Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1728 (6.12.1923)
- Date
- 1923-12-06
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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m, TT28 WNN, VOMEM Mch S>snr ManVat bk Vevtretumg de-r Ju>dcw ift, auöyeWt werden. 3. Die jüdisch« BevölEerM verlangt' von der Regierung, daß sie gegen die im Mandat festgesetzten Rechte der Juden, wie das Recht de.r Sabbatruhc und der Beobachtung der jüdischen Feiertage durch die jüdischen Beanrten und RogievimgAantzestellten. auf Pei-nen Fall verstoße. ' 4. Im Hinblick auf die schwere wirtschaftliche Lage des Landes und die alle Arbeiterklassen betveffelvde B eschäftigungslosigkeit ersucht die Versammlung die jüdischen Stadttzerwaltungen und die Gemeinden, wo irgend möglich, Juden zu beschäftigen, ferner eine Beschleunigung der öffentlichen Arbeiten zwecks Verminderung der Zahl der Arbeitslosen zu Le- >wirEen. 5. Die Versammlung sieht es als eine Pflicht der jüdischen Bevölkerung an, einen besonderen Fonds für die Arbeitslosen zu schaffen, und fordert alle Inden auf, Beiträge zu diesem Fonds schon für drei Jahre voraus zu leisten. Die Elektrizitatsbelieserung von Liberias. Für den Umschwung im Verhalten der verschiedenen palästinensischen Stadtgenieinden zum Rutenberg-Unternehmen ist charakteristisch, daß dieses z. B. bei den vor kurzem geführten - Verlhandlungen msi der S'adtvertvaltung von T i b e r i a 8 aus keine Gegnerschaft inehr gestoßen ist. S-Wvohl die christliche als auch die arabische Bevölkerung hat den Rutenbergschen Vorschlag der Glektrizirätsbel^iesernng der Stadt mit Freuden begrüßt.'Die Strompreise für die Stadtbeleuchtrmg sind äußerst niedrig gehalen. Die arabischen Mitglieder der Stadtverwaltung erklärten Ing. Rutenbevg, daß sie chm bei Dnrch- Mrnng seiner Pläne soweit nur irgend uw glich behilflich sein wevdm. Nur um nachträgliche Rekrrminativnen zu vermeiden, wollen sie, obwohl der vorgaschlagene Strompreis ein sehr niedriger ist, sich doch ncch vor Abschluß des Vertrages mit der VeMk-erung beraten. Zu diesem Zweck wurde vorgeschlagen, eine allgemeine Versammlung von Notabeln und Kauslenten einzüberusen. damit diese ihre Meinung über die Vertragsbedingungen äußern. Ing. Nutenberg muckt bereits alle Vorbereitungen für die Durchführung dieses großen Planes. Aundschau. Lord George über den Mkerbund. London, 5. Dezember. Lloyd George erklärte in Beantwortung von Fragen, die an ihn vorn Vollzugsatlsausschuß 'des Walliser Nationalrates der Völkerbundveremigirng über seine Stellimg zürn Völkerbund gerichtet wurden, er habe auf der Friedenskonferenz in Paris die Entschließung eingebracht, die zur Gründung des-Völkerbundes geführt hat. Er brauche aber kaurn zu erklären, daß er ein eifriger A n h ä n g e r der Völkerbundpolitik als der wirksamsten Methode sei. internationale Streitigkeiten zu regeln. Bezüglich der Reparationsfrage erklärte Lloyd George, als Prermemtinifter habe er der französischen Regierung vorgeschlagen, die Frage der Reparationen au den Völkerb u u d zu verlveisen. P o i n c a r e ha>be es a b g e l e h n t, diesem Beschluß zuzustimmen. Später habe er dasselbe der Regierung Bonar Law dringend