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Wiener Morgenzeitung · 1923-11-28 · Heft 1720 (28.11.1923) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1720 (28.11.1923)
Date
1923-11-28
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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r* vm Meck. MtftvoP Wamt 10 Punkte. Dies genüge, um Wäntzenpoeüs« entzgültig zu sichern. Ms Kvoi ^vertvolk Im «tbgelamfenen Jahre wurden somit von psben MENpaiftsiamtfer, sechs «Wonnen, einer Rsick unenOMden. Außer den vielen Einzelpreisen wurden fünf werwoue Vanderpreise endgültig gewonnen. An diesen Erfolgen Hoden folgende Ringer Anteil: Bantamgewicht: Grünspan, Reichmann. Federgewicht: Birnholz. Remeth. Leichtgewicht; Markus, Bergmann. Mittelgewicht A: Ing. Kadmon. Ochstnlsorn. Mittelgewicht B: Pereles, Selber. Schwergewicht: Berger. Besonderen Dank und vollste An-eckkennnna aebührt unserem Amatzeurtrainer Ernö Markus. Er P uns allen nicht nur ein hervorragender Lehrer, sondern auch ein treuer Freund und Berater. Geführt wurde die Sektion bis Oktober von Herrn Hugo Mandl, der sich der SckTn mit größter Hingaibe widmete. Herrn Mandl sei an dieser Stelle nochmals der ivärirche Dank der Sektion ausgesprochen. Zu seinem Nachfolger wurde Herr Ina. Kadnron be-stinrmt, unter dessen Führung die letzten großen Erfolge errungen wurden. Die Sektion zählt zirka 50 ausübende Mitglieder und besitzt auch eine Iungmannschaft und eine Herrenmannschaft. Das Train: noÄ-okal, 1. Be.z., Cll-isa'be'hstraße 5 ist erstllassi-g neu eingerichtet, für die stetig wachsende Sektion aber zu Kein. Die Sekt.ionsleituna ist daher bemüln. für das lvm- '.nen-de Jahr ein zweites Lokal zu finden. .Ing. Kadmon. remis. Bo»i Dc Kurl Flekschuer. Mt banger Sorge ah w an in unsrer T-ktion dein Beginne der vergangenen Saison entgegen. Schwierigkeiten, vorwiegend materieller Natur, häuften si h sä'.>eßlick könnt'U sie aber dank \x ^pferwilliMit unserer svorito-eber-deu MitaUeder üb'-wnnden werden. Der Vertag mrt unserem b'» urigen Pllyhü rn. dem Aeroklub, wr-'e erneuert daS Trcin-ing selbst n.r'.m in den 'rften Altert rü«-, seinen AnKrn^'. Nrhe^u 100 .st die Zahl KUtr Miräi'ed.e. tvelche mi> ^u beschrankte', Piatzoerhaltniss-'n (drei Pätz-) Bvllieb nehmen r.ll ßten. Tv'd der mangeluoer Gel«g"'t«'si das Trotot'nq rarronell auözu'ben, ließ der Sektionsauslckuß kein Mi ^e! unversucht, um durch Jnterkl-ubwettkäwpfe und Turniere sowie sonstige Konkurrenzen das sportliche Niveau der Sektion zu hoben. So galt es vor allem, die Kräfte mit twn anderen Lawn-- tennis betreibenden Vereinen Wiens zu messen. Der Cottage- Eislaufverein. mit dem mir seit Jahren sportliche Beziehunn-n pflegen, war auch in dieser Saison unser Gast und mußte sich znm ersten Male urit 10:11 Punkten aaschlagen geben. Dieser zu den Att-stcn T-ennisaesellsckasten Mens oebörende Klub kann wohl als bester Gradmesser für die Leistungen unserer Sektion gelten. .Heuer war es das erste Mal. daß unsere Turnierspieler iu zwei