS Strobl. Hans Kainz, Dr. Fuchs. Reben Max Reinhardt und Stephan Hock werden dem Unternehmen eine Anzahl erster Regisseur« verpflichtet. Mit Paul Kalbeck wurde bereitabgeschlossen. Mit dem jungen Münchener Regkffeur Erich Engel und zwei bekannten reichsdeutschen Theaterleitern stehen die Verhandlungen vor dem Abschluß. Rathenaus Mutter für dt« deutsche Kunst. Die Mutter Walter RalhenauS. den Hakenkreuzler mordeten, als er am Werke war, Deutschland zu retten, hat der Berliner Nattonalgalerie drei wertvolle Bilder auS dem Nachlasse ihres Sohne« gewidmet, und zwar; Landschaft mit Figuren von Partikel, Landschaft von Krauskopf und Seelanlffchost von F..Heckendorf. Besonders wertvoll ist dar Bild Partikel-, eines Schülers LiebermannS. — Die Berliner Galerie hat ferner drei Werke dejüdischen Malert Lesser Ury und ein Gemälde von Max Liebermann. Isolde Kurz, die schwäbische Dichterin, vollendete am 21. d. ihr 70. Lebensjahr. AIS Toch'er eines berühmten Vaters hat Isolde Kurz eine ausgezeichnete Erziehung genossen, wurde aber in der Philisterstadt Tübingen wegen ihres hellenischen Frohsinns und ihrer der Zeit vorauseilenden Begeisterung für sportliche Körperübungen stark, ja pöbelhaft angefeindet. Nach dem Tode ihres Vaters übersiedelt« daher die Dichterin nach Florenz, das ihre geistige Heimat geworden ist. Hier entstanden ihre berühmten „Florentinifchcn Novellen" und die wunderschönen „Italienischen Erzählungen". Auch als Lyrikerin ist Isolde Kurz hervorragend. Ein kostbarer Merk ihrer Alters ist die Selbstbiographie „Ans meinem Jugendland". «ur den Theatern. Im Burgtheater gelangt DonnerS'.og das Schauspiel „Alt-Heidelberg" zur Aufführung. Ke.n Kartenverkauf. Freitag wird „Der Kaufmann von Venedig" ausgeführt.. Montag den 81. d. geht bei aufgehobenem Jahresabonnement zu besonderen Preisen die Posse „Einen Jux will er sich machen" von Johann Nestroy in Szene. Anfang dieser Vorstellung 7 Uhr. DienStaa dm 1. Jänner 1924 wird nachmittags st Uhr qrftist dem. Jahresabonnement zu kleinen Preisen -MÄnars -Lpiel „Fa sch i n g", abends 7 Uyr zu erhöhten Preisen Schillers Trauerspiel „Maria Stuart" gegeben. MS Vorstellung des Burgtheaters im Akademiethrater wird Donnerstag den 27. d. zu erhöhten Preisen das Lustspiel „Die kleine Konditorei" von Eugen Hettai, deutsch von Heinrich Horvar, aufacfitf>«. Freitag den 28. d. geht zu erhöhten Preisen Thaddäus Ritmers Komödie „Wölfe in der Nacht" in Szene. Montag den 81. d. wivd zu besonderen Preisen daS Lustspiel „Die Fahrt ins Blaue" von Edmond de Caillavet, Robert de Fters und Etienn« Rey gegeben. Dienstag den 1. Jänner wird nachmittags 3 Uhr zu kleinen Preisen das Lustfprel „Q u a l i t y Sire et" von J.M. Barrie, aberLs das Lnstjpiel „Die kleine Konditorei" ausgeführt. Beginn der Abendvorstellungen im Akademietheater halb 8 Uhr. Operntheater. Mittwoch gelangt bei aufgehobenem Jahres- und eingeschränktem Stammsitzabonnemeut zu besonderen Pneisen „Die Meistersinger von Nürnberg" zur Ausführung. Musikalische Leitung Herr Direktor Schalk. Anfang viertel 6 Uhr. Im Redoutensaal: Mittwoch den 26. d. zu erhöhten Preisen „C o s i f a n t u t t e". Musikalische Leitung Herr Doktor Richard Strauß. Anfang 7 Uhr. Donnerstag d.