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Wiener Morgenzeitung · 1923-11-11 · Heft 1704 (11.11.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1704 (11.11.1923)
Date
1923-11-11
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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' vcitr, «■ rv-tvtr, V-NMüH v ". handelten. Atan sah, wie einer der Banditen mit einem ' Beil aus ihn einschlug. Jüdische Boykottbewegung gegen Bayern. Aus War sch an wird uns gemeldet: Die War schauer jüdische Presse bespricht eingehend die Au wei s u n g von Juden aus Bayern. Es wird W Schaffung eines besonderen Komitees jüdischer Aerzte und Kaufleute gefordert, das Maßnahmen zu einet» autibahrischen B o h f o 11 treffen soll. Es wird cm* geregt, daß die Aerzte ihren Patienten abraten, bayrische Kurorte wie Kiffingen, Reiche,chall und andere aufzusuchen. und daß die jüdischen Kaufte,ne keine Waren aus Bayern beziehen. Dies würde besonders die Uhren- und Spiel,varcniudustrie Nürnbergs treffen. Artnr Schnitzler Wer die Ausgabe« eine« jüdische« Matter. Wir berichteten vor einiger Zeit, daß die Leser deS sehr verbreiteten jüdischen Blattes „Iewish Tribüne" in Mw-Dork aus Grund einer unter ihnen veranstalteten. Enquete, wer die 12 bedeutend st e n I u d e n i n der Belt seien, unter anderen auch für Artur Schnitzler mit Stimme mnehrbeit entschieden. Das genamrtc Blatt sandte den, Wiener jüdischen Dichter das Ergebnis dieser Abstimmung ein und Artur Schnitzler antwortete an den Herausgeber des Blattes Hermcum Be rüste in mit folgend?,u Schreiben: „Ich danke Ihnen sehr sür Ihre Aufmerksamkeit, mit welcher Sic mit die ..Iewish Tribüne" eiuseudeu. Ich freue mich, daß ich nach Einsicht Ihrer Leser in die Liste der „12 bedeutendsten Juden der Welt" eir^eschlossen wurde. Die „Iewish Tribüne" scheint mir ein sehr nützliches, wertvolles und vorne-hm geleitetes Blatt zu sein, das sich die Ausgabe stellt und auch erfüllt, den Interessen des Jude nlitnt? zu dienen, eine Aufgabe, die gerade jetzt rüde r Zeit des ungezügeltesten A n t i f e m itismus.von außerordentlichen' Wichtigkeit ist. . Mit vorzüglicher Hochachtung Artur Schnitzler." Lloyd Äeorge gegen 3-mgwill. Ein. Vertreter des I. C. B. ljot den gegenwärtig in Amerika weilenden Lloyd George um eine Aenßerung über die bannte Rede Zangwitl s bei Eröfstmng des amcrikanffch-jüdischen Kongr-effes interviewt. Lloyd George widersprach entschicden der Behauptung. Zanywills, daß der politische Zionismus tot sei, und sagt«: ,Hen Zangwill ist ein großer Schriftsteller. aber kein großer Diplomat/' Der I. C. B.-Vertreter fragte Dr. NeivtvnD. Baker. Sekretär des KriegSamtes im Wilson-Kabinett, der sich in Lloyd Georges Begleitung besiwd. wie er.