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Wiener Morgenzeitung · 1923-11-30 · Heft 1722 (30.11.1923) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1722 (30.11.1923)
Date
1923-11-30
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Sri* t WIenetP M»rnen-est««n. 80. November 1928 Nr. 172t Lagesbericht. Sa die «Um Reaküiru von Me«. Go kankrke mchl die ungeschriebene Adresse der Smpfeh- KmMriefe, mtt denen die junge kranke Ostjüdin in Wien nntraf. Sie waren in hebräischer Sprache geschrieben uhb fc darf man die Adresse wohl ergänzen: an die guten jüdischen Menschen in Dien. Kindliches Vertrauen spricht ans jedem Dort dieser Briefe, kindliches Vertrauen blickt aus den Augen bei jungen Mädchens. „Ihr ckönnt mich doch nicht zugrunde gehe» lassen", sagen diese Augen. Und die Angst, die manche-mal drin aufzuckt, wird von einem reizendxn Lächeln beschwichtigt. Jetzt wird alles gut werden. Die guten Menschen müssen Helsen. Sie müssen helfen. Denn hier geht es nicht um Leben oder Tod, sondern um mehr, um Krankheit oder Gesundheit, um das unermeßliche, das unausdenkbare Elend des jungen Menschenkindes, das zu rettungslosem Siechtum verdammt ist oder die Seligkeit der Genesung, die Seligkeit der Au^ erstchung zum Leben. Krankheit ist ein furchtbares Los> furchtbar für jeden, wer immer es sei. Doppelt uttd drei" fach furchtbar, wenn der Kranke jung ist. Ec wagt nicht: hinzusehen, um nicht den Fortschritt des Leidens seststelien zu müssen und.fühlt doch mit Schaüder, wie der Griff der kalten Hand täglich fester wird. Krank sei», nicht weil es unabwendbares Geschick ist, sondern weil die paar Banknoten fehlen» die Heilung schassen könnte». In ein Leben voll Jammer hineinsehen, wenn die Rettung so nah, stz leicht erreichbar ist, in ei» Leben hm-einsehen, das schlimmer ist, Äs Tod. > Sie ist zu jung, die kleine Esther, um daran zu glauben, daß dieses Los chr beschieden sein soll. Zu jung — und dennoch, wen» sie von ihren Erlebnissen erzählt, dann weiß die Zwanzigjährige nichts von fröhlichen Festen, von Jugendübermut und Jugendlust zu sagen. In einem Städtchen an der .Grenze Polens und der Ukraine ist sie geboren tutb ausgewachsen. Kriegsnot und Krlrgslärm erfüllten die Tage, ftrtdem daS Kind zum bewußten Leben erwacht war. Man war immevfort aus der Flucht, vor den Deutschen, vor den Russen, vor dem Pogrom und vor den Bolschewiken. Einmal wurde die Stadt evakuiert, das nächstemal kam es nicht rechtzeitig dazu und die Kämpfe wurde« vor oen entsetzten Bewohnern ausgekämpft. Gewöhnlich konnte man ja noch rechtzeitig in die Keller flüchten, aber einmal erfuhr das Mädchen doch eine schwere Lerletzuug durch eine Fliegerbombe. Sie wirb me für den Flirgerleutnant schwärmen wie unsere jckngen Damen. Als der Weltkrieg beendet war, begann ein neuer noch schlimmerer Krieg. Pollen,. Ukrainer, Bolschewiken, reguläre. und irreguläre Truppen kämpften gegeneinander und niemand wußte mehr, wer Freund, wer Feind sei. Wieder begab man sich aus die Flucht. Die ganze Familie zog in eine Leine russische Stadt, ließ Hab und Gckt, die allgewohnte Umgebung, ließ die Ruhe Md Sicherheit behaglichen Kleinstadtlebens zurück, nur um -aS Leben zu retten. Und nun kam der Hunger, kam unabwendbar. Esthers Vater, ein RabbinatSgrhilfe, ertrug das Elend nicht lange, er starb im Exil. Das Mädchen fügte sich mit stiller Ergebenheit, dem GrbtzA chres leidgewohnten Volkes, in die Entbehrungen der Verbannung. Aber die Not und das Elend dieser Tage mögen ihrem jungen, zarten Körper den Keim zur