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Wiener Morgenzeitung · 1923-11-29 · Heft 1721 (29.11.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1721 (29.11.1923)
Date
1923-11-29
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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gtfk 1_ Men. DonnerStqg Volkswirts Sestemprlte Krove -- 0.0080*4 Kentimer. Auszahlung Wien --- 0.0080 Vs Kentimer. In Zürich notierte 38./11. 27711. tie österreichische Krone . . . . . . 0.00801/, 0.0080*/, die ksten. gestempelte Krone ...» 0.0080‘/j 0.00807, die tschechische Krone.. 16.627, 16.65 die Mark.pro Milliarde 217.75 218.10 New-Aork . .. 571.— 571.- London . 24.95 25.01 Paris 30.70 80.95 Mailand.. . 24.65 24.77 Belgrad... 6.527, 6.55 Bukarest «•*•••»».«•» 2.95 2.92 Sofia . . . . ... 4.50 4.35 Budapest ... 0.08 0.0802 Warschau Sie österreichische Handelsbilanz im drMen Quartal 19SS. Ei« Paffivum von 130 Millionen Goldkrone«. Nach den in den „Statistischen Nachrichten" veeöfsentsichten ZWrn des handMstMstischen Dienstes hat die Einfuhr im dritten Quartal 1923 einen Wert van 396 Millionen Go>ldlronen MchMveisVvn, der sine Ausfuhr im Werte van 216 Millionen Goldkronen geyenüberftcht, so daß sich ein Pasfivum in der Handelsbilanz von rund 150 Millionen Goldkronen evgibt. Die HandeLsbilanz hat sich a'iso im dritten Qnovt'al noch ungünstiger gestaltet, da das Passwnm im ersten Quartal nur 144 Millionen und im zweiten Quartal Roß IW Millionen GoWkronrn betragen hat. In den Monaten Juli bis Sep- Wrenee M^ktzenzettung. An unsere P. T. Abonnenten! Aul 1. Dezember 1928 beginnt ein neues Abonnement ans die „Wiener Morgenzeitung". Wir ersuchen, die Bezugsgebühren rechtzeitig einzuzahlen, beziehungsweise das Trafikabonnement rechtzeitig zu erneuern, damit die Zustellnng des Blattes keine Unterbrechung erleide. BezngrgMhrrn ab 1. Sezrmber 1923: Abonnement für Wien (zum Abholen im ttzpe-tt ober in Len Derfchlettzstellen) . monatlich.A. 28,000.— Sonn« vn- Wochenlagsnummer.K. 1.000,— Monlagsnummer.•.K. 700.— Das Abonnement wolle gefäMgst rechtzettig in der Nächstliegenden Berschleißstelle erneuert «nd die Bezugsgebühr gleichfalls dortselbst erlegt werden. Oesterreich monallich.K. 28,000,— Tfchecho-SlowoKei monatlich.... lschech. £, 17.— Polen monatlich.. öftrer. Kronen 22,000.— JngvNowien monatlich. Dinar 48.- Deullchland monastich.öflerr. K 28,000.— Rumänien monastich.Lei 90.— Äollanö monatlich.host. fl. 1.50 Italien monatlich.Lire 10.— Schweiz monatlich .... Schweizer Franken 3.— Frankreich monastich .... sranz. Franken 8.— Belgien monatlich.belg. Franken 8.— England monastich.Schilling 3,— Amerika monastich.Dollar 1.— Die Bezugsgebühren für Polen können auch in Polenmark entrichtet werden. Der entfallende Gegenwert ist nach genauer Umrechnung zu der Kronennotterung in Warschau am Einzahlungstag festzustellen. Zahlstellen: Oesterreichifches Postlparkastenkonko 180.893. Tschecho-flowaKifches Postfparkastenkonlo (Prag) 59.351. rviwber ha: sich di-e Einfuhr gegettülber dem Weiten Qu-avtwl um 46 Millionen Goldkronen. die Aiusfuihr dagegen nur um 27 Mllionen Goldkronen erhöht. Diese Erhöhung betrifft hauptsächlich die