>n 27. d. gelangt in Abänderung des uripr ünglichen Spi elplan es im Lpernthealer „Margarethe" (Faust) zur Aufführung. Musikalische Leitung Hevr Reichenberger. Anfang halb 7 Uhr. Freitag d?n 28. d. wird „Die Frau ohne Schatten" gegeben. Musikalische Leitung Herr Direktor Richard Strauß. Anfang 6 Uhr. Bolksoper. Samstag den 20. d. zum erste« Mal« Aubers „Die Stumme von P o r t i 11" utt er der Leitung de- Direktors Felix Weingarmer. Die Titeiparlie wird Frau Weingartner als Gast darstellen. Am Li. d. wird un.er der Leitung Weingartners „Die Fledermaus" gegeben. ALS Al,red gastiert Kanunelsänger Leo Slezak, alS Eiftnstei» Herr Anton Ludwig. Im zweiten Akt: Gesangs- Einlagen: Koloraturprimadonna Luela MeluiS sus New- Bork. Kammersänger Leo Slezak. Alt-Wiener Lieder Doklor Josef Bergauer, Tanzeinlage Tillh Losch, Toni Birkyteyer vom Opernihea^er als Gäste. Deutsche« BolkStheater. „Die Jüdiu von Toledo" mit Alexander Moiffi und Maria Lrsla w.rd Mitwoch den 26. d.. Freitag den 28. d. und Sonntag ton 80. d. wiederholt. Gerda« Hauptmanns „Der weiße Heiland" mit Moissi ist für heute, ferner für Donnerstag den 27. d. und DamStag den 89. d. angefetzt. AlS nächst« Neuheit sind nebst HofmanusthalS Komödie ..Florindo" und „Der Abenteurer und die Sängerin" Hermann SudermannS - Schauspiel „D i e D e n k m a l 8 w e i h e" und Paul W e r ihrimers Komödie „Menschen von heute" in Aussicht genommen. DieMvektivn des Zirkus C. Hagenbeck teilt unS mit, dazur Bequemlichkeit des Publikums ab heute nicht nur an der ZirkuMffr» sondern auch b^i Josef Koller, Wien» 1. Bez.. Pestrtlvzzigaff« 8, bei Kaffapreisen die Karten znnt Ver- 'kaufe gelongrn. Entgeltlich. Zuschriften an die RrdaMon sowie ««verlangt einlangenden Monntttssiptt« wvlls man st tS Dücbport» betlegc«, »a sonst rin« Brant» wortnng» hrzlehunssw« fe Nüellsendnng nicht rtsotgra kann. SS. Dezemdrr im Z ' Seite U Lollrwirt. «stempelte Krone 0.0081 Centime*, ««»zvhlung Wien -- 0.0080'/« Senlimer. Z« Zürich notierte 24./12. 23./12. sie österr. gesiemvelte Kraue . « . « 0.0081 0.0081 kie österttichische Krau-. 0.0080*/, 0.008087 die tschechische Krone. 16.78 16.79’/, die Mark . . . . i . «ro Milliarde — Holland..217.25 218.75 Rew-^ort ............ 879.78 671.-- London.. . . 24.92 24.94 Pari, .. 28 90 29.10 Mailand . . 24.75 24.80 Belgrad. . . . .. «.47 « 81',. Bnkaresl 2.95 — 8ofta «..».o. 4.10 4.10 Budaveft ... 6.0901 6.0902 Warlcha« Fortschreitende Motion. Der Rückgang beS französischen Franke«. Es sind fest Kriegsende vier Jahre vergangen und dennoch die Ewbwicklun.g der WohnungSvöcha-!.wisse in Europa noch mich; Mm Stillstand« gekommen. An dieser Stelle wuüde bärgest, wie die Inflation ihren Weg vom Often iiber Mittelouropa nach dem Westen nehmen wrvde. Dies tvidi auch mit unQ':>.v-rrNZer-rr KvBea.'vtv - ' " vir vier Woche« das Fallen des eng'i'Ifchrt: Pfundes den Gesprächsstoff der Baluidrribörsen, so wind jetzt um so mchr ivber das Schicksal des fvanyöfh'chen Franken deihattiovt. Nach dem Gesetz«, weich:8 bei fink:rlber Wähvung das Abwärtsin.geometrffcher PrvAveffwn fortfchrer.en läßt, scheint sich dersesibe Bovg-ang auch in Fvankvoich albzuispiÄen. Uniuniterbrochen sinkt das Niveau des sran;östschen Franken auf den iniernavion-Llen MäMrn. Es ist eirn lonlstameS AbbröckÄtt, chn« daß sin SichenHieibon der BsivoWng ivge-ndwie abz-urfch-n ist. Gestern notier:« vor fron«- Hösiische Franken an der Züvicher Bors« 28,00. Am 31. Oktober hat er noch 33 ErnEs no.'iert. Der sr-anzöstsche Frauen ist also um Zirka 80 Prozent gefunken. Eine Tatsache, dir manches zu denken gibt. Dabei noch beton; werid.'n Muß, daß int MMa^c Okwber inehr als von französischer DeiLe der Versuch gemacht worden ist. durch St-ützungsaiktionen ans den internaviotmlm Platzen dos FraMn-Miveau zu herben untz das fran-;ösischs Rotemt«sti>!nt ziemllich visi Gold zu diSsom Zwecke aufavwendei hat. Es schämt aber, daß alle dioft Bemührmgru voll-kommetr fvuchttloS wown und daß nichts drin Sturz des französische« Franken auislhMen kann. Die Ursachen des franWIchen SiurZes, der fMstver» staM'ich auch d«n der belaischen Wähvun-g fltfit sich z'.