Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1717 (25.11.1923)
- Date
- 1923-11-25
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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KM 12 Wien, Sonntag äls Stimulanzien vvrschützt. Der Marti hat sich plötzlich eiuca Ruck gegeben, hat damit die Kontermine, wenn auch noch nicht ins Bockshorn, so doch aus ihren, wenn man es in diesem Zusammenhang so benennen kann, „befestigten" Stellungen gejagt und sie in die Deckungen getrieben. Oder hat es am Ende der Börse der Helle Klang des Schillings angetan, mit dem wieder einmal (nach dem abgetanen christlich-germanischen Schönheisideal) ein ausgerechnet altgermanisches Währungsidiom sich mit tönender Zunge ankündigt, um die einschmeichelnde Zukunftsmusik eines neuen Währungsideals anzuschlagen'? , Wie dem sei, Budget und Börse haben sich nicht schlecht miteinander vertragen und sich beide nicht schlecht. angelassen. Hält mau auf Progrosen, so dürste sich die Wetterregel auch diesesmal erproben, die in der Börsensprache dahin zu übersetzen ist, daß jede Baisse zum Schlusie in eine Hausse mündet. Freilich verlassen darf man sich darauf nicht; cs kann, wie genügsame Erlahrungen es beweisen, auch anders kommen, tm-nn etwa ans dem Budget .und den sinanzwirtschaftlichen Gesetzen Maßnahmen herauswachsen, die in dichten Strähnen verwaschen und verwischen und cm zarten Keimen auf dem Finanz,narkr neu auszusprießen beginnt. Die Stimmung in Finanzkreisen Nxrr gestern von Bureau Bureau entschieden fester. Die führenden Knlifsepapier« hatten gegenüber ihren letzten offiziellen Notierungen höhere .Kursschätzungen anfzuwetsen. Alpine, Hofherr, A. E. G.-Union und Kredit waren gesucht. Die Prager und Budapest«« Arbitrage bekundet« Interesse firr Staatsbahn, Salgo, Rima, Ung. Hofherr. Einige Schrankenwert« sind für Bndapeffer Rechnung in Kost gesucht worden. Der Geldmarkt wies bei der gestrigen Wochenversorgung wieder dasselbe Bild aus. Größere Summen blieben bei einem Zinssatz von 0.25 Prozent unplaciert. Demzufolge gestaltete sich die Versorgung sehr leicht. Neue österreichische Baulos«. Der Nationalrat hat dem Bundes-Wohn- und SiedlungssvNds die Ausnahme «ines neuen Lotterie- oder Obligationenanlehens im Höchstbetrage von 69.000 Millionen Kronen bewilligt. Auf Grund dieser gesetzlichen Genehm ixzung gelangen nunmehr 200.000 neu« österreichische Ban lose zu 60.000 K- Nominale zur Ausgabe. Tie Verlosung der Anleihe erfolgt innerhalb 40 Jahren, wobei in den ersterr zehn Jahren jährlich ein Haupttreffer von 790,000.000 K.. in den weiteren Dekaden iästclich ein Haupttreffer von 350.000.000 K., beziehungsweise^259,900.090 K-, beziehungsweise 200,000.009 K. cmsgelost wird. Infolge der zahlreichen Nebentresfer, welche von 150.009.990 K. bis 159.000 K. abgestuft sind, bieten sich öern Losbesitzer auch nach dieser Richtung hin große Gewinstchancen. Jedes Los muß mir einem den Zeichnnngspreis ansehnlich übersteigenden Gewinn gezogen werden. Die -Treffer der Baulose sind von sämtlichen Steuern und Gebühren befreit, insbesondere auch von der Einkommenstelle r. Gleich wie in den früheren Jahren hat sich auch diesmal ein Konsortium, dem das Postsparkassenamt, die Generaldirektion der Staatslotterien, das Haus