Wettlkampkeu den« Diener Aniateursvornvewin gern* überstanden. In böi-dcn Kämpfen, km elfteren mit 26:6, beim Retourspiel mit 18:11 Punkten, mußten unsere Gegner die Segel streichen, wobei unsere Aufstellung «ne Kombination der ersten und sweiwn Klasse bildete. Eine besonders erfveuliche Tatsache ist die zmi-chme-nde Beteiligung unserer Spieler au den internat-iona-len Turnieren Oesterreichs, was für die sportliche Entwicklung unserer SeLtion von größter BedeM-ung ist. Willi Ehrenreich hat in diesem Belange einen Rekord geschlagen. In nickt weniger als neun Turnieren har er seine Ncennung abgegeben, in Wien. Bälden Pörtschach und am Semmering hat er den Klick erfolgreich vertreten schöne Preise «inge'heimst und beachtenswerte Erfolge gegen die beste Wiener und Grazer Klasse errungen. Im Herbst-turnier des PaMubS war eö das eiste Mal. wo Ghrenreich als der erste Hak-oa-hner in die Auswahl der „ErWassigen" cinbezogen wurde. Das Doppelvaar Fleischmann-Ghrenreich hat sich in: -^erbstturnier des Mene^ Pxrkklubs Merl erstklassige B-toner Gegner sehr tapfer gehalten und an dritter Stelle placiert. Ein sportliches und gesellschaftliches Ereignis von exzeptioneller Bedeutung war daS vierte intern- Lawn-tennis- Turnier, welckies als Gipfelpunkt der sportlichen Tätigkeit unserer Sektion in dieser Saison anzu-s-chen ist. Die Leitung desselben war bei Dr. Fleischner, ,einem umsichtigen und erfahrenen Turnievleiter. in guten Händen. Die Beie-rlignng war bedeutend größer als in den vergangenen Jahren, wobei sämtliche sechs Konkurrenzen bis zur Schlußrunde ausgetrogen wurden. Unter den Herren siel die Klubmeistevschaft an den fleißigen und erfoloreichrn Willi Ehvenreich. von den Damen war e§ Fvl. Trude Gröger, die sich mit ihren: guten technischen Können und großer Spielsichecheit §um Meistertitel durch- Sämpft«. In der Herrenimeistersckosl errang dm zweiten Preis Dr. Fleischner. der, als alter Routinier tdfannt, in punkto Zähigkeit und Ausdauer ein obenbürliger Rival« Ehvenreichs ist. Die beiden dritten Preise fielen au %. Fleisckmann und A. Hamenermann. deren vielseitige SpiMechnik und schöner Sti.1 allgemein awMleu. Den zweiten Preis der Dmnenmeisterschast errang Frau Kraus, deren Spiel gute Routine ouftve-ist. währ<'"t> die beiden dritte,' Preise en??rl Imme Bauer, die mit ihren schönen und sicheren V-olleybällen vieVoersprecheude Form au stosist. und an Frl. Dora Uvbach. einer technisch Pl,t veranlagten Spielerin, »ufrelen. Auch in den Borgäbespielen haben die schwächeren Spieler ihre Kräfte mit den stärkeren erkolgreich gemessen. Den Abschluß dieser sportlichen Veranstaltung bildete sine feierliche Preisverreil'ung mit anschließendem Bankett zu Ehren des scheidenden Hennh Federer in den Prachträuuren des Hotel de Fra-nce. Die Preisträger wurden mit Ehrenzeichen und sinnreichen Andenken bedacht. Als Neuerung wurden in dieser Saison sogenannte Heraussrrderunflskämpfe ausgetragen. tvelche auf Grund einer der Spielstarke der cunefnci: Spieler