Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1731 (10.12.1923)
- Date
- 1923-12-10
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. Vm M«n, Moniag Stattet Morgenzettung. 10. Dezeinber 1923 WtK 0 iteut werden. Die Erzählung von den jungen Hnnden nimmt der Vater vielleicht -um Anlaß, um dem Sohn zu erläutern,, haß diese Dkre lebende Junge zur Welt bringen. Die Inngen wären uvfpviinglich wohl auch in Eiform cmsgebrütst, aber es bestünden keine Schalen, weshalb sie im Äetbe lange Zeit herumgetvagen werben. So wäre langsam die BerMitt. lung zun: Werden des Menschen gefunden, der gleichfalls von der Mittler unter dem Herzen getragen werde, bis er zum Gebären reif fei. Die Mt dev Pubertät ist besonders für Mädchen gefährlich. Die Mutter darf nicht warten, bis das Mädchen zu fragen beginnt, sondern sie muß selbst zu sprechen anfmrgen. Eine ernste sachliche Aufklämng durch die Mütter oder dir Tante wird das Kind leichter über die Klippen hinwegbvingen als die Einflüsterungen durch unreife Mitschüler. DaS Mädchen darf von der periodischen blutigen Ausscheidung nicht überrascht w-wden, es muß erfahren, daß dies ein normaler Vorgang ist, der notwendig sei, wie dje anderen Stoffwechselausscheidungen, von penen man nicht weiter spricht, obwohl jeder ihnen unterworfen ist. Man muß den Mädchen die Schäden der Erkältungen, der übermäßigen Bewegungen (Tanzen, Sport) in dieser Zeit klar machen und sie zur. größten Reinlichkeit anhalten. Die Aufklärung des jungen Mannes tvird entweder der Vater selbst oder der Hausarzt übernehmen. Der Jüngling wird insbesondere vor den geheimen Lastern gewarnt tvevden. Wie die Diere die Reifezeit abwarten, bevor sie sich paaren, so sollte sich der junge Mensch vor dem 20. Lebensjahr, da er früher nicht geikräftigt genug ist, des LiobeSgenusses enthalten. All dies sollte bei passendem Anlaß oder bei Anblick einer Schwangeren in freundschaftlicher Weise geiklagt, aber ja nicht in dozierendem Tone vorgebracht werden. Denn das Wichtigste bleibt, daß die Eltern das Vertrauen des Kindes genießen und als dessen Vertranter und Kamerad, nicht aber als strafende Anfsichlspevson gelten. DaS Gefährlichste ist Heuchelet und Geheimnistuerei in diesen Sachen. Je unschuldiger ein Mädchen ist, desto leichter, kornmt es zu Falle. Wie wvit die Aufklämng gehen soll, das hängt von dem. Charakter der Kinder aib. Bei leichter Veranlagten wird man weiter gehen und auf die großen Gefahren aufurerksaur machen müssen, dir bei frühzeitigem Umgang mit den AnderSgeschlechtlichen drohen. Man wird nicht unchin können, auch ein ernstes Wort über die Geschlechtskrankheiten zu sprechen. Wenn man steht, wie ganz Jugendliche bereits vom Tripper- und Syphilisgift so schwer geschädigt sind, daß die größten Gefahren für ihre Gesundheit und ihr Leben bestehen, dann muß man sagen: die Aufklävimg kann nicht früh genug geschehen. Besser zu früh als zu spät. DaS verständnisvolle und schonungsvolle Entschleiern natürlicher Vorgänge birgt irichts Unsittliches in sich. Durch die Aufklärung wird die Jugend zur Selbstwehr erzogen und vor unglückliche Zufälle geschützt. Nerrllicher Fragewsten. D. S. 1. Die normale Körpertemperatur ist unter 37 Grad Gelsius in der Achselhöhle. 2. Sie können Lebertran roehmen, ohne eine besondere Diät einhalten zu müssen. 