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Wiener Morgenzeitung · 1923-12-02 · Heft 1724 (2.12.1923) · p. Seite 10

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1724 (2.12.1923)
Date
1923-12-02
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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Sestr 10 Wien. Sonntag Wiener Morgenzeitung. 2. Dez eucker 1923 Nr. 1724 Volkswirt. Eefteuvrlte Krone — 0.0081V« Centimes. Auszahlung Wie« --- 0.0081V« Oentimes. In Zürich notierte 1./12. 30./11. die österreichische Krone . . . . 0.0081«/* 0.0080V» die österr. gestempelte Krone . . 0.0081*/4 0.0080®/» die tschechische Krone .... 16.68 16.64'/, die Mark.pro Milliarde Holland.. . ... 217.50 217.50 New-Dork.. 574.- 572.12 Soitbon *#••••«•«• » 24.88 24.91 Paris •••»•••••• . , , 80.95 30.75 Mailand ••••••■•• . . . 24.77 24.73 Belgrad. . . . .. . . . 6.50 6.62 •/, ••!•••••• . , . 2.90 2.87 Sofia .......... 4.45 4.40 Budapest. » » » 0.03 0.0302 Warschau ...... . . . Handelsbilanz und Wirtschaftspolitik. Die Handelsbilanz Oesterreichs weift in Len ersten nenn Monaten des Jahres 1923 ein Passivmn van zirka 425 Millionen Goldkronen auf, so daß das Gesamtpassümm dieses Jahres sich auf mindestens 650 Millionen Goldkronen bekmfen dürfte. Die Handelsbilanz Oesterreichs ist unter den Nachfolgestaaten die schlechteste und die Sanierung, vielmehr die Versprechungen, welche bezüglich der Besserung der wirtschaftlichen Verhältnisse an die Sanierung geknüpft wurden, haben sich bisher nicht auf die Handelsbilanz auswirken können. Freilich ist mit einer Stabilisierung der Valuta allein die Grundlage für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Möglichkeiten noch nicht gegeben und die Sanierung hat' ja bisher nicht mehr leisten können als eben diese Stabilisierung der Währung. Um di« traurigen Ziffern unserer Handelsbilanz zu verbessern, mutz der Hebel vor allem dort angesetzt werden, vom wo aus tatsächlich die wirtschaftliche Konsolidierung dieses Staates erfolgen kann. In der Wirtschaftspolitik der jungen Republik ist von allem Anfang an viel gesündigt worden. Die Hauptsünde bestand darin, daß man das neue Oesterreich als wirtschaftlich nicht lebensfähig bezeichnet^ und daraus in der Wirtschaftspolitik eine Art Katastrophentendenz ableitete, welche bis heute noch fortwirkt. Wohl ist es richtig, daß die in der Republik Oesterreich vereinigten Mpenländer mit Wien, welches früher das Zentrum eines großen Wirtschaftsgebietes war, in wirtschaftlicher Hinsicht eine sehr schwere Niederlage durch den Krieg erlitten haben, viel schwerwiegertder noch als die mAitärische und politisch;; a&ex es ist wirtschaftspolitisch völlig verfehlt, zu erklären, daß eftr staatliches Gebilde von vornherein zum wirtschaftlichen Tod verurteilt wäre. Mt dieser Todeserklärung aber sind bei uns jahrelang alle jene Faktoren herumgelaufen, welchen die Pflicht oblag, den wirtschaftlichen Aufbau dieses neuen Staats Wesens durchzuführen. Di-e einen motivierten damit die Notwendigkeit des Anschlusses an Deutschland, die anderen legten sich das Lied von der wirtschaftlichen Lebensunfähigkeit Oesterreichs für ihre monarchiftischen Zukunftspläne zurecht, und andere wieder brauchten dieses Motiv für die dem einzelnen Nutzen bringende^ der wirtschaftlichen Gcsamtentwicklung aber überaus schäd- ‘ liche Duldung von Formen und Auswüchsen wirtschaftlichen Raubbaues, wie er in Zeiten von Wirtschaftskrisen überall