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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-21 · Heft 1742 (21.12.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1742 (21.12.1923)
Date
1923-12-21
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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I (Velk '4 Mener Morsenzettung. ^''**** M iüDifdje Weit in Palästina. 9ns Werk der Keren Hajessod. Ale neuen Kolonien. — Das Saatgut gesichert. — Verdoppelung der kultivierten Boden fläche. — Beschäftigung für 500 Arbeitslose. Dl« immer wachsende Zahl der IuLru. welche sich durch Opftrieistnugen -irr den Keren Haftstod am PailLstiua-AuPoau öeierlrqen, mutz ftrtlansend über die VevivendrhM der Gelder und üwi die Entwicklung des Aufbamverses instirmiert werden. Da- Haupt» burean des Keren Hajessod in London versendet jetzt regal-mäßis, Berichte, welche divsom Bedürfnisse Nachkommen. ES liegt der Berwendungsnachweis der Keren Hasestod-Ge>sder über den Monat OftxfteT diaies IähreS vor und wir veröffentlichen nachstehend einige interessant« Daten, welch; für all« Palästina-Freunde von I me re sie sind und qew'.ß zrr arraestreugier Tätig, feit für den Keren Hasestod ansporncr. werden, weil man auS diesen Daten entnimmt, wie zweckmäßig -da? für die Immigration nird Kolonisierung Palästinas gewidmete freiwillige S:oriergold der Inden verwendet wird. Es wurdm sieben neue Kolonien gegründet, worüler wir zu berichten schon m der Lage waren. Drei Arbeiters lonien und vier kooperative Siedlungen. Eine der Arbeite.rkrSonien wird der allgemeinen Landarbeitervereinigung gehören und in Tel- Adas errichtet werden, die andere wird der Misrachi- Organisation übergeben wer^n und sich in Chattm, unweit vom See Liberias, ausbreiten und eine dritte wird auf devl Boden der amerikanischen Achusah ,M«mah" erstehen. Es ist dem Keren Hajesiod ftrner gelungen, rechtzeitig für alle Kolonien daS Saatgut vor Beginn der Regenzeit bereiizustellen und die Keren Hajesfod-Zahler haben di« Genugtuung. daß sie durch ihr Geldopfer unsere wiÄlich heroischen Pioniere von der größten Sorge befreit haben. Das Fachvedariement teilt aus diesem Llnlasse mit, es sei Zolnngen, eine solche Anzahl von Traktoren und lefftungsfähi-gen Tieren einzustellen, daß im Vergleich zum Vorfahre eine doppelte Bodensläche in Kultur genommen werden kann. ' Bemevlen^wert vor allein aber ist, daß der Keren Hajessod mit steigendem Erfolg die Arbeitslosigkeit bekämpf t. Dies geschieht nur zum gevittgsten Teile durch Verteilung der ArbeitSloseimnscrftützungen (es wurden im ganzen 470 Pfund für den letzten Z»lveck verwendet), sondern vor allem durch Kreditgewährung an Institutionen oder Arbeitgeber, welche bereit sind. Arheitslcft zu beschäftigen, und zwar an das Institut der Handwerker, für TabakbauunLernehmungen (in Nosch'Piua) und für Straßenbau in dem neuen jüdischen Vierter „Autimok^Dand" in Jerusalem. Ferner wurde der allgemeinen Hypothekenbank ein Kredit gowährt und auf Grund diesser Subvention wurde der Bau von Hausern in der jüdischen Stadt Tel-Awiw in Angriff genommen. So konnten anfangs November durch das Eingreifen des Keren HaftfsoL wieder 500 Arbeitslose Beschäftigung finden. Es sind dies nur einige Proben aus dem erfreulich reichen Tätigkeitsbericht. Daß die Sanitätsorganifation Hadassa vom Keren Hajessod mit einem Betrage von