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Wiener Morgenzeitung · 1923-11-04 · Heft 1697 (4.11.1923) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1697 (4.11.1923)
Date
1923-11-04
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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JCfc 1097, Wim, Sonntag Wiener Morgenzetturig. _4. November 1S23 __Seite A tvertvollen Elementen seiner Partei Gelegenheit gab, sich jitrii Woihle des Volkes politisch dito zu betätigen. Rumänien weridl» weiterhin dieselbe Wirt>schastspolitik wie bisher befolgen, diel nnl so mehr, als es in den Intentionen 'der Herrschern Pan lei gelegen ist. Die faszisti>jchc Bewegung scheint zmnindcf monrentan aus-gespiM zn haben. Es war doch den Herrer Ministern uwangenehnl, ihre Namen auf der schwarzen Liste de.' Faszia prangen zu sehen. Einmal standen auch ihre Köpf» auf dem Spiele und dazu noch neben führenden j ü d v scheu Finanzleuden, PolitiTern und Journa listen. Da mußte doch eingegriffen werden, um das eigew Leben zu schützen und sich auf der Regierungsbank zu bchanp ten. Die Führer des Faszismus winden verhaftet, eine streng» llntersuchung geführt, über deren Verlauf die OeffcntlichkeV nicht im geringsten informiert wurde. Alles bleibt tiefes Geheimnis. Eingeweihte wollen wissen, das; der rumänische FaszismnZ sikli der höchsten Gunst sogar bei einzelnen Mit.gliedert» des Herricherhaus.'s erstemc. und daß die ganze hochnotpeinlich» Untersuchung nur eine Attgenauswischerei bedeute. Merkwürdig mutete das Dementi des Außenministers D u c a au, in welchem er erklärte, der -Kronprinz stehe dem Faszismuk ganz ferne. Auf den Universitäten wurde der regelmäßige Bo trieb ausgenommen, ohne das; es irgendwo zu antisemitischer Ausschreitungen gekommen wäre. Die Zahl der inskribierter Mischen Hörer ist eine s e h r g e r j n g e. Biele Stndenter zogen es vor, ihre Studien im Auslände zu betreiben. Es ist geradezu unerhört, daß an der Czetmowitzer Universität kam? zehn jüdische Hörer an der juridischen Fakultät inskribier' haben. Diese Zahl entspricht nicht nur nicht dem von einen Teil der rumänischen Professoren und Studenten geforderter Numerus clausus, sondern stellt die denkbar kleinste Quote dar Sogar die extremsten Cuzisten möchten den Juden mehr als zehn Plätze an der juridischen Fakultät gewähren. Die jüdischen Studenten wurden der fortwährenden Chikanen überdrüssig und gingen zum Teil ins Ausland, zum Teil widmeten sie sich verschiedenen anderen. Berufen. Es soll noch erwähnt werden, daß die Regierung der starken Geldkrise durch Förderung und Unterstützung einer Jndustriekreditbank ablelfen Will. Diese soll zu einem niedrigen Zinsfuß ausgiebige Kredite an Industrie und Land. Wirtschaft gewähren. In der Tat find die Zustände fast unhalb bar. Die Kaufmannschaft zahlt heute einen Zinsfuß von N bis 80 Prozent, was der Deflationspolitik des Finanzminifter? zuznschreiben ist. Hierin soll die weit geschaffene Jndusttiebank Wandel schaffen. Ae Wischen Flüchtlinge ln BeßarMen. Rußland protestiert gegen die illegale Abschiebung. Aus Moskau meldet I. C. B.: Die offiziellen sow jetrussischen „I s w e st i j a" schreiben: „Die rumänische Regierung hat kürzlich 4000 Flüchtlinge, hauptsächlich Juden, um die Grenzstadt B e n-- d e r y konzentriert, von wo dieselben trotz der bestehenden Gefahr, daß sie durch Grenzposten a n g e s ch o s s e n werden, gruppenweise illegal über den D n j e st e r auf russisches Territorium gesetzt werden. Die rumänische Regierung hat den Vorschlag der russischen Negierung, die Einreise einer Roten K r e u z - M i s sst o n nach Rumänien zwecks Durchführung einer legalen Heimbefördernng der »Flüchtlinge zu gestatten, einfach ignoriert. Die Sowjet-Regierung hat diesbezüglich durch ihre Bor einem Generalstreik. Krakau, 3. Nodentzber. (Tschecho-sköw. Preß-Bur.) Die Nachrichten über den Beschluß des