Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1727 (5.12.1923)
- Date
- 1923-12-05
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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8. DezeMer 1923 Nr. tm ,iS«G 6_Mm, Mtiwoch_ Leseabende, IV. — L ehrsaa! li: 8 Uür: Ing. Joscf M i e g l: Die Pfadfiuderei als Erziebunassustcln, V. — M i k r o s k o v i e r s n a l: 8 Ulir: Nniv.-Prof. Tr. e t tmeierr Hebungen im Bestimmen von Mineralien nach äußeren Kennzeichen, VII. O e st e r r e i ch i s ch e 8 M u s e u m. Morgen um 7 Uhr abends Bortraa des Herrn Vizedirektor Hoftat Dr. Hermann L r e n k w a l d: „Der Jagdtevpich und seine Technik". Karten beim Portier, 1. Bez., Stubenring 5. und abends an der Kassa. * Armer Blinder, welcher sich in großer Notlage befindet, bittet edle Juden um Unterstützung, beziehungsweise Üeberlassung abgelegter Kleidungsstücke. Geld- und Sachspenden nimmt die „Wiener Morgenzeitnng" entgegen. Bühne und Knust. Konzerte. Glucks Reformoper „Iphigenie in Au l is", die seit Jahren aus der Staatsoper verbannt ist, versuchte sich auf einer improvisierten Bühne de§ Großen Musikvereinssaales häuslich emznrichten. Der ehrgeizige Dr. Hans Pleß bereitete den rnusikalischen Teil, Ernst Fischer die Szene vor und einige Emigranten des Opernthcaters (Schmedes, Fischer, Szterenyi, Cowinus) waren die Stützen des Ensembles. Die Aufführung litt unter den ganz untauglichen Mitteln: Die Untiefe der Bühne hinderte die Aiassenents-altung, es fehlte an allen szenischen Behelfen, ein einzelner Scheinwerfer irrte suchend umher, die Kostüme von Chor und Ballett waren wahllos zusammen« gestückelt. Erik Schmedes, in Stimme und Spiel viel zu wuchtig, war bald ain Ende Ende seiner Kräfte cmgrlangt, die tüchtigen Sängerinnen Hube r und S ch i m on kämpften auf verlorenen Posten, und so erstickte dft Erhabenheit der Gluckschen Musik in der Lächerlichkeit einer Schmierenaufsührnng, frei nach Emanuel Striese. Das österreichische Komitee der internationalen Gesellschaft für neue Musik arbeitet unermüdlich an der Verwirklichung seiner Idee, die so stiefmütterlich behandelte moderne Musik durch wohlvorbereitete Ausführungen, zunächst in kleinem Kreise, allmählich dem großen Publikum verständlicher zu machen. Der letzte Abend brachte Duette stir Frauenstimmen aus der Frühzeit Max Negers, die nur selten das Brahms'schr Geleise eigenwillig zu überschreiten wagen, und eine bescheiden liebenswürdige Oboen-Sonate von Max K a u d e r, die, ganz aus dem Geiste ihres Instruments geboren, stark mir slawischen Einflüssen durchsetzt ist. Interessante Lieder von Paul Hindemith und kleine Klavierstücke von Zoltan Ko da ly, in deren ungeschlachtem Neoimpressionismus Tebussy nach der ungarischen Pußta Inmsplantiert wird, vervollständigten das Programm, um das sich die Sängerinnen Kalab-Barthelme und Stampfer, die Herren Wunderer und Tr. Reti als feinfühlige Interpreten verdient machten. Fritz Kreisler hat aus seinen weiten Reisen durch ferne Erdteile weder die Allüren eines Stars angenommen noch die wienerische Singseligkeit seines Geigenspiels eingebüßt. In aller Leuchtkraft und Wärme schmeichelt sich sein großer Geigenton