S. M. v. Roihschild, -sämtliche großen Wiener Banken, das Bankhaus Schechammer u. Schattera sowie die Bank für Qberösterreich und Salzburg und di« Steiermärkische Cskomptebank angchören, und dessen Führung der Oesterreichischen Bodenkroditanstalt in Gemeinschaft mit der Oesterreichi-schen Kreditanstalt und dem Wiener Bankverein züsteht, bereit erklärt, die Emisssion dieses Losanlehens zu ubernchmen. Zeichnungen aus neu« österreichische Baulos« mm Preise von 7-5.090 K. für jedes Los nehmen alle österreichischen Banken, Banksirmen, Wechselstuben sowie das Poftsparkassenanli und die Generaldirektion der Sta-atslotierien entgegen, bei denen ausführliche Prospekte kostenlos erhältlich st"d. d ' (Enigeltlich.) Eintritt Direktor Ritschers in die Depositenbank. Die seit magerer Zelt zwischen der Allgemeinen Dspositeuban? und dem VonstandsmitglieLe der Dresdner Bank, Direktor S. R i t s ch « r, MNrten Verhandlungen haben, wie wir erfahren, zu einem Abischluß geführt. Ritscher wird in der nächsten Verwaltungsratssitzung in di« Verwaltung der Allgemeinen Depositenbank kooptiert und als Administrateur Delegue in den Vorstand entsendet werden. Ebenso werden die Direktoren Viktor M u n t e ndo rs und Hilbert Pick in den Verwaltungsrat kooptiert Werken. Direktor Ritscher wird seine neue Tätioffert in der ersten Hälf't« Jänner ansnehmen. Durch seinen Eintritt erhält die Leitung der Allgemeinen Depositenbank eine wertvolle Bereicherung. da dem Institut insbesondere'durch 'die ausgedehnten inrernationÄ«n Beziehungen Herrn Ritschers große Vorteile erwachsen durften. Ueber die Persönlichkeit Ritschers wäre zu sagen, daß Ritscher seine Tätigkeit Ende der achtziger Jahre in Wien bei der Länderbank begonnen hat. Jahre hindurch rm^ Oriellt. in Saloniki und spater in Alexandrien tätig war, daß ex während des Krieges mit Rachrnau in der Leitung des Berliner Vollzugsausschusses der GetreidLzentral« für Tontschland und O-Lsterreich-Ungarn wirkte und seit 1016 als Borstanüsulitglied der Dresdner Bank füngren. Die Beschränkung der Einstchr von Sttümpsrn nach der Schweiz. Wie das Oesterreichiische Handelsmusemn erfährt, hat das eidgenösi'lsch« Volkswirtschcxftsdepartement in Bern die unter dem 3. Juni und 20. Februar d. I. erteilte all-gemeine Einfuhrbewilligung für Strümpfe der Zolltarifnumimern 538 541, 544 bis auf weiters widerrufen. Für die Einfuhr obiger Ware ist die Einholung einer besonderen Bewilligung der Sektion für Ein-und Ausfuhr -des Volkswirtschaftsdepartements in Bern evsorderlich. Dies« DerfÜWng ist am 24. d. -in Kraft getreten. Frachtbegünstigung sör die Wiener Frühjahrsmesse 1924. Anläßlich der in der Zeit vom 9. bis 15. März 1924 stattfindenvell sechsten Wiener Internationalen Messe (Fruhjahrsnlesse) gewährt die Generaldirektion der österreichischem Bundesbahnen auf sämtlichen Linien und auf den in ihren, Betrieb bestehenden Privatibahnen für die Rückbeförderung der ausgestellt gewesenen Mesjemuster bei Aufgabe als Eil-, beßichungsweif« Frachtgut einen bOprozentiaen Nachlaß von den tariMaßipen Gebühren; di« Messegüter Mssen auf km gleichen Wege zuruckbeforLert wevden, auf dem sie zur Messe gösenldet wurden. Die Begünstigung gilt nur für Messegüter irM 2busncHme leicht verderblicher Konsumartikel. Di« Sendung-ell