Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1695 (2.11.1923)
- Date
- 1923-11-02
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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mm, Freitag Wiener Morgenzeitung. 2. November 1923 S e ite 3 gen ili'öjujje, denen Alphonso Dcnldet seine ,/Des 9ITi W09 Tagesbericht. Mruviele Gäste am Valutarie». Von Dr. A. Wille (Paris). Wer ist Herr Andre de Fouquieres? Denen, die seMtt Namen — er lautet übrigens eigentlich Becq (de Fouquieres).-— rwch niemals nensten hörten, sei verraten, daß Herr Andre de Fouquieres in Frankreich als ein Schiedsrichter, eure unbestrittene Autorität in allen Frag« des Geschmackes ltttb der Eleganz gilt. Wenn zwei Klubleute das dringende Bedürfnis spüren, miteinander eines jener Duelle cmszukämpsen, von denen es nachher in dem den Zeitungen übergebenen Bulletin heißt: „Zwei Kugeln wurden ohne Resultat gewechselt", so wenden sie sich an Herrn Andre! de Fouquieres und bitten ihn um Auskunft, in welcher Kleidung sie ans dem Kampfplatz zu erscheinen undwie sie sich dort korrekterweise zu verhalten haben. Im Sommeti verlegt Herr Andre de Fouquieres den Schauplatz seiner, gemeinnützigen Tätigkeit nach den fashionablen Seebädern, auf daß die dort versammelte männliche Jugend seine Tenniskostüme, seine Badehose, seinen Smoking zu kopieren vermöge, genau so, wie sie im Winter seine Sakkos, Cnltaways, und Fracks kopiert hat. Neuerdings verkündet Herr! Andre de Fouquieres im „Figaro" einmal wöchentlich, was sich auf dem Gebiete „der Eleganz und der männlichen Mode" begeben hat, und wenn auf der ersten Seite des „Figaro" steht, daß die Franzosen zugrunde gehen müssen, so beschreibt Herr Andre de Fouquieres auf der dritten Seite diesen zugrunde gehenden Franzosen die Krawatten und die Lackstiefel, die sie tragen, sollen. Herr Andre de Fouquieres ist kürzlich aus Teauville zurückgekehrt, wo die Saison unter feinen Auspizien mit der üblichen „Großen Woche" ailsklang, und er ist offenbar in einer sehr nachdenklichen Stimmung zurückgclehrt. Er beginnt seine Betrachtungen diesmal mit der Feststellung, daß der Valutastand den Amerikanern und Engländern gestatte, sich an den teuersten Plätzen Frankreichs einen luxuriösen Aufenthalt zu leisten. „Das französische Element verschwinde! in der ausländischen Hochflut und seine Spärlichkeit schadet fraglos d-ec eleganten Atmosphäre." Als der Lärm der Waffen verstummte, ergoß sich ein Strom von Fremden nach Frankreich. Jeder neue Ueberseedampfer brachte neue Scharen von ihnen, und. mit Begeisterung hieß man sie willkommen. Man beeilte sich, ihnen alle Genüsse, die sie erhofften, zu bereiten, und die „Dancing Halls", die Bars, die nächtlichen Schlemmstätten, schossen wie die bekannten Pilze aus schlammigem Boden. Der Dollar rollte, die Pfundnoten knisterten, und die Geschäftswelt frohlockte. Jene alten und älteren Leute, die bei allem Neuen skeptisch, fragen, ob das Neue auch besser sei als das Vorige, schüttelten bereits damals, \t nach Temperament, bedenklich, wehmütig oder ärgerlich die ergrauten Häupter. Sie klagten nicht nur über die in phantastische Regionen! NönMchr Sektion Prater Samstag den 3. November 8 Nhr abends Plenarversammlung Cafö Winkler, 2. Bezirk, Stuwerstraße T a g e 8 o r d n u n g: Ae gegenwärtige Lage