Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1733 (12.12.1923)
- Date
- 1923-12-12
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Gelie 2 Men, Mtt'wöch «Sge die AnsiHr Avea. baß Oie Rsbrngsbühronsragc. u;uViV'.vuentsprechend den EHohimgen de übrigen Gcbühren gerollt werde. Dar SuAmnitee «npjnrg birrans dir des ReichSvcvbandeL, der Gewerkschaft christlicher AngestMer und die der deritischnationalen Geamt-enorganisatwnm. Für 11 Uhr nachts wurden sann die An-i'!r?.lltenvertreter noch, mols ins Parlament beschi-den, -für w-liye Stunde bereits di« Ausnahrn« der V e -r h a n d l u v f, >'n Le ck n i s cd er Natur rn Aussicht genommen war. Irr zweite StteMag. Die SireMage 'hat sich im Laufe des gestrigen Tages nn allgemeineu nicht geändert. Der Stwik wird vorläufig mit unverminderter Schärfe «weiter geführt und Macht sich natürlich immer unangenehmer fühlbar. Unter dem dölligerr Mangel an raschen B erstänstigungKmvg-l-lchleiten leiden alle Teile -der Bevölkerung, insbesondere aber die Geschäftswelt. TaS Aktionskomitee der Streikenden ssipermaneni versammelt und jeden Augenblick vevhanstlmrgsbereit. Die Streikleitung ist vollkommen darauf eingerichtet, den unterbrochenen Betrieb bei 'der Post, beim Telephon und Telegraphen;u jeder Stunde wieder auftzunehmen. Telephon und Telegraph könnten binnen einer Stunde wieder normal ftrnktiomeven, während es bei der Bvrefpost allerdings längerer Sortierungsarbviten bedürfen würde. Der Streik wird von allen Gruppen vollkommen durchgeführt und all« Meldur^en über Streikbrecher sind vollkommen falsch. Sämtliche Gruppen der streckenden Bundesangestellten sind vollkommen solidarisch. Auch der Radiotelegraph ist aus dem Verkehr ausgeschaltet, da di« dort furcktiowerenden Beamten der Technischen Union angehören. Folgeerscheinungen des Streiks. Die Auswirkungen des Ausstandes, vir am ersten Tage noch nicht so stark fühlbar lvareu, beginu^u sich;run bei längerer Dauer der Stillegung des Vertchrsapparates i mmer bemerkbarer zu machen. Außer den Privatpersonen sind natürlich auch verschiedene öffentliche Anstalten und Einrichtungen stark betroffen. Während bei Ösn früheren Streiks die Spitäler nicht ausgeschaltei wurden, sind die Krankenanstalten jetzt ohne Telephon. Dieser Uebelstarü» muß sich ibsi längerer Tauer des Strsiks natürlich s«hr nachteilig, besonders bei der Krankenaufnähme und in den Unfallstationen, bemerkbar machen. In einer ähnlichen Lage sind auch die Sanatv-r-i«n. Selbst die P olize.i ist diesmal vom Streik nicht verschont geblieben, obwohl sie noch über Möglichkeiten, sich t-üepho ursch zu verständigen, verfügt. Es ist jedoch ausgeschlossen, private Stellen antzurufeu, unst auch dir Kommissariate unterejnandLr sowie die leitenden Stellen sind ausgeschaltst, ioas besonders dm Dienst der Krim i n ab «Polizei außerordentlich beeinträchtigte. Dies erschwerte die Arbeit ste,c Polizei ganz erheblich. Obwohl von der Streikleitu-ng erklärt wurde. daß der Rettungs- und Sicherheitsdienst in keiner Weise tangiert rverden soll, funktioniert doch keine Verbin- ÄunA mit der Rettungsgeselsschaft. So mußte -nur Beispiel anläßlich des Gesimseeinsturzes in der Pratwstraße das ReitungSauto erst herbeigeholt werden, da die Rettungsgefellschaft telephonisch nicht zu erreichen war. Auch in anderen Fällen hat sich das gleiche ereignet. Einzig und allein auf die Straßenbahn scheint der Streck eine günstige Wirkung gehabt zu haben. Die Straßenbahn wies seit vorgestern eine merklich erhöhte Frequenz auf, da es keine andere Verständig'.