über Zattgwills Erklärung aus dem amerikanisch-jüdischen Kongreß, daß Großbritannien seinem dem Mischen BMr gegebenen Versprechen nicht treu geblieben sei, denke. Hier siel Lloyd George ein: ,Hat Herr Zangwill daS wirtlich gesagt? Wie kommt er zu solch einer Behauptung? Ich verstehe ihn nicht. Er ist ein sehr guter Freund von mir, aber hierin kann ich nicht mit ihm gehen." Mr. Baker wies aus Dr. Stephan S.'W ises Bemerkungen $» Zangwills Rede hin. daß er „z „Israel und nicht für Israel" gesprochen 'habe. I^enau so ist es", bemerkte Lloyd George. Aus Anlaß der Anwesenheit Lloyd Georges in L ou i sn i 11 e wurde eine kleine Feier abgehalten, bei der die Zionistische Organisation von Louisville eine Dankadresse an Lloyd George, in welcher besten Bemühungen um die Errichtung einer jüdischen Heimstätte in Palästina anerkannt werden, übergab. In seiner Antwort sagte Äoyd George, er glaube fest an die Bewegung, allein der Erftlg ist alchängig von der Untcrstützung der Iudenheit der ganzen Welt. Auch die Juden - Amerikas könnten noch mehr für die Sache tun, wenn-' gleich vas, was sie getan haben, schon recht bedeutend sei. Samuel Unter m c h c r, der Vr^präsiocnr des amerikanisch-jüdischeu Kongresses, hat einen Brief an den Ehrenpräsidenten Nathan Strauß gerichtet, in lvelchsm er in entschiedener Weise gegen Zangwills Ausführung-n Stellung nimuil, die er schädlich und destruktiv nennt. Nur mit Rücksicht auf Nathan Strauß unterlasse er e.s, durch seinen Rücktritt gegen die Zulassung einer solchen Rede zu prote-- itjeven, ohne Strauß' Zustimmung zu diesem Schritt zu haben. Reger, 8«de« und Katholiken. Das Programm d«S Ku-Ktux-Klan. Aus New-'Kork wird uns berichtet: In 'Dativs ha: dieser Tage der Führer des Ku-Klux-Klan, - Tr. H. W. Ewa ns, in einer großen Rede zum ersten Male bas osnsielle Programm der Gesellschaft entwickelt. DaS Hauptrhema des Vortrages bildete die Frage der Assimilation hu Zusammenhang mir der Einwanderungsbewegung. Das Aisimilationsproblem kann? — führte der Redner aus — nicht danach beurteilt tverdrn, daß den 66 Millionen amerikanischen. Eingeborenen 47 Millionen Fremdgeborene entgege,gestellt werden. Ter Duden der Bereinigten Staaten ist von der Ein» '.oandwnng noch unberichrt geblieben. Der Einwanderungsftrom Hai haichtsächlich den Norden und den Osten über-- schwernuu. Amerika besitze schon heute drei große und mächtige Bewohnergruppen, die jeder Assimilationsbestrebung unzu-- gänglich sind. An erster Stelle sind die Neger zu nennen mit ihrer 10,5 Millionen Seelenzahl. Sie sind sowohl biologisch als auch anthropologisch unfähig, -die Stufe der Anglo» Sachsen zu erreichen. Sic haben die niedere Kulturstufe ihrer milden HwnOer* w/fv Die mui$ 'Imaebuno l" per» iwic ici; MtvrgenzernrnA. WIEN! OJKO mm Orig. Pariser Modelle in Kostümen, Str*s»ennnd Abendkleidern, Mänteln und Pelzen. I.r KÄRNTNERSTRASSE NR. 34 Eingang Maysedevgasse 8. * mag die ererbten Rastenschler mit oberflächlich zu übertünchen. Ihre in letzter Zeit auftretende Massenzuivanderung aus den Dörfern in die Städte kündigt den Verfall der kann men-en Generation in Amerika an. Das zweite Element, daß sich unmöglich Erschmelzen läßt, ist das jüdische. Ein Fünftel der jüdischen Nation lebt bereits in diesem Lande, und sollte der Echmelztiegel hundert Jabre brennen, so wurden Juden und Richtjuden aus ihn: so hervorgelwn, -wie die» heme ist. Bloß der Nichtjude würde durch dieses Geisaminenfsin im Schmelzt iegel Aendernngen erfahren, aber nicht der Jude. Di? Juden «sind eine geistig und v h y s i s ch gesunde und gut e n w i <k e l t e Rasse. Sic sind ein Familiendol!. -Wir