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Wiener Morgenzeitung · 1923-11-01 · Heft 1694 (1.11.1923) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
5 (1923)
Issue
Heft 1694 (1.11.1923)
Date
1923-11-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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1. November 1923 *vrcst< ■»wnnvreiwg Nachfolgende Notizen Vis zn der Rubrik „Vereine" find entgeltlich.) * TanzinMul Dermann Braun» 14. Bor.» Rein- -orfgasse 42. * Teppichhaus Weitzner, Vl., Mariahilferstraße 105, kommt bei Einlauf von Teppichen, Decken, Vorhängen ustv. in allererster Linie in Betracht. Vorzügl. Tevpiche aus reinem Wollmaterial, Größe 2X9 K. 295, Größe 260X350 K. 395, wanne Fensterschützer K. 38, Seidenclotb-Steppdecken K. 175, Bettvorleger K. 19, Flanelldecken K. 38, Doppelbettdecken K. 90, Madrasvorhänge K. 95, Scheibenvorhänge K. 5, Bettgarnituren K. 190, Bonne? femmeS K. 38 ustv. Größtes Lager in achten MafferSdorfer Argamanteppichen zu konkurrenzlosen Preisen! Preise in Tausendem. Vereine. Dortrffge und Versammlungen. Technisches Museum. SamStag den 3. d., 3 Uhr nachmittags, Fübrungsvortrag „Wellenlehre und Akustik" von Kustos Dr^ O. Brvk. Sonntag den 4. d., 10 Uhr vormittags, im großen Hörsaal Lichtbildervortrag: »Die Geschichte der Sage" von David Dominicus, Remscheid. Mittwoch den 7. d., 10 Uhr vormittags, Lichtbildervortrag für die Wiener Schulen: „Die Kohle" von Vorstand Ang. E. Steuer. — Nächster Vortrag von der Freien Vereinigung fitv technische Volksbildung: Samstag den 3. d., 7?^ Uhr nachmittags, im Elektrotechnischen Institut der Technischen Hochschule, Wien,. 4. Be;., Gußl'ansßraste Hörsaal IU: „Tie Einführung der elektrischen?n-?-r:derur.'i. ' onr Dollbabnen, insbesondere auf den österreichische;'. Sektionschef Ing. Paul D i t t es, Direktor des (ne?-ilücri! amte? der österreichischen Buudesbalmen. — Verein, ch r e j Israel, 2. Bez.. Airkusgasse 33. Folgende fiitr'e werden eröffnet : Hebräisch für Fortgeschrittene (Einleitung in die Literatur), Talmud iTr. N. Gold stein), indische Literatur sowie Arabisch für Anfänger. Beginil in den nächsten Tagen. Anmeldungen heute von 6 bis 7 Uhr abends. Schriftliche Anmeldungen an oberwahute Adresse. — Z i o u i st i s ch e B e z i r k S s e k t i o n für den VI., VII. und VIII. Bezirk. Heute, 7«H Uhr vormittags. im VereinSbeim, 8. Bez., Beunoplatz 1, außerordentliche Generalversammlung. Tagesordnung: Wahlen zum Parteitag. — Z i o n i st i s ch e A r b e i t s g e m e i n s ch a f t. Die heutige Sitzung findet nicht um 7»9 Uhr. sondern um 4 U h r n a chm i t t a g s, 2. Bez., Taborstraße 20 a, statt. li raitic. Heute, GroßerSaal, V« 3 Uhr: Johann Strauß. 5 Uhr: Ums Nordkap ins Weiße Meer. Rettung aus dem Eise. 7,8 Uhr: Unser Salzkammergut. KleinerSaal, 753 Uhr: Eine Rbeinfahrt von der Quelle bis zur I'ötldung. 7,5 Uhr: Franz Schubert und leine Freunde. 7,8 Ubr - Prof. Stöbertd) Baß: Klavierabend. Klassiker und Romantiker. K n r ss a a l, 6 Uhr: Ing. Architekt Emmerich S i e a r i s; Alte Wiener Friedhöfe. 