errtspvechende Klassisikatlonsliste zusammcnpestellt tpurden. Letztere wies be« Abschluß der Saison einige Veränderungen auf. die die Formvevbesserung einiger Mitglieder dokumenneven Die Kämpfe als solche erwiesen sich als ein ausgezeichnetes Mittel, um die Ambition beim Training zu heben. Iu admiMra'tiver Beziehung hat sich der Sektionsausschuß trotz -der obwaltenden Schwierigkeiten, die sich aus dem Platzmangel bei steigender Mitgliederzahl ergaben, die erdenklichste DUihe gegeben, den Spielbetrieb Mfrechl zu erhalten. Eine neu«, längst herbeigoschnie Aera in dem Werdegang der Sektion bedeutet die Erbauung der..sechs neue:: mit internationalem Auslauf versehenen Tmnisplätze am Krieauer Sportplatz, welche, zuin Schluß der Saison fertig-gestellt, im Friihjahr ihrer Bcstinunung Mgeführr werden Die leitenden Funktionäre sind unermüdlich an der Arbeit, di^ FertigstAlung von entÄ>recheniden Un^klei-deränmlichkeiten n:it Komfort für die «ochste Saison zu sicher», ein Problem, welches sicherlich >"rck Mleüev MorftenzeUunft._ die OpferwiMstkeit unserer Mitglieder und Gönner feine Lösung finden wird. Z-usammengsfaßt kann wohl gesagt werden, daß die DenniMtion sowohl in sportlicher, als auch in abrninistra-tiver Bezfchung im Ra-Hlneu des Klubs sene Ausgaben erfüllt hat. die ihr in Ausübung eines vornehmen Sportzitvoiges und im Interesse des flidischsu Sportgedankens obliegen. Fechten. Der Jahr--'Gericht, den die Fechtsekrion W'.r das Me* laufe,rc Jahr erstatten kann. Mt-eriicheiide-t sich nicht wesentlich von den: i-m Bovi>ahre erst-atbe-ten Bericht. Eineniei'8 mit Ge« nugtiuiung aus bcid utanlde sportliche Crsoilge, auidererseits m:l B-eidau-ern ans die ciünlst-ich unz-utän^l^hen Aübeit-Kbeld-Maunaeu -der S-c'kt-iou hiwjU'weisen — nichts anderek kann den Inhalt dieses Rech.-nschchrKb-evichres btzßden. Vier Hcrlvptpmvkte wwlfaßte das voviährige Register der Koyen vbYkvct Sektion: Die Lokailfvage, das F:G»n der Waschgelegenheit, der Pt!-a.nckeuimatWl und die Lohveufnoge; olle diese Fvag n harren noch kram einer bvfriedi-aeNden -Lösung und bilden eine erinfte Sorge der SöktionNleitnug, di-e tu der Fortdauer der aegentlvärt'i-aen Zustände eine nicht zu -untevschä!: u>de Gsfäthrlduna nicht nur des Wachstums, solchem auch dos Bestandes der Selkl'ion eMickeu muß. Bis zum 1. OktM, bVt-nte der TovwsM der städtischen DoWschu-le, 0 B-ez., Hnhn-^asse 35, ats Standort der Fccht» sc-ktlmi. Der eimige rvirAiche Bort.-iil dieses LoEcks war, daß cs ge.nüg>e:ch Platz bot. Denn alle üibriam Eigensch-as-ten des Turnsaals wa,-en divnkt „sechtsia-Mvidrig". Die Folgen eines unge-ei-gneten Fußbodens u-nd d's Mmgels an der: borgeschriMnen LinMtmpwnchcn kann man scdeSmÄ. so oft unsere Fechwr Goleaenh -it halben, aus freundem, a-.hs-o gubcim Boden, zu fechten, an rhrcn ./verpatzten" FußiblwGungm er-eumen. Des welteven waren Baal und Garidembe nllhei^bar und d'e Tempc-mtur an Vielen Wiutevalberlden in NullPuMtnÄhe. Es cr-ülbvigr sich rvM. von den Schäden für die Ges-mchheit