im Nonismus Referenten: Professor A. Freud, Dr. Löwenherz Wahl von Delegierten zum Parteitag erirporschitellcndeu Preise, sie fühlt« sich nicht nur selbst wie Fremde unter dieser vielsprachigen Menge, sie beobachteten reicht nur mit Mißbehagen die äußeren Umwandlungen, die mqu, den Gästen von diesseits und jenseits der Ozeane zuliebe in Paris pietätlos durchführte: Sie nahmen, mit mehr oder weniger Leidenschaft, ein Aergernis an der frechen Schamlosigkeit, die sich breit machte. Gewiß, sie selbst warm niemals salbungsvolle Tugendprediger gewesen, und sie erinnerten sich gern der Popularität, die der Russenzar Alexan- 'der der Zweite dadurch erlangte, daß er sich 1867, vor seinem! Besuch der Weltausstellung, von der Grenze aus für den Abend seiner Ankunft eine Loge in Jacques Offenbachsj „Bouffes" und, anschließend au die Vorstellung der „Schönen Helena", deren Darstellerin Horteuse Schmider telegraphisch reserviert hatte. Ach nein, Prüderie konnte man ihnen nicht vorwerfen. Beruhte nicht auch die Beliebtheit Eduards des Siebenten auf den liederlichen Streichen, die er als Prinz von Wales in Paris verübt hatte, und durch die er zuw-eilenr iit sehr prekäre Situationen geraten war? Wie hieß doch die 'schöne Marquise oder Gräfin, eine Zierde des Tuilerienhofes, die, mit dem Prinzen von Wales am hellichten Tage in einem: Cabinet particulier im zärtlichen Dete-a-Tete, von ihrem, eifersüchtigen, schußbereiten Gatten in flagranti ertappt norden wäre, hätte der Wirt des Etablissements sie nicht hastig in die Tracht eines Konditoreijungen gesteckt, und, mit einem Kuchenbrett auf dem Kopf, zur Tür herausgelassen. Immer hatte Paris den Fremden ein lächelndes Gesicht gezeigt und sich gefreut, wenn sie sich an der Seine behaglich! -fühlten. „Plus Parisien qu'un Parisien" nannten sie den kolossalen, breitschultrigen Fürsten Alexis Orloff, der, jahrzehntelang der russischen Botschaft attachiert, als Schloß- Herr von Bellefontaine ein französischer Grundbesitzer ge-' worden war und mit den Millionen um sich warf. Dejv; arme Fürst hat übrigens durch die russische Revolution seine letzten Kopeken verloren und seine weiße, goldgestickte Uni-' form der Chevaliers-Gardes an einen Theatevdirektor vertkauft, dem er sich, selbst, in dieser Uniform, vergeblich als Statist in einem Ausstattungsstück Angeboten hatte. Da waren die vertriebenen Oberhäupter »exotischer Republik«^ die vorsichtshalber die Staatskasse auf die Flucht miltge^ nommen hatten, die verbannten »Änige und die dunkelhäuti- Rois cit exil" und „Le Nabob" gewidmet hat. Aber sie ver> schwanden alle im großen, kreisenden Strudel von Parist und ihr Ehrgeiz umr, für waschechte Pariser angesehen zu werden. Von diesem Ehrgeiz ftub die Fremden, die seit 1918 Paris überschwemmen, völlig frei. Sie gleichen jenen Reichen, die ärmliche oder doch ärmere Verwandte besuchen und sich nicht vor ihnen ^zu genieren brauchen. Mit Kummer 6e< merken die alten Pariser, -daß die Bekleidung der Choristinnen und Ballettmädchen, die nie einen Ueberfluß an Stofs aufwies, sich den Dimensioiren von Evas Feigenblatt näherh die Couplets immer zweideutiger, die Witze immer zotige! werden. Wenn die Hetären heute nicht mehr wie -einstmals in Equipagen a la Daumout, in den Alleen des Bois de Boulogne paradieren, so hat