7»8 Uhr: Dr. Josef L. K u n z: Der Völkerbund und seine Bedeutung für die Zukunft Europas. K l u bf a a l, 5 Ubr: Pros. Dr. Karl R e i 8 h o f e r: Vortragsabend. 7,8 Uhr: Professor Gusti V e i d l - H a ck l: Vortragsabend. ühnr und Kunst. Ire Affäre Bleibttm-Medelsky erledigt. Wie wir schon Mern meld.'ton, wurden neue Verhandlungen Wachen den Damen Bleilbtreu und MedelsLy einerseits und der S'.aa>ts th ea t erverwaltuug andererseits eingeleitet und zn diesem Behufs eine Mittelsperson hevanaezogen. Wenn nicht neuerdings Intrigen rund reklrmesüchtM Einbläser den „Frr.HeusMuß" vereitÄn. ist bestimm: zn erwarten, daß beide Künstlerinnen dem Buratheater erhalten bleiben. Die Angelecrenhek ist eigentlich jetzt schon günstig erledigt. Nur der Umstand, daß immer wieder unnötige Verschärfungen der Situation eintraten, läßt für geboten erachten, zu^uwarten, bis das amtliche Comm u n i qat e euscheint. Raimund-Theater. „Zwei glückliche Tage." Herr Direktor Beer, wahren Sie Ihre SLc-.urloii! Einige Damen, die gestern in dem Schönchan-iKadelbuvgschen Schwank mittaten, wären nicht einmal in einer Dilettantenvorstellung möglich. Hingegen ist die Bühne zu bsglückwünschen, daß setzt neben Anbon Edthofer auch Willy Th'aller dem Eusamdle anqehört. Herr Thaller muß in diesem Stück dem Wienerdutn fremd gegönüberstehen. Der kindlich-heitere, liebensw.'rte nopddmtt'sche alte Herr gelingt ihm . gleiichwohl außerordentlich. Nur daß er den Namen ,Depi" nicht anssprechsn kann, will dem verehrten Wiener Künstler keiner glauben. Aber das gibt in diüsem verstaubten Stück nur Anlaß zur Heiterkeit, ist also höchst willkommen. Das Unglück, „Zwei glückliche Tage" anhören zu müssen (dazu noch mit solchen weiblich Kräften), wird vollends verwundm. wenn Anton EdtHofer als Wiener Hausbesitzer die Szene betritt. Seine Kunst reicht der des Altmeisters Dhaller die Hände und der leidige Anlaß ist vergessen. Sonst noch voll DerÄrenst Frau F a 's s e r sowie die Herren E h r m a u n, N e u g «>b >a u e r :irdb Loibner. 31. Ein Theaterskandal bei Apels „Liebe". Bei der Wiener Ausführung von Paul Apels „Liebe" fand das Publikum keinen Anlaß, sich aufzuregen. Die Novität fiel einfach ab. In Hamburg hingegen gab es bei der Premiere einen unerhörten T h e a t e r s k a n d a l, wie er in den dortigen Kamm erspielen noch niemals zu verzeichnen war. Ein Teil des Publikums trampelte und zischte und geriet in solche Erregung, als die restlichen Theaterbesucher lebhaften Beifall zollten, daß die beiden Parteien alsbald handgemesn wurden. Nach Schluß der Vorstellung tobte der Kampf in 'der Theatergarderobe und vor dem Theatergebäude weiter. Altwiener Theater in der Urania. Im Rahmen eines Vortrages soll das vom Spielplan der Theater allmählich verschwindende klassische V o l k s st ü ck zu Worte kommen. Tr. Josef Bergauer, der populäre Volksschauspiefir, wird die Hauptrollen verkörpern, die Ferdinand Raimund und Johann Nestroh für sich selbst geschrieben und auch persönlich dargestellt haben. Ellh Peiskar, Rost Koppler- Schi l l e r w e i n, Fritz