Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1712 (20.11.1923)
- Date
- 1923-11-20
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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VK.L71L Dien, Dienstag Wkenev Morgenzeitung. W. Rovembev 1028 sPCTnC P Letzte “ W . Sie Wiederaufnahme der parlamentarlschen Zittialeit in Jeutschlaud. Berlin, 19. November. Die Blätter melden, der Aeltesteurat des Reichstages werde morgen zwei Stunden vor Zusammentritt des Plenums »ine Sitzung abhalten, nm die Lage zu besprechen. Man rechnet damit, daß sich die politische Aussprache im Reichstag bis zum Freitag ausdehnen werde. Die Entscheidung des Reichstages über ein Vertrauens¬ oder Mißtrauensvotum dürfte, falls überhaupt ein solches beantragt werden sollte, vorFreitagnicht zu erwarten sein. Weitere Sitzungen des Reichstages seien bisher nicht in Aussicht genommen. Pobradsky, hatte noch einen verzweifelten Sprung versucht, war aber dabei gestürzt und hatte sich erheblich verletzt; der Andere, der Schlossergehilfe Albert Krug, kam hell unten an und wurde verhaftet. * Die Reform des Mistbauers. In der letzten Sitzung des Gemeinderatsausschusses für technische Angelegenheiten wurde beantragt, weitere 14.000 Hauskehrichtgefäße nach dem System Colonia zu bestellen. Der Antrag wurde angenommen und es werden nunmehr noch die restlichen Teile des zweiten und z w a n z i g st e n, der ganze erste und ein Teil des dritten Bezirkes mit den Colvniatonnen versehen. * Die Siedlerhäuser auf dem Rathaus-Platz. Obwohl bereits alle Gewinner der Siedlerhäuser auf dem Rathausplatz sich gemeldet haben, erhält die Gesiba, die bekanntlich diese Lotterie veranstaltet hat, zahlreiche Zuschriften, in denen Auskünfte über die noch ausständigen Treffer verlangt werden. Die Gesiba bittet daher festzustellen, das; die Lotterie vollständig abgeschlossen ist. * Die Jüdische Tischgesellschaft Innere Stadt veranstaltet honte nm hatb 9 Ubr abends im Monamin des Casts Silier, 1. Bez.. Franz Josefs-Kai, einen Vortragsabend. Referent: Prof. A. Freud. Thema: ,Me Mische Presse und der Aufbau Palästinas". * Ertappte Schmuggler. Aus Bellgrad wird n-ns berichtet: Die Zollbehörden verhafteten an der jitgostawischösterveichifchen Grenze eine Schmuggle rbande, die zirka zwei Millionen Dinar Goldmünzen aus Jugoslawien ansführen wollte. Ter größte Teil des Gelldes stammte aus Sofia und war für die bulgarische Ewigration iw Auslanke bestimmt. * Wohltätigkeitsstet der Sicherheitswache. Morgen den 21. d., abends halb 8 Uhr, veranstaltet das Unterstützungslnstitut der Sicherheitswache unter dem Protektorate des Polizeipräsidenten Hans Schober in Weigls Dreherpark ein Wohltätigkeitsfest. Das Reinerträgnis fließt dem Unterstühungs- und Pensionszuschußfonds der Wiener Sicherheitswache zu. * Jnvatt-enlotterie. Die öffentliche Ziehung der Jnvalidenlotterie mit Gewinsten in Juwelen, Gold- und Silberwaren, mit dem ersten Haupttreffer im Werte von 60,000.000 K., weiteren Haupttreffern von 20,000.000 K., 10.000.000 K.. 6,000.000 K.. 3,000.000 K. und 2,000.000 K. nebst 2000 Treffern bis zum kleinsten Wert von 60.000 K., findet h e u t e im