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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-21 · Heft 1742 (21.12.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1742 (21.12.1923)
Date
1923-12-21
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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wi ('*? / i i«?;; 1! .? li:? |-if 1 s? Anklage bchauiptet dfar, daß er de-n Ueberfall fingiert hat, iMtt sich einen Mbibeweis zu schaffe::'. Di-e Anklage «lÄutet auf Mord ^c>gen Fran Förster aus Mordvcrsuch geM das Dienstmädchen. Lövsivsohn vertaidvgtc sich dahin, er sei von der Frau seines Chefs beständig verfolgt wovden und ddvse habe seine EMosstmg verlangt. Er fei über öhre Hacktiung in solche Erregung geraten, daß er mit dem Dell auf die Frau einschlug bis sie tat war. Den Anschlag auf das Dienstmädchen will er verübt haben, um: sich in den Besitz eines Briefes zu setzen, in welchem ihn die Frau vorleumdat habe. Auch diese Tat habe er in sinnloser Wut verübt. Da der Fall eine Roche Psychologisch unausgeklärter Momente darbot, veranlaßten die Derleidiger die Ladung von Psychiatern, welche die Möglich« fett Zugaben, daß bei dom Falle epi.lept<ische Anfälle mitsprechen nnd beantragten, den Angeklagten zur Beobachtung seines Geisteszustandes einer Irrenanstalt zu überweisen. Das Gericht gab dom Anträge statt und vertagt« die Verhandlung. Bezeichnend ist wieder die B-orichterstattung der anti- ,semitisch.« Presse über diesen Prozeß. Die ,,Deuische Ze ir a n g" »nutz zugöbon. daß >ru der Kriminalaoschiche Juden als Mörder sehr selten auftreckm. Durch die bekannte Abneigung gegen das Entscheidende, den Hang, es n'vgends zum Aeußersten kommen zu lasten, vorliore der Jude einen Teil dor seÄrschen Borbedm-M-ngen, aus denen heraus die meisten Muttaten 'begangen werden. ,^Mten ist ein Korrelat von Sterben. Und n-ur das nicht!" Nachdem so auch der Mangel an Mördern unter den Inden gewissermaßen auf ein moräl'fches Manko zuvückgefiihrt worden ist, erklärt das HetzblM, die Vertagung komme nich üborraschnd es seien sechs ärztliche. Sachverständige anfaobot-n worden, und der Verteidiger sei eim bekannter zionistischer Anwalt. (Dr. K'ee.) Ueberrascht habe nur d^r Entschluß des Gerichtes, so schnell mit dem.zionistisch psychovcvthischn Gedan-kengängen mrtzngohen". Der ontisemirischen Sudei'presse ist eb-n jeder Anlatz erwünscht, um ihre Dolksvergiftnng zu betreiben. Irr Proieß StalHer-THern kantm B-krfiN. Wie wir erfahren, wurde die Verhandlung über den lHrenbeleidigunasprozetz, den die Herausgeber der Zeitschrift „Der Volkswirt". Gustav Stolper und Walter Federn, gegen den Herausgeber der Tageszeitung „Die Stunde" und der Wochenschrift „Bör^e. Emmer'ch B e k e f s y, angestrengt halben, für den 18. Jänner 1924 beim Schwurgericht anberaumt. Heimatlos Bundesbürger. Das Chaos, welches dadurch hervorgensien wurde, daß Personen, die durch Option Bundesbüroer -geworden sind, bis heute in vielen Fällen heimatlos sind, tza sie in keiner Gemeinde das so teuere Heimatsrecht erlang haben vnd ihre Heimatszuaehöriokert auch