rund 3100 Pfund fubventioniert werden konnte und (gegen entsprechende Sicherstellung) kleinere Kredite an eine Gipsslabrll, au eine Heftsabrik, eine Zwirnsabrik. eine Töpferei und eine Textilwarenfabrik gewährt wurde, sei zur Ergänzung hinzugefugt. Es geht trotz aller Schwierigkeiten in erstaunlichem Tempo vorwärts. Notwendig allerdings ist es, daß die Keren Hajessod-Eingänge weit reicher fließen, als es bisher geschah. In Oesterreich, wo die Propaganda für den Keren Hajessod soeben mit größter Intensität rmfgenontmen wurde, werden diese Mitteilungen nicht verfehlen, die Werbetätigkeit für den PalMm-wGmndftmds zu fördern. Sie Aadtbahnsrage. Li« Vorbehalte der ReMenmg. Die Regierung hat dem Nationalrat ba8 Bundesgssetz vorgelegt, welches die „UebeÄastu^ rn-chrerer Linien der Wiener Stadtbahn an die Gemeinde W-ien-Städtrsche Straßenbahnen zur Elektrffiyievung emd BetriebsMrung" zum Gegenstand hat. Der Paragraph 1 der DoÄage lautet: ^Uißbeschadet deS Wer die Liquidierung der Kommission für Cer* tchrs-anlagen in Wien ehestens zu erlassenden Gesetzes werden d-e österreichischen Bundesbahnen als derzeitige Betriebssichrer der Wiener Stadtbahn ermächtigt, der Gemeinde Wien- Städtische Straßenbahnen die Wiental-, Donaukanal¬ und Gürtellinie der Wiener Stadtbahn einschließlich der Verbindungslinie BriHittabrücke-Ruß« dorferstraße §rrm Zwecke der Elrktvfftzierung und des Betriebes nach Maßgabe eines zwischen den vsterreichifchen Bundesbahnen und der Gemeinde WienEiÄdtsiche Straßenbahnen an-f eine bestimmte Zeit abzufchiließenden und der Genehmigung der Bundesregierung sowie der Zustimmung der niedcrösterreichsichen Landesregierung unterliegenden Vertrages zu überlaßen." Das Gesetz soll mit 21. D^ember d. I. in Kraft treten. In den dem Gesetz beigeschlossenen Erlästerungen werden die mit der Gemeinde Wien diesbezüglich geführten Verhandlungen näher auseinandergssetzi und dann folgendes ausgesühn: Die Ueberlasiurvg der Stodtbahnlinien darf die Betriebs-vechältmste der Bundesbahnen nicht verschlechtern, woder den Bundesbahnen nocki den Bundesfinanzen effsttive Auslagen verursachen und sit auf die für die Durchführung des Planes der Gemeinde Wien notwendigen Anllcvgrn zu befchrän'trn; da die Umgestaltung nur ein Provisorium ist, 'o muß ferner auch dafür gesorgt werden, daß der kleinbÄmmäßige Betrieb nur auf die Zeit von 90 Jahren geführt wird und die Möglichkeit offen stcht, bei unvorhergesehener Entwicklung der Verkchrsvechältnisse chn auch schon vor Absauf dieser Zeit durch Kündigung des Benütz-ungsvertrages zu beseitigen. Die Fe,ssitellung dieser Vorbehalte sit im Wege wiederholter Verhandlungen zwischen Regierung, Gemral- ^heüt.on der Bundesbahnen und der Gemeinde Wien erfolgt. * Der G e m e i n b t r a t hat bereitvorgestern den Zwischen der Regierung und der Gemeind« Wien abgcschlosftiren Zer-.rLgen zu gestimmt und nahm gestern ails Lnudt.i^ di« '-'tl^igung des bezüglichen Gesetzes vor. Nahrungsmitteln, wie Mehl, Zucker, Vollreis und Fett in vorzüglicher Qualität, franko jedem beliebigem Orte Deutschlands einschließlich der Versicherung usw. auf 44.000 K. ohne irgend welchem Aufschlag, so daß es jedem ermöglicht wird, auch unter bescheidenen Aufwand« an der Pekämpfnng der furchtbaren Not wirksam mitzuh^fen. Die Durchführung dieser Aktion liegt in den Händen der „MrttelstandSfürsorge", Wien, 9. Bez., Uniderfitätsstraße 4, der sich zur Uebenvachung und Kontrolle der Sendungen ein Komitee prominenter Hamburger Persönlichkeiten zur Seite gestellt hat. Bestellungen für diese Pakete, welche in acht verschiedenen Typen zum Versand gelangen werden, können in der Kanzler der »Mittelstandsfürsorge". 