können nicht in ihre Herme tzineinkommcir und sie werden niemals ihre Familienstrim? iin Suche lassen. Eine Narion, dir eine moralisch höher stehende Treue ,)N einer anderen Herrschaft als -der eigenen Negierung zugrbt, t'ann nicht tauge bestehen Di: römischen und griechisch-katholischen Kirchen verletzen dieses Prinzip. Ihnen ist die Präsidentschaft in Washington weniger wichtig und weniger heilig als das Papsttum in Rom. Die kirchliche,'. Schulen sind die schlagendsten Beweise für die Zweiteilung der Gefühle und die separatistischen Instinkte, die unter den Ka'holiken groß-gezogen werden. Ist es euch denn nicht bekannt, daß die Unwissenheir und der Rückschritt in Europa tatsächlich ans die ka'holischen Länder beschränkt ist? Der Redner fordert schließlich nanums der K.u.-KlnxMan die völlige Einstellung jeder Einwanderung aus eine bestimmte Zeit und inzwischen di? Vornahme einer strengen Untersuch»,»g dieser drei assrmibattontzsemdlichen Gruppen, und nach Abschluß dieser U-nters-uchung die Errichtung einer Ein-» ivanderungsanfsichtspolizel für die Zukunft. Diese Aeußerungen Ewa ns, der Gouvevne-nr des Staates Oklahoma ist,.hatten einr siir ihn sehr unrmgmchme Folge. Der Senat des Staates beschloß mit 86 gegen eine : Stimme, Ewans von seiner Stelle kpl suspendieren. 8in Vortrag Rr ftmtoaijs Wer die Zukunft PMMar. Juden und Araber. Aus London tvird uns geschrieben: Bor einem großen Publikum, unter dem sich auch Mitglieder der Zio-> : nWschen Exekutive befanden, hielt int Anglo Palesiine Club das als Forschungsreisender und Politiker bekanrrte Mitglied des Untechmtses Sir Martin Conway, eiyen Bortrag über Palästina, welches er, wie gemeldet, vor kurzem bereift und dessen Problenre er in eitler. Reihe bdtt Artikeln behandelt hat. Den Vorsitz führte Dr. Rot hschild, ein Sohn des Lord RothschiV). Sir Conway begann urit einer Erörterung der Balfour-Erklärung, in tvelcher jedes Wort genau abgewogen fei und an welche die Regierung nach wie vor gebunden evscheirte. Als die jüdische Einwaniderung cittzuisttzsn begann, zeigten sich bei den Juden Anzeichen der Uttzufriedenheit und man habe geklagt, daß das Mandat für die Inden wertlos sei. Aian müsie sich aber stets vor Augen Hattert, daß das Mattdat nur von Wert sein kötme, wenn die jüdische Bevölkerung int Lande a n w a ch s e und sich das Land en t w i ck l e. Durch langsame Einwanderung wevde das Ziel des Zionismus nach Jahren schwerer Arbeit erreicht tverden, durch eine andere als eine aus Leistungen fundierte Methode werde man in der Bevölkerung des Landes nur Befürchtungen evivecken, da sie dann nicht imstande wäre, die Vorteile der neuen Ordnung zu erkennen. Was das Bevüalnis Mischen Juden und Arabern betrifft, so bestehe ein Untevschied zwischen den alten und den neuen Kolonien. Während die ersten arabische Arbeiter beschäftigen, sei dies in den neuen Kolonien kaum der Fall, und wenn dies geschähe, dann fordere man für den Araber denselben Lohn wie fiir die jüdischen Arbeiter. Diese Zustände, erklärt Sir Conway, fhtb gefährlich, weil das Vriuzip der Abschlicßung den Juden Feinde unter den Massen schaffe, während die Lohnfrage die arabischen Grundbesitzer gegen