nicht, wie eS loai^ch wire oefMrch «nooelt wirrde. nimmt -mmer aroteAere Formen cm. Einer dieM Fälle beschösse seht dm Derfasfungsgerich'shos E'ne Comptoiristin. die.in Wien oebvren iit. iedoch nach der Tscheckn-Slowakei;"siändig war und im Bors obre durch Option d'e österreichische Swa^sbüraerichast erwarben hatte, wurde im Anschlüsse an eine Verurteilung wegen einer Äebertrei>'-m7 beim Vezir-ksoencht im Jnli d. I. von der Polizeidirektion Wien wegen Gefäbrduna der öffentlichen Interessen n"ch dem Mscha-ffun"s^'etr vom Jahre 1871 tut fünf Jahre aus Wien abaeschafft. Der Wiener Maaistrat bcstä^iss^e die Absch^stung. Geaen das Abschaffu^äserkenntnis erhob die Compt^iristin an den Verfasiivngsgerichtshof die Beschwerde we^n Verletzung der Freizugigr e r -t, da sie hier bei ihren Eltern lebe und nicht crbaeschasit werden dürfe, da sie B'in desbüroerin sei. Da sie in Oesierre'ch nirgends das Heimo'srecht habe, würde sie voraussichtlich in keiner Gemeinde Ausnahme finden und würde erst durch den Vallzua der Abschaffung sirbsiste^zlos werden. In der Geaens.br'ft des Wiener Ma^trcrts wurde geltend gemacht. daß ieder österreichische Staatsbürger aus den Gründen des 2lbschaff''nasgefet,»z aus iedem Orte, nnr nicht aus der Zuständir,kesis"-me'nde abaeschafft wevd-n könne. Da die Be-, fchwerdefübrerin nicht nach Wien zuständig sei. konnte sie abgeschasft werden, ""er Verfasiungsaerich'shof hat in Stattgeb u n ci der Beschwerde m R-'ch» erkannt, daß durch die an^ewch^ne Endeäduna das verfassungsmäßig gewährleist Rech' der Besch-werdelührerin auf freien AufeN'halt verletzt worden sei. daß daber die Entscheidung als gesetzwidrig anfaehoben wird, da das ^'bschaffunasgesitz vom 27. Juni 1871 gegen die Beschwerdeführerin nicht in Anwendung gebracht werden kann, denn nach dieser Gesetzes^ stimm-uno können Bundesbürger nur mit Verweisung in die Zustän-diakeitsaemeinde obaeschoben werden, während eine solche Zuständi^fertsgemeinde für die Beschwerdeführerin überhaupt nicht besteht. llcbersetzunq jüdischer Borname« auf dem Meldezettel. Während das Bezirk striche FavoÄten vor einiger Zrit bei einer Verhanb^mg weg>n Betruges, beoan-^n durch Falischmelduna. ausge'-prochen ha-', daß die .Jeborsetrung" jüdischer Namen ins Deutsche -siaichaf.t ist, sobald damit keine be-rüarr''sche Man'.vnlatwn verbunden wird ha» gestern das Berirksgevicht Fünfhaus dies« Verwendung vm l>>bws,etzuniaen Ä-discher Namen für u nst g: t h a f: und ihre Berwenbu'wa audem Meide'^ttel als Bet: ua erklärt. Ein Kellner Srnl Offen» herger, der seit 18 Jahren in Wien wohnö. bat sich wähvnch dieser Ze't dreißigmal zu melden gehabt und dabei hänisig a's seinen Vornamen Israel (was übrigens keine Uebechehung für Sr \{, sondern nu: di« wcbtiae SchrMuna ist) gder mü Ist dor, a-mgea^^'n. Gei eaKniilich?m?r Evhebuna w''rde dies konstatier^ und -uch fästgestellt, daß Offenbevoer über Tag und Monat seimr Geburt bei den dreißig Meld'mgrn der- ^schieden« Angaben gemacht hat Vc" dem Rticher erklärte er. er habe sich seines typisch jüdischen Namens geschämt. Daß er Tag und Monat