d-^r Fechter, zu sprechen. Daß der S-M auch keine WaschgÄLgonheit hatte, daß man wach den: Tvainina ftchweißtrieft-M a^:s jede R itt-igum v-erzichttn Mußte, das war vielleicht der ompöreMte aller Mängeil. Nur ffcriitß? Besjemina brachte die provisorische Lösung der Loika^Üfraqe,. wie sic in der Untr-br'maurm der FechtseAton in den ArbriruMichkei.tn. 1 Bg-, Mesingevstraße 11, gefunden wurlf-e. Die G:uguort'ieruug im Mwbheil:: mußte erfolgen. um die Setkt-ion vor Nirtevstanidssostakeit u: bewahren. Denn an: 1. September hatte die Gemr-einde Wien das B> nützungsrecht des Durrrsua-ls mit svfovstger WirKsaink-eit Knvückffgzogen, und erst den Beunihuugen der Srkt'ionMstuug gÄ-ang es, eine Erstreckung der Rän-numaSfrlft bis 80. Sep- -te-intber zu eÄangen. In der Zwischrnze-it wurde e-s5vW u-ach einer neuen Unt-eMust gesuckst. doch alle sich bietenden Mög° lichkeiten scheiterten an der GMuage. ES tvar nickt möglich, die lwbe-n MblÄs>nngssunr':ttn und InstanidsetzungÄosteu von iuge-nldeiner Seit? zu>assichert zu echM-eu. So innß es noch als glückliches AuSkunftKm-iltel bo;'-ichuet werden,, daß man das ForthcWhen der Fech-Isckriou ititib d:e Änfr.'ch-'-echaü-mtg ihres Bötrie'bes dnrrch die UAevlnss-u-ng der Klstbräuuillichkciten evmWichte. Wer als endMtia darf di-'ser gegenüvärtiae Zustand güM Und gar nick" b-el;eichnc: werden, di-e Lokuftr-age bleiLt west-er brennend: En Müder der Fechtiselktton e-ht ge« eignöteS Lvkail zur Bevfümma.- zu stellen oder aber, falls der fetzige Standort für die Dauer gedacht - ist. ÄusgüstÄ-tu-ngM vovgmchnl-en, ist uttbcldingte Notwendigkeit. Nostvenldi^r wäre zunächst die Anschasifung w-i-terer Mauchen Im Borj-ahre zöihtlten wir e-rne einziae Manche zun: Inventar unserer Sektion, diesural können wir auif deren Koo' (für 10 Fechter!) hinwe-ison. Mo ein Fortschritt, dessen Langs-amkeit seine Sicherihe-it tveitüns ülbe-rtrW. Die Lchrevfvaq-e tvir-d um so breune-nder, j-e rascher die Fe-ckteuzM amwächst. und in dic-'s-'r Be,Mi'n:g ist es iu der Fechterts-elkt-ion recht gut bsstell-t. Au de,u Ende Oktober begonnenen Ariis-ämgepkurs hat sich -ine solche Ai:E neuer Fechter gemelldet, daß der Fechtn:e-ister Berger miudestens zwei Sttluldon in der Woch-e für den Unt-errich-! der An>fän^er ve-r« wenden muß — das heißt aber, daß nun rwch weniger Zeit für di-e Äderen Fechter übrig bl-cibt, diese also in ihre-n: Training de-vmaßen baschräwkt wevdon, daß e-i-n-c Einwickung und Fortbi-lldung zu Fechtern von wivkl-ich hoher iuternat-ionaler Masse nicht möglich ist. Wohl haben sich unsere alte): Assautfechter auch zur MMfe beim U-nt-ervichl bereit erAärt. so daß also für di« F chlor der Attfa-ugs» unid Mi-t-tÄisj.usgesorgt erscheint — um die Erzi-Miug von eMassiguu Leisti:ngen stcht es aber schlecht. AbWfr ist da nur durch dos EttgogMisM e-ines zweiten Me-ilsterS zu schchfen. Dies ist übrigen3 gar kein nu>deschcidoner W-nnsch, den« die großen Wiener F-chMnbS ha'bm: bei einer die kmml die Häifte der Zahl unserer Fechter