Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1727 (5.12.1923)
- Date
- 1923-12-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Mery, Mttwvch Wiener Morflenzeßtung. 3. Deze-miber 1993 %t. um Der Milliardenbetrux an Her RationalbM Me der Gaunerstreich ausgesührt wurde. mr noch an dein Tage in seiner Wohnung in der Reisner« SMe 4 fcer Mhe gwße-r GravitationÄn-asstn, wie Sonne, Jupiter usw. — aus sein Borhondenfdin otzer seinen Arisdleib zu beobachten. Die Mobilmachung fuhr der Kvmnvrssion ins Werk, sie imtjjic unter Zatrückl-assmtg all« BeobachturrgÄinstvu« mente schlmniigsl irach Detrtfchland flüchten. Ohne diese Nach« prirfutzg, die sazufaigett das empirische Rückgrat der ftefotfori« tötSchevrie ist, blieb dir neue Zehre im rein Theoretischen stecken. Ernstem war tief unglücklich, wußte a doch Henau, daß feilte Lehre in damaliger Fassung eines prinzipiellen Ausbaues bedürftig war, zu dem er sich mm mangels der empirischen Unterlage mch: recht zu en-iMießen vermochte. So, hatte sich die Pv-Irti! an chn herangegnacht, nicht er an sie. Einige Bitterkeit über dcu Krieg, der ihm fürs erste so viel verschüttet -batte, floß ein; wie er als Mensch, als Gelehrter, M Charakter rxrzu Stellung zu nehmen harte, daö brauchte ihm das Hinemwirken «der Katastrophe in sein Wer? nicht erst zu bedeuten. Die nervöse Kcisgsbegristevung der AugusUage trieb ihn aus Berlin, und -r kam aus kurze Ferienzeit wieder nach Zürich. Sein Berliner Kollege Nicolai kam nach. Ich kannte Einstein bereits über zehn Fahre, doch so rrnglücklich habe ich ihn nie gesehen, pvt m jenen Tagen dcs^pervers entarteten Enthusiasmus. Zu allem Mmheur erschien bald daraus die berüchtigte .Kundgebung der 98 dsuischen ImelleSmellen anläßlich der ii'.tcr>natiou<Äen .Empörung über die Defch'trßtmg der Kathedrale von Rerrns. Das war fü: Einstein, zu viel. Diese dirnsreifrige Rechbferiigung aller gebotenen und anmaßlichen Mlitäroveraiionen unter der ueucn Kreuzzugsparole.' Krieg und Bieg wollen es so, empfand jeder Deutsche in der Schweiz sofern er sich der Kvllcktivbhsterie de3 ersten Erfolges zu erwehren wußte, als rin« glatte Prostitution. Daß es teiÜNxäse Wissenschaftler von großem Format rvaren, die da ihren JrrwlleLr und ihr beredtes Vor: für solche Ztvecke hergaben, steigerte die Erbincvung. Nioolai urw Einstein verfaßten ein Gcgennnmifest, m: sie beidc, die mit derlei politischen Dingen noch nie HandgsnreiH geworden waren, erwiesen sich in der Abschätzung der Kaichtrophr .urd ihrer Folgen als sehr d«-l kundigere Beurteiler denn alle die Historiker taw> BolLswinschaftler unter :en 9Z, die von Bertsf uär Politik zu tun haben. Etliche von ihnen mochten hmtecher nicht gern an ihre Unterschrift erinrwn sein, und ehrliche Lsute wie TriWch, Harnack und Sombar. haben das auch nachher foSamtu. Einstein und Nicolai brauchten nichts zu bedauern und kein Wort zurückzunehinert. ck haben einfach gesagt, was vernünftige Menschen nie vergessen sollten: Krieg fft ein Abbruch der Kulrur, man verschone uns doch endlich. Mischen beiden Loßüche, echischc und rÄvgiüse Zusammenhänge berzustellen. Und de» lveiteren haben sie in iilrem tKegenma-.rrsefr Mag:, was die KvregSzerr