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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-23 · Heft 1744 (23.12.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1744 (23.12.1923)
Date
1923-12-23
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien, Gönn tag Wiener Morgen-eitung. iverden. Diese werden am Sonntag den 23. und Montag den 34. in den Amtsstunden im Misrachibureau, 3. Bez-, Praterstraße 43, Tür 11, und zu Beginn und wählend der Konferenz im Konferenzbureau (Reichshof, 3. Bez., Praterstraße 60). zur Ausgabe gelangen. Während der Tagung wird im Reichshof für streng koscheres Buffet gesorgt werden. fitae Hochschule für dle Mische Wissenschaft in Rrw-York. Ginez der Ziele der von den orchodoxen Kremen Amerikas eingeleiteten Fünf Millionen Tollor-Prop>agand<l -rft die Errichtung einer jüdischen Hochschule, dn ersten ihrer Art in Amerika, di« die Aufgabe haben soll, das WirkungsM des orrhodoxen Rabbinerseminars zu erweitern Der Präsident der Verein':gu-ng orthodoxer Mischer Der-, bände in Amerika, Rabbiner Horbcrt S. Goldstein, teilt. uÄt, daß mehr alz 500 Studenten aus allen Staaten Non>amerikas und Europas sich für den Besuch der Hochschule vorm«rken ließen und daß noch eine weite« Liste mit ^iner gleich gwßeu Anzahl bestünde. Diese Sludencn werden aber wegen Uebersüllung nicht -mehr zngelasst-n werden können. Die SrnnmLuivg «st bereits eröffnet worden, so daß das Seminar mit feinen modernen Bauten, mit feinen Scklafsälon, dem Gymnasium und hm giu oingrichteen Wohrhäu'ern für dir jüdischen Studiervn-den schon im Her bst 1925 eröffnet wevden und eene beträchtlich? Anzahl europäischer Studenten ausuehmen wird. (J:a.) Politik und Geschäft. Dawidowitsch, Wassermühl und der „Rozwoj". Die Berliner Jd. Z. am Mitrag" veröfseniüH: einen SrHef aus Polen, de.n wir die folgende, zur Cha-raster'.sli? der polnischen .Heyannsemlren interessante Delle entnehmen: ,-Ueber dem HawptöinIanig zum .Purser P o z n a n s! i" zu Posen prangt n R'icse«lr::c-rn die Aufschrift:. ,^Juden Eintritt verboren!" Jetzt erfährt man, dag dieses pasen-sche Haupt- und Hetzblatt sein Zeitungspapier von der sthr Mwig arischen Engrossnina D a w i d o w i r s ch durch Be^rmitv ung der ebcm-sowemg arischen Agcnwrfivnta Wasser-, mühl bezieht. Es ervsteht nun di« Frage: Wie gelang: Herr, WassernrW Mn jüdenfresierifch«n Verlag, um sich mit diesem wogen des Papiers des HerrnDsvidowstjch zu Vorständige-n? Wahrscheinlich durch den verschwie-gonen Küchensiugarr-g. Die offizielle Bordertwppe führt zur hohen Politik — di« dunkel- Amwobcne Hintertreppe -aber zum nährerrden Gas-chäf-t. Dies schein: hierzulande überhaupt so üblich zu sein. Der Direktor der gewaltigen, über ganz Po en verbre-itoren anrise-ini'-ifHen Orgawifation .Mozwoj", Dr. Dh-mowski, der neulich vor einer Bo^sverstmmrlmig zu Bialyftok über, die legendäre Ddsraan-ANleihe des polnischen Fmanzmmfters Kucharski sprach, prägte dort den prächtigen Satz: Allerdmzs ist Morgan Jude, aber worm Christen rmS kein. Geld gehen, müssen wir eoben von Juden nehmen. Der pogwntt'ust'ige D§mowski tzsht. dies muß man chm 'lassen, streng mo'hodisch zu Werke: die von chm geleitet.