müssen sowohl bei der Beförderung zur. als auch von der Messe auf den betreffenden Frachtstücken und in den Frachtbriefen ausdrücklich als Messemuster bezeichnet sein. Di« Rückbesörderilngder Messenrufter muß innerhalb vier Wochen noch Schluß der Meise cvfinp: Dem Frachtbriefe für die Rückbeförderung Wiener Morflenzesturrst. I>, Judenplatz Nr. 6 Telephon 65-4-56 Telephon 63« 4-56 Kulanteste Durchführung aller bankgeschäftlichen Trans« Aktionen sowie Verwaltung von Geldern im Kontokorrent* I Verkehr zu dem jeweils geltenden Reportzinsfuss. 37 sind der Frachtbrief für die Hiusendung sowie eine Befch-eitt!« gun-g der Mess« darüber, daß das aufgvge-bene Messemuster mit dem ausgestellten identisch ist, KeiMchbietzen. Rodauuer Druck-, Bleiche, und Färbereifabrik A.-G. (Außerordentliche G:nerelversammttlng. — Kapitcklsechähuug.) An, 23. d. fand unter Vorsitz des Prinzen Dr. Eduard von und zu Liechtenstein die Generalversammlung der Rodcmner Druck-, Bleiche- und Färb 'reifabrik A.-G. statt, welche die Erhöhung des-GeiellschastskavitaleK von Nominale 200,000.000 K. auf Nominale. 400,OOÜ.000 K. beschloß. Die Notwendigkeit der Kapitalserhöhung har sich aus den nt der Durchführung befindenden sowie vorzunehmenden, wetteren Investitionen in der vollbetriebenen und -.beschäftigten Fabrik, insbesondere durch Einstellung mchrwer neuer Maschinen, um den erhöhten Ansprüchen für 'die nächste Kampagne gerecht zu werden, ergäben. Die Generalversammlung hat bte Koopti.'ruug des Generaldirektors Leon Wechsler und Frau Dr. Perle Wechsler m den Verwaltungsrat bestätigt. — Das Zeutralburean bcstndet sich in der Fabrik, Rodaun, Tclcpbonnnmmer 39-2; Verwaltungsrat und Direktion im Wiener Bureau: Auftvo-holländische Bank A.-G., 1. Bez., Ebendorfersttaße 6. ^lephonn-ummtr 27-6-25 Serie; Wiener Musterlager .bei der Firma Tisser u. Co., Manufaklurwaren im Großen, 1. Bez., Gölsdorfgaiss« 4, Telephonnummer 62-6-53. ^Entgeltlich.) Börse für landwirtschaftliche Produkte. (Eiaenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Unter dem Eindruck: der ge-bessevtem Nachf-ra!ge, sprach sich die Tendeng des Wiener Marktes durchwags fester aus, wie Mich Mcihrsorderuugen in oiui'.Äuen ArtÄeilm germgeim Widerstand btgegueten. Am wenW-ems äußrte sich die feste Tendwg m Weizen, da das Möihbwigtschäst bäum in dem Maße befriedigt,, um größere Tvansakt'ionen in Weiten zu evmÄgjlichen. iIimimevhin fanden in FugowLHen wie auch in hoimilsch'l? Proven>ien>;rn Umsätze statt und bekundete auch di« Mowaket Kr jugos.lawffch«n Weiften erhöhtes Znteresse. In Roggen erwies sich das An»e>bot als utMreichend. die Vovgeckommenen Mschlüsse in heim-üschen und slowalkitschen Proveniietrzen gingen zu hö'hrren Preisen aus dom MavMe. Hafer terldiert -matt, das Pr 'iisnivoau ist gedrückt, da das hier böff-Miche und onvollet de ungarische Off.'rt die Frcvae, bei wett«m verwiegt. D« Stiimmunig für Mais sprach sich angenehmer aus, ohne daß der Verkehr besonders LtibhiaftiiMt außWieS. Schr fest lag Gerste, der Lvkalrochum besorgte ciimlqe AnlkäMe, auch aus dom Auslände lugen annehmlbave Offert« vor, die nur deshaöb nicht zu Mbffchlüsstn fühvten, weijs die Forderungen der Slowakei eine KienMche Erhöhung erfahren haben. Bon HMsenifvüchten sitÄ» ungarische