und dir Nachkriegszeit bestätig: ha:: „Dieses VöllervintzSn wird aller Borrus-ücht nach überhaupt keinen sicgsr im üblichen Dmm zu stinrnt Triumph ksumkru lassen. Was cfrcr tzanz sicher auf der Strecke bleiben wird für lange Zeit, das ist die gemeinsame Arbeit der Nationen in Kunst und Wissenschaft und verloren für ebensolange wird der VölkerSvohlstand sein, den -wir für unser: -Kultur- und Zivilisationsgüter nun einmal brauchen." Dieses Dokument blieb in Deutschland fürs erste vergessen. Solange die Vhrale und die Militärkommandos KviLgS- .-nHelegenh.'ilen erledigten, war das auch verständlich. Außerdem, wer kannte Nicolai, bevor, die Berfobgungen der Mlitär» ni'.r Univerntätsbehörden gegen ihn einsetzten? Auch Einsteins Äieltrtchm begann doch erst nach jenem denkwürdigen Sonnenfinfternistage des Icchres 1919, an dem Brobachürngen zur Feststellung x? „Einstein-Effekts" führten, und nachdem der berühmte Londoner Astronom EÄinyton dem RÄativrtats- 'heoretÄer daraufhin den Wissonschaftsrang von Newton zu- Tvies. Nun ändere sich die Situation freilich. Um diese Zeit erstark:: die Reaktion so schnell daß sie bereits aggressiv Vorgehen konnte. Ihre noch eben ängstlich versteckten und geflüchteten Wortführer schrien Abrechnung. Seither ist Einstein vor ihnen nich: sicher. Daß er als erster und wohl einziger deutscher Gelehrter nach dem Kriege in allen Hauptstädten der Cnlente für Wiederanschluß der deutschen Gelehrten sorgte, nahmen die .völkischen" ihm erst recht übl. Natürlich der Iinrrnationa'le. Er war also entlarvt als Jude, als Dolch- -iößlcr ruf Grund des Züricher Gegenmanifestes, als Jlntertonaler, und einen Bollcbewisten fetzten sie als krönenden Abschluß daraus. v Dir nächste Entwicklung sorgte für Ironie. Irgendein Lonrje: aus dem Moskauer .KultuZministerium fand in der Relativitätstheorie einen „Niedevschllag echt bürgerlicher Denk- ^>vk“, weil in der kapitalistischen Wirff^^Sardmmg auch keine absoluten, sondern n:vr relative Maßstabe gälten. Einstein kam aujs dm russischen Index. Das Dnboi der Unterweistmg in diese nvur Lehre tmtrde allerdings bald aufgehoben, und Emstein selbst bat aus EmlÄmng in Moskau darüber einen .Kursus gchalten. Wir die BölkischLn in DeutschlÄnd natürkich ein Beweis zu anderen, daß er eben Bolschewik fei. Also hepp-hepp auf ihn los. Früher haben sie ihm Stinkbomben in seinen Hörsaal geworfen, eine EinLädtmy nach München wurde von den Studenten mit AltMtatsdvohungen beantwortet, m errmmtlichem Zufammienhange mit dieser rossenpalitischen >stche lvuvde ein Anti-E-instein-Verein in Beribm gegrü-nde:. So glimpflich soll es nicht mehr abgehen. Der Drohung märe diesmal die Tat gefolgt. Ganq fölgerichtig für die deutsch« Mkffche Mentalität, lieber Einstein hat gchrhardt oder Hibler;u bestimmen. Da hat Holland Tradition zu bewahren. Einst 'and Benedikt Spinoza Ruhe vor Verfolgung in Amsterdam. Holland wird auch Einstein vor feswwn Verfolgern schützen. OWte Aoyd".) »« Sefn» in Sttiglett. Aus Rom wird berichtet: Der V e s u v i st f o r t g e- 'etzt inTLtigkeit. Das Observatorium erklärt, daß .'ein Grund z« Besorgnissen bestehe. ES würde nur daS im Jahre 1806 geschaffene neue Becken vrit