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Wiener Morgenzeitung · 1923-11-03 · Heft 1696 (3.11.1923) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1696 (3.11.1923)
Date
1923-11-03
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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«eite I wiener Morgenzeitung. 3. No-Veurber 1923 -e^en. Gegen mittags wurden Gcgeuangrisfe der Polizei und der Kommu.nsteu gemeldet. Wie das Wolissche Bureau weiter niclöet, sind fcic Son-erbündler heute Nachmittage! auf Anordnung des BevkeHrSdelegierten, der im Aufträge der Rcheinlaudskommisfion Handel.'^ durch die belgische Gendarmerie entltvaffnet worden. Für die Sicherheit der Sonderbündler ist der Leiter der deutschen Polizei persönlich verantwortlich. Rathaus und RegierungSgeHci-llde sind von d e u ts ch e r Polizei beseht. Düsseldorf, 2. November. Die separatistische Bewegung breitet sich weiter aus. In Königsberg, Laugensch Walbach und mehrere Dörfern des Kreises W i e sb a d e it ist die Rhein-Republik ausgerufen worden. In der französrschen. Zone herrscht auch weiterhin Ruhe. Im R n h r g e b i c i bessert sich die Lage merklich. 'Tie Plünderungen haben aufgehört und die Geschäftsläden wurden wieder geöffnet. Ae Sachverständigenkonserenz gesichert. Paris, 2. November. Die Agenee Havas meldet: Die französische Regierung nimmt die britische Umladung an. worin sie. ersucht wird, sich dem Klolleklwschritt anzuschließen, der bei den Bereinigten Staaten unternommen werdv.l wll, damit diese sich bei der Sa chv erständigenkonferenz vertreten lassen. Die srauzösische Regierung ersucht aber, daß sestgolcgt werde, daß die Untersuchung sich einzig und allein auf die gegenwärtig« Zahlungsfähigkeit Deutschlands erstrecken soll und daß die R e dfl c der Reparati o nstomin iss i o n v o rbehalten bleiben. „New Aerk Herald" meldet aus Washingt o n, es sei wahrscheinlich, daß Staatssekretär M c l l o n der imcrikarusche Delegierte auf der Sachverständigenkonserenz sein werde. Mellon ist ein Gegner einer Aendernng der Bölkerbundpolitit der Bereinigten Staaterr, und Coolidge wünsche den Angriffen der Extreimsten vorzubeugen, die '.ins Schwenkung gmn Völkerbund bsfiirchten. Meldungen ans London besagen, die e n g l i s ch e R egrerung wünsche die Einsetzung mehrerer Unterkonti t e es für i'le Beratungen des Sachverstäudigenkomitces. Diese Uutevkomitees sollen die verschiedenen Finanzzentrei'. der Welt, insbesondere aber ganz Deutschland bereisen, um einen genauen Einblick auch über die K a p italsflucht zu gewinnen. Den Unterkomitees sollen auch u e u i x a I c und srgar deutsche F i n a n z l e u t e augehören können. Die französische Oeftzntlichkeit nimmt gegen das Projekt Stellung. Amerikas Beteiligung an der Tachverftändigenkon ferenz. London, 2. November. Wie aus Washington gemeldet wird, hatten Staatssekretär Hughes und H o o v e r e-ine Besprechung bezüglich der Wahl des amerikanischen Delegier t^n für die Sachderständigeukonfereuz. Man fci der Ansi<E baß kein Politiker und kein Bankier, die direkte überseeische Interessen hätten, die erforderliche Eignung für die Mission besitzen. Man glaube, daß die eBreimgten Staaten einen einzigen Sachverständige n ernennen würden, dem einige Räte zur Seirs stehen sollen. Jedenfalls würden die Vereinigten Staaten, nichts unternehmen, bevor sie amtlich genau Kenntnis vorden durch Frankreich