Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1735 (14.12.1923)
- Date
- 1923-12-14
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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^ECSfflW. ... '«teu$*Mta. IM Vlmver M Mel Mllwrdeu geflüchtet. CTAN2:iWSCnCnjCl! Der ausgenWe TelegraMenftreik. Josef Ehrlich l ROTGASSE 3 * MODERNE TÄNZE Kultusu, Justiz-Tala re u. Barette «rhftlton Sie vorfMi« oder nach Masa bei der bekannten Speiialfinna RUDOLF GOLDSTEIN, flromi Lager feiner Stoffe für Maeibes'ellungen f». 45-6-29 WIEN, II. TABORSTRASSE 54 öoBr. 1666 Bor s.: Und was haben Sie ihr prophezeit? Zeugin: Ich bin leine solche Wahrsagerin wie die anderen, die modernen, was ich faflc, ist wirklich wahr, es trifft wirklich cm. (Heiterkeit, in die auch der Gerichtshof und üie Geschwornen einstrmmen.) Vors, (lächelnd): Erinnern Sie sich, was Sie ihr damals ivaihrgesagt haben? Zeugin (wichtig): Ich habe ihr Ivahvgesaqt, das^sie einen verheirateten älteren Mann liebt, sie soll das aber sein taffen, io:il sie ihn nicht erreichen wird. Vors.: Und was hat die Vulobrankovics erwidert? Zeugin: Sie war im'rosrlich. hat geweint und flefaflt: ..Ach, wenn man einen so liebt!" Sie hat hinzugosiigt, das es eine nein geistige Liebe ist. Das war m einem Ton gesagt, das; sie mir schrecklich leid getan hat und ich sie trösten muhte. Vor s.: Fräwwin Bnkoibrankovics, sind Sie wirklich omuxkäI bei Fräulein Mayer gewesen? W-n.q e kl.: Ja, warum rderm nicht? Sogar einige Male.. Ve rt e id-i-ü or: Främlein Wahrsager'n, ich möchte Sie auch etwas smginr. aber mir ist die Auslsaae einer Zeugin lieber ÄH hie einer Wahrisagorin. (Heiterkeit.) Der Verteidiger will ritte Frage an die Zengin stellen, kann sich aber 'des Lachens jnicht-werter erwehren und «wterläßt die Frage. — Vors.: Sie können gehen, Fräulein. Die Zenoin tritt nun vor die Anklagebank zur Anae- Äagron, 'beugt sich zu ihr nieder und druckt 'ihr etwas in die Hamid. Vors, fächelnd): Lassen Sie das doch. Frnuloin. Angekl. (mit wt?m Gesicht und bittend): Sie hat es hoch gut gemeint, Herr Hofrat. Bors.: Wahrscheinlich wieder e-rn Horoskop. (Zum IlwstizsoGaten.) Nehmen Sie das der Auaeklaaten weg und bringen Sie es her. Der Vorsitzende bei rächtet den 'bcdruchten Zettel und sagt nach einem Blick darauf: Ein frommes Gsbet siir die Ange- Kagte. (Stüvmische Heiterkeit.) Karl Mo ihn er, Rcda>kteur, erzählt, dah'er wiederholt -im Hause V-uik.o>'brankovics verkehrt hat. ohne den geringsten ^Verdacht w halben, hah ihm etwas geschehen könne. — Vors.: Ja. Ihnen wird sie nichts in den Kaff-ce mischen. Haben Sie himrml den Ausdruck „degeneriert" Aber die Angeklagte gebraucht? — ,-Das war «kem Ausdruck," sagt der Zeiu>ge. „sondern der Jwhall! eines Geispräches." Fräulein Onko'bramkovics litt unter starken seelischen Depressionen, da sie in dem Glauben war, bast-sie den Much, der aus dem Geschlecht lastet, auszu-- r ragen habe. Vors.: Sie haben ne für hmmsexnell gehalten? — Zeug c: Ja. aber ohne grvisbaren Anlaß. Vors.: Sie hat gern starke Witze gemacht? — Zeuge: Ja, aber nie un-auständige. Die nächst« Z.'ugin ist die Un'iemrieterin, di« bis Ende August IMS bei der Familie Bukobrankovics gewohnt hat. Atz solch, sie habe von 'vor Ülugek^aeten die beste Meinung gehabt, ihr Verhallen aegenüber der Mutter war nicht sehr zärtlich, aber sckbeÄ, auch nicht. Die Verhandlung tv-nd au: späten >Abend aus heute. vertagt. _ Ser Mckgang Zoßos. infolge der Grdbebenbatastrvph«. Tokio, 12. Dezember. (Spezialdienst der .Wr. Morgenneitung".) Die gegenwärtige Bevölkerungszahl Tokios beträgt i.