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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-04 · Heft 1726 (4.12.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1726 (4.12.1923)
Date
1923-12-04
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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tzette 4 fc Dientzstm Hegen dieselbe Verwahr,rng etngulegen u-nd ' V i:- Vezüglichen Vorschveibungen den ReLutschwerdekonMission zu ergpeiftri. Füllsolchen Beschwerden mcht stattgegeÄn werden sollte, wirbeabsichtigt, temt BerwaltungS-erichtShof klagbar anfzutreten. Während man in den sonst nicht gerade sndschnttlichen Mpenländern Nach den Erfahrungen b:t deSjährigen verkrachten Fr«mdensai?>« lanafam zu d:r 1'' Erzeugung kam. daß man Leute, di« vom Schicksal so wenig begünstigt wurden, nicht alS Oesterrcicher geboren -u werden. nicht deshalb «ck einer separate« Steuer belegen dürfe, geht di« Gemeinde W'en mm daran, di« Fremdenzimmerab^abc. die sich erwiesenermaßen <*8 e'neS der Haupthindernisse der Entfaltung eimS tl^tzzügigen Fremdenverkehrherausstellt«, Nicht nur nicht abzubauen, sondern sie in «Geradezu unerhörter Mise aus Leist'^gen auszudehnen, dir mit dem rigerrtlick-rn Hote^bettieb m keinem Zusammenhang stehen. Wie sich diese Maßregel im Wiener Fremdenverkehr aui-wirken wird, wird die nächste Fremdett^ikon teilen, wp > *"' ' ¥■ doch noch rechtzeitig zu einer besseren Einsicht gelangt. große Svendr sSr ValSMa. Mrs Ansuchen deS Zionistischen Zentralkomttees für die rschecho-slowakisch« Republik hat der Generaldirektor der Witkewitzer Bergbau- und Dsenhüttengewerkschaft, .Herr Tr. «techn. h.c. Adolf Sonnenschein, dem Technikum in Haifa eine erschöpfende Kollektion vorzüglichen TemonstratwuSmgterials aus der Eisenindustrie (Hochofen, Eisengießerei, Maschinenfabrik. Walzwerk. Rohrwerk) sowie eine Anzahl von Maschinen verschafft. D:r MranSpott dieser «unisizenteu Stiftung nach Haifa wird in kürzester Zeit erfolgen. Die bereits berichtet wurde, hat ein anonymer SpeUder in England für dir Jerusalemer Universität 20.000 Pfund zur Verfügung gestellt. In einem Telegramm an den amerikanischen Kerm Hajessvd bestätigt Dr. Detzman-n die Rrchtiakeit dieser Meldntbg. — Die Lrganist.rung der verschiedenen Fakultäten der Universität schreitet vorwärts. DaS landwirtschaftliche. daS mikrobiologische und dos chemische Institut haben ihre Tätigkeit bereit zum Teile ausgenommen, wspekttve werden sie binnen kurzem damit beginnen, ebenso die Abteilung sÜk IudasstN. Dieser Tage wurde auch in New Port ein Somit re zur Förderung der juristischen Abteilung der Jerusalemer Universität gebildet, das sich ruS Juristen znsammerisetzt. ähnlich dem amerikanisch-rüdischen Aerztekomitee, daß für die medtzin-ische Abteilung der Universitär bisher schon reckt groß« Mittel ausgemacht hat. Der MMardeudMms «nt btt Natiovalbavk. Die eifrrgen Rachforsthungen der Polizei nach den» Gauner, der die Rationalbank mit HPft «inrS gefälschten Schecks um ein« Milliarde Kronen betrogen hat, hoben zwar »och nicht jprr Festnahme der Täter geführt, doch haben die Erhebungen bereitet« positives Ergebnis gezeitigt. ES ist gelungen, ftstzustellen, daß der Brtrüg von zw ei Pertonen auSgeführr wurde, deren IdentttSr ebenfalls fichrrgcheüi werden konnte. Durch schwierige Nachforschungen kam die Polizei ans dir Spur eines