Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1716 (24.11.1923)
- Date
- 1923-11-24
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Men, Samstag!kit freie Tätigkeit der Bevölkerung völlige Beruhigung gewährt, so zwar, daß man sage» Lvrf. es Mt in Oesterreich keinen Menschen, der Putsch, Umsturz, Pogrom und wie all die tollen Dinge heißer:, dir anderwärts immer wieder auftauchen, hie^nlande für denkbar halten würde..." Budapest, 23. Nodcmber. (U. T.-K.-Ä.) Der lJmmunität5au8schuß der Rationalvcrsa-mmlung hat heute ausgesprock-en, daß eine Verletzung des I ttl m » n i t ä t s r e ch i e s durch die ohne Befragung der Nationalversalnrulmig erfolgte Verhaftung des Abg. U l ai n nicht v o r l i c g e. Gleichzeitig wurde jedoch ausgesprochen, daß die Verhaftung in flagranti nur dann mit Beruhigung zur Kenntnis genommen werden könne, tvenn die zuständigen Stellen dafür sorgen, daß in Hinkunft bei ähnlichen Fallen die Nationalversammlung sofort zu einer Cinu-ng einbernfen werde. Szemerr sreigelasien. Budapest, 23. November. Der Untersuchungsrichter stillte heute den Beschoi.d, daß über U la i n und B odu la die Präventivhaft wegen Verbindung zum Aufruhr verhängt werde, ^mral auch der Verdacht eines Fluchtversuches vorliege.dagegen viL'.lete der Untersuchungsrichter die Enthaftung des Dr. Dela v. Szemere an. Gegen letztere Verfügunc, har die Staatsanwaltschaft den Rekurs angemcldel. rraMken im Hause Rothschild. Ter Selbstmord des Bruders des Lord Rothschild, Natanael Charles Rothschild, welcher vor kurzem allgemeines Aussehen erregte, ruft die Erinnerung an eme Selbstmordrragödie wach, welche sich vor dreizehn Jahren im Wiene? .Hause Rochschild absvielre. Damals machte Oskar Rothschild, der Liedlingssohn de» alten Wiener Barons Rothschild, seinem jungen Leben durch einen Revolver schuß ein Ende. Die Ursache war eine LicbeStragödie. Oskar Rothschild hatte auf einer Reise durch Amerika eine Schauspielerin deutsch-christlicher Abstammung kennen gelernt, sich in sie verliebt und beschlossen, sie zu heiraten. Er vereinbarte mit.' ihr, daß er nach Europa zurückkehre, um die Zustimmung feines Vaters zu der .Heirat zu erlangen, und daß sich dann Leide in Hamburg treffen würden. Als Oskar Rothschild zu seinem Vater kam, zeigte ihm dieser ein Bild der Schauspielerin, das man ihm Zugesendet hatte und welches sie halb nackt darstellie. Er verweigerte dem Sohne die Zustimnlung zur Heirat mit einer Schauspielerin, berief sich dabei auch auf die Tradition des Hauses, daß die Mitglieder der Familie Rochschild sich nicht mit Nichtjuden vermahlen dürfen. Alle Bitten des jungen Oskar Rochschild waren vergeblich. Inzwischen telegraphierte ihm seine Braut, daß sie in Hamburg gelandet sei. Oskar Rochschild fuhr nach Hamburg, teilte seiner Braut und deren Mutter mit, daß sein Vater ihm die Einwilligung zur Ehe versagt habe, fuhr ins Hotel und erscho ß sich. Zwei Monate später starb der alte Baron. Man. mutmaßte, daß die Trauer um den Verlust seines Lieblingssohnes sein Ende beschleunigt habe, ja es gingen sogar Gerüchte um, der alte Baron Rochschild hätte sich aus Verzweiflung darüber, daß er den Tod seines Sohnes verschuldet hätte, vergiftet. Die Familientradition, keine Chen mit Richtjuden einzugehen, hat im Hause Rothschild manche Tragödien hervorgeruftn, die freilich nicht immer so unglücklich