«ngsmöglichkeit gab als die mündliche. Metallarbeiterstreik in Gm;. Graz, 11. De.;em-ber. Aackr)s:n aef re nt eine Einigung Zwischen den I n d u st r i e l i c n und den Arbeiter n der Metallbvanche von Graz und Umgebung nicht erzielt wurde, beschloß die B e t r i««5 3 r et t e l o n f«r c nt 3 den Streik, der heute Mittwoch, 7 Uhr früh, beginnt. Die Arbeiter deü ftäd-tiischen GaS- und Elektrizitätswerkes haben für die Metallarbeiter ein« SY«t« pa thiekundgeb ung beschlossen. Streik 1« der Srvzer ArbeiterbSlkerei. Beider Grazer Arbeirerbäckerei ist bcntc '.»aen ^ahndifferenzen rin Streik ausgebrschen. Die ragung des BMerbundrir-es. Paris, 10. Dezember. (Havas.) Die erste Sitzung des Völkerbund rat es, die heute vormittags im Pariser Rathaus stattgestmden hat, war geheim. Nach einein Com- .nunique hat der Rat beschlossen, zur Prüfung drr Frage deö finanziellen Wied-.Lra.ufbaues Ungarns einen Unterausschuß einzu-sttzen, der aus sieben Mitgliedern bestehen wird, und zwar aus je einem Vertreter Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Ungarns, Rumäniens, Jugoslawiens it.iv? der Tscheche« Slowakei. Nachmittags wurde eme zweit« Sitz-nng abgchalten, auf deren Tagesordnung die Mitteilung über di, Konstrenz betreffend die Zo1lfor:n t l .täten, i' st..-. ,otz bas Ergebnis derrm August und September in Genf abgehalunen iKonferenz wegen Verbreitung unzüchtiger Publikationen und die Frage der Rüstungseinschräukung standen., Die nächste Sitzung findet morgen vormittags statt. ' Aus Anlaß der Tagung d?s Völkerbundes ist hier eine viergliedrige Desntatio« 0uS dem Sa 771 •f-5 . :r-- -ettoGm Wiener MürMzeMrig. 1A. BetzeMer 1Ä83 Rttras e Braut des Sberften Ssztenburg. Me Affäre der Komteffe Esterhazh. Preßburg, 11. Dezember. (Spezialdienst der „Wiener Morgenze-imn-g".) Wie berichtet, wurde am Ü. Dezember die Komtesse Luise E st e r h a z h auf ihrem Gut iw Nitra- Ujlak verhaftet un«d nach abgeMosiener Untevsuchmrg der hiesigen Staatsaniwaltschast übergeben. Ueber diese Sensationsafsäre erfährt Ihr Korvelspondeni die folgenden Einzelheiten: Die Komtesse hielt sich für die Braut des anläßlich des Putschversuches des verstorbenen Exkaisers Karl als Führer per legitimistifchen Truppen - bekanmgewo rÄenen Oberste« OSzteMrg. Es heißt nun, daß Oszkewburg gar nicht ungarischer Nationalität sei, sondern in Wahrheit em Mamr namens M 0ra v ek sein soll, der trotz seiner Verlobung mit der Komtesse Esterhazy bereits ve.rheiratet sei. Zur Zeit des Karl-Putsches habe die Komtesse in Ungarn geweilt und sich derartige Verdienst« um das im Flugzeug aingekomniene Königspaa-r erworben, daß sie von der Exkaiserin Zita zur Hofdame «.rnannt worden -war. Die Komtesse machte sich schon früher verdächtig und war lbereits zioe'unal