Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1696 (3.11.1923)
- Date
- 1923-11-03
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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‘ 'dtw. «cnfnr, >»' ---—---—-1züige 400.000 K. Die Fockevu-ngen der Str-c-cheuden bclrag.'n vaysM 32.000 K. pro Mcht bei tÄglilchachtstündiger Aube'tts- M, femer je 4000 K. .füp- Me UM^tmOe, Me Direlktion hat sich uut bereit erklärt, 82.000 K. pro Nacht zu bewilligen. Die .AMÄeuintzug einer 49stündi>gm ArbelrWvvche und die Bezahlung der ^Überstunden. hat. sie verwsiigert. JnzwilschM hat sich die Wach- und Schließigesellfchaft an dve Pobilzei gewandt, mn die von ihr bewachten Sonate von PoWeliorgmmt beschützen 31t lassen. Es sind BechaEmgen im Gange. Man erwartet, daß es in: Laufe des hvBigvn Tages ut einer Gvniiiguug tomnrcn wird. Sie Uebergabe der Stadtbahn an die Gemeinde. Die Verhanldlnnig'Ln Awi>sch>cn der' Gemeinde u>nd dam Verlchrsministevmni sind ihrem Abschlüsse nahe. Schon gestern hätte die formelle Ue>ber>ga'be der StadtbahU 'an die' Gemcludeverwaltümg'erfolgen sollen, so daß die'vvrbevei-l-cndm Atzbetten sofort hätten beginnen können. Infolge des gestrigen Feiertages verzögerte sich jedoch das Ende der Verhaidlnngen und die Mbergaibe der Balhnanllatze Wird daher erst am Montag erfolgen. Die Verhandlungen im Verkehrs minister inm nahmen einen glatten Verlmtf, und es ist, wie wir erfahren, nur noch die Pachlfvage zu erledigen. Ueber diese Frage hat die Berdchrswmmissiou gn entscheiden. Es ist nicht zu zweifeln, das; auch >ie Arbeit dieser Kommission bis Momag beendet sein wird, fa.bafc die fovnrelle Uebergalbe der Stadtbahn an diesem Tage itattfiniden wird. Mit den Arbeiten Wird sofort nach der Übergabe begonnen werden. Unveränderter Brotprew. Aach der dieswöchigen Errechnung der Gestehunaskosten bleiben in der nächsten Woche die Verkaufspreise für Brot und Kleingebäck unverändert. Sie LebemmittelmiMe. Die Märkte wiesen gestern ziemlich lebhaften Verkehr auf. Auf den Grünwarenmärkten war das Angebot für den Bedarf mehr als ausreichend, trotzdem haben Spinat und Halimach um je 500 K. pro Kilogramm weiter im Preise angezogeu. In der Großmarkchals-e (Fleifchabtcilung) blieberr die Preise sowohl im Großhandel als auch im Detailverkkchr vollkommen unverändert. Es waren 36 Waggons mit verschiedenen Fleischgat-bungen angekonrmen. Verschlechterung des Wetters. Gestern morgens lag in Oesterreich allgemein Bodennebel. Mittags war es heiter und mild. (Wien hatte 5 Grad über das langjährige Mittel.) Die Wetterlage hat sich ein wenig verschlechert. Voraussage: Leichte Vevschlechterung, Trübung, unbedeutende Niederschläge nicht ausgeschlossen, übernormale Teurperaturen andauernd. * Zionistisches Landeskomitce. Ga st karten zum Parteifag sind beim Zionistischen Landrskomitee in der Zeit von 10 bis 12 Uhr vormittags und von 4 bis 6 Uhr nachnutwas zu beheben. Jene Bezirkssektionen, die die Wahlprotokolle noch nicht eingesendet haben, werden aufgesordert, diese längstens morgen mittags dem Landeskomitee Zukommen zu lassen, da Montag abends die Verifizierung der Mandate durch das Parteigericht erfolgt. * Die Generalversammlung des Jüdischen Schulvereines findet Donnerstag den 8. d. um 6 Uhr abends im Festsaale des Indischen Realgymnasiums. 