endeten wie die des jungen Oskar Rochschild. Das erste Mitglied der Familie, welche das Hausgesetz durchbrach, war Hanna Rothschild in London, welche den späteren Premierminister Lord Rosebery heiratete. Diese Heirat erfolgte erst nach schweren Kämpfen innerhalb der Familie. Einiger Familienmitglieder waren auch bei der Hochzeit abwesend, obwohl Hanna Rochschild versprach, dem Judentum irr u zu bleiben.. ES wird erzählt, daß sie Wort gehalten habe; sie soll an jedem Freitag den Lichtersegen, gesprochen und an jedem Jom Kippur die SlMgoge besucht haben. Hanna Rochschild starb in jungen Jahren. Ihr Sohr: N'el Prim rose (dies der Familienname der Roftderys't. kämpfte im Kriege in den Reihen der Armee Allenby in Palästina und fiel zusammen mit seinem Vetter Lhonel Rothschild in den Kämpfen bei Jerusalem. Roch ein zweites Glied des englischen Zweiges Rothschild hat das HauSgesetz Rrrchbrochen; es ist die jetzige Lady Battersea. Noch ein zweites Hausgesetz gibt es unter den Rothschild, das ebenfalls eine schivere Bürde blldet» und dieses dürfte auch den Selbstmord von Natanarl Charles Rothschild hervorgerusen haben: es ist die Tradition, baß die Bankgeschäfte nur von den Rothschilds selbst geführt werden dürfen und daß Fremde als Teilhaber nicht ausgenommen werden können. Natanael Charles Rothschild, welcher mit rinn Wiener Baronin Wertheim st ein verheiratet tvar, hat seit je wissenschaftliche Neigungen gehabt, insbesondere sich mit dem Studium der Insekten und Schmetterling« befaßt. Seine Schmetterlingsammlung und Jnsektensamm-' iung. zu der als Kuriosum auch eine» Flohsammlung gehört, ,'sr ein? der größten und vollkommensten aus der ganzen Welt. Auch sein älterer Bruder, der jetzige Lord Rothschild, har von Jugend auf mehr Interesse für die Wissenschaft« als für geschäftliche Dinge gezeigt. Dem ältesten Sohne gab her Vater nach, den jüngeren aber zwang er gegen dessen Willen ins Geschäft und bestimmte in seinem Testamente, daß Natanael Charles R-thschild das Geschäft übernehmen solle, während nach englischem Gesetz der Lordtitel auf den ältDjrn Sohn' überging. Dieser Zwiespalt Zwischen, dem ge- MWichLn Zwang und seinen wissenschaftlichen Neigungen, s« im sich «och d« ttaftaofe iiWfr Mi i* tat letzten Wiener Morgenzeltims. _ 24. November 1938 Nr. 1718 BördemEtreik der letoMeiter. Sic BerhaMmigen mit den Unternehmern abgebrachen. Die Situation in der Metallindustrie hat sich oestern noch weiter verschlechtert und ist nun so zugespitzt» daß der Ausbruch des Streiks jeden Moment zu befürchten i. Zur Verschärfung der Lage trug die gestern erfolg'«- Ans sperr«ng d r Arbeiter in einer großen Anzahl von Betrieben der Elektroindustrie bei. DieS bewirkte, daß die Stimmung der Arbeiter sehr gererzr war. Im sfgawzrn wurden dis jetzt'1260 Arb'iter auSgesperrt. Gestern vormittags nnternahn-en die Arbeiter noch einen, lestten Versuch, eine friedliche Lösung herbei^uführen. Di' im Jdustrrehaufe geführten Berdandlungen wurden gegen 1 llhr unterbrochen und dann geneenn: wei'erg'-snhri. D'e Arbeiter haben ihre Forderungen bedeutnd reduziert. doch di« Vnternchm r lohnten auch diese derotmesetzbrn Fordernnnn ab. Infolgedessen wurden diw<-irere.rn Verhandlungen zwischen Arbeitern und Arbeitgebern abgebrochen. Eine BetricbSrLteversammlung. Gestern abends 'nrd im Gaschaus Ka^rmann im Prater eine