süßer denn je ins Herz, sein federnder Rhythmus und der Adel seiner Phrasierung lassen in großen Konzertpiecen wie in kleinen Salonstücken den außerordentliche!: Künstler erkennen. — Der kenntnisreiche Pianist Severin Eisenberger ist fterS bemüht, seinem Instrument neue Ausdrucksmöglichleiien abzuringen, Hertha Offner spielte Chopin mit mädchenhafter Schüchternheit, die begabte Henna Ro send erg wagte sich zu früh an Schumanns „Carnaval". Pros. Eduard Erhard erwies sich in Liedern, Balladen und Arien als zuverlässiger Sänger, dessen etwas spröde Baritonstimrns das Heldenhafte bevorzugt, die prachtvolle Stimme von Heinrich Rehkemper, die stark vom Verstände re$uliert wird, verbindet eine ganz musterhafte Technik mit vertiefter Geistigkeit. — Man muß es der Kammersängerin Elise Elizza wohl glauben, daß sie seit 30 Jahren künstlerisch tätig ist. Aus die aus diesem Anlaß üblichen Fest- und Gedenksprüche, die meistens einen melancholischen Beigeschmack haben, wird sie ftdoch gerne verzichten. Denn sie hat sich die unverwelkte Jugend ihrer Stimme und ihres Gemüts wohl bewahrt und darf so auch im vierten Jahrzehnt ihrer siegreichen Künstlerlausbahn getrost den Wettkampf mir den jüngsten und besten ihrer Rivalinnen ausnehmen. flb. Boraurfichtliche Auflassung der Vundertheatervervaltmig. Die Gerüchts, die von dem Rücktritt des Regierungstvmmissärs der Bundestheater sprechen, bestätigen sich. Doktor R e n k i n wird wahrscheinlich schon in den nächsten Tagen von seinem Posten scheiden. Der Grund dieler Maßnahme liegt darin, daß rnan aus E r s p a r u n g s r ü ck s i ch t e n beabsichtigt, die Bundescheaterverwaltnng als eigene Behörde überhaupr aus zu lassen. Die Verwaltung der Buwdestheater wird dem Kunstreserat des Ministeriums für Kultus und Unterricht einoegliedert und soll mit einem möglichst geringen Aufwand an Kosten und Personal geführt toerden. Die Beamten der Bundescheaterverwaltung sollen aus die beiden Staat st Hemer verteilt werden, wo sie die geschäftliche Gebarung und auch awoere Dienste versehen sollen. Gegenwärtig werden an der maßgebenden Stelle Besprechungen über die künftige Art der Verwaltung der Staatstheater gepflogen. Eine Entscheidung in dieser Richtung ist bisher nicht erfolgt. Sicher schein nur der Rücktritt Dr. Reutins zu sein. Makkabäer-Abend. Zugunsten des Vereines Jüdische Kindevfteunde un>d des Israelitischen MinIdMinstit-wtes Hohe Warte findet im Zer em onäensaale der Hofburg heute eine Makkabäer-Feier statt. W wirken mit: Oberckantor Matthias (Anqündrn der Lichter), Oskar Be regi (Rezitationen), Dr. Q.'w A bel es (Ansprache), Professor Julius Wal fiahn (.Uavier) und Direktor Isaak Deutsch (jüdische BEsliede-r). Wiener Movaenzeitung._ Mitteilungen aus dem Publilnm. ciAmzmscri<:Tuci Josef Ehrlich l. ROTGASSE 3 * MODERNE TÄNZE MWMWUM ich' e r p rcor!' M'tmdwasser Zahn Pasha Wi.rku.Rg -4 Ck.)' Richard Strauß bleibt an der Staatsoper. Wie honte verlautet, wird der Vertrag der Bundesthea dsrverwMii.ng mit Direktor Nichabd Strauß erneuert,'und zjwar für fünf Jahre. Antäßbich dieser Vevtraiasernrellemmg soll fein« Gage bedoutenid crhöiht werden. Da Direktor Strauß sich in Wien ein Haus