Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1720 (28.11.1923)
- Date
- 1923-11-28
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Gerte 10 Wren, Mittwoch ^«r die nächste Zukunft beschäftigt uns vor ollem die Palästrna-Reise, deren Bedeutung über den Rahmen des Sportes weit hinausgeht. Die Fuußballer sind stolz darauf, als erste Sportvereinigung des „Golus" Palästina betreten zu lönuen. Im Frühjahre werden loir den ohnehin schon regen internationalen Wettspielverkehr noch weiter ausbauen, um so mehr, als sich die Sektioll bereits seit längerem mit der Frage des Rücktrittes von der Meisterschaft beschäftigt, zu welchem wir uns gezwungen scheu würden, falls sich die Ereignisse der Herbstsaison wiederholen sollten. Leichtathletik. Die Sektion, deren Mitgliede-rz-a-hl heute ü-bor 500 zählt, hat im Berichtsicchre eine Abteilung für inno-ere Jugend (8 bis 14 Jahre') neu gegründet, die beuch? 72 Mitglieder zählt; ebenso wurde eine Äliherrenriege geschossen und die Dmnenleicht«ul)letck neu organisier:. Di' Hauptabteilung und die ältere Jugend wurden in eine Sandermannschaft, eine erste Rennmannscherf!, eine zweite Reuumannschaft und ''ine Ingendren mnannschas: nach den Leistungen gegliedert. Diese Kampfmann'chaften umfassen 40 bis 50 Mitglieder. Das Grc>8 teilt sich in Hauptmannschafr und Ingcndmannschast. Die sportlichen Arbeiten wurden in d?r Saison von einem Sportausschuß erledigt, die Jugend hat eine Sckbstoroa-nisation. ein Iugendansschuß von sieben Mitgliedern verwalte-t dieselbe unter Aussicht des Vorstandes. Der Vorstand d r Sektion bestand aus den Mitgliedern Dr. Fricdmann. Nußbaum, Ing. Ball, Thpsser, Dteruöerg. Dr. Karpa.'h, llnterberg. Spira, SPlcht sowie den Herren Hirsch!er, Dr llnstrbera un> >. berg.r. Die letzten drei schieden im Lause des Ge s'obres aus. Ihnen, insbesondere Herrn Hirickstr. sei an d - -r S eile der Dank der 'Sektion für ihre Arbeit ausaespr-ockn--... Die Damen-Handball-lln-terabteiluna la>:t-? lanae in ihrer Leitung zu laborieren, bis in Fräulein Feßler und Fränlein LAa K"hn eine zuverlässige Leitung gefunden wurde. Fräulein Olln Koch Wird für ihre Arbeit innerhalb d?r Abteilung der besondere Dank der Sektion ausgesprochen. Die Sektion stand t'an-ae Zeit nn-'er der Lerning von Herrn Dr. Friedmann, nach dessen Demission Herr. Dr. Kronberger die Leitung übernahm, doch verh'nder'e ihn berul-icke lieber! astring an der Austsi-sst,na des Pollens. Seit teinem ^'"sscheiden führ: Herr Nußbaum die Gosch''f‘c b's zur ''ächten Vollversammlung. Die sporA-iche Lel'ung des Ge'amA'eA'i bes liegt seit dem Februar in dm Hairdm d^s Herrn Ing.^Ball. Die Jugendleirer waren Herr Dr. Karpa'h und Herr Sternberg. Der Sportplatz wies eine Durchschnit-'sfrequenz pro Uebnngstog von ungefähr 60 Mann. Trainiert wurde im Sommer täglich, iede Gruppe bat"e dreimal wöchentlich Ne^"n"en. Die Rennmannschch-en trainieren dermal m der Woche. Im Winter wurde an fünf Abenden der Woche aeübt. an 'srn'i Abendn: waren Lehrknipe. Im Berichts'abr nahm die Sek'ian um 180 Mi^lieder zu. Die spor"'cke S'a'sisik ergib' ein D^'lnabme bei 19 Berrnstastung'n. Hierbei wurden ''eun " ne