Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1704 (11.11.1923)
- Date
- 1923-11-11
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1704 Wien, Sonntag Volkswirt. Gestempelte Krone — 0.8878V» kentimer. «nriahlnng Wien 8.8878'/. kentkmes. In Zürich notierte 10./11. O./tl. die -österreichische Krone. 0.007ü1/« 0.0079 V* die öftere, gestemvelte Krone .... 0.007972 0:00797, die tschechische Krone.. . 16.45 16.44 die Mark . . . . . .pro Milliarde —.— —,— Holland.. 216.75 217.51) New-Vvrk. 565.50 London . 24.97 25.01 Paris. 31.90 Mailand. 24.82 24.87 33tIßY0b 6.65 6.52V- Bukarest . 2.82 ■2.80 Sofia . < . .. 5.05 5.-- Budapest. 0.0306 0.0305 Warschau - . . . .. —.— Börseudepresfivn. Die Stimmung der Wiener Börse weist in den lctzt-.nl Wochen ein ziemlich gedrücktes Gepräge aus. Die Kurse haben das Hausseniveau, welches sie rn den Sonimermonaten cmfwieseu, längst verlasse«. Es habe» viele Kurse sogar ein Drittel ihres Höchststandes eingebüßt. Als der Gmeralkontmissär Dr. Zimmermau seinen Bericht Kber die Rückwirkung der Sanierung auf die günstige Börsensituatwn verfaßte/ hat er noch nicht die spätere Stagnation vorausgesehen. Er hätte sonst weniger optimistisch feilten Beruht darüber abgcfaßt. Nicht nur die Spekulation ist deprimiert urtd gibr der Kontermine neuen Nahrungsstoff, welche jetzt errdlich die Gelegenheit für gekommen erachtet, das nachzuholen, was ihr im letzten Halbjahr verwehrt gewesen. Sie har in den letzten Wochen reichliche Bellte gemacht. Es sind ihr ziemlich Viele hübsche Gewinne zugeflossen. Doch auch das Publikumwird von diesem PessimisMts zum Teile angesteckt. Einige ließen sich sogar bestimmen, ihre Papiere zu den /■/'' : n'l-it ebzustoßer», aus Furcht, daß der Kurs noch tiefer sinken könnte. Unter den Börsenkeunern ist die Frage strittig, ob der Tiefpinckt schon erreich: oder noch Merboteu werden könne. Andere wieder sprechen voll einer Nervosität des Publikums, die gar ilicht begründet sei. Sei dem wie inlmer. DaS Kursbild der Börse ist nicht mißzuverftehen. Trotz Schönfärberei von mancher Seite läßt sich nicht leugnen, daß die Kurse noch immer sinken, und wenn schon an einzelnen Tagen tim Berbcssentllg sich bemerkbar machte und den: verzweifelten Mut neue Hoffnungen gab, so haben die letzten Tage diesen Optimisten unrecht gegeben. Der gute Eindruck war bald verwischt. Noch weit niedrigere Kurse frmtcn dann wieder zum Vorschein. Es ist schwer, bei diesen Ereignissen rrach Ursachen und Wirkung zu forschen. Vielleicht bewährt sich das Gesetz der Aktion und Reaktion. Auf die sieben fetten Monate folgen die sieben nrageren. Es ist möglich, daß auch Deutschland viel zur flauen Bövsentendeuz beigetragen hat. Ob es tatsächlich die Hauptursache ist, läßt sich bezweifeln. Die letzte Veranlassung ivar es bestimmt. Es ist wohl wahr, daß diese innerpolitischen Vorgänge an der Grenze Oesterreichs eine gewisse psychische ErschMernng des einzelnen Hervorrufen könnerl. Auch die außeupolitiscben Enttv-icklnngen in der Frage der Reparationen können unbedingt nicht rosig stimmen.. Doch Krrrse sind nicht Gegenstand psychischer Erregungen allein, sondern iverden auch noch durch andere rein wirtschaftliche Momente beeinflußt. Es lassen sich aber solche wirtschaftliche Depressionsmomente für die Beurteilung der Effekten nicht leicht