Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1714 (22.11.1923)
- Date
- 1923-11-22
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Men. Donnerstag Seite « Wiener Morgenzeitung. Gerichtssaal. Uaterschlaguagea im Fuudbureau der Nordbahn. Der Oberoffizial der Nordbahn Ernst Stein» schaden mußte sich vor einem Schöffensenat unter Vorsitz des Hofrates Knbesch ivcgen A m t s v e r n n t r « u at it fl verantworten, weil er sich als Leiter der Fundsammelstelle dieser Bahn Schmucksachen und auch Bargeld im Gesamtbeträge von 7,639.000 K. angeeignet hatte. Der Inspektor der Bundesbahnen Franz Treßler war wegen MitschuN angeklagt. Als dritter Angeklagter erschien der Offizial Josef Gschwendtner, und zwar wegen Borschublefftung. Die Arcklage, vertreten vorn Staatsanwalt Dr. Pastrovich führt aus, daß Steinschaden im Jahre 1912 die Stelle als Leiter des Fundamtes am Nordbahnhof übernommen hat. Während des Krieges wurde, die Kontrolle im Fundamt mangelhaft durchgefühvt. Im Jul-i d. I. fand nun Skontrierung im Amte statt und es stellte sich heraus, daß Juwelen und auch Bargeld fehlten. Auch Berwahrungsgebühven, die von Parteien erlegt worden ivaren, >hatte Steinschaden nicht a b g e f ü h r t. Er konnte die Abgänge solange verdecken, we.il er Gegenstände, die dem Fundamte übergeben worden waren, einfach nicht verbuchte. Inspektor Treßler hatte die Kontrolle über und im Februar d. I. soll ihm Steinschaden nun gestanden haben, daß er Malversationen verübt und Eingänge in der. Höhe von 1,865.000 Kronen für sich verwendet habe. Treßler unterließ es, die Anzeige zu erstatten, weil Steinschaden versprochen hatte, den Schaden zu ersetzen. Dies geschah aber nicht und Steinschaden setzte sogar die. Unterschlagungen noch fort. 4tach der Skontrierung verschwand Steinschaden aus Wien und schrieb am 2. Juli an Gschwendtner einen Brief, er solle ihm Geld nach Sollenau, wo er sich aufhielt, bringen. Gschwendtner soll nun den Steinschaden 150.000 .Kronen ausgefolgt haben, wiewohl ihm bekannt war, daß Steinschaden wegen Arntsvernntreuung bereits verfolgt werde. Steinschaden ivar geständig, Treßler stellte in Abrede, daß er von den unredlichen Handlungen des Steinschaden Kenntnis hatte. Gschwendtner gab an, ihm sei, als er dem Steinschaden einen kleinen Geldbetrag vorstreckte, noch nichts von der Veruntreuung 'bekannt gewesen. Der Gerichtshof erkannte Steinschaden schuldig und verurteilte ihn zu achtzehn Monaten schiveren Kerkers, Treßler und Gschwendtner wurden freigesp rochen. Volkswirt. Sestemvelte Krone — 0.0081V, kentimer. Auszahlung Wien 0.0081Vkentimer. In Zürich notierte 21./11. 20./11. die österreichische Krone. 0.0081*/* 0.0091'/, die österr. gestempelte Krone .... 0.00817a 0.0081«/* die tschechische §ftone.. . 16.70 16.70 die Mark ..pro Milliarde Holland . 217.- 216.25 Aew-Dork . .. 578.— London . . 24.97 24.94 Paris .. 30.80 31.05 .Mailand ... . 24.75 24.90 6.40— 6.35 Bukarest ...... v. 2.80 2.90 Sofia .. 4.75 4.70 Budapest.. 