ferner Geburt vevichieden an<pge>ben habe, sei txnouif zurückmsi'hren. daß er seinen Geburtstag mw nach den jüdischen Kalender kenne. ,^Ich Hab? ni«" — fügte der Mann hinzu — .Fwas Unrechtes begangm, mein Brot stets ehrlich verdient und bin unbescholten." Der Richter vermtei^e Srul Ofsinberger wegen Ue-bevtretung des Detruaes zu einer Geldstrafe von 60.000 K.. eventnell A Stunden Arrest. In der Begründung führte der Richter aus. daß ein Name weder überseht, noch irgend wie geändert werden dürs«. wenn er zum Zwecke der polizeilichen Meldung «inaetragen wird. In jeder, sellbst der geringsten Aenderung, sei ein« Irresührunq der staatlichen Aussichtsbchörde zu erblicken. Bei Verkündigung des Urierls weinte der Angeklagte, Wiener Morftenzeitnng. Volkswirt. Gestempelte Krone ---- 0.0081 Seutimes. Auszahluog Me« --- 8.008075 Sentimer. 21. Dezember 1923 Sk. 1749 In Zürich notierte 20./12. 19./12. die österr. gesiemvelte Krone .... 0.0081 0.008t die österreichische Krone ...... 0.00807B 0.008087 die tschechische Krone. 16.81 16.80 die Mark.pro Milliarde Lolland. 21675 219.- Rew-Bork .. 573.75 578.75 Bonbon •••#*••»••••• 25.04 25.09 Paris 29.77 3010 Sftaflaub »»«»,»»»»»«» 24.77 24.88 Belgrad 6.52V, 6.50 Bukarest 2.97 Eosia .. 4.10 4.05 Budapest . .. 0.0802 0.0302 Warschau.. beschsrt ist, so viel zu schauen und achtzuhaben, daß die eistitzfte Beflissenheit kaum Nachkommen kann. Um so gewissenhaft«, ist darüber zu wachen, daß nicht Formen einreitzen. dk für daß Aktienwesen und seine Technik wohl eine Revolution, aber keine Evolution bedeuten. llekerfremdete BMevbräuche. Von Dr. Heinrich Schreiber. Daß wir in Oesterreich der UeVerfremdung in der Staatsrmd Privatwirtschaft anheimgefallen sind, ist notorisch und braucht keiner ausführlichen Beweisführung. Die Völkerbundanleihe, die Anwesenheit des Generalkommistärs und des Nationalbankbeobachters machen dies für die Staatswirlschaft hinlänglich offenbar und für die Ueberfremdung der Privatwirtschaft liegen kennbare Zeugnisse, zumal bei den Aktiengesellschaften höheren Ranges und größeren Formats, mehr als genug vor. In diese Asioziationen ist immer mehr ausländisches Kapital zugeflosien, die Aktien sind in großen Posten in auswärtige Hände geraten, verschiedentlich die ganz« Aktiengesellschaft durch einen fremden Holding überdacht worden. Die Bewerbung um das Auslandskapital und fremde Beteiligung hört nicht auf; sie dauert fort und treibt bei den großen Geldinstituten immer üppigere Blüten. Mit Stolz und Befriedigung wird jedesmal verzeichnet, wenn und wie bald eine große Bank nach der anderen Anlehnung an fremde Äapitalsmächte, bald in Holland, in Belgien, bald in Frankreich und England oder in Amerika gesucht und gefunden hat. Es gibt Wohl keine österreichische Bankanstalt von Namen und Gewicht, die nicht gerne mit ihren ausländischen Geldfreunden paradieren möchte. Man erblickt darin die strotzende Fülle der Expansions- und ZknzentvationskrasL, die dem zeitgemäßen Problem der Jnternationalisierung des Kapitals innewohrlt und, sei es aus fteiem Antriebe oder durch die Umstände