getrieben wird und der hier in Oesterreich nach dem Wunsche mancher daran interessierten Politiker zu einer ständigen Institution gemacht werden sollte. So ist in den fünf Jahren des Bestandes der Republik nichts geschehen, um die Tendenzen zu einer Konsolidierung der Wirtschaft, welche in Oesterreich zweifellos vorhanden sind, zu festigen. Man hat stets darauf hingewiesen, daß die .Hauptursache für unsere passive Handelsbilanz der die Produktion weit übersteigerte Bedarf an Getreide, Lebensmitteln und Kohle sowie Rohstoffen sei. Das Verhältnis zur Elektrifizierung der Wasserkräfte, durch welche unser Importbedarf an Kohle und zum Teile auch an Artikeln der Erdölindustrie sehr stark verringert werden könnte, ist bisher bei uns stets ein platonisches geblieben und die -Sanierung, welche nur dann einen Zweck hat, wenn sie produktiv ist, das heißt einem Lande seine volle Produktionsmöglichkeit schafft, ist im Punkte der Ausnützung der Wasserkräfte noch nicht einmal zu einem Anfang gekommen. Unsere Wirtschaftspolitik beschränkt sich auf folgend Erwägung: Da die Produktion an Getreide und anderen Lebensmitteln den Bedarf des Landes nicht deckt, so muß sie eben gefördert werden, um foa§ Passivum in der Handelsbilanz herabzudrücken. Diese Argumentation ist nicht nur falsch, sondem auch verlogen, und dient nur dazu, um der geradezu sträflichen Bevorzugung der Landwirffchaft, die in der Wirtschaftspolitik Oesterreichs getrieben wird, ein Mäntelchen umzuhängen. Die landwirtschaftliche Produktion Oesterreichs kann, da die natürlichen Voraussetzungen hierfür nicht gegeben sind, niemals so intensiviert werden, daß Oesterreich von dem fremden Landesprodukt frei sein könnte. Der Hebel ist ganz wo anders anzufetzen: Um das Passivum der Handelsbilanz herabzudrücken, müßten vor allem jene wirtschaftlichen Möglichkeiten forciert werden, welche im Lande selbst und in seiner Lage gegeben erscheinen. Diese -wirtschaftlichen Möglichkeiten hat Oesterreich, da es seiner Lage nach wie stets bisher das Durchzugsland für den Warenverkehr vom Westen nach dem Osten ist. Ter Transithandel und -der mit lhm verbundene Veredellungsverkehr wären, wenn für sie all« Möglichkeiten der Höchstleistung geschaffen werden, Scher d-^eucheu WrHchaftSejeyiLnte OefterwM kßU hie Judenplatz Nr. 6 Telephon 65<4*S6 Telephon 65-4-56 Kulanteste Durchführung aller bankgeschäfilichen Transaktionen sowie Verwaltung von Geldern jm Kontokorrent- Verkehr zu dem jeweils geltenden Reportzinsfuss. n das Passivum der Handelsbilanz aus ein Minimum verkleinert, die Wirtschaftskraft 'des Landes gehoben und seine . heute wirtschaftlich brachliegenden und daher ünproduktiven Bevölkerungselemente produktiver Tätigkeit statt dem kostspieligen BeamteMend zugeführt werden könnten. Freilich würde dies bedeuten, daß Wien in den Mittelpunkt dieser wirtschaftlichen Produktivierunz Oesterreichs rückt. Aber denjenigen, welche heute die Wirtschaftspolitik bestimmen, ist Wien ein Dorn im Auge, Wien, d?e Stadt, wo die Juden Geschäfte machen und die mit den Juden identifizierten Sozialdemokraten die Gemeinbeverwaltung inne haben. Die Länderpolitik in Oesterreich fft der geschworene Feind jeder vernünftigen Wirtschaftspolitik und es ist nicht bloß böser Wille, sondern eö ist die notorische alpenländische Unfähigkeit, -welche diese Länderpolit-ik diktiert. Eine. Bevölkerung, deren wirtschaftlicher Horizont über den kleinen Betrugsgewinn bei