0.0302 0.03 Warschau •. Audavefter Wirtschaftsbericht. Budapest, 17. November 1923. Tie ungarische Krone -wird fetzt feit länger denn oicr Monaten in Zürich mit 0.03, -ab und zu auch etwas höher notiert, welcher Kurs also als stabilisiert angesehen werden kann. Aber es sinkt der innere Kauswert, wenn auch nicht mehr so rapid wie in den Sommermonaten, aber immerhin in noch immer beunruhigender Weise. Wie der Landesgewerkschaftssenat nrrlautbaren läßt, ist die Teuerung im Monat Oktober um 10.71 Prozent gestiegen und entsprechen 1000 Kronen im Kauften ungefähr 20,8 Heller dvr Friedensparitäi. Aus neuerer Zeit sind folgende nennenswerte Preissteigerungen zu verzeichnen: Milch, die in der zweiten Oktoberhälfte bereits um eure Kleinigkeit billiger war, ist Anfang November wieder auf 1220 K. ge st iegen, sonach noch teurer geworden als sie war, ehe der kleine Preisrückgang erfolgte. Dies ist auch ganz natürlich, denn die neueste B a h n t a r i f e v h ö h u n g, die — mahrscheintich aus sozialen Gründen — bei Milch 50 Prozent beträgt, hat die Milchproduzenten geradezu gezwungen, bei siesem unentbehrlichen Nahrungsmittel wieder eine Preissteigerung eintreten zu lassen. Achnlich verhält es sich mit Eiern, welcher Artikel bereits die Höhe von 600 K. erreichte, also sich schon gewaltig über der Goldparität bewegt. Zucker ist am 10. d. um 360 K. teurer geworden und für den 20. d. wird eine weitere Erhöhung in Aussicht gestellt. Selbstredend hat auch die neueste Mietzinsverordnung viel dazu beigetragen, daß die Preise wichtiger Bedarfsartikel m die Höhe gingen. Bon Tag zu Tag steigt die Zahl derjenigen angesehenen Kaufleute, die das Geschäft aufgeben; viele entlassen ihre Angestellten, was wieder das Elend noch größer macht. Ueber die angestrebte Ausländsanleihe, die durch Wfcpolitischen Ereignisse bes letztst Wpchen W den Hinter- Mitteilungen am dm Publikum. L. & C. HARDTMUTH’8 K0H-1-N00R-BLEISTIFTE MEPHISTO-KOPIERSTIFTE ANERKANNT UNERREICHTE FABRIKATE ZU HABEN IN ALLEN BESSEREN PAPIERHANDLUNGEN Zentrale« VI. Wallgoaae 4 Telephone: 6339 und 4316 Uebemahmsstellen in sämtl.Bez. Autos befahren täglich aile Bez. Stückgarantie wird geleistet. I Eigene Stärkwäsche-Abteilung. Westen in toi Mdmißt« Sxifinä K 116.000 Wollkleider lchlmeßer Um im X 250.000 M.Holrer, MjariahUserstr.89 (»-»->, Fl°>t°n»n°, Felnwaschanstälftss ©Habsburg 777 - ~ ~ . ■I SfiMosNiHzüge KW. (1 VII.Burgs.Dl BsruftkleMerfabMk Mwim, big! 8 Tage -HW PF* 8 Tage Reklame-Verkauf 8or Einkauf anderwärts überzeugen Sie sich von meinem Reklameverkauf 1 Gaskocher, xweiflammig ............... K. 132,600 l Gaskocher, zweiflammig,' 2 Aeiterkocher ..ft. 268.000 l Gaskocher, dreiflammig, 2 Weiterkocher.ft. 3«6.OO0 1 Babbickrohr O. V. ....ft. 304.000 r Garnitur, Gaieifen, L Stagek, s Siim. l Erhitzer ... ft. «00.000 1 Gasherd, dreiflammig, l Bratrohr, l Rüstraum von ft. l,4»5.00O auf». 