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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-11 · Heft 1732 (11.12.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1732 (11.12.1923)
Date
1923-12-11
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1788 Wien, Dienstag Lelegiertentag der Gesamtverbandes Mischer Studenten „AudLa". Am 1. und 3. d. tagte hier der Delegiertentag der jiddischen Studenten. Der ausführliche Bericht deabtretende u Präsidenten Lifczis gewährte Gmblick in den schweren Kampf, den die jüdischen Studenten mit der ökonomischen Not und mit dem Hochschulantisemitismus zu führen haben. Das Traurige ist, daß so mancher Zweig der sozialen Fiivsorge des Gesamtverbcmdes infolge Geldtwangels wird a b g e b a u t werden nrüssen. Der Verband inivd nicht in der Lage seilt, die Krankensürsorge, den Darlohensfonids und die Mensa-Freitische auf der bisherigen Höhe zu galten. Ausländische Freunde verwerfen den Verband Mts die stabilisierten Währmigs- und Wirtschaftsverhältniss« des Landes, dessen Judentum nunmehr die Pflicht :)it erfüllen hat, die jüdischen Studenten Oesterreichs öu8 Eigenem zu unterstützest. In der Debatte zeigte sich der feste Wille des Delcgiertetrtages, dem Msamtvevband und seiner Exekutive, 'dem Hochschulausschusse, auch weiterhin den Charakter einer apolitischen Organisation zu verleihen, die, lediglich auf national-jüdischer Grundlage aufgebaut, rein sachlich, ohne parteipolitische Färbung, die schwierigen wirtschaftlichen Fragen der jüdischen Studentenschaft zu lösen hätte. Einmütig verurteilte der Delegiertentag in einer cwyu jr. Resolution die anl'^mitischen Hochschule xzessc, die den wissenschaftlichen Betrieb stören, die Entrechtung eines Teiles der Höver zum Zweck haben, und die Formen annehmen, welche der alten Ku^urstätte unwürdig ÜnL und il)t Ansehen cnlfs schwerste schädigen. Die jüdische Studentenschast ist entschlossen, mit allen zulässigen Mitteln diese Bestrebungen zu bekämpfen. Hüter anderem wurde der Beschluß gefaßt, alle Institutionen des Hochschulausschusses von nun ab an Samstagen ruhen zu lassen. Mit Dankbarkeit gedachte der Delegiertentag der moralischen und materiellen Unterstützung, die ihm verschiedene Persönlichkeiten und Institutionen zuteil werden ließen. Besonderer Dank wurde den Herren Obevvabbiuer Doktor C-hajes, Prof. Dr. Braun, Herrn Paul KarpeleS sowie der .Israelitischen Külwsgameirlde, der Ällliance Israelite und der B'nai B'rithloge votiert, ferner der Aerzkeschaft des Rothschild-Spitales, der Menoriah (New- Dork), dem War Bictims Fund (London), European Students Relief und der jüdischen Presse. Zum Schlüsse wurde ein neuer Hochschulausschuß, bestehend aus den Herren Dr. Bettelheim (Präsident), Akzin, Friedländer, Steinig und Zilz, gewählt. 8in schwerer Unfall s» der Pratrrstrahe. Dirrch ei« heraHstürzendes Gesimse getötet. Gestern Vovmittags ereignete sich in der P r a t«rst-raße ein schlw-crer Unfall bei Äcan eme Frau den Tod geinu'dem haf. Gegen HM bi izhr sahen Paffanten eine 8 tere Frau iu Bcaleitunig mehrerer Kinder, deren Anstich! s- Person sie zu smu schicu, durch die Pratenstraße gehen. Von de>nr Ha-utfe Nr. 59 löste sich aus einem Stockwerke plötzlich der untere Teil des Güsinrfes los und stürzte aus die Straße. Di« oben die Stdlle pasfieronide Frau wurde gelassen und am Kopfe derart schwer vorletzt, daß sie be» mutzHos lZusa»m>meichtürKe, während die Ktimder auSemanderstoiben. LVache eilte hcvbs'r, man mußte infolge d.>8 Telephcnrstreikes mit der Straßenbahn zur Rettung?