Z o d e r und Hans Schwarz, von anderen Mitwirkungen bekannt und geschätzt, werden die übrigen Rollen 'darstellen und im Verein mit Dr. Bergauer Szenen aus „Der Diamant des Geisterkönigs", „Der Bauer als Millionär", „Zwölf Mädchen in Uniform". „Der Unbedeutende", sowie eine vollständige Aufführung von „Frühere Verhältnisse" bringen. Die erste Aufführung findet Samstag den 3. d., halb 8 Uhr abends im Großen Saale der Urania statt. Zwischen E. W. Korngold und Direktor Hubert Marischka kam ein Vertrag zustande, nach welchem Korngold für eine Reihe von Jahren dem Theater an der Wien verpflichtet wurde, in jeder Spielzeit die Neueinstudierung eines klassischen Werkes von Johann Strauß zu leiten. Wiener Komödienhaus. Die Premiere der Vaudevilleaperette von Robert Stolz „Der Hampelmann" findet smene* Morsterrzeltung. Freitag den 9. d. um 7 Uhr abends unter persönlicher Leitung des Komponisten statt. Dr. Paul Stefan spricht Samstag den 3. d., 7 Uhr abends, im Wiener Volksheim, 16. Bez.. Koflerpark 7, über „Die Krise der neuen Musik". Modernes Theater. Der Bürgermeister als Landeshauptmann hat dem Schriftsteller Robert Blum die Konzession zur Aufführung von Singspielen und Sprechstücken im Hause, 1. Bez., Johannesgasse 4, erteilt. Die Eröffnung dieser neuesten Wiener Bühne findet am 16.' Dezember d. I. statt. Urgeschichte der Musik. Die Vorlesungen des Musikschriststcllers Dr. Erwin Felder an der Musikakadem ie über „Urgeschichte der Musik" (Ursprung und Entwicklung der musikalischen Elemente von den Primitiven bis zur Kunstmnsik) beginnen Montag den 6. d. Anrneldnngen in der Akademiekanzlei. Eleonore Düse in Amerika. Ein Kabeltelegramm nreldet, daß die Tnse im New-Aorker Metropolitant h e a t e r am 30. Oktober. zum ersten Mal-e auftrat, und zwar als Elida in Ibsens „Frau vom Meere". (In dieser Rolle hatte die Künstlerin auch in Wien während ihres jüngsten Gastspieles den größten Erfolg.) Der Beifall des vollkommen ausverkauften Hauss war anßeroridentlich. Die Einnahmen des Abends überstiegen den Betrag von 30.000 Dollar. Eine New-Aorker Sensation anläßlich der Reinhardt- Aufführungen. In der Pontomiue „Mirakel", die unter Reinhardts Leitung in Ncw-Uork zur Aufführung gelangt, wird Ladv Diana Mann ers Mitwirken. Diese englische Gescllsckaftsschönheit ist die Tochter des Herzogs von Rutland unb die Gattin des Sekretärs im Londoner Auswärtigen Amt. Kapt. Duft Eoopcr. Ladv Diana Manners bat schon in zwei englischen Filmen niitgewirkt. dies ist aber ihr erster Theaterversnch. für den sie sich durchs längeres Studium bei Max Reinhardt in Salzburg vorbereitet hat. „Ost und West" nur noch heute im Central- K i n o, 2. Bez., T a b o r st r a ß e 8. (Entgeltlich.) An» de» Theatern. B u r g t h e a t e r. Morgen, 7 Uhr, „Geschäft ist G e s ch ä f t" von Oktave Mirbeau, deutsch von Max Schönau. A k a d e m i e t h e a t e r. Morgen, 7-3 Uhr, Thaddäus Rittners Drama „U n t e r w e g V o l k s o p e r. Heute, 2 Uhr nachmittags, „Der Evangelimann". Abends 7,8 Uhr „R h e i n g o l d". Deutsches BolkStheater. Samstag