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Wiener Morgenzeitung · 1923-11-10 · Heft 1703 (10.11.1923) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1703 (10.11.1923)
Date
1923-11-10
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1708 Men, Samsiaffönftifl, für die Großmark^halle sin- 13 Wagons mit ver- I schledenen Fleischgattungen angekommen Im Großhandel haben die Preise für Kälber gleichfalls etwas ungezogen, doch blieben 1 die Preise für Kalbfleisch und für alle übrigen Fleischsorten im Kleinhandel noch überall unverändert. Für heute wird eine größere Sendung von Seefischen, die in den lebten Tagen ansgeblieben war. erwartet, doch dürften sich die Preise, die ohnedies verhältnismäßig hoch waren, noch weiter etwas erhöhen. Auf den Grünwarenmärkten sind Kartoffeln und Gemüse aller Art in reichlichen Mengen anaebwen. Die Preise blieben im großen und ganzen ziemlich unverändert, nur Herrenpilze, die bereits zu Ende gehen, haben im Preise weiter angezogen. Ein Kilogramm Herrenpilze stellte sich aus dem Nasckmarkt gestern schon auf 26.(K)0 bis 28 000 K. Die Nachfrage auf den Grünwarenmärkten war im allgenreinen überall schwach. * Das Neueste ist... Das Neueste ist nämlich, daß man in der Straßenbahn nicht frei ansspucken darf. Wer an dieses erstaunliche, für di« Wiener Gemütlichkeit so verderbliche Verbot nicht gbaubt, kann sich auf einfach'te Weise von seiner Wirklichkeit ülberHeu-gen. Er muß sich nur im überfüllten Straßenbahnwagen in der Nähe der vorderen Tür aus den Rücken aus, strecken, den Kopf leicht schief gelegt und dann geraden Blickes zur Decke blicken. Da die Mehrzahl der Fahrgäste beim Ausspucken ja oihnethin diese Stellung einzunehmen pflegt, ist der Anschlag in zweckdienlichster Weise angebrach' untd seinen segensreichen Wirkungen steht nichts im Wege. Hat einer besorge re Begotbung zum umgekechrten Turmwächter und gute Augen, so findet er nach längerem Sachen die Warnung vielleicht auch im Stehen, nachdem er sämtliche Ankündigungen der besten Schuthpntzmittel, Zigaretrenpapiere, Gummiabsätze »sw. einer Musterung unterzogen hat, doch sollen nicht alle Fahrgäste solche Talente an den Tag legen. Die behauptet wird, ist in manchen Raucherabteilen eine förmliche Panik ausgebrochen. weil dem begeistertsten Pseisensck-wärmer das Ausspucken keine Freude macht, wenn er das Perboi nicht vor Annenhat. Vorläufig bltöbt albzuwarten, wie das Verbot gehandhabr werden wird. Me es heißt, ist man zu drakonischer Strui^e entschlossen und gedenkt sogar die lautliche Nachahmung des Spuckens, bekanntlich die letzte Mode m Wien, unter die Strafe der sofortigen Reinigung zu stellen. Denn das so weiter geht, so werden wir 'W) — tui, tun, tiuii — ganz wohlerzogene Meivscken werden. K a t e r M u r r. * Leopold Hilsner hat gestern bei uns vorgesprochen und uns seine mißliche Lage geschildert. Da er kerne kommerziellen Talente besitzt und dos seinerzeit nach seiner Entlassung aus dem Kerker für ihn gesammelt Geld vollständig en twertet j worden ist, befaß sich Hilsuer mit dem Vertrieb von Bleistiften. Seifen und ähnlichen Dingen. Dabei kann er sich natürlich nicht einmal den täglichen Lcbcnsbedarf schaffen, geschweige denn die ihm von der Steuerbehörde vorgeschriebene Gewerbesteuer von einer Million befahlen. Er bat keine Kleider, keine Wäsch? und Schuhe. Er werdet sich an das indische soziale Empfinden und hofft keine Fehlbit'e zu tim, wenn er um B e s ch äif t i g u n g ersucht. Wir unterstützen