die Einwanderung aufbringe. Das Ziel der Zionisten müsse sein, in Palästina eine G e ut e i n s ch a f t zu schaffen, tvelche I u d c it u n d Araber gleicherntaßeu umfassen solle. Es müsse das Ideal des „Pa l ä st i n e n s e r t u m s" geweckt werden. Sir Convay bestreitet die ötottoettdiglbit, schon heute von dem Endziel zu sprechen und zu erklärert, Palästina müsse so jüdisch seitt, wie England englisch ist. Das störe Mr die Arbeit und schaffe Unzufriedenheit unter den Judett, ivertit die Tatsachen rnanchtnal den Erwartungeit nicht entsprechen. Die Juden müßten eine Arbeit für Palästina leisten, welche sich auf Generationen erstrecke. Gelingt es den Führertt, den großen Enthusiasmus und die Opfe rWilligkc it im Bolle ausrecht zu eri hatte*, dann muß das Ziel erreicht werden. II. Rlwernber 1928 Nr. 170 t- Är erste Sitzung der Gemeinderate» uniTtel Wiener Landtages. Der oieugciiHiifvlic Geine-inder-at wurde für Dienstag der d. zu seiner ersten Sitzung c.iM*ernfen. In dieser Sitzung wind die W a h l des B ü r gc r in c i ft e r» ersolgen. Außer» een? nnufteu die beiden Vizebür,stennsiftcr, die Püvfitzendcn des ' -^-iuderates, die Schr-rstsichrer, die Mitglieder der acht Ge^ : -'ratsausschüssc und der verschiedenen anderen Körper •-ri>aftcu gewähtt. Geschäftsstücke werden in dieser Sitzung nicht cr-lodigt. Anschließend an diese GouieindevatSsitzung Mt auch der Meiler Landtag seine kouffitnrevellde Sitzung e!b. Auch da erfolgt nur die Wahl der drei Präsidenten, der von dam Land Wien in den Bundesrat zu entsendenden MMf Miglinder nnd verschiedener anderer Körpenschaften. Mn Wiedersehen! Eine amerikanische Erbschaftsgeschichte. — Eine Million Dollar veruntreut. Am Abend des J. d. erschien der 21jährige Privatier Wilhelm Bakewall aus Tncsot im Staate Arizona, der im Hotel Bristol wohnte, in Begleitung des amerikanischen Vize' koirsnls Mr. Bnrt der Polizeidirektion und ntachte folgende Anzeige: Im Jahre 19U starb eine Verivarrdti: der Familie Bakewall, Mrs. B a r w i n, mW hinterließ ein Erbe vorr einer Million Dollar. Davon entfiel etwa ein Viertel auf Mr. Bake» wall. Mir der Abhandlung der Berlasscnschaft wurde der R-echlsamvalt T. Moultric Mordocai aus Charlestou, South'Carosina. U. 2. A., betraut. Tie Abhandlung zog sich Jahre hin, und vor vier Jahren umßte sich Anwalt T. M. Mordocai in den Besitz der ganzen Millioir Dollar zu setzen und verschwand ans der Stadt. Er ließ seine Frau und seine beiden Töchter hilflos zurück. Seine Flucht erregte nngehenreL Anfsehen hu ganzen Staate, das sich ,u>ch steigerte, als bekannt wur.de, daß Mardoeai uicht nur die Rirseuerbfchast der Bat'etvalls veruntreut, sondern noch viele andere Betrügereien ausgeführt habe. So schädigte er mehrfach .Klienten, daun auch die Charlestou Dime Savings Bank, deren Präsident er war, um große Summen. Alle tllach^ sorschungen, die durch die vier Jahre fortgesetzt imtrden, blieben ohne Erfolg. Ein Zufall führte mm ttlir. Bakewall nach Wien. Er toohnte im Hotel Bristol und am 1. d. habe er einen Ntaun ge^ sehen, irr deur er unbedingt den flüchtigen Rechtsanwalt A!ordecai erkannt habeir tvitt. Ehe er ihrr erreichen ko>mte, sei der Mann in