weoen Scheckbeivutzetz berens vmLestrof'on Warmes, namens Gichtov Liebrrgesell. WeirerS wurde festgchellt, daß Ltebevgefell mtt dem angrblscherr Karchnann Anton Wagner befreundet war. Sine Anzeige, die kn SicherhitStzureau «inlief, besagt«, daß disftr Wagner mit Liebrrgescll vor Verübung der T« viel in einem Kasfechaus« zu ja Minen gesehen wurde. Am Atzend des Tage-, an welckem der Beirng verübt worden war, haben die beiden »m Kaffeehaus« ein besonders auffälliges Benehmen zur Schau getragen. Wichtig für die weiteren Nachforschungen and gar Bestätigung des Verdachtes gegen Lkbertzeftll und Wagner war die Aussage de- GejchäftSdiever» einer am Kotowrairing etablietten Firma. Danach war Wagner wenige Lage vor Ber- Sbumg deS Betruges zu ihm gekommen und hatte ihn gefragt, ob er dabei behMich sei« wolle, einen Scheck, der von einer Million auf ein« Milliarde gefälscht werden sollte, zu beheben. Der Mann gka-ubte zunächst, daß «r sich na einen J Scherz harckle, sah aber, daß di« Sache ernst gemeint war, als Wagner ihn zu sich ms Hotel Wandl bestellte. Zu einer weiteren Zusammenkunft erschien der Mann nicht mehr, doch «fftattot« er aus Tche« nicht die Anzeige. Durch diese Mitteilung wurde der Verdacht der Polizei M vollkommenen Gewißheit, die dadurch «och bestätigt wurde,, daß alle Persomn, rmit welchen Wagner am Dag« der Tor ln Berührung gekommen war, ihn nach der vorgezsttzte« Photographie wieder erkannten. Wagner und LieSttgesell find au8 Wien geflüchtet urck werde« steckbrirsltch verfolgt. Im Sause der Erhebungen wurde auch ermittelt, daß der yostenlsft Pridatbeamt« Gustav Rabat sch viel mit den beiden verkehrt hatte, so daß der Verdacht austaucht«. Raöatsch könnt« Mitschuldiger oder wenigstens Mitwisser der Tat sein. Er wurde verhaftet und bei seiner Einvernahme stellt« e8 sich heraus, daß er tatsaWH mn dt« Sache gHvuht hatte und ceti Schweiggelb 800 Millionen Kronen erhalte« hatte. SSO Millionen davon wurden bereits sichergestellt. Dieser Geständnis. deS Radatsch bÄdrt vas letz'e (Nied in der Be'meiÄette gegen Dagn«r und Siebergcsell. «nwttfttch mrd Selbstmord «mf brr Siraßr. Ein blutiges Drama hat sich gestern abendtz auf der Wieden in der Wältergasse Ä^efpieii. Gegen halb S Uhr abends ertönten vor dem Hause Waltergüsse 7 zwei Schüsse. Passantrn, die zur Sbelle eilten, fanden ein junges Mädchen und einen älteren Herrn onf d.m Boden hingostrecht mn schweren Schußwunden vor. Der Mann hatte gegen das Mädchen fmtlich einen Schuß gvgm den Hals abgegeben und sich dann selbst m* ^gel in die rechte Schlaft gejagt. Der Arzt stellte Mlrven 4. Dezember 1988 Nr. 17W 'N n,n ttut mehr den Eintritt des Todi^ H- '-i'- m I :r: V , 'r*. war die Kugel im linken oberen Lhr:molilk>! eiligedrnngen und im Halse steckengeblirbrn. \ Vom Bolizeikommissariat Wieden fand sick alsbald eine - polizeiliche Kommission auf dem Tatort« ein. ES wurde frstg stellt, daß der Ma^n, der die Sck'-üsft abgegeben hat, der pensionier'e Fn'vektor der statischen Straßenb'hn Josef Streck ist. Die von chm B rile-te ist di« L7,'Shr'oe der städiifck'en S'raßenbahnen Jda Bausch. Da der Töt-er tot u-nd di« BerleM« vortmtfig nicht «dnv rnahmSfahig ist. ist Über di« letiten Gvü-de der Blnt« dar noch n'cht Genaueres bekannt. So viel eNkobrn werden kannte, bat Streck dar Mädch'n vom Dienst« ber gekannt. Er ist ein alternder Mmn von 