« Organifaftian mit ihrem Hauptmoito: .^oykvdtiovt das Ju-denpack!", hat. um ihre F'maittzen auf.übessern, ganz folgerichtig einen städt-ischen Schlachchof bei/ Warschau gepachtet, der d« hichige jüdische Bevölkerung mit Koscherfleisch zu versorgen hat. Und zu recht gesalzenen Preisen überdies." Uebrigens ist Morgan kein Jude. Prsteftnsolution der Mischen HochschAer ln Nnnam. Gegen die Aeberfalle an der Universität. Ans Budapest wird uns berichtet: Tie Delegation der füdischrn Hochschüler in Budapest hielt vor.einigen Tagen im Festsaale der Kultnsgemeinde eine Beratung ab, in welcher die letzten blutigen Vorgänge an der Vudapester Universität besprochen und die folgende Resolution angenommen wurde: 1. Die jüdischen Hörer der ungarischen Universität und der Hochschulen geben ihrer tielsten Empörung Ausdruck über die jüngsten Vorfälle, bei denen schutzlose, jüdische, junge Leute von einer Uerbermacht bewaffneter Gruppen auf den Hochschulen angegriffen und brutalisiert wurden. Tie Versammlung entbietet den, in dicken Angriffen 20 schwer nnd 5n seichter verletzten ungarisch-jüdischen Hochschnlern ihre wärmsten Brudergrüße und die Versicherung ihres Mitgefühls. 3. Ta diese Vorfall« nunmehr den Charakter periodisch wiederkehrender Erscheinungen tragen und durch sie das Hochschnlleben der durch den Numerus clansns ohnehin auf eine kleine Grnvpe reduzierten südischen Studenten durchschnittlich jedes halbe Jahr gestört wird, gibt die Versammlung ihrer Auffassung dahin Ausdruck, daß eS sich nicht mehr bloßum eine Angelegenheit der jüdischen Studentenschaft, sondern um eine Ehrensache dergesamtenungarischenJud e nschaft handelt. 3. Aus diesem Grunde richtet die südische Hochschulsugend vom Schmerzenslager der Verwundeten das ernste Ersuchen an die offiziellen Körperschaften deS Judentums und in erster Linie an die B u d a p e st e r K n l t v s g e m e i n d e als die größte Judengemeinde deS Landes, durch offene und d e monst r a t i v e Stellungnahme sowie durch entschiedenes Handeln der bis zum Aeußersten verbitterten jüdischen Jugend zu Hilfe zu eilen. 4. Die Delegation der ungarisch-jüdischen Hochschuljugend richtet auch an die jüdischen Mitglieder der Nationalversammlung das feierliche Ersuchen, im öffentlichen Forum der Landes ständig dahin zu wirken, daß die ungarischjüdisch« Jugend für die erlittenen Beleidigungen Genugtuung erhalte, daß wir endlich vom Joch deS Numerus clausuS befreit werden, damit nunmebr nicht nur die Iudenscho't, sondern auch die gesamte öffentliche Meinung und die gesetzgebende Körperschaft die endlose Not, di« Leiden und die Erniedrigung erkennen, in welche wir durch den Numerus clausus -«trieben wurden. £ JVienJ. TVildp retn:arkt 4 1 *Jllocleles JtlS0aJfl' ß?