vorgyschlagenen Beschränkungen der Untersuchung hätten. * *rr deutsche Kronprinz will nach Schlesien. Berlin, 2. November. (Tel. der „Wr. Mvrgenztg.") Wie die ,/M-ünchrn-Augsburge.r Abendzeitung" erfährt, hat der deutsche Kronprinz an den Reichskanzler im Ansuchen um Einreisebewilligung nach Deutschland gerichtet da er aus seinem Landgut in .Oels (Schlesien) Aufenthalt nehmen wolle. Das Kabinett soll die Einreisebewilligung bereits erteilt habm. Die Privatmeldnngen, nach denen der Kronprinz bereits in Oels eingetroffen sei, eilen allerdings den Ereignissen voraus; das in Oels erschctuende Blatt „Lokomotive, an der Oder" stellt fest, daß der Kronprinz nicht in Oels eingelangt sei. Die holländ. i s ch e Regierung veröffentlicht eine Erklärung, wonach sie den: deutschen Kronprinzen die Bewilligung zum Verlassen Hollands nicht erteilt habe. Sollte' der deutsche Krönprinz trotzdem die. holländische Grenze überschreiten, würde ihm die Regierung das Wiederbetreten holländischen Bodens verbieten. Wenn es richtig ist, daß die Regierung Stresentuii orm Kronprinzen die. Einreisebewilligung erteilt hat so ist ba.t u N ieder einmal der Restaurationspolitik Vorschub gelcistr! worden. Denn die „menschlichen Gründe", welche der Kronprinz in seinem Ansuchen an den Reichskanzler als das Motiv für fernen Entschluß nennt, sind allzu, durchsichstg. Die bayrischen Tvennungslbestrebungen rücken die W i t t -e l s b a ch s ch e Re st a uration in nächster Nähe, und da könnte bc.i einem U-ebevg reifen der Restauraiionsbestrebnngen auf das deutse Kaisertum -der Wittelsbacher Konkurrent deutscher Kaiser werden, wenn nicht ein hohenzollerscher Vertreter da ist, der die durch Wilhelm den Zweiter: arg kompromittierte hohenzollersche Eignung für den deutschen Kaiserthron Persönlich erweist. Ae franMsche Liga fSt Menschenrechte. Paris, 2. November. (Wolfs.) Gestern ist in Paris oer Laudeskongreß der französischen Liga für M e u s ch e n r e ch t e eröffnet worden. ES wurde mitgeteill,, daß die Liga, die im vergangenen Jahre 998 Sektionen umfaßte, heute deren 1095 zähle und daß die Zahl der M't< glicder sich im Laufe des letzten Jahres um. 30.000.erhöht habe. Die Liga ist gestern in eine Debatte über die K r i c g sscknlbfrage einsetrete^ - Bor der Konstituierung der Nationalrater. Triuiuphierend verkünden die Christlichsozialen, das; sie Ä Nationairatssitze und damit die absolute Mehrheit in der österreichischen Volksvertretung erreicht haben. Sie sind also allein regierungsfähig ut\b auf die Unterstützung ihrer bisherigen KoalitionSgeuossen. kaum inehr angewiesen. Allerdings steht das genaue Wahlergebnis noch aus rmd.es werden Wochen, sa vielleicht Monate vergehen, bis die Wahlproteste, die durch das unglückselige Reststimmen verfahren entstanden sind, von der Hauptwahlbehvrde oder vom Verfassungsgerichtshofe erledigt sein Werden. Der Sieg Dr. Seipels war zu stark uild gleichzeitig zu schwach, da er einerseits seine Koali« t ionsgeuossell dezimierte, andererseits aber nur die knappe absolute Mehrheit für feine Partei errang, die genau um einen Nativllalratssitz mehr zählt, als alle übrigen Fraktionen zusammengerechnet. Der Bundeskanzler denkt nlln gewiß nicht daran, mit der schwachen Mehrheit seiner eigenen Klubgenosten zu regieren, er hat auch bereits mit den Großdrutschen und den B a u e r nb ü n d l e r n Besprechungen wegen eines Wiederauflebens