2. Bez., Castellezgaffe 36, mit folgender Tagesordnung statt: Tätigkeitsbereicht des abtretenden Ausschusses. Finanzbericht, Bericht der Revisoren, Wahl des neuen Ausschusses, Statutenänderung, Festsetzung des Mitgliedsbeitrages. Die ordentlichen Deremsmitglieder werden auf diesem Wege zur Generalversammlung eingeladen und um pünktliches Erscheinen gebeten. Sollte die Generalversammlung wegen zu geringer Beteiligung nicht zustande kommen können, >so wird sie im Sinne des § 27 des Vevernsstatutes für denselben Tag, eine Stunde später, das ist um 7 Uhr abends, einberufen, und wird diese neuerliche Genevalversammlung ohne Rücksicht auf die Anzahl dev erschienenen Mitglieder beschlußfähig sein. * Tragischer Selbstmord. Am 1. d. hat sich aus dem Floridsdorfcr 'israelitischen Friedhof der 50jährige Kaufmann Alibert L 0 e w, Leopoldau erstraße 4 wohnhaft, erschossen. Nach einem Abschiedsbröese haben ihn materielle Schwierigkeiten in den Tod getrieben. * Professor Hegenbart verunglückt. iÄer vormalige Präsident der ,-Sezession", Bildhauer Professor Ernst H egenbar s. ist gestern abends beim Aufspringen ans einen fahrenden Straßenbaihnzug gestürzt und hat einen Bruch des Amben Unterarmes erlitten. * Der.Lohnkampf der Musiker.. Zur Stellungnahme zu der ablehnenden Haltung der Konzertlokal>befitzer gegenüber den Forderungen der Musiker fand gestern nachmittags eine vom Gremium der Salonkapellenmufiker emberufene Versammlung statt, die von fast sämtlichen Mitgliedern besucht war. Der Bericht über neuerliche Zugeständnisse der Unternehmer rief wieder eine große Debatte hervor. Schließlich wurde mit überwiegender Mehrheit die von den Unternehmern anss.'botenen Zugeständnisse angenommen, wodurch' nun der Streik unterbleibt. .... * Absperrung der Leopoldauerstraße. Infolge Durchführung vom Umpflasterungsarbeiten in der Le op old au erst raße im 21. Bezirk ist diese Straße von der Tellergasse bis zur Siemensgasse ab gestern a'bgesperrt. * Ein beabsichtigter Raubttberfall. Die im sechsten Be- )irlke wohnhafte gelschiicdene Gattin eines Baumeisters, hatte vor zwei Monaten die Absicht, verschiedene DWbel zu vcrkaulfen. Sie hatte sich zu diesem Zweckenvtt ihrem Schuhmachcirmeister in Bevbmdung gesetzt, damit dieser ihr amen Käufer finde. Der Schuhmacher verfiel auf seinen Neffen, den Juwelier Walter Anton Zlamal, toenc die BeMvUMmg bes Bevvaufes belsvvgen Nunbe. Der jittige Manu tM fa*t=* sachlich ni’i;t der Frau in Verbindung. Bor lkudzer Zeit hatte er, nun das Unglück, daß er ont$ seinem Geschäfte in der Sm^ge-ristvaße delogiert wurde. Das hatte zur Folge, daß er m WkeneL Mrokgelrzettttng. 