H''- koah-Rekorde aufaei'tellt.' '!Nr. dri dmann: Knaesito»^ 11.56 Meter. Standhochlpruim 1,35 Me'er: Ing Ball- Hach'vrnng 1,79 .Mestr. Stan.dweck-»vn'na 2 98 Me'er. 110 Me'er"H'"lrd"nlauf 15.9 Sek. und 400 Meter--Hürdenlaus 60.2 S k.; Lnstm: 100 Meter 11 Sek.; Stein: Disknswurt 33^8 Me'er "nd Speerwur: 87,90 Me'-er. Das Iu^end-niit'^ied Frank! durchs ins die 5000 Meter in 16:45, was statistisch sestaehalten zu w rden verdient. In Deutschösterreich, Deut>'chland, Jugoslawien und d--r Dschccho-S1 oWakei waren die Rennmai'nsckaften erschgreich. Sie konnten im Ausland m in'ernaKona-?n V"Abe^crben 12 erste und 10 zweite Plcste erringen. In Wien und 11mgebuna w"rchn 21 erste. 28 'weite und 18 dri"e Plätze be^ear. In S*. Palten kannst im Seniorenm hrkamtzs der Wanderpreis der 'Stadt Sr. Pölten, den i'-’t W. Ä. C. zu ver-stidigen hatre. gewonnen werden. In-a. Ball 'wurde als Vmn'estr Derrtschösierreichs im Länderkamvf oeaen die Tsck-ecko «Slowakei ausgestellt un-d kannte siegreich Aeiben. Die Inaendmannschaften, die auch an einer Auslandsreise (Frankfurt a. M) strlnrhmen, spielte" in Wien Heuer die fschro-.de Roll'. Bon unzähligen Iugendkämpsen. an de^en die Iuaendrennmannschaf' bestllst» war. hat sie im aamen Jahr nur sechs nickt siegreich gestaltet, lind hiervon b least sie' noch in vier den zweiten Platz. Sie steh; in Wien unbestritten au der Spist und gibt eine '.mfM-bar sicher- Gewähr für die zu-kunstige Leistun"ssähiak'it der Session. Die Damen konnten in der Le'ck'- atbletik einige erste und zweite Plätze erringen, im Handball schnitten sie bei den Perbandschielen an zweiter Stelle ab hinter d'r lediglich Damensvortreibenden Dan-ubia. Was dos Handb"Oj,zyi^ für Herr-n anb^l"nat, ist die Sektions'estuna der Llnücht. daß sich mit der Lechw'hletik mir einen ernsten Lei-cktahleten dos H-ond^asispiel n'cht v-r^äch. Es wurde dcih''' -dos Handbell'pststn für -H-'r"' eino-"st"llt. In allerletzter Zell hoch?" ein- 'nr""? Arnolkn die n cfit der Sektion an"?hör-n. d-n Wnn'ob oeäuß-rt, zi, spielen. Darai'-ibin -bat sich dst Sek'ian bereit erk-särch w'^-r einen Handballbetri-?b ein'-urick^u. für d^n o>b?r d'? Dei-lnehmerbLwilligung vom S-ktionsv"rswrd er4r*Yf se'n muß. Jugendlich^ bis Pw' 20. Iobre wird die»'? Genehmigung im Prinzit, überhaupt nickt er'eilt. Infolae der sibr groß'n Anzahl von Iuaendsicheu die nicht sinanz-kchchig sind, muHdie Se^f-n vassiv sein. A"ßerord""Aiche Emnobmen ans Meesin-s b'lsgb'n we^en 'der ungünist-w'n Witterung h"'m I^i-ernatian^l^n Wl-rr ma a"s. So war die Sektion ans F:n"n'-'-runa dnrck den in er-'tzer Linie und wei^rs auf die 2>v^d-u einzelner Gännov anoewiesen. Die Seksion sucht d"rck einer -Ak''vitö'szn'lage, die der Borlland!n der Bgllversam^'l'una grn-bmiom lasten will, irwie durch Werben weiterer Gönner. M'ep»rch d"--^' (r— '"'5 im Winter ans -den Schwi-"'!-akeilen heransznkou'm-n Ihr Haüvwu.oenmerk hat die Sektion di-ies^ Jahr a-us den Massewbetrchö oerick^r Sie ist uWer, daß sich gn§ der Maste v"n selbst die Kloidherans'ckält. ein Borgana der z.w-i Jahre donu->-ii wird. Dann wird anck die ietzl noch bestehende Notwendigkeit der Hcranzielhnna sremd-r bervorr-a-'nd''e beute als Vorbilder da sein müssen, völlig tzortsallen. Ferner leg' die o"^"h'licklich- Seh'-'nslei'"ng den größten Wert ans die HeranbiW'ng der ihr anveHrauten Jugend zu gon-r.