bauen läßt, kann rnan holfsen. daß er nicht so häufig wie bisnun semen Direktionsgeischälften durch Auslandsreisen entzogen sein wird. Maxim Gorki in Prag erkrankt. Maxim Goriki Mt sich seit kurzer Zeit in Prag auf. Der bvrühmite russische Dichter, der bekanntlich in seiner Juigend das Lüben eines Barfüßilcrs führte, ist seit langem lungenleidend. Währerd seines Prager 2lufencha>ltes trat ein Rückfall in seinem Leiden ein. Gorki ist ans Bett g.tsessslt und empisängt käme Besuche. Sein Zustand ist jedoch nicht befopgniserragcnd Er. wird sich, dieser Tage auf das Land bygÄben. Zwei Bltwi^ner Ansichten in FaMnile-Neudr-uck hat vor kurzem d.'r Verlag S che er. Wien, heran ^gebracht. Es handelt sich um zwei reizende Blätter von Joses Schaffer, einem der Adeister der Mimener Kupiftüst-echerschui^, dessen Leiben so gut wie unibekannt ist. Die beiden Blätter, welche diese FakfimileMsga.be weiteren Kreisen glvgänglich machten, bet>it 'ln sich die ,-Friseure am Graben" und die .^Jofefsrnhe" und sind überaus charakteristische und reizvolle Illustrationen des Men Wien. Die vorhandenen Exemplare jener Men Stiche sind so seiften, daß diese technisch überaus gelungene Ausaalbs eine Bereichemmg für die Sammler und Kunstfreunde bilden wird, welche die Kunst der alten Wiener Vedute zu schätzen wissen. —d. Aus den Theatern. Burgtheater. Morgen, 7 Uhr, Shaws Melodram „Der T e u f e l s s ch ü l e r. — Montag den 10. d. ,3)tt Richter von Z a l a m e a". Akademietheater. Morgen, 7*8 Uhr, zum ersten Male das Lustspiel „Die kleine Konditorei" von Eugen Heltai. Im Deutschen Volkstheater wirb „Die Jüdin von Toledo" morgen und SamStag wiederholt. — Heute Rittners Don Juan-Spiel „Unterwegs" mit Alexander Moisst. Jtn Carl-Theater beginnt ab heute die Abendvorstellung der neuen Operette „G l ü ck b e i F r a u e n" täglich um 7 Uhr. — Samstag den 8. d., nachmittags 7.3 Uhr, gelangt als Kindervorstung bei kleinen Preisen das Märchen ^Schneewittchen und die sieben Zwerge" zur Anffiihrung. Theater an der Wien. CamStag, 3 Uhr nachmittags, die Johann Strcmßsche Operette „Wiener B l u r. Apollo-Theater. Heute und morgen finden die letzten Ballett-Gastspielabende des R « s s i s ch - r o m a n t ischenTheaters statt. Zur Aufführung gelangen r „G. iselle" und „Tempelopser der Atoraga". Ae Gattin erwürgt. Der Prozeß geigen den Gattamnorder Mbrrt. Anton Mautner wurde gestern zu Ende geführt. Es wurde eine Rei'he von Zeugen einvernommen. Der bei den (Heleuten Mautner als Untermieter wohnende Bankbeamte Artur Aurel gab an, daß er von Drohungen bei den fast täglich vorkommenden Streitigkeiten zwischen den Eheleuten nichts gehört habe. Die Frau habe jedoch oft gMcvgt, daß sie Angst habe, ihr Mann konnte sie im Schlafe erwürgen. In der Nacht vor dem Morde sei er durch ein Geräusch ans dem Schlafe erwacht. Ms er in die Küche ging, halbe er jedoch nichts Auffälliges geschen. Tags darauf, am Mittwoch, lvurde Frau Mautner erwürgt aufgefunden. Die Schwester des Angeklagten, Amalia Hirsch, sucht in ihrer Aussage dm Angeklagten zu Mschulddgen. Der Gatte dieser Zeugin, der Agent Jakob Hirsch, hat mit dem Angeklagten bis zehn Tage vor dem Morde verkehrt. Die