dafür manches Hetärchen einen - Kraftwagen allerletzter Konstruktion als Geschenk aus valutakrästiger, fremder Hand. Die Cocotten des zweiten- Kaiserreiches und die „Cocodotten" — das war der Spitznanle der „anständigen" Frauen, die den Cocodotten in Freiheit des Tuns, des Benehmens, der Toiletten, nacheiferten — hatten nichts miteinander gemein. Die Ladies aus den Ländern John Bulls und Uncle Sams verschmähen es jetzt nicht nur nicht, die Tanzhallen zu betreten, wo die Halb- und Viertelwelt das weibliche Stammpublikum stellt, sie setzen sich mit ihnen an einen Tisch, ssie traktieren sie mit Cocktails und Cobblers und sie dünken sich, ungeheuer Pariserisch, wenn einer der professionellen Beschützer dieser 'Dämchen — Ballonmützenkqvaliere, auch mit dem Zylinder auf dem Hinterkopf — sie zu einem Twostep oder Fox-i trott auffordert. „Sie bringen uns ihr Geld, seufzen die alten Pariser, aber sie bringen uns auch ihre Laster. Als ob wir nicht an den unsrigen übergenug hätten!" Ms dem hintersten Indien machen sich die Rajahs auf die Reise, um das Land-, die Stadt kennen zu lernen,, die ihnen früher vielleicht imponierte und die sie deshalb mieden. Sie brauchen nicht ttef in ihre Schatzbeuteln zu, greisen, sie brauchen keinen der taubeneigroßen Edelsteine an ihrem Turban zu verpfänden, um das Land> die StM zu ihren Füßen zu sehen. Nicht allen schlägt die kleine Spritztour gut an. Wochenlang rühmten die Boulevardchronisten die Ausdauer, mit der Seine Hoheit, der Maharadschah von iBaroda, die Sehenswürdigkeit« von.Paris Tag und Nacht i!n seinen allerhöchsten Augenschein nahm, und die opulenten Feste, di'e er veranstaltete. Dann aber wurde Seine Hoheit, der kein unverbrauchter Jüngling mehr war, bei einem schwerlich allem unternommenen Ausflug nach dem französischen Süden in seinem Salonwagen von einem Schlagfluß befallen, und ist nun als Leiche nach Paris zurückgekehrt. Bederf Napoli, e poi mori! Die Franzosen! haben ihm eine sehr prächtige Totenfeier.bereitet, und das waren sie ihm gewiß auch, schuldig. Im Innersten aber beginnen sie, von den allzu vielen Fremden genug zu haben', und es einzusehen, daß, wie alles Uebermaß, auch die Ueber-' fremdung auf die Dauer unerträglich! ist. Am besten u.billiasten kaufen Klares- Sie im I» RftSchiffmann "——mmmmmmmmmmammmhi II., Taborstraße 48 Telephon 47-1-79 Eyros En detail Sie moderne Mufikwoche. Bisher wurden die Schlachten der Musilkmodevne in SaWurg, Doniau-eschingen und Frankfurt geschläg«, in den letzten Tagen hat das kleine FähnÄein der Revolut-ionäre in Wien, dem Capua der Geister, das Hauptquartier au-fgeschlagcn. Jeder einzelne ist sich gleich «Itwem Gmevälissirnus der Bera-ntwontung vor der mnsilkalifch« Kriegsgeschichte volloiuif bewußt und das Publikum steilst diesem Kampf um Tonalität -und Architektur vorläufig abwartend gegenüber. Man kaum ja nicht wissen und blamieren Möchte man sich Nicht. Was wurde nicht alles im Wissenschaft und Kunst anfänglich lächerlich gemacht und später ernst genommen! Mso warum nickst atonal komponieren, warum nicht in einer Zeit, da ethisch und künstlerisch alles schwankt-, auch in der Musik die morschen Brücken abbvech« und ins unbelkannt-e Weltmeer hiuausste-rwrn? Weist in uferloser Ferne liegt das graue Eiland der A-tonalität, über deren Eroberung