-n Manschen und zu guten I"d"n, indbuandere erzieht sie zu Pchchto-erW! g^aenüber -deut Klub durck rü^''chtslose Strenge. Beiträae sind z:> leisten und D'suvljn ist KU halten, phne irgend weche Rücksicht auf sportliches Können. Die Sektionsleiinng st-'öß' hierbei teilweise an-f Schwierigkeiten, da dieses Po''wh?n insde-'-'n-d-'- vielen l^n-nräckria-u Mi'a.liedern gegenüber bi?b-r nickt gchandhabt wurde; ober sie ist entsch-lossen. rücksichtslos etrenn zu bleiben, und sie hosfl. in einem halben Jahr -e-ine mustergültig geleitete und orgaitisicr'-e Sektion zu bilden. Die Schwiewmaktian kann am Ighresschluß mit Sic and Desric,d«ia.urm auif die erizi-Äten Ewfosig? zurückÄickcn. Di gilt wich? so sehr den sportlichen Evfvlgen, di? ia doch in alb Fällen mir der momentane Ausdruck erhöhter sportlich L-ekstn-n-assähigteit e-inzc-l-ner s«im bonwen. sondern vor allem d _Wiener AHorftenzeltring. __ bewußt geleisteten AuDa>n>avbeit zur Volksgcsnndung und ebenso der an der Iuigerd volllbmchien Erzieihuingscvvbeit. Sicher wurde viÄes -noch unvollEomneir. nicht Meck-entsprechend durch>aeA'chrt. Die Datisache aber i>ft 'bsmevlenswerj, duß unter der sWqge der Schsw':>nvnsek'>ion eine große Masse Meger Wischer Menschen zur SporwnMlbuW anoehalten und daß in di ser Masse anch der Glttnbe an das Wische Bolik und seine ExiistennforderuuWn geregt und loach erhalten würde. Trotzdam ist in dieser Büsiehung noch Vi-ckes versäumt worden; denn die Führer müssen sich d sten bewußt sein, welche. Der« antwortnnig sie übernehmen, wenn der juitge Jude Mitssied der Sektion geworden ist. Hineinazaaen in eine neue SMi, seist immer noch ein Kind, müssen ihnl W-ag und Zs-el klar gswiesen werden. Die SchwmnniseTtionÄei'tNlnia war bernüht. soweit Zeit und Mittel es geillaiteten, 'chmr B-emrvmorit>u>nig gerecht zu werden. Sie begnügte sich nicht nur damit, iihre-r Juig.gtld die M'.ögLichikeit zur Spor:ausüb"na zu geben, sondern sie veran« staillete von Zeit zu Zeit, insbesond've in den kälteren Moiraten, Anssiügie, Kind'nt'vntsen, kleine Diskussionen wich. Durch di sc Veranstgltnngen weider durch das viele Beisa>n'm?: sein in d>?n Sommcwbödtrn. die gemeinsamen Fa>hrten zu den Dommerwet'.schlwimmen im der Umlaetduna Wiens, wurde auch das gesellschaftliche Niveau bedru''end gebgbm und das Gefi'M d r Z'.vs'amm-w^hür.'lgkeÄ geisöck'evt das bis an«f Keine, vorübergehende Nnstilnrm'ngk-oiten das beste war. , Die Voraussetzungen für eine fruchtbare Arbeit in der, Scktsonslei'i’trtq waren info^'dess -n gegeben und sie hat hiewomi im Rahnen der sehr beschränkt zur Verfügung st.hrndvn God- Mittel Gebrauch gemach'. D r aa n'sa4i on. Jnaendabiei'l» ng:: Diei^llbe itimsiaß: 93 Krv!<>s,n bis 14. 70 M-'dchen bis 14, 80 Iimgl rug? b's 17. 60 Mädchen bis 17 I.'hre. Jns.