Maß, Gewicht, Zuk>agc, Taxüberschvöitung oder — aufs Staatliche angewendet — Maut nicht hinausreicht, kann schwerlich den wirtschaftspolitischen Gedanken des Aufbaues und Ausbaues einer Handelsbvücke zwischen Ost und West verstehen. Der Teil der Bevölkerung, -welcher durch jahrhundertelange wirtschaftliche Tradition schon seit je den geschärften Blick für die Bedeutung des Welthandels und eines Vermittlungsgentvnms im Welthandel hat, die jMsche Bevölkerung Oesterreichs, wird auf Schritt und Tritt von dem Staat gewordenen Greißlevgeist in ihre.r wirtschaftlichen Tätigkeit gehemmt und als der Fremdkörper auf dem gesunden, „bodenständiges Volksreis ausgeschrien. Und doch war es und ist es bis heute die jüdische Bevölkerung Oesterreichs, welche die wirtschaftliche Katastrophenpo-litik, die in diesem Staate betrieben wurde, stets negiert hat,- weil sie erkalte, daß dieser Staat auch in seiner heutigen Form eine wirtschaMche Zukunft hat. Die Sanierung, welche desien Bundeskanzle.r für die bodenständige Bevölkerung als Gabe der Vorsehung mitgebracht zu haben glaubt, wird erst dann Oesterreich wirklich sanieren, wenn eine Wirtschaftspolitik -getrieben wird, welche den 'gegebenen Verhältnissen entspricht und nicht aus der Groißlierperspektive gesehen ist. Ler Kampf um da» rumSuische Petroleum. AuK Bukarest wird berichtet: In dem großen Weltkrieg, der jetzt um den Besitz des Petroleums geführt wird, spielt auch der Kampf um das rumänische Petroleum mit. Es wurden in dieser Angelegenheit mit Frankreich UntechaMungen gepflogen, die schon dom Abschluß nahe standen, jedoch plötzlich erfolglos abgebrochen wurden, weil die Franzosen, wie auf rumänischer Seite betont wird, gleichzeitig mit dem Ankauf des staatlichen Petrolemnanteils das ganze Erdölproblem lösen und dem französischen Kapital hierbei das ausschließliche Monopol sichem wollten. Das Anbot Frankreichs wurde jodoch, obgleich es für Rumänien günstig war, von Minister Vintilla B r a t i a n u zurückgewiasen, eben weil dessen Annahme einer Monopolkongession an die Franzosen gleichgekommen wäre. Das Blatt „A r g u s" weist in einem ausführlichen Artikel auf die bisherige Entwicklung dieser Angelegenheit hin. Das englische Konsortimn Anglo- Persian-Oil, an welchem auch die englische Regierung mit sechzig Prozent interessiert ist, führt in der ganzen Welt einen erbitterten Krieg um das Petroleum. Gegen diesen englischen Vorstoß richtet sich nun die französische Petroleumftont, die in einem Banksyndikat verkörpert ist, welches mit einem Stammkapital von 50 0 Millionen Franken bei eimr 25prozentigen Beteiligung der französischen Regierung gegründet wurde und die rnesop slawischen Petroleumkonzessionen erworben hat. Beide großen Finanzkampfgruppen, die englischen sowohl wie die französischen, sind nun aus ihrem Eroberungsfeldzug bei den rumänischen Petroleumgruben a-ngelangt. Die englischen Bewerbungen wurden von Wickers geführt und waren mit einer Eisenbahnanleihe verbunden. Die VevhaMungen der Engländer sind gescheitert, tveil die UnterhäMer nicht daraus vorbereitet waren, Rumänien ohne Aussicht auf die Beherrschung der rumänischen Petroleumproduktion eine so große Anleihe gewähren zu müssen. Nach ihnen kamen die Franzosen mit verschiedenen Vorschlägen, von denen >der letzte mit dem Anbot von 600 Millionen Franken bereits vor dem Abschluß stand. Diese VevhaMungen wurden auf französischer Seite vom Bankhaus Dreyfuß geführt und sollen, wie der Berichterstatter