Bola Bartok, einer ihrer iZiMewußt-en Bovkämpfe-r, gelegentlich anmutig plaudert: Durch das Studium der unbeikcmnten -ungarischen Bauernmnsik befreit« er sich von der Alleinherrschaft des Dur- und Moll-Shstems, er erkannte hier die Bedeutung der alten Kirchnitonarten und pentatvüifchen Skalen, «er gewann Geschmack am der freieren Rhythmik des Rubato, ersann neue harmonische Kombination« nnd kam so allmählich zur oollfonimen freien Verfügung über seiden einzelnen Don des chromatisch« ZwiHtonsystelms. So wurden auch von seinen Zunstgmyssen die logisch« FuMion« Zwischen Tonika, Domin-ant-L und Urrt-erdominante im Melvdieban fallen gelassen, in Micher Weise wurden die Mols HMtöne in der Mkordik ohne Rücksicht auf traditionelle Klangschönheit frei kombiniert, -m-ant häufte Ganz-töue und Quarten, Sekunden und Septimen, und an Stelle der Sonat-enfovnr, die vielfach in die Rumpelkammer verwiesen wurde, traten neuartige, teilweise amorphe Gebilde. Die sinnlich warnte, blühende Melodie und die satte, sorntale Rundung verkümmert« AUgmist« neuartiger, reicherer KlangWder ntinlb wahrhaftigen, von dm Fesseln der Konvention befreiten, um das Schöne Mibeikümmert« Ausdrucks, und eine spätere Zeit mag im freien Spiel der künstlerischen Kräfte einen gerecht-« Ausgleich Herstellen. Nur wurde -dabei übersehen, daß das mustkalische DurchschnitLSvhr die neuen Klänge und Geräusche (!) nicht in gleichem D^nvo erfass« könne wie "nsere mnlsMMschen Anarchisten!, die mit Si-ebmmeilensti-efeln dahinstürmen. Der Musiker von gestern vermag -m dieser Musik von morgm das Richtige vom Falsch« nicht mehr oder noch nlicht zu unterscheid«. Betrachten wir daraufhin etwa das Streichguartett stn Biert-eltonsystKN des mährisch« Tondichters Alois H a b a, dessen Andante verschieidme Themen ohne rechte Dwrchführ'.lng bringt, dess« Alletzro mlit schöner U-nisvnosteitzemng der motidischen Zergliederung und Ziusammenifassung entbehrt. Da werden außer den zwölf HMtönen noch v-evschiedene Zwischentöne durch Einpvesfung gewonnen, und. die Merteliöne, die in der einstinrmiigen ovlentialiischen Melodie eine notwendige Bereicherung des mufMMschen Ausdrucks sind, werden hier gang nsttzverstänldlich einem mehrstimmigen Satze -aufgepfropft. Weit liebenZwürdiger gibt sich das Streichquartett op. 16 von Philipp Jarnach, dem Solhne eines spanischen BildhanerS, dess« Musik di-e Mevlichen rmnan'ischen Umgantzslfovmen durchaus nlicht verleugnet. Buchender Klang und. reichste Kolovistck wechselt mit schwüler, gloichs'am Mit Opürm gesättilgteir Rachlstimmung, dann fühlt man wieder ein« ensrgifchm thematisch« Ruck -und ein Streb« nach Mkivitäi, die sich ihres Weges Mch Nicht voll bewußt ist. Gang m zielbewußte Energie getaucht ist das atoNalle Stiveiichqnart-Lt-t op. 32 des jungen, kvaftstrotzenld« Paul Hindemith, der die klassische Form mit n-eueim Inhalt füW. Ob er nun voll U'ebermut aus einem kecken Thema ein Fugato spi-nnt oder e«in Adagio weithin meilodisch auslbvei-tet oder in e!invm ulkigm Marsch als Sch-elrlzasrisatz nach Sbravinsiky hin lieibäugelt, er ist im'mer ein Starker, der mit Wtz und Laune die H-indernisse Werreunt. ,BM Bart vH, ein elbmso stiller Fandüker wie eminenter RhythmiVer, entfalt-st in seiner neu« Wiolinsonate wieder evhM>ch« Reiichtum an Bewegung. Mag die Kbangorgie