nahegelegt. fei aber auch hier auf Widerstand gestoßen. Bezüglich der Frage eines u m s a s s e n d e n B ö l k e r b u n d e s, der sobald als miWch alle Nationeil ein schließen sollte, antwortete Lloyd George, er l-abe den «damaligen deutschen Kanzler in Genua a ufg ef o r de rt, dem Völkerbund b e i z u t v c t c n. Die britische R c g i e r u tt g, deren Haupt er (Lloyd George) gewesen sei, habe das Angebot gemacht, einen deutschen A ntrag aus Aufnahme in den Bund jederzeit zu unterstützen. Es sei weiter wesentlich für die Leistungsfähigkeit des Völkerbundes, daß die Ve re i n igte n S taat e u von Ame rika M itglied werdem Die amerikanische Präsidentenwahl. Kandidatur Coolidges. Washington, 5. Dezember. (Tel. d. „Wr. Morgenzeitung".) Dkd Freunde Coolidges teilen rnit, daß seine Kandidatur für die Präsidentenwahl in den nächsten Tagen veröffentlicht wird. C o o l i d g e hat bis jetzt als Rivalen den kalifornischen Senator I o h n s o n. Coolidges Botschaft. Washington, 5. Dezember. Gillet wurde henfe zum < r (i | ü b c n t -c n des Repräsentantenhauses wiedergewählt. Das Repräsentantenhaus wird morgen zur Entgegennahme der Botschaft des Präsidenten Co oliv ge zusommeutreten können. Die russtscheu Gelder für die französische Presse. Paris, 8. Dezember. In der „H umanit c" beginnt ^ule Boris S u w o r i n mit der Veröffentlichung von Do k um e it t c« aus den Archiven der chemaligen zaristischen Regierung. In der heutigen Nummer iverden Briese des bekannten russischen Finanzagenten Ra ff a low it sch aus dem Jalhre 19W veröffentlicht, die sich mit der Unterstützung d>er französischen Presse beschäftigen. In Verbindung mit den finanziellen Zuwendungen werden der chemalige Direktor des „Figaro" Calmette und der ehemalige Direktor der „Liberte", der jetzige Senator Verist o n l a t genannt. Die Enthüllungen werden fortgesetzt. vhilipp Daudet hat Selbstmord begangen. Parts, S. Dezember. (Tel. der „Wr. Morgenzeitnng".) Heute vormittags wurde die Leiche Philipp D a u b e t 8 aus gegraben. Es wurde festgestellt, daß Selbstmord vorliegt._ Am besten u. Wiener MorgLnzeleuÄs. Hilfskomitee der vereinigten jüd.Bechiinseru.Körperschasteu inWien s. d. notleidend. Judeit Deutschlands <2ih: Wien, L Bezirk, Baznianitengasse « <Le«pelgrbSndes Eltern! Eure Kinder und ihr seid zu der heute Donnerstag den 6. d. M. un» 7 Uhr abends im Theatersaale „Reichshoft", .. li., Pratersträße 60, zugunsten der notleidenden isid. Kinder in Dentschland :L!LßhanMaseier LL Programm: 1. An zünden der .Chanukka lichter Herr Oberkantor I. Müller 2. F e st r e d e Sr. Ehrw. Herr Rabbiner Dr. S. Funk - 8. Festgedichte 4. V i o l i n u n d K l a v i e r v o r t r ä g e 5. Aufführung der Festspiele: n) Festtagsbilder (Goldschmied); b) Chcmukkatrcmm (Mehler) Negjekarten um halb 7 Ahr an -er Abendkasfa Straßenbahnerlebnisie. Der Roman vom Hut. Schauplatz der Begebeicheit: ein ilbersüllter 3Ser-Wageu. In der Ecke links vorne sitzt eine gewaltitze englische AerUurg mit Ztvoi itt gramenBeinklÄdern steckenden Bvineu. Der vermutlich dazu gehörende Mann ist unsichtbar. Sein Nachbar, ein junger Mensch im Sportangug, lugt um so munierer nach alten Seiten. Alts einmal bückt er sich, hebt