3. Wie lange man sich in dielsem Zustande öffentlich zeigt, ist Ansich'.s- und Geschmacksache, falls nicht anderweitige ärztliche Vorschriften bestehen. — Impfen. Lassen Sie das Kind nach dem vierten Lebensmonate impfen, wenn es gesund ist und gut gedeiht. — K. L. Der Leistenbmch wird im allgemeinen nicht vor dem zweiten Lebensjahre operiert, falls nicht besondere Umstände dazu zwingen. (Einllemung.) — Keuchhusten. Luftwechsel ist überslüWg.. Biel Aufenthalt im Freien ist die Hauptsache. Ter Verlauf läßt sich wenig abkürzen, wohl aber mildern. — Lazar. I Myom ist eine Bindegiowebsgeschwulst. Wein: keine besonderen Beschwerden bftehen, ist Operation nicht notwendig. Es bildet sich die Geschwulst oft von selbst zurück. ■BBBH Die letzten Spiele der Herbstmeisterschaft. Für die Feiertage waren Mai Meisterschaft sspielle a>ngeseht, von denen äbvr nur das Mischen Amateure und Ostmark zu Ende geführt werden konnte. Das Treffen Hawcch—ÄieNna wurde zur Pause abgebrochen, da Schiedsrichter Komar sich zur Halbzeit verletzte und nicht mehr a n treten konnte. Bemerkenswert ist der Sieg des S. C. Hazair in der Meisterschaft der vierten Klasse Gndost über Berit-as, da der Mische Verein nun, -nach Verlustpunkten gerechnet, in die Führung gelangte. Nach-' stehend die Berichte: Hakoah—Vienna 1:1. Die zweite, als Freundschaftsspiel geführte Spielhälste endet 3:1 für Vienna. Krieau, 10.000 Zuschauer, Schiedsrichter Ko mar (B rau n). Ha ko ah: Duldig; Gold, Pollak; Molnar, Guttmcmn, Kerr (Kraus); Katz, Grünwald, Heß, Schwarz, Neufeld. Vienna: Paczista; Blum, Rainer; Senffert, Chrenka, Kurz; Kargl, Fischera, Horeys, Höß, Seidl. Die Hakoah hatte gestern einen recht schwachen Tag, Waran die ungewohnte Mannschaftscmfstellung Schuld gewesen sein mag. Da dazu noch die Vienna bedeutend besser spielte als in den letzten Wochen, ist das unentschiedene Ergebnis nmnerhin als günstig zu bezeichnen. In der Pause, als die Mannschaften das Spielfeld verließen, fiel Sa-iedsrichter Komar, der das Spiel bis dahin sehr gut geleitet hatte, in eine Grube, die in der Sprungbahn auSgehoven ist, und verstauchte sich einen Fuß. Da nach den Nege'kn ein Meisterschaft^- kämpf nur von einem Schiedsrichter geleitet werden darf, konnte das Match nach Halbzeit nur als Freundschaftsspiel fortgesetzt werden. Herr Braun besorgte in gewohnt sicherer Weise die Leitung deö Kampfes. Merkwürdigerweise wurde nun, obzwar es nicht mehr um die allein seligmachende Meisterschaftspunkte ging, bedeutend schärfer gespielt als vorher. Bis zu dem Unfall Herrn Komars war der Kampf völlig offen. Die Hakoah bot eine ausgeglichene Leistung, ohne aber die zuletzt gezeigt« Form erreichen zu können. Im Angriff war Neufeld wie gewöhnlich der Beste. Er gewann jeden Wettlauf mit Blum um viele Meter und brachte den Ball immer wieder nach vorne. Schwarz erwies sich ebenso wie früher bei Makkabi (Brüiin) als ausgezeichneter Techniker, der lwber viel Spielverständnis uub einen guten Schuß verfügt. Was ihm aber fehlt und für den jüdischen Verein am wichtigsten gewesen wäre, da außer Nenfeld keiner seiner Stürmer diese Eigenschaft besitzt, ist Wucht und Durchschlagskraft. In dieser Hinsicht ist ihm Häusler, obzwar auch er 'kein harter Spieler ist, entschieden überlegen. Grünwald hat endlich seinen Hang zu überflüssigen Spielereien abgelegt uub gefiel recht ßut. Heß bot eine Durchschnittsleistung, Katz kann laufen. In der Deckung übertraf Guttmann seine Nachbarn Kerr und Molnar bei tveitem. Kerr ist nicht schneller geworden, doch erspart er sich, durch seine Routinch.uno sein Placierungsvermogen den größten Teil der LcmsaMeit. Molnqr spielte nicht Mmer stllrem. Gold war die Stützt