Einfuhr von lebenden Tiaren (Rittdern und Schweinen), von denen im dritten Bie-rM dieses Jrchres um rund 10 Milllionen Goldkronen mehr einHchührt wurden als im Vovangeganyensn Quartal; cberrso wurden für 11 Millionen GoMvonen wehr AröNell der Erdölindustrie und DüngsmitteL eingeführt als int zweiten Quartal d. I., ferner erhöhte sich die Einfuhr der mineralischen Bremrstchfe um 206.009 Tonnen, das ist wm run* 5 Millionen Goldkronen. Die Erhöhung der Einfuhr von Fertigwaren betrifft hauhtSsächvich die ErgeuWiMn der TextAmduftrie, DdstaMMmsirre und chemischen Industrie und ist um 20 Millionen GdAkronen großer als mt vorigen Quartal. Was die Ausfuhr anla-ngss, so wurden Holz- und Textilwaren, Papier-, Metall- und Kantschukwaren in wesentlich verstäMeni Maße gegermber dem zweiten Quartal ausgöfühvt. Die Gnuppemrbersicht über den Wert der Gin- und Ausfuhr vom 1. Juli 8is 30. September 1028 stellt sich wie foilgi dar: Juli—September 1923 Gruppen Einfuhr Ausfuhr Wert i» 1000 Goldkronm 1 Lebende Tiere......... 31.588 2.584 ll. NahmngSmittel und Getränke . . . 106.71B 2.535 III t. Mineralische Brennstoffe . . . . 45.123 . 293 Nd. Andere Rohstoffe und einfach bearbeitete Waren. 75.056 44.114 davon: Metallindustrie. 8.586 7.991 Holz-, Schnitzstoff-, Flecht-, Bürsten- und Siebwarenindustrie. 3.986 19.131 Papier- und Druckindustrie .... 120 6.833 Tertilindustrie. . ...... 21.270 4.357 Leder- und Pelstndustrie. 3.864 196 Kautschuk- und Asbestindustrie . . . 1.690 246 Industrie der Erden und Steine. . 3.075 2.282 Chemische Industrie ....... 16.641 2.591 Futtermittel, Sämereien, Handelspflcmzen. 15.822 487 kV. Fertige Waren. 137.237 194.244 davon : Metallindustrie. 22.039 66.872 Holz-, Schnitzstoff-, Flecht-, Bürsten- und Siebwarenindustrie .... 3.620 7.816 Papier- und Druckindustrie . . . . 3.049 20.147 Tertilindustrie . 83.195 69.867 Leder- und Pelzindustrie. 7.860 12.620 Kautschuk-, Asbest- und Wachstuchindustrie.. 6.032 Industrie der Erden und Steine. . 4.758 2.885 Syielwarenindustrie. 298 1.435 Chemische Industrie ...... 8.635 7.444 Y. Gold und Silber, nicht bearbeitet, Gold- und Silbermünzeu. 212 2.178 Polnisches PostsparKastenKonlv (Warschau) 100.227, Deutsches Postfeheekkonlo (Berlin « 7) 108.722. BumSnien «nd Bukowina- Ostbank A. G. unseren Filialen. Schweiz r Schweizer Volksbank in Sl. Gasten. Jugoslawien: Postsparkassen-onio (Zaareb) 40.085 Italien r Soeieia -i Lre-ilo Commereiale Triefte, Dia Wazzini 30. Die Verwaltung -er „Wiener Morgenzeiturrg" Wien, Iß., Taborstratze L—3 Telephon 44.038. 43.319. Clearlngknrse dsr Österreichischen Rationalbank vom 28. November 1928. Devisen (Schecks und AuszlnB. Zahlungen) fuß’ GeW Amsterdam f. I holl. Dulden . 4 27150,- Agram 1 {ue. Kronen . . . . 5 806— Belgrad 1 Dinar .. 808.- Berlln* 1 deutsche Reichsmark , R 9.95 Brüssel 1 betglsche Francs . . 4ll, 3274.- Budavesf I ungarische Kronen . 8 3.70 Bukarest 1 Lei .ß 361 — Chrlsthrnla 1 norweg. Kronen , 5 10180,- Kopenhagen 1 dänische Kronor . 5 12730,- London t Pfund Sterling ... 3 3C9908— Madrld I Pesetas.5*/, 9130,— Mailand l Lire.. 8 3074.— New York 1 Dollar ...... 4 70935— Parls 1 Francs. 