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Wiener Morgenzeitung · 1923-11-28 · Heft 1720 (28.11.1923) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1720 (28.11.1923)
Date
1923-11-28
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Sk. 1720 Men, Mittwoch Wiener MorgenzeitunU. 28. November 1V23 Seite» Rechenschaftsbericht über Las Bereinsjahr IM. Sportklub „Ha ko ah” TAGESORDNUNG für die am 1. und 3. Deiembor 1923 stattftodende Generalversammlung des Sportklub „Hakoah“ Samstag f 1. De«., & Uhr nachm*: J. Vortrag des Herrn Nahum Goldmann 2. Vortrag der Frau Anitta Müller-Cohen Thema: Judemum und Sport Sonntag, 2, De«, 9 Uhr vorm-: 1. Kassabericht 2 Bericht der Revisoren 3. Generaldebatte Sonntag, 2. De«., 6 Uhr abends: 1. Bericht des Permanenzausschusscs 2. Neuwahlen 3. Anträge und Interpellationen tos abgelaufene vereiusfahr. Daverflossene Vereinsiahr war ein Jahr emsigster Ar-- vdt nach innen und mißen. Nach außen ist bösrrnvers die Arbeit auf dem Gebiete der Propaganda hervorzuhrben. Dem Erfolge der Englandreise auf sportlichem Gebiete reiht sich ebenbürtig die agitatorische Tätigkeit für dsn jüdischen Spörr in England an. ES wurde darüber von hüben und drüben bereits ausführlich berichtet und soll diese Reise in der Geschichte der Hakoah mit goldenen Lettern verzeichnet werden. Aber auch die Reisen der anderen Sektionen in die verschiedenen Lander brachten neben dem sportlichen vollsten Erfolg auch jenen auf der Propaganda. Die unermüdliche Tätigkeit de8 Finanzkommitoes ermöglichte den weiteren Ausbau des Sportplatzes und die Heran- »ichnng von Lehrkräften in den einzelnen Sport zweigen. Dnourch kannte nwn dem Programmpnnkt der Kulnviernng des Massensportes gerecht werden, Und daß diese Massen neben dem sportlichen auch den jüdischen Gedanken der Hakoah vollkommen erfaßt haben, zeigte sich am besten, als bei der denkwürdigen Versammlung der Wiener Steden mn 8. März 1988 im Rathaus mit den Turn- und Sportbrüdern und Studenten die Hakoahwer eine weder von innen noch von außen zu durchbrechende Phalanx gebadet haben. Ganz besonders weist die Leitung ans ihren Anteil beim Zustandekommen der Jüdischen Wahlgemeinschaft hin. denn gerade die Hakoah bietet die geeignetste Basis, u>m olle Juden zu sammeln, lind tu der Erkenntnis dieser Tatsache bat die Leitung gleich nach den Wahlen alle notwendigen Schritte zum Ausbau der Bereinigung aller Wiener Juden unternommen. ftur die Propagierung unserer „MorgeiWünmg" ist im abgelaufenen Jahre das Möglichste geleistet worden. EL wurde eine ziemlich hohe Anzahl von Abonnenten und Inserenten gewonnen. und die Sporlrubrik hat den Leserkreis sicherlich erhöbt. Auch für den K e r c n Hajessod wurde die Propaganda eröffnet und wenn das Resultat vorläufig noch ein schlechtes ist, haben die vernünftigen Leiter dieser wichtigsten' Institution des Judentums erkannt, dost wir mit der &ett voll und ganq unsere Pflicht erfüllen werden. Schekel und P a r t e i st e u e r witrden rm vollen Ausmaße an die Parteileitung abgesührt. Wenn von einer kleinen, verheizten Gruppe gegen die nach unserem Statut dnrchmMMe Wahl .der Delegierten zum Parteitag Einspruch erhoben wurde, beomigen wir uns mit der Konstatierung, dost die über« wiegende Mehrheit des Parteitages ganz entgegengesetzter Meinung wckr. , Unsere Stelltnrg in den sportlichen Verbänden ist wahrlich leim leichte Mvesen, denn die Haleirtteuzbe-wkguug ist in denselben in verschiedenen Farben vorhanden. Allen Anfeindungen