des „Argus" behauptet, auch von Poinoave gefördert worden sein. Die Franzosen hatten bereits für die Ueveckassung der Petroleumprodttkte einen Vorschuß von 350 bis 400 Millionen angsboten, als sie plötzlich in der letzten Minute ihre Vorschläge änderten. Laut diesem neuen Vorschlag sollte die französische Gruppe eine Milliarde Lei bezahlen, und zwar 500 Millionen sofort und 500 Millionen einen Monat nach Bildung einer fwuzösisch-rmnänvschen Petroleumgesellschast, in welcher die Rumänen die Mehrheit besäßen; doch sollte die Gesellschaft die a u s s ch l i e ßliche Konzession für die staatlichen Petroleumgebiete sowie ftir die Petroleumanteile erhalten. Mit diesem neuen Plan hätte auch das neue rumänische Grübengcsetz, an dessen Nedaltion zwei Vertreter Frankreichs mitznarbeiten hätten, in Einklang gebracht werden sollen. Diese Zumutung, deren Erfüllung eine Beherrschung des gesamten Petroleumgeschäftes in Rumänien durch die Franzosen k-bcittet hätte, wurde von der rumänischen Regierung in einem kurzen aber scharfen Te-Kgramm zuvückgewiestn. Die Verhandlungen wurden infolgedessen abgebrochen und in diesem Stadium befindet sich auch heute noch der Kampf um den Besitz des rumänischen Petroleums. Re Weltruüerproduktiou 1922123. Nach den Schätzungen des Internationalen landwkrb, schafölichen Institutes in.Rom betrug die Weltpro duktion an Rüben- und Rohrzucker im Betriebsjahr 1022/23 174,139.874 Rentner, das ist um zirka drei Millionen Zentner mehr als in der Kampagne 1921/22, dagegen noch immer nur 15 Millionen Zentner weniger als in per letzten 'VorkriegEampagne 1913/14. Bon der erzeugten Zuckermenge sind 51,5 Millionen Zentner Rübenzucker und 122,6 Millionen Zentner Rohrz ucker. Während knapp vor dem Kriege die Produktion. von Rohr- Und Rübenzucker sich ungefähr die Wagschale hielten, ist jetzt das Verhältnis der Produktion von .Rohrzucker zu der von Rübenzucker ungefähr 70 Prozent zu 30 Prozeent; dies ist auf den Rückgang der Rübenzuckererzeuguing in den meisten europäischen Ländern, vor allem Rußlands, Deutschlands und der Staaten der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie, zurückzuführen. Unter den Rübenzucker erzeugenden Ländern steht noch immer Deutschland mit 14,5 Millionen Zentnern an der Spitze, sodann folgen dieTschecho - Slowa keimit 7,3 Millionen Zentnern, die Bereinigten Staaten mit 7,1 Millionen Zentnern, Frankreich mit 5,5 Millionen Zentnern, Polen mit .rund 3 Millionen Zentnern, Belgien und Italien mit je 2,6 Millionen Zentnern. Die Zuckest erzeugung Oesterreichs wird mit 244.600 Zentnern angegeben und steht vor Finnland, der Schweiz und Bulgarien an viertletzter .Stelle. In der Roh rzuckererzeug u ng steht Kuba Mit 38 Millionen und Britisch- Judie n mit 30,3 .Millionen Zentnern obenan. Die polnische Textilindustrie. Am-Mch wird aus Warschau berichtet: Der Betrieb der polnischen DexMindnstM beiuW für Baumwolle 150, für Wolle 76, für Leinen 70, Kr Ju'be 60 wnfb Kr.Seide- 50 Prozent dar VorErielMelschÄfti'gUW- Laut einer soelben hmausgegeldonen annMÜM polnischen Stntistilk beschäftigt gegenwärtig die B-a-umwoll in «du st r i e in Loidg 129 F atbrike-n, die Wollinvustvi-e 246, Strick'mldustrie 16, Leinen 1, Jute 4 und die Seiidenisabvükation 14 Fabriken. Färbereien und Appreturen gilbt «s in öoör geMWärt'iq 47. Alle diese Fabriken sind m Untern-chm-eUoevbäntzen organisiert, außer di-elsen ^ibt es jedoch noch etwa 40 bis 50 Fabrilsu-nternehmmMn, dre auße-rhallb dieser Orgamfatioin .stehen. Die Franz Schmitt A.