heraussinden. Gencralkommissär Dr. Zimmer- , ma n schildert in seinem letzten Berichte die Lage rosig. - Die Berichte der einzelnen Iudustvieurnernehmimgen ian'/n nicht ungünstig. Der österreichische Handel klagt. Doch kann tMN nicht sagen, daß er sich in einer Krise befinde. DaZ Staatsbudget ist trotz des Defizits der österreichischen Handelsbilanz noch lange nicht so tangiert, daß damit irgeMvelche Angst um die weitere Entwicklung Oesterreichs ausgelöst werden könne. Neberängstliche Gemüter können sich noch inuner nicht mit dem Gedanken befreunden, daß die österreichische Krone nunmehr tatsächlich stabilisiert bleibet! wird. Sie hirchten eventuell einen Rückschlag, wenn die Bölkcrbundanleihe aufgebvaucht sein sollte. Es gehört auf ein anderes Blatt, ob diest Befürchtungen tatsächlich begründet sind. Ein ruhiger Beobachter kann aus dein Horizonte der Entwicklung der österreichischen Krone auch nicht das geringste Wölkchen sahen. Es ist vorläufig bei den: Stande der Verhältnisse nicht a u e i u e E rs ch ü t t e r u n g d e s Stabilitätsgrades der Krone zn denken. Doch sei dem wie immer. Wenn diese Pessimisten mit ihre:: Befürchtungen recht hätten, so müßten n a t n r- 110twc«dig die 5knrse nicht fallen, sondern irn Gegenteil steigen. Es wird der Ansicht Ausdruck verliehen, daß der Auflvertungstheorie, eigentlich keine Berechtigung zuzusprechen sei, daß diejenigen, welche die Theorie der Goldkronen aufgestellt haben, unrecht getan hätten, weil , sie sticht eine Unzahl von Momenten, die neu hinzugetreteir sind und die Berechmmgsbasis verschieben, mir in Erwägung gezogen hätten. Diese Pessimisten haben vollkommen unrecht. Sie verkennen den ganzen Inhalt der Ortschaft, wenn sie oknbcit, daß die Auswertung nU Wiener Morgenzeituttg. solche, nicht berechtigt sei. Diese Aufivertuug war ein not wendiges Ereignis der. Wirtschafte nttvicklmig und hatte jede innere, nick äußere Berechtigung. Man mag über die Höhe bcv,: Auflvertungsknrses vielleicht verschiedener Meinung still. An der Tatsacheals solcher loird aber dadurch nicht viel geändert. Eine Reaktion auf 'dieses Answertungsbeftreben aus diesem Grunde wäre gar nicht gerechtfertigt. Es ist die Frage, ob der Depression ein dauernder Charakter znzusprechen ist, ob sie noch längere Zeit anhalten dürfte. Es scheint, daß dies nicht der Fall ist. Mancherlei Anzeichen sprechen dafür. Das größte Interesse an einer besseren Börsen situativ n haben die Banken. Schon jetzt haben sie, scheint es, durch Intevventionskäufe gezeigt, daß es ihnen nicht ganz gleich sein kann, wenn das Kursniveau ihrer Papiere tveiter hevabsinken würde. Ein rein egoistisches Motiv. Die -Tressors der Banken sind mit eigenen Aktien voll gefüllt. Neue Emissionen harren der Begebung. Es kann ruhig gesagt werden, daß sich gar manche Bank in dieser Fülle ihrer eigenen Papiere nicht Wohl fühlt und daß sich bei nuncchem Institut ein Zustand herausgebildet hat, der vor: der Liquidität N u r li) t n i ji c u t f c : u t i st. Wohl würden sie es gerne sehen, ivenn einer ihrer Konkurrenten, der allzu rasch emporgskommm ist, wieder von der Bildfläche Wiens verschwinde:: würde. So weit geht aber in dieser Hinsicht ihre Ambition nicht, daß sie ihre eigenen Interessen vergessen könnten. Sic benötigen ei ne günstigc Barse für sich selbst und werden