die Bitte dieses schwergeprüften Menschen und teilen hier seine Adresse mit: Wien. 18. Bez.. Herbeckstnatze 31. * Todesopfer des Autos. Der Privatbeamte Sieam-und F i -s ch h o f, ein Greis von 84 Jahren, wunde vorgestern auf der Anoar'enbrücke von einem Privatantomobil niederoestoßen und schwer verletzt. Ms dem Transport ins Spital ist er gestoppen. * Ein Gedenkstein für die Freiheitshelden des JahrcS 184k. Gestern wurde im ehemaligen Wäbringer Friedhof ein Gedenkstein für die FrecheitShelden des Jahres 1848 en'hüllt. Der Präsident des Wiener Stadtschulrates. Otto GGckl, feiert« die Frei'beilsbc'ldE'n in besonderer Weise. Aus der Vorderseite des Gedenksteines brsindet sich eine Gramtplatte. aus der die -Namen Hermann Iell inek, Wenzel Mess-enhanser, Dr. Alfred Becher und Robert Blum devze-ichnet sind. * Der Straßcnbahnvrrkehr am Staatsfeiertag. Gegenüber irrigen Ausstreuungen über eine gänzliche oder teilweise Einste l1 u nei des Straßen bahnverkebrs am Montag, den Staatsse-iertag. teilt die Straßenbohndirektion mit. daß an diesem^ Tage der Straßandchnverkchr voll aufrecht bleibt. Nur aus Anlaß der mi'litäviiscken Ausrückung am Vormittag wird der Ringverkehr zeitweise über die Lastenstvaße abgelenkt'werden. * Fiirsorgetcitigkeit für die jüd'schen Pfleglinge in den Wiener städtischen Humanitätsanstalten. Wie dem soeben ausgegebenen Tätigkeitsbericht des Finsoroekomitees für die jüdischen Pfleglinge der Wiener städtischen Humanitätsanstalten zu entnehmen ist. wurden von der rituellen Küche vom 1. Dezember 1922 bis 39. Sstlember 1923 in der täglichen Ausspeisung (Mittag- und Abendbrot) insgesamt 12938 Portion ausgegeben, ferner in der wöchentlichen Ausspeisnng (Freitag abends im Pavillon 5) 2400 Portionen verabfolgt, die wöchentliche Ausspeisung in den anderen Pavillons erforderte die Ausgabe von 139') Portionen. An den Feier-' n (Jom Kippur-, Sukkoth-, Chanukka- und Purimfestsa. > wurden insgesamt 610 Portionen verabfolgt. Für diese Ausspeisung wurden in barem 40,837.180 Kronen ansgegebrn, überdies kamen dem Fürsorgekomitee Spenden an Mehl (106 Kilogramm), Pfanzeufett (63.5 Kilogramm). Fleisch (871 Kilogramm). Kondensmilch (1273 Dosen). Reis. Bohnen, Zucker und Wein zu, welche für die Ausspeisung Verwendung fanden. * Verein „Freunde von Nordau und Marmorek". In Paris hat sich, wie uns von dort berichtet wird, ein Verein unter dem Namen „Freunde von Nordau und Marmore!" gegründet. Der Verein hat sich zum Ziele gesetzt, die Politik der beiden Verstorbenen, die einst im Zionismus führende Rollen innahatten, zu verbreiten und Institutionen ins Leben zu rufen, durch welche die Namen Nordaus und Marmoreks verewigt werden sollen. * Vorlesungen über die Orientmandate an der Berliner Universität. An der Universität Berlin findet in den Monaten Nov mbcr und Dezember ein Vor'ragskursus über das Thema „Der Orient seit dem Weltkriege" statt. Vorgesehen und unter anderem folgende Vorträge: Prof. Dr. B. Moritz: Arabien und seine Staaten; Prof. Dr. Josef Horowitz (Frankfurt a. M,): England im Orient; Prof. Dr. B. Moritz: Die Mandatstaaten: Palästina. Syrien, Mesopotamien 'Gilt Lichtbildern);" Vizekonswl Dr. Proebster: Frankreich im grient; Dr. Schmidt^Dumont: Deutschlands Wirtschaflsbezlrhun-gen zum Orient. ' * Eine Thphusepidemie in Lodz. In dem indischen Viertel von Lodz grassiert eine T y pH u s-e p ide m i e in, bei roh. Mer Weise. Hauptsächlich handelt es sich um Bauchtyphus. ->er Magistrat hielt eine Sondersitzung ab, in der Maßnahmen -ur Berhülung des Uebergreifens der Epidemie auf das Stadt- Sutrum beraten wurden. Auch in den Nacbbanlädleii von «odz herrscht die Evid^rie lehr stark. Wiener MorgenzeZturra. Mitteilungen ansdr« Publikum. Rosl Süss David Perlmutter Wien, II. Wien, 1!. Verlobte Wien. November 1923 Polja Hubergrfitz Aharon Hafner Tel-Aviv Tel-Aviv Verlobte 777 .