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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-05 · Heft 1727 (5.12.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1727 (5.12.1923)
Date
1923-12-05
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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«t TOi ■ Twen. Mnnvory /VF Das ©renmwn der Wiener Kaufmannschaft, wM)>es bekann-ülich etwvgisch für di,e S&uftK'bunft des Paßvisums eintritt, Hai sich an den ordentlichen Professor für Staatsrecht an der Wiener Universität. Mitglied und ständigsten Referenten des Bersassungsge-- richtshofes Dr. Hans 5k elfen mit dom Ersuchen um ein Gutachten stowendet. Cr führt ans: „Nach Artikel 1 des HandelsübereuckommettL zwischen dor Republik Oesterreich und der tschechoslowakischen Nopudlik verpflichten sich beide Staaten, die AnychönMn, die Schiffe und die Waren, Natm- und Gewerbeerzeugnisse eines der vertragsschließenden Teile in den Gebieten des anderen nicht ungünstiger zu behandeln als die 'Angehörigen, Schiffe, Waren, Natur- und Gewerbeerzengnisse eines anderen Staates. Nach Artikel 10, Punkt 5, sichern sich Heide Deile überdies zu, daß mit einer Gewerbelegitimationskart-e versehene KauslMte oder Gewerbetrcibende (Handlungsreisende) des einen Staates von dem anderen hinsichtlich der Formalitäten aller Art nicht ungünstiger behandelt werden sollen alls dies irgend einer anderen Nation znacfbanden worden sein sollte. Es ist somit eine vollkommen gegenseitige Meistbegünstigung vereinbart. Hat somit die tfchccho-slowalische Republik den Angehörigen irgend eines Staates gegenüber — somit auch einem der alliierten und assoziierten Staaten — den Paßzwang aufgehoben, dann ist Oesterreich berechtigt, auf Grund des Artikes 1 und 10, Punkt 5, das Gleiche hinsichtlich seiner Anq^öristrn von bk tfw echo-slowakischen Republik zu fordern. Wenn von „maßgebender" oder „informierter" eSite behauipre: wird — wie kürzlich eine Tages-zeirung schrieb — daß der .Handelsvertrag zwischen Oesterreich und der Tfchecho-Slowakei im Anschluß an den Ttaatsvertrag von Saint Germa in nur Oesterreich gegenüber der Dschecho-Slowakei, nicht aber diese gegenüber Oesterreich zu einer Meistbegünstigung hinsichtlich der Bchmtvlun-g in der PatzfraM verpflichtet, so ist das, wie aus denk Vorstehenden hervorgcht, ein Irrtum oder ein Mißverständnis. Die nach dem Handelsvertrag geschaffen Rechtslage ist vollkommen klar und unzweideutig die einer gegenseitigen Begünstigung. Es ist kaum zu verstehen, warum die österreichische Regierung von ihrem nach Artikel 1 u>uld 10, Punkt 6, klar und deutlich verkriechen Recht der tschecho-slowakischen Regierung gegenüber keinen Gebraiuch machen will, so lange O'sterveich den Paßzwang selbst gegenüber der Tschecho-Slowakei nicht aufhebt. Das Warenhaus des Sentrums. Faktnrenfchiebungen. Bei der Wirtschaftspolizei werden durch deren Vorstand .Hofrat Dr. Zorn und Polizeirat Dr. Fried die Erhebungen in der Angelegenheit der Milliardenbetrügereien der verhafteten Chefs des Warenhaus Zentrum A. G. Israel F e l l e r und seines Schwagers Moses B i l g u r e i fortgesetzt. Es ist nunmehr im Laufe der Erhebungen gelungen, auch festzustellen, daß die genannten Firmenchefs sowie der nach Rollecdauk geflüchtete Bruder des Israel Feller Benno Feiler es von vornherein auf Betrug und Schädigung der Gläubiger abgesehen hatten und alle dann aus Wien flüchten wollten. Diese Feststellung hat sich dadurch ergeben, daß die Wirtschaftspolizei eine Buchdruckerei ermittelte, in welcher die Brüder Feller Fakturen und Drucksorten ausländischer Firmen