5 3792— Prap 1 tschecho-slow. Kronen , 5 2065— Sofla 1 I.ewa ..7*/« ^28— ßtockholm I schwedlscheKronor . 4*/, 18370— Warschau** 1 polnische Mark. , 6 »48— Zürich I schweizerische Francs . 3 12425.— Kurs vom 27. Nov. Ware Veld Ware 272*0,— 27150— 27250— 810.- 8*0.— 814.- 810.- 810;- 814— fO.55 0.2,1 B.80 5286,- 3304.- 3316.- 3.80 3.70 3.80 363.— 361.- 363— 10220.- 10180.- 10220. 12770.- 12830.— 12870.— 31090".-31-'.000.- 311000i- 9170.—• 9130.- 9170.- 3086.- 2f 88.- 3098— 71185.- 70935.- 71185.- 3W8.- 3867.- 3883— 2075.— 20«1.— 2071.— 532.- 538.- 54?.- 18433.- 18370.- 18430— 183.- 190.- 230.- 12475.- 12445.- 12495— Noten Amerika», Noten v. 5 Dollar aufw, . kleinere . . , Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva , . . 'M . . , , kleinere. . . Dänische Noten 100 Krön er , . Deutsche Noten*. . ...» . „ 100 „ . . . „ kleinere* , . ,; Engl. Noten von 5 Livrest. aufw, . „ kleinere. Französische Noten 100 Francs , Holländische Noten 100 Dulden , Italienische Noten v. 100 Lire aufw, „ „ kleinere . . . Jugosl, Noten ungest. zu 1000 Dinar " * iTi » ... kleinere » . Norwegische Noten 100 Kroner , Polnische Noten *. » . kleinere** . . . Rumänische Noten zulOOOu. 500Lei , kleinere . . . Rus8. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . . . . 100 . . , , kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw, „ , kleinere . Ungar. Noten (neue Em.) zu lOOOKr. . , zu 10X00 Kr. . . . . . kleinere. 70960.- 70560.— 70060.- 70460.— 70860.- 70460.— 70860.- 3230.- 3260.- 3260.r- 3290.- 506.— 514.- 516.— 524.- 486.- 494.— 496.— 504l- 12580.- 12660.- 12680.- 12760. 8.70 9.30 7.^0 7.80 7.70 l!3Ö B.70 7^30 308100.- 309700.- 3O820O.— 308800.- 307900.- 3M5.I0.- 308000.- 300600.- 3745.- 3775.- 3820.- 3850.- 26950.- 27150.- 26950.-- 2715't.- 3040.— 3060.- 3050.— 3070.- 3020.- 3040.- 3030.— 3050.- 805.- 811.— 809.- 815— 795*.- 80l'.- 790!- 800— 10050.- 10130,— 10050.- 10130— 152.- 192.- 190,— . 233— N2.- 182.- 180.— 220— 350.- 354.— 350.— 354— 330.- 334.- 330.- 334.-1 — 18IRÄ- 18260*— 18160!- 18260— 12310,- 12310.- 12330,- 12410— 9010.- S090,- 8010.- 9090— 2042.- 2058<- 2o38.— 2054— 2037.- 2053.- 2033,- 2049— 2.05 2.25 2.05 2.25 2,— l!- &20 Jngesamt. . 395.923 245.948 •»1 Milliarde Mm,,," ffa 10.000 DM«. Mark. Anglisch-polnWer Handelsvertrag. Warschau, 38. November. Wie die polnischen Blätt-er berlchten, gewahrt der süngst Unterzeichnete, engilisch-pollnische Handelsvertvag den englischen Petrokumrsirmen dieselben Rechte und Begünstigungen, die bereits den französischen -uns und anderen Auslandfirmen eingeväunrt worden sind. Auch eine Gleichberechtigung für die Ausübung des Gewerbes in beiden Staaten für Staatsangchörige Polens und Engslands ist in dem Vertrage vorgesehen. Uebervies hat sich die englische Regierung verpflichtet, gegenüber Waren polnischer Herkunft die DumyinMmsel nicht in Anwendung zu bringen. Jahresversammlung des Eronomk Soard kor Paleftine. Ans London meldet I. T. A.: Am 21'. d. fand die dritte Jahresversammlung des englisch-jüdischen Economic Board for .Pa lest ine statt, in der statt des verhinderten Vorsitzenden des Exekutivkomitees, Sir Alfred Mond, Sir Robert Waley Cohen den Vorsitz führte. Er führte gus, daß