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Wiener Morgenzeitung · 1923-11-18 · Heft 1710 (18.11.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1710 (18.11.1923)
Date
1923-11-18
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seit« 6 Wien, Son-Mg Auf Kredit bequem?Zahlungs- $ bedingungen * 'M i l*' ,» Sr** ,s>V *r E' M e 118 n 1 n Fernruf 79475 Kohlmarkt 3 seines brandenbllrgisch-preußischen Namens entstammt -Lossow der alten bayrischen Armee und wachs im Müncherrer Hofmilieu, umgeben von Hochadel, Klerikern und Bureaukraten auf. Der erste Balkantrreg brachte ihn ins türkische Harrptquartier, 1915 ging er von neuem als Militärattache in die nunmehr verbündete Türkei und blieb dort bis 1916. Dieser lange Aufenthalt in Konftantinopel, auf der Hochschule der diplomatischen Lüge, steigerte sein chm von Harrst ans schon anhaftendes Jntciganteniunr zur Virtuosität. Schon im kaiserlichen Heere Mt Lossow als ,Jesuit", dem gegenüber äußerste Vorsicht geboten sei — ohne das; man allerdings je imstande gewesen wäre, chn als unzuverlässig zu entlarven. So ließ es sich auch nicht umgehen, daß er in die Reichswehr übernommen wurde, wo er zunächst zum Tmtzpenkommando Kassel, dann zur Jnfanterieschrrle in München kam. In Kassel bereits begann er mit der in seiner bayrischen .Heimat sich inzwischen enmistenden Gegenrevolution, insbesondere mit Kahr und Rnpprecht, engste Verbindungen arrzukaupfen — so geheim und versteckt allerdings, daß die Rcichsregrerung vor etwa Jahresfrist noch den Vertrauensposten des Wehrkrciskommandanterr in München ausgerechnet ihm übertrug. Wie Lossow dieses Vertrauen rechtfertigte, ist in frischester Erinnerung . . . Im Gegensatz zu Geeckt mrt> Lossow, die dein alten Militäradel entstammen» ist Generalleutnant M ü l l'e r, der durch seine Konflikte mit der Regierung Zeigner bekannt gewordene Befehlshaber in Sachsen, cm Typ des bürgerlichen Offiziers, wie er in der kaiserlichen Armee nur allzu zahlreich betteten war. Um von ihren devot bewunderten adeligen Kameraden nicht etwa irgendwie mißachtet zu werden, Pflegten diese Männer den „schneidigen" Umgangston, die rücksichtslosen MeHod«n der geborenen Junker zu kopieren und unversehens bis zur groteske zu übertreiben. Das sinnlos, schroffe Eingreifen Müllers in Sachsen entspringt sicherlich derartigen Motiven. Müller selbst, äußerlich ein hellblondes, bartloses Beamtengesicht, ist, wie man hört, weder aus Ueberzeugung Monarchist (öbwohl die Wirkung seiner Maßnahmen nicht anders ist, als wenn sie von einem bewußt handelnden Wegbereiter der Monarchie ausgingen) noch auch Republikaner, sondern einfach ein korrekter Erfüller seiner jeweils gültigen Dienstvorschriften, keine starke Intelligenz, der nationalen Phrase zugänglich, ein trockener Bureautnü, dem ein unglüÄicher Zufall die scharfen Werkzeuge des Militärs in die Hand gegeben hat. Eben aber auch dem dir Aristokratie verehrenden Bureaukraten mußte der schwungvolle Repnblikanismus Zeigners, mußte irrsbesondere die Polternde Formlosigkeit d.er Konnnunisten so zuwider fein, daß sein Vorgehen gegen sie zweifellos von persönlicher Gehässigkeit vergiftet war ... DaS Gegenstück zu Müller ist sein westlicher