8. November 1923 Seite 8 U ^Maison Gichner^~fä\ te . , orig. Pariser Modelle, in Damen- Kleidern, Mänteln und Kostümen Vorführung ohne Koufzwafig Massanfertigung binnen 48 Stunden Tel, 71 /II Mariahilferstr, 37, i. St, . vis-a-vis Stiftskirche' On pari* franeait Gnglish »pokin MI eine materielle Bedrängnis.geriet. In seiner Ver,rweMun>g verfiel er aus den Gedanken, die alle-instehende Frau in ihrer Wohnung zu überfallen, zu de'äNben und sich dann in dm Besitz ihres Schmuckes zu setzen. Ans einem Spazi^ergawge in den Prater traf er -einen Mann, der sehr heriabgekommen crussäh und ihm für die Ausführung aseianet erschien. Scheinbar ging der Mann auf den Plan ein, und Zlamal bestellte ihn für den 81. Oktober vormittags zur Oper. Zlamial hatte sich schon mit einem Fläschchen Art her und einem Wattebausch ausgerüstet. Der Fremde war püu>ktl>ich zur St>elle und Htamal führte ihn in die KösKemasfe. Allein, ehe er an die AuSMrung schreiten konnte, wurde er verhaftet. Der^ Arlböstslose. der, wie erwühnlt. mir schöinibar auf den Wan eingogangen war, hatte vorher die Polizvi in Kenntnis gesetzt. * Blinden-Sammestag. Der Beüband der B'.'inidenvereine Oesterreichs veranstaltet am 11. und 12. d. eine von der Gemeinde Wien bewilligte Sammelalkticm, deren Zweck der Ausbau der bestehenden BlindenweMätten, die Schaffung einer Kvanikenkversicherung für Blinde und die AusgestMung der einczigen in Oesterreich bestehenden Blindenbücherei ist. * Neunte österreichische Klastenlorterie. Bei der gestern abgehaltenen Ziehung des neunten Tages der fünften Klasse gewannen: 6 Millionen Kronen das Los Nr. 73.703; je 2 Millionen Kronen die Lose Nr. 21.304, 38.080, 60.310, «8.921, «8.448. 85.618, 88.994, 94 655 und 98.921; je 1 Millstn Kronen die Lose Nr. 7351, 10.304, ,20.395, 37.710, 40.089, 58.304, 59.708, 59.921, 65.588, 71.710, 72.395, 79.351 und 91.708; außerdem wurden 1977 Gewinne zwischen 600.000 und 200.000 Kronen ausgelost. Kleiue Ehrouik. . — Eine gesprochene Zeitung — nach der ersten Nummer verboten. Vor kurzem wurde in Paris eine gesprochene, das heißt, durch drahtlose Telephonie verbreitete Zeitung gegründet, die sich „Journal S a n s - F i l" nannte. Die erste Nummer -dieser neuen Zeitung ist nun vom Minister des Innern verboten wovden. Der Herausgeber hatte nämlich in der Presse bekannt machen lassen, daß die erste Nummer Erklärungen und Artikel von dem Sozialisten Paul Boncour, dann von Ernest Judet, dem kaum freigespröchenen Herausgeber des „Eclair", eine Verteidigung von Viktor Mnrgueritte den Angriffen gegenüber, die er infolge seines neuen Romans ausgesetzt ist. und ähnlichen eigenartigen Stoff bringen werde. Die Regierung hat daraufhin das Erscheinen des „Blattes", wenn man es so nennen darf, strengstens untersagt, mit der Begründung, die drahtlose Telephonie sei eine derartig mächtige Propagandawaffe, daß alle Auswüchse genau überwacht wevden müßten. — Wie die serbischen Bauern das Bargeld verstecke«. Die serbische Nationalbank hat eine Enguete durchgesührt, um die. Frage, bei wem das Bargeld versteckt liegt, zu lösen. Interessant ist. die von der Filiale in der Vojvodina erhaltene. Antwort. Danach sollen die Bauern in der Vojvodina für ihre Produkte bisher- 170 Millionen Dinar erhalten haben, doch sind die Einlagen in den Banken nur um drei Mllionen gestiegen. Es wurde festgestellt. daß die Bauern große Mengen von F l a s ch e n mit Glasverschluß einkausen, diese mit Bargeld anfüllen und vergraben, da sie das Geld den Banken nicht anvertrauen. — Vom BAkerbund #rat Kabarett. .