88 Jahren, hatte an dem Wesen d r s'mgen Deam in Gefallen m>fuudrn und sich »m ckn Hund beworben; allein Fräulein Bausch wollte von 'hm nick'- wisirn. Mi dem oblehn-i'den Bescheid wollt« sich Streck nicht zusrieden^eben. Er stdt« seine Bew«'rb"ng for» nnd ha^e flestern da- Mädchen zu einem Sielldichein in der VcWrgass« beschWrn. PP.IPF Yl»zfstqpF d»n ..Ma". Die Bita «Film ge fall schaft bat in Mauer ein neues Ansnabmeatelier und neue Fabriksanlaqen erbauen lassen. Der Komplex umfaßt zwei groß« -Ballen, eine auS Bewn die andere auS.Hok. Die NewNsialle ist 48 Meter lang. 25 M^ter breit und 18 M"ter doch. 16 Kran« ermöglichen eS. Lichtkörper und Kulissen m't Leichtigkeit ii^rall binzufchassen. Die Holckalle ssi 46 Meter lang. 23 Meter breit und 19 M'ter hoch. 5^ier sind Vorrichtungen fiir F r e ilick taut nabmen. Die beiden Hallen sind durch ein großes, eisernes Schutztor von einander getrennt, können aber vereinigt werden. M'tten in der Hallist ein großes M a s s erb a s s i it. hö§ 40 Meter lang. 4 Meter breit und 2 Meter tief ist. Auch Springbrünnanlagen gibt es. ' Sonntag vormittags wurde die .^alle. die zu diesem Zweck in das Innere eines großen Tbeaters verwandelt worden war. feierlich eröffnet. BündesvrasidsnL H a i n i s ch wär zu der Feierlichk^-t erschienen und wurde vom Präsidenten der Bita-lHesells^a^. Iustizrat M i n h. begnlßt. Bundesvrastdent .Ha'misch führte in seiner Antwort unter anderem anß: „Sie können üderzeugt sein, m-ine Herren, daß nur als gelerntem Volkswirt alles Große Freude Bereitet, was dazu dienen soll, aus dem schadbafien Gebäude. wMes der Kriea und die Zeit des Zusammenbruches htntevlassen hat» neues Leben zu Wecken. Ibr Unternebmen heißt ,.Vita": das Leben! Lassen Sie mich der freudigen Erwartung Ausdruck geben, daß der Name nicht nur das Symbol fftr das Unternehmen, sondern auch für unser Vaterland sein möge." Daran schloß sich eine Besichtigung, an der zahlreiche Gäste. Vertreter von Ministerien, von Behörden. Finanzgrößen und Filmstars sowie Pressevertreter tevlnahmen. Ser foMi««flfl"bflte NM« Ae«». Am Donnerstag wird Wien um eine Sehenswürdigkeit reicher fein. An diesem Tage wird — zum erstenmal nach siebzehn fahren — wieder ein Zirkus seine Vorstellungen im RenZ-Gebaude eröffnen Siebzehn Iabre lang hat daß alte Gebäude in der KirkuSgasie keine Firkuskunst mehr gesehen, seit der Glan-teit der Manege, di« der olw Renz mit stwer Truppe für Wien repräsentierte. Reue Jetten ~~ neue Vergnügungen. Das Dglk begann tu die Operetten z« laufen, das Variete kam in Echwnng und das Interesse für edle Pftrbe. hohe Reitkunst und Dressurwunder nahm ab. Und so kam der Tag, da in dem Zirkusgebäude di« Ställe leer blieben, in der Manege der dumme August mck seine Genossen kein? lnstigen Kapriole mehr trieben. Der ZirkuS Renz war gestorben. Wind und Detter nagten an den Mauern, die Fenster erblindeten, zerbrachen, der Rost srah an den Eisenkonstruktionen — der Bau, der so oft vom Lärnr einer frohgrsiunten Menge widerballt hatte, verfiel nach und nach. Ru« ist' ein Scheintoter wieder auferstonden. aus der Ruin« deS alten Renz-Gebäudes ist in wenigen Wochen ein' neuer Prachtbau emporgewachsen. Vor mehreren Jahren hat Herr S. Schön gut daß Gebäude erworben und wenigstens so weit in Stand setzen lassen, daß der Verfall nicht weiter fortschreiten konnte. An eine weitere