furchtbaren Krankheit gebracht haben, Herr Keim der Tuberkulose. In einer ihrer schrecklichsten Formen brach sie bei dem Mädchen aus, als sie, kaum in die Heimat zurückgekehrt, ihre Tätigkeit als zahntechnische Gehilfftr begmmen hatte. Da zeigten sich die ersten Symptome des Lupus an den Händen Mit der Arbeit war es nun vorbei. Der Arzt des Mädchenck wußte keinen anderen Rat als: Wien. Esthers alte, gram gebeugte Mutter verkaufte die letzten, sorglich gehüteten Reste des einstigen Wohlstandes, humpelte zum Rabbinev und sammelte Empfehlungsschreiben, Briese an — die guten Menschen von Wien. So kam daS Mädchen in die große Stadt und da man chrer Verlassenheit und ihrem Unglücke die Teilnahme nicht zu versagen vermochte, fand fie auch in einem Svital Ausnahme. Aber in diesem Spital kann nichts für ihr« Heilung geschehen, denn die Krankheit Le darf eurer besonderen Behandlung, die nur in eigenen Heilstätten durchgeführt werden kann. Dort hat man dem junge» Mädchen eine Ermäßigung des Preises auf zwei ^Drittel zngesaqt. Aber dieser ^Betrag muß für drei Monate aufgebracht werden. Es sind mehr als fünf Millionen. Das ist, auch heute noch, sehr viel Mb. Dennoch muß es zur Stelle geschafft werLeri, muß geschafft werde n. soll nicht ein junger, arbeit-froher Mensch der hoffnungslosen Verzweiflung überlasten werden. LupuS ist eine furchtbare Krankheit. Sie zehrt nicht nur \bte KrSsts des Körpers langsam auf. sie entstellt auch und schließt di Befallenen, wie einst in den grausamen Zelten des Mitteln .rlters die „Aussätzigen", aus der frohen ArbettZgrnieiw« schaft der Menschen «aus. Aber so unerbittlich ist die KranVheit nicht, daß sie nicht Rettung gewährte. ,Es gibt grtffej vor dem grauenvollen Los, es gibt Hilfe, wenn die Menschen nicht unerbittlicher sind als die Natur. Möchten alle Eltern, die sich am Anblick einer blühenden Tochter freuen, an ihr Kind denken, wenn sie seiner jungen Schwester den Meg in- Leben erschließen, möchten alle jüdischen Frauen der Zeit gLdc'nkcn, da sie selbst zwanzigjährig in die sonnige Welt traten, möchten Me „guten Menschen" daran denke«, watt es heißt, eine Jugend ohrre Hoffnungen durchleben. Die Leine Esther Fitzt im Spital und wartet. Die Schwüren und Wasen, Hie erst nur die Hand bedeckten, ziehen '"ich »litt schon über den ganzen Arnr und die eine Körper sie haben sckmn den Hals -rreicht. Wie Lame MOBEUIftUS ANTON SCHLE5INGER Obersiedelt in den 1. Bezirk,Wa'f n ersir. 3 (Tel 14-21/IV) nächst Kohlmarkt. b9i Wohnungseinrichtungen / Innendekorationen j Reichassortiertes Lager / Billigste Cinfuhrungspreise kann eS währen und sie greifen inS Gesicht hinüber, in daS blasse, zarte Gesichtchen, für immer die Harmonie der Linien zerstörend. Mit wahnsinniger Angst verfolgt die Kranke die Fortschritte ihre- Leiden?. Wer wird schneller sein, die Unbarmherzigkeit der Natur oder die Güte der Menschen. Die Kranke wartet. Sie wartet voll gläubiger Hoffnung, voll tiefem, zweifelsfreiem Vertrauen. Man wird, man kann sie nicht ftn Elend versinken las'en. Sie lächelt ihr erschütle.'ndeS, zutraulich es K'nderlächeln. Und wartet auf bie Hilfe der guten Menschen vmr Dien... KlaraMautner Wichtige Funde ist den Unsgrabnagen in der Lavid-Stadt. Sit 3<MHui«tg Millv. Die vereinigte Expedition des PalMna-AusgrabungS» oribS und des ,/Daily Telegraph" hat bei ten Ausgrabungen bereits die Basis der alten David.Stadt erreicht und ist dabei auch auf die Reste der mykterrrftn Millv gestoßen. Mills wird in der biblischen Gaschich'« als die Jebustterbmg erwähnt, die König DM» eröbert hat. „Daily Telegraph" hat das folgende Telegramm von Pro« effor Ma caliist er ans Jerusalem erhalten: „Je Lu fiter Nordmauer mit Turm entdeckt." „Daily Telegraph" schreibt dazu, daß angesichts dieser Nachricht von einem Wissenschaftler vom Rang« Professor MacÄisterS angenommen werden kann, daß Entdeckungen von außerordentlicher Wichtigkeit gemacht worden sind. Me Proifestsr Maeattster schon in entern früheren Bericht «wtgetM hat, wirman jetzt in der Lag« sein, nähere Einzelheiten ü!