— gantmle» V».'Valloaaaa 4 Feü wasr» ansiaii— i-eieni.nnemw UN ' 43ir» ,lledernsl'N'«»tellen H «LmUNer. 1 Autos tv>fahr >n 1.1?Uch ml*» Re*. <'incVtr«rjinHe wird Reistet, l Eigene StärWwfische-Abie’lnng. •M streng ko -er Rind- und TO strens koscher eigener äc.ilachtur.g In allerbester Qualität und su billigsten Preisen bei Jakob Mautner II.. «oifB» ISä31-!ii!« 30 £ II., Schrotxberggasse 1 Gegen H u sten: Chlor am int ab! eiten Gegen Schnu» f*-n: Chioramintabletten Ge-en Heiserkeit: Chloramiit abletten Gegen Verschlewitmg: Chioramintabletten da ohne Aegic Prima EchastvMoffe 8p ziaUiviihei: Winterrock-, Raglan- und Velourstoffe ffiBT gahlungseeieichierrmq 'MW to» Sofef Maatstelu & Sohn. ».Schmeirsasie t leUphon 11 0-43 M Ommatag gearJUMae> Kleine khrmir. — Rabbiner und Jesuit. Bor kurzem ist, wie gemeldet, der Brüsseler Oberrabbimr Armand Bloch gestorben, der auch außerhalb Belgiens als Mensch wie als Kenner des jüdischen Schrifttums große Wertschätzung genoß. Zum Erstaunen der zahlreichen Trauergemeinde,, welche dem verstorbenen Rabbiner das letzte Geleit gab, nahm an der Leichenfeier auch ein Jesuit teil, welcher betend im Züge einher schritt. Mit diesem Gsistlichen hatte es folgende Bewandtnis: Zur Zeit der belaischen Okkupation durch die-deutschen Truppen hielt Oberrabbiner Bloch eine Pesiachpredigt, in welcher er forschen der südischen Sklaverei und der Befreiung aus Aegypten und dem Schicksal des geknechteten Belgien eine Parallele zog und mit einem Segen für den belgischen König und der Aufforderung an bi-e Gemeinde schloß, die Nationalhymne anzustimmen. Die Wirkung dieser mutigen Predigt blieb nicht lange aus. Tags darauf wurde der Rabbiner vom deutschen Kommando von Brüssel verhaftet und, um ihn seine Tat, entsprechend büßen zu kaffen, brachte man ihn nicht unter die politischen Köstlinge. sondern in den berüchtigten Kerker von Saint GrÜeS. Der bavrifche Feldwebel, welcher den Kerkermeister machte, hatte jedoch noch ein anderes Mittel ausfindig gemacht, um dem Rabbiner seine Haft zu verschärfen: nach wenigen Tagen brachte er einen Jesuiten. akeichfallS einen politischen Häftling, in deffen Zelle und fügte hinzu: „Jetzt könnt ihr euch gegenseitig nach Herzenslust in den Haaren liegen!" Aber als er am nächsten Morgen die Zelle betrat, fand er die beiden zusammen am Tische sitzen und vor einer Bibel unterwies der Rabbiner den Geistlichen im Hebräischen. Der Feldwebel wollte nun die beiden wieder trennen, aber sie verlangten, beb« sammen zu bleiben und erreichten dies nach vielen Bemühungen. So bliebrn sie sechs Monate zusammen in Haft und schloffen eine Freundschaft, die erst mit BlochS Tode ihr Ende fand. — 230.000 heiratsfähige Frauen gesucht. Während fast alle z'Mrsi.w!