auch Palästina unter »der allgemeinen Lage zu leiden hat. Die Ba nken können keine Kredite mehr geben und infolgedessen gehen die Geschäfte» zurück. Ohne politische Stabilisierung gäbe eS keinen Fortschritt. Doch ständen die Dinge sehr viel besser, als lSMWWM _29. November 1928 _ Nr. 1721 vielleicht diejenige>c glauben, die sich ihre Informationen aus gewissen Presseorganen holen. Zwei große Unternehmungen landwirtschaftlicher Art sind im Werden begriffen, und zwar die Shemen Oik Company und die.Grand Moulin de Palestin«. Es sollen Anleihen der Städte für Wasserwerkanlagen gesichert werden^ denn es ist nur eine Frage der Zeit, daß die größeren Städte zum Pau von Wasseranlagen schreitest werden. l Lieut.-Colonel H. I. Solomon bemerkte, daß tat* Fehlen eines modernen H afens sich sehr nachteilig bemerkbar mache. Der Import litte ungeheuer dadurch. Mr». Palmer sprach die Hoffnung aus, daß die Regierung einen Hafen in Haifa erbauen werde. Die Baukosten von 1,000.000 Pfund würden durch den lukrativeren Handel wieder eingebracht werden. Die Herren JamesdeRothschild und Siegmnnd^ Samuel, die Vertreter des Board in Kanada sind, wurde« wieder in die Exekutive gewählt. Lieut.-Colonel Solo ihor und Sir Robert Waley Cohen wurden ebenfalls in die Exekutive gewählt. > Kein Schweizer Zement für die Wohnbauaktron. Die SchwöiM VumdrAb^lmen halben de« FvaMatz für dm ZemeM'xport aus der Strecke WDeM—Buchs van 1,70 Schweitzer Fvastkein. das 20 740 dmMDerr. Kronen,, aus 0,96 Schweitzer Franken, das sind 1A.712 ldeavtschvlsierr. Krotten, heraibMetzit. Da di« ZemeMveiise in OeffterrÄch außero-Mnt- Oich hoch sind und mrtüEch Zement als einer der wlichti-gisten BaiuiartM für das BauproMimn des Siiaaves und der Gemeinde Wen von hervorvcMstder Be'dswtttM Ast, so bestcmd in Fachkreisen die HoiffnuiW. daß durch einen starkem Export aus der Schweis Mch Oeffterrsich der Inlandspreis her ab gedrückt wevdm würde. Dem ist aber leider nicht so. Die Fracht für die östevreichUsche Strecke Bmbs—Wien deifpieilSwHe beträgt derttzett pro 100 Kn. 18000 öisterr. 5bronew. Die eintzölmen österreichischen Zementiflolbrilkm konn-tem äber bereits bisher schon mit emeim weit niedrigeren Fmchtstrtz rechnen. da beifpielswHe die Fracht für die von der entteMnisten vsterreübilschen ZemeavifalbrA, das N von Mudenz nach Men, beorderten Zemettttsmldungen. nur 14.700 K. pro 100 Kg. beträgt. Wenn man nun in Betracht zieht> daß den dem Wiswe« Konisivm weisentllich näher gebeigmen Zemvew'weokem, wk« Kirchdorf und Mamnersdors, noch ein viel! Niedrigerer Frachtsatz zur B'rfiiiguina stcht. so inuß man leider feiststellem, daß durch die DeMllMtrvg der Schweizer Fracht der Export des billigen Schweitzer Zements nach Oester reich nicht gesteigert werden kämm. Eine weitere beträtliche Erhöhung .der Frachtsätze für Schweizer Zement und damit auch des Preises auif den ölsterreichischen Strecken Wird mit 1. Jänner 1984 ,'mtveten. weil von diesem Zeitpurckt die ermäßigten österreichischen Fvachsätze nur für österreichische Produiktiorisstätten gelten werden und demgemäß für die Strecke Buchs—Wien M>. nicht in Bet-mcht kommen. Beispielsweise wird der Frachtifah für