Festsaale der Magistratsabteilnng des 2. Bezirkes, 2. Bez.. Karmelitergasse, um 3 Uhr nachmittags statt. Die restlichen Lose sind erhältlich in allen Tabaktrafiken, Lottokollekturen, Postämtern, Wechselstuben usw. Diese Effektenlotterie ist seit dem Jahre 1912 wieder die erste, reich ausgestattete Lotterie mit den größten Gewinstchancen. Em Los kostet nur 4000 K. * Priigelshstem in Lodz. An einem >der letzten Tage wurden rn Lodz m verschiedenen Gassen „verdächtige" Juden verhaftet. Ohne jedes Vorhör wurden sie, insgesamt 60 unbescholtene Bürger, einzelweise in eine Zelle geführt, dort von den Polizisten regelrecht verprügelt und sodann freige- IMI?*1- Die jüdischen Stadtratsmitglieder sind entschlossen, für dieses Vorgehen der Polizisten Genugtuung zu verlangen: auch der jüdische Parlamentsklub wird darüber im Se;m interpellieren. (I. T. A.) Nachfolgende Notizen vis zu der Rubrik „Vereine" find entgeltlich.) * Zugunsten der notleidenden Juden Deutschlands veranstaltet der Young Jewish Sporting Club am 2. Dezember.d. I. eine Chanukka-Soiree. Die hervorragendsten jüdischen Künstler wirken bei dieser Veranstaltung mit. * . * TanzlnsMut Sermann Brau«, 14. »ez., Stein* dorfgafse 42. Vereine, Bortröge und Bersammluusen. Z i o n i st i s ch e B e z i r k 8 s e k t i o n VI/V1II. Heme um 8 Uhr abends im Sektionslokal, Bennovlatz 1, Vortrag de s Rabbiners Dr. F e u ch t w a n g über .Jüdische Geistesschätze". Anschließend musikalisch-deklamatorische Vorträge. _ J 1 a c- Heute: 6 Uhr Großer Saal) r Die Besteigung des Mount Everest. 5 Uhr (Kurssaal): Prof. Dr. Walter Neuwirt h: Iwan Turgenjew und Fed. Mich. DostojewSkv. V. y2a Uf)t (Kleiner Saal) r Konrad Mautner: Volkstrachten m Oesterreich l. Va0 Uhr (Klubsaal): Dr. Josef Z u t hr Einrichtung in das Gitarrenspiel. XI l. */,7 Uhr (Kurssaal): Die asiatischen Kunstkreise.I. Univ.-Prof. Dr. Heinrich Glück: Westasten. 7g8 Uhr (Großer Saal): Richard Wagner-Abend. Opernsänger Laurenz H o f 8 t, Konzertsängerin Hanna Pleß. '/,8Uhr (Kleiner Saal): Max M e r z, Direktor der Elizabeth Duncan- Vchnle (Potsdam): Grundstagen der Körperkultur. V,8 Uhr (Klubsaal) r Dr. Josef Z u t h: Lied und Gitarre. XII. 8 Uhr (KmSsaal): Uuiv.-Doz. Dr.Otto Storch: Geschlechtsbestimmung. Vl. 8 Uhr (Lehrsaal H) r Hostat Ing. Josef L ö w y: HochspannungSisolienmg. Eröffnung hebe äischer Stenographie Kurse. Einschrei bungen: a) Im Sekretariat des Hebräischen Pädagogiums Sonntag von 9 bis 11 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 13 Uhr; d) in der Bibliothek Zion, Glockengasse 80, Sonntag von 10 bis 12 Uhr vorm., an allen übrigen Tagen von 6 bis 8 Uhr abends. Minimaler Regiebeitrag. Erster Unterricht Sonntag den 25. d. von 2 bis 8 Uhr und von 3 bis 4 Uhr nachmittags im Lokale der Bibliothek Zion, 3. Bez., Glockengasse 80. Zuhörer willkommen. Eintritt frei. Auf Kredit bequeme Zahlungsbedingungen * MS» «fr* riSjä® Mtizanln Fernruf 79475 Kohlmarkt 3 Bühne und Kunst. Die Konstantin als Star. (Raimund-Theater.) Es ist Frau Konstantin hoch anFurechneu. daß sie als Lona Ladinstr in Hermann Bahrs „Der Star" dem geschickt verteilten Kitsch, mit welchem der Autor sein