Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1695 (2.11.1923)
- Date
- 1923-11-02
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2979076-2980477-2980777--16649-3003582- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
SeK> 8 Wiener Morgenzeitung 2. NovomVep 1929 Wien. Freitag Kilmrußrik (S ver „Wr. ZKorgenzeitung" Manuskripte und Anzeigen sind ausschließlich zu richten an Bock & Herzfeld, Wien, 1. Bez., Adlergasse 6 La gargoxme. - Pressevorführuna. vi-* iit A.imjs schon Lange her, daß ein Buch io viel Aufsehen er regle und so viel Skaulb aufn>ivl>oi:e, wie der lehre Roman Viktor Marqucrittes. Dieses Buch bat viele Feinde geswnDen und noch viel mehr Leser, die mit einem tllchsel- >t>ncken über den Versuch Margnerittes, der Zola des Jahres 1918 und seiner Folgeerscheinungen;u werden, hinweiggmgm. Auch das 'blecherne Getöse der Reklametromvete. in die Anatole France fticR, kam an der Tatsache, daß dieses Buch seinen Massenersola nur dem Äurchgaga.niqen'elr Teniperament räsonnieronder Greise, die es tieis vetzdammteu, verdankt, nachts nrehr ändern. Das Blich ist ein TendvWverk. dem ähnliche auch bei uns den Büchermarkt dlchendweise überschwemmten. Nichts mehr: weder mehr noch weuiger wertvoll, es hatte mir eine ungewollte Propaganda, wie kein anderes. Dies wäre das Buch. Anders verhaft es sich mit dein Film. Wir stehen hier vor gewiß erstaunlichen Tatsache, daß die Verfilmung i« jeder Hinsicht höhersr-chan-der ist als das-ihr zugrunde liegende Buch, obwohl sich Aubert, der Regisseur, eng an das Buch HM, so daß der jvtfm manchmal nur wie eine Illustrierung desselben wirk:. Es gebt aus diesem Faktum als Rasulöat hervor, daß ausschlaggebend wicht das ist, was man macht, sondern die Weise, in der mau es macht. — In erster Linie ist es Ändert zu danken, daß er uns mit ReminiszenMn an den Weltkrieg verschom, der überall ans der ganzen Welt zum Grund des Verfalles der Moral gestempelt wird. Dadurch, daß es einfach nur die Verhältnisse zeigt, wie sie eiben sind, fehlt dem Werk der grämliche Zug. der dem Buch anhastet, und es wirkt daher auch eindrucksvoller als dieses. Was die Regie selbst anlangt, so muß sie in fader Hinsicht meisterhaft genannt Lverden. Wir haben in der letzten Zeit gewiß nicht wenige Filme gesehen, 'deren Ausstattung an Aufwand nichts zu wünsch'n übrig ließ. Wir haben aber bis setzt noch keinen Film gesehen/ in dessen Gefüge sich dieser große Aufwand so zwanglos einsügie wie in diesem, und wo er doch so heroorcriu, weil er gar nicht betont wurde. Zn diesem Paris, zu diesen Leuten, die hier gezeigt werden, gehört einfach dieser Nähmen. Wundervoll sind die vielen kleinen und großen Sünderinnen aufgefaßt. Ohne das dem Kino so gern zugeschriebene Fluidum der Bolksvevderbnis zu verbreiten, sind hier ihre Laster mir einer gewissen Appentlichkeit, die leider so vielen Regisseuren von Tendenzwerken fehlt, gebracht, daß einem diese kleinen Lnxustiere in erster Linie bedauerlich und niemlÄs widerlich erscheinen. Es ist eine liebenswürdige Dekadenz, in der sie gszsigt werden, es iit ein Bevblühen ganz zarter Lobewefen, das aus dem Film sprich: und nicht die