&«r die Jebrrsiterfestung MUIo zu erfcchven, dir König Dav id alS SchlüsselPunkt für seine eigenen BeMgunyen ans dem Berge Ziou diente. Der Direktor des orientalischen Seminars an der Sorbonne, Raymond We i!l, der im Aufträge Baron Edmond de Rothschilds an den Ausgrabungen in der David-Stadt teilnim-nrt, hat mrtgeteÄt, daß er nicht weit von der Stelle, an der Professor MacMber seine Ausgrabungen leitet, weitere Forschungen anstellen wird. Sein« Arbeiten stehen un'er der Obrraussicht der palWnenfischen Regierung und genießen deren Schutz. (I. T. A.) Streik in der Ankerbrotfabrik. Infolge eineS ZwisteS zwischen dem Betriebsrat der Ang e st eilten und dem der Ar be ite r ist gestern nachmittags in der Ankerbrotfabrik ein Streik ausgebrochen. Die Erzeugung in der Ankerbrotfabrik ruht vollständig. Für die Brotversorgung Wiens bedeutet dies einen starken Ausfall, der durch erhöhte Tätigkeit der übrigen Brodfabriken gedeckt werben muß. Der Streik in ider Anker- Lrolfabrck steht mtz dem Lohnkampf der Däckergehilftn in keinerlei Zusammenhang. Die Übrigen Betriebs, haben sich im Lause des gestrigen Bormittags bereits auf eiste gesteigerte Produktion eingerichtet. > Mb, zeitweise -lese«. DaS Wetter in Oesterreich war gesterk m'tiags vorwiegend trüb, warm und regenfrei. In der Höhe hielt die warme südliche Strömung an. Voraussage: Vorwiegend trüb, zeitweise Regen, später Temperaturabnahme. __ Sie LedenrmitlelmSrkte. Die Ueischabteiluna dar GroßmcMhall« wies gestern lebhafteren Berkchr sowohl im Großhandel oÜ8 auch im Kleinhandel auß. Di« Beschickung war günstig ausgefallen. Mt der Bahn vaven 30 Waggons mit ML Tonnen Fleisch verfchiedonsr Gattungen «irmelangt, fo daß der Bedarf vollkommen gedeckt werden konnte. Die Preise blieben unverändert. Auf den GrüMvarenmärkten waren gleichfalls Kartoffeln Mck Gemüse aller Art in b-edcwfSd.'ckenden Mengen zuge- Whrt. Die Preise blieben im großen und ganzen auf ver Höhe des Letzten Markttages, nur GpiMt Md Kvaut haben weüer vMzogen. ___ Ein Protest fett akademischen Frauen Oesterreichs. tGestern erschienen beim Bnnd.Sminister für Unterricht Dr. chneider, Frau Professor Dr. Richter und Frau Dr. unser als Vertreterinnen deS Verbandes der akademischen Frauen Oestervcichs und Überreichten demselben eine Denkschrift. worin gegen die gsplanten Abbau Maßnahmen beim wrimichen Mitmschulwesen auf das nachdrücklichste Gtelltmg aenammen wird. In der Einstellung der Uebernchm« der Mi tieischullchrerinnen in die sta-Mich« BesolduM uno in der drohenden DeErzung der Gnibventroiven der MLdchemmttelschulen wird eine ftiMiche Maßnahme erblickt, die geeignet ist, das gav^r FraueneOichnnMverk zu Mtergraben. Der Verband der akademischen Frauen Oesterreichs eoftnhte den Minister, die Einstellung der Mittelschulbchrerönnrn in die staatliche Besoldmrg baldigst wieder zu beginnen und bk Subventionen der Mädchenmittel chulen mmdestens in bm biSheri-en Ausmaße m Waffen. Minister Dr. Schneider versicherte, daß er für di« Erhaltung der MÄchemnittelschulen eintrete, doch