öyO.OOO. Die Bevölkerung hat seit der Erdbebenkatastrophe um 00% ab genommen. Set Hetzer Souglas verurteilt. London» 13. Dezember. (Svezialdienst der „Wr. Morgen- Leitung".) In' dem Ehrendeleidigungsvrozeh Churchills gegen Lord Alfred Douglas wurde letzterer zu sechs Monaten Haft nnd zur Erlegung von hundert Pfund als Kaution für sein weiteres Verhalten gegenüber Churchill, eventuell zu weiteren sechs Monaten Haft verurteilt. Pagromleute als BauluoteMlscher. Aus Bukarest meldet I. T. A.: In Fass y wurde eine geheime B ä n k n o t e n d r n ck e r e i entdeckt. Die Untersuchung ergab, daß die Druckerei von den F a s z i st e n unterhalten .morde und daß auch die in 100.000 Exemplaren verbreiteten P o g r o m d r v s ch ü r e n „Die Hydra mit den? Köpfen" und „Das Hakankrenz" in dieser Druckerei hergesiellt wurden. Das gefälschte Geld diente zur Finanzierung und Herstellung solcher antisemitischer Pamphlete. Professor P o v v v i c i nnd der Major Ac o g o r i t e tz c n wurden verhaftet. Kmtdauer des Grazer Metallarbeiterstreits. Aus Graz wird gemeldet: Im S t re i k der Metaller b e i t e r ist k e t n e A e n d e r u n g ein getreten. -Ar Arbeiter haben beschlossen, sich wahrend des Streikes des A l k o h o^l g t n lt f f e § z n enthalten. Ein Sympathiestreik der Arbeiter der E l e kixtjttüt 8-. und der Gas- und W a s s e r w e r k e ist durch Vermiülm! g des Landeshauptmannes und des Bürgermeisters ii nterbli e l> e n. Ja» Master wird verteuert. Mitteilungen aus dem Rathaus«. Lie Rachauskorrespondenz teilt mit:' In den: ir.yleu . ist der Wasserverbrauch in Wien außer> povöhnlich stark gestiegen. So sind in den Jahren 1900 ois 1910 in Wien täglich für eine Person im Winter 51 «und im Sommer 63 Liter Triritwasser verbrannt worden. Fm Jahre 1923 konnte ein täglicher Wasserverbrauch von 132 Litern im Winter und 181 Litern im Sommer festgestellt: werden. Mit der.zuletzt argcrebenen Zahl ist aber, dic Leistungsfähigkeit der beiden HochquelleMestunLen erschöpft. Der Wiener Bankier Sandvr Hajbu, der am Kärntner ring 12 sein Geschäft hch, ist feit Dkontag, unter Mitnahme von Geldern seiner Kommittenten in der Höhe von zwei MW-rrden Kronen siüchti:s i hat mit großem Raffineure u: die Zeit des Post- und Telegraphenftreiks in der Annahme gewählt, daß seine Verfolgung durch die Lahmlegung des Telegraphen sehr erschwert werden wird. Darin hat er sich auch Mt getäuscht. Der Streik sichert ihm einen nicht unerheblichen Borsprung. Sandor H a j d u, ein gebürtiger Budapöster, hatte vor mehreren Jahren hier ein Bank- und Kommissionsgeschäft errichtet, und da sein Ruf als Bankmann nicht schlecht war, erwarb er sich ziemlich rasch e>ine zahlreiche Klientel. Die erste Anzeige davon, daß Ha jdu aus Wien verschwunden ist, hat im Namen mehrerer Kommittenten gestern nachmittags ein hiesiger Rechtsanwalt erstattet. Er hat.daraus verwiesen, daß mehrere seiner .Klienten dem Bankier.nicht unbeträchtliche Summen anvertraut hätten und daß er seit dem 10. d. aus seiner Wiener Wohnung unter Umständen verschwunden sei, die einer