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Potoky, Wien, WM., Stiegeng.15 grttnfb gedrängt wurde, ist in der verflossenen MonatsHälfte nicht viel gesprochen worden, man wußte nur, daß die vom Völkerbund delegierten Fachmänner hiev waren und ihre Studien beendeten. Sie sind, während diese Zeilen geschrieben werden, bereits auf der Heimreise. In ihrer Gesellschaft befinden sich Finanzminister Kvllay, Handelsminister Walko, Staatssekretär Schandl sowie die gewesenen Minister Koranyi (der gegenwärtige Botschafter in Paris), Popovics und- Teleszky. Was - diese Herren in London richten iverden, davon hängt jetzt das Wohl des Landes ab. Me es heißt, enthält schon dvv der zunächst zusammentretenden Nationalversammlung vorzulegende Jndemnitätsgefetzentwurf einen Punkt über die Auflassung des B c ritz fl egs Ministerium 8. Der gegenwärtige .Leiter dieses Amtes, Johann Bud, soll Präsident des Noteninstituts werden an Stelle >des zurücktretenden Popovics. Die D e v i s e n z e n t r a l c hat den gordischen Knoten endlich gelöst. Den Reflektanten auf ausländische Zahlmittel wurde es im Wege der Banken anheimgestellt, ihre mitunter vor acht bis zehn Monaten angemeldeten Ansprüche in der Weise aufrechtzuhallen, indem sie sich verpflichten, sich mit' 26 Prozent der verlangten Devisen zum offiziellen Kurse zu begnügen, für 75 Prozent hingegen den der' „Jnlandskrone" (Basis des Wiener Valutenkurses für die ungarische Krone), entsprechenden Kurs zu bezahlen oder die Anmeldung zurückzuziehen. Einstweilen hat man noch kein klares Bild darüber, wie sich die interessierten Kreise dieser Maßregel gegenüber verhalten. Die noch zu Zeiten des Ministers Heigedüs in Kraft gesetzte Verordnung, im Sinne derer nach dein Auslande Reisende nur 190.000 ungarische Kronen mitnehmen durften, ist dahin abgeändert worden, daß. es nunmehr gestattet ist, 200.000 K. in ungarischem Gelde und weitere 900.000 K. in fremden Werten, zusammen also eine halbe Million, mit sich zu führen. Berpflegsminister Bud hat noch im Monat Oktober mit der Oesterreichischen Getveilde-Handelsgesellschaft-A °G. hinter dem Rücken eines ungarischen Konsortiums ein Geschäft auf 1000 Waggons Roggenmehl, lieferbar in vier Monatsraten zu 250 Waggons, zum Preise von 126 tschech. K. pro Kilogramm abgeschlossen. Es wurden, wiewohl im ganzen kaum 6000 Waggon Futter zur Verfügung stehen, weitere Bewilligungen , M Ausfuhr extAiltz» 22. November 1923 _Nr. 1714 Der Anbau von Tabak ist wegen der ungenügenden <l) Rentabilität im Abnehmen, so daß Ungarn bald auf die Einfuhr angewiesen sein wird. Banken und Aktiengesellschaften: Stammkapitalerhöhungen :.Ung. Mg. Kreditbank von 490 auf 680, Erste fing. Wollwäscherei und Kommissions-A-G. von 100 auf 3A0, Gräfl. Laszlo Csakhsche Prakfalvaer Eisen- und Stahlfabriks-A.-G. auf 210, Dr. Wunder Heil- und Nahrungsmittel-> werke-A.-G. von 100 auf 160, Dr. Liptak u. Co., Bau- und Eisenindustrie-A.-G., von 200 auf 300 Millionen. Bilanzen: Die Nng. Zucker4nldustvie-A.