einen Gegenstand vom Boden aus ll-nd ruft überrascht: „Da bat einer feinen Hut vergehen!" Der Schaffner wird gvrnsell, lchnt aber jede Anteilnahme an denl Ereignis ab. ,Fallt mir net ein, daß i den Krempel auf's Fundamt trag'! Man hat mir Schererei und holen t'.lt si's do kaner." Die Weigerung ruft das Jirterefse der übrigen wach. ,Me m ü s se n den Hut übernehmen," schreit der junge Mann in schönem Eifer, itiufe bemüh: sich, ihli dein Widerstrebenden in die Hand ju drücken. Ersollos. „I rmlß a-n Schmarr'm!" envüdert der Schaffner im'd elitweicht ans die vordere Plattform, sorglich die Tür verschließend. „Die Rechtslage ist gwlz klar," beginnt ein kleiner, dicker Herr, itttb setzt auseinander. Der Hutsinder gibt sich einen Ruck und steht aailf. „Ich mutz missteigen," sag: -er, „da ist der .halt". Kurz cmschlösstll, deponiert er den Schatz auf der Bank und ist schon draußen. „Aber das kann man doch mcht tun," me-iut eine wohlbolcibte Dauw. „Vielleicht hat ein armer Teufel den Hivt vergessen und sucht ihn in der ganzen Welt." — „Was so ein Hut jetzt kostet!" sekundiert eine Zweite. „Na, ja," dichtet eine Tritte weiter, „wenn er ein Fanlilienvater ist, kann er sich nicht so bald einen neuen kaufen, das ist auch für viele fast der güiNtze Wochenlohn. Und wenn ein Schuppet Kinder da ist. Was die brailchen! Einmal Schn-he und einmal Kleihrr, und der Doktor, tvenn eins krank ist . < >" .Den Fva-uenl werden die Augen faucht, tvenn sie an die Sorgen des armen FamAienvaters denkell. Na, die Frau wird nicht tvenig jammern, tve-nu er abends soohne den Hut konnnt. heißt es. ,Keppöllr wird f a net wenig," bemerkt ein Boshafter. Man läßt sich nicht stören, der Romall n'mvmt schon festere Formen all. ,Mlhrscheinlich hat er die Hände voll gehabt, vielleicht war's ein Geschäftsdiener." ,Mer nein," widerspricht eine Masse, kleine Fronr. Dazu ist der Hut viel zu. Mt. Der gehört schon einem Mittefftändler. Er könnte ja ein Privotlohrer gewesen sein, der Bücher.und Hefte zu Meppen gchabt hat. Aber das ist viellsicht »roch ärger. Denn das Mittelstandsvlend-". Wir sind bei der ,Menzu>r^". Die Zeitung sinkt nlch ein Herr mit Hornbrille kommt zrmr Vorschem. Er steckt die Zeitung in eine Aktentasck>e und bückt sich, um unter den Sitz zu l-angeir. Belfvenwet blickt er um sich und entldeckt den Hut in den Händerr der Mittülstandsdickterm. „Das ist ja mein Hut," sagt er halb fragend, halb seilldsetig. Er stülpt ihlr Ms den Kopf und stapft hinaus. Eiwas verwirrt bleibell die Dichter Fnri'lck. Der Schaffner gricht. Enttätlschnng. Zwei Herren mit Brillen Mld Lcderitascherl. „Was ist aus der Mittelohrentzündung geworden, Herr Kollege, von der Sie neillich ertzäh'lten." Operiert." Na, da haben Sie sicheMch ein schönes Stück Gold verdient." ,Mbe>r keine Spur!" antwortet dor andere verbittert. ,ßk wissen doch, iirrc bk Leute sparen. HeuHutag kann mail sich nicht einmal m>ehr ordentlich freuen, wellrl ein Patierlt eine eitrige Mttelohrenkzündung bekoilmü." Die Stärkere. Drei Damen, alle drei nach Sprache und Art zweistllos Pragerinnen, sitzen in der vormittägig leeren Straßeltbcvhn. „Wie viel Schmalz hat Ihnen die letzte Gans gegeben?" ft-rgt die eine. „Anderchcklb