notgedrungen, von dieser Borliebe nicht locker läßt. Diese Entwicklung aber, welche mit fremden Elementen durchsetzt ist. bringt es unausweichlich mit sich, daß sich auch fremde Sitten und Gebräuche einbürgern, vie auf fremden Rechtsformen beruhm und nach bodenständiger Geltur^g ringen. Man kann vorerst nicht gut davon sprechen, daß die Jnternationalisierung des Kapitals auf dem Gebiet« des Aktienwesens auch ein internationales Recht im gleichen Bezirke schaffen möchte, aber Ansätze und Spuren davon sind vorhanden, bleiben unverwischbar zurück und trachten hier heimisch zu werden. Ein erstes eklatantes Beispiel dafür bie'et der künstliche Treuhcmdschein, der die Aktie der Anglo-Austrianbank markiert, beziehungsweise an ihre Stelle treten mußte, weil die Aktie, die in ein englisches Gewand geschlüpft ist, nicht außer Landes gehen darf und daher Hierlands keine mark'gängige Unterkunft finden konnte. Ein Gegenstück hierzu bietet, um ein weiteres Muster zu nennen, die zusätzliche Schillingdivid?! de unserer großen Magnesiiindustrie-Akticngesellschaft, die von ihrer Tochtergesellschaft in Glasgow eingezogen wird, weil dem Share selbst gleichfalls nicht ohne weiteres die Ausreise nach dem Kontinent offen steht. Bon Holdmgaktien der verschiedensten Couleur wimmelt es nur so, die wieder vielfach,die Eigenheit an sich tragen, daß sie einer baren Ausschüttung der. Dividende zumeist peinlich aus dem Wege gehen und es vorziehen, den Coupon mit neuen Aktien zu füttern. Aus dem Polenlände wieder ist die atomisierende Stückelung von Petroleumaktien auf uns gekommen, gleichsam als letzter Ausläufer zu den Bruttoprozenten, die lange Zeit den Handel in Petroleumanteilen in Schwung gehalten haben. Mehrfach auch'wiederholten sich die Versuche, die Pluralstimmenoktie in unser Erdreich zu verpflanzen, Versuche, dle freilich bis nun fehlgingrn, weil die Gnpfänglichkeit hierfür nicht Wurzel fassen kannte. Immerhin, der Gedanke rumort noch immer und abgetan ist er gewiß noch nicht, besonders wenn das Nominale in höhere Regionen steigen sollte, in die eine einfache Stimme nicht leicht dringt. Gebilde von Aktien mit obligationsähnlichem Charakter und umgekehrt von Oblgationen mit aktienähnlichem Charakter, so zwar, daß man die wahren Formen kaum von einander unterscheiden kann, werden, wie im Falle der Südbahn, Staa'sbahn rrsw., importiert und damit alle jene Rechtswirknngen, die erst mit dom Hilfsmittel Analogie gebildet und in das Rechtssystem eingeschachtelt werden können. Diese NeueArngen tragen dazu bei, daß die ruhige Fläche der Rechtsentwicklung Blasen wirft und Mellon zieh^, di« häufig unvermeidlich in einen Wirbel verlaufen, aus dem es nur dann ein Auftauchen gibt, wenn nran vorsichtig und kundig laviert. Man darf sich freilich nicht verdutzen lassen, sondern muß kräftig losbegen und darauf bedacht fein, mit dem Strom zu schwimmen, um nicht in den: fremden, unvertrauten Element den Halt zu verlieren und ohne Orientierung unterzuachen. An die Fachkunde aber tritt die Notwendigkeit heran, nicht müßig und mit verschränkten Armen zuzufehen, wie die Mgufigen Merkmale sich verwischen und vermischen. Sie hat.