- g«selt'scha>jt fahren, um das SawitÄlSanto zu alarmieren, doch 'konnte der Jn'jPMionsavzt rmr mehr den E intri t: de s Todes Wstellen. Die Frau Halite eine Zertrümmerung der Schädelbasis erlitten und war binnen wenigen Minuten verichicben. Man tvug die Leich: in die nahe gÄvgeuL Hauseinfahrt, von wo siir daun in die DoteiMmmer am Ta!bor gebracht würbe. A>m Unfallsorie fand sich alsbcM eine Kommission des Kom«m>rssar>iates Leopodstabt -viu, die tan Tatbestand urcsirah-m und auch das Stadtibaavomt >'m Kemrtnis setzte. Die Identität der Toten ist noch nicht sestgeistellt. Der Vorfall hat vichges MHclM hevvorFevutfen. Di« Erhebicn>m find im Fuge. * Professor Gottheil 6Y Jahre alt. Aus Nc-sr-chock met'bet I. T. A.: Professor Richard Gottheil, seit 87 Jahren Lehrer an der Universität Columbia, wo er jetzt das Lehramt für semitische Sprachen inn« hat, beging dieser Tage seinen |>0. Geburtstag. Professor Gottheil wurde im Jahre 1862 in Manchester geboren. Im Jahre 1898 war er Präsident der amerikanischen zionistischen Bereinigung. * Baal Machschowes schwer erkrankt. Der bekannte jüdische Schriftsteller Baal Machschowes ist, wie uns berichtet wird, seit längerer Zeit schwer krank. Bis vor kurzem t«sand er sich in Behandlung in San Remo, von wo er jedoch Über Anraten der Aerzte in sein« Heiuitsstadt Kowno znrüügebracht wurde. * Der zehnte Todestag Dr. Mlhelm Bachers. Aus Budapest wird uns tz? richtet: Dieser Tage wurde im.hiesigen Äarchesräb binerseminar die zehnjährige Gedenkfeier für den berühmten Bibelforscher und Rektor des Seminars. Dr. W'ilh. Bacher, gehalten. Es fand ein Festgottesdicnst statt, worauf in einer Twnewersammlnng die BeEtu-wg des allzufrüh verstorbenen Gekehrten gÄvürdiigt wurde. Die Feier schloß mit emenr Besuch des Grabes Dr. Bachers. Professor Bacher wurde r-uch vorn Ausland als der größte Bibebforifcher seinerzeit an'r-- kannt . Ebenso bekannt war er als Orientalist, Philologe, Literaturhistoriker und als Forscher der persisch^jüldischm Literatur, auf welchem Gebiete er fast einzig dastand. In seinem monumentalen Werk über die Agcidcch gab er ein treues Bild der pragmatischen Geschichte der Tanarten nnd der Amoräer. Die dre^ Haust steile Idieses Werkes sind: die Agadah der Tanaiten, die Madab der paMmonisischen möd die der babylonischen Amorä-!'?-. ststn?- Wiuvder gvenzeniden Produktivität verdankt Wiener Morgenzeitnng. 11. Dezember 1928 Mitteilungen aus dem Publikum. I Seite S Statt Einladung,«n! Herr und Frau Emrelmunn geben hfemit bekannt, dass die TßAlllING ihrer Tochter (Uttel mit Herrn Jakob Greizerstein morgen Mittwoch den 12.Dezember 1. J. um 3 Uhr nachmittags in der Schiffschul, II, Grosse Schiffgasse’ stattfinden wird und laden alle Verwandten, Freunde und Bekannten höflichst ein grosse Häeihnaditsokkasion in JL« den neuesten Pariser ^Modellen %aborstr. 1 cWien, //, c&aborstr. / ciA3izimscricruci Josef Ehrlich 1. ROTGASSE 3 * MODERNE TÄNZE 277. Kunstanktion von C. J, Wawra Wien, III., XiOthringaistiaaxe 14 Versteigerung von Gemälden moderner und alter Meister Miniaturen und Kunstgewerbe aus dem Nachlasse von zwei Wiener Sammlern und Privatbesit; sowie Bestände aus dem Nachlasse des Malers F.Eybl Hßists Dienstag den ll.und Mittwoch den 12. Dezember ab 3 Uhr nachmittags im Saale der Kunsthandlung £, J. Wawra, UI., Lothringerstrasse 14 immmmmmmmmmmmmmma AUFRUF! Schutze« Eure Kinder vor Halskrankhelten Sie Mnnen das Bicher.vo beugen, wenn Sie ihnen f%s Eat.SchweizerHus!en|iastillen g^b°n. Unentbehrlich fDr Jedermann, insbesondere für Kinder. Verlangen Sie in allen einschlägigen Geschäften Gratisproben Goneralrepräseiitanz und Grösster KarnSoB & 65ück awBBB Wien, V., Zentagasse 3f Tel* 57-2-30 mn Kultusu. Justiz-TaSare n. Barette erha’ten Sie vorrätig oder nach Mag. bei der bekannten Sperialfirmn RUDOLF GOLDITEIN, Grosses Lager feiner Stoffe für Masibeeteilungen Tai.4B-e.29 WIEN,II.TABORSTRASSEM Bagr.»es 1V3 „Wlenea 7ss II., OBERE DONAUSTRASSE 91 Grtfggtei streng ^^^-JRestawrant unter Aufsicht des Eurw l^ahhinafs der Scliiffschul reMMMiigs .81 NSW. V». Burgg Berufütleldprfabr^k 9 Zur Vermeidung von Itr- & tuinein und Irreführungen wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht, dass das Geschäft de, Hem. TOfilöS GlÜtK, ItllltUM-IUlSStSI». XX.. WBllensteinsttaae 58. Adas Jieroel stand u. auch derzeit nicht unter dieser Aufsicht steht Das Rabbinat der ADAS JISKOEL die Wisiettschaft 15 Moste Werke und mehr als 600 wissenschast» üsienliche Älchandlungen. Er »var Mitarbeiter von iS Wls schädlichen sstilschristeu. Redakteur und einziger Rvv'isor der großen New-Uorltor ./Jewish EnetMopvdia". Seine Werte erscheinen in hebräischer, ungarischer, deutcher. franMischer, eng-- lisch«r und, ibalienischer Slprache. Ihm verdankt die ungarische Kulturgeschichte die ungarische Uebersetznng der Bibel aus dem hebräischen Urtext. * Zur Frag« der hebräischen Lehrkurse. Herr Rabbiner Dr. A. Ka m iuka schreibt imS: Die Zuschrift des Herrn L. Moses in Ihrer Nfummer vom 7. d. berührt eine schmerzliche Wunde, die so weit verbreitende Unwissenheit im Häbräischen. Nun können Mar im Bet'h Hamidrasch in der Ferdinandsstraße wenigstens von den Bibelvorträgeik auch Juden mit geringen Vorkenntnissen profitieren, aber systematische Kurse für die Jugend sowie auch für Männer und Frauien, die Bibel und jüdische Geschichte lernen wollen, sind unerläßlich. Ein großer Fehler ist äber, daß die leider (wenigstens für unentgeltliche Kurseviel zu wenig verfü'gbaren Lchrkräste »richt ökonomisch verwendet werden. Ich halte außer den Vorträgen im Beth Hamidrasch allwöchentlich Samstag abends im Verein Erez Israel einen Bld.'llurs, der frei zugänglich ist; aber zur selbe» Zeit finden 'bei Misrachi in der Praterstraste Vorträge statt. Ebenso wollen der Habräische Mub und andere Vereine für kleine Kreise eigcne Kurse schaffen und suchen vergebens geeignete Lehrkräfte während eine Vereinigung der verschiedenen Zrrkel eim Antemteilung ermöglichen würde, bei der jeder Kurs stärker freguentiert wäre und mehr geleistet werden Wmrte. * Palästina.Abend im Klub Wiener Spaniolen „llmone Espanola". Der Klulb W-iener Spaniolen „Union« Npauolo" veranstaltet« in seinen .Mubräumen (HotÄ Continental) einM Gesellischaftsabend. welcher der Erörterung jüdischer Probleme gewidmet war und einen sehr besriedi-genden Verilaus nahm. Der Abend wurde durch eineu Vortrag der Frau Rachel« Soser eingeleitet, tvelche in eindrucksvoller Art das Palästina- Werk besprach, in knappen Zügen die Leidensgeschichte d^S jüdischen Volkes seit der Austreibung aus Spanien entrollte. tzaS neu« Leben in Palästina schilderte und k>ie ungeheure Bedeactung der Mischen Heimstätte für die Juden aller G-aluWänlder uachwies. Es ergriff sodann Herr Zwi G a r 1 i, ein Mischer Schlosier aus Haifa, der sich vorübeM'hend in Wien befand, das Wort. Ebenso interessant wie >der feine Charaikterkopf dieses Mannes ist sein Lelbenslauf. Ehemals Arbeiterführer in Bulgarien. kehrte er dem Land« und der Part«i den Rucken, getriobeir durch die Erkenntnis, daß der Internationalismus der sozialistischen Partei vor den Juden halt-inache. Cr wandte sich aus gut Muck nach Palästina und gehört heute zu jenen Männern. welche ihren Zionismus in Palästina erwerben und sein« Botschaft Von dort zu uns vringen. Das aMlühcnide jüdische Leben, die Atmosphäre echter Freiheit in Palästina haben sein« Beaeisterun-g entfacht. Der stärkste Agitator s-ür Palästina sei daS Land selbst. DeShälb sollten die Juden bei allen Gelegenheiten Palästina zum Reiseziel wählen, und Iver nicht schon als Zionist hinkäme, würde zweifeMoS als Zionist heintkehren. Herr Rabbiner Ovadia betonte den großen Wert, den die werktätige PaMina-Atzbeit so schlichter und von edelsten Motiven durchgsühter Männer wie Zwi Garti für die jüdische Zukunft habe. Ter Präsident des Vereines Jchuda Halevy. Herr Coenea. gab seiner Besriediaung über das Eindringen zionistischen Geistes in den Klub „Union« Espanola" Ausdruck. Unter dem nachhaltigen