zum Trotz kd'inen wir sedoch miss aroste Erfolge Hinweisen mit der festen Absicht, a-nis dem vorgcfchriebenen Wege mit aller Energie forWschreiten. _ Die Kiubleitung. Zie zionistische Arbeit der tzokoah. lRükkbllck und Vorschau.) Bon Paul Földes. Die Hakoah hatte im cklagela-ufenen Jahve olles daranfttzen nlüssen. um die innere K o n s o l i d i e r u n g durchzuführen. Dies kostete sehr viol persönliche und vor allem nio-terielle Opfer. Twtzdem konnte die Hakoah den Verpflichtungen der Zionistischen Organisation g gemiiber in zufriedenstellender Weise Nachkommen. So gibt es Win Mitglied der Hakoah. das nicht Schecke! oder Parieistener bezahlt hätte. Dadurch konn'eu wir an 'Schecke! W.M.OllO K. und an Parteiftener lt),G80.00Ö Kronen ab führen. Wenn in diesem Jahre die zionistische I n n erarbeit nicht in dem Maße geleistet tverden konnte, wi-' es der Mumsch der Leitung war. so-ist es eben nur aus die Krisen aurückzuMren, die die Hakoah infolge der lyivtfchaftlich'n V r- Wl-nissc durchzulämpsen hatte. Tenn och hat die Hakoah-in der Mischen Politik £ Österreichs eine führende Rolle gespielt. Die Gründtuia i)er Waü1a«»-Littfckafr rurd das HuMwdr« kommen derselben ist vor allem das Verdienst der Hakoah. insbesondere unseres Präsidenten Dr. I. N. Körner. Es ist selbstverständlich, daß wir auch in Zukunft an der Zusammenfassung aller Juden größtes Inter sse haben, und es ist wieder unser Präsident, der sich um das Zustandekommen dieser großen Sache besonders bemüht. Autf dem am 11. und 13. November stattgefundenen Parteitag konnten wir mit 18 Delegierten erscheinen. Für u-nS hat aber' der Parteitag ganz ^besondere Bedeutung gehabt. Wir hä&cit großen Anteil an der Zusammensetzung deS derzeitigen Landeskomite S und haberr dadurch manifestiert, daß tvir die Leitung voll und ganz unterstützen und aktiven Anteil nehmen wollen an der zionistischen Arbeit in Wien, und zwar in noch regerem Maße als bischer. Die l^Ävähr hierfür ift schon dadurch gegeben, daß uns r Präsident Dr. Körner zum Vizepräsidenten des Landeskomstees gewählt wurde. Es ist für uns Hakoahner eine Ehrenpflicht, unseren Presidenten in seiner verantwortungsvollen Arbeit für die Zionistische Organisation tatkräftiM. zu unterstützen. Er kann der größten mvb intensivsten Mitarbeit der Hakoah sicher sein. Ein besonderes Augenmerk wird der Keren Haßefsod- und der Keren Kajemeth-Ärbett zuzuwenden fein. Aufgabe der neuen Leitung wird e§ fein, den zionistischen Gedanken bei allen Mitgliedern zu vertie^n. Dies wird die Hauptaufgabe einer dem Parteireferenten zur.Seite zu stellenden Kommission sein. Diese ökvmnMion muß aus den fähigen und verläßlichsten Mtgttckdern dec einzelnen Sektionen zusammengesetzt sein. Einen Markstein in der Geschichte der Hakoah bilde: die Pailästina-Reis«. Was uns bisNrm nur Traum und Phantasie war. wird zur Wirklichkeit! Wir wevden Palästina sehen! Aber diese Reise ist auch für die Zionistische Organisation von großer Bedeutu-ng. Zum ersten Male fährt eine große Gruppe von Luisen nach Palästina, um Land und Leute kennen zu lernen. Diese Reise toird uns neue Impulse girr unsere fernere zionistische Tätigkeit.geben-, wir weiden praktisch und nicht mchr nur theoretisch über die Aufbauarbeit Palästinas sprechen können, Für Palästina selbst ist die Reise der Hakoah ebenfalls von größter Wichtigkett, und dies bezeugen die Nachrichten die von dort eMtrefferu Der 27. Dezember 1923 wird, der historische Tag sein, cm dem die Hakoah die große Reise