bestelllen, von denen sie Waren bezogen hatten. Es wurden Drucksorten von sieben solchen Firmen festgestellt. Wenn sie nun von diesen Firmen Waren bezogen und die Fakturen erhalten hatten, stellten sie auf diesen hier in Wien allgefertigten Drucksorten einen bedeutenden, gewöhnlich dreimal so hohen Warenwert ein, und mit diesen Fakturen, die so täuschend waren, daß sie als Originalfakturen gelten konnte^ gingen sie, nachdem die Waren bei einem Spediteur eingelagert waren, zu einem Bankinstitut und ließet: dort ans Grund der vorgewies-enen Fakturen und des Lagerscheines die Waren mit 50 Prozent belehnen. Sie erhielten dadurch einen größeren Betrag als Pfandsumme heraus, als sie tatsächlich für die Ware gegeben hatten, wenn die Bezahlung überhaupt erfolgte. So haben sie beispielsweise einen Warenbezug im Werts von einer Milliarde bei ewer Firma in dieser nachgeahmten Faktura auf drei Milliarden erhöht. Die Erhebungen werden nun auch in dieser Richtung fortgesetzt. Regenwetter anhaltend. Gestern früh fiel in vielen Orten Oesterreichs Schnee, in Graz Regen, allgemein bei Temperaturen über Null Grad. Mittags hat es zu schneien aufgehört. In Wien lockerte sich die Wollen decke ein ivenig. Die Mittagstempevaturen waren im Durchschnitt Plus 2 Grad. lieber dem Festland Europas wehen wst allgemein schwache Südwinde. Eine Besserung des Wetters imrtd nicht erwartet. Voraussage: Herrschender Wettercharakter aniniiend. Temperatur meist etwas über Null. Neigung zu 'Niederschlägen. Kurz dauernde Besserung nicht ausgeschlossen. Eine Springflut in Triest. Au» Triest wird gemeldet: Der tagelange Regen, verbunden mit einer Springstnt, verursachte eine Ueberschwenunnng der Kais, der Straßen und besonders der Piazza Unita. Aus den Seitenstraßen ergoß sich das Wasser tosend, gleich Wildbächen, auf den Platz, der einem See glich und ans dem das Wasser einen halben Meter hoch stand. Die Kaffeehäuser Fiura, Garibaldi und Specchi sowie die anliegenden Geschäftshäuser wurden überschwemmt und beträchtlicher Schaden angcriditci- Wikimer MokMIlMriMH. m Angenommen, Oesterreich würde tun, wozu es rechtlich in keiner Weise verpflichtet ist, und selbst den Paßzwung gegenüber den Angehörigen der Dschecho-SlowaLei aufheben, um die Mcistbe.AÜnftiWng hinsichtlich der Pcchb-chaMniug seinen Angehörigen von der Tsch.'cho-Slowadei zu erzielen, dann wären alle alliierten emd assoziierten Mächte auf Grund des Staatsvertrcrges von Saint-Gernmin berechtigt, von Oesterreich die gleiche Behandlung zu fordern, ebenso auch andere Staaten, mit denen Oesterreich MeistbeyimstignngSverträM geschlossen hat (so insbesondere das Deutsche Reich). Dies bodentete, daß Oesterreich gegenübr einer Reihe von Staaten auf den Paßzwang verzichten müßte, ohne daß es — wenigstens den alliierten und affoziievten Staaten als den Kontrahenten des 'Saint-G^rmairver-Vertrages — gegenüber das gleiche Rocht für den Fall in Anspruch nehmen könnte, als diese den Paßzwang irgend einem anderen Slaai« gegenüber aufhoben würden. G'me Ausnahme macht in dieser Richtung nur Frankreich mit dom Oesterreich ein die gegenseitige MvistbegünstMng gavantierendes Handelsabkommen seither geschloffen hat. Es scheint, daß man sich vor den politischen Wirkungen einer 'solchen Rechtsilage fürchtet. Oesterreich konnte der Sammelplatz für pölitische Flüchtlinge, und vor allem für Arbeitslose aus dem Deutschen Reiche, werden. Allein gegen di« ersteren stciht der Rogierung hewt« wie in der Zeit vor dem Kriege das Ausweisungsrecht zur Bsrisügung, und die letzteren können in einer irgendwie beträchtlichen Menge schon darum nicht nach