Verwesung. eines Volkes, die in dem Buch- .zum Ekel reizt. Alles, was hier die Sexualität in normalen und Äonormalen: Sinne betrifft, ist so diskret bchandelt, daß sich selbst die hiesige Zensur einer weitgehenden Toleranz beMißigte. , die sonst nicht in ihrem Wesen liegt. Ausgezeichnet bis in die kleinsten Details ist auch die Darstelbmg So lebenswahr, so wundervoll natürlich, verst-ch: es die Darstellerin der Monigue, der Jnimgeisellin. alle Momente ,?u bringen, daß man deutlich das Aew'gwerden und die Reife des Mädchen fühlt, das von IdsÄis-mrus und Enttäuschung über Zügellosigkeit und Ausschweifungen enAKch den Weg zur Wahrheit -um wirklichen Verstehen seines Leb.nszwecks findet. Ihre Freundinnen verkörpern durchwegs glaubhafte Thpm moudainer, im Grunide demimondanner Iraner.. Auch sämtliche männliche Darsteller sind ausgeze'chncaufgefaßt lind ihre Rollen giäuzeüd wiodergegLen. Eine ausdrucksvolle und klassische Photographie vervollständigt dieses Meisterw.'rk. das ln jeder Hinsicht Kultur atmet und veror "ui. Die verlorene Seele. Eine eigenartige Verquickung von französischer Regie nnd russischer Darstellungskunst — übrigens echter und etlicher Kunst — bietet dieser Film. Die Handlung gibt ergentlich nicht viel Exzeptionelles und Außergewöhnliches (einrge Momente streifen" zwar einen nickt oufdringlichen Expressionismus doch versckwindet dieser bald), über Wie die Handlung ausgemacht ist, wie die einzelnen Gestalten dargestellt werden und wie das Milieu auf sie zugeschnisten ist, das ist das Bedeutsame und wirklich Wertvolle an diesem Werke. Mi: kräftigen Akkorden setzt das Werk in einer symbolistischen Manier ein, die den Traum der Heldin darstellt.- Meisterhaft sind diese Szenen attfgenommen. die ein mysteriöses Helldunkel durchzieht, das bis zum Erwachen beibehalten ist. Man fühl: auch, ohne erklärende Titel, die Schwere des lastenden Alpdruckes, der sich von der unheimlichen Straße durch che satanische Orgie der schwarzen Messe über das Hochamt \n <bcr Kathedrale zieht, bis der Traum jäh aibreißt. Es wurde wohl bis setzt noch nie die druckschwere Atmosphäre eines äugst wenden Traumes jo eftektvoll wiedergegeben wie hier. Was sich an dieses Vorspiel anschließt, ist eigentlich nur eme nicht uno-ewöhnlicke -Komödie, die reich an dramatischen Momenten ist. Eine frische und gesunde Originalität spricht, aus dem Aufbau der Szenen. Ganz ausgezeichnet sind die Bilder vom Wetianzen in der Apachen schenke,, die reich an seyr gut ausgewählten Typen sind, deren jede über erstaunliches Dorstellungsvermögen verfügt, was in solchen Fällen leider .ftlbringt JieblutigeArena (Paramoun t-Fllxn) mit Rodolfo Valentins «.Rita Raldi Cs«.Licht spiele III., Ungargasse 60 Haydn-Kino, VI., Manahilserstraße 5V Zentvatpalnst-Äirio Vll.. Wir d'i ■'■•M; -'-IN •7V " Kr»ar-Kino, I., Wollzeile 17 Kärntn»r-Kino I., JohinneSgasse 3 Amperial-Kin», I., Rothgafle 9 vkuchlanben-xichlfpirle "üUisniU 7» gg ten genug anzutreffen ist. Glänzend war dar Spiel der Lissenko. Man vergißt in dem Moment, wo diese Frau SU spielen beginnt, daß sie eigentlich alles cher als eine Schönheit ist. Sie weiß mit jeder