erro'cht, gle-ichfallS zwei FechtmMer. Älchereris-oits ist die damit vetzbunÄ-ue Ge-Idfmge keineÄw-egs u-nOÄich. Es koniul-t näm''sch letzten Endes wieder nur awf die Lo-Mfrpge hinaus: Jist das FechK-vkas in jeher Dafl-e-hnuu gerriigeulb ausgestattet, so wind es der Sektion rrvögilsch. ihre MWi^eriza-N sowei-t M veumchreu, daß sich die Anstellung emretz zuzeiten Meisters auch finanziell au^zahlt. Di-e Beiträge, die von den Äöitgl-K'v-ern der Fech'Wtion bazalhlt weride-n, sinh zieinAch bedeutend: Bis zun: A. Oktober mit morEich 30.000 K. , (Hochtschüler 20.000, M-it:Äsch» er 10.000) bemessen, griff mit WirEuna vom 1. dkove'nrber ol-ne Echöihum aus 35.000 K. (bszichungÄveise 26.000 und 16.000) Platz. Die Lo'stung der Sektion ist in finanzieller Be«- zichung recht antschnü-ich. Di-e zur BudgetauAgleichuM eriforderlichen Kluibpiischüssc machten m'ilhr-end der ersten M Monate di-ches Jahres im ganz«, 29 Pvo-zent des Äutflvanides aus, während der aus eigener Kraft gedeckte Teil 7-1 Prozem erreichte. We-itmrs evfvsusicher als der dies-sn Bericht fast cms- Mlende .Gi-Mnck in-die S-orMu u-nd Leiden der Fcchtsekti-ou O ein Riückblick auif ihre sportlichen Le'istung'n in: a-bge« kausenen Ichr. Unsere von Herrn Fecht-meistsr Beuger i-u vor« Fuglicher W -ise (nur leider zu weniva) dvam,evken Fechter vermochten Erfolge zu erteilen, wie sie nur wenig Berellre auf« znweisen lMen. F,^:!liich, um bei den groß:« iw-emtU),w-ten Tumier-en an erster Stelle zu stchen, darzu f-elks-en unserer jungen Sektion die «ltvsnt'inierten Fechter. Es ist immerhin I WerbetWonmsteusSrdie I M'I, _88. November 1998 Gette citi hübscher Epfchg» -tveir-n unsere Besten, IMMieur FarikcA und Goltzsrlöd, auch dabei im Bopder'esffsn sind u-ntd sich, tvit Gottfried bei der Int-eruation-üll-vn Me«Hstzevschaft von Oqter» wich, in beiden Waffen plaeiewn kön-nen. Di« Stärke Mserer Süktion l:M ab'r bei dm I-un-gen. Mit nns-e-wm Nachwuchs kann kein anderer Verrln sich messen. Ein Massenerfolg tote!h» di-e Lakoch bei der in der gWbciuseNen Saison Mähaktenen Ne-iMgOmikurreniz ist einizig dasd:heud Da «Lany unserer Sektion das Kunststück, zu den 16 Startenden 7 Hakoahner zu stellen. :md den jungen Fechtern gelang datz Kunststück, die sieben best«: Plätze zu besetzen. Der Erfolg aber, dev di-e v-niserPM am MMeu nwcheu konnte und der die anideven Vereine mit großer Eflevsucht erfüllte, war daS Ergebnis der Hvcht-chv>'lkoMu rren-zen. Drei Meistert-itvl waren zu vergeben -~ und droi MeAert-it.e-I fielen an Fechter der HaMch: Hochschule m-eiister im SchönheltKfechten St-aphan Berger: Hochschu>lme!st«: im Florettfechten Bruno Gu-'h: Hvckischu>lmeister im Säbel« Sion Mois Gottfried. Die sch'ömn Preise, die vom Matde-mi» :: Spvntveveiu!n der Hoffnung, einen der Ihren vit geschmückt zu scheu, Mistet wortden wäre«, konnten nmf-ers HaLochner yeimMren. Auch b« anderen WettbMniben schrritten unsere F -chter gut ab: bei der Gemiorew kmrkurrenz drei Mätze, bei der Rosidenp-Pouile ein ockter Matz (Ingenieur Farkas), und