noch so schr in Brirtalitüt schwelg«, mögen-auch die gehäulftm SMnideu, Quart« und Septimm im Klavierfatz prasseln und fauchen, ächzen und stöhnen, so fühlt man doch durch alle Schrecken das Walteneiner außerordentlichen Persönlichkeit. Gleich Barboik schöpft sein WeWenoss-e Zoltan Kodialy aus dem Qu-ell der ungarisch« Vv-Ksmustk mit der .lnannigfach-en M)ythm-ii! ihrer bunt« Tänze, doch bei ihnr mildert ein starker jungfra-nzösischer Einschlag die Härten der Atonali-M, in seinem inspirierten Streichquartett op. 10 liegt die ungarische Puszta -nicht weit vom Pariser Boulevard. . Diese beliebte Gegend passiert auch Ernst Bloch in seiner Wiolinlsvnate, die in einer bald gehenrmten, bald überstürzten Sprache auf starke Wirkuo-g ausgeht und mit dem romanischen Element psa^Merend orientalische Einflüsse verbindet. Ern Outsider in dieser revolutionär« Gesellschaft war ferner Ernst v. Dohnanyi-, dess« Tvio-SeMnade sich m die moderne Miusikwoche verirrte; rn chr rauscht ein frisch quellendes, melodisch' und harmonisch ungetr-Wtes Wässevch«, in dessen heiteren Well« sich Schumann und Brahms wider-spiegelu. Wenig radikal ist auch das mit dein amerikanischen Coolidge- ^PreiS gekrönte Streichquartett von Francesco M-alipiero, ein ungemein liebenswürdiges Werk mit voWt-ümlicher, reframartig wiedwkehvmder Melodie in -der Art des spätmi-ttelalteEchen Kunstliedes. Di-e Technik der kleinen Sätzchen ist unkompliziert, die elegante, geschmackvolle Einrichtung weistbald auf den Musiksal-on, bald auf die gute Stube. Ein dankbaves tonales Streichquartett von Heinrich Kaminsky, das vielversprechend beginnt, enttäuschte durch zunehmende Verflachung der klassizistischen Gedanken, durch flawische Süßlichkeit und durch die Ungleichwertigkeit der motivischen Arbeit. Und schließlich ein Klavierq-uartett des jungen Franz Sa l nt* Hof« r, der im Vorjahre im tonalen Fahrwasser debütierte und sich nunmehr als wiÄer B-ilderstürUrer geibärdet. Sein Quartett beginnt etwa a la Ds-HaiLowsky, um sich dann immer nvehr im atonal«' Gestrüpp zu verwirr«. Ein bizarrer Drauermarfch wechsM mit gut gebaut« Qp-eretie-n-melodi«, man spürt förmlich, wie mitunter di-r tonale Melodie atonal verbog« uind mit allovlei grotesk dissonantem Behang kunstwidrig beschtvert wird. Der Kompon-ist weiß Wohl setlbst noch nicht recht, wo er hinaus Will: Sein oder Nichtsein der Tonalität ist hier die Frage... Auch sonst hat die überaus in-tevessaut-e modern-e Musik- Woche eine Fülle von PvMmren aüfgeimovf«, die sich in einen: knappen Referat tticht einmal andeuten lassen. Ueber den originell« Ballettabend und die Aiedvort-räge wird noch getrennt zu bvricht« sein, für heute bejschränk« wir uns auf ein Genevallvlb für die durchwegs aus-gezeichneten Daöbi-otung« des Am ar-Hindo m i >t h - Quartetts, de s W a l db a u -e r - K e r p e l y - Quart etts und des Kolbe- Quartett s, di« zum künstleriisch« Erfolg we>s«tlich bditougen. Und schließlich noch eine Bitte an die Veranstalter, beim nächsten Alusikfest ein« weiteren Kreis von Dondichtvrn — ob nun Donalist« oider Atonalisten — in di« errgere Wahl einizubejzichen. Es gibt neb« der kleinen Schar der bisher Anserwähit« im internationalen Kunstlvb« noch getnig «zeitg-emäße Tondichter. der« Wer'ke ein-er Anfführung würdig sind-! Erwin selber.