und juMlawitsche Wöißhohnvn und polntzsche Laugbohnen Kr AuNaudsvechniung gss-ucht. Der MchÄnaM log gleichfalls freuniÄichr. der große Zug im GtischÄfte fehlte wohl noch immer, allein in Feimmchllen erweist sich das Angebot wicht immer ai's allen Aw'Priüchen gemdgrnd. Die amtlichen Notievtm-gen für F-nmnehle evsichren denn auch eine Erhöhung um 100 K. pro Mggvamim. Es notieren pro Kilogramm ab Wien (exklusive der Pauschalwarenumsatzsteur^: Weizen inländischer 3150 bis 8250 K.. jugoslawischer 3450 bis 8175 K. Roggen inländischer 2625 biS 2675 K., slowakischer 2650 bis 2675 St.' Gerste inlandilckie 2400 bis 2700 K., tschechoslowakische 2500 biS 2950 K., Futtergerste 2100 biS 2200 K., Mais 2575 bis 2675 St., Ein quantin 8100 bis 3200 St., Hafer inlärt bischer 2000 bis 2100 K., ungarischer 1925 biS 2025 St., Weiß bolmen ungarische 4600 bis 4700 K.. Kartoffeln inländische 750 bis 1200 K.. tschecho-slowakische 800 LiS 1109 St., Weizengrieß inländischer 6200 biS 6300 St., MaiSgrieß 3800 bis 8900 St., Weizenmehl Nuller inländisches 5700 bis 5800 K., ungarisches doppelgrtffig 5300 bis 5400 K., 2.55 ischech. K., griffig 5100 bis 5200 K.. 2.42'/, tschech. K., Brotrnehl inländisches prima 4100 bis 4200 K., Futtermehl prima 2100 bis 2200 K.. Roggen mehl inländisches prima 4100 bis 4200 K., Weizenkleie 1125 bis 1175 K., Roggenkleie 1000 bis 1050 K. Dir Warenmiirtte. (Eigenbericht der „Wien-r Movgenzeitung".) Chemikalien. Di« mit Ausnahme des Dollars^ in der letzten Berichts- Woche erfolgte merkbare Abschwächung einiger in letzter Zeit werrig- Schwankungen unterworf'enen Voluten Hot einen geringen, aber doch merkbaren Einfluß auf die Preisersteliung verschiedener Artikel ansgeübt. Auch sonst wuvden einzelne Produkt« Wvächer notiert, wogegen im allgemeinen von ziemlich stabtl liegenden Preisen gesprochen werden kann. Das Auslandsgeschäft war befriedigeno, nur der geschäftliche Verkehr mit Ungarn ist durch die dortigen Devisenvorschriften andauepnd und ungemein erschwert. Schwierig wird fetzt auch der Import bisher über Hamburg erfolgter Bezüge, da durch die Bezahlung der Fracht auf der Basis effektiver Geldmawksatze ohne Umrechnungsschlüssel mit ganz wesentlich erhöhten Speketi gegenüber letzten Bezügen zu rechnen ist. Es wird daher schon vielfach statt über Hamburg Ware über Triest noch Wien bezogen Der Paraffinmarkt zeigte eine ziemlich schwache Tendenz, in Anbetracht der schoii schr vorgerückten Jahreszeit und da auch die durch den Streik in Polen unterbrochenen Zufuhren keinen Einfluß auf den Markt anSüben kimnten, wirken die jetzt mit Verspätutdg «ingetroffenen Waggon» eher drückend an den Markt. Dagegen besteht für Schuppenvaraffin schr gute Nachfrage. In den anderen Wachsen zeigte sich rem« Veränderung. In Montanwachs dürften valid m letzten Posten billiger Ware aus dem Markt genommen sein. w Irr TerpentiMen war ldas Geschäft in bezug auis Preise, Angebot und Nachfrage ziemlich unverändert, ES ist voraus« Luschrlste« an die RedaMon sowie unverlangt etnlangenüen Manuskripte« wolle man stets Rückporto beilegen, da sonst eine Beanlwortung, beziehru^rweisa Rüchsevdnng nicht ersotqen 25. November 1928 . Nr. 171t sichtlich in diesem Artikel für di« nächste Zeit miit keiner Aendwvung der Marktlage