-HGMMhir, -in den neuen Brauch einzudringen und sich RecheyMMzch geben, ob und wie iveit er der Nachohmung wert ist, öb-er tttzseren Sitten und Gewohnheiten angepaßi iverden mag und rezipiert werden soll. Dabei gibt es bei der hastigen Entwicklung, die der Epoche Leatschlands KredUansnchen aa die Rente» bank. Berlin, 20. Dezember (Tel.-Kcmch.) Die von dvr Rent»w> br:Ä orfolgde AblÄhnung deS AnitroeveS des ReichSfimairzministers auf einen Zusatzkvedit für das Reich, hat in potiti» ischen -und fiucnWellen Krsisen außevorderi^ich überrascht. Die Habdunq der Rentenibcmk wird im Inteaesse dor oegenwäÄ-i-gen Stabilität der Währung begrüßt. Andererseits wird daraus hi«- gewiesen, daß di? RentenibaM die neue Krediiiforderung des Reiches nicht priuziell abqelchnt und sie nur als .^derzeit wicht begründet" bezeichnet habe, woraus zu schließen sei, daß die Rentenbauk di« deutsche Finanzlage nicht als so ungünistig ansehe. wie die Reichsregierung. Man glaubt, >daß die Renten» bcnrk bei einer durchschlagenden Begründung der Forderung des Reiches sich doch bereitfrndeu werde, sie -u vvfülben, wenn genügende Garantien Kr die Zurückzaihlung rnnnhaib weniger Wochen gegeben werden. Der Kampf «m die uugarische Notenbank. Die Agrarier wollen die Mehrheit besitzen. Budapest. 20. Dezember. (Del.-Komp.) In den Kreisen der ungarische:: Landwirtschaft wurde eine Aktion eingeleitet, um die Aktienmajorität der neu zu gründenden Notenbank in agrarischen Besitz zu bringen. Nach diesem Plan würde sich die Landivivtschaft bereit erklären, die Notenbank zu finanziere::, wozu 20 Millionen Goldkronen erforderlich sind. Da diese Summe in Bargeld nicht zur Verfügung stcht, würde da§ Geld durch die Landwirtschaftsverbände in Getreide eingezaihlt werden, welches im Ausland gegen Valuten zum Verkauf gelangen soll. In Handelskreisen macht sich sedoch eine scharfe Opposition dagegen aeltond, daß die Landwirte die Mehrheit im Aktienbesitz der Notenbank erhalten sollen. Die ungarische Weinanskabr nach Sefterreich. Monatskontingent 15.000 Hektoliter. Bekanntlich trat unter den Differenzen aus 'dem Warenauswuschubereinkommen Mischen Oesterreich und Ungarn insbesondere die ungarische Weinausfuhr nach Oesterreich gelitten. Wie uns ans verläßlicher Quelle nntaeteilt wird, wird nun im Rahmen des Warenanstauschübereinkommens ein Mo n a t skontingent von e^wa 15.000 Hektoliter ungarischer Weine mit einem Natuvalkoholgehalt über 13 Prozent zum ermäßigen Zollsatz von 90 Goldkronen pro Meterzentner Brutto für Netto unter bestimmten Vorbedingungen zur Einfuhr gelangen können. Clerringknrse der üe'erreichieclien Nationalbank vom 20. Dezember 1928. Devisen (Schecks und Aus« zahluneeii) Amsterdam f. 1 holl, dulden Aprnm I lii". Kronen . . , PeWnd t dir*»» . Berlin* 1 deutsche l?*tchf»mnrk Pr'»c*e» 1 hetpl«ehe Prnnc« CirWest t unearlwhe Kronen Bulmre^t I Le* . . .... f*hr!«tinn1a I norwe«». Kronen Konenhupen 1 dHnl*.