Flucht glichen. Die vom Sichecheitsbureau sofort eingeleiteten Erhebungen bestärkten den Verdacht, daß'das Verschwinden des Bankiers eine Flucht sei. Der Fluchtplan. Nach den ersten Feststellungen hat Hajdu am Montag mit seiner Frau Lydia der.Vorstellung ,Iosea" in der Staatsoper beigewohnt. Für diesen Abend hatte er auch seiner Hausgehilfin fiir einen Theaterbesuch freigsgeben und ihr erlaubt, später als sonst heimzukommen. Das Mädchen hat von der Erlaubnis auch Gebrauch gemacht. Offenbar waren der Theaterbesuch des Ehepaares und die Erlaubnis an die Hausgehilfin im F l u ch t v l an e des Bankiers gelegen, um unauffällig aus der Wohnung zu verschwinden und beim vor» hergchenden E i n p a ck e n n i ch t g e st ö r t zu sein. Erwiesen ist, daß er nach der Heimkehr aus dom Theater mit seiner Frau hastig sein Gepäck gepackt hat. Es besteht aus zwe-i schwarzen, mit Segeltuch überzogenen Koffern und einer Hutschachtel. Auf die Schlösser der Koffer ha: sich Hajdu eine große, fünfzackige Krone anbringen lassen. Das Gepäck hat er, wie tveiter fe-stgesreu wuvde, nach dem Ost bahn H o f schaffen lassen. Ob er wirklich mit dieser Bahn abzureisen gedachte oder ob der Transport zur Ostbahn nur ein Sch ein Manöver war, um seine eigentliche Fluchtrichtung.zu verdecken, ist noch nicht fchge stellt. Tatsache ist, daß er sich zwei Fahrkarten erster Klaffe nach Bukarest gelöst hat. Tatsache ist auch, daß ein Mann, auf den die Personsb-eschreibung paßt, das Gepäck nach der rumänischen Grenzstation Biker es ztes aufgegoben hat. Daß der Mann wirklich dahin abgereist sein sollte, ist schwer an^unehmen, aber immerhin möglich. Man glaubt aber auch, daß Hajdu mit seiner Frau nach einer anderen Richtung gereist ist. Er besitzt «ineu ungarischen Reisepaß mit einem amerikanischen und einem engilische» Visum. Er spricht französisch und dentsch mit unyarischew Mzent. Festgestellt wurde ferner, daß sich Hajdu noch m Montag um anderthalb Milliarden Wertpapiere gekauft hat. Das Sicherheitsbureau hat noch am Nachmitt^ die telegraphische Verfolgung des Flüchtigen aufgenommen, das Bankhaus gesperrt und ist jetzt dann! beschäftigt, Bücher und Belege zu prüfen. Da an ds« Erbauung einer dritten Hochquellenwasserleitung nicht gedacht werden kann/ muß die Stadtverwaltung unter allen Umständen bestrebt sein, den Wasserverbrauch in Zukunft, wenn schon nicht zu vermindern, so aber auf gleicher Höhe zu erhalten. Das einzige M tttel um dies zu erreichen, ist die Festsetzung entsprechend hoher Gebühren für übermäßig hohe Wasserb e z ü g e. Die Gemeindeverwaltung.wird daher der nächsten Sitzung des Gemeinderates als Landtag einen Gesetzentwurf vorlegen, der einerseits die Mindestwassermenge, die jedermann unentgeltlich zukommi, von 29 Liter täglich auf 85 Liter erhöht, andererseits aber den darüber hinausgehenden Verbrauch mit einer höheren Gebühr, 1500 Kronen für den Kubikmeter, belegt. __ Ser Streik der tzochschulaWenten. Gestern hat an sämtlichen Wiener Hochschul ex um io Nhr vormittags derStreik der Hochschul aff ist enten eingesetzt. In den Laboratorien und Zeichensälen der Technischen Hochschule, weiter in den naturwissenschostlichen Instituten, den chemische» und physikalischen Laboratorien an der Universität mußte der Unterrichtsbetrieb abgebrochen werden, da die Assistenten die Unterweisung