Ausgestaltung aber konnte nach dem Kriegsende nicht gedacht werden. Run wird der Bau wieder seinem ursprünglichen Zwecke zngeführt Unter der Leitung des Ingenieurs Eugen Buchbinder, deur Architekt Georg Rebberg zur Seite stand, wurde die Innenausstattung des Gebäudes in neun Wochen vollkommen neu hergestellt, die Galerien und Logen ausgebaut, moderne BeheizungS- und Beleuchtungsanlagen hergestellt, der Bau, soweit «S möglich war, den modernen feuerpoli-eilichen Vorschriften gemäß eingerichtet, neue Teile angebaut, alte Lamenmöutel Kostüme Pelze Wüsche fllks auf BCreditl Herrengarderaben CTsa-arw rsi:a.:.r«uat nach Maß afcaaj..,l..r..lTr.TiHnii 8«lins Schick & 8s.. KahlmaM 8 Mezzanin 2-0 . . Fernmf 76-4-76 ut, kurz. eL wurde in dev kurzen Zeit ei» Werk voL bracht. daS Beachtung verdient. Noch wird gehämmert, gesägtj gebobelt und gemauert — aber man kann jetzt schon sehen, wst sich der neue ZirkuS Renz in seinem neuen Kleide präsentiere, wird. Er ist nicht wieder zu erkennen. Am Donnerstag wird Hagenbeck mtt seinem Snftmbl, zum erstenmal in Dien in das strahlende Licht der vielen Manegelicktn treten. Und damit wird in Men wieder dtz Zirknskunst aufleben. Und wenn die Galerien, Ränge und Logen von einer tausendköpfigrn. schaulustigen Menge erfüllt sein werden, die alle gespannt die Vorgänge auf dem gelben Sande der Manege verfolgen, dann wird das Werk» dar hier von Hltnderten von fleißigen Händen vollendet wurde, sein« Krönung erhalten. Ae SM'troHk am «lerw-Zee. - Rom. 3. Dezember. Ueber die Ursachen deS Unglückes a>.t Glenosee ist eine strenge Idntersuchung eingelei^et worden. CS verlautet, daß der Stause« infolge der heftigen R-gengüsse em« größere Wassermenge aufnehmen mnß<«, als bei der wchnkfchen Einschätzung der Widerstandskraft de» Dammes angenommen worden war. Andererseits wird erklärt, daß bei dem Barr des Dammes schlechtes Material verwendet worden fei. Nach anderen Behauptungen fei di« Bindung des Damme» mit dem Gebirge fehlerhaft gewesen. In den sieben Nektrizitä'Sz-ntralen, die bei Dezzo überschwemmt worden sind, sind nicht einmal mehr die Maschinen vorhanden. Bon den Ingenieuren und Arbeitern der Zentralen sind viele ums Leben gekommen. Di« meisten Leichen weisen schreckliche Verstümmelungen auf. da sie an die Flnßwände angepreßt worden waren. Nach den letzten ' Nachrichten hofft man, daß die Zahl der Todesopfer 600 nicht übersteigt. Bon der Katastrophe Betroffene versuchten gesterit, den Erbauer des Dammes zu lynchen. Cr mußte von der Polizei beschüät werden. Die Blätter bringen erschütternde Einzelheiten vom Schauplatz der Katastrophe sowie über die Bergung der Leick^n. Der Schaden wird aus wett über 100 Millionen Lire beziffert. Lrvb nnb Sleqen. Ganz Mitteleuropa hat trübes Detter «ckr mäßigen Ri^erschlägen. Am Hüdcsttand der Mp.m regnet es. Die Temperatur hall sich Wer Null. In Wien fi<& gestern morgen» Echne«, mittags klärte es aus. Die Besserung dürft« sich aiber nicht lange halten. VorauK-age: Meist trW, zu Regen neigend, Temperatur etwas Wer Null. Ae LeSensmIttelmSrkte. Dt« Beschickung der Fleisthabtettung der Großmark^b'-llr' war oestcrn sehr gut ausgefallen, so daß dre Borrät« weit über den Bedarf reich cu. zumal der Verkehr fehl schwach war. Mit der Dahn waren 20 Waggons mit Mersch angekomnwn, davon IS WaogonS Rindfleisch. Auf den Grünworenmarkten war die