Schuld an den Streitigkeiten mißt er beiden Eheleuten zu. Di« Frau höbe immer das letzte Wort haben müssen. Hierauf erstatteten die Psychiater ihr Gutachten. Mautner wird darin als Querulant geschildert. Mautner habe auch ein besonderes Geltungsstreben gehabt, das verletzt wurde, da er nicht Herr der Wohnung war und nicht wls Vorstand des Hauses respektiert wuüde. Die Sucht, gewisse Mittel arMwenden, um sich Geltung zu verschaffen, könne man als eine Art Hysterie bezeichnen. Mautner, sei' psychopathisch veranlagt, nervös und hysterisch, sei jedoch nicht geisteskrank. Nach dem Gutachten der Psychiater wurde das Beweisverfahren geschlossen, worauf sich die Geschwornen zu« Beratung zurückzogen. Der Gerichtshoif b.W'ießt, den Geschwornen folgende Fagen vorzukegen: eine Hauptfrage aus M-'ucheünorld und eine GvenituÄfrage auf TMMag sowie «me Kuilatziftnar' auf ^'MlesverwmlinH. Nach Depl-esung der Fvagen meDe! sich ein Geschworen«! zMi Wort rvnd den Dorisitzenldeii, im Ncmven der Ge» schworencnblllnk an den Anlgakst,z>ten zu appelLieren, er möge ain Geständnis Megen. Der Bovsitzende entspricht diesem WUtNsche, woraus der Angeklagte erffltött: ,Llch bemerke noch einmal, daß ich mich, <rii§ mir meine Frau an den Halls fuhr, in einer hochgvadigen Aufregung besiunlden nmld gang-bestimmt nicht gewußt habe, was ich bat. Ich bin im Jnftinlkt ans die Fr<nr loSgkifahren. Anders kann ich es nichi sagm. Hiera'uf tritt ome längere Pause ein. Nach den Ausführungen de.s Staatsanwaltes umld deö Derteildigers erbittet sich der Angoklagte das Wort. Er nmmrrt ein umfa-ngroicheS Schriftstück zur Hand und beginnt vo^ullesen: ,/Meme sehr gochrten Geschwoveuonrichter..." Dorf, (unterbrechend): Vorlesen dürfen Sie hier nlicht, sprechen können Die so viel Sie wollen. D:r Augeiv^vigte legt das Schriftstück ans die Bant und geht schwankenden Schrittes zur Estrade, dort sinlkt er in die Kn-ie, Met die Hände und sagt unter Schluchzen: Ich flehe Sie namens meiner Kinder an, mft zu vertzeihen! Das gibts bier^nichi'. Stehen Sie auf. Herr Mauchwer. Der AnHOvl-agte -whelbt sich und ruft: Bouzeihen Sie einem unMMchon, kranken Menschen. Bors.: Die DechcrMunig ist geschlossen. Das Verdikt. Nach mchr alls eiulstündiger Bevatiung und zj!vei.mQllrgam MoniitiuÄve'chahrivn erscheinen die Geschlwovmin vm Saale und der Obmann veEst dcis Berdikt: Erste Frage, Haulp lfvage, Meuchelmord: 2 Stimmen Ja, 10 Stimmen Ja, ftdoch nrit Ausschluß der Ducke. Durch dis Boiahung der Ha-uptsrage entfällt die Bea-ncs'oortung der ams Dotlschlaig lautenden Gvsntualftage. Die Zlffatzftoge auf Sinnesverllvirvu-mg wird einslmwm'iig vernornt. Als der Vorsitzende dem AngMmgton das Verdickt bekamt gibt, sagt dieser: Ich habe das nicht verst?nd.'n. Nim zergliedert der Verteidiger dein TlnigMagt-'N, daß er zwar des gemeinei: Dkordes schrMg crkanm, vonr Mcuchchmovde aber mit 10 StiNMnen fteiigeslprrchen Wiftde. Mautner sinkt uns die Anklagebank zurück, greift mit der Hand gsgen den Kops und mst: Das ist schreck.' itfi, wirklich schrecklich! Das Urtell. Das Urtevl des GevrchtiAhoses lautete auf zw ö i f Jahrs schweren Kerkers, verschärft durch ein hartes Lager viertGjährilg und