Vollzugsausschusses der polnischen sozialistischen Partei und der Zentralkommisfion der GeWerkschästen, wonach als Protest geigen die Militarisierung der Eisenbahnen am Montag in ganz Polen der Generalstreik erklärt werden soll, werden von der oppositionellen Abendpresse durch die Mitteilung ergänzt, daß der Streik bis zur Zurücknahme aller Vergeltungsmaßnahmen gegenüber den Streikenden andauern soll. Der heutige „R o b o t n i V* wurde wegen der Veröffentlichung des Generalstrciklbeschlnsses konfiszi er t. Schttaulerung der Fude« in den Rand- Provinzen. Warschau, 2. November. (I. C. B.) In der letzten Sitzung der VevwaltungSkommission des Sejm schilderte der jüdische Deputierte Dr. Schipper die Schikanen, demlr die Mische Bevölkerung in 'den polnischen Randgebieten durch Polizei und Behörden ansgesetzt ist. In dm jüdischen kulturellen Jnstttutionen werden auf unerhörte Weise R e- Visionen durchgeführt. Best einer solchen Revision wurde die Mische Bibliothek in Zamosz fast ganz demoliert. Die Einrichtung wurde zerschlagen und jüdische wie polnische Bücher wurden zerrissen. In den jüdischen Schulen werden Durchsuchungen nach Waffen unternommen. Me von Abg. Schipper im Namen des jüdischen Parlamentsklübs e ingebrachte Resolution, die eine gründliche Untersuchung des Verhaltens der Polizei zu der jüdischen Bevölkerung in den Randgebieten fordert, wurde a bge lehnt. Waffenübungen. Das Kriegsministerium hat der: Jahrgang 1896 zu einer sechswöchigen Waffenübung. unberufen, von der die im Anslande lebenden Staatsbürger befreit sind. Ebenso wurden auch die staatlichen Eisenbahnbeamten der Jahrgänge 1883 bis 1900 zu einer Waffcnübung einberufen. Neue Woiwoden. Warschau. 3. November. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".) lieber Veranlassung des Innenministeriums wurden mehrere Woiwoden zur Demission veranlaßt. Die Neubesetzung dieser Woiwodschaften ist bereits erfolgt. Zum oberschlesischen Woiwoden wurde der gewesene Führer der Nationalen Arbeiterpartei, Abgeordneter Warch o w i a k. zum Lemberger der bisherige Bizeminister für Inneres Olpinski, für die Woiwodschaft Stanislau Doktor G a r a P i ch ernannt. Ungarn. Ausarbeitung eines Sauierungrprogrammes. , Budapest, 3. November. (Tel. der „Wiener Morgenzeitüng".) In den Ministerien wird derzeit ein Projekt für die wirtschaftliche Sanierung Ungarns ausgearbeitet. Das Sanierungsprogramm soll sich auf vier Jahre erstrecken uub hauptsächlich dem Zwecke dienen, daß die Vertreter der Reparationskommission und des Finanzkomitees des Völkerbundes, die demnächst in Budapest eintreffen, ein fertiges Bild über die materielle Situation des Landes erhalten. Die Horthp-guftiz arbeitet. Budapest, 3. November. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".) Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen die Teilnehmer an der Gedenkfeier eingeleitet, die hier vor einigen Tagen zur Erinnerung an die Oktober-Revolution und an den in der Verbannung lebenden Präsidenten der irngari- H e rranm odeh&us am CPra£eit tfr&itfUSfbof * Grosser ^erienverkauf! Frack oder Smoking aus feinstem engl. Material aus reiner Seide K 2,500.000 Orig. engl. Herrenanzug nachMass K 1,800.000 Orig.engl.RaglanJertigu.nachMass K 1,200.000 Seidenhemden.K 250.000 Abendhemden mit}ranz.Piquebrust K 120.000 Ia. zueisse Ray ehern den.K 110.000 Engl. Wollwesten.K 170.000 Herrenhüte, beste Qualität . . . K 130.000 Ia. Florsocken ......... K 18.000 Seidenkrawatten.K 40.000 etc. etc. NUR EINIGE TAGE! schen Volksrepublik, Grafen Michael Karolyi, ftattgefunden hat. Mehrere prominente Persönlichkeiten, die an der Feier teilnahmen, wurden zur Polizei vorgeladen, um über ihre Aeußerungen auf der Gedenkfeier Rechenschaft abzngeben. Demnach wird die Staatsanwaltschaft entscheiden, unter welchem Titel und gegen welche Personen die Anklage erhoben werden soll. RurnLuieu. Bratiauu« neues