Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 5 (1923)
- Issue
- Heft 1694 (1.11.1923)
- Date
- 1923-11-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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m.'Kdr ' Äien, Donnerstag ‘ SHHette* * Motrsenzettun«. 1. November 1923 Seite 7 Die Preisbewegung in PalMna im August 1828. Nachstehende Tabelle gibt den Index für die Groß-, Handelspreise der Nahruugs- und Heizmittel im August 1923 an: (Basis: 1922 gleich 100.) Zahl bet Index Zunahme (-tz) ““ “ ‘ »<-) T. Getreide und Fleisch... 13 H. Andere Lebensmittel und Früchte.34 M. Heizmaterial und Aehul. -11 Generalindex. Waren Juli August Abnahme { 86,2 86,9 + 0,7 87.7 83.7 84,1 - 3,6 88,6 — 0,6 . 88 85,8 84,9 0,9 In bei Gruppe Getreide fielen Weizen, Gerste und Kersenrteh infolge der allgemeinen Handelsstagnation um 7 Prozent, trotzdem die Ernteaussichten nicht so gut sind wie in den vergangenen Jahren. Verglichen mit diesen, stellt sich die diesjährige Ernte voraussichtlich wie folgt: > Oeffentl. Voran- Ernteergebnis schlag für 1928 1922 1921 Weizen.... . . . 77.000 78.600 72.900 Tonnen Gerste .... . . . 22.000 31.600 61.300 „ Bohnen . . . . . . 6.300 16.600 5.000 „ Kersenneh . . . . . 8.800 5.300 5.000 „■ Erbsen .... ... 900 800 2.100 „ 110.000 122.900 146.300 Tonnen Halbjahr 1922 1. Halbjahr 1923 Abnahme .3919 — 3130*) 7049 Tonnen .2537 1466 1069 „ . 817 2 815 „ . 658 622 36 „ 444 1496 1062 „ . 415 36 879 „ . 411 36 875 „ . 294 144 150 ., . 9t 1 93 „< VERSTEIGERUNG Kunstwerke und Mobiliar aus Schloss Plankenwarth ferner eine hochwertige Sammlung aus Privatbesits: Besichtigung: H e u t e bis 4. Nov. (10-6). Auktion: Gemälde, Miniaturen, Steingläser, Porzellan, Antiquitäten 5. bis 9. Nov. in Leo Sohldlofs Kunstauktlonshtut, Wien Telephone: 67-3-06, 67-2-39 Tuchlauben Nr. 8 Telephone: 67-8-06, 67-2-89 Der Außenhandel in den hauptsächlichsten landwirtschaftlichen Produkten hat sich etwas erholt. Der Gesamdgetreideexport war im ersten Halbjahre 1923 um 8914 Tonnen ober 93 Prozent geringer als im ersten Halbjahre Ü922. Aus nachstehender Tabelle ist dieser starke Rückgang des Getreideexportes ersichtlich. (Unter „Nettoexport" ist zu verstehen Export minus Jmptzct.) Nettoexport der landwirtschaftlichen Produkte. Gerste «••».«». Weizen. Linsen....... Lupinen....... Durrha ....... Erbsen .... r... . Bohnen « Sesam . Kvrsenneh Letale. . 9889 676 8914 Tonne *) Die Zahl — 3180 Tonnen ist folgendermaßen entstanden r 3171 Tonnen Import minus 41 Tonnen Export --- — 3130 Tonnen. Die Preise für Eier, Fleisch- und Milchprodukte blieben fest, dagegen verbilligte sich Gemüse wegen geringer Nachfrage um 4 Prozent. Frisches Obst wurde natürlich billiger; Wassermelonen kosteten in Haifa Ende des Monats 35 Piaster pro 100 Kilogrämm . und Weintrauben 95 Piaster. Die Jahresproduktion der Wassermelonen, die im 2luSLrnd guten Absatz haben, beläuft sich auf über 18.000 Tonnen, wovon im Monat August 11.000 Tonnen im Werte von 84.000 Psd. St. ausgeführt wurdeiu Der Zuckerpreis ist in den letzten vier Monaten ständige gesunken und hat Ende August mit 3,5 