die Zehnergrupps, die Repräsen« tat-mna-nufchast OösterveichS, bewn AMtellumg durch die :u::u-eowä'hrei'l>'n Heran Sfortdevumgen ein stets wechselndes Bi'id bot, elrchivlt r-g-wl-mäßig die Namen Mjiever HÄvcchner. A-uck U>-"-i eigen-s BevanstaltiunEU der F-cktts-e-tion fände« vollen Erfolg. Ein Klubturnier um gestiftete Ehrenpreise und dann der Mannschastskamy? gvgen die unseren leiu-er«- ze-iti.aen B-e-s-uch erwüdenche Gvcqor Hakoah, den uinfew Mannschaft mit 10 Siegen gewinnen konnte. Wie stark unsere gar» junigen Fechter siusd. zeigte sich vm Evgeibnis der MittzÄschMerEonEur-wMN. wo ein Hakoahner den dritten Preis crkäinvpste mb auch der vierte u-ntb fünfte Pbatz an rrnfere Zöglinae siolen. Nicht unerwähnt sei MieWch noch das Wachstum unisev:r Da-n:-?rr!ege, ein Wachstum tveniger dsr Zahl als dem ftchteri.sclM Komren nach. Die Me Fechterin Mens ftcht i« den R-eih'n der Hckkoah. Fvmüsrn Anntz HHn. di« im der DamenifechÄoBurrell« den eösten Plbatz besetzt«. ZM^Mnen-fasfeuid ist zu fcvgen-, daß :nöt gänOich MMreichertd»,, M'iM-u Gutes Mistet wn-tzd'. Doch uMeuGeichÄck m-eibr Stowte ge^iistet werden, wenn di« Fechffckktion die richtige Föpdevmrg erführe. Der starke Nachwuchs an juirgen Fechtern berechtigt zu dm scköntsteu HMrimaett; os sinh Tcttonte in den Rie-isten der Uws-erigen, di-e bei sinem Mehr an Sorgfalt zur höchsten EMssst'-nia kmnenen konnten. In wenigen Jahren könn-t-e di e ^ck'IsMion der Hak och ein NirovLu ervsichen. das sie m, sine R-eiih? mit den stäMten Fechtvevobnen setzt. Di« En'stuicks.u-ngsfWlBc'st ist da. Di-e EnWicklnu-Omägl-ichkeit ist zu scha-ffen. D«lk.ft. Norm. Bon Arnold Rosenstingl. Um die Arbeit, die von der jüngsten aller Hakoah-Ser» tivueu, der Boxsektwn. in: versiosssnen Jahre geleistet wurde, richtig beurteilen zu können, müssen wir die Geschichte ihrer Enlstehung ftizzieren. Wenn wir dabei etwas -weiter zurück-- greifrn. so oeschicht dies nur deshalb, um die Eveignissr. dir ihrer Entstehung unmittelbar beporgingen, verständlich zu machen. In demselben Zeitpunkte, als das Boxen unter den in Oesterreich eingeführten Sportztveigen eine Rolle zu spielen begonnen hatte, entstand auch die erste, auf die Gründung einer Boxsektion gerichtete Bewegung in der Hakoah. Im Jahre ISIS wurde beretts der Leitung der Hakoah ein Antrag auf Grün» d:n:g einer Boxsektion vorgelegt. Gründe, die heute durch Ne große Berbwitung dieses Sportes beveits widerlegt sind, haben betvirkt, daß di-eser Antrag von der damaligen Klubleitung entschieden abgolehnt wttvde. Dadurch waren bis zur sünMen V-er- .gangeuheit unsere Mitglieder gezwungen, diesen Sport in M« 'deren Klubs zu betreiben. Fünf Jahre hat.eZ gedauert, bis es einer kleinen Gn:ppe begeisterter Sportleute gelungen ist, das gegen da» Boxen bestehende Vorurteil in der Hakoah zu behelvn. Herr Portes, der gewesene Leiter der R-ingsektion. der den Gründern der Boxsektion. Herrn Hugo Man-dl und meiner Wenigkeit, tatkräftig zur Seite stand, hat den größten Teil dieser