-Ein DeleMrter zmn Völlkcvbmld lianzt allaibenidlich in einem Pariser Kabarettj" Disse Ankündigunig in dem AnMigeteil der Pariser Presse beizieht sich auf das Engagement des .Meißen Elch", der als BavtEr der kauiadischm Indianer nach Genf gchamdt wurde, um die Forderungen u-Nd Klagen 'der Indianer voiMtragm. MS ihm sckMWch 'in Gens das Geld -ansging, begab er sich wach Paris und erregte großes Anstchön. wie er in vollem Kviegsschmuck ans den Bmrlcvards spazisvte.. Ein Estgagmn>n>t in einem Kabaretlt fo'lgie bä-id, und nun führt der ^„BMer- MM^-legierte" allabeMich in Paris die KviegAgesÄrge und Tänze seines Volkes vor. — Jüdische Bauernsiedlmrgen in Rußland. Laut Mitteilung des Moskauer „Eines" bestehen derzeit in Po doli en 24 jüdische landwirtschaftliche Kooperativen mit zusammen 878 Familien. Darunter sind 2793 arbeitsfähige Personen. Der Stand der jüdischen Bauern in den W estgeb'ieten hat sich von 113 Siedlungen mit 11.963 Seelen auf 163 Siedlungen mit 16.278 Seelen erhöht. Der Anbauboden beträgt jetzt 16.881 Deßjatinen. (I. C. B.) (Nachfolgende Notizen bis zu der Rubrik „vereine" sind entgeltlich.) * Mikado Goldband-Foigenkassee mit Rabattmarke ist die böste Kasfeeüvürze. , * Tanzinstitut Äarmanrr Braun» 14. Bez.» Reiu- -vrsgalle 42. * Tepvtchhaus Meißner» Vl., Mariahilferstraße 105, kommt bei Einkauf von Teppichen, Decken, Vorhängen usw. in allererster Linie in Betracht. Vorzügl. Teppiche au8 reinem Mollmaterial,. Größe 2X3 K. 295, Große 250X850 K. 395, warme Fensterschützer K. 38, Seidoncloth-Steppdecken K. 175, Bettvorleger K. 19, Flanelldecken K. 38, Doppelbettdecken K. 90, Madrasvorhänge K.-95, Scheibenvorhänge K. 5, Bettgarnitüren it 190, Bonnes femmes K. 88 usw. Größtes Lager in echten Aiaffersdorfer Argamanteppichen zu konkurrenzlosen Preisen! Preise in Tausendern. Vereine. Borttäge und Versammlungen. Hebräischer Klub. Stndenteuverband Tarluth, 2. Bez., Taborstraße 1. Heute, halb 8 Uhr abends, Vortrag Dr. H. Silbermann über: „GebnrtSwehen einer neuen Rommstik". Anschließend Besprechung über die Reorganisation der hebräischen Arbeit in Wien. — Hebräische Lehrer n n d L e h r er i n n e n. Morgen um 4 Uhr nachmittags, 2. Bez., Tabor-- straße 20a, dringende Lehrerverscmnnlung. Stellungnahme des Verbände? zum zionistischen Parteitag. Beschlußfassung über innere. Angelegenheiten des Lehrerverbandes. — Jugendverein Ahawath Zion. 2. Bez., Glockenaaffe 30 Heute, 7 Uhr abends, dringende Besprechmlg aller für den hebt Kurs in Betracht kommenden Vtitglieder. Halb 6 Uhr ckbendq Vortrag Ungarfeld: „Die gegenwärtige Lage in der hebräische: Literatur. ^Anschließend Heimabend. Gäste willkommen. - S<-b>S«-»t SS. Hoitq 8 Uhr abends, Seminar Dr. Kaminka. Themar „Ausgewählte