der aten Koalition angeknüpft. Im nationalen Lager herrscht nun wegen des Ausganges der Wahlen der ärgste Wirrwarr. Die grohdeutsche Parteiorganisation, die aus ganz disparaten Elementen zusammengesetzt ist, hat sich als nicht tragfähig genug erwiesen, um die Wahlniederlage mit Würde und Fassung über sich ergehen zu lassen. Wenn die Großdeutschen wieder koalitionL- und regierungsfähig werden wollen, müssen sie zuerst Ordnung iu der eigenen Häuslichkeit schaffen. Dr. Frank will jedenfalls als Vizekanzler in der Regierung bleiben, ob aber für einen zweiten großdeutschen Minister noch im Kabinett Platz ist, nachdem die Partei mehr als die Hälfte ihrer Mandate verloren hat, ist sehr zu bezweifeln Die Großdeutschen machen sich nun noch ein wenig mausig, ehe sie in die Laube gehen, und lassen erklären, daß die Koälitiousvereinbaruilg mir den Christlichsozialen nicht aus die Tauer des ganzen Geister Sanierungswerkes absgeschlosseu war, sondern mit dem End: des eilten Nationalrmes abgelaufen ist. Wenn Dr. Seipel die alte Koalition wieder ausrichten wolle, müsse eben wieder ein neuer Pakt geschlossen werden. Die Landbündler haben sich eigentlich nie als vollwertige Regierungsparteien betrachtet und nur der Regierung ihre Unterstützung für die Sanierung ganz im allgemeinen zugesagt, während sie sich für Spezialfälle freie .Hand, ließen. Bon dieser Taktik dürften sie um so weniger abgehen, als. sie ebenso wie die Großdeutschen bei den Wahlen arg mitgenommen und sogar ihren Führer Tr. S ch ö n b a u e r verloren haben. Tr. Seipel, kann asv voraussichtlich nur. ans die unbedingte Gefolgschaft der 88 Christlichsozialen und der 9 oder 10 Großdeutschen rrchl.en, so daß das Stimmenplns der Regierungsmehrheit lnsg.samt 10 oder 11 Mandate betragen wird. Gewiß wird es möglich sein, da auch die Landbündler nicht nnbedingte Opposition machen werden, mit dieser Mehrheit zu regieren, allein die Annahme ist nicht von der Hand ju weisen, daß die über ihre Wahlniederlage erbitterten beiden nationalen Gruppen versuchen werden,'das WahmuMck zu korrigieren. Schlimmer als diesmal kann es ihnen, so hört >man aus nationalen Kreisen, b e i einer Neuwahl nicht ergehen und es sind berei'L in diesen Kreisen Stimmen laüt geworden, die dafür Plädi.tten, daß man bei nächster Gelegenheit eine Auflösung denen g e w ä h l t e M N a l i o n a l ia t e s erzwingen und bei den Neuwahlen die verloren gegangenen Positi men Wied« r zu gewinnen suchen müsse. Wie die zu den Christlichsozialen davongelaufenen Wähler wieder in den deutschnationälen Pferch zurückgebracht werden sollen, darüber schwanken noch die Anschauungen der nationalen Parteigelehrten. Die einen meinen, man müsic er wieder mit dem verschärften Antisemit i 8 nr u s versuchen, andere wieder wollen das .Heil der deutschnationalen Bewegung in einer Neuorganisierung der ''..rshiedenen Gruppen auf neuer Grundlage sehen. Die Hauptschwierigkeit für die Nationalen ist der chronische Geld m a ug.el. Tie Opserwilligkeit der Rationalantisemit.e» stt aus dem Briefkasten der eingegangenen „Ostdeutschen Ruuvschau" notorisch, wo Spenden für die nationale Sache in lächerlichen Hellerbeträgen allen Ernstes mit großem Danke cmilmit wurden. Tie Zuflüsse aus Deutschland haben seit der Mort-- kgtrstrophe ausgehört, und die diversen wirtschaftlichen Korporationen wenden ihre Wählgelder viel lieber gleich den Christlichsozigleu