Nachbar, der in Thüringen kommandierende Generalleutnant R e i n h a r d t. Auch er ist eine unermüÄich>e, ja fanatische Arbeitskraft, aber auch ein ebenso fanatischer Demokrat. In konsequentester Auslegung des demokratischen Prinzips unterdrückt er jetzt in Thüringen (aber ohne Gewalttat, fast ohne Geräusch!) auch die privaten republikanischen Verteidigmrgsorganisationen — da sie außerhalb der demokratischen Verfassung stehen. Dieser schmächtige, brünette Miirttemberger, ein intelligenter, schon seit 1904 dem Generalstab angehörender Offizier, gilt für einen der wenigen echten und unerschrockenen Republikaner tut der Reichswehr — und ist infolgedessen nicht allzu populär bei ihr. Sein Verhältnis zur Republik ist allerdings insofern besonders eng, als er der erste und einzige Kriegsminister des republikanischen Preußen gewesen ist. Im Jänner J 910 nämlich betrauten die BolksbeauftragteA den damaligen Oberst Reinhardt mit der gewaltigen Aufgabe, das geschlagen und verwirrt heimwärts strömende Milliononheer anszulösen, eine Aufgabe, der sich Reinhardt mit kaltblütiger Umsicht und unbedingter Verläßlichkeit unterzog, bis das preußische Heer zu existieren aufgehört hatte und in die Reichswehr ausging. Reinhardt war'auch einer der wenigen Offiziere, die in der Nacht vor dem Kapp-Putsch vorschlugen. den anrückenden Meuterern Waffengewalt entgegeuzusetzen; er wurde aber überstimmt und fügte sich, wenn auch mit innerem Widerstreben, als der gute Demokrat, der er immer gewesen ist . . . sin historischer Fund in llngarn. Aus Budapest wird gemeldet: Bei den von dem Archäologen Be Na fortgeftrhrten Grabungen in Tapio- Szentmarto« im Bester KomÄat ist ein v-ertvoller, aus flaniertem Sttbtz getriebener, seuervergvldeter Gegenstand gefunden worlden^der ebnen ruhenden Hirten batftellt. Die Arbeit stammt aus dem 7. bis 4. vorchristlichen Jahrhuuvcrt. Wiener Morgenzeitung._18. November 1923 _Nr. 1710 Ungarn wie es leibt und lebt. ~ (Bon unserem Budapest« Korrespondenten.) Wenn ntmt über Ungarn spricht und schreibt, &u*f man sich nicht immer Budapest vor Augen halten. Budas'-est war niemals, auch zu Zeiten der liberalen Aera nicht, das wahre Herz von Ungarn, sondern der Kopf, der unausgesetzt daran arbeitete, dem Lande ein europäisches Gepräge zu geben. Jetzt, nachdem Ungarn alles, was nicht magyarisch an ihm Um, amputiert wurde, ist Budapest der wirkliche Wasserkopf von „R rl m P f n n g a r n", wie die inagyarifchen Jrredentisteir das Land des Friedensverirages von Trianon gerne nennen rcnd es gebärdet sich auch wie ein Wasierkopf, in dem das Hirn nicht mehr nürnial funktioniert. In Budapest konnte in den letzten Tagen aus der Feder eines der intellektuellen Führer des christlichnationalen Kurses, des Universitatsprofessors H o o r, eine Broschüre erscheinen, die unter Zustimmung aller Wasserköpfe, aus denen sich die gegenwärtige Herrschaft im Bnda- Pester Gemeinderat zusamurensetzt, keine geringere Forderung stellt, als 'daß die zwei Provmzhochschulen in Fünstirchen und Szegedin geschlossen lverden nrögeu, iveil die Existenz dieser Hochsthulcit die strenge unmenschliche Durchführung des Numerus clausus illusorisch mache. Man bedenke, der