-eht, llrtfe atannigsacher Art. In erster Rache düchte wohL di« Entwicklung der innevm Poetik Englands dazu viel beigetragen halben. Di« Niederlage der 5-nferva^ivvn Negierung, tvelche den fvan.f'sischen Wünschen nicht ganz ablchnend gegm- Überstond, der Wechscl der Moinnngen in England, »ovlchet zeiyt, daß nunmehr ernstlich an ein« Lös-Mg des Repara'.'i-onspräbdms ans dem Wege der DerständMng und nicht mehr o«f dem der Poineareschen DialMk geschritten werden müsse, die Gowißheiit, daß Frankreich nicht mehr mit dersMen Sichechett awf feinen früheren englischen B.undesgenvss'en rechnen könne, toi« «8 vlKher der Fall oowefen, all dies habe das Vertraue« der Inlandes und des Auslandes zur fraitgosilschsn Wi-rtschaff stark rrschnttievt. Von Seilve des AnÄandeS zoigt sich d'es ln evft«r Rsihr darin, daß große Kvpi.t>av:en. tv-elcheS das auÄändische Publikum früher der französischen Wirtschaft zur Derfna-ung gestellt hat, in iietzher Zelt zurückgepgrn wurden, Mi! man d'-HGen Jilslcdt'VnKerschoittungem wie in manchen anderen Staaten brfürck/tÄ. Dadurch ist sin gewisser Kc»vi?alsmangeil i-n Frankreich etr'staniden, der di« Schnfuchit nach fremden Vcckulien uitd damit die Prsise derse'Üb'n rrhHt«. Da^u kommen auch noch andeve Erscheinungen, welche ZSiM, daß auch im Fnlawde der Wert des französischen Franken meMch aib^bröckel'N böglinnt. Di« sovlchroitond« Teuerung, di« Fovde.rungeu der Deantten aus GehaltsechÄhung, we'ch« dafra,Mische Dudg^t ernstlich zu erschütlern drohen und bei deren Besprechung irn Pottlament« Poimoar« nur mit Mi-ihe mit heiler Ha>"t davon kam. zsigen, daß d'e KnrSabbvöck-Lu'.tg de- Franken sich Än Jntlande s-chr merklich anKz-Nvirken begiin«vt. Es ist dies ein« der ungünstigsten Erz che! nun gen, die den Anfang «irrer EnwliM'.ing anbaitzrrö H'.vn Vallu in den mit ei-ner Atomwälhmtng beoliilckmn Staaten f.t finden ist. Allerdings hat auch die fvanMiche Re'-ievuug vetzllich daß ihrige dazu beigrtragen. den Kurs des Franken zu unter.. * mlinieren. Sie hat es nicht mÄ Wiffnr gotan. Wohl ckber war dies die Konsequenz ihrer außenpolitischen Handlungen. Dadurch, daß sie in sin.'-el'n«n Staaten größere Fra>Mn.?redite, wenn ,mch *n Fovm von Warenliie-f-erun'^n zur Verfügung gespellt hur. ist die Nachfrage nach diofsm Gekde m jsn.'n Staaten starL stn-- gvüämM worden. An der Pariser Ess-skterihövse begimnt sich die Jitflaiiions'- beMHtmz ebenfalls austzuwird'n. Dli« Kurs«, di« sich bisher ik rela'.öv mäßigem Rahmen gehal'.en haben, b^.inn.m sich rä einer neuerlichen Hausse zu enWickeltt. Die Industrie >'c begann,« Expovteniwicklung m»it, weich r sich ve-gÄmatzig bti allzjU starken Jn>fla>!>ionsechchoin.ungen «iwzulstellen beginnt. Wohl versuch: daS französische Bankamtden Gedanken einer Inflation dadurch zu bannen, daß es ununterbrochen nachweist. vr Banknoteniur,'.lla.uf 'in letz'en Jahre sich n.ir am ei«« Milltarde vermrhr» rabe Dies kann aber ate^nh:t des anderen Erscheinungen nicht viel freien, sich höchst«»,- i» «iE stärkeren Gelrlnapptze^ w FranFreich äußern.

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