zu rechtlett. . In Harzen lag dar G.schäff ruhig. Scl>ellak Hai sich ent* sprechend der Mundnotterung in doutschiöslerreichischen Kronen etwas abgeschwächt, wogegen die Auslattdsnotkevungen in Pfunden unverändert festliegett. Befestigt haben sich Alaun grießförmig um 200 K. auf 8500 K.. Chlorkalk 110/115 um 200 K. aus 2500 K., Kalisalpeter um 100 K. mts 10.500 K. Dagegen traten Preisrückgänge in Weinsteinsäure krist. spießig um 3000 K. auf 37.000 K., in Chromalann um 300 K. aus 8200 K.. Minium Bleiberger um 1800 K. aus 12.200 K. und Ammoniaksoda 96/98 um 100 K. aus 2600 K. ein. Auslandsbericht. Harze. In London war der Markt fester, das Geschäft war indesien im großen und ganze« klein. Hamburg notierte fitr F. G. H. I. 2.70 Pfund und ür W. W. 3.20 Pfund aus Rotterdam. Das spanische Harz hat Är die helleren Typen festen Markt, die dunkleren hingegen neigen eher nach der schwachen Seite. Terpentinöl. Savannah und Jacksonville hatten ruhige Tendenz mit 87'/< pro Gallone, später besestiate sich der Markt und die Preise lauteten dann aus 89 und 91.50. In Deutschland wird reines Terpentinöl wenig gesucht- Für reines Terpentinöl wird vielfach ein entkampserteS Terpentin genommen, ein aus reinem amerikanischem Terpentinöl beraestelltes Destillat. Holzöl. In London und auch im sonsttgen Anslande wenig beachtet, bei unveränderter Preislage. Baumwollgarne. Am Schluffe der BerichtSwocke zogen die Preise um 1 biS 8 Punkte an. Es notieren r Nr. 5/10 Benstalkovs pro Februar- März -.76 Dollar. Nr. 18 ila Snrat -.89 Dollar, Nr. 20 -.09 Dollar. Nr. 16/24 Halb Amerika 1.02 Dollar, Nr. 16/30 Rein Amerika 1.13 Dollar, Nr. 36/42 Mittel Amerika 1.28 Dollar, Nr. 42 Mittel Amerika 1.30 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung. Banmwollzwirne. Auch für diese Gattungen war die Stimmung fest und Kurse find 1 bis 2 Punkte höher. Es notieren r Nr. 10/12 Bengal zwetnnd dreifach pro Febniar-März —.82 Dollar, Nr. 16/2 Ha Snrat —.97 Dollar, Nr. 20/2 1.94 Dollar. Nr. 20/2 Amerika 1.23 Dollar. Nr. 30/2 1.33 Dollar. Nr. 40/2 Prima 1.47 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung (trocken, mittel, naßscharf 1 Kabel-Cents Aufschlag pro Kilogramm). Rohe Bamnsvollgewebe. Die Preise sind um 1 bis 2 Punkte höher. Es notteren: 80 Zentimeter 15/14 20/20 pro Jänner-Februar —.84 Schweizer Franken, 15/15 20/20 —.85 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 19/19 30/30 —.86 Schweizer Franken, 80 Zentimeter 19/17 36/42 —.58 Schweizer Franken. 87 Zentimeter 19/21 36/42 —.68 Schweizer Franken, die letzten drei Posten transit Wien, sonst pro Meter ab Fabrik exklusive Packung. Ein Bericht für W 0 l l e aus Montevideo bringt feste Tendenz. An eine Senkung des Preisniveaus ist vorderhand nickt zu denke», im Gegenteil werden stettg höhere Preise verlangt und teilweise auch bezahlt. Die letzten Nachrichten von Austtalien und London haben auch dem Martt einen neuen Stimulus gegeben. Hauvtkäufer ist immer noch Europa, und zwar in erster Linie Frankreich, welches, durch die augenblicklich' gute Geschäftslage seiner Texttlindnstrie angeregt, stark operiert. Die Auswahl in kuranten Merinowollen, denen sich angesichts der hohen Preise für alle Wollen das Hauptinteresse znwendet, ist sehr beschränkt. Die Ankünfte