^amt ivmifaßten die Ingen'gbtoi'nn'a''n mit den Nickt-trai-n'erentden 303 Personen. D a m e n a b t e i 1 u n a: D'es-e tMslaßte, 80 Mi-Wieder, hiervon wtupden 30 Dimen sportlich zu Weiukmuips n twiniert. H e rr e nab t e il n no: Diri'elibe nmifaßt-e 150 Herren., von denen 85 zu We^künMi-.'n heran-^ezvgen wurden. Insgg'anr' für die ganze Sektion 533 Ko.vfc Wa sse rbaslob teil u not Dics-e gchin?te organisch' zur Herrv'^b <-iluwa. F1-wcillelsi zu werden verOi'en.t iedoch. daß die S-ikeion in der Liaae stt. dr-ü g"t-" M'nnschasten zu st-ell-en vbawar in der denzeitzvaen' erst?" Mann''cheH new mobr ein Mann aus dem Porvth-. ptziolt. Die Dv'-e>ler wnatden. in äußerst kurzer?#: berank'tbölde. und wän-' die B'na-chteilig"na iv'r* die S''>' dsrick^r nrck>' em«' kawegnen-tz». io wä^e auch die Err'ua.-'no d s M^stt-ortiVs N'ch' a-nßerha-lib des BH reickes d'r M'ägsick^e'it aew^'m.?vn ''-"dam Fall vevfügt die Ae>-'üyn '""ber dre' '^deKg-e M^un-ckA-.-n. bis aus einige A:^ssirt>> die Spider un -cr 20 Jahren, die im intrna-'ion"'"' B'werih, bei sin-am korEen Schiedsrichter, ie-derzeit die W'schm Farben mit E>rioll»a ver'ret-en können. Ha'l'lenbäderbetrieb und -Besuch: Im vergana-u)n W'n'er w">r es n-ich lano'n Ighr-'n zum erllenmal m->^:ch, d-n B»'rieb in "i-wm größeren B-sdc auifrech'ivuerb"!l on aröße>r"n PerO">ndsiverei-ne sch^ostn: sich zu ciner O'-smeiwckgf! usiomrnen l'nib führen, allead'nos unter aroll-'N Her'"rn. das I-ör^eübed vmn 1. Dktoiber 1922 bis 30. März 10-23. ^<l'o insi?5"vmt z'lpka 21 Wecken, was uns einer 0>aran>"ie<l-ei'llnn'' v"n 24 mal 2 Milli'onn, a>so 48 Milliotren Krmeu. ebne Nktd.-niivesen ri-rd soni't'iig' Regiian. Train'eruisw. verlv'sich'ietz;. Diene Be'rMe konnten natürlich ai'' dem normollon Einmohmetweig-e dnrch Bäidev^s-ch nicht annä>tz>er>nd h'rbina-ebracht w rde-n so da5 eine Bcd'ckung auf arDer" Weise gesucht und gründen w'rden maiß^e. Dies oslang der Decktion durch g'i'eAschur'ßiche Beran''t'al-Mniaen wnd rm '-H.i'n-en .Kreise batnxfi‘naf“(frchc WAvmn. so daß digie Sckw'eriigck'i"n den gouzen Wintxr. phne größere Zuischüste von seiten des K>ubs. üiberstarden und erst in den ersten Sommermonaten eine namh-aste ^Me Nl>'w"ndo wurde. In den Monaten M'i bis Sw'ertzber war die Deikhon iow"!A im Diamaals auch im IöraerbAd tätzva. Der Besuch im Dianavad schwanke in der Herr'nihalle -Iwiicken 180 bis 250. in der Dame^lballe Mischen 150 bis '200 Bei Zugrundeleauna von 20 Dianabnd-^^b"den und Iönger!baid--Taa.en sowobf im Winter ck's auch i-m Sommer ''roB' sich eine Ge» sgimr'bgsucherz-'hl von 20.000 Damen. H'rren und ZÄglini^en — eine gsw'ß imvostante Ziffer. Die>ie >ill Wohl geg"nüber den zebniauserdm BAuchern d->s Abbe':'- rlickwim-nirmgius kl-'>in zu n>'um?n und wi'td, injsvldnae die B-üdeirn-ot nicht beb<am ist und die Sektion nicht über ein S'wndb'>d 'n der Oiälhe des 2 Beizir!k"s venfügt, nickt viel! aröß>-r werden; aber es ist dock Massensport, der betrieib'n wurde uich dcr hsute oin VorbiD für alle anderen Sportvereine geworden kill. Bekommt di Sl-k^on die nötigen Ge'dmiM und baut di? Gomeinide wircklich die pro'°ekieNen Sivontbäder. dann gibt es irberhaup'- keinerlei numerii'ch- Beschränkung und der Expan»'ionsl?ran:a d"r Sektion könnte doll und ganiz bÄsriedick w nd-m. Die imlen der Sak'ion in den einzelnen Beivirlkm würd-n dann binn'n