drang« da- FinaUMNttsteriu.nl fortwährend mpf die DurchsÄhru-ng der vorgeschciebenen Sparmaßnabmen. Er Sonne jedoch voüsichern, daß an: Sparma^n-' ' btn Mädchemnrtlel«; schulerl uHchl strenger d . -?u als wie bei den Kmrbettkchulrn» 0 Sin Benzinbrand aut der Straße. Riesiges Aus erregte gestern in der Wallenstemstratze ein von einem Fahrgaf. der Straßenbahn venwsachter Brand. Ein bisher ««bekanntet Mann, führte mH der vorderen Plattfovni eines Straßenbahrtt i ugeS der Linie „12" eine Kanne mit 25 Lirer ©emtn mit sich. In der Wallenstemstraße -fing das Benzin aus nnbkanntJ Ursache zu brennen «n und der Mann warf in seinem Schrecken die brennende Kanne aus die Straße und flüchteke. Die Feuerwehr konnte den Brand nach einiger Zeit löschen. * Ein 73jahriller Selbstmörder. Gestern mittags hm sich der 7Sjährig« Privat« JuiliuS St.. Karl «ßlstraße 8. in -einer Wobnunq wegen ehelichen JwisteS erhängt. Die RetlungSgesellschaft konnte nur mehr den Eintritt dvS TodeS 'eststellcn. * Gottesdienst. Di« nächste Predigt im Tempel. 8. Bez.» Tempe'lgasse Z. findet Sonntag den 2. Dezember um 4 Uhr nachmittags statt. * Zionistisch^lkademischer Landesverband. Die Mittwoch den 28. d. statlgefnndene Fortsetzung der Generalversammlung >"ähste zum Präsidenten Hans Kan dl, zu Vizepräsidenten Stephan Herzog uwd Markus Benjacob. Die Sekret«. riatSarbei'en hat die I. A. B. Jdria übernommen. Nächst« Sitzung Mittwoch den ö. Dezember, 7 Uhr abends, 2. Bez.. Laborstraße 20«. * Siebzigster Geburtstag. Heuig begeht Bankier Heinrich Bloch» SeUwrchef deS feit 40 Jahren bestehenden BaerHaufeS Heinrich Bloch am Rotelriuvm-tor, seinen 70. Geburtstag. Hernt Bloch, der sich in Finanz- und BevusSkreiftn einer außerordentlichen Beliebtheit erfteüt, sind mehrere Ehrungen zu» gedacht. * Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wie«. Damstag den 1. Dezember 1023. im mittleren Saale des Ingenieur, und ArchltektenvereineS, 1. Bez., Uchenbachgasie S, Bortrag des Obervobbin'rS Professor Dr. H. P. Chases: „DaS Au fl eben der hebräischen Sprache"; Samstag den 8 Dezember 1923. im Didungss-aale der israeletischen KultnSpemeinde, 1. Bez., Seitensttttengasse 4, Professor Julius llrbach: jüdische Motive in der tschechischen Literatur". Beginn 7 Uhr abends. Eintritt tfrei. Gaste willkommerr. * Das Schicksal eines Proselhte». Ein Student der furidrschen Fakultät, Sohn getaufter Eltern, ist infolge der Hakenkreuzlerausschreitungen zum Judentum zurückgvkehrt und verlor d78halb die Untemützung seines Vaters. Er ist vollkommen mittellos und sucht Arbeit, zu welcher wir ihm gerne verhelfen möchten. Er spricht und schreibt perfekt französisch. russisch, den'sch, auch etwas englisch, bat Schweizer Matura und HandelSschulzeugniS. Vielleicht gelmgt es auf diesem Weg«, ihm einen Posten oder wenigstens Sprachunterricht zu verschaffen! * Widmungen für das Museum des Bezalel in Jerusalem. Der Direktor der Jerusalemer Kunstgewerbeschule Bezalel, Prof. Boris Schatz, erhielt bei semem letzten Wiener Aufenthalt für das von ihn: geleimte Museum verschiedene Wwmungen. So spendete Prof. Jehüda Epstein sein Selbstporträt, Maler Dario Rappaport ein Porträt Richard Beer-HofftnannS, Herr Sam. Tillinger widmete am Porträt von Canon. Herr Dr. Segal fynagogale Gegenstände, Dr..Philipp Menzel kunstgewerbliche Gegenstände. — In Wien ist ein Verein zmn Vertrieb von Er-zeugniffen deS Bezalel in Bildung begriffen. Das kunsthistorische Museum erwarb 16 jüdiick>e Plaketten von Prof. Schatz. * Ein« Explosion in Jaffa. In einer Ofenfabrik