Geist des Professors Hoor au der Budapester Universität treibt Hunderte von jüdischen Studenten über die Grenze des Landes und macht sie dort zu Pioniereil der Aufklärung über den Horchy-Oieist in Ungarn. Das en-tfpricht dell geistigen Führern der Christlichuationaleu. Nun konrmen die oben genannten .ztvei Provinzhochschulen und össnett ihre Tore jüdischen Hochschülcrn, wohl gleichfalls nicht über baö Maß des Numerus clausus hinaus,, aber immerhin in einer Weise, die das Unhumnne an diesem rückschritilicherl Gesetz nicht noch überflnssigerweise verstärkt, und verringern dadurch die Ahl der ans ihrer Hennat vcrtriebellen jüdiisckstn Sttldenten. Für Professor Hoor ist es welliger wichtig, dvß in Ungarn an ztvei Statten Kultur verbreitet und Wissenschaft gelehrt lverde als daß die Inden gepeinigt werden lind ans bcm ungarischen KllttnrkreiS verschwinden. ^Jn Budapest ist es ferner möglich, daß die noch immer in Freiheit befindlichen Kompliceir de3 Franz Ulain in täglichen Reden nnv Artikeln sowie durch ihre Hmter» treppellpolitik nicht nur den Verräter und Umstürzler Ulain als Nationalheros uitb RUirtyrer der jüdischen Intrige feiern, sondern auch die Bepölkenmg aufreizen, daß Min MlgMich gstvordene Ml rechts an Mt Juden zu vergalten. Diese Ulain-Geschichie nimmt überhaupt eine Wendung, die, wenn die Negierung sich nicht nasch zu energischen Entschlüssen ausrafft, leicht an jenen in Ungarn schon berüchtigt gewordenen „toteil Punkt" gelangen wird, au den bisher schm so viele Mordaffären gelangt sind, um nie wieder ans Tageslicht gebracht zu werden. Dieses Budapest stiert in diesen Tagen dds fünfzigjährige Jubiläum der Bereinigung OfeW mit Pest zur Hauptstadt Blldapest. Die liberalen Blatter nennen dieses Jubiläum ein „Jubelfest ohne Jubel" und in der Tat such die gegenlvärtigen nltvaantisenritischen Machthaber im Budvpester Gemeinderat in offensichtlicher Verlegenheit, wenn sie daran gehen, dieses Jubilännr dirrch einen historischen Rückblick zu begehen: denn bei aller noch so raffinierten Geschichtssalschrmg müssen diese rassenschützlerischen Jndeichillde zugeben, daß Budapest zum allergrößten Teile durch die Arbeit jüdischen Geistes, jüdischer QpstMvilligknt und jüdischer UntevnelMrmgslust zu jener .Höhe emporgMüht ist, aus welcher die Rasstwschützler Karl Wolfs von Wolfe n a u und sein Anhang es mit aller Gewalt in die Niederungen der Vevkommercheit hewbgerrerr. AlS historisches Kuriosum sei bei diestm Anlasse erwähnt, daß vmr ersten Magistrat der Vereinigten Hauptstadt Budapest, der die Aufbauarbeit in Angriff genommen hot, nur noch e i n einziger am Leben ist. Es ist dies der pensionierte Magistratsstkvetär Eduard Va dasz, der auch dadurch in gewissem Sinne eine historische BerichnNWt ist, daß er der erste jüdische Beamte der ungarischen Hauptstadt war. Nebenbei gesagt ist ul auch ejn lobender Beiveis dafür, daß cs in der ltbevaleq Aem nnt der Juderrfteundlichkeit im öffentlichen Leben auch nicht sehr iveit her war, denn dieser Eduard BadvSz kompetierte in: Jahre 1884 für eine Beförderung zum Magistratsrat und teü, nach den: er trotz vorzüglicher Qualifikatioll übergangen worden tvar, als Magistratsst'kretär aus den Dierlsterr