kurzem en'ftolrn, und es wäre nur Sache des £rw»n>'lgHonstal-cn-'s. digicllhM zu einem großen Allgemeinen jüdischen S ch w i m m v e r e i n im Rahmen der Hakoah zu vereinr-aen. Was citt-' sv^'e Massenfipovtdeveinimmtg in jeder Hinsicht für das Wiener I".d:rt,Uunr bedeuten würde, bedarf Frmi’rkl we-i-ie^m Evläu-'eruna. In den letzten M»na>'i-'n wt'rde nach Sch^i'hnng des Dianiabades nach dem vov'äbriigm Muster das Mavgo>vekenblld in Betrieb Mnommeir. Sb sich di"ses in Anibetr-acht der finianiziellen Berhä-ltnisse wird halten lassen, wird erst die Zukunft -"hren. Strandbäder: Di-' Sektion migtAe auch dieses Iabr im MMtävstranßbad Mt>» Domm se eine aroß? Damen- und Herrenikabme. Bvo-rtzlich war dies von awßi>er Bedentnmq, da das aenianntze Bad sich mr d-'s Schwimmuirub Wass-esiball- (v.vftwrr^-^O eiane'. Finaniziell war diese Wdion jedoch weniger glücklich, wM so wie im vorigen Igstr? der H - zum Gänlstihäuseil l'-nd nach Kritz-midors le>ider rin viel zu avoßer war. So hat-'-e Mo in die!'er D"»che.. die die Ber-.'insdisoipsi.n bklvr. di? Sekl-o-nsOeitglwa das Nachbeben, da sie von den ikbriaen VereinsMl-tUich'-ern im Stiche aÄassen wurde. A> hnlich eva'na es auch der Knch?s>aiu. an deren Ariligaen varboi man das Gros der Hakoa.h-Mi'W'eder all'onn'äalüch den Gisiidm, Kritzendorss zuisahven seihen, mußt? und die sick damit belan"'iiaM, die flatternde M-u-weiße Fahu-e von der Fevne zu b.'grüßen. Der Besi'ch des MMärlstvandlbades von seinen der SiPortaus>ülberd?n war ein seihr vaaer n>nd kann die Geß>amGesncher- Ziffer bei 60 Personen Tavestbesuch und 70 Schwimm tagen m>it vnnd 4200 Povson-n arnaeig ben weiden. K>gssa: Der Umsatz Seik'ion beOiaf sich in der ab- MMtifmen Berich'-sveriode aus ins.aeiiaimt 97.630.000 Kronen. Es war nicht i'v'mvr leicht, mi' den vorlhandenen Mit«ielln das Auslangen zu finden, zumal die SsksionHs-eitunig den Besuch der Bäder vielen Züg'linigen koistenios gestatten nmßt-e. Auch erfuhr die Se-ltionsestümg nur in den se>l'«ensteu Fällen von s-.'iten des Klubs jene Förderung, die die Sache tvert und bei den Ressourcen des Kllrbs - mäA-ich gctvAM wäre. Sportlich: Die S-ekkionsleitunq legte vor allem ans Jugend- und Masse-nsport Wert. Ter Erzzi-cllunig von Spitzenileistungen wurde nur iniMveit Bedeiutung bcigelggt. als die- 88. November 1983 Nr. 1780 seiLben zur Propa-glierung des Schwiiitlinisports im Iuidentium nolwet'idig waren.' Trotzdem hatte «.di? weibliche Jugend der Sektion unter de:: Wi'?n>er B?reinen koinevei chci'chioevtiige Konkurrenz, und auch die m-ännslich>e Juigenid hat nur einen süeichwertigen MitboweNber. den arischen 1. W. A. S. K. Die Junioren zählen zu den B-eisten Oesterreichs. Die Damm sind an die intern-atioM-e erste Kiasse vollikonvrnLN herangewachsen und nur die HerreM!b!e.iIun.g Hai zufblge dsr Kürze der Z it iroch nich? divfc -Höhe erreicht. Die zahlll-osen Erfolge im Devail anzusübrnr. w'irde zu weit gaben. Im Ausliand trat die Sokllion in Budapest und Agranr an. Während in der ttniganilscheu Hauptstadt die Ichwnnmvr das erste M>a>i nach denn Krigge die Farben der Hakoath zum D'vg-c führten, konnten die Wasscrball'r in Aava-m beim