«hp Kronor l.onrton 1 Pfund Sterling , . Madrid 1 Peaetaa ..... Mailand t l.lre. New Yorh f Dollar. Pari# 1 Franc«. Pratr t taeherbo-Mow. Kronen ^offa f f ew’fi . ^fnctU'nim * achwedfacheKronor Warschau*4 I polnische Mark . Zürich l sehwelrerlaehe Francs Noten Amerika». Noten v. *» Dollar aulvr . . kleinere . . Relnleche Noten IM Francs Bulparlsche Noten zu lOOd l.evs . . 'm . kleinere. . DNnlsche Noten im Kroner , Deutsche Noten* . . ... . , IM . . , . kleinere* . . Enstf. Noten von s l.lvrest. attfw h . kleinere .... FranzdRlsche Noten 100 Prancs HoUflndlsche Noten >m dulden Italienische Noten v. IM l.lre nufwr » . Heinere . . Jußosl. Noten uneest. eu 1000 Din« . . . „ IM . . , . kleinere . Norweplache Noten IM Kroner Polnische Noten *•. , , kleinere** . . Rumänische Noten rtiiooou. 5001, , . kleinere . . Rurb. Noten (Romnn.l ru MO Ruh , »nr „ . , kleinere . Schwedlsrhe Noten tM Kmnor Srhwelaterlpehe Noten 100 Franc Sponfsclie Noten IM Dr» -taa . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw; , kleinere Ungar. Noten (treue km.» zu 1000K . . zu 10.000 Kr. . \. , . kleinere * Für 1 Milliarde Ma Oe1d Ware Geld 27»an.- 27110.- 27100.- 80^.- 8'y.- 8*3.— 8 5. POO.- 803. - 16.20 15.80 15.70 323 t. 3246. 3254. 7.07 0.77 3.67 36,.- 386.- .366.- 10380.- 10420. 10380.- 12m.— 12740.- 12660.- 3.osoi>,- 310W.-31 not».- : ono,- 9170.- 9130,- 3 7t.- 3088.- 3 6«.- 7NM>?.- 71105.. 70935.- 3667.— 3663.- 3737.- 2» RI. —?T91.—.?f)79.- 414.- 502.- 4°3.- 1R470.— 1853',.- 18470, - |n2.- 1^8.- H2,— 12375.— 12425.- 12365.- 7dW.- 70960.- 70561).— 7nt40.— 70860.- 70460.— 3m- 3270.— 3210.- 476.- 484.- 471.- 4 V?!- 4ßi!- 45j!- 12550. - 12630. 12510. - 15.20 15 80 14.50 Ware Z7200.— 807.— 807.- 16.30 3266,— 7.77 368.- 10420.- 12700.- 3IHXK.— 9170.- 3076.— 711R5.— 3753.- 2789.— 497.- 18530.— S8.- 12415.- 15.10 '4.70 15.30 14.20 14.80 307700. — 350300.- 308200.- 309890.- 307500, - 3001V1.— 308^.- 30WtO.— 36V).- 365\- 3693.— 3729- 26-000,— 270OO.- 2683".— 27100.- 3040.- 3060.- 303.1.- 3057.- 3020,- 3040.- Z010.- 3*37.- 801.- 807.- 797- 803.- 701.- 797.- 787.- m- 1N>50.- 10330. ■ 10 '50.— 10330.- »5,— 105.- 95.— 105.- On,_ 100.— .90.— 100.- 353.- 3«t7.- 355.- 359.- 333.- 337.- 33fc~ 339.— 182"o.— 18763.- 1826-.- ,8360.- 17.061. - 12340.- 12250.- 12730.—. 9010.- S-'lO.- 9'g>.- 2058.- 7074.- 2056.- 2(1'.- 2053. - 2069.- 205«. - 2067.- 2.15 2.35 2.15 2.35* 2M 930 2.10 2.N f, ** für 10.000 pol«. Mark. Der fließende Handel an der Wiener Börse. Die gestrig» Sitzung der Kammer beschafligte sich eingehend mit den Vorschlägen des Sensalengremiums betreffend die Wiederaufnahme des fließenden Handels. Es wurde beschlosien» ab 1. Jänner 1934 eine Reihe von Effekten wieder im fließenden Sck)rankenverkehr zu handeln, wobei sowohl Anfangsals Schluß>knrs, ferner höchster und niedrigster Kurs eine amtliche Festst-ellung und Notierung im Kursblatt« erfahren werden. Oesterreichische Nationalbank. Montag den 24. d. bleiben sämtliche Wiener Geschäftsabteilungen und die Zweiganstatten geschlossen. In Men wird bloß für Wechselzchlu-ngen ' ein Schalter in der Zeit von 9 bis 12 Uhr offen gehalten.

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