der Verteidigung und half in der Deckung öfters aus. Anch/Pollak hielt sich sehr gut, spielte aber derb. Duldig hatte keines qutcu Tag. Die Vienna wurde durch die Mitwirkung Chrenkas. der von seiner Knochelverletznng ganz hergestellt ist, bedeutend verstärkt. Dre Halvesrerhe, m der auch Kurz und Senffert gute Leistungen boten, war auch der stärkste Mannschaftsbeil der Doblwger. Blum war sehr schwach, hingegen ist Reiner ebenso wie PacEa m ausgezeichneter Verfassung. Im StNM waren Seidl, Fischera und Hoß dre besten Leute. Das Spiel wurde zwar scharf geführt, artete aber im allgemeinen doch nicht aus. Breuna führt die ersten Angriffe, ohne aber dem Hakoahtor gefährlich zu werden. Hingegen dringt Neufeld unaufhaltsam ms in den Strafraum der Gäste vor, doch meistert Paczista seinen scharfen Schuß. Nun muß SeM wegen eiiror Verletzung abtreten, kommt aber bald wieder zurück. Jri der 25. Minute kommt der rechte Viennaflügel schön vor, Seidl flankt halbhoch und Fischera jagt den Ball aus der Luft unhaltbar zwischen die Stangen. Ein Durchbruch von. Horeys stoppt Pollak regelwidrig an der Strafraumgrenze. Der von Krrrz schön getretene Kraftstoß wird, von Duldig effektvoll abgewehrt. In der 32. Minute gleicht'Katz nach guter Vorarbeit des rechten Flügels aus. In der Pause kommt es zu dem erwähnten Unfall Komars und das Treffen geht als Frieundschaftsspiel weiter. Nenfeld wandert wie gewöhnlich in die Mitte und Heß auf den rechten Flügel. Ueberdies wird Kerr durch Kraus ersetzt. Horeys schießt in der 11. und 19. Minute zwei Tore, in der 20. Minute holt Ncufeld durch einen Freistoß einen Treffer auf. Zehn Minuten vor Schluß schießt Fischcrq das letzte Tor. Erste Klasse. Schon m der fünften Minute bringt Wieser den mit einem schönen, aber keineswegs ruchaltbaren Schuß aut großer Entfernung im Tor Unter. Eine Viertelstunde später ist Swatosch nach einer Flanke von Vecera erfolgreich. In der 31. Minute überspielt Schaffer die Verteidigung und rollt beit Ball ins Tor. Nach der Panse -dauert eZ 24 Minuten, bis Svatosch, von Schaffer freigespie'li, den Stand erhöht. Drei Minuten nachher jagt Wieser einen von Karl znrückspringenden Ball Mischen die Pfosten. In der 30. Minute erzielt Hvjibamr ini, Alleingang bcu einzigen Treffer für feinen Verein, und #r Minuten von Schluß stellt Schaffer das Endergebnis her. Hazair—Bevitas 8 :2 (2 :1). Beer der Held der» Tages. Elektra-Platz. 1600 Zuschauer. Schi-rdSvichte>r Zeleny. Hazair: Beer; MM-ä-ntder, «Seidier; Schwarz, Royn-^. Lutz; PMmger. Tonten, Weitz-wer, MeichfÄÄ. Miß. Mit einer >ausige,zeichneten Leistung «waote-w gestern -Ha-patr der zahlreich vertretenen Mischen >Miortgemeind,? cm «tto konnte einen für die lEndtPlanemmg äußerst wichtr-gen Sieg erringen. Der jüdische Verein steht «nunmehr nach BcrlnstpU'niwn an erffter Stelle «und falls er die ausstelhertden leichteren- Spie^?.' gÄvimten sollte, was «nach der gestrigen Leiftmna. wa!hr«fch-"in!.ich zu erwarten ist, besitzt er in der Herbstmeisterschaft, abgesehen vom effektiven, auch einen moralischen Vorteil für die Kämpft der Fr-ühjahrssaison «auf dem Wege «zur DriMlassigkÄt. . Das hervovstechendjsw Moment des gestrigen Spir-sts, das «zeitweise auf sehr holheinr Nivaau stand, war die Au.fop>fer:u'.g. mit der die jüdischem Spieler gegen den köiip-wlich viel stärEercn, drvb spiellenden Gegtve-r, -kämpften. Jeder Spieler gab >ftin Bestes und deshalb' verdienen alle vollste Anerkennung. Wenn ein Mann besonders hervorgehoben zu werden verdient, so ist es - der Tormann Beer, der gestern eine Leistmm scharf, die auch von «erstklassigen Torleuten nicht überboten werden kann. Was auf das «Tor kam, wurde in sicherster Weife -gehalten und i'eiu Meisterstück vollbrachtls er bei Mweihr zweier Bälle ans nächster Distanz «nach ome>m Covneriball. Er wa-r es, denr HcW-ir den Großteil des Sieges verdankt. GbüchfällA hvrvorraiqend schlug sich dir V-.'rt«ei!diMN!g, die HMes-r!e'.