Psd. St. pro 100 Mlo^ gramm seinen niedrigsten Stand erreicht gegenüber 5 Pfd. St. am 30. April. Diese Notierung ist jedoch nicht als fest anzunehmen, da der Preis wieder zu steigen scheint. Heizmittel haben sich in fallender Tendenz bewegt, und zwar in Zusammenhang mit den sinkenden Dampfkohle- und Kerosinpreisen. Der Kleinhandel war recht rege wegen der Feiertagscinküufe der jüdischen Bevölkerung und auch wegen der recht zahlreichen in Jerusalem eingetroffenen Touristen und Pilger. .Die leichten Preissteigerungen für Fische, Milch, Butter, Reis und Olivenöl, die zumeist mit der entsprechenden Saison in Zusammenhang stehen, wurden durch das gleichzeitige Fallen der Brot-, Fleisch- und Zuckerpreise wieder» ausgeglichen. Der Geldmarkt. Der gestrige Reportsah betrug bis ein Prozent pro Woche, doch wird allgemein vorausgesetzt, daß die Knappheit schon in wenigen Tagen überwunden je in wird. Der ibltnnobedarf tritt diesmal starker hervor, wM die Be zahlung der Mietzinse vorzunchimn ist. Die neue Dividendenpolitik der österreichischen Banken. Die Banken wollen nunmehr bei der Austeilung der Dividenden andere Richtlinien auwenden. Ihre bisherige Zurückhaltung hinsichtlich der Dividendenpolitik war begreiflich, insolange es nicht über jedem Zweifel erhaben war, daß die Krone keine n-nierliche Erschütterung erfahren würde. Heute sind wir aller menschlichen Voraussicht nach so weit, und heulte sind die Bauten in der Lage, den Bruch mit der Vergangenheit zu vollziehen. Heute ist Rückkehr zu den Grundsätzen der Friedenszeit möglich, in welcher. die Bankattie neben lden Stoigerungschancen eine,, gesicherte, auskömmliche Rentabilität aufWveisen ball-.'.. Im Laufe der Kriegs- und NachkriegLljahre ist zwischen Kursstand und Rentabilität ein Mißverhältnis eingetreten^ das auszugkichen nunmehr der Zeitpunkt gekommen scheint. Wie die „Wiener Allgemeine Zeitung" erfährt. finden in den Direktionen einzelner Banken Besprechungen statt, die eine kräftige HinanfsehnUlg der Dividende zmn Ziele haben, wobei nicht wie in der Zriodenswirtschaift die Angleichnnq der Kurse an die Dividende, sondern nmgekchrt die Anpassung der Reu tabilität auf die 'nunmehrigen Kurse die R i cht l i n i e n bilden soll. Es ist kein Geheimnis, daß diese irene Dividendenpo'lrtik nicht zuletzt von dem Wunsche diktiert wird, das Interesse des Auslandes für öfter re ichis ch e W arte — Bankwerte und Jndnstviewerte, da auch die Industrie zu einer Revision ihrer Dovidendeupolitik im angcdenteten Sinne schreiten wird — auch weiter aufrecht zu halten, weil natürlich in den Wdststäaten mit ihren rigo rosen FinauMuudsätzen die Rückkehr zu einer rationellen RentäMtätspoMk. mit Befriedigung begrüßt werden wird. Besserung der ungarischen Devisenverhältnisse. Aus >Budapest wird gemeldet: Infolge der Schweizer Geschäfte ist bic Devise,izentrale für einige Monate in der Lage, di« ungarische Wirtschaft vor Dovifenerschutterungen zir bewahren. Andem Export nach der Schweiz wird die DeviseWeütdale bis Anfang nächsten Jahres 3/4 Millionen »Schweizer Franken erhalten, welche Summe durch die weiteren Exporte