Antritt. Am 28. Dezember in der Früh erwartet . >der Rersegesellschast ein. feierlicher Empfano in T r i e st. Die Vorbereitungen, find gawi enorme. Mit Jahnen und Musst toerden die Hakoahner zum Hasen geleitet werden. Am Nachmittag verläßt die NeLsegesellschast Triest und trifft — nach Äwzem ÄnsenchM ln Brindisi —- am A. Dezember um 3 Uhr iwchmittags in Alexandrien ein. Am nächsten Tag pch-j cS, mit dem nach Jaffa. Die Hakoah bleibt bis 16. Jänner in Pa-lastina und wird Gewgercheit ha'ben. alles Sehen»- Und Wissenswerte formen zu lernen. Am 11. Jänner in der Früh verläßt die Hakoah Jerusalem und fährt mit der Bahn — die Wüste Sinai und den Suezkanal pafsierend -— nach Kairo, woselbst die Neisegesettschaft am Abend ankommt. Am 13. Jänner tverden dir - Pyramide n und die T p h h n r besucht. Am 16. Iarmer trifft die Hakoah, nach herrlicher Bahnfahrt, in Alexandrien -ein, verbleibt dort bis 18. Jänner, an welchem Tage die Rückreise an-getreten wird. Aus demselben Wvae wie auf dm Hiufohrt. rriffr die Hakoah am 21. Jänner in Trust und amr 32. Jänner in Wien ein. Es ist ausgeschlo-ssen. aste die Srhenswürdigketten, Empfänge nsw. hier in diesem engen Rahmen arrzu-führen. Die Reiseleitung Hai einen eigenen Prospekt versendet, worin alles Wissenswert zu ersehen ist. Die R-eissspesen sind um über ein Drrtttl billiger als unter normalen Verhältnissen. Gewiß werden zu den bereits zahlreichen siftxanmeldnngen nock) eine Reihe neuer Jnterofsenteu dazu koigmen, um Geleqenheit zu nehmen, aus billige, und begueme Art C^eg Israel kennen zu lernen. Die Nachrichten, die cnrs Aeohpten und Palästina über die Varbevettun-gen -tim Empfange der Hakoah cüttreffen. lassen erkennen. daß diese Reise eine der schönsten und denkwürdigsten zu wevden verspricht. Jür Int-ere^emen hat die Hadocch ein eigenes Reisebureau in den Räumet: des Llahd Triestino, Wien, 1. Dez.. Kanttnerring 6. oingericbtst. wo tä^ich von 9 bis 12 Uhr mvd von 3 bis 7 Uhr Auskünfte erteilt und Anmeldungen entgogengenommeu werden. Die Iuftbalbmattttschastwird in Palästina zwü mtd in Aeghpten. drei Wottzspiele anstragen, die von b'sonidcrer propagandistischer Bedeutung sein rverdeu. In gantz Palästina und Aogppten gi^bt. eS nur ein Gesprächsihema. das alle Kreise beherrscht.— Hakoah.. Die Hakoah. wird sich der großen historischen Aufgabe, die ste in Palästina zu erlsüllen hat, würdig' zeigen wnd alles darailsetzen, mn die.Erwartung, di' die Äei'ttmgstMdie Aionistische -T^gcmisatiön in sie ftztzi. voll und -ganz zu erfüllen. Der gion'istisckien Arbeit werden fickterlich neue und wick>° trge Kräfte «rge-führt iverdeu. W r r «her wollen werter unsere zivnrstisch-n Pflichten mit ganzer Kraft und trÄbeuäsa-men Willen erfüllen zum Woble des Judentums.und zur Ehre nuferer großen Hakoah. Ilnser Platz. - Unser Platz hat im abgelgufeneu Berichtsjahr pht wesentlich vorteilhafteres Aussehen erlangt. Por allem wurde hinter dem Klubheim ein neuer Hockeyplatz errichtet, der in seinen Ausmaßen (96 mal 65 Meter) mw dem herrschen Raten wohl zu den größten und schönsten Hockevplätzen des Fest, landeS zählt. Gleich damben.wurden sechs Tennisplätze in internationalen Ausmaßen derart anaelogt. daß sie den Winter^ über vn'ch als GislaUsplatz verwendet werden können. Di^se Tennisplätze mit ihrem vier Meter hohan, schmucken Gitter dürsten wohl zu den schönsten Tennisplätzen Wiens zählen. und noch eine erfreuliche Tatsache hat uns das abgelaufene Berlchtsjabr gebracht. Der 'sehnlichste Wunsch vieler