noch so kleinen Geste so 'rstaunlich viel auszudrücken und so viel erwärmende Charme zu entwickeln. Ihr ebenbürtig ist Mosjukin. Es hat wohl noch niemand verstanden, so einfach und geschmackvoll die schon so abgedroschene Figur eines allwissenden und allstegenden T" ektivs hinzustellen wie er. Sein Darstellungsvcrmö,:"n la: einen edlen Zug in sich,, der es bedauern läßt, ckn, hier min vor größere schauspieleri-sche Aufgaben gest''llt zu scben. Sc ." gut wurden auch die Figur des Gatten und der Mutter verkörpert. Photographie und Ausstattung sind gleuhsalls r Massig. Die Filme dieser Woche. , „Die Unterdrückten." Ein historisches Schauspiel in 1. Asten aus der Zeit des Aufstandes der Niederlande gegen die spanische Herrschaft. Eine spanische Schauspielerin, Raquelle Meller, die sich durch besondere Schönheit und temperamentvolles Spiel auszeichnet, gibt die weibliche Hauptrolle in diesem durch seine bewegte Handlung hervorragenden Filmwerk. In die Kämpfe der Blarnen gegen die Willkürherrschasl des Herzogs Alba ist eine entzückende Liebesgeschichte eingeflochten, deren abwechslungsreiche Phasen das Interesse an der prunkvoll inszenierten Handlung festhalten. Die . photographischen Aufnahmen sind von künstlerischer Schönheit. „Die blutige Arena." Heute erscheint in den Wiener Kinos ein sensationeller spanischer Film, „Die blutige Arena", welcher zu den hochwertigsten Produkten der Ki'noindustrie Amerikas gehört Dieser bedeutende Paramount-Jilm, den die Sascha-Filmindustrie-Aktienaesellschaft erworben hat, bringt außerordentlich charakteristische Bilder aus dem spanischen Volksleben und hat eine packende, glänzend ausgebaute Handlung. In dem Film wird auch eines der größten Stiergefechte der letzten Jahre naturgetreu gezeigt. „Prinzessin Suwarin", Gesellschaftsdrama in 7 Akten nach dem Roman von Ludwig Wolfs, mit Xenia D e s n i, Lil D agover, Rudolf Klein-Rogge, Alfred Abel und Anton E d t h o f e r. Paganini. Ein Filmdrama in 6 Akten mit Konrad V e i d t und Eva M a h in den Hauptrollen. „Mädchen, die nicht heiraten wollen." Ein Itustiges Filmspiel in 5 Akten mit Koustanze Talmadge in der Hauptrolle. Michael Kertesz hat soeben einen neuen Sascha-Film, „Der Scharlatan", vollendet, dessen Sujet Ladislaus V a j d a nach dem Drama von Emmerich F ö l d e s „Der Kurpfuscher" für den Film bearbeitet hat. Der nächste Sascha-Film, den Kertesz bereits zu drehen begonnen hat, ist ,,Harun al Raschid", nach dem Roman von Paul Frank, bearbeitet von Ladislaus Vajda Aus dem „Vita"-Atelier. Der berühmte französische Regisseur Jacques Feyder, der bereits vor vierzehn Tagen in Wien eingetroffen ist, ist auf das intensivste mit den Vorarbeiten SU seinem Großfilm „Das Bildnis" (L'Jmage") nach einem Szenarium von Jules Romains beschäftigt. Fnr die Hauptrolle dieses Fims wurde die weltberühmte Fumdiva Mademoiselle Arlette M a r ch a l gewonnen. Herr Max Linder, welcher in den ersten Tagen des November mit seinem Regisseur M. Hervil in.Paris die letzten Vorbesprechungen zu seinem Film „Clown aus Liebe" pflegen wird, trifft gegen 20. November in Wien ein. Die Vorbereitungen zu seinem Film sind in