zu. Jedenfalls lvollen die Nationalantisemiien noch keinen Sprung ins Dunkle wagen und darum empfehlen die Begönneren unter ihnen, daß vor künfkiHen Neuwahlen jedenfalls ein General ko mp romiß aller bürgerlichen Parteien nach Kärntner Muster abgeschlossen werden soll, das die Grotzdeutscheu und Landbündler nicht nur nur weiteren Mandatsverlusten sichert, sondern ihnen auch ihre alte Machtposition wiedergibt. \ ' Aus solchen Erwägungen heraus mag es erkärlich erscheinen, daß man da und dort dem neuen National rat keine allzu lange Lebensdauer zubilligt, Erfahrungsgemäß spricht nmn nach jeder Neuwahl inimer von einem baldigen Ende des Parlaments iu jei-.m Pärteilagern, die eine WMrlage eriAen häoen. Iimmchin k»mnn die kv bil'.i' Verhältnisse bei den Großdeutschen eines schonen Tage« zu ."in r-Umgruppierung der Trntschnatw'.'.ll.'» führ, y sie drn Veüand der Regierungsmehrheit in Frage stellt. Fürchteten Fall i»üßte man sich allerdings rnif Ne« trahl.'n vorberecttu. Ein provisorisches Handelsübereinkommen mit den vereinigten Staate». Prag, 1. November. .Amtlich wird verlautbart: Am. 2st. Oktober d. I. wurde in Präg ditrch Notenaustausch ..,.. no v; ti u i i fl es , Hcui bclsübe,r ei.fltom WCH, zwischen der T s ch echv-Slowakei undlu’u'. -*o.. ■ r . ti n t gten Staaten getrostem das bis «mh' Abstbluß __Nr. 169« ciueö ordentlicheu Handelsvertrages die Handels>begiehu2 gen zwischen^ den beiden VertragSteileu auf Gvuntz dri Mcist'bcgnnstlgu u g regelt, Mt geqenssitig Hauptsächlich ans dem Gebiete der Export- und JmPorHlle uni Gebühre» famte der" Zollbewertuug garantiert wird. Bon der MistbegünstigMltz sind seitens der tschecho-slvwakischei' Republik besondere Begünstiaungen, die auf Grund der Fviedensverträge Oesterreich oder Ungavu zuerVaunt wur. den, ausgeschlossen. Die Vereinigten Staaten schließet: Begünstigungen aus, di, sich auf Kuba und einige ihrer Dependemien beziehen. Das provisorische AAommen bleibt bis zürn Abschluß eines ordentlichen Handelsvertrages, längstens bis 1. Jänner 1926, in Gültigkeit. Ungarn. Ungarn mnb sich der Finanzkonttolle unter' werfen. Aeußermrgrn des. völkerbund-elegierten. Budapest, 2. November. (Uug. Tel.-Korr.-Bur.! Ter Generalsekretär des Völkerbundes, Sir Erik Drummond, hat heute mittags die Vertreter der Budapestec und der anstvärtigen Presse empfangen. Auf einzelne an ihn gerichtete Fragen antivortend, berichtigte der Generalsekretär die über seine Bukait-ster Aeußerungen verbreiteten Zeitungsnachrichten in der Angelegenheit der «»Mischen Ausländsanleihe und des SchutzeSder nationalen Minderheiten. Er habe gesagt, daß die Kreditoren ihre Interessen notgednmgen in Form einer F i n a n z k o n t r o l l e sichern wollen, und ferner, daß die Intervention des Völkerbundes in der Minderheitsfrage sich auf Fälle beschränken müsse, in denen eine Verletzung oder die Gefahr einer Verletzung der Verträge in die Erscheinung tritt. Ein solcher Fall wäre zum Beispiel jeder Gesetz oder jed« B e r w a l t u n g s m a ß n a h rn e, die, die übrigen National litäten des Landes verschonend, sich in offenkundiger Weise direk t gegen die M inberheiten richten würde. Sea«« die AnhSuger Karolyis. Budapest. 2. November. (Ung. Tel.-Korr.-Vur.