Eindruck der vorauSgegangenen Rehen wurde «in Damenkomitee, bestehend aus den Domen Sslma Cohen. Juli« Beraha. Jeanette Cabilio, RebeÄa Somekh, Wher Coenea und Sophie Behmoaras zwecks Cchasifung eines Pa<lästino-R«is-öfonds und Initiierung der Palästina-Apbeit gebildet, das die erste Spende von Herrn Zwi Garti entgegennahm. Diese vorbildliche Förderung -der zionitstilschen Artbeit macht dem „Union« Ei'pa>nola" und ihrem Präsidenten. Herrn Mosco Galimir. Ehre. * Kinder ausS Land. Man schreibt unS: Msährlich eilen, vom Juni angefangen, zahlreiche jüdische Mütter von Stelle zu Stelle, finden aber bei der geringen Anzahl jüdischer Erholnngsheiim keinen Platz mehr für ihre Kinder, dcnen sie gerne einen Monat Ferienerholung auf dem Lande beschaffen würden. Seit 1. Dszsm^ber Können nun durch di« Clternvcreinigunq jeder Schule Spargelder für die Sommererholung eines KindeS, wöchentlich mindestens 10.600 K., erlegt werden. DaS Geld wird verzinst und nur zu dem angegeibenen Zweck - ausgefolgt. Es wurde nun die Beobachtung p-emacht, daß sich ausfallend wenig jüdische Familien dv.ser Einrichtung bedienen. Es ist vielleicht nicht allen klar, daß die Wahl des Sommer« erholungKheimes den Eltern überlassen bleibt. Werden möglichst viele Kinder, die aus ein jüdisches H?im reflektieren, die für dr« Sicherung eines Platzes notwendigen Mittel mchgelbracht haben, dann werden auch genügend viel jüdische Erholungsheime erstehen. * Die Sprachenfrage in der Ukraine. Die Sprachenfraoe in der Ukraine ist endgültig geregelt worden. Als die beiden offiziellen Landessprachen wurden Russisch und Ukrainisch bestimmt. Bisher zählte auch Jüdisch zu den offiziellen Sprachen. In den Elementarschulen wird die Hauptunte-rrichtssprache Ukrainisch sein, nur in den Bezirken, wo die Mehrzahl der Bevölkerung nicht ukranisch ist, soll als Unterrichtssprache russisch, jüdisch, polnisch oder deutsch, je nach den gegebenen Verhältnissen gelehrt werden. * Erschwerung der Einreise nach Argentinien für russische Emigranten. Der argentinische Konsul in Warschau erhielt von seiner Regierung die Jnsttuktion, die Ausgabe von Einreisevisen nach Argentinien für russische Emigranten einzustellen. Eine Ausnahme soll nur für diejenigen russischen Staatsangehörigen gemacht werden, die mindestens fünf Jahre in Polen wohnen und in der Lage sind, ein moralisches Führungszeugnis über die letzten füns Jahre beizubringen. Für polnische Staatsangehörit^ bleiben die bisherigen Einwanderungsvorschriften in Kraft. (Jta.) * Polnisch obligat Hebräisch nicht obligat. .Dieser Tage Schulörgänisation bisher in Ostgalizien über zphn Volksschulen, elf Kindergärten und neunzehn Abendkurse verfügt. In allen diesen Schulen ist die Unterrichtssprache Jüdisch, Polnisch ist obligat, hingegen wird das Hebräische als nichtobligater Gegenstand (!) gelehrt. * Antisemitische Exzesse von deutschen Reichstvehrleuten. Die Leipziger Zeitungen berichten über einen merkwürdigen Fall, der sich dieser Tage in Leipzig zugetragen hat. Zwei lüdische Kaufleute in Leipzig, die an einer Haltestelle ans die Straßenbahn warteten, wurden von zwei Reichswehrsoldaten angerempelt, die die Worte fallen ließen: „Hier stinkt es nach Juden! Fort, Judensau!" Als die beiden Beleidigten wegen dieser Aeußerung protestierten, setzte einer der Soldaten seme Browningpistole einem der beiden Zivilisten auf^ die Brust, der andere Soldat versetzte ihm einen Schlag auf die Nase, daß er blutüberströmt zu Boden fiel. Nun ergriffen di«; Bedrohten die Flucht, sie wurden aber von den Soldaten eingeholt und mit Fußtritten bedacht. Die Soldaten ergingen sich in'Drohungen, die beiden Juden zu e r s ch i c fte n. Diesen gelang es, auf einen in voller Fahrt befindlichen Straßenbahn wagen zu springen und so den -n enlrnnwn. C90C 040

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