vollem Gange und werden bis zum Eintreffen des Regisseurs Hervil, dessen letzter Film „Le iecret de Polichinelle" die ganze Auslandspresse beschäftigt, von dem Assistenten und Mitarbeiter des Herrn Hervil geleitet. Das Damenrennen im Film. Die Firma Quittner, Zuckerberg u. Co. hat das Damenrennen beim Lnsthaus aufnehmen lassen. Dieser aktuelle Film läuft ab heute in den führenden Wiener Kinos. Da« Drama eines geknechteten Volkes Der erste in Europa hergestellte amerikanische Grossfilm der Paramount - Produktion In den Hauptrollen: die spanische Künstlerin JRaquel Meller, ferner Albert Bras», M. Schütz etc. Ab heute bis Montag, 5. Novembers ZENTRAL-KINO 2. Bez., Taborstrasse 8b 1.ÖWEN-KINO 3. Bez., Löwengasse 33 LICHTSPIHLE-WIENZEILE! 6. Bez., Linke Wienzeile 4 BURG-KINO!. Bez., Opemring 19 gartCnbau-kino 1. Bez., Parkring 12 ROTENTURM-KINO 1. Bez., Flelschmarkt 1 Von Dienstag, 6. bis Donnerstag, 8. November: ZENTRALPALAST-KINO FLIEGER-KINO 7. Bez, Mariahilferstrasse 120 9. Bez., Liechtensteinatr. 37 ARkADEN'LICHTSPIEL-BÜHNE, 8. Bez., Alserstr. 23 Von Freitag, 9. bis Montag, 12. Nov.: KRUGER-KINO HINDENBURG-KINO 1. Bez., Krugerstrasse 6 14. Bez., Schrregiergtratse 32 ZENTRAL-THEATER, 16. Bez., Johann Nepomzk-Bergerpl. 6 j Von Dienstag, 13. bis Donnerstag, 15. November: K06M08*KIN0, 7. Bez., Siebensterngaise 48—44 MEIDLINGER BIOGR.-THEATBR, 12. B., Schönbrunnerstr. 175 gg| WEILAND-LICHTSP.*THEATER,20.B.Klosterneuburgerstr.33 Boltswirt. “ - Gestempelte Krone --- 0.0879'/, Oentimes. Auszahlung Wien — 0.0079% kentimes. In Zürich notierte 30./10. 31./10. die österreichische Krone 0.0079 0.0079 die österr. gestempelte Krone ...» 0.00791/, 0.007? die tschechische Krone , 16.46 16.477, die Mark ...... pro Milliarde 0.037* 0.05 Holland . . 218.25 218.40 New-Uork. 561.50 561.50 London . ...... 25.19 25.20 Paris. 32.95 98.10 Mailand. ...... 25.25 25.28 Belgrad....... 6.607. 6.60 Bukarest ...... 7. 2.69 2.67 Sofia ....... 5.20 5.20 Budapest. ...... 0.0305 0.0305 Warschau.. ...... 0.0003 0.0003 Budapester Wirtschaft-brrM. Budapest, Mitte Oktober 1928. Die Frage der Ausländsanleihe. Graf Bethlen ist bereits länger denn zwei Wochen, vom Auslande zurückgekehrt und man weiß noch immep' nichts Bestimmtes, ob seine Reise irgendwelchen Erfolg hatte. Es heißt, der Völkerbund entsende nach Budapest eine Delegation, die sich über die hiesigen tvirtschaftlichen Verhältnisse eingehend informieren soll. Aehnliches bekam man schon im Juni zu hören, doch hat sich das Ganze in den' Sand verlaufen. Einstweilen wird die Teuerung trotz der, stabilen, ja sich ab und zu mäßig bessernden Züricher Notieir-l.ng größer, der Staat erhöht die Zucker- und Zündhölzchens sowie Spiritussteuer, hingegen ist Milch um 30 Krönest billiger geworden, nachdem der Preis allerdings früher von 860 auf 920 Kronen gestiegen war. Welch harter Winter der Bevölkerung bevorsteht, kann^ man sich kaum vorstellen, zu dem heißt es, daß die Wohnungs^ mieten noch vor dem Novemberviertcl mit sofortiger Gültigkeit auf das 500- bis 600fache des FriedensnneiziiiseK erhöht werden. Export und Import. Die Regierung hat für den Monat Oktober die Ausfuhr von 2500 Schweinen bewilligt. Die Budapester Rohlederhandels A.