Oesterreich kommen, weil sie hier keine Wohnung finden. Nur ein klsircherziger und ängstlichcr Polizeigeist könnte Oesterreich hindern, den ersten Schritt zu tun, sein Wirtschaftsleben vor einer der drückendsten und boschämensten Fesseln zu befreien, einen Wog einzuschlagen, auf dem ihm alle anderen Staaten — unter dem Drucke der öffentlichen Meinung — folgen müßten." * Aus diesem Gutachten geht rmzweifelhaft hervor, daß es nur vom Verlangen der österreichischen Regierung. an die Tschecho-Slowcckei abhängt, daß österreichischen Reisenden nach der Tschecho-Slowakei die Einholung des Paßvisums erlassen bleibt. In kaufmännischen Kreisen ist im Hinblick ans diesen SachverhM di« Neberzeuigung unerschütterlich geworden, daß die Kaufmaninscheift die mit dem Paßvifum verbundenen Spesen, Zeitverlust und Schikanen nur deshalb auf sich nehmen muß, weil eine abbMschene Durea-ukratie mit allen Mitteln die Aufhebung des Paßvisums zu hmtertreiben versucht. Ueberschwemmungen in Graz. Infolge des seit Tagen andauernden regnerischen Wetters ist in mehreren Villen des^ Cvttage-DiertelSZn S t. P e t e r bei Graz das Grundwaffer in Kellerräumlichkeiten und Parteiwohnungen eingedrungen, so daß diese von den Bewohnem geräumt werden mußten. _ Preirsteigernnse« auf de« Miikkte». Trotz der guten Ankünfte von Fleisch kn ^der Groß-- Markthalle haben sich gestern die Preise für einzelne Gattungen weiter verteuert. In der Groß Markthalle waren 17 Waggons angekommen, die hauptsächlich Rindfleisch enthielten und obwohl sich der Konsum in bescheidenen Grenzen hielt, verteuerte sich Rindfleisch im Großhandel um 1000K. pro Kilogramm. Mit Rücksicht auf die etwas schwächer ausgefallene Beschickung des Borstenviehmarktes haben auch die Preise für Fett und Schweine angezogen. In: Großhandel wurden Fett- und Fleischschweine um 509 K., Fett um 1000 K. pro Kilogramm teuerer. Auch die Beschickung der Grünwarenmärkte hatte unter der Ungunst des Wetters zu leiden, doch reichten die An-- fünfte von Kartoffeln, Gemüse, Obst, Butter und Eiern überall für den Bedarf. Die Hauptnachfrage galt <Si&^ früchten. * Ein Bruder Nahum Sokolows gestorben. Am SS. November starb in Warschau Herr J-osua Stanislaw So ko low. der einzig« Bruder des zionistischen Führers Nahum Sokolow, im Alter von 60 Jahren. Der Verstorbene war längere Zeit verantwortlicher Redakteur der von Nahmn Sokölow heraus-gegelbenen hebräischen Tageszeitung „HazoMra". * Zionistisches Laudeskomitee. .Heute MN halb 6 Uhr nachmittags Sitzung der Frauenorganisation.? Freie Sekretärstelle. Das Zionistische LandeSkomitee schreibt die Stelle eines Sekretärs aus. ZionistWe Bewerber wollen ein schriftliches Offert an das Zionistische Landeskmnitee, 2. Bez., Talbonstraße 20a. bis zum 12. d. einreichen. Dem Offert sind Zeugnisse über eine eventuell« Bpreautätigkeit beizufchließen, auch sntd Gehalis.ans-pvüche bekanutzuge!ben. * Unveränderte Gas- und Strompreise. Der Stiüldis uat hat he-uche für den WschMschnitt dam 3. bis 14. d. die Gas- ' und Strompreis« genchmligt Es kostet em KubMer Gas unverändert 1900 K., sine HEoiwatistmiltde Lichistrom unverändert 490 K. und eine Höktowatistnwde Kvaislstrom unverändert 270 K. *, Der Straßenbahnfahrpreis am Samstag. Auf den städtischen Straßenbahnen wird am Samstag der Werttagsfahrpreis eingehoben. An diesem Tag« sind auch die Hin- und Rückfahrscheine, die Frühscchrscheine und Wochenkarten Mttig. Fürsorgsfahrfcheine sind ungültig. * Der Nevolntionsleitcr. Gestern wurden in verfä^iebenen Bezirken Flugzettel verteilt, die den Boginn der Wel> revolution verkrindeten. Ob der Revolutionsaufrus von einem traurigen Spaßvogel oder einem armen Narren versaßt ist, läßtZich nicht feiststellen. Sicher ist nur eines: es ist ein öiftcrreichischer Nevoluticusaufrus. Sein österreichischer Kulminationspunkt sozusagen ist der Satz: „Polizeipersonen sind bis auf weiteres dienstfrei, dieselben und Militärpersonen haben seWständig mit dem Bolle, führend und aufs schärfste gegen Gegenrevolutionäre vorzngehen". Z'k Dicnst'sreibeii statt der Freiheit, sie ist gewissermaßen das lenckitende Fdol aus düpk AterreicklML« Nevolirtion8'Üori:.