öisterre>!Mchen Zament von Blttdewz wach Wien äb 1. Jänner 1924 19.300 K. betragen, während der Frachtsatz a>b Schweizer Grenm, das ist Buchs —Wien Westlbahnhoif sich ans 34.000 K., also um 4700 K. pro 100 Kg. teurer stellen wind. Cs ist alllso ein Kilogramm Zement a>lrs Wildem bei Ankunft in Wien mit om-er Fracht von 363 K. belastet, ivähre-nd der Zement von dem am weitesten golepenen österreichischen Zementwerk Müden« tmr mit einer Fracht von 193 K. pro Kilogramm bei'Met ist, so daß sich ein Borifpruwq von 170 K. an Frachtgclblülbren pro Kilogramm österreichischen Zements MgeniÄber dem Schweitzer Zement ergibt, der somit nicht kowkurrem^Zhiig ist. „SDte Steuer", Zeitschrift für Stvuevwcsaw, Herausgeber Recknsanwailt Dr. Emil Kollek, bringt in ihrer letzten Fvüge Aussätze über: Bevorstehende Stenerresormen, die Besteuerung der. Geisellschaften mit beschräinikier Hafinnig, ZMunigsPflicht und Uetberwästzunq der Woremtmtfahstener, die jiüivgsten Entscheidungen des De-rwKtnngsgericht^oses, neue Stmevgchch^, StsuerLÄendsr. Wie«« »Urse. Brsestigt. . Im Gegensätze zu ihrer Vorgängerin verkehrte die gestrige Börse in fester Haltung, da die an gekündigte Intervention der Regierung in dem drohenden Jndustriestreik und die Hoffnung auf eine baldige Lösung der Kabinettskrise i» Deutschland stimulierend wirkten. Demzufolge schritt die Kontermine zu Deckungen.^ Es fanden auch Meinungskaufe statt, die zu Kurserhöhungen führten. An der Spitze der Bewegung standen wieder Alpine-Aktien, welche in größeren Posten aus dem Martte genommen wurden. Begehrt und höher waren auch österreichische Hofhe-rr, Felten und österreichische Kreditaktien. Ungarische Werte lagen ungeachtet der aus Budapest vorgelegenen schwächeren Notierungen ziemlich fest. Fm weiteren Verlause des Verkehrs verringerten sich zwar die Umsätze, doch trat gegen Schluß wieder erhöhtes Kaufinteresse in die Erscheinung, so daß das Ende des Geschäftes zu den höchsten Tageskursen erfolgte. Bon den Kulissen werten erhöhten sich Südbahn- Prioritäten um 6000 K., Bankverein um 9000 K., österreichische Kredit um 11.000 K>, ungarische Kredit um 33.000 K., Länderbank um 5006 K., Uniowbank um 8000 K., Staatsbahn um 30.000 K., Alpine um 31.000 K., Felten um 41.600 K., Krupp um 21.000 K., Waagner um 20.000 K., A. E. G. Union um 7000 K., Siemens um 9000 K., Salgo Kohlen um 50.000 K., österreichische Hosherr um 11.000 K., ungarische Hofherr um 23.000 K., Karpathen Petroleum um 26.000 K. und Semperit um 11.600 K. Im Schranken war das Geschäft geringfügiger als in der Kulisse, dock) war eine feste Tendenz nicht zu verkennen. Einzelne Effektengattungen wurden mit größeren Steigerungen bedacht. So gewannen Bodenkredit 17.000 K., Niederösterr. Eseompte 21.000 K. Von den Petroleumwerten erhöhten sich Galicia um 100.000 K., Naphtha um 40.000 K. und Schoömea um 26.000 K. Aus dem Baumarkte stiegen Perlmooser Zement um 100,000 K., Schindler und Stein um je 40.000 K. Bezugsrechte: Brit.-ung. Bank 68.000 bis 57.000, Gefva 1000. Auf dem Anlagemarkte waren Renten gut behauptet. Bloß ungarische Goldrent^ um 1000 Pnnkte niedriger gehalten.

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