-G. hat die Konjunktur recht gut ausgenützt, sie hat bei 99 Mil« livnen Stammkapital 727 Millionen Bruttogewinn und trotz Abschreibungen von ungefähr 100 Millionen rein 645 Millionen profitiert. Hingegen hat die S a l g o t a r j a n e r Flaschenfabrik ein sehr schlechtes Jahr gehabt, indem sie bei einem Stammkapital von 1,2 Millionen wegen der ungeheuer hohen Zinsenlasten eineu Verlust von 10,7 Millionen zu verzeichnen hat. Sonstige Nachrichten: Die Oesterr. Zentral- Bodenkreditbank hat mit 3 Milliarden Stammkapital die Gewerbebank- A.-G. gegründet, welche als selbständiges ungarisches Geldinstitut wirken wird. Die Gschwindische Spirituosenfiabrik, über die erst jüngst berichtet wurde, daß sie die vor kurzem errichtete Konservenfabrik in Nagy-Körös in Betrieb setzte, hat die Zala- Szeut Groter Zentral-Spiritussiederei käuflich erworben und wird dieselbe erweitern und auf Edelbranntweinfabrikation um gestalten. Die Landwirt schaftl. Industrie-A.-G., Kaposvar errichtet eine Raffinerie, außerdem will sie in der heurigen Kampagne mehr Rohzucker erzeugen als im Jahre 1922. Die Vereinigte Glühlampenfabrik (vormals Egger) hat mit dem Betrieb der noch im Vorjahre angetansten Tokoter Glasfabrik bereits begonnen. Clearingknrse der Österreichischen Nattonalbank vom 21. November 1923. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Zinsfuß Geld Kurs vom 20. Nor. Ware Geld Ware Unsterdam f. t holl. Guide» igratn 1 jus. Kronen » » « 5e1erad 1 Dinar ..... Berlin* 1 deutsche Reichsmark trösael t belgische Francs Budapest 1 ungarische Kronen . Sukarest 1 Lei.. Chrlsttania 1 norwetr. Kronen . (openhaeen 1 dänische Kronor . .ondon 1 Pfund Sterling ... Madrid 1 Pesetas. Mailand 1 Lire ....... 'lew York 1 Dollar...».» Paris 1 Franes ....... Prag 1 tschecho-slow. Kronen , Sofia 1 Lewa .. Stockholm 1 schwedlscheKronor . Warschau** 1 polnische Mark. . Zürich 1 schweizerische Francs . Noten Amerlkan. Noten v. 5 Dollar aulw, , „ kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . „ * 100 „ . „ „ kleinere. . . Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten*. ...... . ' . - ,K» - - . „ „ kleinere"* . . . Engl. Noten von 5 Llvrest. aulw, „ * kleinere. Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100 Lire aulw, „ . kleinere . . . Jngosl. Noten ungest. zu 1000 Dinar . . . ... ,«» - „ „ „ kleinere , . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten **.. . kleinere441 Rumänische Noten zutOOO u. 500Lei „ , kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zn 500 Rubel . > . n 100 ff „ „ n kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor , Schweizerische Noten IOO Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow. Not. v.lOOOaufw, „ , kleinere Ungar» Noten (neue Em.) zu lOOOKr, . . zu 10.000 Kr. . . . . . kleinere. * Für 1 Milliarde Mark, t Aus Auslandsabgaben 8 Aus Auslandsabgaben «iAatHtnMtwatt 4 26650,— G 794.- 6 794.- 9.50 26750.- 26650.- 798.- 793.— 798.- 793.- 10.50s- II.- 4's, 3254.- 3266.- 3234. 3.67 6 349.- 5 10180,- 5 12130.- 3.77 3.66 35t.- 357.- 10220.- 10280.- 12170.- 12180.- 26750.- 797.- 797.- 12.- 3246.- 3.76 359.- 10320.- 12220.- 307700.-3C58WI.- 306800.- 5V. 9980.- - 9120.- 9030.- 9070.- 6 3^69.- - 3081.- 3044.