verhaftet. Die Vorgeschichte Hrer jetzigen Derhastung ist eine sehr abenteuerliche. Die Komtess« weckte vor emiger Zeit in Krakau, bv sie in Polen eine Verschwörung polnischer Edelleute öewivken wollte, die gemeinsam mit ungarischen Magnaten eine polnffch-mngarische Aktion zur Lostrennung 8ed Slowakei von der tschecho-flowakischen Republik planten. In einer Bank vergaß sie beim Geldwechseln zwei Briefe,^ die keine Aufschrift trugen, jedoch von einem ebenfalls in der Bank weckenden Ts che cho-Slbwaken, der die Komtesse als sie sich mit ihrem Paß auswies, als Landsmännin erkannte, gefunden wurden. Er wollte die Briefe der Komtesse zurückgeben, konnte sie jedoch nicht mshr auffinÄen und als er die beiden Schreiben, um die Persönlichkeit der Verlustträgeviu zu agnoszieren, öffnerte, fand er in ihnen nicht allein den Namen dev Komtesse, sondern auch stark belastendes Material, das für de« ungarischen Gesandten in Warschau bestinMt ivar. So konnte der Komtesse nachgcüvieisen lver den, daß sie bereits des öfteren Spionage für Ungarn getrieben hatte. Bei einer Hausdurchsuchung in ihrem Schloß m Neutra wurde auch der Chiffreschlüssel für tlir Korrespondenzen entdeckt. Sie hat bsroits ein umfassendes Geständnis ckbgelogt. Mitschuldige will sie nicht haben, obgleich eriviestn erscheint, daß sich unter der: ungarischen Offizieren und Ade/ lrgen Mitvevschwörer befinden. Die Komtesse, ein 24jährigeS Mädchen, wollte bei der Dechaftnng einen im Kleid verborgenen Revolver ziehen, der ihr noch rechtzeitig au? den Händen entwunden werden konnte. Mische Bölkerbundligev. Das Komitee der jüdischen Delegationen in Paris erlaß! ein von bissen Präsidenten Nahum Sokolow und dem Generalsekretär Leon Motzkin gefertigtes Rundschreiben an die jüdischen Nationalräte, Geme'mdeverbände, Kongresse und ParlamentZsraktionen, in wolchvm mit allem Nachdruck auf die Notwendigkeit der Gründung von jüdischen Völkerbundligen hmgewiesen wird. Schon seit längerer Zeit beschäftigt dsteseö Problem das Komitee und die jüdffchen Instanzen in den verschiedenen Ländern, doch hinderien bisher verschiedene Schwierigkeiten rejn technischer Natirr die Durchsührung dieses Planes. In der jüngsten Zeit jedoch macht sich der Mangel jüdischer Völkerbuudligen immer störender geltend und auch auf nichtjüdischer Seite erheben sich göwichtige Stimmen, welche fragen, warum in der Zentrale der VöRerlbundverelNigungen die Stiinm-e de§ jüdischen VMS nicht gehört wird, eines Volkes, das von Alters her für Frieden und Eintracht Eder Völker eintritt, an seinem eigenen Leibe di» schwersten Folgen des Hasses und der DerfolgungsN zu/ erdulden har und schon davunr am meisten berufen j ist, nach Kräften für die Smrkrrng des Bölkerbnnögedankens beizutragen. Die Bölke.vöuadligen, von denen emige noch vor der . Konstituierung des Völkerbundes entlstandrn fttib, haben den i Zweck, die Idee des Völkerbundes zu kräftigen und in der breiten Ooffentlichkeit für diesen ZuLrnftSgodanken der Menschheit zu wirken; es sind Gesellschaften, welche keinen offiziellen Charakter tragen, aber an ihrer Spitze stehen in den meisten Fällen Persönlichkeiien vorr. großem