Dunlkolhast amr 16. Juni jedes Jahres, -dem Tage des Mordes. Auhordenr wurde der AnAeElayto vevurteM zur Cchattung seiner Kinder, eine hal.'lbe Million Kumm mo-nattich zu bezahlen. Berteidiiger Dr. Po rdos HAit sich Bedenkizvit osifen. Anverstüuldliche Worte murmMtd, wird der AngeMagt« von zwei JWrKvachetbeaimTau aus dem VovhandlitimyssM ae» führt. Religionsstörung? Wieder! steht der kleine 15jährige Heinrich' Sch. vor de« Schranken des Gerichtes, diesmal vor einem Berufungssenat. Scheu und verwirrt sieht der stidisch-orthodox erzogene Knabe vor sich hin. Er hatte ja keine Absicht, Böses anzustellen, als er vor der Anjerstehrmgsprozeffion nicht den Hut abnahm. In erster Instanz war er bedingt zu einem Monat strengen Arrests verurteilt worden. Der jugendliche Angeklagte gibt an, daß er es für eine Sünde hielt, dem Allerheiligsten einer anderen Religion die Ehrenbezeigung zu erweisen. Ein Gutachten des Rabbinats, das dem Berufungsgericht vorlag, bezeugte, daß dies« Auffassung religiös begründet sei. Oberkommiffär Mos bergen, der den Junqen verhaftet hat, hielt es nach seiner Aussage für jugendlichen Starrsinn, daß Heinrich Sch. trotz Aufforderung den Kopf nicht entblößen wollte. Sekretär Abeles, der als Lehrer wntd Fürsorger den Jungen und seine Familie seit mehr als sechs Jahren kennt, bestättgte die Berechtigung der vorliegenden guten Zeugmffe von Schule und Lehvherrn und hob hervor, daß die Familie derart fromm sei, daß die Kfiniöer trotz größter Elends durch Jahve keine öffentliche Ausspeisung besuchen durften und erst, als eine streng rituelle errichtet wurde, an dieser teilnahmen. Verteidiger Dr. Plaschkes betonte, daß § 8g3 ein höheres Maß von unanständigem Betragen verlange. Die Ni chtbeteili gnng an der Ehrfurchtsbezeugung für eine bestimmte Religionsgenossenschaft kann selbst für einen Angehörigen derselben nicht als unanständig bezeichnet werden, geschweige denn für einen strenggläubigen Angehörigen einer anderen Konfession. Der Staatsanwalt Dr. Tuppy schloß sich, da er alle psychologischen Monwnte erwog, vollinhaltlich den Ausführungen des Verteidigers an. Dennoch wurde die Nichti-gkeelsbeschwerde zurückgewiesen und der Knabe bedingt zu einer Woche strengen Arrests verurteilt. In dieser Sache wird der Verteidiger Dr. Plaschkes eine Nichtigkeitsbeschwerde zur Wahrung des Gesetzes bei der Generalprockuratur e'mbringen. Der Leiter des Vasteiner Spielklubs verurteilt und ab» aeschasstt Der Fremdenklub in Gaste m ha Ae für das dortige Gpietkäsino den Inhaber einer LikörfaibrA in Wien. Swwislaius JuszevinS!y, als Generaldirektor und Leiter bestellt. Es -war än offenes Ächoimms, daß in dom vomehmen Kaismo Hasard gespielt wurde und schließlich erhob die Stcmtsanwaltschaft gegen Jus-evinsky die Anklage wegen Hasardspieles. Dos Bezirksgericht Höfgastein sprach jedoch i>en Angeklagten frei. Gegen dieses Urteil brachte der staatsanlwaltschaftliche Funktionär die Berufting an das Landcsgericht Salzburg ein. Der BerufturgSsbnat hob das erstrichtevliche Urteil cuff und ver>- nvteilte Juszevinsky zu einer GeWratse von zehn Millionen Kronen und M-r Abschaffung aus Bad Galte-in aui die Dauer von fünf Jahren Wl