-G., Lebersbürik i.n Rchiberig, erhöhte ihr Aktirülkaipitai von 33 auf 99 Millionen Kronen. Di« Mgsmome D:posit>'nban'k hat aus dictstm Anlaß durch Eüwerbunia 'eines Aktienpakeits dauerndes Interesse an der Mi-engesellschaft gcnoim-m-vn. das auch durch die küwDich erfolsit-e Kooptieru-ng d.'s Präsidenten P-anil GMtein unld des Direktors Hibbert Pick in dm Berwal-tu-ngsrat <pm Ausdruck kommt. Die Bwb-indunig dieser Gesellschaft mit der ZeUtralourapäischen Läudeüban-k bl-e^t we-iter aulftecht. Dn!geltlich.) Wiederausnahme des PostaMveifungsverkchrs nach Dänemark, den Niederlanden, Schw>:den und der Schweiz. Mit Wirtfamlk-eit vonr 1. DMMiber ist der Po-stanlw-eijuingsverkehr nach Dänemark, nach, den Niclderlo^en, nach Schweden und Nach der Schweiz, mit welchen Läwd.rn bisher ein Postanwsis-UWsverkchr nur in ulmgeik-ehrter Richtung bestanden l^at, wieder «mifgenom-men wordcin. Zur AnuailMe von Postaniwei« fangen nach diesen Lünvern iiirtfö albe Postälm-t-er ermächtigt. Versiebenfachung des dmtschen Notenumlaufes. Der N^ichslbän'kauswe-is vom 7. Novc-mibrr zeigt eine Zlinahinw de,? NotonuimliMfes ans 19-168.087,4)G6 9069GÖ.0C0 Mackk; die Bermchranig betragt 16,665.264W8.M6,087.000 Marik. Der Notenatimtouif hat sich also ver>i-e-b?nf-a-ch!. Eine -ungeheure Ver-mchru-wg zeligt auch der Stand der diskontiert-en SchahanlweHanigen, die um 19 M0.973,.174ZAM.000 aus 26M.7Dt-1l13.043,935.000 M-arik gestiegen sind. Es ist Wohl an-Mchme-n, dag di-e b absichtligt-e Sti'llegu-ua der Notenpr-esse zu einer möglichste-n B«rstärEu-ng der Not-rnprodletiv-n gefi'chrt hat. Die ungarische Anleihe. Budapest, 1. Dezeniber. (>Uug. TÄ.-iKorr.-Bur.) In der Frage der nujgarilsch-ell A-uEandsanlekhe nchmen die Mälter vorläufig eine Mvartende Halt««- e>m, da sie die bis jetzt vo-nl>i geriden fpär>'ich-on anrtHich-eu Daten für nicht gen-ü-gond erachten, um ein Urteil z-n fällen. Jin allMmeinen stellen sie jädoch fest, baß die Höhe des Aml-eihch.'ltrages von 290 Millionen GrstdlrEn bcdeirtend hinter den allgemeinen Erllvartnngen zurückbleibt. Die Bereitwilligreit der Mächte, Ungarn wiMchastilich M he'llfen, wird jedoch alltge>m>ein ampkawnt. Veitscher Magnesitwerke - Aktiengesellschaft. In der gestern in den Bureauräumen der Gesellschaft rurter Vorsitz des Vizepräsidenten, Herrn Geheimen Kommerzienrates Wilhelm v. Oswald, stattgefundenen vierundzwanzigsten ordentlichen 'Generalversammlung wurden der Bericht des Verwaltmlgsrates und die gestellten Anträge genehnrigt. Von dem nach .tt-esewierunq von 2.000,000.000 K. als Erncuerungsjonds svwle von 4.000,000.000 K. als Steuerreserve und nach. Elnbenchung .. - - — -arvlewen- ^w . v .w v für das Geschäftsjahr- . ,. Aktie zu verteilen, 3.000,000.000 K. tantiemenfrei zur Starmng der Steuerreserve zu verwenden, in den außerordentlichen Reservefonds 900,000.000 K. zu hinterleqem 500,000.000 K. tantiemenfrei dem Beamten- und Arbeiterunterstützungsfonds zuzutvcisen und den nach statutenmäßiger Vergütung der Verwaltungsratstantieme und des Honorars für das Exekutivkomitee verbleibenden Rest von 232,898.864 K. auf neue Rechnung vorzn tragen. — Jm Sinne des vom Verwaltungsrate gestellten Antrages wurde beschlossen, den von der vorjährigen Generalversammlung ge- 6r.it*-*.* TOnfATufi Ifl ©lftrtri»a dov fJf'nftrtfnrr Mnnni-kOa SWrtif ssrwwss ^^.+++22-+2D

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