sogenanntes Wiener Stück durchtränkt hat, ausweicht. Die Künstlerin ist bemüht, das 'darzustellen, was an wirklichem Schicksal in der Gestalt des weiblichen Stars liegt: Die Angst vor dem Ende der Macht als Frau und'als Künstler. Es gibt einige Stellen, da Frau Konstantin in der Darstellung dieses Schicksals kleine, aber unerreichbare. Höhepunkte hat: so etwa, tvenn sie einmal mit einem kurzen, unsteten Blick das Wort „Angst" ausspricht. Für viele andere Momente begnügt sich die Künstlerin nrit der Technik ihrer Mondänität, die sie virtuos beherrscht. Den schon technisch mühsam zusammeugekleisterten letzten Akt mit seinem geradezu schamlos kitschigen Schluß kann selbst Frau Konstantin nicht erträglich machen; obwohl sie gerade in der letzten Auseinandersetzung mit ihrem „kleinen Glück" wieder einen Gipfelpunkt echter Tragik anstrebt und zum Teil auch erreicht. Frau Konstantin wurde mit Recht stürmisch gefeiert. Ihr „kleines Glück" war Herr E dich o f e r. Es ist ein großes Glück, diesen Darsteller feinster Nevvenschwingung'en wieder in Wien zu haben. Die von Karl Forests Regie lebendig gestaltete Ausführung gab dem Schauspieler Forest nach langer Zeit wieder einmal Gelegenheit, zu zeigen, daß noch immer viel Gutes von dein einst so ausgezeichneten Cptsodenspiele.r im Brahm- Ensvmble in ihm steckt. Rosa Fasse r, Hans Ziegler und Alfred Neugebaue r vermochten Keim Episoden intevesiant zu gestalten. ' S. S. „Andalnstana." Apollotheater. — Gastspiel des Russisch-romantischen Theaters. Diese spanische Ballettpantomime Bovis Romanoffs setzt mit MMN erotischen Auftakt im Fortissimo ein und wird nach gÄsgentlichom Atemholen nnaushMsam bis zur orgiastischen Raserei gesteigert. UugMndiigter Lieibeslrieib, Spiel des Wsiib-Dreres mit der Leidenschaift des Mannes, Lust, bacchantischer Rwusch, Urkraft, Gilsersucht, entsessÄte Gier, Wut, Krampf der Verzückung — gewaltig steigt di-eife Skala an. Hinreißend! S.Menlbi'ld, Kostüme, Plastik der wvchseilndem BlÜder, alles von eiigermvtliger, sattester Schönheit. Die Frauen Sm irnowa und Krüger, die Männer Obouchofs und Roman off, ein unvergleichliches Onartttt. Die Geiwalt dieser spanischen Szene umcht ungerecht gegen das Vorhergehende. Uuid doch ist Vü zjwöiaLtige Ballettpantomime, ganz abgesehen von den herrlichen Dan^bvldern und chyihm'ischen Freuden, durch zwei unvergeßliche Mligenblicke aiusgeyeichnet: die WahnsinnsfMe der Smrrnowa uüd der Amazonentanz der Krüger, Aic! in ihrem dmckei'strmtearen ReiürMM und miit der Reitgerte in Händen einen Charaktertcmz von seltener dvaumtiischer Wirkung dovführt. Jim übrigen lern: man zu. daß es aus Tarrzmode und aus. dem im Wandel der Zeiten wechselnden Geschmack nicht ankommrt. Ob Fußspitzenmnz nach alter Manier oder ,MsdvuckSöunst" wach neunter, ob Trikotuind Mittervöckchen von einst oder Nackttanz von heute, ist wiMich nebensächlich. Au>f den RhtMnus kommt es an und aus die Kraft der Plastik. Diese. russische TcmMsellschaft verfügt Mer beides wie nicht leicht ein TariM'seuMe und btap noch Mer einen leitenden Geist, der. seine Schar wach dem ung:schviebönen Gesetz der Schönheit regiert. A. Erika v. Wagner, Ferdinand Bona, Lr. Fritz Whner (Beda), Lberkantor S.H.Margnlies, Komertmeister- Zimbler, Ir. Sskar Bendiner wirken am Sonntag den 2. Dezember bei der des Aoung Jewish Sporting Club im Olympiasaal, l., Rothgasse, mit , Karten sin Vorverkauf: „Wiener Morgenzeitung", Ringcafe, , ■ Eafö Arlon (L.