pMUschen und sozialen Einfluß, so dag diesen Ligen, <roelche beve'cks in vibrunddrüßig Ländern bestehen und durch einen internarionalen Verband der Völkecbundligen tzusarnmengesaßt werden, eine keineswegs gering zu schätzende Bedartung zukommt. Es sei nur daran erinnert, daß an der Spitze der englischen Völkerbundliga Lord 9iobert Äorl steht, einer der unerschrockensten Vorkämpfer für eindn starken Völkerbund, .bekannt auch als Freund und Förderer der jüdischen Sache und daß zum Beispiel die italierrische Völkerbundliga von dcinr bedeurenden Staatsmann und Gelehrten Senator iRuffiui. reprÄsettt'ierrwird, der wiederholt in Wort und Schrift für die jüdischen Rechte eingetreten ist. Die iniernatröuale Union der Bölkerbundligen ^hält all-- jährlich einen internationalen Kongreß ab, welcher All. den wichtigsten Problemen des BAkerbundeA Stellmvg nnnrnt und sich bereits wiederholt mit Fragen befaßt hat, welck-e die jüdilschen Interessen alss's Unmittelbarste berühren. Da statuten-gelnÄß die in den einzelnen Länderrl bestehenden Volkeübundligen '.rach territorialerl Gesichtspunkten geschaffen silld, muß arlch der interrlationale. Kongreß der Assooiatio-n sich diesen Gesichtspunkt zu eigen machen unv so ist es gekomnien. daß in den von dem Kongreß der Ligen oingosetzten Ausschuß, welcher in die Lage kommt, die Be^ sch werden der verschiedenen Mmderheitekl dem Völkerbund zu übernlitielu, inisotgr. des Mchtvorhandeniseins einer jüdischen Völkerbundliga kein Vertreter der jüdischen Sache seinen Sitz hat, ein Umstand, der sich bereits unangenehm fühlbar gemacht hat, weck der Kongreß der Ligen statutengemäß mrr solche Fragen behartdelt, die ihn: voll einer der Union arlgeischlosseilen Liga unäerbveitet tverderr. Die Statuten der Union sehen vor, daß in jedem Laude mehre« Völkevburddligen von verschiedener Zusamnrens«tzu>ng bestehen können. Im allgemeinen wird vorausgesetzt, daß die in ihrem Lande bestehenden Associationen zulsammenavheiten und' allch für den allgemeinen Kongreß gemeinsam d« dorbereitenden Schritte tun; wo ein Zusaurmenaobecken -infolge der Iuteressenverschi-edenheiten unerreichbar ist. können jedoch die Akinderheiteu eine besondere Berücksichtigung erfahren. Dem Komitee der jüdischen Delegationen wu.rde -beveiiS vor einiger Zeit von der iuwrnationalen Union der BölEer-! bun-dligen, welche über, die Aufnahme, nau-cr Ligen entj schLidet, und die schon infolge der sich ergebenden Prvblome di!» PMOWIiMiiiG der aÄ UnvereckdiMt empfunden hat, nahegelegt, in den verschiedenen LäM?:'. jüdische Böl^rbundl-igen ms Leben zu rufen und auf solche Wesse der Fudenheit die Möglichkeit zu schaffen, in der Union und auf ihren Kougressclr divekt vertreten Kr sein. Es entspricht durchaus der jüdischen Auffassung, daß die Juden dem Volkerbundgodanken mit der größten Sym» pathie gegetM.bevstehen. Es handelt sich rmnmchr darum, durch die Schaffung jüdischer VoAevbulldligen diese jüdische Stellungnahme für Frieden, Menschenrecht und Völlerversöhnung in eindeutiger und Offenkundiger Weise zum Allsdruck zu bringen, außerdem aber ist die SchaMug jüdischer Bölkerbundligen für das Judentum von besonderer