-^' Stvaten eiw FramenüLerschuß auHveissen können, hsrvscht im Aulstratli«n Mmm! a-n herratssühiaen Frauen, den die RMievwna durch sa hen beMoffsne EiMvauderu-ngsmaHinalhmM bchoben will. Mau will einer Bievtelmilliv-n hoiraitWhiigen Frauen in Arstoallien GM<km!hei«t cw>ben, sich in d>'n lMtlbtv'wtschMichrn Bstrietban «m freie Sdatian und VevlUtvaunci eiwuWwtt, ihnen ü>backdles stzaattichttKeits eine Br-müitiiMa m BavMlid tzinüchevn und ihnen nach dar HMfriistliaon Zeit der lln«:erwe'is'U.na freie WohnovlsweHl UrhiÜW.m. MittM dinier ..VmMiL.U'NigAmothrlde" hchft die Rdevuinig. -an Farmrrn und Sa^wirt-en schnell und sicher die bvm'.chbare GH.Mälhrti« zu bck'chchfcn. Auf aGo. ihr Fvauen. ins mrstMl'ische FMUienpancidiies! — Nöntaenslrahlen und Sterilität. Es Lommnit nicht sÄten vor.- daß drrrch Be!stroh!iu'N>7 der Gchch'iechtDnuise.n mit Rvntgan» stvahilen Unfr.llchthavkei>t hervowemfen wird. Die naitüviche und erst' Folge d-igser Evsahr'.'na lmr. daß man bchürch'tote, Rmvtgenämte und deren Personal» würden dadurch, daß sie dem Einftnß der SttMen m erhöhtem Maße auSgelsetzt sind, in dieser Richtung auch besonders aErdet w-eckd.n. I. BÄot hat nun unter den fvM-chsilschen RöntiwnolllMn eine Umfrage vevanstÄM. deren Evgbbnis die BaHürchtiuM-n — ervüjiprechenlde Vorsicht vovaiuAgase^t — Äs uinlbmründet erscheinen läßt. Keine der von NöniMnämten acischl-oss'.neu Ehen, die, in - der Statistik uachgawiss-on wordeu. sind kvn»eul-os «Micken. — Der reiche Boxer. Aus Key West, Fovida, wird ge- MüLck: Luis Steinl), dvr anae-nti-nÜschL Barer, wurde am ver- 10. November IW Sette 8 gan^enen Samstag ^von BundeSbe-almen avveidievt, als er 4nk Vem'M war. das Schiff lchch Havanna zu b.sstckgen. Firlpo yatte -n der Elle vemessen. daß er den Dsreinügten ©tanteut et<iten Dötvaa von 90.000 Dollar Äs GmLoinlmemistMer von t-rmm EMnohmen ans dem Kaulpf rrrit Dompffey zu bMihlen hame. Er stellte einen Schreck für den Bvlvag ans und wurde tpetwfaften. . "Dinier überdichtet das neue Testament. Aus dem freundlichen Städtchen Langensalza versendet die .Dhüringer Verlcvasanstalt Emil K a b i s ck" mit „k olllegialen Grüßen" ckinen gedruckten Waschzettel, der ein „Aufsehen erregendes Werk" des Herrn Artur D i n t e r. des BevfafferS der „Sünde wider das Mut" ankündigt. In dem Waschzettel mlßt es: „Der bekannte deutsche Schriftstelle; Artur Mttler hat soeben eine Arbeit vollendet, die weit über diie Grentzen DeuMands hinaus Aufsehen erregen ^dürfte Unter dcw Titel: „Das Evanaelinm unseres Herrn und Heilandes Jesus EhrMus nach den Berichten des Johannes, Markus. Lukas und Matthäus im Geiste der Wahrheit da raestellt" scheint dcnnrächst nn Verlage der Thüringer Verlagsaustalt Emil Kabisch rn Lanoienialra (Thüringen) ein neues Werk Dinkers. Das Buch stellt eine Neuübersetzung der Evang^> .en ans den griechiichLN Urtexten dar un.er Ausn'rrr.iu^ aller Fäisckmnaen und der vielen NckersetzungSlehler L»:brr8 und ‘'einer vielen Nächst grr. „bringt den evangel'schc-n Text in eine \r.;ticte fortlausende Errählung obne ie-eu Widerspruch. Dem Werk« ist ein Koin.- mentar be:ooae>ben. in dem die Abweichungen von den bisherigen Uckbersetzungen streng wissenschaftlich 'bemiündet werden. Do! di" erst« ÄMaglk schnell vergriffen sein dürfte, ist sofortige Bostell"na bei oben a-enannstn Verlag zu omdsehlen. Der Preis betrag.