Bersarnnrlung der BewivbSräte statt, rn tvelcher über die Lage berichtet wurde. Es wurde mthjeiciH., daß am Montag uuwr Leitung der Regierung neuerliche Verhandlungen mit den Industriellen stattfinden werdeu. Eine Mitteilung des Industriellenvcrbandes.e Die gestern vormittags und nackmnttays weitergeführten BerhaMungen haben noch zu keiner Einigung geführt. Die beiderseitigen Standpunkte haben sich nur teilweise genähert. Dia Verhandlungen wurden damit beschlossen, daß die Unternehmer das äußerste Angebot der Arbeiter, und umgekehrt die Arbeiter das äußerste Angebot der MMHMBHnaaMMHHaMBeRBMRBl Unternehmer zur Berichter st attung an ihre Auftrag» geber übernommen haben. Diese Berichterstattung wird vom Metallarbeiterverbaud cmi Sonntag und Montag, vom Wiener Jndustriellenvcrbcmd am Montag erfolgen, woraus die iveiteren Verhandlungen fort geführt werden. Die Verhandlungen haben insoserne eine Erschwerung eüfahren, als infolfe des S t r e k 8 der Beaurten in der Eiektroindristrie eine größere Airzahl von Betrieben der Elektroindustrie stillgelegt und die Arbeiter entlassen werden mußten. Diese Stillegung erfolgte zumeist mir in den größeren Betrieben, wo die Veiterbeschäftigung der Arbeiter ohne die Bemnten technüch auch während kurzer Zeit unmöglich ist, oder wo die Arbeiter selbst einer Weiterfühvung Schwierigkeiten eutaegensepten, indem sie sich w igerten, iraend welche Dienste zu machen, die sonst von Angestellten geleistet werden. Infolge des Beamteustreikö mußten bisher ungefähr 10.000 Arbeiter entlasten werdeu. In der Provinz. , Die o b c r ö st e r r c i ch i f ch e U -u r e r e n m erverein i g u g hat die für Mittwoch fchg-esetzten Vechaudlungen mit Rücksicht auf die Lage in Wien gegen den. Willen des Bundes der Jndustrieangeftellt-en verschoben, so daß der Bund auch hier aus einen bevorstehenden Kampf gefaßt ist. Im S t. P ö l t n c r Industrie -bez irk hat die Unternehmerorganisation erklärt, die Ergebnisse der Wiener Verhandlung« airzunehmen. Das bedeutet, daß, wenn «§ zu zu einem allgemeinen Kampf kommt, davon nicht nur die Wiener, sondern das g e s a m t e o >b e r ö st e r r e i ch i s ch e und St. Pöltner Gebiet getroissen würde. Jahren daS englische Bankhaus Rothfänld geschäftlich von viel jüngeren Firmen überflügelt würbe, dürft« so schwer für Natanael Rothschild geworden fein, daß er seinem Leben ein Ende machte. 8!« ßhrrnhonorar für Fra» Kurie. Aus Paris wird gemrldel: Der Untervichtsminister hat gestern in der Kammer einen Gesetzentwurf eingebracht, wonach Frau Curie zum 25. Jahrestage der Entdeckung de? Radiums ein Betrag von 40.000 Franken als Belohnung seitens des französischen Staats gewährt werden soll. Sa» Warenhaus de» Smtmmr. Verhängung des Konkurses. Die Angelegenheit des Warenhauses des Zenten m s hat gestern eine mure Wendung genommen. Während ein großer Teil der Gläubiger bemüht war, die Firma zu sanieren und die Weiterführung des Geschäftes unter Aufsicht eines GläubigerariSfchnffeS oder unter gerichtlicher Kontrolle £tt ermöglichen, wurde nun auf Verlangen eines Gläubigers über die Firma der Konkurs verhängt. Zu dieser Maßregel kam es, weil eine der Gläubiger- ' firmen eine diesbezügliche Anzeige erstattete, wobei es sich nicht einmal um eine besonders große Summe handelte. Die Firma, die die Verhängung des Konkurses verlangte, hat etwa zwanzig