Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1707 (15.11.1923)
- Date
- 1923-11-15
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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6cifc t «tat, Vmtntib« ' SBieitet M»kge»reit««s. 15. N««ltb»r 19W M M« Wovon man in Stollen spricht. (Bon unserem römischen W.-Korrespondentm.) Eilte politische SkandalaffiLre in der Haupt» reichliche Kronen vom American Joint Distritunion Dominittee erhalten und für seine Schützlinge Verausgab!. '.Viag der Joint früher weit umfassender gewirkt, weitaus größer Snmvnn gespendet haben, die jetzige Art seiner Betätigung ist efttschiebk« segensreicher Md in Ivahrem Süme ansbauend. Mn durchaus ans Wirnsr jüdischen Persönlichkeiten vestrheutzes Komitee ist es, btrn die amerikanischen GeDer für lrie.Merwai.ste Kinder M Verfügung gclsttÜt werden. Die emsige Vodmglmg ist, die Wiener mutzten gleichwertige Iürfvmremrichnnrgen aus eigenen Mitteln erhalten. In Wien mit seinen nmt> SG jüdischen Iugerrdfürjorgeuereinrn und Jnstittrtiomu war diese Bedmginrg selbst in der Zeit des traurigsten Verfalles inehr als erfüllt. Das Svndergänaerkmi all der kleinen Grüppchen verhinderte jedoch eine große. MheiUiche Wirkrmg der Wiener Fürjorgearbeit. Nun kam eirre Stelle, die vielfach <n»s lvsteherkde Jnstuntionen bcn'lichteiid und fordernd wirken sollte und konnte'. * (£ä gibt nur loenige jüdische Woiserchänstr und ÄrzichringsoristÄtr.n, deren baDige AuÄvsnug infolge Geld, mangels man im Bonjahre nicht voran sgrsag; Hütte. Das Komitee zur Versorgung Mischer Kriegswaistu üb.'m ahm zwar nur den Kastenersatz für dir Halste der im Kriege verwaisten Zöglinge jedes Jnstitms, aber -da bisher niemand für diese Kind.r eine ZMnng geleistet hatte, kam die Smrmie voll »wnatlich 2,000.MO K. bis U,000.000 K. einer SirtUviuinn gleich, die über dir schlimmste Zeit jortzuhelfen verinochte.?tbr ,\H): nur Geld war es, was die neue Institution brachte. Einfach dadurch, datz sic die Bedürsnissc aller 13 dotier. tfrt Waiftuhäustr und Ersichnnginstitnte kannte, konnte sie anders wirken als die einzei-nen bisher völlig isoliert arbeitenden VaistrchauKkuratvrün. Der Präsident des Komitees. Herr -Oberrabbiner D-r. Chajes. hat sich mit Erfolg bemüh-, für zwei Waisenhäuser ein neues, über verhältnismäßig große <^ek>mittel versiüpudes .Kuratorium zu schassen. Das Waisenhaus innerhalb des Lchrlingsheims ,/Znknust" wnrve ansgetost, und es war oer erste große Erfolg der Zmamm.'ncirbei:, oatz diese (52 Kinder, von denen nnr für dir Hälfte Koskcnrrsatz geboren wurde, ohne besondere Schwierigkeiten ans die au-brren Waiseubönier airfgewilk werden konnten. M.'ß.e sich das Komitee mit d^r Befürj:»r.Attng des «in* Feinen Waisenhauszöglings nicht befassen, so in dies in der Priyatfürsorge. anders, -.'licht tzvmiger als Mi bezcchtt-e und Mi unbezahlte Fürsorgerinnen und rund 120 freiwillige Pfleger, diese sämtlich dem Vereine B'nai B'r:: h angchörend, berniigen sich hier. Völlig möbeÄose Wohnungen, die ursprünglich als Keller oder Geschäftslokale gedacht waren, Wohnungen ohne Frnsterscheibeu, Türfüllungen und Ochen wurden anfangs bei den Hausbesuchen mehrfach angerroffen. Da der Hunger schon vielfach Mutter rmd Kinder