^ Die Anhänger KarolyiS veranstalteten anläßlich der fünften Jahreswende der Oktoberrevollltiou ein Festessen, wobei eS zu lebhafte» Kundgebungen für Karolyi und die revolutionären Ideen kam. Da gegen Karolyi wegen Hochverrates ein Verfahren im Zuge ist, hat nun die Staatsanwaltschaft auch gegeu die Teilnehmer an den Kundgebungen das Strafverfahren wegen Borschubleistung eingeleitet. Die Nachricht, als ob der P r o z c ß gegen Karolyi eingestellt worden tväre, ist u n r i ch r i g. Seltsame Ansmrftnnsserlsiffe. Budapest, 2. Novsvvber. (T'el. btt „Morwr Mm^n- Die rmgavrsch'e Regierttnig verMBliicht durch ihre aWSfen Oryane 'die Mittvil.ung, daß Ne Bud>a!pester Polizei zwölf verdächtige Individuen, deren Bechalwn sich für die öffentliche Ordmmg ge'fährUch erwiesen have, auf die Dauer Van fünf bis Zwölf Jahren Ms dem Gebiete der Hwuptstvdt auögewiesen hat. Es handett sich hierbei durchwegs um Pechonen, die bei von nächtlichen „inbidi du ellen Alktion^n^ während der letzten Jahre als EjMntivorga-ne von GeWmovgcmiMemen tätig waren uivs ivieldevhvlt rückfällig gchwMn sind. Es sind das lauter Person«n, die, mk GumMikwütteln und Mderen MoÄAvotjifau verschenk, -mit Uniformen beikleüdet, die Juden des Nachts überfielen, sie zirr Zlusweisl^skuug gwaugcm u>n!d hieraus derprüge-lien. Sehr oft lvare-n solche „AurtShcmdlunlgen" auch mit ganz geiwichnlichem Straßenraub verbunden. MerkwürdigerwÄst be.nlkn.mt sich die Retzliermig Vieijen Aus-- gävilelsonen gegenüber äußerst diÄret liai'd verschwoilgt ihre Minen. Es sind offenbar nur ganz untergeioÄmet'e Glüm-ente der einPllnen geheimen Formationen, tvährenld ihre Führer noch immer unbchelligt ihre blshevigm amlt-lichon »nd gesell schasi-lichkin Pvisitlivllen KchEen. können. Ätoch Mtls-amrr klingt die weitere M>it'leiiuug rer. Üiegieruua, daß außer diesen Müls Amügewielse-iien auch.noch eine Anizalhil «vo-n Ausläufern aus donselüsen Gründen a u §» gew iei.seu wnM», dock) wurde diesen gegenüber von der Durchführung der ädmiu!istra-t>weu AuMeis'.mg Abstand gett-omiln-n, weil die Regieru-ng bloß die Macht hribe, diese 8«tte bis an die Grenze zu bvm-gm. Als nvan die Inden aus Budapest uuid Ungarn ausiwies, da wußte die ungarische RktzievüNg ohne Tchlvir-vigksst Rat zu schassen, wie sie diese „'lästigen AuMnider", »inter denen cs bekanut-ilw auch schr viele solche gäbe, die seit Jahrzehuten in Ungarn lobten, nicht nur 'bis au die Gevnze 'bringe,- sondern sich auch gegen ihre RüMhr versichere. Damals lMdelte es.sich allerdings um nus-chu'ldige Meuschdn, die die nugarischc 'llegiei vmmg Men Herzens zugrunde, gevichwr »ud in ei» ungewisses Schicksal getvielben hat. Diesmal jedoch sind es Nrovdbuben und Raichgesellen, die aus Bayern mir guten lLmPtfchlu-ngen heriÄberigelkwn-men -waren u-ud In Uniaaru im Solde von G-e'h e img e f e'Ii j ch a:f -t e ti standen, die von der Regierinvg s-nibventio-n ierut wanan. Diese werodn ietz' imchl ans die Liste -der AuSgÄmiesenen. gesetzt, aber nicht faktisch abgescho>b-en, denn die Regierung kennt -diese Gesellen nn>d ihre moräliiche Bedett'ken'lostAkeit zn gut, als daß iie nicht fürchten würde, daß ti-.'s-e J-ndiviidiw.«, broU-oe - garror-.- a-.m, im Ansla-nd« ihre genaue Kenntnis von den Vorgängen der-letzte» vier Jahre uu-d der e..» g e n Verein -d ii n g v.r r R c g i e -r n n.g m i t d.j e s e u Bor-gämgen für gutes Geld preiögcben. Man sied! atzso, wie Gras Beth'len die von ihm gesoüderteu Vorb."-'"im-.'.'n für die A-usl.n'et'N'.ch-s a--s A.' -ur--s- «üscherd'-.

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