Millionen Kronen zu fordern. Die WirtfchaftSpoliz« hat nun das ganze Aktenmater ial dem Gerichte übermittelt und auch Israel Feiler und MoseS B i l g u r a h wurden gestern dem LandrSgerichte eingeliefert. Benjamin Feller ist noch flüchtig. Er hat sich nach Holland gewendet und seine Verfolgung ist eingeleitet. Wie verlautet, werden sich nun auch andere Firmen dem Konkursverfahren anschließen. Zum Aonkursmasseverwalter wurde Dr. Josef Scholl bestellt. Die Vertretung der Gläubiger hat der Kreditorenverein übernommen. Die Ausnahme der Warenbestände im Warenhaus des ZentrumS «nd im Schweizer Textilvalast hat Waren im Werte von etwa acht bis zehu Milliarden Kronen ergeben. Nach den vorläufigen Aufstellungen der Wirtschafts- Polizei dürften etwa fünfhundert Gläubiger am Konkurs beteiligt sein. Don der Gesamtzahl hat sich bksnun nur etwa ein Zehntel bei der Wirtschaftspolizei gemeldet. Die Summen, die d'efe etwa fünfzig Gläubiger zu fordern haben, wird auf sechs bis sieben Milliarden geschätzt. Slegenfdjirm «itnehmen! Im nördlichen Teil Oesterreichs hält das trübe, zn Schneefallen geneigt« Wetter noch an. Im westlichen Teil hat die Bewölkung abgenommen. Die Auslandsmeldungen konnten mittags nicht ausgenommen werden. Voraussage: Allmähliche Abnahme der Bewölkung und Ausbören der Niederschläge, etwa? kälter, nordtorst« liche Winde. Sie fiebensmitteMcite. Trotz der guten Beschickung der Fleischab^eilung in der Großmarkthalle und d?r schwachen Tendenz auf den Märkten ln St. Marx war gestern keine Veränderung «der Flrischpreise zu verzeichnen. Die Nachfrage war infolge der hohen Preise iu der letzten Zeit ziemlich schwach und auch gestern herrschte nur aevinoer Berkehr in der Großmaxkchall«. Neu angjkommrn sind 21 Waggons mit 138,8 Tonnen Fleisch. Auch auf den Grünwarenmärkten war nur schwacher Verkehr zu verzsichmn. Trotz der geringen Nachfrage hat sich der BvviS für Spinat weiter verteuert, so daß auf dem Naschmarkt ein Kilogvamm bereits 6000 bis 6000 K. kostete. Auch für gelbe Kartoffeln wurden di« Preise auf 4M K. für ein Kilogramm hinaufgesetzt. Etwas verbilligt haben sich bloß italienischer Karfiol und italienisch« Aepfel, da dir Nachsragr stark nachgelasten hat. Infolge des kälteten MlierS kommen augenblicklich m*lm Cto «ü ta Märkw» was m Folge hatte, daß die Preise um 50 bis 100 K. pro Stück onaezogen haben. Der höchste Preis auf den Viärkten betrug 2000 K. für ein Stück, ein Preis, der in den Besirksgeschästen seit nrehreren Tagen bereits in Geltung ist. * Zionistischer Landerkoinitee. Heute. 7 Ilhr abends, im Lokal, 2. Bez., Taborstraße 20 a. Sitzung der Obmänner sännlicher BeFirksorganisationen und Sonderverbände. * Hebräische Konferenz. Die -angeküivdigte Konferenz wird infolge der orvßeii Zahl der Anmeldungen in den fcharierteü Saal des TheotercafeS. 2. Bez.. Praterstraße 33. verlegt. Die Konferenz wird Sonntag um viertel 8 Uhr abends eröffnet. * Mi« defNöhne kür die im Ba«»halt verwendete» Ard eitSdraste. Vorige Woche wurden in einer Besprechung aller Jnterestentengruppen die neuen M i n d e st l ö h n e für Hausgehilfinnen und anderes Hauspersonal festgesetzt. Die neuen Mindestlöhne bettagen vom 1. November an für Erzieherinnen und 5t i n d e r f r ä u l e i n 8, wenn sie vollständig im Hanse deS Arbeitgebers untergebracht find. 700.000 K. monatlich, nur tagsüber