Politischer Wichtigkeit, weil sich hier zum «.rsten Male die auch voll Premrinenter tlichssüdischer Seite herbeigÄvunschte Gelegenheit ergeben wird, die jüdischen Interessen im Rahnren einer bedeutenden und anerkannten internationalen Bereinigung behandelt und vertreten zu sehen. Cs ist zu hoffen, daß der Appell des Komitees der Müschen Delegackonerr in Balde die gekwünschlen Resultat Eiligen wird und es kann keinem Zweifel imterliegen, -daß die Scha-fflmg jüdischer Bölkevblmdvevein'igUllgen ebenso der Idee der menschlichen Verbrüderung dienen wird wie diese ein wertvolles Vtittel des JltdeniunlS im .Kampfe um sein D»st'in-?r?cht bilden werden. Bor dem Sturz ♦ London, 11. Dezenliber. (SpeKiaRk'.enft der „Wieu-n Morgenzeiiung".) B a l d w i n wurde gestern vom König in Audienz empfangen, doch hat er ihm n i ch t, wie erwartet worden war, bei dieser Gelegenheit seine Demission überreicht. Man glaubt, daß schorr das neue «kanstru-ierie Ministerium sich den: Parlament -in der Wede.reröffnlrngs sitzung am 8. I ä n n e r dovstellerr wird. Ba'ldtvin will, wie es heißt, es dem Nute <l.ause überlassen, ihn durch orn M i ßtrauensvotum zu stürzen. Die konservativen Kreist, die diese Lösung ibejürlvorten, wollen den -beiden Dppositivnsparteiell die BerarUvortung für -stell Regievu-ngswechse! zuschieben. Stürzt Ba.'dwin im Unterhaus dltrch ein Miß irauensvotunl der Liberalen und der Arbeiterpartei, so sind nach Ansicht dieser konservativen Kresse die Liberalen und die Arbeiterpartei gemeinsam ver sassungsrechtlich verpflichtet, ruit einer Kcalitiort oster auf Grund eines ArbeitSübereinkomnlrns die Regierung zll bilden. Diese Komprom-ißform findet m weiten Kreistrr, wie der „Star" berichtet, lebhaften Auklang, Von Politikern hat sich bisher nur Ü u sr e n C h a m b e r l a t n gegen diests Kompromiß ausgesprochen. Unter dem Einfluß der „Times" unfr des „Daily Telegraph", die sich heute morgens im Aufträge der konservativen Hochfinanz mit größter Heftigkeit gegen eine Berufung Ramsay Maedonalds ausgesprochen hatten, ist eine organisierte Revolte gegen die von Baldw-n geplante. Preisgabe der Regie rungsge wall in Gang gelsetzt lvovden. Einer der Führer der Reaktion, Sir William Bull, hat für morgen eine Versamm-lung derjenigen konservativen A?tgoor-dnrtcn ein'berusen, die gegen einen Verzicht auf die Regiewugsgc)oalt Stellung nehmen wollen. In Kressen der Arbeiterpartei fragt man sich, ob du Partei, -die bei dcn Mahlen 190 Sitze erzielte, nunmehr dir Regierungsbildung zu übernehmen ha^be. Ramsay M a edonalst. der Führer dcr Arbeiterpartei, hat -bereits seinen Stan-dpurckr ü-be.r allr schwebenden Fragen der inneren und äußeren Politik bekanntgegeben. Trotzdem hält inan es für lvenig w'N'hrscheinljch, daß der Ko-.iig ihn mit der Bildung des Kabinetts beauftragen werde.' Gestern wurden fünf weitere Wahlergebnisse bekannt. Für die Londoner Universität würde ftet konservative. Kandidat Sir Syftey Rüssel Wells gegen den liberalen Kandidaten Pvof. Pollard und den Arbeiterkandidaten, denr br" kannten Romanschriftsteller H. G. Wells, gewäblt. Tvür di« übrigen vier Hitze wurden ein Kvnse.voati^v! . - MMBk,!'!