Kapitel aus den Psalmen". Gäste willkommen. Zu de» demnächst beginnenden Kursen Hebräisch für Fortgeschrittene Arabisch für Anfänger, Jüdische Literatur und Talmud werden noch Anmeldungen in der Zeit von 7 bis 9 Uhr entgegen« genommen. - Die Jüdische T 0 y n b e e h a l l e. 20. Bez., Denisgasse 33, hat ihre Vortragstätigkeit wieder eröffnet, und zwar findet an jedem Samstag um 7 Uhr abends ei« Konzert, an jedem Mittwoch, 7 Uhr abends,, ein Vortrag statt Der Eintrittist frei. (Straßenbahn kl ober «fc bis Gerhard»?- flaffe.) Heute, 7 Uhr abends, Klaviervortrag Frau Bernert, Violine Herr E. Feiner, Gesmg Frl. K. Margulies. Mittwoch. 7 Uhr abends, Vortrag Prof. Dr. G. Maier: „Ein Dichter des böhmischen Ghettos". — Z i 0 n i st i s ch e K u l t u r g r u p p e. 20. Bez., Karl Meißelstraße 5. Heute, 3 Uhr nachmittags, Vortrag Herr Aaron Schwertfinger r „Die inosaische Religion im Lichte moderner Anschauungen". Hierauf Ausschußsitznng.' Samstag den 17. d. Generalversammlung. Leopold st ädterVolks heim, 2. Bez., Zirkusgasse 48. 7 Uhr abends: Univ.-Affistent Dr. Wilhelm Btarinelli. Vom Bau und der Vermehrung der Zellen. (Mit Lichtbildern.) Eintritt frei. Oe st er reichliches Museum. Morgen sind die Sammlungen einschließlich der Schausammlung ehem. Hoflnobilien von 9 bis 1 Uhr geöffnet Ü000 K.), Bibliothek und Lesesäle von 9 bis 1 Uhr (freier Eintritt), halb 11 Uhr, Führung durch die Sammlung der „Goldschmiedekunst". Die Schausammlung der ehem. Hoftafel- und Silberkammer (Hofburg, Michaelertrakt) ist an Sonntagen von 9 bis 1 Uhr, an Donnerstagen von 9 bis 2 Uhr (Inländer 6000 K., Ausländer 10.000 K., illustrierter Führer 3000 K.); die „Ausstellung des modernen österreichischen Kunsthandwerks" (1. Bez., Wollzeile 45), täglich von 10 bis 4 Uhr zugänglich. Urania. Heute, Großer Saal: Halb 3 Uhr: Schülervortrag: Kahlengebirge. Weintrauben. Prater. 5 Uhr: Nanuk der Eskimo. Halb 8 Uhr: Dr. Josef Bergan er: Altwiener-Theater. — KleinerSaal: Halb 6 Uhr: Die zehn Violinsonaten von Ludwig van Beethoven. Prof. Rudolf F i tz n e r — Leo B i r k e n f e l d. Halb 8 Uhr: Raimund T b ä d e r: Im Zauberreich der Rax. — K u r s s a a l: 5 Uhr: Robert Friedmann: Die Apokalhptik. VI. Halb 7 Uhr: Hochschulprof. Dr. Haus Frisch:. Politische Porträts. V. Gustav Adolf. 8 Uhr: Dr. Otto Wett st ein: Die Säugetiere. H. — Klubsaal:« Uhr: Univ.-Lektor Ferd. Matras: Rednerkurs. VIII. Halb 8 Uhr: Bildungsftagen der Gegenwart. VII, Hochschulprof. Dr. Franz Strunz: Wissen und Bildung. - Lehrsaal II: 8 Uhr: Pros. Dr. Rudolf S ch m i d: Die Lehre von der Radioaktivität Md ihr Einfluß auf die Entwicklung der Physik. I. Die jüdische Volksbibliothek ,Lion" ist geöffnet Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von 6 bis 8 Uhr abends, Sonntag vormittags von 10 bis 12 Uhr. Durch NManschaffungen von Werken in hebräischer,.jüdischer und deutscher Sprache ist die BMotlhsk imstande, eine größere Anzahl neuer Entlchner gu befriedigen. — Sonntag, 11 Uhr, wichtige Ansfchuß'sitzung. Die VereiniMng der Hörer des hebräischen Pädagogiums empfiehlt den P. T. Interessenten Lehrer für alle Fächer der hebräischen Wissenschaft. Zuschriften sind am das Sekretariat des hebräischen Pädagogiums, Wien, 1. Bez., Drahtgasse 4, zu richten. 