Anskläntngsarbe-il geleistet. Als Herr Hugo Mandl an: Gtt'de des Jahres 1982 die Instandsetzung unseres Trainingslvkals mit vieler Arbeit und Energie durchgesetzt hat, sorgte er schon für di« Schaffung einer Trainingsmöglichkvit für Boxer. Er.ließ in der: kleineren Raum unseres Lokals einen Boxring bauen und die sonstiger: Lehr^- behelfe in gebrauchsfähigen Zustand versetzen. Nun handelte es sich darum, die Bewilligung dn Klubleit-mm zur Aktivierung der Boxriege zu erwirken. Anfangs Vovigen - Jahres haben wir es das erste Mal versucht und sind dabei auf ungrahnteu Widerstand gestoßen. Lediglich unserer Sportbegeisterung und unseren: Arbeitswillen ist «8 gelungen, -die Klnbleitung zur Eirinahrne eines etwas milderen Standpunktes in der Angslegrnheit des BoxenS zu bewegen. Dieser lautete ungefähr so, daß die Klubleitttng nichts dagegen einwende, wenn innerhalb der Ringsektion geboxt wird — vorausgesetzt, daß dies der Kiubk-asse keine neuerliche Belastung verursacht und daß di« Boxer der Hakoah vorläufig an öffentlichen Konkurrenzen nicht teil nehmen. Wir haben uns von dieser ^gebunde-nen Marschroute", die geeignet gewesen wäre, den Ersolg unserer ganzen Arbeit illusorisch zu machen, nicht entmutigen lassen und seit einem halben Jahre herrscht in unsere:- Boxfektion voller Betrieb! Dies klingt nach der Erledigung des Bvrhergegan-genen so einfach und selbstverstäMich, daß man nicht glauben würde, wie viel Arbeit und Mu-h« es kostete, bis sich die -ersten Erfolae einstellten. Das Geld zur Erhaltung der Sektion und Entlohnung des Trainers mußte aus privaten Mitteln beschafft werden. Die Mitglieder des Finanzkomitoes und einige Gönner unseres neuer: Sportes haben durch monatliche Beiträge einen Lock der notwendigen Mittel für uns gesichert, für daS übriae mußte die Sektion selbst aufkommen. Große Schwierigkeiten bereitet« uns auch die Brrpstichtung eines geeigneten Trainers. Schließlich ist eS Ölungen, in der Person des Herrn Ernst Torwek einen Trainer zu gewinnen, der durä) feine boxpädogogischrn Fähigkeiten unseren Ansprüchen vollkommen e:nsprechen konnte. Die Sektion ist dem Oe. Ä. B. B. beigetreien. wodurch unsere Mitgliederzahl rapid zu wachsen begann. Z:vei Monate nach Gründung 'der Sektion konnte:: unsere ersten Boxer bereits den Kampf gegen fremde Gegner aufnshmen; und zwar mit Aufsehen erregenden: Erfolg. E:n von der Box-- sektion in ihrem Lokal vor gelandenen Gästen veranstalteter kleiner Propaganda abend sah bereits drei Boxer unseres Eigen baues gegen erprobte Gegner inittoirken. Alle konnten ihre Kämpfe sicgwich gestalten. Es waren dies unsere Mitglieder Kuppermann-. Jacques Perez u,tb SharminS. Die nächste Gelegenheit, mit unseren Boxern vor dir große Oeffentlichkeit zu treten, bot sich uns bei. der Neuiingskoukurrenz, die vom Boxkl-ub Iron ausgeschrieben wurde.?iocb sorgfältiger Sichtung unseres BoxermatevialZ haben wir be« lcklosien. bei bietet %n:funtiu die Herren KuvvLvmarur und

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