den 3. d. gelangt Raimunds Zaubermärchen „D e r V e r s ch w e n d e r", von Friedrich R o l e n t h a l neu inszeniert, zur Aufführung. — Tr. Rudolf Tvrolt spiel: heute noch im Rahmen seines zu Ende gehenden Gaftsvieles in L'Anonges Schwan? „L o l o s Vater" und morgen in „F a m i l i e S ch i m e k". Edgar L i ch o wird Dienstag den 13. d. an der R enaisfancebühne im Rahmen einer Aufführung von Schalom A s ch's „D e r Gott der R a ch e" ein Gastspiel beginnen. Das Gastspiel Albert und Else Bassermann wird Mittwoch den 7. d. mit der Erstaufführung von HanS Mü llers Schauspiel „D e r S ch ö p f e r" eröffnet. Serichtssml. Vater und Sohn. Die Verhandlung gegen die beiden Hacg-ek, Vater und Sohn, wurde gestern zu Ende geführt. In dem ärztlichen Gutachten wird Julius Ha^ek als pfycho par isch minderw.ertig bezeichnet. Aus der Art seiner Geschäfte könne man jedoch auf eine besondere geistige Begabung schließen. Harzet sen. wird als ein Leidenschaften leicht ergebener Mensch und ungewöhnlicher Charakter geschildert. Die Gattin des jungen Haczek entjschllug sich der Aussage, worauf die Geschädigten einvernommen wurden. Da ist zunächst die Baumeisterswitwe Therese Sattler, eine Tante der jungen Frau Harzet, die von Julius Hacze? üm ihr ganzes Vermögen gebracht Wunde. Sodann wurde der Ha uv t geschädigte Fran^ Freudenthal er vernommen. Er ist Major d. R.. und fitzt Versicherungsbeamter. Er erzählt, wie er von Haczek zu: den Geschäften überredet wurde. D«n alten Haczeik hat Freudenthcvler an der Börse kennen gelernt, wo er ihm von' Julius Haczek vorqestellt wurde. Der Mann sei ihm sofort nnishmpathisch gewesen, weil er so übertrieben freundlich war und beständig von der Geschäftstüchtigke'it seines Sohnes gesprochen habe. Der Sohn häbe sich jedoch über seinen Vater sehr schlecht geäußert. Bei der Zusammenkunft habe der alte Haaze? von seinen hochstehenden Bekanntschaften, wie Seipel, Fürst Liechtenstein und anderen Perfönlichkeiten erzählt. ■ . Der Rechtsanwalt Dr. Adler berichtet, daß er Freudenthaler gewarnt habe. Bald darauf sei das bekannte Teltament aufgesetzt worden. Als der Name Regenstreif auftguchte, habe.Dr. Adler seinem Klienten gesagt: „Regenstreif, ist eist Nebelstreif." Der näMe Zeuge, der Prokurist Josef Halson, . gab an. daß sowohl Vater wie Sohn wiederholt Abhebungen mgchiten. Der alte Harze? habe damals nach heutigem Werte ein Vermögen von etwa 200 bis 300 Millionen Kronen befissen. Das Urteil. . Mach dvrchgcführter Verhandlung verurteilte -der. Gerichtshof Julius Ha cze? wegen Verbrechens des Betruges, zu zwei Jahren schweren Korkers mit einem Fasttag vierteljährig. Die Untevsstchungslhaft .von acht Monaten wurde in die Strafe eingerechnet. Der Verur-. teilte bat, daß ihm erlaubt werde, die Strafe im LanheSge* richt äbzubüßen. Max Haczek, sein Vater, wurde frei.gespro chen. Plakatabreitzer. Einen bemerkenswerten Verlauf nälhm gestern beim Strafbezirksgericht 1 eine Vechandlung, in der die Bäckergehiffen Leopold Sametz und Josef Eichner wegen boshafter Sachbeschädigung angeklagl