'SprechstMden dortselbst Sonntag von 9 bis 11 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr. Sühne Md Kunst. Ae tzriiffnung der Mischen Mhne. Die gestrige Cvösfnungsöorstelluuy der Jüdischen Bühne im Theaters aale des Hotel Stephanie fand vor ansverkauftem Hause statt. Vor Beginn der Vorstellung trat der Leiter der Bühne, Herr Isaak Deutsch, vor die Rampe und wurde mit begeistertem Beifall begrüßt. Er hielt eine Ansprache an das PulbMum, in welcher er das Gelöbnis ablegte, die Indische Bühne werde die künstlevilsche Evbscha.ft der Freien jüdischen Volksbühne übernehmen und mit allen Kräften bestreibt sein, das Erbe in Ehren zu verwalten. Vorausisetzung für die Erfüllung der künstlerischen Ziele, die sich die junge Bühne gesetzt habe, sei jedoch verständnisvolle Förderung seitens des jüdischen PubNums. Er bittet die Anwesenden, dahin zu wirken, daß durch zahlreichen und regelmäßigen Beisuch die Erhaltung und Entwicklung der Jüdischen Bühne gewährleistet werde. Aufgeführt wurde Schalem Wchchems „Stampen i n", Auf das Stück und die Darstellung kommen wir noch näher zurück. Ded Erfolg des Abends war sehr groß. Das Burgtheater im Konzerthaussaal. Heute wird als Veranstaltung des Burgtheaters im großen Konzevthaussaal zum ersten.Male Galderons phantastisches Spiel „lieber allen Zauber Liebe" aufgeführt. Die Wiederholungen sind für den 4., 5., 16. und 16. d. angesetzt. Anfang 7 Uhr. Ausgestaltung des Komödienhauses. In die Wiener Konwdien>hans Ges. m. b. H. ist Impresario^ Richard L a n i k eingetreten. Die durch diesen Eintritt ^erweiterte Gesellschasl wird das Theater den - modernen Anforderungen entsprechenumbauen und vergrößern. Die Gesellschaft wird weiters einen eigenen Vemag gründen und außerdem von der nächsten Saffon üb eine i -n -t i m e P r 0 s atb ü h n c dem Theater angliedern. Eleonore Düse hat ihrem Wiener Berlre:er miigcuui, daß sie ihr amerikanisches Gastspiel früher beenden werde als es vorgesehen war. Sie kehrt schon im Jänner n.rch Wien;:.rück und wird, Ende Jan 7. .7 chr neuerliches Wiener G a st -s p i e l eröffnen. Alexander Mvissi beginnt sein Gastspiel am Deutschen V 0lk8th eat-c r am 6. November. Am ersten Abend dürste er eine seiner Tolstoi-Rollen geben oder im „Bevschwender" auftreten. Ein Gastspiel Lonis Bouwmeester für die Wiener Kinder. Aus AmAsterdam wird gerrrel-der: Louis B 0 n w m e e st er, der bekatmte holländische Künstler, gibt soeben sein Programm für diese Saison bekannte Außer einer Tournee durch ganz Hofland, die er Aiitte November aufnimmt, wird er im,Pariser Odeon ein Gastspiel absolvieren und hernach in Wien an z w e i Abenden zugunsten der Wiener mmcti Kinder auf- Wir Socken Sie nicht durch falsche Anpreisungen, sondern bieten erstklassige &3T QuaBSf&tsstoffe zu jg, wirklich b i 11 > gen Preisen II. Taüorstr. 17 a l. Aitergasse S