Kilo," antwortete die Gefragte stolz „Und gut gewogen auch noch." Dann spvickst man voll Strindbcrg, vom Dheater überiha>upt, voll der sozialerl Frage, von Politik Mld vom Leben mch dem Tode. Mttten in eine Mseinandersetznng über feett leitenden Gedanken von „Nach Damaskls" sagt di« erste Sprecherin träumerisch: „Daß die Gans Llldevthalb Kilo geben tvivd, hätt' doch rriennand gedacht-" „Der Uübebannte", ,-Cäsar", ,/Die Mutter", ,^Der Wemvols", alles versinkt mit einem Schlage. „Gut gehvogen," ibetmert die Anhängerin der aktuellen Kräfte. Bis zur Endstativll tvevden nur Gänstwlllvder erzählt. Die Damen haben rote Backen und leuchtende Älllgeil, da ffe aiusisteigen. K. M. Nene Ttudentenkrawalle in Sicht? All der. Technischell Hochschuile wllrde gestern folgender Anschlag der delltschen Stndelltenkalmller affichiert: Kommilitonen! Morgen um 10 Uhr ftubcl eiu Proteststreik statt. Erstens tvegell >der Ablchnung der Fordc- 6. Dezenrber 192?.' Hek-e 3 rullgen dcr deutschell Skudellielttalnrnev, zlveüens weil die Versamiilblllg im ^Ratha»se .verboteil .wurde, nud^drittens ivogeil der -jüdischen Preßhefe. KoMnilitonen'. Wahret den delltschen Geist der Hochschinerl nut» versailunelt citcf) morgen um 10 Uhr p> einem Z n g e aus die Universität in der Aula!" An der Universität und an den übrigen .Hochschulen hourde dieser Ausruf nicht angeschwgen. Es ist also zu erwarten, daß es heute an der Universität n-nd deit ailderm' .Hochschnlen wieder zu de>l bekannten Aellßernngell de irischen Geistes konmrcir wird. Es scheilN, daß die mühsanr dirrch einen AirSnahmKzllstarvd anfrecht echckltene Ruhe schon zlr la>vge gedauer! ha>. ' Der MiMardenbettug an der Ratiomlbank. Weitere 495 Millionen zustande gebracht. Spät abends wird genreldet: Die Bovausse-sring, daß der Haupttüler Wagner vor seiner Flucht einen erheblichen Teil der Berit? irgendwo in?lufbewahrlrng gegeben mfo nicht das ganz? Geld mitgerwlnmell hat, hat sich erfüll!.' Grst-rn tvundeu nicht toeniger als 495 Millionen zrlstandegebracht, so daß gegenwärtig fast 800 Millionen zum V>n-schein gekonnrieu sind. Gestern, liachmiltags erschien nämlich im PoliZeigesangenhaus ein? Frau mit der Sluaabo, in der Lache deö Milliardsnbelrllges ein-e wichtige Angabe lnachen ' zn müssell. Sio wurde ins Slcherh e it Sbn re au golviesell und gab dort an, vrn Anton Wagner seit längerer Zeit zu kennen. Von der ganzen Geschichte mit dom Milliarde.'.hetrllg hat sie nur wenig geleseli und der Name „Anton Waaner" ist ihr nicht allfge,'allen. Erst gestern hat sie nach längerer Bause wieder eine Zeitung in der Hand gehabt.und. nunnrehr erst erfahren, daß chr Bekonnwr Wagner in die Sache.verwickelr sei. Sie erinnerle sich daran, daß ihr der Mann am 23. No vember ein Paket, das vielfach zirgeschllüri war, zur A'usbe wahrilllg übergcbell inrd ihr gesagt l>at, er werde es gelegentlich abholeri. Sie sichle sich lmn gedräilgt, das Palet int öl inte 3» erlegen. Das Paker lvnrde geöffnet; es enthielt .105 Millionen in Notell zu nOO.OflO K. Neun Päckchen waren voll und enthielten je 100 Noten zu -500-000 K., das zehnte hatte nur 00 Banknotell. Es unterliegt feinem Zweifel, daß das Geld von den, Millinrdenbetrlig