und Beaufsichtigung der Arbeiten einstellten. Auch in dm Kliniken rubt iede mit dem UnterrichtSbetrseb in Verbindung stehende Arbeit, doch bleibt hier mit Rücksicht auf die Patienten der Krankenbetrieb in vollem Umfangeaufrecht. Einige Lebrkanzelvorstände haben durch Anschlag am schwarzen Brett die Hörer benachrichtiat, daß die Labor atorienundArbeitssäle infolge des Assistentenstreiks g e s ch l o f s e n w e r d e n. laß befirchet sich eine Reihe von zum Tsil unvollendetet: Schriften. Der schwer geprüften Familie wendet sich die allgemeine Anteilnahme zu. * Eine stürmische Generalversammlung der Handelsvertreter. Bei -der Genevalversaminlung der protokollierten Handelsapenteu und Kommissionäre im Gremium der Simitmannschaft kam es. als der Vertreter der Opposition, Greinim Ser MMardenscheMscher Wagner verhaftet. Die Wiener Polizeidirektton wurde von Prag verständigt, daß Anton Wagner, welcher mit einem gefälschten Scheck bei der österreichischen NationalbankeiueDtilliarde Kronen behoben bat, gestern nachmittags im Prager Cicherheitsdepartement erschien und sich dort lackend ^ls der »rach dem Betrüge in Wien flüchtige und gesuchte Scheckfälscher stellte. Man schenkte anfangs seinen Mitteilungen keinen Glauben, durch das steckbriefliche Signalement wurde aber festgestellt, daß die Angaben des Mannes richtig seien. Man fand bei ibm im ganzen 80 tschechische Kronen. Wie erirmerlim, ist der der Nationaldank von Wagner entlockte Betrag bis auf etwa 200 VUllionen zustandegebracht worden; diesen Betrag hat Wagner innerhalb weniger Tage völlig verbraucht. Lke LebevsmittelmSMe. Die gute Beschickung der Märkte halt an. In der Groß« Markthalle langten 25 Waggons mit F l e i s ch an. Die Preislage blieb durchwegs unverändert. Die Nachftage war etwas lebhafter. , . Die G r ü n w a r e n m ä rck t e erhielten besonders reichliche Zufuhren an Gärtnergemüse. Auch ave anderen Artikel waren reichlich angeboten, ohne daß die Preise sich ermäßigt hatten.. .?-Dr. Brunhilde Wien gestorben Mittwoch ist hier die gekannte jüdische Vorkämpferin in den Reihen der Frauenbewegung Dr. Brunhibde W i e n im frühen Alter von dreißig Jahren gestorben. Die Verstorbene war die Schwester des Fürjorgeratcs für. den 2. Bezirk, Herrn Isidor Wien. Sie war nicht nur als Wohltäterin bekannt, sie betätigte sich auch eifrig auf dem Gebiete der Frauenarbeit und nahm an den verschiedensten internationalen Frauentagungen hervorragen- den Anteil. Sie war Mitarbeiterin zahlreicher ausländischer Revuen, in beneu sie hauptsächlich m Fragen der Frauenbewegung das Wort ergriff. Vor einiger Zeit kehrte Dr Wien ans Südamerika zurück, wohin sic ihre öffentliche Tätigkeit geführt hatte, und es scheint, daß sic sich den Todeskeim aus hep Fremde milgebracht hat. Eine hochgebildete Frau von besonderer Begabung ist nur ihr dahingegangen, che sie ihre Gaben, zur vollen Entfaltung bringen tonnte. In ihrem Llach^ bvüchen der Erroaung und zu-Tätlich ketten. Geheimpolizisten griffen ein, um die Ruhe wieder herzuftelien. Auch bei der Vornahme der Wahlen berrs4te. da sich oic Opposition benachteiliicri Mlte, lebhafw Erre-guna. * Vorgeschichtliches ans Palästina. Montag den 17. d.. viertel 8 llhr.abends, hält Dr. Artur Kohn im Saale. 