rn Jaffa fand vor kurzem aus unbekannten Gründen eure Explosion statt. Ein jüdischer Arbeiter namens Schwarz wurde getötet, sechs Arbeiter wurden lebensgefährlich verwundet. f Der Nachfolger Professors Köhler. Der frühere Rabbiner des Mispa-Tempsls in Chicago, Simon Cohen, wurde als Nachfolger des ProfesiorS Kvupnan-Kohler, der sein Amt nisdergeleat hat, zum Professor der Theologie an dem jüdischen College Tinciniurti ernannt. Professor Kaufman-Köhler, der der „Abraham Geiger der amerikanischen Judenheit" genannt wird, hat ungefähr 40 Jahve an bet Hochschule gewirkt, deren Präsident er seit 20 Jahren gewesen ist. Er ist im Mini dieses JahreS M Jahre alt geworden. (Nachfolgende Notizen bis zur Rubrik ^vereine" sind geltlich.j end * Tanzinstitut Hermann Broun, 44. Bez., Reindorfgaste 42. * Haben Sie schon Karte« für die Sonntag um 8 Uhr aben-ds zugunsten notleidender Juden stattfindende Soiree des?>»Mü Jswish Sportingelub? Vereine, DortrSgr und Bersammiunzr». Hebräischer Klnb, 8. Bez..Taborstraße 1. Morgen SamStag, 7,8 abends, Anssprache über r TaS Leben des Moschaw Owdim in Nabalal. Referent r Menuchi a«S Palästina. Gäste willkommen. — Zionistische Arbeitspartet H i t a ch d « t h, 2. Bez., Glockengasse 80. Morgen, lUl Uhr abends, Mitgliederversammlung. Tagesordnung: Aussprache über die Lage in der Hitachduth-Bewegung und die Wahlen in den Bartetrat. 5 Uhr nachmittags Sitzung des Waad, an welcher Herr Schapira als Delegierter der Komitees für das arbeitende Erez fftael teilnehmen wird. — Jüdisch-akademischer uristenverein. Heute Freitag, 8 Uhr nachmittags, im Vereinslokale, 2. Bez., Taborstraße 1, Generalversammlung. Die Mitglieder werden ersucht, pünklich und zuversichtlich zu erscheinen. — lpalästina-Sektiou zionistischer Hochschüler. Samstag den 1. Dezember, 7 Uhr abends, im Heim der Vereinigung der jüdischen Hörer an der Hochschule für Welthandel, 2. Bez., Taborstraße 1/8. Mezzanin, Vortrag David Nebenzahl: Gegenwart und Znkunst des jüdischen Volkes. Gäste willkommen. Urania. Heute: Großer Gaal: 8 Uür: Die Besteigung des Mount Everest. */«8 Uhr; Schriftstellerin Alice Schale!: Japan nach dem Kriege. — tt keiner Saal: 8 Uhr r SiedlungS- und Kletngartenwesen. VI. Adolf Müller; AuS der Praxis der GenostenschastSarbeit. 7-6 Uhrr Prlv.-Doz. Dr. Rudolf A l l«r S r Erkenntnis und BeÜrteilung deS Menschen, l. — Kurssaal: ö Uhrr Dozent Dr. Felix R » a ch: Physiologie und Ernährung deS Stoffwechsels. VI. 7,7 Uhr r Hofrat Dr. Max D a u c s a r Geschichte der Stadt Wien. III. 8 Uhrr Dr. Robert K l um a k: Einführung in die Astronomie. Vl. — K Lu b s a a lr 6 Uhr : Univ.-Lektor Ford. M a t r a S r GprechkurS. Xll. 7,8 Uhr: Probleme der Philo^ fophie. Xl. Dr. Susann« S ch m i d a: DaS Verhältnis von Leib Md Seele. >7- L e h r s a a l Nr 8 Uhrr Hoftat Ingenieur Zosef L ö w y: Grundlagen der Wechselström-Elektrotechnit. >. — Mikrostopiersaal: 7 Uhr: Direktor Dr. Ludwig A r n h a r t: Die Prapürierung der Biene. IX. „ImLa « de derPaaodenundElefanten" — ein n euer'U rani asilm,.der nach«.Birma in die Hochburg des Buddhismus, in die reichste Provinz deS britischindischen Reiches führt. Die Erstaufführung SamSlag, 7,b Uhr, im Großen Saale. OestetreichischeS Museum. Samstag den 1. Dezember 1928, 7»o Uhr nachmittags, volkstümlicher MnfenmskurS, KustoS RegiekuugSrat Dr. S ch e st a gr „WohuMgseirlrichttmg vom Mittelatter bis zum Beginn deS xfX. vierter Bortrag. Karten beim Portier. > ring i*- nah ak**'** ‘jce Stiliük

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