beschäftigte mit Vewflegung 850 000 K. Kinder-- frauleins erhalten monatlich, wenn sie vollständig im Hause des Dienstgebers untergebracht find, 500.000 K.. nur tagsüber beschäftigte mit Verpflegung 650.000 K. Die Mindestlöhne für Hausgehilfinnen wurden wie folgt geregelt: DtädchenfüralleSmitKochkenntn i f s e. n 200.000 K., Küchen» oder Ertramädcher: 200.000 K., KöchinfÜralles 300.000 K., Hau 8h ä l t e r 1 n oder Stütze der Hausftau 350.000 K., s e l bständigeS Stubenmädchen 800.000 K. Die Mindestläbne für V e d i e n e r i n n e » für zwei Stunden täalich ohne Kost bettagen wöchentlich 70.000 K., für drei Stunden täglich ohne Kost 80.000 K. Für Bedienerinnen mit Kost für drei Stunden täglich mindestens 60.000 K. pro Woche. Für Bedienerinnen in Geschäftsbäusern bei täglicher achtstündiger Arbeitszeit wurde der Mindestlohu mit 220.000 K., bei vierstündiger Arbeitszeit mit 180.000 K. fest-- gesetzt. Kleine Chronik. — Erdperschiebvngen km Kanal von Korinth. Nach Reuter-Meldungen aus Athen hat eine g r o ß e E r d Verschiebung den Verkehr durch den Kanal von Korinth unmöglich gemacht. Die Wiederherstellungsarbeiten dürften zwei Monate in Anspruch nehmen. — Die älteste Synagoge in Kanada. Bor kurzem feierte die s v a n i o l i s ch e S y n a g o g e i n M o n t r e a l das Jubiläum ihres 150jährigen Bestandes, aus welchem Anlaß die kanadische Gesellschaft für Münz- und Altertumsforschung an der Synagoge eine Tafel anbringen ließ. Die Synagoge wurde im Jahre1 7 73 vondenerstenJuden. über die man bl KanadaKenntniS hat, erbMt. Die Statuten, die feit langem nicht mehr Gültigkeit haben, tragen die Unterschriften von in Montteal wohlbekannte» Namen, wie Levy Solomons, Uria Juda, David David, Abraham Franks. Andrew H a y S und noch vieler anderer. Ebenso findet man Namen, wie Emanuel de Cordova. Hananiel G a r e i a und Isaak M i r a n b a, die militärischen Rang hatten, während Colonel David Sale'Sby Franks, dessen Name in einer von B. W h i t e im Jahre 1775 in London gedruckten Schrift genannt ist, im Jahre 1765 Präsident war. Es war im Jahre 1768. daß die ersten Siedler sich in Montteal zn einer G em 11 n b t zu^mmeuschlosien. Der erste dort amtierende Rabbiner kam erst im Jahre 176. — Biographisches Lexikon der Shuagogenfänger. Aus ddew«Vork wird uns berich ei: Im Februar nächsten Jodres feiert der Verbund der südlichen Kanwiv,» von Ann^rika sein oreißwjähriaes BestandSjudiläum. Aus diesem Anlaß bereitet der Verband tzie Herausoa-be eines bio^rapbi>sch<;,i Lexikons, der bhafanim, Kantoren, Sdnapoper.sänger, Ebordiriprut?« und Komponisten shnagogaler Gesänpe vor. Dieses Lexikon wird, wenn es ziOande kommt, das erste Werk dieser Art sein und k-ufturhrstorischen Mrt besitzen. Das biographische Lexikon wird auch «ine Äerschichie des Chasanus und Künstlerische, IllMrotionen «nchabten. Deiträg?. |>ia‘ dieses Werk sowie Wotvaraphien und sonstige einsckl^giire Bilder find au den Prüsi oenten des D-erbandes der Kontoren in Amerika. Rev. Jacob Rupaport, ä0. Second Av.. New-Uork. zu senden. — Eine Kolossalversicherung. AuS Ne w»5) o r f wiw gemeldet: Die Southern Pacific Nailroad Company, eines der gvößten Eisenbahnunternehm«« der Vereinigten S a<nen, ha: oas Leben siimtlich.r Angest-ellten, die mehr alö sechL Jahre in ihrem Dienste stehem versichert. Dir Prämie betragt hundert Millionen Dollars»