Beschickung angesichts der schwachen Nochlrog« weit Wer den Bedarf reichend. Die Preife blieben im großen und gangen unverändert. * Plötzlicher Tod des Maler» Gilbert 3-huer. Einer der Doyens der Wr'ner Künftlerschaft, der Dekorationsmaler Gilbert Lehn er, ist gestern in hohem Mjer plötzlich verschieden. Lehner. der Weltruf genossen hat. ist um halb 12 Uhr vormittags, als er einer Probe im Burgtheater beiwohnt, vom Schlage gerührt zusammengestürzt und alsbald gestorben. Er war am IS. März 1844 in Lemberg geboren. Im Jahre 1860 war er noch Wien gekommen und war seither hier künstlerisch tätig. Nach Eröffnung des neuen BnrgtheaterS wurde er zunr Dskovationsinspektor ernannt. Bon seiner Hand stammt einer der drei Bühnenvorhänge de» neuen BnrgtheaterS. Seit Jahren lebt« er im Ruhestand. * Bestätigung der Einstrinfchm» Forschung. Ein Oxforder Astronom schreibt den ,Limes": „Man erinnert sich, daß Einstein drei erfahrungsgemäß erlangbar« Hauptbeweise für seine Theorie anfpestrllt hat. Der erste bezog sich auf die Bewegung des Planeten Merkur, und die Deobach'ung verlief z n f r i «- denstelle nd. Der zweite Beweis, der die Beugung der Lich'strahlen eines Sternes behaupwt«, mußte bei totaler Sonnenfinsternis anyetreten werden. Bei der Sonnenfinsternis von 1019 erhielten di« englischen Astronomen ein klares Resultat zugunsten der Theorie. daS dann 1922 durch die amerikanischen Beobachter bestätigt wurde. Der dritte Beweis betraf die in, Erscheinung tretende Länae der Lichttvelleu, als durch die Gravitation hervoraebracht. In diesem Falle ergaben die Versuche zurrst sehr zweifelhafte Ergebnisse, so daß einige Forscher sich sogar gegen drn durch die Theorie anfgestellten Effekt erklärten. Einige Mathematiker bestritten danach die Genamgkeit der theoretisch aufgestellten Folgerung, obgleich Einstein in seiner Erklärung diese Wirkung auf» bestimmteste als notwendig bezeichnet«. Jetzt sedoch hab"n stch di« Wolken, die über dem dritten Beweis hingen, zerstreut. Mr. C. E. St.«John von der Mount-Mlson-Sternwart«, der die schwersten Zweifel in die BersuchSernrbnisse oeseht hatte, ist nunmehr endgültig zur Bestätigung der Einsteinsä)nr Er gebnisse gelangt. Er teilt das jetzt selbst in der Ztitschrift „Science" mit. Es hat sich also auch Mr. John bekehrt, was von größter Wichtigkeit ist. da das Zeugnis früherer Opponenten von Ruf doppelt schwer wiegt." * Zionistische Landeökonrmisstou. Haute mu 7 Mr DitzuM. * Selbstmord de» Prinzen von Schaumburg-Lippe. Aus Linz wind unS bevicht«t: Pmng Alexander zu Schamnbung-Lippe, dr im Ia>hve 1991 ln Ws^s gobovne Srchn des Prlnizrn Mbnecht zu SchmmIbuvg'Äbvipe. hat gestern Ha-ntz an sich gclÄgt. Er wuvde in einam Wallde näMt Midnder.fi.u4 bei MatÄghofon erschossen archpfumt-m Er soll di« T-at in Möm Arsfall von Dmu-eSveriwirruitzg b-pongen haben. * Ei« schwerer Antüunfall in Hietzing. Gestern dormtt.tMgs ging die We!MÄerSp>a.ttin Hanna Glas mtt ihrorn Töchierch.'n Gva, V.» sie in cinc^n Wag^n vor sich schab, di« Penzingerstraße. Plvtzilich kam ihr in schnellem Tvmpv ein Privarautv euDegm. des der EihanM'r Johann Kavusta lanl. . d?s sck'Wri^n geriet fedoch der Wagen ins Schlendern, fuhr aus den Gehfteiy. stieß di« Frau zu Bo-deu und Mkliderte da» Matche» aus vom Wage«, mau Älaß und das Kind «Mteu iÄLmr« Brr-

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