bis zum Frühiahr nächsten Jahres auf 25 bis 30 Millionen Schweizer gramen anwachsen wird. Diese DevisenbMnde dürften infolge des tschecho-flowakischen Mehlexportes bedeutend erhöht werden. Für die nach der Tschecho-Slotvakei ausgqführten Mehlsendungen sind in kurzer Zeit zehn Millionen Dschechokronen als arenvorschuß fällig. Vergrößerung des Wiener Börsensaales. In der am 30. Oktober unter dem lBovsitz des PrWdeuten Bernhard PoppcrMrtberg und im Beisein des Börsenkommissärs Ministerialrat Dr. Karl Reißenberger albgehältenen Plenarsitzung der Wiener Börsekammer wurde beschlossen, »den Wektensaäl durch Heranziehung eines neuen Raumes zu vergrößern. welcher durch Ueberdachung eines Lichtihofes gewonnen wird. Endlich wurde eine Reihe laufender Notierimgsgesuche erledigt. Wiener Börse. Andauernd freundlich. Die am Vortage bereits in Erscheinung getretene entschieden festere Tendenz übertrug sich im verstärkten. Maße, auf die gestrige Börse. Wenn das Geschäft keinen so großen Umfang anzunchmen vermochte^ so war. dies der Zuvück- HÄtuüg der »Spekulation infolge der Verhältnisse in Deutschland znzivschreiben. Auch bewirkte die hevannahende Versorgung, bei . welcher man wegen des starken Anspruches! zum Ultimo eine. .Versteifung des Zinssatzes befürchtet, sowie die heutige Unterbrechung des Verkehrs. eine Einschränkung der Umsätze.. Auf dem Markte der Bawkenwerte zeigte' sich lebhafte Nachfrage Nach den österreichischen KveditaMen, wogegen die Werte ungarischer Provenienz eher vernachläffigt waren. Im weiteren Verlaufe des Verkehres trat eine leichte Nbschwächung ein, als Gewiunisicherftellungen zur Ausführung gelangten. Da jedoch der Schrau^n eine entschieden feste Haltung betunidete, kam alsbald auch in bet Kulisse wieder eine feste Stimmung,zum Durchbruche, so daß der'Schluß fast -zu den höchsten Tageskursen erfollgte. Es '-gewaunen gegenMer dem letztgemeldeten Stand: BanSverein 3000 K., österreichische Kredit 5000 K., ungarische Kredit. 42.090 K., Depositenbank und Umonbank je 4000 K., Poldihütte 48.000 K., Sieinens 6000 K., Dimber 37.000 K. und die Mttet der ungarischen Hdfherr 3-800 K. Im Schranken war das Interesse nach tschechischen Werten und den schweren Papieren besonders groß, da aus Prag größere Kaufaufträge eingelangt waren. So profitierten von den Kohlenwerten: Obernngarische Berg- .und Hütten SöjOOO K., WesWhmen 40.000 K., Tvifai'ter 43.000 K. Von den Znckera-ktien gewannen Schoeller 130.000 K., Kroafischflowenäscher Zncker 25.000 K. Ans dem TextiUMrbte stiegen Eosmanos mn 25.000 K., Rothkosteletzer mn 50.000 K>, Spitzelt um 29.000 .K.,. Tarbonches um 86.000 K. ' Troppauer Tuch Um 79.000 K. Von den Petroleumwrrten besserten sich Fanto um 14.000 K., Karpathen mn 38.000 K., GaliM um 1,000.000 K., Naphtha um 100.000 K. Nordhqhn Waren >nn 900.000 K. höher. B e z u g s r e ch t e: Banikverein 8000 bis 5600 K., Depvsitcn-bank 2600 bis 3100 K., österreichische Eisenindustrie 550 K., Hotel Kvantz 17.200 K., Sierszaer Montan 100.000 K>, österreichische Eisenbahnioerkehr 92.000 K. Ulid Vita-Film 400 st.