Iiibiiläamsifast des „HaSk" den sugoslgwischen Polvnreister einwan>afrieii Ichloigen und einen w?r-'vollen Pokal beimbringen. Die Wa sse rba llko?i-pfma nusclxrst bssi-ndet sich, trotz allor Sch'vierHkeit-'n die ihr bereit > werden, in der Meisterschaft der ersten .Moste in mit er Position und konnte im Cup bis ins Fi-nale kommen. lluter großen Opfern hat die Daktioir im März di-eses Jahres Herrn Kurt Wießner als Trainer b riefen und nach, dessen Ausscheiden ü!b"rn--.bm der be^nnte M-eistevschwimmerr' Bern>hard Dkamper aus M'-n drs faMche Tvain'iivg. Einer großen Anzahl Kn aber: u-nd Mädchen wurde 'kost.-?ulofer Schwimmundrvicht e-rt'iOr und haben, es zahlreiche Zöglinae bc-rvits z" r-e-ckt gu"en Schm?!nrm!kenmtnisse>n qeibvacht. Leitung: Die Leinmz der DO.ion hakte bis August -Herr Ernst Weis; iu-ne. n>?ch dess'u Damlission übernahm Herr Dr. Mois H ller d'e Fübrnna. Bei der vor einiiicru Wochen siat'iWfundcneit ausevoidenilickeu Bollb-ensamimlluniq wurde provisorisch eine dreiulstdrige L-aitzimg bis zu den N.'wwahlen, besteih'nd aus den Herren Dr. Heller. Otto Holub und Ernst Weisg. g-cwäb'l-t. während die Kastiar.st lle Herr Dieiginund Werlhaimer iibernobm. 2lus d'r SeßionÄ-eitum sch'eden, für ihre ans-opnerunasvosie. mchr'äbri^ Tä'-idkeit viesmats bedankt. di-e Herren R. Matz rudors und Friedrich Prinz. Bevor mit drin B-etzichr über die Tätig>kd'it der Hockcysc'ktion braonu-n wird müssen wir noch einm-al nnser-er teuren Tot n, Ida Neum-ann und Fmnz Heller, gcdercken, die uns ein gra-nsam-rä sglbä'f'es 0>.stckick im heurigen Sommer an: einer llNg'iibs'our in der Schweiz entrissen hat. Ida Neurnann war eine der Gründatzinn-u unserer Tomen man nsckaft und bv?-''d-:e dort du-rck ton>ae Zeit die Kapitänsteste; Frank; -Heller g?börte zu den ©rimO-crit der Sektion und war durch viele Iabr-e im Ausschuß in o'.üfop'faruniasvolsster Waise tätig. Der nie versagende Humor, die b tharvlichc Zähigkeit der beiden, di-e an d'e Z-kuu-ft der Sektion g^'tibtien. Halis uns über manche sckiw-'re Stunt'e. und donpcs' lchnenzsich berührt es uns d schalb. daß sie hinwe-o muß'-en Ohne den Muss chm ung ihrer Sektion erlldbt zu haben. Mag die Zeit auch diese, tiefste Wunde, di? uns ie püschlaaen wurde, heilen^ aeioben wir hier dcnnock: Ido N umcmn und Franz Heller! Euer, Wirken soll uns Borbid. euer Andentk.'n owia unvevg>esicn se>inl As SessiontOcit-er der Hockers?'? ion oMogt es mir, den Bericht über di-e Tätigkeit der Hockeystktion im abaiMuifctlen Iolhr-e zu erstatten. Di? 2l'u'mabe. der ich mich zu unterziehen Hobe, ist eine le^ichve und amaenshme, habe ich doch nur Gutes und Erfreuliches zu berick'-en. Bor allem brachte uns das aibq.esgu'fene Jahr die Ersüllung unseres schnlsichst-en Wunsches, di' Feri'iOelluug des eigenen Hockeyplotzes. Es würde zu weit führen, hier nochmals den Leidenswe-a zu schildern, den wir dnrckmache-n mußten bis der Platz fertiaa, stellt war. Nur der Opf-evtvilliaskeit unserer Mito.'i-elde'r un!) der latkrästiaften Un'-cpllützuM des Finanz- Komitees haben wir es zu verdanken, daß wir endllich unseren «li^enen Platz bavützen können. Die Schwierigkeiten schienen wirklich oft unüb rwinld!