Lava gefM. Bis zur Stnn'de ist von den drei LeÄen, die der Nationalbank mit einem von einer Million aus eine -Milliarde gefälschten Scheck eine Milliarde entlockten, bloß der eine Mitschuldige, der postenlose Privatbeamte Gustav Rawas in Haft. Mährend die Berfoilgrmg Wagners und Lieberge sells mit allem Eiiser betrieben wird, ist die Polizei bemüht, enr klares Bild von der Schuld j-vdes eiirgMen zu erhalten. Die Gesellschaft, die sich zu dem großen Streich zu-saimntettfa-nd, ich seltstmt genug. Während Wagner trnd Rawos omandtr noch vom MA-itär kannten, sind sie mit Äiebevgrftll, der ein sehr begabter Pianist war, im Kaffeehaus bekannt gülvorden. Liebergesell war schon ein edeenrsicher Desperado, che er die Bekanntschaft mit den beiden anderen nrachte. Er war ein häufiger Besucher der Tafe Mozart in der Reisnerstrahe und lvar davtrrch mit Wagner, der der Bruder der früheren ©bgeniiwratm war, bekannt geworden. Wagner hat einert seltsamen Lelbenßlaus. Der Sohn emes Ziegc'leibesttzers in einer kleinen mährischen Ortschaft. Ms der Krieg kaut, rückte er 1814 zur Kriegsmarine ein. Er war auf dem Schiff« „Zeuta 3", als dieses gleich Pt Beginn.des .Krieges in die Luft ftlog, und tSnr einer der wenigen Ucberleöenden. Er geriet nach sturer Rettung in rtalienische Kriegsgefangenschaft. Ms Tscheche ließ er sich — .«r war um 16. August 1914 in Gesa-ngenschast chmten — ftmter für die tschechische Kriegsmanne »mverven. Imt Jahre .1920 wendete er sich nach Wien. Die Idee ptt Miüiardenbe-wug ist höchstwcchrschömlich von Liebcvgesell ausgvgangen. Schon vor drei Wochen hat, tok Rawas 'beMgt, Wagner ihm den Bovschlog gemacht, den Mill-iardenbetrug auszufichren. Er wollte ihn dazu haben, bei einer Großbank ein Konto auf eine Million zu eröffnen, sich dann durch Abhebung der Million und llvberweisurtg an die MtronaP&anif einen Originalscheck auf ein- Million zu beschaffen und dann diesen Scheck auf eine Summe von einer Milliarde zu fÄschen. Räwas war nicht recht mit dem Platt eimversrcmden. Am 35. v. M. geigte ihm Wagner den Scheck auf die Mllivn, den er am Tag zuvor erhalten hatte. An der Zeit aber waren die letzten Buchstaben des Wortes „Million" schon ausradiert. Bei einer Zusammen- Lmf.t am 26. v. M. ineinem Casfe zeigte ihm Wagner schon den ans „eine Milliarde" ansgesullten Scheck. Rowas war neugierig, wie dir Sache adgelaufen war, tmd suchte den Wag- Aushebung einer FAscherwerWM englffcher Pfundnote«. 660.0W englisch« Pfund beschlagnahm«. Durch die Nachforschungen der Gendarmerie van Preß bäum bei SSt e, n ist es gestern gebunden, einer Bande von Banknotenfälschern, die sich in einer Billa in Tullnerbach niedergelassen halte, auf die Spur zu konrmen unft Fälscher und Wevkstätk ausfindig zu machen. Wir erfahren über den Fall folgende Einzelheiten: Gestern nachnnttags wurde das Mener Sicherheitsbur-eau telephonisch von tkem Gendavmerieposten in Preßbaum in Kenntnis gefetzt, daß die dortigen Organe eine BanknotrnfAscherwerkstAte rmc» ihre Haupttäter ausfindig gemacht haben. Zwei Wiener Polizeikonrmissäre übernahmen .sodann in Pveßbattm die Amtshandlung. Ihrem Bericht ist zu entnehmen, daß in einer Billa in Tullnerbach vor einiger