9. Bez.. Ilniversitätssrraße 4, einen Vortrag über „Vorgeschichtliches aus Palästina", den die Gffellschast für Sammlunn und Konservierurrg von kunstmrd historischen Denkmäler-r. dos Indentwns verawstcrltet. * Der Fremdenverkehr im November 1923. I.m v vember b. I. sind in Wien insgesamt 3 8.1 6 3 Fre w e>; in Hotels, 169 in Pensionen und 138 in Sanatorien ai:ac-- kommen. Davon wirren 13.426 Oesterreicker. 88 Albanier. -'; Belgier, 663 Bulgaren, 55 Dänen, 4180 Deutsche, 516 1'V.- länder, 384 Franzosen, 294 Griechen, 177 Holl'«der, 1059 I .? Heiter, 1204 Polen, 43 Portugiesen, 11 Rumänen, 431 Ripsen. 9" Schweden, 20 Norweger, 436 Schweizer. 1555. S. .H. S. (Jugoslawen), 81 Spanier, 236 Türken, 7128 Tschecko-Si'-- waken, 4593 Ungarn, 27 Ukrainer, 43 Afrikaner, 598 Amerikaner. 151 Asiaten, 9 Australier. Von den insgesamt 38.470 Fremden waren 16.739 Vassanten. * Ladenschluß im. Detailhandel währcstd der Feierte:-^- zeit. Das Gvomium der Wävner Kauftnannschaft tollt mir, daß für Wien vom 19. bis 22. d., am 24. und 31. b. der Lade?:- sÄlnß für den gesamten Detailhandel mit Ausnahme des Lebcu-t- Mittelhandels umeineStundehinausgeschoben ist, d. h. also, der Ladenschluß allgemein während dieser Tage mit?UbrabendS festgesetzt wurde. Die Verkaufszeit am Goldenen Sonntag, d. i. am 23. d., ist für den Lebensmitieldetailhandel von 7 bis 11 Uhr vormittags und 3 bis 5 Uhr nachmittags nnd für den übrigen Kleinhandel entsprechend den Anträgen des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft von 10 bis 1 Uhr vormittags und 3 bis 6 Uhr nachmittags festgesetzt worden. Das Gremium der Wiener Kaufmannschaft hat die gleiche Verkaufszeit auch für Sonntag den 16. d. beanttagt, die Erledigung des. Magistrats steht jedoch noch aus. * Beförderung, bezw. Mitnahme von Wintersportgeräten. Mit Rücksicht auf den für die nächste Zeit zu gewärtigend-en stärkeren Wintersportverkehr wird von der Generaldirektiön der österreichischen Bundesbahnen aufmerksam gemacht, daß auf den Linien der österveichischen Bundesbahnen nach den einschlä gigen Tarifbestimmungen Schneeschuhe (Skier) sowie einunzweisitzige Rodeln (Handschlitten), wenn sie unzweifelhaft zum persönlichen Gebrauch des Reisenden dienen, zur Beförderung als Reisegepäck angenommen werden. Ueberdies dürfen Skrer in alle Wagenklaffen, Rodeln in die 3. Wagenklaffe als Hand gepäck mitgenommen tverden. % (Nachfolgende Notizen bis zu der Rubrik „Vereins sind rnlgeltlich.) * Tanzinstitut Hermann Braun, 14. vez., Reindorfgaffe i? Vereine, BortrSge und Versammlungen. H i i a ch d u th, 2. Bez.,Glockengasie80. Morgen. 7,5 Uhr abends, Ausschußsitzung. — Verband zionistischer S j u d e n t e n aus Rußland. Heute, 7$8 Uhr abends, Cafä Kmnptal, 9. Bez., Spitalgaffe 25, Vortrag Hermann Rosenblum: „Der sozialistische Zionismus." Gaste willkommen. — Palästina-Sektion zionistischer H a ndelsbochschüler. Morgen, 7 Uhr abends, im Heime der Vereinigung der iüdische» Hörer an der Hochschule für Welthandel, 2. Bez., Taborstraße 1—3, Mezzanin, Vortrag: Doktor Josef Löwenherz: Fortschritte und Hemmungen des Wiederaufbaues von Palästtna. — Klub der jüdischnationalen Mandatare der Leopold st ad t. Heute, 12 Uhr mittags, findet das Begräbnis der Fräulein Dr. Brunhilde, Wien, der Schwester des FürsorgerateS Isidor, Wien, am Zentralftiedbof, IN. Tor, statt. Die Mandatare werden der Toten korporativ die letzte Ehre «prik«L