<Aes. Kostüme». Jflanteaw^ i/eagetvTi* et Srotirruteß 'Telefon; 3) ie neuesten Modelle in grossen Slbend- und Stilkleidern Die Versammlung beschloß, diese Wünsche durch eine Abordnung von hundert jüdischen H o ch s ch ü l e r n, die an der Front gekämpft haben, sowohl der Vudapester Kultusgemeinde als auch den jüdischen Abgeordneten zur Kenntnis zu bringen. Her erste Randflug «« dle krde. Fünf Flugzeuge. Aus Budapest wird uns berichtet: Dieser Tage besuchten der amerikanische Gesandt« Brentano und Oberst Moore den Außenminister Daruvary und informierten ihn über die Einzelheiten des geplanten Rundfluges um die Welt. Cie ersuchten den Minister, gleichzeitig die ungarische Regierung, daß die Flugzeuge Budapest überfliegen und event-uell in Budapest landen können. An der Flugexpediiion um die Erde rverben fünf Flugzeuge mit je einem Ossizierspiloien und einem Mechaniker teilnehmen. Die Flugzeuge werden folgende Route nehmen: Washington, die wsstlicken Küsten Nordamerikas, die Meuten, Sibirien, China, Französisch- Jndochina, Siam, Vorderindien, den Persischem Golf, Angora, Konstantinopel, Adrianopel, Bukarest, Belgrad, Budapest, Wien, München, Straßburg, London, Island, Faröerinseln, Grönland, Labrador, Quebec, Montreal, Washington. Die ganze Route ist in sechs Abschnitt« geteilt, für welche je ein Offizier die erforderlichen-Vorbereitungen treffen wird. Diese Statiousoffsnere haben auch die Aufgabe, Berichte über die jeweiligen Witjerungsverhältnisse für die Flieger an di« nächste Mbs'chuittsstation auf funkewdelsgraphischem Wege weiterzugeben. R»ch dev Feste«. Kinider-EhannKechfeiern ohne Ende! Der Dille, die Kleinen jüd'ifch zu erziehen, brr sich hier k»>ndg?bt, ist aber in manchen Fällen nicht hoher ck-nzufchätzen, als. die bekanne Rösch- 'hLschangwirb Jomtkipurfrönvm'igkeÄ. AnsEen und B-'reine, die noch vor sechs J-ahren zwei, drei Paradcchristen zu iboen Schühliingen Mliten und sich möglichst tzwtevkrmfess'EÜ gebärdeten, entzzünden keinen Shrisöbaum mehr, sondern orvanstälten .^ichtststbescherungen.". Immerhin ist der Verein Jüdisch« Kinderfreunde irrt so'-n>:n Chauukkahyindepiesb.'n fiidrschon Charakters nun schon Taw$. nicht mehr allein. H drä'sche Sch-rl-n. Bibelschu-len, mchrere Eldernlverr'Migungrn. Zroniftzische Bezirkst» sMidnen und oinzo'-n« andere Beveiwr mühen sich redlich, bei ihren durchaus rm>techabten':en K'wdevfesbcn den Kleinen jüdisches Fi'chlen unld Denken zu ermitteln. Einen fpe-zififch jüdischen Ehara-kter trug d'ie kleine F'ier, solche di>ö Prgromwaisen mit Hillse des Turnvereins Makkabi v. in chrem He'mve vevanstak/eten; ga-li es doch auch zuigleich den Abschied von sechs bevoil's der Schule enÄvachsenen ukra mischen . J-ngm, die min nach Ere>z JsraÄ fahren. Anders gm>» siarr evUlanarn. aus rhrern Mumde die bekcmteu sehnsuchtsdollen jDdschm emd hob-rä-schen Pabästima-Lieider. Giü aniereS Fest, von dvn B'nar.B'rith-Logen varaustzalw!. diente d^r Znf-ammenik'ünift der Deutzschlaudskinder und auch bei der ChanuNahfeier des Kom iteeS zur Versorgung jüdischer K ri<gSwais«n war däS Zusammen-fichren der Kinder, die Hebung des Kamcradschasis« g.'fühls unter SchichasSgonossein siMt erin Mel. DeSha-vb waren bei diesem Feste nur einige den Kindern wohlvertrau'e Personen zu^oF.'n.. Ehrengäste, gab es nicht und i-nsvlaed ssrn auch kein«, nach dem Göschmack der Ettvachsenru vmzsdvilLten Kin« detzdavbietungen. Am frühen Nachmittag hadur das Fest begonnen u-M a's Abends ObeÄontor Aller, der vom (5bor° diri>7>'n-!en ReiSmann am Klavier beasoieet wurde, di« Lichier ert.