wahrscheinlich alles daransetzen, um eine solche günstige Börse auch zu bekommcir. Es verlautete vor zwei Wochen, daß die Regierung absichtlich fiir die niedrige Börse sei. Eine Version, die i manches für sich hat. Biclleichr wollten die Christlichj sozialen, -daß der Ausgang der Wahlen nicht mit einer! Börsenhausse begrüßt werde. Es entsprach nicht ihrer! Demagogenpolitik. Nun, der Eindruck der Wahlen ist schon vorbei. Wohl wird etwas mehr Tätigkeit oorgsspiegelt, inden: ein strengeres Vorgehen bei Neuemisiwuen allgekündigt lvird. Dies kann aber wirklich nicht allzu sehr irritieren. - Solche Maßnahmen sind seit jeher angekündigt worden und haben regelmäßig versagt, als es zur Durchführung kam. Die Banken werden ihre Emissionen durchsetzen. Um dies aber erreichen zu können, benötigen sie einen günstigen Baden. Dann drängt sich doch all--- mählich die Erkenntnis durch, daß die Ereignisse in Deutschland auf die Beurteilung der österreichischen Wirtschaft keine allzu tiefgehende Wirkung ausüben können. Natürlich, einzelne Papiere werden wahrscheinlich ihren hohen Stand nicht wieder erreichen. Es sind diejenigen Papiere, die. von der Hanssewelle ohne jede Berechtigung mitgezogen wurden. Sie sind ans ihr »uttürlirhes Niveau wieder herabgesnuken. Bei' den anderen Werten aber ist dies nicht der Fäll. Sie dürften sich bald erholen, denn, tatsächlich ist der jetzige Zustand ein gewisser Krankheitszustand, der auf das llnglückliche Znsamurentreffen einiger ungünstiger Momente znrückzufühven ist. Re Gestaltung des Mmrs. Schönbergers OstdwistnberichLe >mewen über die Verbätlnisse in IngoflawiLn: Der j-UMslawifche Bu-daetermvu-rf ist miinnehr der Sknpschtina vorgvleg« worden. Finanzminifker Dr. Swjadinowrt>ch gab dazu eine Erklärung äb, die der von ihm wohl m Rechnung gestellten heftigen ÄriM ein gut Teil der Avglun-ente wegnehnien sollte. Das neue Budget ist pm ersten Maile in einer Form auMstellt worden, die sämtliche Finanzoperadi-oneu des Staates, soweit sie für die Finanzgebavung in Frage kommen, behandelt. Aus diese Weise sollte mit den: bisher Micke»» Modus, ein Präliminare zu fixieren rmd dann im£k\e Rach tragssordemngen zn evhbben, endgültig gebrochen werden. Zweffel'l-os ein Fortschritt, da nruvmchr über die stMstawischen BndgetvevhAtnisse endlich .Klarheit geschaffen wrvd. Jetzt zeig! es sich aber anch, daß die bisher immer wieder sich einsrelleutze Kritik der MOoslaMchen Fin-anzgebarnng nur -;n derechrigl gewesen ist. Das Anwachsen der Ausgabenstile des Bndge-is auf 10.344 Millionen Dinare gegen 6llll Millionen im Bor jahr ist dabei noch nicht das Bedenklichste. Biel gefährlicher isi der. Weg, den der Finanzminister einznschlägen bea-bfickrig-t, um für die vergrößerten Ansgaben Deckung zu beschaffen. Da die schon iiwhrmais imt großem Aplomb angeküildigte Steuerreform noch.immer niicht erfolgt ist, so soll auch diesmal wieder zu dom für die Produktion wegen der schematischen Amvendnng so überaus schädlichen Stzstern der Erhöhung der prozerrt.uälen .Zuschläge zu den Steuergrundsätzen und der H-rau.s.schra-u.'bn-nH der Ta^'n und Tarife gegriffen werden. Besonders das Bew .fahren, die Gebü'hrerr für die Bert'dhrsunlerneh.nl'.ngen ohne .Berück!sichrignn.g der sich hieraus ergebenden Betastung für die Produktion willkürlich hinauWlfetzen, um das Defizit zu decke'.,, muß die allerschwersten Br>s.