>irit. 'Meilbvitta N. MrzMMr TStäS _ W» stellt sich deutlich das Bild vor Augen, welches den Oesterreicher als Revolutionsregierer darstell^; dorm in dem Aufruff heißt es: „Schilvewechrecher, wie Mörder, werden^erst em«r Prüfung unterzogen," ob« sie freigesetzt werden. „Für Witwen und Waisen... ist aufs,beste gesorgt." Klingt auS diesem Sah nicht die Vorstellung des Heurmenparadieses heraus, das Maximal ziel einer österreichischen Revolution im Geiste österreichischer Revolutionäre sein müßte. Dienst Udber" Prüfung, Heuriger und' die ,^nstradierung" des Pallawatsch, diese österreichischen Charaktermge, sprechen imbeintlitb deutlich aus dem Doku insu t. das' die Revolution in .Oesterreich ansaat. Der österreichische Wese-nsziug aber ist in seiner aanzeu Größe erst erkennbar, wenn der wirkliche oder angebliche Verfasser des Ausrufes sich unterfertigr ler heiß» echt österreichisch Vribhl Ferdinand) und sich gleich einen „Charakter" zulegt: Revolution s l e i t e r. Postoff-i-ial oder Amtsleiter, jene ewigen Güter österreichischen Subalternmenschentums leben in dem Bear ist Revol-utionsieiter echt und kern'g aus. Der österreichische Revolutionär: Traurioer Spaßvogel, armer Narr: des Oesterreichers geistige Beziehung zum Begriffe Revolution ist die beider Tppen. - -tz. * Eishockey-Sektion. Hsute, 8 Uhr avewds, im Mmstbeim b.'r Haikoah G r ü n d u n g s v o l l v e r s a aimit n a. Alle ariflsmolideton Miigsiridsr habsn liestiimuij -u ^rlscheinrn. * Neue Telephounumnwrn deS Allgemeinen Kranken.' Hauses. In weiterer Durchisühruug der Automatisierung der Teilnebmerstellen der Anstalt wurden folgende Telepnonnrnmnern abgeändert r Ii. Unfall st ation sHofrat Brofesfor Doktor Hocheneggl früher 19.975, jetzt 39.337; IV. m e d i z i n i s ch e Abteilung (.Doftat Professor Dr. Kovacsl früher 16.004, jetzt 20.458; K i e f e r st a t i o n der 1. chirurgischen Klinik (Profeffor Dr. Pichlerl ftüher 14.439, setzt 20.489: Orthopädische Abteil rr n g (Hofrat Professor Lorenz) ftüher 16.196, jetzt 20.481 ♦ Bauinsvektivn (Oberbanrat Ing. Mafchek) früher 82.591, jetzt 20.438.' * Zunahme der Todesfälle im Oktober. Zn Wien starben im Obt-oiber insigiisamit 1818 Pewsov«n, gegen 1704 im Manai S^rtemOer. Die Zunahme bewägi Mo 114 DoidsGälle. Die größte Zahl entfiebmii 346 Fällen aus die ZtzvalMait-en der KreislausonMne. ^_ (Nachfolgende Notizen bis zu der Rubrik „Bereitti:" sind entgeltlich.) guter und billiger Waren. Infolge Vergrößerung der Geschäftsräume gelangen i« Kaufhaus B r ü d e r S ch i f f m a it it, 2. B e z.. Taborst r a ß e 49, Waschwaren, Damen- und Herrenwäsche, ferner Leiuenwaren, Bettwäsche, Regenmäntel sowie original englische Stoffe für Damen und Henen in enormer Auswahl zu unerreicht billigen Preisen zum Verkauf. Nachstehend einige Beispieler Prima Webe ... .pro Meter 11.000 K. 12.000 K. I 12.000 K. 25.000 K. 8.500 K 8.800 „ 14.000 , 9.800 „ 19.800 , 28.000 „ 9.800 , 7.9oo; 19.800 .. 98.000 , 59.000 29.800 . 18.000 „ 39.800 , 4o.°00 , Regenmantel .. 