der Vorwoche betrugen 2000 Ballen, von denen bis setzt 750 Ballen unter allsettig lebhafter Beteili< gung verkauft wmden. Gummi. Wie aus Amsterdam gemeldet wird, haben die Preise nur wenig geschwankt und. der Markt war anoauemd fest mtt kräftiger Kanffust für alle Positionen. Der Umsatz war bedeutend, besonders für Lieferung fob Indien über das ganze Jahr 1924, und mehrere Produzenten beteiligten sich dabei. Im Terminmarkt aber war der Umsatz nur gering, obwohl die Preisschwankungen größer waren. ES notieren: Hevea Crepe —.767, Gulden. Sheets -.78 Gulden loko sowie —.81'/» Gulden, resp. 1.81 Gulden pro Jänner-Mär- und —.83, resp. —.82'/, Gulden pro April-JMi. Hopfen. Am deutschen Hopfenmarkte ist die Tendenz anhaltend fest. Die Preise haben sich dem Währungsverfall entsprechend weiter erhöht und betragen jetzt für Lestvorhandene Hopsen 330 Billionen Papiermark pro Zentner; das entspricht einer DurchschnlttsbasiS von 80 Dollar, die schon seit einiger Zeit als Richtzabl ange- -seben wird. Zufuhren und Umsatz in den lebten drei Tagen \< 100 Ballen. Sie Tevlsenturse. Berlin, 24. November. (Devisenkurse.) Amsterdam 1,596.000 (1,596.000), Belgien 195.510 (195.510), Ebristtania 618.456 (618.450), Kopenhagen 728.175 (728.175), Stockholm 1,105.280 (1,105.230), Italienische 179.550 (183.640), London 18,854.000 (18,354.000), Rew-Aork 4,189.500 /4,189.500), Paris 227.480 (227.480), Schweiz 730.170 (730.170), Spanien 546.680 (546.680), Wien 58.862 (58*862), Prag 121.695 (121.695) Budapest 219.450 (219.450), Sofia 84.314 (84.314), Belgrad 47.581 (47.581). In Millionen von Mark. Berlin« 24. November. (Notenkurse.')*) — Noten: Dollar 4.189.500 (4,189.500), Pfund 18,354.000 (18.354.000), Italienische 179.500 (183.540), Polnische 1,608.000 (1,608.000), Tschechoslowakische 121.696 (131.695), Oesterr. qestemvelte 68.852(58.862). Budapest, 24. November. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 7530 bis 7970, Bukarest 101.— bis 114.—, Kopenhagen 3490 bis 3710, Christiania 2960 bis 3160, London 87.300 bis 91.700, Berlin bis —Italien 860.- bis 935.—, Parts 1100.— bis 1166.—, Prag 680.— bis 624.—, Stockbolm 5220 bis 6550. Zürich 3440 bis 3660, Wien 0.2825 bis 0.3045, Sofia 159.— bis 170.-, Belgrad 226.— bis 242.-, New-Borl 20.100 biS 21.200, Warschau 0.40 bis 0.60-j-), Britffel 940.- biS 995.-. f) für 100 polnische Mark. War chau, 24. November. (Devisen.) Berlin —, Lon« don 12,527.000, New-Yor! 2,870.000, Prag 88.876, Wien 40.50. New'Bork, 23. November. (Devisen.) London 486.50, Paris 635.50, Berlin 0.12 ftir 1 Billion, Mailand 431.28, Zürich 1743.50, Kopenhagen 1752.-, Stockholm 2628.-, Christtania 1477.—, Amsterdam 8602.—, Prag 291.—, Wien 0.1425, Budapest 0.68. Bukarest 50.50, Warschau 0.0004, Madrid 1298-, HelsingforS286.-, BMel462.-. Kanada 2.125 unter pari, Brasilien 106.74, Argentinien 8136, Belgrad. 114.50. Baumwollmarft. Aevo-Boeft» 23. November. Baumwollzuftchren in bcu miaut, und Golfhäfen 37.000, im Innern 17.000, Ausfuhr nach Großbritannien 1000, nach dem Kontinent 6000. Lokaimarkt middliij* r 85.90 (letzt. Kurs 85.60). Tendenz r Stetig. — Termine r November —, Dezember 85.45, Jänner 85.90, Februar März 85.22, April Mai 35.40. Juni Jnli 34 72, August 32.05, September 30.-. CftoOcr 28.80.