der Menge verschwunderr. Mr. Bakewall ist überzeugt^ daß der Mann der ungetreu« Rechtsanwalt war. Mordocai ist gegen 65 Jahre alt, Untermittelgros;, minelstark, breitschulterig, hat gebückte Haltung, graues Haar, große, krumme in der Mitte gesattelte Nase. Er zeigt vrieutalischen Typus. Ans seine Aufgreifung ist eine Belohnung von 5000 Dollar auZgesetzt. Die Erhebungen des Sicherheitsbureaus wurden eingeleitet. Unrichtige LMnngen im relchhonverkehr. Die Telegmpheudirektiou ffir Wien teilt ihren Abonnenten mit. daß zahlreiche Beschwerden über unrichtige Zählungen im Telephonverkehr eutkufen. Die Telegraphendirektion hat auch -- scharfsinnig wie sie ist — sofort die Ursache heraus. Se-tbstverständlich sind an diesen unrichtige,: Zählungen nur die Abonnenten selbst schuld, denn Beobachtungen der Telcphonzeutvalen — oder wie es in dein schönen Deutsch der Telegrapherrdirektion heißt, seitens der Telophvnzentvalert — habet: ergeben, daß viele Teilnehmer den Ruftaster bei Autonvaten-Teilnehnterstellen nicht nur einmal, sondern wiederholt drücken. DaS ist freilich ein schweres Vergehen, aber die gütige TelegraPheMrektion will ihre schwarzen Schäflein, so sie den Ruftaster ntehrmals drücken, noch einntal aus den rechten Weg zurückführen. Daher verficht sie die Abonnen« ten mit einer Vtenge von guten Ratschlägen, wie sie sich beim Anruf zu benehmen haben. Die gute Telegraphen» direktion geht dabei von der durchaus falschen Voraussetzung aus, daß das österreichische Telephon wie in anderen Staaten ein zum Telephonieren durchaus brauchbares Instrument fei. Denn sonst könnte sie nicht in offenbarer Üobertreibrtng der vorzüglichen Eigenschaftsn irnserer Fernsprecheinv'lchtungen behaupten, daß „ein enmtaliges Drücken vollkomnuu: hinreiche, um den Anruf zu bewirken." Wahrscheinlich hat der Verfasser dieser Mitteilung noch nicht das ztveifelhafte Vergnügen gehabt, das Telephon zu benützen. Dem: sonst müßte er wissen, daß ein eimnaliges Drücken keineswegs genügt, um die Zentrale aus ihrem sanften Dämmerzustand zu erwecken. Er würde sonst geüviß die unerfreuliche Erfahnrng gentacht haben, daß nicht einmal rnehrmaliges Drücken und Sütrmläuten einen Erfolg haben. Aber noch eine andere schreckliche Gefahr uralt biv Tele graphendirekti on au die Wand. Das mehrmalige Drücken ans den Ruftaster kann die Einreihung, in eine höhere Gebühreustusa. zur Folge haben. Das ist wohl .das Schlimmste dabei: Keine Verbindung bekommet: und mehr zahlen müssen — es ist besser, man gewöhnt sich das Telephonieret, in Oesterreich überhaupt ab. Ae LebensmittelmSrtte. -Der Besuch der Märkte war inlsolge des bewrslcMnL.^ Doppelfeiertages außerordentlich lebhaft. Leider errvartelen .Hausfrauen auf den Märkten nur unangenehm-e lieber- .ra'cknmaen. Kalbfleisch hat sich im Vergleiche zum Samstag der Vorwoche um 3000 bis 4000 K., Schnitzelslessch um ^000 K.;.ro Kilograuun verteuert, so daß selbst in der Großm-arklhall« ein Kilogranmr Schnitze-Islcisch auf 56.000 bis 70.000 K. pro Kilogramm zu stehen komntt. Kalbfleisch ist augenblicklich weit .nofoteu. üllo 8kt«rt inan, ffliriJaknn).- fflitehimiii Wiv

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