ürchkttlgeu erregen, da sich hirndurch unweigerlich eine toeitere Schwächung der Kanstraft des Dinar ergeben muß, noch dazu in ein-cn: Angenblick, tvo obnchin schon eine k-amn erträgliche Kapnalverkuopp'.lttg im Laude benscht, zu deren Neberwindung von' allen Se-'nen, mit Unrerslirtzung der Regierung, dir stärklsten AnstrenWngen gemacht tve:<den. Es 'wäre gut, wenn Dr. Sto-Minowitsch die Erstchrnngen beachten Mchristea an die AedaMon sowie ttklverl.mgl einlangenLe» Manuiüripte», wolle man stets Nileftporto beilegen, da sonst eine Dean4 wortung» beziehungsweise Niicilsendnng nicht ersolgen kann. H. Aovcmbco IVLö Seite 11 wrir-tv, die die 'Tscherh»^Slowakei bei ihrer allevdinrgs ein wenig arvders gearteten DetflabionSpolM h'rnlsWl'ich der Leiist-rlntzssähiglait und Sleur-rtras: ihrer Wirtschaft hat machen müfstn, denn sonst wind „tan auch, in .Jngoflaw'wn bcksid durch die Er-- eignisse darüber beleyrt werLen, daß ein nrechanffcheS Hin-anifrreiben der- Steuersätze ohne entsprechende Bevnrckhvung der Prodlcktion genmi das Gegenteil der echofften WiMrng erzielt und lvdiglich die Stonertrast des Landes schädigt. Der Dinar lag infolge neuer Jnterventivuen der Regierung etwas fester. ftrife in der Textilindustrie in Lodr und Biaiystok. tBon unsereln ÄoÄzer Kvrrespolvdcnten.t Der Streik der Texlilaabeiter ist rinn sendet, doch in Lodz und in Bialystok find nicht ailla Fabriken wieder in Betrieb gekommen, vor allem betrifft der Siillstalvd die kleineren Un-i-ernehlnungen. In Lodz und Bialystok hat die TexMndu-strie jetzt einen krisenhaften Zustand KN überdauern, der für ihr weitenes Schichal von wesentlicher Bedeutlmg ist. Mt jeidam Tage rnacht sich die Ueberprodnk-tion mehr ibümeokbar, und wenn es nicht bald gclingt, der Lodzer und Bia'lystolar TexMMfftmr. neue AbsatzmÜrikre zn gsloilmrn, so können karastvophale Fok* gen emtretm. Das Fehlen des russischen Mäck-ies macht stöb immer stärker bemerkbar. Der Inland § ko ns um ist in der letzten Zeit sehr gering; doch ftlbst, wenn der Fnlands-mavk: weil lnchr Ware anfnchim-on würde, a\% er bisher getan Hai, so könnten dadurch die 'n n geh euren Waren v o r v a : e, welche in den Fabriken lagern, reicht gWchtet werden. In Lodz gibt es heute vigentl-ich nur einen künst-lichen Mark:, da die Ware, tvelchr abgöswßen wird, nicht zum Konsumenten, sondern zun: HäMer konvm. Dieser Bevkehr basiert ans den BakiiadUeren'Zclr unid kann nich: als natürlicher Aeckbranchsverkehr an-gefchen tverden. .Jnfo^e der Ue'öerprodu-st-ron. lvird in den Lodzer Fckbvrken ringefchr änkr gearb-e-i rer. Nach der Beeivdigung des Streiks bat sich in Lodz die Lage noch dadurch verfchärfi, daß es durch .die Stockung i»n AHav den Fabrikanteu an Bargvl'd zur BezMrlng der Llrbeiter fehlt. Dies triff: besonders die kleinen -Fabriken. In Bialystok macht sich ebenfalls der Mangel an Bargeld bemerkbar, der durch völligen Stillstand des Absatzes hrroorgernsen ist. Manche Fabrikett in BialNftok verkaufen, um Bargeld zur Zahlung i-hxer Anbeürr zn erhalten, unter dLM Marktpreis. Wie sich die B-rrhäLrrrisse in Dialvstok gLstalten werden, wen« di-e' geringen, noch) vorhandenen Vorräte an Rohnrateriall ansgearbe-itet sirtd, ist ungewiß. In Kreisen per BiaWoker- T-extAinvustrie denkt man an völlige S ch li e ß u u g. de r B e. trieb.'