>he rackerte sich -ehrlich ab, sorgde «aber m-chr für lU-n-terstützung der W-erterdvgung ckls des AMvisfes. Diie Siü«rmer srvcmflen die größten Erfolge in den Einzelgefechten, die Kombinatton klappte nur zeitweise, einmal fanden sich aber die Stürmer zu nützlichem Zusammenspiel, dessen Produkt auch der erste Treffer war. Die rreibenden Kräfte waren Prllin«g,er und Torten, Woitzmer X'ief-cxie ein technisch volllkommene-s Spiel und auch die beide>l a-nderen Stüvm'er stamden über dem Durchfchn-iit. Der Sieg war in diesem Ausanaße vollkommen verdient rmd das Prodtirt a'usolpfsrnden.Spieles. BeritzaS i'&clt zeitweise ein «auHgrAeichnetes Spiel, sie brachte-n sich ckbvr selbbst durch ihr lu-tcharves Spi-el «um jede ErfolgauÄsicht. Ihre b^stsn >8eU'te «waren KutzÄ, Jevk und Bast. Beritas versiert igleich nach Abstoß den,Ball. «doch vergeh e>n die HaMiir-iSiüvMLr durch Zölgevn die iChanve. Weißuberschießt. Ein rascher Durchbruch Jerks endet mit knappem Fehlschuß^ Ein Fvoistoß MaWnders wird vom Tornvann ab- -£*!.. Hi>1 (TYVi.tKtiA t. ÄfJilTiSi^trtr\* m-im r^it Vifi. Vereine § Tore ‘ s» rer 'S ‘S. § s "3 L a G G SS;pL 09 N- Amateure , . . . .11 8 2 1 20 10 18 Rapid . .11 7 2 2 36 o<> 16 Simmering . . . .11 6 I 1 24 12 16 Hakoah ..... . 11 o 5 1 22 12 15 Sportklub .... . 10 4 6 — 17 8 14 Vienna. . 10 4 4 3 22 14 12 Wacker...... . 11 3 3 5 18 19 9 Slövan. . 11 3 8 5 18 28 9 Admira ...... . 11 2 '4 5 19 22 8 Hertha. . 11 2 8 6 12 22 7 m. A. F. .11 1 3 7 11 28 5 Osünark. . 11 — 1 10 6 37 1 (In dieser Tabelle ist das 1:1 beriickfichttgt.) Wettspiel Hakoah- -Vienna mit Amateure—Ostmarl 6:1 (3:0). Ueberlegenes Tpiel der Sieger. Amateur-Platz, 4000 Zuschauer. Schiedsrichter Rechhury. Amateure: Lohrmann; Hiltl, Popovich; Geier, Jenö Konrad, Bxiza; Vecera, Swatosch, Schaffer, Wieser, Cutti. Ostmark: «Kail; Weitzeniböck, Weihrauch; Graf, Biber, Jarosch; Hofbamr 2, Weidlinger, Kniz, Hofbaner 1, Meixner. Die Amateure fertigten ihre Gegner mit großer Überlegenheit ab. Die Tordifferenz entspricht auch in dieser Höhe dem Spiewerlänf, da zwischen dem Können der beider'. Mannschaften ein Klassenunterschied bestarrd. Bei der: Amateuren hatte eigentlich rntr die Angriffsreihe Gelegenheit, ihr Können zu zcigeit. Schaffer war nach langer Zeit wieder «einmal mit Eifer bei der Sache und lieferte ein ausgezeichnetes Spiel. Er schoß selbst zwei Tore und schrrf für die anderen Stürmer eine Reihe guter Schrrßgelegenhditen. Wieser war sehr schnell und durschlagskrästig, ebenso Swatosch. Cutti war schlechter als sonst, Vecera der schitvächste Marm im Angriff Die Deckung hatte in Geier ihren stärksten Punkt, Jenö war recht matt, Briza Lot eine Durchschnittsleistung. Die Verteidigung bekatn wenig zu tun. Ostmark war den ausgezeichnet disponierteti Violetten in kaimr Beziehung gewachsen. Mn besten hielt sich noch die Deckung, in der Biber semem Gegenüber Jenö zunlindest gleichwertig war. Jarosch sorgte besonders für den Angriff, Graf mußte eine hall'e Stunde vor Schluß wegen einer Verletzung. anSscheiden. Die Verteidiger wäret, zu