der .Hauptstadt. Er war noch bis vor nicht allzu langer Zeit Leiter des KommunalressortS beim „Pester Lloyd". Gang anders ist das ungarische Dorf, ganz besonders dort, wohin die Fangarme her Sturnrtruppen der Erwachenderv Ungarn nicht reichen. Der ungarische Bauer ist von jeher liberal gÄvcstn und 'hat sich mit dem jüdischen Nachbar stets gut vertragen. Die ungarische.Geschichte kennt eine gange Reihe von rührerrden Beweisen' der Liebe des ungarischen Bauern zu d'en Juden. Ein solches Dokunwnt erhielt dieser Tage die KulürSgemeinde vor: S t e i i> amange r ans dem Dorfe S o r k i k i s f a! n d. Die GcmeindcvorstelMng dieses Dorfes schreibt an das Präsn dünn der Kultusgemeinde in Steirmmanger: „In unserer H^emein-de lebt eine unglückliche jüdische Fanrilie Salomon Neu selb und Familie. Seine Frau ist im vorigen Herbst plötzlich an Blntoergiftung gestorben und hinterließ sechs minderjährige Kinder, von denen das älteste noch nicht 15 Jahre alt ist. Der Vater handelt mit Kalk und Hasen, häuten- und das geringe Einkonmnn aus diesem Beruf reicht kaum dazu hin, daß die Familie ihr Leben friste, aber sie vegetiert irnmerhiu. Nenseld bewohllle bis jetzt in unserer Gemeinde ein Miethaus, ans dem er jedoch am 24. Oktober 1923 auf Grund eines Gerichtsurteils delogiert wurde. Ein anderes Obdach konnte die Familie NenftW nicht erhalten. Es bestehen nun zwei Möglichkeiten: Die Kinder in ein Asyl zu geben, oder sie i-m Armenhaus un°> terHubvingen. Das erste erscheint uns nicht Zwecknräßig. Es ist nicht in Ordnung, Pie Kinder in ihrem zarten Alter der elterlichen Liebe zu berauben und sic der bchrrnemnaßigen Eryiehnng zu überantworten. Kinder sollen, solange sic sich im zarten Alter befinden, nicht die Bitternisse des Lebens zu fühlen bekommen Jnr Armenhaus der Gemeiude hingegen ist der zur Berftigung stehende Raum so Wein und eng, daß der Vater nicht inder Lage wäre, seiner gegen- «ivärtigen Beschäftigung nachzugehen. Salomon Neufeld besitzt alber in der Gemeinde eine kleine Hausstelle, die etwa 200 Vis 300 Quadmtllaster mißt. Dort stand einmal ein 'Haus, das jedoch eingestürzt ist. Unsere Dorfgemeinde hat nun im Ginvernehinen mit ihren Bürgern beschlossen, auf diesem Grunde durch Beistellung unentgeltlicher Arbeit der Familie Salomon Neufeld ein aus Zimmer, Küche und Kammer bcsteheMs Haus zu errichten und bittet nun edeldenkende Menschen, den loeiteren Ausbau des .Hauses und die Bedachung desselben zu ermöglichen. Man helfe dieser armen, braven Familie dirrch Beistellung von Bauholz, Brettern oder eines Geldbetrages. Wir kennen diesen Familienvater und wissen, daß er nie selbst betteln wird und daß es seinen väterlichen Stolz krankt, daß er seiner Familie nicht ans eigener Kraft das Obdach schaffen ftun,.