Zeit sich mehrere ausländische Leutc emgemitter hatten, de.ren Treiben in den letzten Tagen das Augenmerk der Gendavmeriebeamien aus sie lenkte. Gestern mittags schritten die Amtsovgane zu einer Revision der Wohnung, in der s« eine vollkommene ausgerüstete Werkstütte zur Herstellu ng falscher Banknoten vorfanden. In der Wohnung sellbst wurden folgende Personen angehalten: der im Jahre 1878 in Zahle in A s i e it geboren« angebliche französische Staatsbürger Dr. Josef Nassier, der im Iah« 1896 zu Prag geboren«, nach Reichen b«rg zuständige Privatbeamte Emanuel Herzog, Ve.r im Jahve 1898 in Odessa geborene HilfSaribeiter Rudolf Fischer und seine angebliche Tanl-e Anna Fischer. Sie wurden von der Gendarmerie in Haft genommen. Bei genauer Durchsuchung der Wohnung fand man äußerst wertvolles Material, so zwei große Pressen, viele Zinkumd K u p f e r p l a t t e n sowie fertig gestellte FaGMIe von englischen Pfundnoten zu 6, 10, 20, 50 und 100 englischen Pfunden, di« bis auf die noch einzusügende Serienzeichnung vollkommen zur Berausgabung sertiggestellt waren. Insgesamt wurden nicht weniger als .500.000 englische Pfunde, das sind zirka 153 Milliarden österreichische Kronen, an Falsifikaten vorgefunden. Weiters fand man noch h o l l ä n d i s ch e B a n k n o t e n zu 100 h o l l ä n d ischen Gulden, falschst Reisepässe, Klischee sü r f a l s ch« Pässe, Bisa und dergleichen. Oämtliche Verhafte ten wurden dem Wiener Sstberhsiis!btN'-?au übermi straße ans. Da zeigte ihm Wagnvr triumphierend di» draunlederne Aktentasche mit ungezählten Banknoten zu 500.000 Kronen. Es war die Milliarde. Wagner griff hineiit und brachte' ein ansehnliches Bündel hervor, das vr dem Rawas a>ls Schweiggeild oi-rchändigte. R-aiwas nahm es; es tvaren 300 Millionen. Bon dmt Gelde hinterlegte Rawas bei einem Freunde, dom er einxeMe, er habe ein großes Geschäft gemacht, 240 Millionen. Den Rest nahm er sich. Er kcnrfte sich eine goldene Uh-- mit Kette nnb eine goldene Zigcrvettendose, gab seiner Zinnnenverntieierin, der er 250.000 K. schuldete, am 2. d. M. 500.000 K. Am 27. v. M. war er von Wien ai&gereift, wie er seiner Quartievfrau sagte, nach Graz, :M die Hintovlasstitischoift nach seiner ebnr ver storbenen Tante zu ortoncrr. Auf die Reist nahm er seine Gl-robt» mit. Am 29. v. M. war er bann nach Men pwiickgr kehrt. Die Reist hatte beträchtlich mehr als vier Miltlotten verWtmgen. Auch Wagner tvar am 26. v. M. ans vo in, r - mtng attsgeMeben und erst am 80. v. M. ausgei i-uckt. Der betrogene Betrüger. Aut schlechtesten scheint der Vater der Idee, l>'»nstav ll iein -- gesell, abgeschnitten zn häben. Er?am sthr erregt i-n die Wollt ung des Rawas und sagte chm T-oue des Borwnvsts, daß mm Wagner mit 100 Millionen gegöben habe; er richtete dem Rawas aus, daß Wagner chn nun zu Rawas schicke, d-as; dieser ihm weitere 100 Milliomn «off seinen Anteil gebe. Er lvies darauf hin, daß ja die anderen Bereilchten sich jetzt gn: kleiden, -daß er immer noch feinten schälbigen Mantel habe und sein Geld durch Mavier-fpiÄen verdieneit müsse, Mhrend die anderen ein Wohlleben führten. Rawas, der von stm-sm Anteil nichts her« goben toolltc, gebrauchte die Atts-reve, er