demoralisiert hatte, nrsprünKich 90 Prozent aller monatlich mir einer größeren Summe dotier-.cu Kinder als s ch .w -r r n n irre r n ährt und anämisch bezeichnet werden mutzten, -40 Prozent mehr oder minder vorgeschrittene Lungen spitz enkatarrhe anftviesen. konnte selbstverständlich auch hier Geld allein nicht helfen. Es bedurfte umsichtiger, fürsorglicher Atühetvaltzung. Von dein Hausbesuch zwecks Reinlichkeitskonirolle, Anleitung der Minier zu rationeller -Wirtschaftsführung, allmonatlicher Gewickut-kontrollc der -Kinder und — Haarinspektion, der jährlich rwetmaligeu Aeubekleiduug der Kleinen bis zu der von der ozEcrb-ereittn 'Pflegerschsft geleisteten Beschchfung von Bet- :cn. Lesen, Berdienstmöalichkeiien ufh). gibt es da ein großes, den Ai'!wcndigkeitrn angemessenes variables Programm. Gei:n'.dlici!c-vflege ist aber stets dessen Hauptpunkt. Die regetmäßigen ärztlichen Untersuchungen führten dazu, die Kinder dem Zahnarzt zuzrtwei'en, in Spitäler, Limgenheilackstälren und ärztlich geleitete Ferienheime zu senden. Nur 60 Kinder von 230 waren etwas besser genährt. Ihnen. denen die Mtion im Tommrr keinen Erholungsaufenthalt gewähren konnte, wurde dieser von der Prlcgenchost venchafst. Mell gett-wrtr. rotbackige Kinder und Arbeitsftendigkeit zeugen von dem Erfolg all dieser Mache. Ei» bis pi Jahre. &Ufsc die Aüion noch wächre«. Schon aber kann kein Kind mehr rieu ausgenommen werden und ichon vom Jänner kommenden Jahres au mutz das .Kvmine zur Versorgung jüdischer Krirpswaistn seine Monatsausgaben mn ein Fünftel ein schränken. Mir dieser A'küou wird aber keineswegs ihre Wirkung vergehen. Indem das .Komitee mit allen jüdischen Erzichungsmit Lehrlingshcimen, KindevhrimMten, Beklrivungsversinen, mir allen für jüdische Kinder erreichbaren Tpiiälrrn und CrholungSheimrn in Berührung treten, bei den Hr-uiotsöehorden und Jugendämtern intervenieren, er-;i:i,ungsu-nfä-higeu Mlcgeeltern mtb Wittern Kinder gerichtlich abjiircchen lassen rnuß:e, erstand eine immer größere Arbeits- -''"lle. der das Sekretariat 'ves Komikers, welches allgrnnmr Fiirsorgrberat-ungsstnndrn emgvfichrt trnddie gesamte jüdische Jugendgerichtshilfe üöcrnomnren ha!, allein nicht mehr gewachsen sein konnte. Bo erwuchs das Bedürfnis nach einenr JngendLmt, das alle Zweige der jüdischen Jugendfürsorge umfassen soll. Schon ist seine Gründung beschlossen. Und wird es, was es ivcrd-n soll, dann werden künftig iiicht nur i>rc zu Wählerzoacn-rn gesunden Menschen herangetvachsetwn KriogSwaisen von?:v KriegswaiftnMwn des Joint künden. Siegfried AbeleS. Heinrich Maiachi «achlah. Vom 19. bis 28. d. gelangt durch das Kunstauktionshaus Albert Kende im Ingenieur- und Architektenvereinssaal der Rollst aß des unvergeßlichen Heinrich Eisenbach zur Versteigerung. Der KnnMesitz des Künstlers, welcher setz! verauktioniert wird, zeig! den Ren-scheri Eisen doch in eineui eigen- D^jelbe WnW^ wMer W»ch W Meud, ftadt. Ganz Rom -und Jialieu wird heule dort einer Skanidloffäre in Atem gchalten, die an Aufmachung weit das Beispiel des bevühmt gewordeneit HauptnranneS von Köpenick üherbietet. Alle Blätter bringen spaltenlange Berichte über diesen Skandal, in den die höchsten Kreise hineingezogen -vervw. AuS den sensationellen