-W.), Zionisten-Sektion, V1H., Bennoplatz 1 * Aeater an der Wien. Zum ersten Male: „Die Perlen der Cleopatra". 8luf der Suche nach einem neuartigen Schauplatz sind die Textdichter Julius Bramanct und Alfred Grünwald im alten Alexandrien gelandet. Die ägyptische Handlung, die zeit-, gemäß durch eine kleine Palastrevvluttom und neue Bühneusigrvrinen, wie einem Ernährungsminister und einem Hofjournalisten, belebt toird, beschränkt sich auf einige Tete-a-teteS der ägyptischen Königin Cleopatra, in denen diese ein Praktikum über das Thema abhält, „wie man Männer fesselt". Offizieren und Soldaten, dem Triumvir Marc Anton und einem exotischen Prinzen, römischen Gladiatoren und dem ägyptischen Hohepriester ist die abenteuerlüsterne Dame in gleicher Weise gefällig, also durchaus keine „törichte Jungfrau!" Wie dort so wendet sich auch hier der Komponist Oskar Straus von der modernen Tanzoperette völlig ab und kehrt zu den: parodischen Genre Offenbachs zurück, wie jener in seinen Operetten ein Zerrbild des zweiten französischen Kaiserreichs gibt, so parodiert Straus die Kultur unserer Zeit. Gr denkt wohl an Offenbachs Couplet „Ich. bin Menelaus, der Gute, laus der Gute", wenn er von „Cleo-Ceo-Cleopatra" singt, er parodiert die Wiener Burgnmsik, er spöttelt in einem Terzett ,ßBex uns in Alexandrien", er verulkt in nicht immer durchsichtiger Weise populäre Lieder und Bolksmelodien, im Chanson von der Liebesflöte zeigt er sich als Meister der Kabarettkunst, im Duett „Ja so ein Frauenherz ist eine Laute" als feiner ehrgeiziger Tondichter. Er hat freilich nicht den Ehrgeiz, das ägyptische Milieu, das Ludwig K a i n e r in Bühnenbildern und Kostümen ganz reizend vortäuscht, auch musikalisch zu illustrieren, nur gelegentlich hilft er. sich mit einigen Aida-Floskeln, ohne die eine ägyptische Bühnenmusik wohl nicht auskommen kann. Damit, daß Oskar Straus den Exzentrikkünsten, dem groben Schlager und der übeririel-enen Sentimentalität der irwdrrnen Operette aus dem Wege geht, läuft er fveiLich fahr, in ein anderes Exi'.em zu geraten, und durch das beharrliche Festhalten am inttllertnell Narodistischen und durch Verbannung des Gemütslebens eine andere Art von Gleichförmiigkeit und Monotonie heraufzirbeschwören, zudem ist seine Feinkost, die übrigens diesnml in spärlicheren Mengen gereicht wird, nicht ausgiebig gemrg, um den Hunger des Opevetteupnblikums, das nach kräftigerer Nahmng verlangt, zu stillen. — Manche Gleichförmigkeit der lustspielmäßvg ftmen Musik wurde durch die meisterhafte Aufführung wettgemacht. Eine interessantere Cleopatra» als FrM Massary kann man sich gar nicht wünschen: Mit der Vornehmheit der geistvollen Dame von Welt milderte sie manche Zote und schüttete aus dem reichen Füllhorn ihrer stets mouffierenden Kunst immer neue Ueberraschungen aus. Sie hatte zwei vollwertige Pariner, Herrn