— 3056.- 4 70935.- - 71188.- 70935.- 71185.- 5 3817.- 3833.- 3817.- 3838.— n 2057.- - 2067.— 2057.- 2067.-?'/, 590.- 594.- 588.— 592.— 4*/j 18470,— 1B530.- 18470.- 18530,— 6 230.- 270.-8 260.— 300.— 3 12325.- 12375.- 12325.- 12375.- 70560.- 70960.- 70560;— 70960.- 70460.— 70860.- 70460.— 70860.— 3210.- 324«.- 3190,- 3220.- 568.- 576.- 566.- 574.- 548.'- 556i- 546.- 554.- 11m- 12070.- 12040.- 12120.- 9.- 10.- 10.50 11.50 8!- 9'.- ia- 11.- 304900.— 3C6500.— 304090.- 305600.- 304700.- 306300.— 303800.— 305400.- 3770.- 3800.- 3770.— 3800.- 26450.— 26550.- 26450.- 26650.- 3035,- 3055.- 3010.— 3030.- 3015.- 3035.- 2990.— 3010.- 787.- 793.- 787.- 793.- 777!- 783'.- 777!- 783’.- 10050.- 10130.— 10150.- 10230.- 230.— 270.- 260.- 3"0.- 210.- 250.— 240.— 280.- 344.- 348.- 346.- 350.- 324.— 328.- 326.- 330.- 1826o!— 18360|-!8260l— 18360*- 12210,— 12290.- 12210.- 12290.- 8960.- 9040.- 8910.- 9000,- 2034.- 2050.- 2034.- 2050.— 2029.- 2045.- 2029.- 2045.- 2.10 2.30 2.05 2.05 2.25 2.- ** für 10.000 Polu. Mark, nichts übernommen. .ix» 2.28 2» Die bevorstehende Einführung des österreichischen Silberschillings. Wie gestern vevlMte,te, soll schon in der nächsten Woche nach Annahme des dem Nckionallrate vorgelegten Gesetzes der SMerlschiMng durch die R-elgiMung in, den Berkehr geisetzt werldm. Die Einheit soll ei» SWbers'chilliuig für 'je 10.000 K. Tautest. Im Gegenteil pt en'Mchen Schilling soll der ölsterroichische SiTerischilling AklPenschis!ling heißen. Er soll geprägt werden in Stücken &it se zwei und se einem SchMng. Auß'.'-rdom sollm noch Stückeinngen geprägt werden, und zwar für je 1000 K-, 2000 K. und 5000 K. Damit legt Oesterreich, ohne es offiziell MMgestehen, den Grundstein gu einer neuen Währung. Der Wiener Geldmarkt. Ms dam Wiener Geldmarkt macht sich eine mertLkiche Evleichtevung bemerkbar.. Durch den Verhaus von Effekten sind namlhalfte Summen frei geitoovoen, die eine ZeUang im Repovtg^lschäjft Vevwenldung gesucht hatten. Seitdem jeldoch der Bedarf der Börse stch namhalst verininderlt hat, .sind die Geldgeber gonöitigt, sür tdas ihnen zur Verisügunlg stethende Kapitall anderweitig Verwendung ^;u suchen. Es sind in den letzten Tagen namhafte Summen für drei Monatle zuim Zinssatz von 25 Proizewt dis 30 Prozent pro amw verigelben worden. Damit ist eiWuMich das Geld seinor regulären Berlwenduug im 'legitimen Handel in Ider Industrie zuigchührt. Die Beträge, die fiUm AlblWnß ikamen, übersteigen nach Schätzungen «melhr alls 30 Milliarden,. Dabei halben die Agenten Mch AMrag, weiter deideiutende Beträge zu placieren. Allgemeine Exportförderung unter Aneiserung der privaten Geschästsinitiative. Ueber dieses Dhemat hielt gestern Herr 'Kommerzialrat Hein. R 0 s c n b e r g im Oesterreichischen Handelsmusennr einen Vortrag. Der Vortragende ging auf Untersuchungen darüber ein, daß der Austausch der Waren ans natürliche anvd klimatische Voraussetzungen der Produktion zurückzuführeu sei, daß die Welt nicht um aus Arbeltsteilmtzg, iaabvax. &u& omt ipsL LMUMMa der VW- 328