Enthüllungen geht hervor, daß ein falscher Invalide, als Major gekleidet, sieben silberne und die goldene Tapferkeitsmedaille auf der Brust, das Wohlioollen der allerhöchsten Persönlichkeiten zu gewiuuen wußte, bis er schließlich bei einer Defraudation ertappt Ivnrde. Der Hochstapler hatte sich noch wähvnrd des ^Krieges in die Marine eingefchnmggelt, wo er auf einenr Torpedobootzerstörer unter dmr Admiral P e t i t t i kärupfte und sich als Pietro Rainis aus Spielercherg ansgab. Obwohl ihn niernoud kannte, gelang cs ihm doch, das Wohlwollen seiner WnerÄe und das Vertrauen der Behördcrt zu <pewinnen. Nach dem Kriege wurde er im besetzten Triest zunr Inspektor der Artillerie ernannt. Kurz darauf erschien er schon mit zahlreichen Auszeichnungen auf der Brust, und es gelang ihm, mit falschen Militärdokumenten seine Offiziersck)arge und seine tapfere .Haltung im Krieg« nachzuweisen. Der danmlige Gouverneur ^cr Stadt Triest unterbreitete tatsächlich seine E r n e nn n n g z u m Ober si e n, die auch erfolgte. Später wurde er zum B ü r g e r m e i st e r v o » C i t t a n u o v a ernannt,, in tvelchrr Eigenschaft er neuere OrdenLaus-zeichnungen erhielt. Er erschlich sich die Gunst d'A n u u n z i o s, auch tzatte er zu dieser Zeit noch zahlreiche andere Gönner unter den Generäle«, bei den Behörden und im Offizierskorps. Tie Blätter verherrlichieu ihn, er gab Interviews. Während der An-lvesenheit des Königs in Triest erschien er in A u b i c n z. und es gelang ihm, das B e r 1 r a u e n des Königs in dem Matze zu erwerben, d'atz ihn der König znm Dejeuner einlud und ihm wieder einen. Orden verlieh. Er. nahnk an dem Leichenbegängnis für den nauie«losen Soldaten teil. Die nationalen B e r e i n i g u n g e n beriefen ihn .zum Präsidenten, und die F a s z i ft e n machten ihn zum O b e r b e f e h l s h a b c r. eines ihrer Bezirke. General Starace begann jüngst Erkundigungen über das Borl-eben des Majors cinzuziehen und stellte fest, daß'alle über diesen vorhaudemu Daten falsch seien. Es stellte sich heraus, daß der Pseudomajor wirklich R a n i e r l mit dem vor nichts zurückschreckenLen Wort und der beredten Geste sein PirVlrknm anrüsierte, er umgab sich zu Hause mit idem Erlesensten aus den'. Reiche entlegenster Kunst, er scmnnelte mit der Emsigkeit des scheuen, zurückgezogenen Menschen jene kleinen Kunstwerke ostasiatischrr Meistevschast in der Charakterisierung. Da§ war e3 tvohl, was Eiseubachr Interesse ifür sapanische Schnitzereien, Elftnbeinarbeiten, Keramik und^Lallovbeiren erweckte. In denr Katalog des Eisenbachschen Nach- 'lasses, der unter 729 dlunnnern mehr als ein halbes Tausend japanischer KalnstgegcnstänLe ansi'chrt, sag: Ernst Diez mit Recht, daß Eisenbachs Sammlertätjgkeit kein Spiel der Laune oder gar des 'Snobismus, sondern eine organisch verständliche Geste seiner Vitalität war. Die dis hart an die Grenze des Kari- Eaturistischen gehende Kunst der Elwrakterisierrrng in den Werken und Werkchen der japanischen Kleinkunst nruß-tc die seelenverwandte Art des in seiner Eharatterisierungslumst unerreichten Darstellers an stehen. So findet num denn auch in' Eiscnbachs ostastatischer Sanrmluug Allbeiten von ausgezeichneter Technik und