Pallenberg, der mit seiner unübevtoefflicheu Komik die Epiisodenrölle des Mare Anton zn einer Hauptrolle machte, und Herrn Tauber, dessen prachwoller Gesang in der Operette Seltenheitswert hat. Neben diesen Stars wirkten Herr Glawalsch mit seiner kräftig-behaglichen Komik. Herr Nästlberger mit seiner munteren Laune und Frau Mader-Anzengruber mit ihrem reizenden Figürchen. Sie alle wurden gleich dem dirigierenden Komponisten und dem einfallsreichen Regisseur Miksa Pr»ger mit stürmischen Beifall. bedacht. ftb- Das Stznagogeakoarert im »rotzen LeopoldstSdter Tempel. DonnerKtag den 16. d. vevanstMste der Vovein der Freunde das großen ÄeolpMtädter Tümpels in dwssm Gotteshmtse ein Synagogenlkonzert, deiffen Romevträgnis zur Auslgüstalttnng des Gebäudes beitragen soll. Das Pvogram-m wurde, bis aus PväVuIdiuim Md BeWsidMg, die PvofUor G. Bailker Mchüihvtv, Volvständtzg von Wiener Kantoren unter LeiltuNg des Obevkautzors I. Lvwit und des Chor« dirMors Joses Zelllarik bestritten. Zuün Vortrag gelangten: Psalm 100 und HaKelichah' von Lewackwwslky, Mv'chen Mkadasch von M. GoMstein, DSkanto Schalbos, Wcheorcu' von Sultzer, Bavuch Schorrs Aiw hovachcanim Mid eine oli« trMtlionelle Weise. Die SM hatten übernotzmnen die Oberkantoven Mter, Frankel, Müller und Postollod. Der Eindruck der DarbiÄnngen war ein unyetrM hwvmomWer, Meuwe-ist 4var die Mrkuulg auis den bis aulf das letzt» Plätzchen besetzten Zuhörervcvwm geMdeyu überwältigend. Die Leistmrgen hiÄben sich durchwegs aus künstlerischer Holho. Zur Hebung der Stsinmung trug witzösWN der Anblick des schönen Tempels bei, der in vollem Lichtorglans erstrahlte. Jüdischer Liederabend. Ein Abend, dom j-iivischen Bost?- iftch gewidmet, ist immer eine Fronde, und iverm ihn eine Sängerin von Geschmack und Küillnr der Stimme bestreitet, eine große, ungenntischte Freude. Hilda Dnlihkaja ^hatte den Kranz der Lioder. den sie gestern bot. aus den schönsten Blüten oistjudischer VtMSmusik geflochten, und insbesondere mit einem Wiegenlied und zwei überaus charakteristischen jüdischen Mädchenlieldern das zahlreiche PMilum zu stürmischen Bei« «fall bewogen. Künstler von Rang, der Geiger Zimbler und der PianM Marlo Gold in. teilten sich in die Ehren des Abends. —5. Das Hakoah-Orchester und der Wiener Jüdische Ge« saugvereiu wurden zu mein gemeinsamen Konzert, in Preßbuvg emgeladen, nrelches <vm 6. Dezembeir d. I. im gwßen RÄwntensaal stattsindet. Die Aifahrt erfolgt nm 13 Uhr 20 Mm. vom Wiener OstbahnlM. In Preßlburg offizieller Empfang am Bahnhof, hierauf äememsMie Jausie und Besichtigung der SehenAvürdigkeiten. Nach dsm Konzert gerneWames Nachtinahl mit anschließender gemütlicher Unterhaltung bis zur Abfahrt des ersten Frühznges gegen i Uhr. Für Gäste werden Teilnehmerkarten zu 180.000 K. ausgegeben, für welchen Betrag freie Fahrt hin und zurück, freies BZum. und freier Eintritt zmn Konzert inbegrfffen sind. Anmeldungen bei allen Mtgliedern der veranstaltenden Vereine und ksiek« Auswahl neuester Pelzmodelle in sämtl. Pelzarten - Pariser u.Wiener Geschmack vereint - erzeugt nur ln eigenen Werkstätten, unter per«. Leitung des bestrenommierten Inhabers der Firma