waren. Den Beschuldigten lag zur Last, daß sie am 17. August in der Schmalzhofgasse ein von der Kaisertreuen Vollsvartei (Wolfs) ange. schlagenes Plakat herabgerissen Häven. In dem Plakat war unter anderem davon die Rede, daß bis zur Großjährigkeit des Kronprinzen Otto auch in Oesterreich ein Reichsverweser für den Kronprinzen hätte bestellt werden sollen. Der Angeklagte Sametz erklärte, wenn zur Zeit der Monavchie ein Plakat' mit so aufreizendem Inhalt gegen den Bestand der Monarchie angeschlagen worden wäre, so wäre jeder, der dies getan 'hatte, standrechtlich verurteilt worden. Der Richter'verurteilte beide Beschuldigten zu einer Geldstrafe von je 50.000 Krönen oder zu je 48 Stunden Arrest. Bolkslvitt. Gestempelte Krone 0.0079 Senil««. Ansrahlmg Men --- 0.0070 Sentlm«. In Zürich notierte' 81/10. 80./HV die österreichische Krone . . . » 0.0079 0.0078*/* die österr. gestempelte Krone . 0.0079 0.0079 die tschechische Krone . . . . . 16.47*/, 16.47% die Mark .... .pro Milliarde 0.05 0.04>/c Holland.. . . , . 218.40 918.25 New-Aork......... 561.50 561.25 London . 25.20 25.21 Paris . , . 33.10 88.02 Mailand ........ . 25.26 25.27 fötlfltflb ••*•••«••# . . . 6.60 6.60 Bukarest . . , . . .r,^. , . , . 2.67 2.65 Sofia .......... v* 5.20 5.30 Budapest ......... * . ♦ * 0.0305 0.0805 Warschau. . . . 0.0003 0.0003 Re SlnlSsnng der österretchisch-ungarischen Banknote» im Auslände. Paris, 31. Oktober. (Havas.) Journal des DebatS* bestätigt, daß die Noten der Oesterreichisch-ungard fchen Bank, die im Jahre 1921 bei den französischen staat lichrn Kassen deponiert worden sind, vom 1. d. angefangetz eingelöst werden. Die Aufteilung ist in folgender Weise festi gelegt: 1. Für je eine vor dem 27. Oktober 1918 emittrerte uuaußerhalb der ehemaligen Monarchie vor dem 16. Juni 1919 im Besitz gewesene Krone 0,0115 Goldkronen oder 0,00218 Dollar. 2. Für die gleiche Krone, wenn sie nach dem 15. Inns 1919 außerhalb der ehemaligen Monarchie im Besitze warf 0,01 Goldkronen oder 0,00188 Dollar. 3. Für jede nach dem 27. Oktober 1918 emittierte Krone 0,0015 Goldkronen oder 0,00028 Dollar. Dir Summen Iverden den Interessenten durch die Zentralst aatskasse und durch die Finanzdirektion in ans Dollar lautenden Schecks aus den „Credit Lyonnais" ausgehändigt werden. Depots unter 100 K. werden ausschließlich in ftam zösischem Geld beglichen. Auf ausdrückliches Verlange» erhalt ten die Interessenten auch tfc Depots über 100 K. sranz'öfischt Franken, haben aber die Umtanschkosten zu tragen. * (Anmerkung der Amtlichen Nachrichtenstelle: Die in öbiger Meldung erwähnten Zählungen erfolgen aus dem Der» nrögen der liquidierten Oesterreichisch-ungarischen Bank. Der Oesterreichischen NationalbanL Miegt keine Zchklrmgslverpflichtung.) Ae Austeilung der Sfterrelchischen Eisenbahn' schulden. Paris, 30. Oktober. (Havas.) Die RepäratwnskommiMon hat Maßnahmen beschlossen, die durch gewisse Schwievigkeitm bei der Anwendung des Artikels 260 des Versailler Friedens- Vertrages auf die Aktien der österreichischen und ungarischen Eisenbahngesellschaften notwendig geworden sind, deren Netze sich gegenwärtig aulf dem Gebiete der Nachfolgestaaten befinden. Glearingknrse Her Österreichischen Hattonalbank vom 31. Oktober 1923. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amsterdam f. 1 holl. Gulden; Agram 1 jug. Kronen .... Belgrad 1 Dinar . Berlin* 1 deutsche Reichsmark . Brüssel 1 belgische Francs . . Budapest 1 ungarische Kronen , Bukarest 1 Lei.. Christlania .1 norweg. Kronen . Kopenhagen 1 dänische Kronor . London 1 Pfund Sterling ... Madrid 1 Pesetas ,,,,,, Mailand 1 Lire New York 1 Dollar ...... Paris 1 Francs. Prag 1 tschecho-slow. Kronen . Sofia 1 Lewa . Stockholm 1 schwedischeKronor . Warschau** 1 polnische Mark . , Zürich 1 schweizerische Francs , Noten Amerika». Noten v. 5 Dollar aulw. , „ kleinere . » , Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . » »9 109 . . „ „ kleinere, . . Dänische Noten 100 Kroner . . Deutsche Noten*. . . u . „ 100 , . . » , kleinere, . . . Engl. Noten von 5 Livrest. aulw. „ „ kleinere. Französische Noten 100 Francs . Holländische Noten 100 Gulden . Italienische Noten v. 100Lire aulw, . . kleinere , . . Jug08l. Noten ungest. zu 1000 Dinar - » - ,ioo » » » , kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten** ...... » „ kleinere.... Rumänische Noten zulOVOu.SOOLei , „ kleinere . . . Russ. Noten (Roman.) zu 500 Rubel . . . . 100 . » , » kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs, Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-slow, Not. v.lOOOaufw. . , kleinere . Ungar. Noten (neue Ein.) zu lOOOKr. v . zu 10.000 Kr, , , . . , . kleinere ..... * Für 1 Million Mark, Zins« fi.14 laß üelfl Kurs vom 30. Okt Ware Geld Wart 4 27650— 27750— 27650— 27750— 6 833— 837— 836— 840— 8 833— 837— 836— 840— 8 0.73 0.87 0.83 0.97 4's. 3554— 3566— 3544— 3556— 6 3.77 3.87 3.77 3.87 8 337— 339— 329— 331— 5 10600— 10640— 1Q630— 10670— 5 12280— 12120— .12280— 12320—, 3 318200— 31920O—31850Ö— 319500— 5'/, 9430— 9470— 9430— 9470— 6 3164— 3176— 3164— 3176— 4 70935— 71185— 70935— 71185— 5 4192.— 4208— 4182— 4198— 5 2080— 2090— 2085— 2095— 71/, 653— 657— 653— 657— 4‘/, 18470— 18530— 18470— 18530,—» 6 375— 415— 350— 390— 3 12630— 12680— 12635— 12685.- , 76566— 70960— 70560— 70960— 70460— 70860— 70460— 70860.-' 3510— 3540— 3500— 3530— 631— . 639— 631— 639— 611— 619— 611— 619^ 12130— 12210.— 12130.- 12210— 0.68 0.88 0.78 0.78 0.66 0.86 0.76 O.S6 316400.- 318000.- 316700.- 318300.- 316800.- 317800.— 316500.- 318100.- 4145.- 4175— 4135— 4165— 27450— 27650— 27450— 27650— 3130— 31-60— 3130— 3150— 3110— 3130— 3110— 3130— 822— 828— 825— 83!.-* 812— 10470— 360— 340— 331 — 311.- 818— 10550— ■ 403— 380— 33 >— 315— 815.- 10500— 350— 330— 323— 303— 821— 10800— 390— 370— 327— 307— 18260— 18360— 1826(4- 18360— 12515— 12595— 12520— 12600— 9310.— 9390— 9310— 9390— 2062— 2078— 2067— 2083— 2057.- 2073— 2062— 2078— 2.55 2.73 2.55 2.75 2.50 2.70 2.50 ** für 10.000 poln. Mark. 2.70 Me njifl. AMI, MWekAMml,! 1II.MM 7 AerlxiiMtii: TWmSMIj 3tnMt: II. MchrM 11, MSI II m «

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