«sm.dede,- stand er keiner kleinen Ausgabe geaeuüber. Seiner Nervlichen Stimme gelang eS a'ber sogleich, die Kleinen, die soeben über -die Künsbi eines ZawberorS gesta-Mt Hatzen und sich in der ll'st:<ten StMy'-img befanden, die Me'che des Augenblicks smpsindm zu lassen. Chan-uikkah Lst vorbei. T-ansande Kinder, bei den»n di« jüdische Mmvivkung nur ungefähr «ine Siuache währt«, haben mm Worben vom Ehristbaumzeichwungen, ChrWinderM-lungen and Schauifemlsbrrei-nidrücken vor sich, und schoieß'ich werden manche Eltern, di« ihre Kinder Chamrkkah-Fe-ir-vn besuchen kießen, in ihrer .Liebe nicht Umhin könnan, dre Kl«ün:n auch noch mit eiiwM ChvWaum .zu be rücken. Es fehlt öbnr manchen Kreiis.u im gleichen Maße der ®»k viraffau«H Assmiilation, wie zum klaren S&cfemtC'it der Z.ugchöri-Akckt zum Judentum, und rNancher unsever Mosche» Mltbunegr ist noch nicht reif für die so einfache Erk:nn.tnis, daß jede Fa-mMe nur ihre eigenen GebuotStazs und GvmnevunMage i-euert. S. N i, 'ivi. _23. Dezember 1923 . _Nc. 1744 Set RmWerfall in bet fieobolbftabt. Noch keine Spur des TaterS. . Die eifrigen Nachforschungen der Polizei haben im Laufe des gestrigen Tages noch zu keinem positiven Ergebni s geführt. Man ist über die Person des Täters noch vollkommen im unklaren. Es wurde festg.'stcttt, daß der überfallene Herr Nosenfeld das Geld in 500.000-Kronen-- Noten bei der P o st s p a r k a s s e behoben l)at. Gegen halb 3 Uhr nachmittags war er in einer Konditorei in der Unteren A u g a r t e n st r a ß e, wo er einen Einkauf machte. Mit ihm zugleich war ein anderer älterer Herr mit einer Aktentasche im Laden. Bemerkenswert ist ferner die Aussage eines im Hause, in dem der Raub ausgcführt wurde, wohnenden Herrn, der nach halb 3 Ubr auf der Stiege einen Manu sah, den er als etwa 35'iährig, korpulent, mit vollem Gesicht, blondem, ausgedrehtem Schnurrbart, mit dunkler Kniehose, dunklem Rock und weirhem Hut bekleidet beschreibt. Der Münn trüg eine Aktentasche. Die Nachforschungen nach dieser Richtung werden betrieben. Außerordentlich interessant ist auch die Tatsache, daß die äußeren Tatumstände fast ganz genau mit jenen des Ueberfalles aus dem Schwedenplatz übereinftimmen. Auch damals wurde der Oberosfizial Föderl' von einem Manne von der Postsparkasse an verfolgt und im T.reppenftur eines Hauses aus dem Schwedenplatz niedergeschlagen und beraubt. Sogar der Sckauplatz des Raubübersalles auf Rosenfeld hat eine gewisse Aehnlichkeii mit dem Schauplatz der Tat vom 8. Juni. Das Haus Obere D o n a u si r a ß e 42 a ist ein ziemlich altes Gebäude. Bon der Straße kommt man durch einen langen Flur ins Stiegenhaus. Die Stiege ist aus ihrem ersten Msatz durch ein großes Milchglasfenster genügend erhellt. Auf dem zweiten Treppenabsatz befinden sich zwei Wohnungen. Dort wurde Rosenseld von dem Räuber niedergestreckt. Angesichts dieser Uebereinstimmung der äußeren Tatumstände vermutet man, daß es sich bei dem Uebersall auf Föderl und auf Rosenfcld um denselbeu Täter h a n d e l n k ö n nü e. Das Befinden des alten Mannes ist den Umständen angemessen günstig. Die Verletzungen am Kopfe sind zwar schwer, jedoch nicht lebensgefährlich. Di« Heilung