9. Bez., Nmversitätsstraße 4, oder durch Einzahlung mittels Dpezialerlagschrine, welche ab nächster Woche in den meisten Trafiken ausliegen, gemacht werden. La der Staat nichts für dle Wissenschaft übrig hat. spenden Private die erforderlichen Mittel. Ter Bundeskanzler hat gestern den Rektoren de r Wiener Hochschulen in einer Besprechung folgende Mitteilung gemacht: Nach dem Vortrag über das Thema „Staat und Gesellschaft" sind von mehreren Seiten Mittel angeboten worden, die fcaju dienen sollen, über daS Maß -der Ansätze im Bundesbudget hinaus für die Erhaltung und den Ausbau der hochwertigen kulturellen Einrichtungen aufzukommen. besonderen hat sich eine hervorragende Persönlichkeit des österreichischen Wirtschaftslebens bereit erklärt, den im Intereste der wissenschafklichen Forschung erwünschten Mehraufwand fü r SachersordernissederWienerUniversitätzubestreitetr. Daher habe sich der Bundeskanzler veranlaßt gesehen, den Rektoren sofort v!eft Mitteilung zu machen, um ihre prinzipielle Stellungnahme zu einer solchen Art der Förderung der Hochschulen kennen zu lernen. Die Rektoren erklärten dem Bundeskanzler, sofort mit ihren Proftstorenkollegien die notwendigen Erhebungen zu pflegen. Professor Dr. Doller, der Rektor der Wiener Universität, für die die Angelegenheit unmittellbar aktuell ist, erklärte, noch am gleichen Tage dem akademischen Senat Bericht zu erstatten und die Einsetzung einer auS Vertretern aller Fakultäten bestehenden Kommission zu beantragen. Tie „MittHlstandsfürs-orge". 9. Bez.. UniversitätSäwße 4, teilt uns mir: Durch Zusammenschluß einer 8'ieihe von 'artratiden bedeutenden Körperschaften ist eine neue Paretaktion zur Nothilft insbesondere für den gesitigen Mittelstand Deutschlands gebildet worden. Eine' neue Idee, darin bestehend, daß die Lebensmittel, die fast ausschließlich Importe über Hamburg sind, nicht von Wien, sondern direkt vom Hamburger Freihafen zum Versand gelangen, sowie die ganz außerordentlichen Begünstigungen, welche die deutschen Behörden für dieft Aktion eingeräumt haben, stellen dieft auf rin ganz neue Grundlage. Diese außerordentlichen Vorteil«, sowie der Umftarrd, daß diese Aktion auf rein gemeinnütziger Basis durchgeführt wird, b.mirkm eine ganz erstaunliche Billigkeit der zur Verftndnng gedrachien Lebensmittelpakete. Es stellt sich zum Beispiel ein ö Kilogramm-Patv: enthaltend die am meisten begehrten Die Vorlesungen an der UnIversttA. Maßregeln gegen Krawalle. Stach Leu Weihnachtftrien tverden die Vorlesungen, Seminarübungen und Jnstitutsarbeiten Montag den 7, Jänner wieder ausgenommen. Es sind Bürkehrungen getroffen, um jedem Störungsversuch wirksam zu begegnen UeürigenS wurde durch d'e eingeleiteten Untersuchungen festgestellt,- daß die eigentlichen Radaumacher universitätSfrembe Elemente find, deren Zuzug fortan strengstens überwacht werden wird. Es hat sich während eines der letzten Tumulte in der Aula durch Absperrung der Tore und Prüfung der Ausweise von siebzig Studenten ergeben, daß nur vier Universitätshörer waren und die' übrigen 66 