Kabinett. (Bon unserem Bukarester Korrespondenten.) Jonel Bratianus Position ist stärker denn je. Er hat dem Reiche eine neue Verfassung gegeben, ganz nach seinem Rezept, trotz Protest der ganzen Opposition. In den letzten Tagen verhinderte er die Spaltung seiner Partei und nahm eine Regierungsumbildung vor. Es schieden die Minister Sas.su, Baccu, Cozma umib Fkorescn aus. Das rekonstruierte Kabinett hat, wie von uns bereits berichtet, folgende Zusammensetzung: Präsidium und .Inneres — Jonel C. Bra-- tianu; zu seiner Unterstützung wurden beim Innenministerium zwei Unterstaatssekretariate gebildet, -welche die Durchführung der Verwaltnngsresorm^n vorbereiten und die inneren Angelegenheiten politischer Natter leiten sollen. Ackerbauminifkerium — Coupon:', n es en; Außenministerium — Du ca; Finanzministerium — Mntila Bratiauu; Unterrichtsministerium — Anghelesen; Kriegsministerium — Mardarescu; Minister ohne Portefeuille — Ni stör und Inen letz; Arbeitsministerium — Save an-u; Ministerium für Arbeit und Arbeitsversicheruug — Chirulescu; Handelsministerium — Tankred. Const antinescu; öffentliche Arbeiten — M o s o i n; Verkehr — Vaitoianu; Justiz — Marzescu; Kultus und Künste — Lepada tu. Die neuen Minister wurden sofort beeidet und den: Parlamente vorgestellt. Der Regierungschef erklärte, daß er allen Am besten u. billigsten sTä kaufen fflareo-Dni un [Schiffmann II., Taborstraße 48 Telephon 47-1-79 Eil gros En detail Amsterdamer Miniaturen. Blumen. Die großen Blumenzüchtereieu in Haarlem entsenden täglich Millionen und aber Millionen von Blüten in die nahe Großstadt am Znidersee. Die tausend Farben des Bl'n-m-enherbstes fügen sich wunderbar harmonisch in die gedämpfte Farbigkeit Amsterdams ein. Biele Blumenstädte sah ich, doch keine, der die schmalblättrigen Japanchrysanthcmen in Weiß und Gelb und Rostrot so passen wie dieser Stadt, die in ihrem ganzen Charakter etwas Prunkvolles und Feinnerviges zugleich hat, ähnlich dem Bl-ütenteller der Chrysanthemen. Und n-och eines: Sie lieben hier die Blumen; nicht mit mondän ■ betonter Grazie des Sich-Schmnckens, sondern mit echter Liöbe laßt sie die Frau ans dem Volke an, welche um einige Cents einen Strauß leuchtenden Herbstes ersteht; liebevoll, nicht als bloßes Handelsoibjeikt, preist sie der StraßenhäM-er an, der mit melodischen! Nus seinen Blumenkarren durch die Gassen führt. Wenn die fliegenden Blumenhändler, deren es unzählige hier gibt, in einer, wie man mir sagt, uralten Melodie Georginen, den Strauß um ein „DübbeKe" (der Vollsname für das Z-chneentstück) anpreisen, so bekommt die nasal gedämipfte, irgendwie immer nebl-ige Sprache, die h-ier gesprochen wird, etwas Italienisches, den Rhythmus einer reichen, sonn-endnrchgilänzten Natur, über der ein in Holland nie gekannter sattblauer Hi-nimel liegt. Die Blumen knüpfen dieses Land au die Herrlichkeit des Südens und die Liebe zu ihnen ist die Sehnsucht nach der südlichen Glut, die wohl in allen Menschen auf allen Breiten der Erde liegt. Darum verstand ich auch, daß es so viele Inden unter den fliegenden Blumenhändlern von Amsterdam gibt. Dort haben s-i-e die Freiheit, ihre Sühnsucht in Liebe zu Blumen u-mzusetz-en; anderswo sind sie viel untrerer, darum kennen sie keine Blumen... Schatten. Die Povtulglieis-enisynagoge in Amsterdam . , . Jahrtausend alt und heißt die neue.. Eine mächrige Wökdlmg E M fM^ren tzmGM Mulm, MMlige WW .WMen in SäulenkandoMern und aus Betpnlten und doch herrscht in dem riesigen Raum eine merkwürdig bleiche Dämmemng. Ans dem büanken Zctderüholz der breiten Dhoralade Mogeln sich die Lichter und aus ihren Widerschein fällt der Schla-tt-en vieler Menschen, die sich im R-awme hin- und herbeiwogen. Simchath- Thora. Ganz andere Stimmung als sie überall der Gottesdienst an diesem Feste trägt. Keine Freude im prunkvollen Umzug der reichgeschnniMen Dhorarollen, keine Kinder mit bunten, lichtbesteckten