tausender Hakoah-Anyänger ist dank der aufopferungsvollen T8ugkeit unseres Gemeinderates Dr. P l a f ch r e 8 in Erfüllung, gegangen:, Die Straßenbahn fuhrt bis'zu den Kassen unseres Platzes. ' Neben diesen erfroulicherr Tatsachen kann ich sonst wenig Erbauliches von unserem Platze berichten. Obwohl das Spiel--, selb mit Aufwendung von nicht unerheblichen Mitteln während der spielsreien Zeit hergerichtet-wurde,- weist. es-foinestvegseineil erstklassigen Anovderungen i.eiltsprechrnden Zu stand auf.' Es iruMt üch. von. Tag zu Lag notrveuoiüep, das Spielfeldnu Frühjahr gänzlich umzuarbeiten, entsprechend viel Humus mrZusühren und dcis Gras neu anzubauen. Die Laufbahn befindet sich in einem noch leidlichen Zustand und bedarf nur geringer Reparaturen. Sämtliche Holzbauten wurden zwecks Konservierung vor Eintreten der schlechten Jahreszeit mit Wasserglas gestrichen. Als vollständig für den Andrang der Sportbeflissenen unzulänglich. hat sich unser Ktubhauschen erwiesen. Wer an Trairpngs- und Sonntagvormittagen Gelegenheit gehabt, bat. dem Training der Fußballer, Leichtathleten» Hockeyspieler und Handballer beizuwohnen. mußte eine wahre Freud? daran fia» den. so viele Hunderte junger Menschen, vom zartesten Kindesalfor angel'Mgen, dem Svorttrainmg obliegen zu sehen Und welcher herber Kontrast bietet sich einem dar, wenn man diese sportbegeistcrran langen Maschen in die Umkleideraume begleUet. Kaum ein Zehntel von ihnen findet in den oiel zu weultzm und 'owl zu kleinen Kabinen Raum, müsien unter der Tribüne od'r nur nn Freien, bar jeglichen Komforts und jeder Hygiene, die Umkleidung vomehmeu. Nicht selten ereignen sich Sonntags vor Spiaib-ginn die unangenehmsten Zusimmenstoße mir den Gasten, da für das gleichzeitige Umkleiden von vier Mannschaften u^cht Raum genug ist. Reicht diese viel z» kleine Klubanlage nicht einmal für die Anforderungen der Fußballsektiou, hm so ,oll sic erst dem Andrange der vielen Hundert Leichlclhleren. .Hockeyspieler und Handballer genügen Nntz was loll'U di? Tennisspieler mit ihren so schönen Tennis- Plätzety wenn ihnen nicht die Möglichkeit des Umkleidens und Wasch''n§ .wgebu: wwl.. Wollen wir den Anforderungen eines ungehinderten und btzgienrschen Sportbetriebes gerecht werden, dann müssen alle Anstrengungen gemacht und alle unsere Freunde und Anhänger heranc;ezogeu werden, um in allernächster Zeit mit dem Vau eines 'in jeder Hinsicht zweckeutsvrecheuoen Klubhauses beainnen zu könneri. da sonst die Sportbegcisterung weichen, die Anhänglichkeit an den Klub leiden könnte, wodurch das Geld für die Tennisvlätze und den Hockeyplatz nutzlos angelegt wäre. Noch eine yveite Frage fällt ins Gewicht! Ist e« unserem unermüdlichen Gönner Dr Plaschkes gelungen, den Bau der Straßenbahn zu unserem Platze zu erwirken, so müssen wir auch unseren Zuschauern ’ok Sibmoglichfott bieten, und unseren Platz nicht künstlich durch Abhaltung unserer großen Spiele aus .fremden Plätzen unpopulär machen, sondern den heute bestehenden Teil der Tribüne gegen die Unbilden der Witterung decken und nach beiden Seiten derart zu vergrößern, daß wei° teve £W>0 Sitzplätze geschaffen werden. Als Platzreferenteu obliegt es mir auch, über die Räume der anderen S-cktionen zu berichten. Darck dem besonderen Sport'nteresie der maßgebenden öffentlichen Faktoren ist unsere Fechtfektionheute obdachlos und muff in einem kleinen, allen httgienischen Anforderungen ba-ren Raume ihrem Training obliegeri. War das -Traininosloka! der Ring- und