anderen Hochschulen, insbesondere der Exportakademie angehörten. St Dezember 19S8 Nr. 1712' Das Brot wieder teuerer.' Das Kleingebäck unv^Tusext. Die Residenz-Korresvondkuz teilt urit: Bei der disStvöcheut» lichen En'echmmg der Gestehungskosten wurde eine kleine G rhühung des Brot vreifes vorgenommerr. Die Berkmlfsjireife für Brot und Kleingebäck in der kommenden Woche wurden wie folat festgesttztr Nomiallaib 0600 K. (bisher 6W50 K., Erhöhung 50 K.), Extrabrot pro Kilogramm 5780 K. (bisher 5740 K., Erhöhung 40 A.), weißerMecken 3150 K. (unverändert). Kleinpebitck 440 K. (unverändort). Die Lebeasmittelmilrkte. Der Verkehr auf den Märkten wies wohl gestern etwab mehr Lebbafiiakeit auf als voraesteru, doch ist von den aräßeren Einkäufen noch immer nicht viel zu bemerken. DaS Angebot an Artikeln aller Art wirv von Tag zu Tag größer. Gemüse, Obst Eier und B,ltter sind in sehr großen Mengen vorrätig, die Preise haben sich bis jetzt unverändert auf ihrer Höhe erhalten. Gsitern sind aus Malta sogenannte heurige Kartoffel angekontmen, die zum Preise von 10,000 K. pro Kilogramm angeboten wurden. Am goldenen Sonntag ist der Verkauf von Fleisch und Artikeln der fle?>'chverarbeitenden Gewerbe verboten. weshalb auch dft Großmarkthalle (Fleischabteilung) mit Ausnahnre des Fischpavillons geschlossen bleibt. Die Geflügelverkänfer haben gegen das Verbot protestiert, doch dürste ihrem Einspruch kaum Folge gegeben werden. * Der LebenSmittelkleivhandrl während der Feiertage. DaS Gremium der Wiener Kaufmannschaft teilt un§ mit, daß der Magistrat für das Stadtgebiet Wien im Lebensmittelkleinhandel den Ladenschluß an den Tagen vom 19. bis 22. Dezember, am 24. und 81. Dezember 1928 auf 8 Uhr abends hinausgesch oben hat. * Zionistisches Lokalkomitee. Sonntag den W. Dszsmber entfällt die Sitzung des LokallomiteeS. Der Termin der nächsten Sitzung wird in^der „Wiener Movgenzeitung" hekarmtge-geben. * Professor Dr. Gustav Alexander. Gestern wurde an der Allgemvinm Voildkli'm'bk 80. Geibmtstag des PvofefforS Dr. Gustav Alexander in ftieolichster Weise bsgaMen. Pwfeffor - MexaNdor wuvde durch die IWfMUt'ctdiMvnia einer Fcstschrift seiwer Schülc-r und Freunde und durch die Emeirnuna zu>m korrespondierenden MMied dvr Bevlin-er owlogsihen Gesellschaft qech^. * Trauung. Die Trauung des Herrn Jacques L ö w y mit Fräulein Blanka Weiner, Tochter des Ministerialrater Moser Weiner, findet Sonntag den 29. d. u m 9 N h nachmittaqS im Temvel, 9. Be»., M ü l l n e r g a f f e, 0 a t t. * Ehrung Einsteins durch die holländische Gelehrtenwelt. In der Arrla der A m st e r d a m e r Universität fand eine feierliche Versammlung der holländischen Gelehrten statt, dic zu dem Zwecke «inberuftn wurde, t um den vor a n i isemitischer Verfolgung zeitwe-ilig ans Deutscksand sart^azogenen, jetzt in Holland weileniden^ Professor Albert Einstein zu ehren. Es wurde Einstein di« Goldene Medaille der „Genossenschaft zur Fördemng der Naturwisieisich-a-ftcn" überreicht. (I. T. A.) * Die Opfer der mittelamerikanischen Erdbebenkatastrophe. Rach einer Meldung aus Bogote beträgt die ZM der bei dem Erdbeben in Columbien und in einein Teile Creimtor« nms L^ben gekommenen Personen 400. Auch der Sachschade ist Ixträchtlach. * Die Pfandleiher gegen die Bankgeschüste. Die G.uossn schast der J-nhctber von konPssionierten Pfandleth^r'.o.'rb.'n m Wien «teilt mit: Zn letzter Zeit «tauchen in imruer qrvß.'