urinutiöser Beherrschung -des Details. Besonders dis japanischen Lackarbciten und di? Elfenbeinschnitzereien hatten es Eisenlmch angetan und niau findet unter der Sammlung auf diesem Gebiete ganz wundervolle Stücke. Auch irr der GenrAdesanrmlung des Künstlers, in der Rudolf t>. Alt, Uprka, (Ärütznrr, Gauernrann u. a. vertreten sind, zeigt sich die Borlillbe ftrr das Genrehafte und das Groteske. Ä-nn sein emps Menschen, welche die tägliche Freude des übeaurs fein empfindenden Merstchen Eisenboch bildete, in viele Hände gelangen — hoffentlich in solche, welche an Kunstwerken echte, menschliche Freude hoberr. Ser Herzog von knmberland gestorben. Wie aus Gmunden gvme-ldet wird, ist dort auf sieitmn Schlosse Herzog Ern st A n g u st v o n C u mvrrt ci ud gestorben. Der vevstordene Herzog, der ian 7ß. Lllbensjähre stand und ntit einedünischen Prinzessin vermählt wart, war der Schn König Gwrgs des Fünfton von Ha-imove-r. dessen Hervs-chafz im Fähre 1866 ein Ende da Preußen das welfische .Wnigvcjch „dcpossedierle". Nach dem Tode des Daters hielt Herzog Ernst August seine ^lntsprüche auf Hannover aufrecht und konnte aus dillsom (Ävunde im Jahve 18Ä nach deui Tode des Herzogs WiÄstl.m von Brauuschweig auch nich: die Regievuug des HerzoKtumS Bvaunschwsiig Übernehmen. Er residierte daher mit dvm Titel „Mttfg1ill>e Hühett" in Gunvnden. Sein Sohn, Herzog Ernst AuMist von Brarmschweilg, hat die Tochter des ExbaisorS Wrchslim des Zweiten geheiratet. Stteikdrohmg der SankangeftMen. Die seit einigen Wochen zwischen dem Neichsverein der Bank» mrd Gparkasfenbeamten ^Sektion der Privaiangastellien) österreichischer Spion. Es ergab sich ftMr, Volt den ihm Lnvertranten GeLdrrn 100.000 Lire. fe'h.! e n. Der Fall wurde bisher Mheimgehalten, -a Mn einen Skandal ver-meiden wollte. Eine medizinische Erfindung. In Len römischen Spitälern wird jetzt die Heilmechode' eines Arztes russischer Abstammung, To mark in, derzeit schweizerischer Staatsbürger, gegen Lungenentzündung probt. Ter junge Arzt: stellt durch chemische Synthese fei* Mittel her, das sich in kaltem Wasser leicht auslöst. To^ nmrkin glaubt, daß es gelingen 4vevde, durch Anwendung des Mittels die Todesfälle bei Lungenentzündung vmt 35 Prozent arrf 2 Prozent hembKumrndevn. Die in der Klinik in Rom und in den Militärspitäleru 'bisher gemachten' ^Versuche scheinen die Hoffnungen des jungen Erfinders zu bestätigen. Nach Erprobung des erwähnten mikro« Lentötenden Mittels will'sich Tomartin mit den Möglill' feiten der Heilung der T-uhertntvse beschäftigen. Mussolini schreibt Vorreden . . . M u s s o L i n i hat ztt einem Buche des italienisllgrN politischen Schriftstellers Suter über -das republikanische Deutschland eine Vorrede geschrieben, in der es unter anderem heißt: Die Achse d e r G e s ch i ch t e dreht sich heute ohne Jlveisel um Berlin. Die wichtigste Frage ist folgende: Ist in Deutschland die Republik nur eine Maske, der Pastftsntus, das Elend nur eine Maske, itvelches ist «dann das tvahre, -welches das trügerische Gesicht Deutschlands? Mussolini erinnert an seine Berichte aus Deutslliland, die ja vor der Konferenz von Genua veröffentlicht wurden, in denen er zu den: Schlüsse kam, daß ein großer Teil des deutschert