Fähnchen, kein fröhlicher Rhythmus, der Freude übe-r die Vollendung des Gesetzeswerkes kündete. Ernste, schwere Melodien, die machmal etwas vom Weihvauchduft katholischen Rituals an sich tragen. Etwas Drückendes, noch gemehrt durch das dänml-evige SchattenÄunkel. Die Schatten sind Symbol. Die große stolze Genveinde spanischer Juden in Anisterdam, die Po-rtn>giesenge>meinde genannt, sie ist ein Scha>tt-en ihrer großen Vergangenheit. Als Holland seine Weltherrschaft zur See verlor, da fing es an, das Ende. Un!d ist — traurigstes Los von allen — bis heute nicht gekommen. Noch heute gibt cs eine nicht gar kleine Port'ngieifeng-em>cinde in A-msterd-am. Aber sie ist wivffchastlich bedentMgslos geworden; die spanisch-jüdischen Handelskönige von Amsterdam, welche fürstlich>e Lanldsitze hatten und von denen die Holländer gar viel von ihrem zeremoniellen Prunk lernten, sie sind verschwunden. Heute besteh! d'»e Portngiesen- ' gemeinde aus kleinen Händlerin, Straßenverfänsern, ärmlichen Geiw>erbsleuten. Der neue WwtschastKsegen, d>er sich in der zweiten Hälfte des n'vnnzchnten Jahrhunderts über Holland ergoß, hat die portugi-eisiisch-e Jndengemleinde unberührt gelassen. Ihr Spaui-olisth ist verschlwmtden, seit fast drei Generationen, und gebliclben sind eigentlich nur die Namen, Namen von stolzem Klang des spanischen Jdionis, Namen, zu denen kleine Menschlein, von Tagessorgen gcdrück:, gehören. Hörst du einen dieser stolzcn Namen, den Kl-ang etwa des Namens Coreos da Silva Rossa, so scheint es ein Schalten 3it sein, ein leerer Schatten, zu dem kein Aic-nsch mehr gehört. Eilt Schttieu m der mächtigen, trüben, im Glanze taiäsender Lichter doch ^dunklen KMAAEMG Amsterdam. Kritiker. In Amstdvdam halbe ich Kasperl, dell Freund meiner Jnigend, wiedergefnnden. Mitten auf dem geräuschvollen ,-Dam", hart an dem aus 30.000 Pfählen erbauten königlichen Schloß, weiches einst das achte Weltwunder genannt wurde, hat ein Kasperlcheattr fein -schnmles Leinwaudzelt mit der Ptrppenbühme aufgeschl-agen. Ich sah das ganze Repertoire mit mehr Vergnügen als ettva eine Wiener „Peer Gynt"-Auffüh-. :'ru«lg. Es unterscheidet sich nicht wesentlich vom Repertoire des Wiener oder des italienischen Kasperlche-aters. Kasperl vollführt auch in Ainsterdam seine Streiche an bösen alten Weibern, Geichälsen, Trunkenlbolden, a>ich ein Jnde seht: nicht -als Opfer von Kasperls luftigen Prellereien und so tvnndcrvoll kindlichen Grausamkeiten. Aber der prächtigste Alteu-r, der hier Zu sehen war — er wirkte leider nur in einem Stuck mit — war ein kleiner Kapuzineraffe. Der war Schanspieler und Kritiker zugleich. Er kam lauge vor feiner Szene ans die Bühne und saß im Hintergrund mit einer so prächtig gel-augwoilten Miene, daß mau ihn ruhig in die erste Pa-rkettreHhe des Burgtheaters hätte fetzen können. Wenn dann sein Austritt kam, führte er seine Szene mit geradezu satanischem Vergnügen durch (er hatte Nämlich dem Intriganten des Stückes etliche Fußtritte und Ohrsedg-en zu versetzen). Nie noch Hot ein menschlicher Scha-usprel-er, wenn es seine Rolle befahl, fernen Partner so leidenschaftlich geprüigelt wie dieser Affe. Bei Menschentschunspielern si-cht nvan immer, das; sie Konflikte öder Mdinnngsveüschiederrbeiten nur markieren, lind damit ist dann stets die Jlluisioic des Theaters fort, das ja nur von der Kons-lilktsilllusi-on leibt. Aber es gibt auch keinen menschlichen Schanspiciler, der mit so gel>an>gmeilt-kritischer Erhabenheit Über den Vorgängen der Szene, aus der er sich befindet, stünde und als so sehr in sich konzentrierte Persönlichkeit Bühuenvorgäavgen folgen könnte wie diesor Affe. Darin liegt ja das Geheimnis, daß es so viel schlechte Schauspieler gibt. Der Asse auf dem Amsterdamer „Dam" Hai es heraus, weshalb er auch wobt der ei-irzige uUbestechlichtz DheatovkvWer ist. S. «SSI

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