Boxlektion bei Installierung genügend, so ift es bei dem heut« herrschenden Andrange'dieser Sektion vollkommen unzulänglich. Es ist zu verwundern, daß diese beiden Sektionen trotz dieser nnoebonreu Bebwdernna Sieg Mi Sieg hänfen. And es ist l'xrw'lich ein herrliches Zeugnis für den dort herrschenden Hcckoah-Geist. daß diese jungen Men>'chen entgegen jeder Trainingsnlöglichkeit unseren Fgrben überall zum Siege verhelfen. Bei den heutigen finannellen Berhältniffen ist es auZgeschlessen, all die von mir nur geftreitten. aber im Sekrewriai b»reits genau ansgearbeiteten Ausgestaltungen vorzunehmen. Will die Iudenschaft Wiens auch weiter stolz auf ihre Hakoqh fein, dann muß sie uns die Mitteln §um ungehinderten Sportbettiebe geben. Ing. Ackermann. Settiousberichte: Fußball. Das abgelmtfene Pereinsjahr brachte eine stetige Ent» Wicklung der Fnßlmllsektion. Die Leitirng war bestreht. nicht nur Spitzenleistungen zu erzielen, sondern auch die Breitenentwickmng der Sektion zrr fördern. Speziell im zweiten Teil« des Berichtsjahres waren in letzterer Hinsicht bedeutende Fortschritte zu verzeichnen. Es aeliang, außer den beiden Kampf« Mannschaften, die au der Meisterschaft teilnehmen, der Akademischen und der Altherren-Mamuchaft. noch drei Jung- und zwei Schülermannschaften ins Feld zu stellen. Was die sportlichen Erfolge anbelangt. können wir trotz wechselnder Form der ersten Mannschaft zufrieden sein. In .erster Linie verdient der Sensationssieg in London hervor-- 'gehoben ^u werden, der wohl den größten Erfolg bedeutet, den semals^ ein«, österreichische Fußballmannschaft errungen. Auch sonst können wir mit unserem Abichneiden im internationalen Wettviewerkthr zufrieden sein. Wir bezwangen auf Wiener Boden Mannschaften von internatiowasem Ruse, wi« F. T. C., Pasas nsw.. kämpften gegen W"stham United unentschieden. Di« Meisterschaft 19?3—S8 beendeten wir im Mitteltrefren. Di« Erfolge des Frühjahrs konnten den großen Punkteverlust des Herbstes UW nicht mehr vollkommen wettmachen. In der derzeit im Gange besindNchen Meistenclmst liegen wir gut im Rennen, trotz alter Hindernine. du uns in den Weg gelegt werden. Weniger zufriedenstellend waren di« Leistungen der Reservemannschast. wenn auch in letzter Zeit eine entschiedene W-ewd»ng mm -Beffereneingetrten ift; . D'e Mltnng der Sektion hatte Herr Artur Waar innc, dem bis zum Sommer Herr Herbert Feßler als zweiter Seknonsleiter zur Seit« stand. Bor Beginn der Heubstsaöon legte letzterer seine Stelle zurück Herr Feßler hat sich wahrerckt seiner jahrelangen Tatgkeit in der Fußballsektion große Verdienste erworben, es «ei ihm hier nochmals Dank gesagt. Deinen Posten übernahm in der Herbirsciison Herr Fritz Baltarr, der schon in der kurzen Zeit seiner Funkiwnsdaner sich als ausgezeichneter Führer, erwis'on Hai. Um di? Organisation der Iungmgnnscbgsten bat sich Herr Egon rffaf besonders verdient gemacht. Letztere hoben an ihm einen vorzüglichen Leiter. Das Training aller Mannschaften leitete der anfangs des Jahres für den Verein gewonnene Villv Hunter, der sich als ansgez-eichnetsr Epcnrlehrer- und Traitwr erwies. Tie Frücht« seiner Arbeit wenden sich in toeuigen Jahren erst deutlich zeigen. TaS Ve^ältnis der Fußballsoktion zu den übrigsn Sektionen war zeiitvei e nicht das allerbeste; in der letzteren Zeit sind aber alle Gegensätze be'ettigt worden, so daß der Zusam» meuhai! der «»»zsuien Sektionen nichts zu toütiiAcn iUrri« lä^-

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