Volkes sich der Republik ange-paßt habe, nnr weil man hoffte, durch die vierzehn P u 2t k t e Wilsons zu einem erträglicherr Frieden zu gelangen. Berlin selbst erschien Missolini als eine zu großartige .Hauptstadt siir eine Republik der kleinert Bourgeoisie. Trotz der Republik und wahrscheinlich wegen der Republik schwenke Deutschland immer mehr nach rechts. Derrtschland, von denr heute die N e u o r d u u n g Eu r op a s a bhä nge, rrm die alle anderen Staaten kreisen, und dessen Wohlergehen das Wohlergehen mehr oder weniger aller anderen Staaten bedeute, dürfte nicht I übersehen wcr-dcrr und dürfe noch weniger nur ha'kb gekannt 1 werden. «WPmBWWBI mit) dem Verband der Bank- und Koinmift'ionÄftrnrcn geführten Lohndcrhandlunigen haben, wie eine Lokallorrvspondenz meldet, zu keiner Einigung geführt und auch ein bis gestern abends befristetes Ultimatum ist ergebnislos abgelaufcn. Die Angestellten halben eine 1'Zprozentige Auswirkung des Index, die Erlhöhung der Bezüge um 10 Prozent, einen RetMierungsbcitrag in der Höhe cincS Monatsgehaltes und die Erhöhung der UeberftundeN um 80 Prozent verlangt. Die Bauffirmen erklären, nur die 30prozentige Ue-berstundenerhA)»ng und eine Gchaltserhöhung von 10 Prozent bis zum Höchstgehalt von 1,6 Millionen zu bewilligen. Gestern aibends fand imoHotel Continental eine B o I l« Versammlung der Privatbankangestellten statt, in der Sekretär Schmid und Obmann des ReichZvereins der Ban' und Sparkassenbeamten, Mg. All i n a, über die Aktion berichteten. Die Versammlung erklärte die Zngeständniss' der Bankfirmen nicht a n z u n eh m e n. Es wurde eine tllcsolution angenommen, in der beschlossen wurde, den Banken ein letztes Ultimatum bis Samstag. 12 Uhr' mittags, zu stellen. Sollten bis dahin die Forderungen nicht rest. los erfüllt fein, iverden die Angestellten ab Montag in den Streik treten. Für dieses Gcwerffchastsmittel haben sich 90 Prozent der Angestellten bei der Urabstimmung entschieden. Zer Lohnlamps in der Industrie. Die Lage in der Industrie hat sich bedenklich z u» gespitzt, da die Verhandlungen zwischen den Vertretern des Industriellenverbarddes und dem Bund der Indnstrieangestellten vollkommen ergebnislos albgebroche n wurden. Die Angestellten beharren auf ihrer Forderung nach einer generellen Erhöhung der Gagel», wähveud die Industriellen über ihre bereits gemachten Zugeständnisse nicht hinansgehen und nur eine individnellc Erhöhung der Gehälter bewilligen wollen. Diesen Vorschlag lehnten die Angestellten ab. Dar Brot billiger. Am Ivo Krotten. — Weiffgebä» unveränderi. Die gestrige Errechnung der Gestehungskosten des Broteö und des Weißgebäcks ergab für die kommende Verbrauchswoche folgende Verkaufspreise: der N o r m a l l a i b 6900 K. (bisher 6100 Xi., Verbilligung loo K.): das E r t r a b r o t 5540 K. (bisher 5620 K., Verbilligung 80 XI.); der w eiße Wecken 9060 K. (unverändert); das K l e i n g e b L ck 420 K. (unverändert): Die Ennäftigung de8 Brotpreises wurde durch den Rücll gang der Mehlpreist möglich, bürste aber um eine v o r ü b e rgehende sein. l Pelze erßll. MtÄt, Wißteßll WWm«!!V..Ak>szltz 7 MeckPhelle«: ÄWiSMI) mm OoiHiMülÄSitll mH heißt und bereits bestraft ist. Er war nie Offizier, sondern