^ . . und ist dieser Betrag sofort bei der Bestellung am beste/ Paprer^'d mit siuKErdeu. da per Nachnahme ' us-lar n'cht versande werden kann." — Ans diese Sünde v' ‘ :x die Tin^ darf man nenBerig sein. — Schach und Politik. Der vor öimzeml Vvristvrtbc'ne eng- Rche Staatsmann Bonar Law war ein großer Förderer des Schauspiels vnD dei'ibst ein brgÄbter SchachipiÄ'er. Ms Gbrenvräsidmt des SchachGcks des ftntterhMsses ütbemvahm er seLbist die Leftrna der SchacftwEkampfe im Parllamemt. Bei-m vorsÄhrstm Konmeßturniar m Lonidon wurde Bonar Luw ^um Ehve.nvräsildenten aöwcühit. In d-iÄser seiner Eigenischas! hiaft er die GröGnMiasrede. st der er das Schachspiel mit der Politik vemlich. .Seide. Schachspiel und PolÄik," führte er cws. „fordern, daß wir Wester blicken als der Geimver Das Schach gleicht einem öisevfücht'Mn LiÄbhttbxr: weder Zeit noch Kraft bleibt demfenigen. der sich mit Hem unio Sosle dam Spiele widmet. D st frwhcster Jugend war ich am großer Jwbhaibor des Men DpiÄs, weri ich die ErstihvMg gcmachl habe, daß das Spiel unsere Gedanbm kon^Erievt, die Komibstiationsgiaioe und di!.' AnsülÄuna der Fähstkest dor Grdankenkonzentvaition unv der Aus!daA.rr fördert." Ws Bonar Law sich vom Politiischm H^ben zuvüchoa. huPstrie er mit Leidm« scho' dem Schachspiel, das ihm mch, als sich fest furchtbares Leid./, öerschl'iimmevte, bis an fest Lubemsenide den ostizigeri Dvost bot. — Fra« AM George vertritt, ihren Gatte». Aus Chicago sreibl man Ms: Der frühere enMche Minister' Präsident Lloyd G«orK<» der sich HÄannMch ans einer ‘ BortvogKto'urn.'e durch die VeMi-nstren Staaten bcfindeE, cr krankte fmWt in Chicaigo nach ewtetm Diner, das ihm .^r Ähren gegeben wurde, und mutzte mit hohem Fieber einige Tage das Bvtt W«n. Nun sollte Lloyd George bei tumxa Meetma in dor Chioagoer Orchestra-Hall siprechrn und ststig? seiner Erkvan-Lma häÄe diese Dersammlliuna alsteffiagt w.'vden müffon. tton dieS zu vvomestm, fpvanig toste Gatdin Mrs. Mavgoveit Äoyls George bum ewkschloffm st dst ^Bogsch rmtd stvach statt ihres Gaüven in der Ber!s>a.mmstma. Emlertettd tzemevkte sie. sie sei wohl nicht die richtige StelwevtrÄsvin chres Mannes,- doch die Zuhörer wcvven anderer .Meiumm und nichmen die Red? der Frau Lloyd Geome. toe das PvoMm bes ilÄkechrirdsns behändste. bc«geister.-t aus. — Die Entdeckung eines nenen Pharaonen-GrÄbes. Wie aus Kairo berichtet wird, soll ein neues altaMttsche» Grab in der Provlntz Minia st Oe-berägypten von Elngeborneu entdeckt worden sein. Die Finder dieses Schatzes, hrelstn aber die Sache ganz geheim und beraubten das Grab ferner goDenrn >md silbernen Schätze. Durch die große Zahl von koitbaren Altertümern, die in den Hattdel kamen, wurde die Regleruug danüf cmfmevksmn; man ging der Sache nach, und es sit icht eine Anzahl von Einyebormu und Händlern verhaftet worden, durch die man km Fund auf die Spur kam. ~ Die ottomanische Regie kauft polästinensischen Tabak. Ans JePusalmn wird uns berichtet: Die Regie Ottomail Administration hat in diescnr Jahr zum ersten Male 80.000 Krll» grcrm palästinensischen Tabcck gekauft. lNachsolgende Notizen bis zu der Rubrik „Betetoc" sind entgeltlich.) * Miki»o Goldband-Feigenkaffe mit Rabattmarke ist d'- kesie Kaffeöwürze. * Tanzinsiitui Äermanu Brau«» 14. Dez.» Aeiu- -ursgaffe 42. Lel-Ka-Serienrierrimse» Schluß der * rrpplchha«« Weitzner, Vi., Mariahilferstraße 103. kommt bei Einkauf von Teppichen. Decken, Vorhängen usw. in allererster Linie in Betracht. Vorzügl. Tevviche ans reinem Wo>imaterial, Größe 2X3 K. 295, Größe 250X350 K. 3S5. Huirmc Feufterlchützer K. 88, Seidencloth-Steppdecken K. 175, Bettvorleger K. 19, Doppelbettdecken K. 90, Madrasvorhänge K. 95, Scheibe»- Vorhänge K. 5, Bettgamituren K. 190, Bonnes femmes K. M usw. Größtes Lager in achten MafferSdorfer Argamanteppichen zu konkurrenzlosen Preisen! Preise in Tausendern. tereine, DortrSge vnd Bersammlurigen. H e b r ä i s ch e r K l u ö. 3. 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