-rer ZM Banken und Kommisiionsgoschäftc aus, die Kr-Es grr-^n Deponier'.mg von Schmuck, Antvmobil>?n. Teppichen und Waren aller Art qelvähvrn, ohlw dic hierzu erf.".-oert:ü'..' Pfandleiihkon.;ession zu bvsitzrn. Im Z«M «der Eobebri-ngen und V«wfolgu>n,a dieser «unhefuchen «Unt^nchmnusten durch Ge werbe-bchötzde ist am 20. d. der Betrieb des Bank« und Hand.'.'«- «Hauses „Heimat", 4. Bez.. Schwarzenberchlatz 12, bchörd «lich ocjipwtt worden. Hierbei wurden auch die vqr-wfnnd Pfand«ftenstände ^beschlagnahmt. * Lichtbildervortrag. Der bekannte pqilästinci'>«sische Forscher Dr. Rubinowicz IM Samstag, nachmittags b^lb 4 Nhr, im Glassalon des Hotels Continental, einen H:ch:'bildcrvortr«rg über „Patlästinersisi-che Flora". * Stratzenbahmmsalle. Geistern ereignÄen sich wieder 1 einige StlvaßmbaÜmutrfälle. Em Lastauto stieß nw: einer,'. Beiwagen der Linie 63 zusammen, wobei ztrii Fahrgäste leichtere Verletzungen ersitzen. — In derNHe derKä rtn erst r a ß e stürzt« eine Me Frau, baim Auissteigon ans nnen St>rabe«n>ba!huzng deravt unglücklich, daß sie von der Neti:i«ngs« geselffchaift ins R'idol'DpiM gebracht^ werden muß.e. — A-nch ein unweit dor Sch!achtha«usbr:ücke beim Auffpringen ans einen fahrentden Straßewbalhnwagen verletzter Mann nnißw ins Spital «geschafft werden. * Hebräische Kulturpropaganda. DaS Berliner Zentral« bnrea^i der allwettlichrn hebräischen Kultr.r- und Erzichurrqsorganisation Tarbuth plant kür die nächste Zeit eine großangelegte Propaganda- und Aufklär-'rngssektion in all^n Ländern, wo Juden in Masten wohnen. ES werden in verschiedenen Ländern Delegiert« entsendet, die für die Ziele der Tarbuth tyevben und den Bo'den für kulturelle Institutionen vorbereiten sollen. DaS «Hauptunternchmen wird die Aktion in Amerika bilden, wohin der Präsident der polnischen Tarbnih-Trgansiation Abg. Dr. I. Thon und Ch. Grünberg delegiert werden. (I. T. A.) (Nachfolgende Notizen viS zu der Rubrik „vereine" sind entgeltlich.) * Tanzinstitut Hermann Braun, 14. Bez., Reindorsgasie 42. Derelne, Dorttlkse und Berlammlungrn. OesterreichischeS Museum. 1. Bez.. Stuben ring ki. Sonntag den 23, d. sind die Sammlungen einschließlich der Schausammlung ebemasiger Hofmobilien, ferner der Teppiche und Neuerwerbungen von 9 bis 1 Uhr geöffnet (1000 K.), Bibliothek und Leseiäle von 9 bis 1 Uhr (fteier Eintritt. Voll Uhr: Führung durch die Sammlung „Islamische- Kunstgewerbe U . Die ehemalige Hoftafel- und Silberkammer (Hofburgl ist an Sonntagen von 9 Li» 1 Mr, an Donnerstagen von 9 bis 3 Uhr (Inländer 5000 K.. Ausländer 10.000 K.. Illustrierter Führer 9000 K.'. die ^Ausstellung der mobewen ästeneichischen Kunstwerks und Dagobert Peche-GedLchtniSauSstellung" (1. Bez., Wollzeile 4b). täglich von 10 bi« 4 Uhr zugänglich. - Am 2b. d. geschloffen. Am 26. d. von 9 bis 1 Uhr geöffnet. Technische» Museum. Morgen, 8 Mr nach, mittags, Führungsvortrag Kustos Dr. O. Bryk r „Alchemie*. Sonntag den 29. d.. 10 Uhr vormittags, im Großen Hörsaale Lichtbildervortrag von KustoS Dr. Ing. F-Sedlattkr «DaS Holz als chemischer Rohstoff*. Am Dienstag de« 2b. d. geschloffen. Mittwoch den 26. d. von S bis 1 Uhr mittag» geöffnet. Um 10 Uhr vormittag» Lichtbtldervortrag im Festsaale, .Die Heißluft Maschine" von Hoftat Ing. Heinrich PSsendeiner.

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