langsam, Kail im Tor unsicher. Im Angriff entsprach nur Hofbauer höheren Ansprüchen. gleich ge'lin!gt, suchen sie durch Derbheiten HvWir emKmchüä)- terjr. In eittem Gedränge verschuldet Mailänder «n Häuds, -der Elfmeter führt flum «cnM-öichNcksrr DreGer. Mailänder .revanchiert sich aber, indsm er ^ir HaMr «auch aus vinam # «ineter den zweiten Treffer «errmlgt. Gm Meit-er lElfuckitier für VerÄas wird von Baer bvavouÄS gehaAem. HaKGft 8:1. In der OveÄen HMze-it hat Haqmv amr üchn» Lende «gegem sich — Haufer war ans-gsschlossein «worden — doch dedräWt^ vorerst Bevitas. Ein Durchbruch Weiß vertschojfst MeichßeW» eine «tvtsichere Gelegenheit, die er aber nicht auszunützen vermag. Beritas ist nun stark im Vorteil, da die Hazair-Dtürmer nicht verstehen, den Ball *u halten. In der Mititie «der Weiten Halvbqeit wird Lutz iwMN eines MvinOngigen Vergehens hisMrsjgestell't. ,Jt> der 32. Minute geht Wsitzner öMit durch. iiderMÄt die Osamte Verteidigung und den Tormann und sendet m dar >l«eeve Tor lein. Beer nracht hinlter«ein«an!d!er mehrere gssÄhrl'iche Bälle -unschädlich, einem drittelt Els-meter D .oder auch er «nicht gewachsen, so daß der Stand au-f 3:2 «gebracht WÄd. Glleiich «barauf pf-e«i«ft der vorzügliche Schiedsrichter das iSdisl a«l>. Höchst «erfreulich war die große Anteilnahme der,Mischen «Sportgemeittde, die 'unbedingt -Me Früchte «trapM wird. De« Beweis erbrachte Hazair. t Las Rmdspiei auf dem Hercha-Ptah. E a m s t a g. Hertha—Slovan 2:1 (1:1). " Henha-Platz. 9000 Zuschauer. Schiedsrächter N«eudauer. H e r t h a: Lemenka; Schneider, Solil; Wsolek, Lokwenz. Krenn; Holy, Kalisch, Listopad Ik, Kellner, Listopad I. Slovnu: Hloschek: Blirenez, Becher; Popek, K^l, Benda; Sofska, Listopad, Ptacek, Hanel, Eckl. Beide Mannschaften spielten sehr schwach, was auf di-e schlechten Bodeuvechältnisse Mrückgefüihrt werden kann. Gute Lsistnngen sah inan nur von den Torntännern und von den Verteidigern Slovans. In der 11. «Minute Freistoß gWu Slovan. Listopad Obl einen harmlos anssehenden Schuß ab, Hlosek wirft sich zu früh, und der Ball geht iiber ihn hinweg ms Netz. Hertha erlangt unu ein leichtes Uebergetvicht, aber Kettner und Listopad vergeben wiederholt gute Cl)ancen. Daun ein schöner «Scl>uß Hanels, der von Solil zur Ecke geköpft wird. Den darauf folgenden Eckstoß sendet Ptacek volley ein' (25. Minute). Nach der Pause ist Hertha vorerst offensiv, aber die meisten „todsicheren" Chancen werden von Kalisch vergeben. Dann flaut das Spiel merklich ab, und schon. ha> es den Anschein, als ob es mit einer Rcrnispartie enden sollte^ al« ein Schuß Kettners über den stürzenden Hlosek hinweg der Hrcth.' in her letzten Minute den Sieg bringt. Wacker—Simmering 6: 0. Hertha-Platz. 3000 Zuschauer. Schiedsrichter K o r i t i, W a ck e r: Akaresch; Kolndorfer, Pellet: Klick«, Brinct, Liebhart; Staudmayer, Ntachhörndl, Wann, Röscher, Stach. Simmering: Aigner; Jra, Riedl« Ehrlich, Must!. Baumgartner; Hanswirlb, Danis, Horwath, Mrststcka, Gliwktsch. Das Spiel war schr scharf. Simmering stellte die technisch bessere. Wacker die spieffrendi-gerc Mamtswaft. Das Ergchflis enfftprichi -denr K-ralstavevlMtnis. In der ersten Viertelstunde ist Simmering offensiv.. Wacker beginnt langsam anfzutauen; bei einenr Vorstoß holt sich Aigner den Ball von; Fuße Wanas. Gleich darauf muß er einen plötzlichen Schnß Machhörndls rulschädlich machen. Nun drängen die km besten u. billigsten SffÄ Sehiffmaim II., Taborstraße 48 Telephon 47*1*70 En gTos En cSotaJi