125.000 . * Alle Hanssraue« rufen im Chor: „Die beste Seife ist KaJve." * Tanzinstitut Hermann Braun, 14. Be;., Reindorfgassr 4) * Das neue jüdische Palästina wird in einem glänzend inszenierten Film heute, '/,10 Uhr abends, im Löwenkino, 3. Bez., Löwengaffe 33, vdrgesührt. Karten im Vorverkauf: Zionistische Sektion Landfftaße, 3. Bez., Löwengasse 39 (Cafe ZI otO, Keren Hajessod, 2. Bez., Taborstraße 20 a, Jüdischer Nationalfonds, 2. Bez., Zirkusgasse 83. Chiffon . . Streifgradl...... Bettzeuge. . ....... Bettücher. 140 Zentimeter breit Matratzen gradl. ....... Blaudruck.. Etmnine in allen Farben . . Damenhemden. . . . . . . . Damengarnituren (dreiteilig) . Seidenjumper . ... ... , Kretonhemden (für Herren) . , Unterhosen Covercoats ........ Englische Schafwollstoffe . Vereine, Vorttage und Bersammlunge«. Zion i st ts che Bezirkssektion Leopoldstabt. Dir diesjährige ordentliche Generalversammlung findet Donnerstag den 13. d.. präzise 8 Uhr abends, im Cafe B ü r g e r, 2. Bez., Praterstraße 11, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Referat: Die Lage' im Zionismus. (O b e r b a u r a t S t r i ck e r.) 2. Tätigkeitsberichte. 3. Neuwahlen in den Ausschuß. 4. Wahlen zum Parteirat. 5. Referat: Die künftigen Aufgaben der zionistischen Bezirkssektion. (Gemeinderat Dr. P l a s ch k e S.) 5. Eventuelles. — Z i o n i st ische Bezirkssektion XU-XV. Samstag beit 8. d., präzise ' ,8 Uhr abends, Makkabäerfeier mit anschließendem Tanz. Näheres im Programm im morgigen Inserat. Vorverkaufskarten, 15. Bez., Herklotzgasse 21/1. — Indis che Tischgesellschaft „Land straß e". Heute um 8 Uhr abends im Cafe „Ilion": Interne Chanukkahfeier. Anschließend '/«IO Uhr int Löwenkino: Palästina-Film und Vortrag Dr.W e i s l.-— Z i o n i st i s ch e Sektion „Landstraße". Heute um 7 Uhr dringende Ausschußsitzung. Um 7,10 Uhr im Löwenkino: Palästina-Film. Erscheinen aller Mitglieder der Sektion Pflicht. — Haawodah, akademischer Verein ungarisch sprechender Juden. Heute um 8 Uhr im Lokal, 9. Bezirk, Türkenstraße 9. Vortrag Dr. I. W a l d m a n ti: Soziologische Elemente in HerzlS Judenstaat. Gäste willkommen. — Verein T i kw a t h I e h « d a, 8. Bez., Bennoplatz 1. Heute um lj,9 Uhr abends Makkabäer-Feier. Programm: Prof. Doktor Wilhelm Stein: Festrede. Oberkantor Landau:. Lichieranzünden. Frau Weintraub-Graf und Herr Isaak Deutsch < Jüdische Bühne). Anschließend Tanz. Z i onistisch-akademischerLandesverband. Heute um 7 Uhr abends Sitzung im Landeskomilee, 2. Bez., Taborftraße 20 a. Tagesordnung: Arüeitsprogramm. — Ingen d-- vereinAhawathZion, 2. Bez., Glockengasse Stt Heute um 7,8 Uhr abends Einleitung eines literarischen Vorrrags-- Zyklus Prof. H. S. Schwager. Gäste ivillkommen. Samstag den 8. d. inteme Chanukkah-Feier. U r a u i a. Heute: Großer Saal: 7,3 Ubrr Schülervortrag: Das Wunder des Schneeschuhs. 6 Uhr: Im Lande der Pagoden und Elefanteit. 7,8 Uhr: Dr. Josef Bergan e r: Aliwidner Theater. — Festsaal derHosüurg: 7 Uhr: Konzertakademie zugunsten der Hilfe für Deutschland. — KleinerSaal: 7-6 Uhr: Direktor Karl L i e b l e i tn e r: Deutsche Volkslieder für daheim und die weite Welt, VI. 7,8 Uhr: Ptof.-Dv. Ing. C. M a t s ch o ß (Berlin): Mensch und Maschine. — K u r 8 s a a lr 1,8 Uhr: Regienmgsrat Prof. Rudolf L a r i s ch: Unterricht in ornamentaler Schrift, V. 7,7 Uhr r Architekt Pros. Otmar Lettner: Von deutscher Baukunst, IV. Deutsche Burgen, Schlösser und Paläste. 8 Uhr: Hofrat Tr. Max B a n c s n: Die Geschichte des Burgenlandes, IX. — Klubsa n l: 6 Uhr: Univ.-Lektor Ferd. M a t r a s: Vortraaskurs. I. 7.8 Ubrr Direktor Josef N e n ttt a t r t

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