b-M sein Geld schon nach Budapest geschickt. Die Beschaffung der' uvspniinglichett Einlage in der U.nioitban4 muß der Kontpagnie, die ja immer über wenig Geld verfügte, auch Schwievigleiten gemacht haben. Rawas, der Beziehungen zu einer AviMn nnterhalten hatte, verfnchfe sich vott ibr eine Million " jiir ein gutes Geschäft ottÄMboMrt, doch lehnte sie ckb. FestgeslE ist, daß die violette Tinte, die zur .stvrrekdme des Schecks verwendet worden ist, eine andere ist. als die war, mit der in der Bank der Teil des Wortes „MM. . geschrieben wurde. Sroßer SffettendkrbstM 1« Budavetz. Dir Täter bSrsenkuudige Leut«. Aus Budapest wird gemeldet: Bei der BörsenkommisstonSfirma Ernst Friedmann wurde heute ein großer Einbruch der-M. Au§ den Schreibtischen und Safes wurden Effekten rm Werte von 140 Millionen Kronen geraubt. Die Diebe müssen sthr b ö r f e n k u n d i g c Leute gewesen sein, da sie eine Ans Wahl der beste n Papiere trafen und mindere Elflsettengartun gen liegen ließen. Bon den Tätern fehlt jede Spur. . Schlkebung der römWe« ««lverWt. Aus Rom wird gemeldet: Die hiesige Univcnsität ist tvegen der Bewegung der Studenten gegen die Schn!« re form bis auf weiteres geschlossen worden. Di-e Si-u denten harten eim Vevsantmlu.ng adgchalten, die non KaraLmieri zerstreut worden ist. Me UniversttB. Artch ver gestrige Bormittag verlief an der ümversitkik ,in voller Ruhe. DaS Haupttor ist rwch immer geschlossen und dürfte erst dann geöffnet tvecden, wenn der ganze Komplex der rroch strittigen Fragen einer Lösckng zu» geführt wirb. Zu diesem Zwecke fand gestern mittags beint Rektor in Anwesenheit einiger Mitglieder des akademischen Senats eine.Unterredung mit den Vertretern der deutschnation a t c u Studentenschaft statt. Bon der Haltung dieser Gruppe wird es abhätigen, zu welchem ^Zeirpunkre der Ausnahmezustand aus der Universität aufgehoben twisten wird. Die arischen Studenten haben einen neuen Vollzugsausschuß gebildet, der versichert, die Erfüllung der Numerns clausus-Forderung nur mit gesetzlichen Mitteln betreiben zit »vollen. __ Die Ausgestaltung des Autobiuverkehr?. Seit etwa zwei Monaten verkehrt der- Autobns auf ':-ct Lurie Schottentor—Stephansplatz—Schwcdenbrücke und ob Wohl es in dem Projekt der Gemeinde geheißen hat, daß der Autobllsverk-ehr auch auf die Linie O p e r—S i e P h a n s platz—Martenbrücke ausgrde-hnt werven soll, ist es bi-: nun bei tzieser einen Linie geblieben. Der Grtmd, warum di-- zweite, eigentlich soviel wichtigere Linie dem Antobttsvertebr bisher nicht erschlossen wurde, liegt angeblich darin, daß di.' bestellten neuen Wagen noch nicht geliefert, wurden. Wie -es heißt, soll die Linie zur Oper erst vom n ä ch st c» Frühjahr au eröffnet werden, gleichzeitig mit anderen Strecken in der Innern Stadt, die in das Autobusnetz eingezogen werden sollert. Es wäre doch ztl erwägen, ob man die außerordentlich notlvcndige Linie durch die Kämtnerstmße, die die. Haupteinfallslittie in die Innere Stadt bildet, nicht ' früber eröffnen könnte. Da lder Autobus sich im Laust der zwei Monate außerordentlich gut bewahrt hat und beim Publikum großen Anklang findet, würde man Äamü einem drinsrndsn Bedürfnis aHelfen,