dürste einige Wochen dauern. Die gestern, fortgesetzten Erhebungen haben ergeben, daß weder der etwa 20jährige Bursäze, den die Hausbesorgerin zur Zeit der Tat das Hans verlassen gesehen hat, noch auch der etiva 35jährige Mann, den ein Herr zur gleichen Zeit das Haus verlassen sah, im Hause etwas zu tun hatten. Infolgedessen ist die Anwesenheit beider Männer unaufgeklärt und bedenklich. Möglicherweise im Zusammenhang mit der Tat steht eine Wahrnehmung, über die gestern ein Straße nb a h n s ch a f f n e r int Sicherheitsbureau Mitteilung machte. Er erzählte, datz vorgestern nachmittags um etwa einviertel 4 Uhr bei der Schweden brücke ein Mann in seinen Wagen eines Stvaßenbahnzugcs der Linie „£)" gestiegen ist. Der Mann war etwa 26 Jahre alt, mittelgroß, hatte mageres Gesicht, trug dunklen, weichen Hut, dunklen Ueberzieher. Der Mann sei ihm ausgefallen, weil er wahrend der Fahrt eine alte, braunlederne Brieftasche öffnete und ein Paket mit Banknoten zu je 500.000 K. herauszog. Es mögen etwa 30 Banknoten gewesen sein. Der Mann zählte sie bedächtig und steckte sie wieder ein. Da die Zeit ungefähr stimmt, erstattete der Schaffner die Anzeige. Auch sonst sind sehr viele Mitteilungen an daS Sicherheitsbureau gelangt. Met des AötsenWles. Wieder sind zwei Beamte einer Wiener Bank di« Opfer verfehlter Börse nspekulatto ne n geworden. Es handelt sich um die früher bei' der Int e rnattonalen Handelsbank angestellt gewesenen Beamten T u j m a n n und R o t t. Die beiden befanden sich in untergeordneter Stellung und hatten sich seit Mottaten in private Spekulationen eingelassen, die sehlschlugen. Infolgedessen gerieten sie in Schivierigkeiten. Die Derbindlichkeiten betragen insgesamt drei Milliarden Kronen. Geschädigt sind v i e r u n d z w a n z i g Personen, unter ihnen auch der Valuten kassier eines W i e »e r B a n k i n st i t u t e s, der ihnen 780 Millionen vorstreckte und von ihnen Wucherzinsen verlangt«. An Zinsen allein haben die beiden Beamten dem Manne bereits 800 Millionen zurückgezahlt, schulden ihm aber nach seiner Auffassung noch das ganze Kapital. Verfehlt« Börsenspekulationen armer Teufel citbnt immer im Sicherlieitsbureau oder im Landesgericht. So befaßt sich die Polizei auch mit dieser A ngelegenbeit. Die beiden Beamten bezeichnen sich a's dar Opfer der gegenwärtigen Börsenkonjunktur. Bon den Gläubigern hat bloß ein einziger eine Strafanzeige erstattet. Die Angelegenheit wird daher an das Gericht weiter-- geleitet. ... Die beiden Börsenspekulanten verwendeten das mühelos erworben« Geld dazu, um auf großem Fuße zn leben. Sie hielten sich ein Auto und waren in den Nachtlokalen der Innern Stadt recht gute Wurzen. Aibeitrlnsendemonstrnüon. Gestern vormittags versammelte sich trotz der bitteren Kälte eine kleinere Gruppe von Arbeitslosen vor der Botivlirchc, um für die Erfüllung ihrer Forderung, die von der Regierung in schresser Form abgelehnt worden tcarcit, zu demonstrieren. Die Derfammlung mat deshalb so schwach besucht, weil die arbeitslosen Metallarbeiter bei der AuLLahluua ihrer UniL-oitültütlüen amgebalten wurde«

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