-G. hat, nachdem sie, da wegen der ungeheuren Fleischteuerung sehr wenig Vieh geschlachtet wird, kauim 10 Prozent des Jahresbedarfes in Häuten auf» zutreiben vermag, in Berlin von der -kaufmännischen Abordnung der russischen Sowjetregierung ein großes Quantum Rohleder gekauft und soll dafür in Dollar bezahlen. Die Schweinegroßschlächter A.-G. (Gründung der Ung. Mlg. Kreditbank) hat mit dem amerikanischen Fettrun» Armouth Swift ein Abkommen getroffen, wonach sie für hinausgeführte Schweine für jedes Kilogramm ein Kilogramm amerikanisches Schweinefett tauschweise bekommt. Die Zwiebel-; exporteure haben vom Handelsntinisterium die Zusage erhalten, daß ihnen eine 20prozentige Frachtbegünstigung gewährt werde, sie versprechen sich aber hiervon keinen bo- ' sonderen Aufschwung des Exportes, nachdem sie vorgeben, die Fracht sei noch immer viel zu hoch, als daß sie gegen, die ausländische Konkurrenz den Kampf aufnehmen könnten. Verpflegsminister Bud verhandelt in der Schweiz wegen der Einfuhr von Zuchtvieh. * Staatsfinanzielle Nachrichten. Finanzminister Kallay beabsichtigt, um die Kreditbedürfnisse des Kleinagrariertums befriedigen zu könuen, mit dem Sitze in den fünf Städten, wo sich landwirtschaftliche Kammern befinden, Agrar-Kreditgenosfenschaften mit j« 500 Millionen Grundkapital zu errichten, die größeren; Kredite würde das Noteninstitut gegen sechs- bis neunmonatige Wechsel gewähren. Tie Gesellschaftsstener-Vollzugsweisung ist im ofsi-, ziellen Blatte erschienen; Fassionen müssen bis L Dezember»! eingereicht werden. Die Gesellschaften haben Stensrzuschläg^i Kriegsgewinn- und Gesellschaftssteuer^ zu bezahlen. Die Steuerbehörden haben das Recht, gegen'hohe Gehälter der Direktoren und Beamten Einspruch zu erheben. Källay hat der Nationalversammlung eine Gesehesvorlage unterbreitet, im Sinne deren der zur Zeit der Finanzministerschaft Hegedüs'ins Leben gerufene Landessinanzseuat, nachdem derselbe den an ihn gestellten Anforderungen nicht entsprechen konnte, aufgehoben wird. Das Regierungskommissariat für Kohlenwesen wird, trotzdem fast sämtliche wirtschaftlichen Faktoren gegen den Weiterbestand sich äußerten, doch aufrecht bleiben, weil di« Kommune sich für dasselbe ausgesprochen hat. Nach vielen Beratungen über Erhöhung der Börsensteuer wurde endlich beschlossen, diesen Plan, nachdem derselbe den Verkehr ungünstig beeinflußt, ja entschieden gehemmt hätte, fallen zu lassen. Die Kleintrasikanten entsandten zu. Kallay eine Deputation, die von chm Kreditgewährung zum Stempelein-- kauf, ferner Erhöhung der Provision von zwei auf vier' Prozent verlangte. Sowohl das Finanzwie auch das Ackerbauministerium versprachen, Gesuche um Einfuhrbewilligung von nun a8 außertourlich zu erledigen. Die Gebühr für die Bewilligungen beträgt je nach dem Wert der hereinzubringenden ,Stasi! von 5 bis 20 Prozent.! Die M. A. B. läßt ad 1. November versuchsweise auf dm Strecken Budapest-Westbahnhos—Ujpest—Rakos Palotck und Alag die Züge mit elektrischer Lokomotive verkehren; später wird der Verkehr eveutuell auch ans der Linie . -m-