herrührt. Uebrigrns ist gestern durch eine Mitteilung der Polizeidirekt ion Dresden bekannt geworden, daß sich Gustav Liebergesell, der auch noch gesucht wird, vom 26. bis 30. September d. I. in Dresden ansgehalten und als Fabrikant Gustav Liebergesell im Hotel „Europäischer Hof" gewohnt ll-at. Er ist von dem Hotel unter Hinterlassung einer b etrügerischen Hotelschnld von 34.176,426.000 Mark flüchtig geworden. Die Dresdener Polizei verfolgt ihn wegen dieses Betruges. Las Warenhaus des zenkuAs. Die in der Angelegenheit des Warenhauses des Zentrums fortgesetzten Erhebungen der Wirtschaftspolizei haben nunnrehr den einwandfrei en Nachweis erbracht, daß die Inhaber dieses Unternehmens offenbar bereits bei den W a r e ribestell » ngen auf Schädigung ihrer nunmehrigen Gläubiger ausgegangeu sind. Es wurde nämlich f e st g est e l l t, daß eine B n ch d r n ck e r e i vom Warenhaus den Auftrag erhalten hat, nach vorgezeigten Ainstern F a k t u r e ns o r nr n l a r i e n s r e ni d e r F i r m e n herzustelleu. Diele nachgemachten fremden Faktureuformularien wurden von den Inhabern des Warenhauses dazu benützt, erhaltene Fakturen auf höhere Betrag e z u fälsch e.n, um mit diesen neuen Fattnren die gelieferten Waren gegen höhere Summen belebn e n zu lassen. So haben es die Besitzer des Warenhanses zuwege gebracht, für Waren höhere P f a n d s n m in e n herauSzulocken als die Waren überhaupt wert sind. Sin Heilmittel gegen LnngenenLziiudlmg. Di« Erfindung eines jungen jüdischen Bakteriologen. Wie der Sekretär des italienischen Hospitals in London Dr. U-go Aittrma-Traversi der Presse bekannt.gibt, hat der in Rom anisässi-ge junge jüdische Bakteriologe Dr.. L e a n d r o To mark in ein Heilmittel -gegen ÄiMgenentzündung erfunden. Dr. Antona-Traversi erzählt: Als Papst Benedikt der Fn-n szchnj^ :m Sterben lmg, meldete sich -ein -junger Wissenschaftler ans der Schweiz im Batikan und wünschte die den Papst behandelnden Aerzte zu sprechen. Er sagte, er besitze ein Heilmittel gegen dir L-nngenentzündnug und hoffe, den Papst heilen zu können. Es war Dr. Loandro Tomarkin. Die Aerzte jedoch wagten es nicht, ein u-n'bekMmtes Mittel bei einem so hochgestellten Kranken anz-nwenden. Nach dem Tode des Papstes setzte sich jedoch einer der dlerzte mit dem jungen Tomarkin in Verbiudung -und lud ihn in das von ihm geleitete Hospital S. Spirito in Rom ein. Hier gab er chm Gelegercheit, seine Versuche fortzusetzen, die einsehr ermnt-igendes Ergebnis gebracht haben Von 25 im -Mai öe 'handelten Kranken, ' die an Bronchial-Lnn-gerientzünduna OUten, wurden 24 geheilt. Bei dem einen Patienten, der gestorben ist, waren schon vor seiner Emlieferung irr-daß Hospital schtvere Komplikationen äuge treten. Bisher hatte die Sterblichkeit an dieser Krankheit in Rom 40 Prozen. alt -r t.an-kheitsfälle betragen. Preirfteigmmgen auf den LrbensmittelmSrktrn. Jni An-schlnß an die vorgestrigen Prei8erhÄ>iingen auf dem Borstenviehmarkre in Sr. Marx haben si'ch im Großhandel gestern in der Großmartthalle sowohl Feit-- als auch FleisLischweine um 500 Kronen pro Kilogramm - verteuert. Die Brkaufen Wareiiie im Hans ttiSchiffmann!>., Taborstraße 48 Telephon 47-1-70 En gros En detail