. Zer Lewa. Schönbergers Ostdevisenbericht schreibt über die Gestaltung des bulgarischen Geldes: Auch der Lclva konnte sich in der Berichtsperiode ein wenig erholen, da die Ankündigung der Regierurrg. mit der Repararionstommistion in neue Berhandlatngen wegen der Okkrtpationskosten eintreten zu wollen, den ungünstigelr Eindruck des rigorose»! Vorgehens der Kommiss io»: elivas ab' schwächte. Es scheint zudem, daß der blligarische Außenminister Kallorv, der dieser Tage von seiner Fnsvrmationsreise nach London, Paris und Ron» zurückgekehrt ist, besonders von seiten Mussolinis gewisse Zusicherungen betrefss einer Unterstützung des bltlgarischei» Standpunktes in dieser Frage erhalte»: hat. Wenigstens bauet die Mitteilung, das; der bulgarische Lkönig in der nächsten Zeit eine Reise «nach Rom rnueniehmeu »oerde, darauf hin, daß sich eine bedeutsame Annäherung zwischerr den beiden Regicrunger: vorznbereiten scheint. Seitens des bulgarischen Landwirischaftöministerimns werden jetzt die. osfizielie'.'. Er gebnisse der diesjährigen Ernte belarint gegeben. Aus den am», lichen Zahlen geh: hervor, daß an Weizen 1,030.00b Tonneu gegen l,026.000 Tonnen im Vorjahre geerntet wurden, m» Roggen 215.000 Tonnen gegen 190.000 Tonnen, an Hast'»' 140.000 Tonnen gegen 133.000 Tonnen nur der Ertrag an Gerste war enoaS geringer, nämlich 257.000 Tonnen gegen 200,090 Tonnen. Der Gesamtbetrag übersteigt also den des Vorjahres nicht unbeträchtlich, so daß für Exportzwecke erheblick» größere Bestände als im Vorfahre zur Verfügung gestellt iverden konnten, zumal wenn ma»r bedentr, daß der Mitte!' ertrag der Ernte der Jahre 1906 bis 1010, noch dazu m dem damaligen größeren Territorium nur 1,583.000 Tonnen au- »nackte. Zufolge dieses Resultates hat die Regierung verfügt, daß anck die von der vorige»» Ernte zurückbehalrencn Reserve- Vorräte für Erzportpoecke sreigegebc»» werden, so daß man mit eine»»» bedeutende»» Erlös und da»»»it einer Stärk»'ug der Handelsbilanz r-echuen km»»». A»»ch die Zucknernto isi ungefävr »»m das Dreifache höher als die des vorigen Jahres. Mm» schäm den Ertrag der fünf bulgarischen Z»rckerraftrnerien he»»:»- aus -10.099 Tonnen, so daß wenigstens ein Viertel hiervo»» gl< ick falls exportiert »verden kan»». Leider behirwert der starr? .»ragi - talmangel in Bulgarien, eine Folge der schädlichen 09sperrrrngspolitik Starnbuliislis, sehr stark die Mobilisation der ganzen Ernte. Die Regierung wird daher kann» umhin können, die Nationalbank zu einer Aendernng ihrer bisherigen Mivc-a Politik anzuhalten. Die Stimrmnrg i« Fmanftreisen wo» Mtrru von Burea-.l ,p» Bureau ohne Belang. Lediglich für S » a a: b a l> n a fite n herrscht etwas Nachfrage mit Müjichr ans gü-nstige. Bilanzschätzurrgen. Ans den übrigen Gebrelen ergaben sich Heine Vcr1ch-iebn»,.gen. Gründung eines rte»»en jüdischen .Kreditinstituts in btv Slowakei. Ber»cht«n ans -Kesmar-ol zufolge, wird vor» unler Auwilnahm.e des American Jolu: Distributiv»» Eommiüee unter der Firma „PodtatranÄaer äkr<-dirge»»vsst-»vschaft" eine .jüldische KrMjyenossr:n!scha.sl mir vos-chrärrkter Hafmny gegründ-.n. Die GrüM>ngÄ'e»-stnn.ri:k!ll»g sinder .nn 11. Novencher sl Der Gnldenumlans in Danzig. Aus Danzig wird »ins g.-. 'chr-übrn: Die Da-nZiger Een-lral.^asje A.-G., eer sie Ausgabe