>ich: wir könnett mit Recht auf die ocs-Mete Arbeit stolz sein. Der Sporakln'ä Hak-^E, besitzt heute bei Woltem die schönste Hockchanlaae Oastmre'ichs. M't der Erössnuna des Hockevvs-atzes boainn-t der Aufsti>?.g unserer Sokt-ion. Der bis dahin chronisch aeweisvn« Spielermanoell wand Ae sich -in k-m'-er Zeit in Dpi-ckevüberfüß um, und obwM wir aNonntägsich bereits vier Herren- und eine Damenmannschaft ins F'D stell'on. bereitet uns die Frage, wie wir allen unseren Mitz^lsicidern Sbielllae>l''igenheii.t 'ckasifen sollen, das aröß'e Krwf'e-cbrech'u. Obwohl die AitswirSunoen des rationellen Dra-ininas. das uns erst ieiit der kurzen Fer'ligstelluna d s ebenen Platzes eam">^l'ch' ist. noch nicht im vollen Ausmaß zur GMuna komnten konnten, ae'lana es uns in d?r noch im Gan^e besinsilfich'n Herhstmieisterschais' den drittem P'atz zu erreichen., und erhosien Wir uns im Fnüb'>ahr eine weitere Vwbess'run-i nnss-ovr P^'i->ion. Beionde^e Freude bereitet uns die wachsende Dviglstärke unserer R.'sevve- und dritten Mannschaften, die uns auch für die wei'ere Entwicklung der Sektion zu d-'n schönstm HoHsnung-n berechtigt., Der RühpialkcHt unseres AnÄchulles gelang es. eine Ms» Hockeh-Mann'scha'st ins Leiben zu rmen die sich bereits an der kontmerd-'n Me-'stersschaif» bckcÄia-n wird, Hand in Hand mi' dem Anwachsen unserer Sektion ivtuche Eck das innere G-c>''>e ein festeres und intzigeres. Auch irnl'eren nationalen Vevvslick'-->n^-n wurden wir durch fallweise Veranstaltunwn von Vorträgen gerecht. Auch für die Ziukunlst erhoff n wir uns das beste. Felix Wiener - Ringen. Die Rsilmek-tion war im a>baelan5enen Iahr-e die er» folgreichst-e S-ektion der Hakoah; sie wurde in Ö Österreich zum sühre^d"" Riuckporwerein. M Nackst-nh-nd die wicksiosteu spmtl'chen Ere-iaWe: Im Frühsahr besch-ickten wir die interu-at-ionale Knnknrr"nz in Sir-o>n,bntbstlln llln-anrnl. Di-a .^."wmnrer votierten sick in allen Gewichtsklassen, in denen sie starteten und errangen einen schönen Ehrenpreis. -Bald darauf trat die erst-' Mannschaft eine oroße Tournee nach Deutschland an. die 14 Taa-' dauert. In Be?lin kmn>pften unsere Rinner ge^u dm densickeu Meisterllub iin""t-sckie. d'N. In St'^tzaiart. Nürnberg nn-d R-e-ickenhall erfochten wir überlegene Siege. Diese Reist war auch, von großer propgaandistischer Be-deutnug. Ue-berall jubelte uns die indische Bevölkerung zrk. Dann kamen die Meisterschaften von Wien. Seiner und Bergmann errangen die Meistertitel ihrer Gewichrs-klasse. Ingenieur Ka-dm-on wurde vom öisterrei^Äck-n Kraftsportverband zwei-nml ms Repräsentationsteam eingereiht, und' zwar gegen Göteborg und geaeu Ungarn. Die int August von uns veranstaltete groß^ -internationale Maunischastskonkurrenz sah uns wieder als Si-eger. Mr gewannen die Entscheidung knapp geaen Nürnberg Mitte November besiegtert wir den A C. H-erkul-es und wurden jo Mannschaftsmeistor von Wien -1923. Bei den österrcickischen M>eistersckaften a-nl 17. und 18. November gingen von uns sieben Mann an den Start. Diese erkämpften sich sowohl gegen ihre Gegner auf der Matte als auch gegen die viel schwereren Ge-Mer am Sclsiedsri-chtertück ins-