- Deöhalb lvenden wir, die Dorstehung unserer Gemeinde, uns an dre edelmütigen Mitglieder der Verehvlichen Kultttsgemeinde mit der Bitte, uns behilflich zu sein, eine ehreniverte Familie beisammen zu erhalten. Wir bitten, rasch zu helfen, damit die arme, unglückliche Mische Familie noch vor Eintritt deS MnterS aus dem AvntenhauS befreit werde, denn im Armenhaus ist es kalt und feucht. Hochachtungsvoll gez. Anton Gggp, Gemeindevichter, Johann N e m e t h, Kveisnotär." Me Kultusgemeinde von Steinamanger hat diesem Ersuchen selbstverständlich unverzüglich Folge geleistet.' Und so wird Salomon Neufeld, den ein christlichnationales Gericht delogiert hat, dank der humaneren Bauernbevölkerung, in eigenen Häuschen sich seiner Familie und seimm bescheidenen Beruf widmen ftmuett. Mein Schreckgespeak. Die Schreckgespenster der Märchen haben ein weit aufgerissenes Maul, Augen des Wahrffirms, Hände mit Krallen, Wolfsköpfe, sie wagen ein Beil in Händ-rn, ein Marterwerkzeug, sie rennen, jagen, fliegen und sie greifen den Verfolgten, aller List, aller Gegenwehr zum Trutz. Sind sie Opfer eines Verbrechens, so erscheinen sie dem Uebeltäter im Augenblick, da er sich einer Freude hingcben will, ihr Bild blickt aus dem Becher, ihre Stimme tönt aus dem Chor ftecher Lieder. Sic mahne«, sie höhnen, sie drohen... Mein Schreckgespenst ist eine alte jüdische Frau. Sie hat ein müdeß, faltiges Gesicht, in dem immer noch ein lriseß Staunen steht, daß all das Unglück möglich war, das sie getroffen, und wenn ihre Hände gekrümmt sind, so ist es die Gicht, die daS bewirkt hat. Statt der Rächerwaffe trägt sie, wenn ich ihr begegne, meistens einen Stock m der einen und einen mageren Beutel in der anderen Hand. Geschäftigt zeigt sie, was sie sich für den Tag an Vorräten gekauft, ein Viertelkilo Kartoffeln, ein paar Dekagramm Margarine, einen Suppenwürfel. . . Das muß reichen, mitunter auch für zwei Tage. Wenn man Hunger hat, legt man sich einfach in« Bett — manchesmal kann man wenigstens schlafen. Jedenfalls spürt man den Hunger weniger. Und hat doch wieder einen Lag „herumgebracht". Man nennt daß: leben. Und ihre Angeir bitten um Verzeihung, daß sie noch immer diesen Anspruch Sie ist wahrscheinlich auch nicht immer so bescheiden gewesen. Aber die Zeit, da sie noch etwas wünschte, hoffte, forderte vom Leben, die liegt weit zurück. Das war damals, als ihr Mann noch lebte, als ihre beiden jungen Söhne noch an ihrer Seite standen, als sie noch ein Mensch mit Wollen und Streben war, der vom Morgen etwas erhoffte, etwas anderes erwartete als Not, Einsamkeit und den Tod. Es ist unausdenkbar lange her .. . Bis in die Kriegszeit hat sich die Alte ganz allein fortgebracht. Sie hat Wäsche gestickt, Strümpfe gestrickt, kleine Besorgungen «bekommen. Viel verdiente sie tvohl nicht, aber sie war immer noch die „Dame" geblieben, immer noch dic Kaufttlannswitwe, die Tochter eines vornehmen ostjüdischen Hauses. Jetzt ist sie nichts mehr als eine arme, alte Fron, znsammengebrochen unter der Last der Jahre, des Ungücks, dc^' grausamen Zeit. Wovon sie lebt, ist schwer zu verstehen. Eine kleine Pfründe, gelegentliche Unterstützungen eines Verwairdten und der lvinzige Zins für die Untenniete eines Zimmer? — das ist alles. Vielleicht läßt ihr ein Verein mittlntcr einc Gabe zukonvmen oder sie erhält ein paar Wochen das Mittagessen. Dann mutz wieder das bewährte Mittel gegeir den Hunger angewendet werden. Und die Me Frau denkt,' wenn sie stundenlang einsam im dnntlen Zinuuer liegt, darüber nach, -womit sie dic Strafe verdient hat, achtzig Jahre alt werden zu WÜÜL».

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