\; Auf dem A u l a g e m a r k t war das Geschäft. gering. Von den Exoten notierten: Apollo-Film 52.000 bi 56.000'K., Erdöl 53.000 bis 56.000 K., Jriag 330.000 K Mraznica 195.000 bis 210.00p K., T-epege 108.000 bis 115.000 Kvoueli, Universale 58.000 bis 62.000 K-, LLiener 22.200 K. Börse für landwirtschaftliche Produtte. (Eigenbericht der „Wietrer Morgenzeitung".) Mangels einer Anregung — di: überseeischen Märkte ver kehrten bei stetiger Tendenz ^— war die -Stimmung des Wiener Marktes außerordentlich lustlos. Es ist möglich, daß die Tendenchessernng aus dem Effektenmärkte auch im Waren> verkehr einen StimmnngsnnvschwUig hevbeiiführen wird, /bor läufig allevdings ist dies nicht dLr Fall, das GetreidLgoschäft stagniert. angesichts des sich fortgesetzt verschlechternden Mehl absatzes. Weizen . wurde in den letzten Tagen mzr in ganz bescheidenen Mengen in illgoslawischeu und henni-scheu Probe nre-nMn aus-dorn Markt genommen, wobei Preise eher" zu Gtrnston der Käufer neigten. Das gleiche ist in Roggen, der FM.' in tvelchem vernrehrtes Arrgebot in slowakischer War» zur Verfügung, sicht. In Braugerste sind die'Brauereim versorgt, sie bekruden nur vereinzelt Kaufiirteresse, Abschlüsse von Belang sind kaum zu verzeichnen, zumal die bevorzugten Qualitäten einerseits sehr kirapp offeriert sind, anderseits für solche volle Preise gefordert werden. Der Maisabsah hat sich noch immer nicht gebessert, dagegen ist Hafer etwas besser gefragt^ - die Teildenz die sts Artikels sprach sich denn a>uch etwas freundlicher aus, weil die Offerte in ivaggomtchmider Ware entschieden schwächer geworden sind. In Nngärhäfer ist eine kleine Preisbessernng zu verzeichrren. Für Mehle beobachtet her Konsum weiter Znrü^haltunp.... Trotzdem hie Budapester Mühlen an _ ihren Preistni'feW)älte)l, kann nlan hiercher billiger aukoinnren, PeliirlM - Paiiii«ir u.Wianer_Qes«linia(k vereint - eneWsji nur ln 6lgM WbVkÜllätienV ühter pers. leiftung cSa» beftrenommlerten Inhabers derPIrma dennoch läßt der Absatz in allen Mehlerzeugnisfon beinahe allezu wünschen übrig. In Bohnen hat sich die Tendenz etwas beruhigt, die Forderungen sind gegenwärtig zu gut, und daZ Exportinteresse hat.sich dadurch vollkommen verflüchtet. ' Es notieren pro Kilogramm ab Wien (exklusive der Pauschalwarenumsatzsteuer',: Weizen inländischer 3825 bis 3425 K., rrgoslawischer 3600 bis 8700 K., Roggen inländischer 2660 Ül» 2725 K., tscheche-slowakischer 2700 bis 2750 K.. Gerste inländische 2350 bis 2650 K., tschrcho-slowakische 2560 bis 2850 K. (1.15 bi, 1.30 tschech. K.s ab Marchegg, Mais 2600 bis 2700 K., Hafet inländischer oder rumänischer 2000 bis 2100 K.. Buchweizen 2600 bi» 2700 K., Hirse 2200 bis 2250 K., Weißbohnen ungarische 5050 bis 6200 K., Kartoffeln inländische 700 bis 1100 K., Preßheu österreichisches 1300 bis 1360 K., lose 1100 bis 1150 K., Bundstroh gepreßt 1050 bis 1100 K. ab Station, Malz inländisches 6000 bis 5200 K., Malzkeime 1800 bis 1900 K.. Biertrebern 1600 bis 1600 K., Wicke 2400 bis 2800 K., Esparfette 4000 bis 4200 K., Leinsaat 6000 bis 6200 K., Hanfsaat 6800 bis 7000 K., Repskuchen 2300 bis 2350 K., Weizengrieß inläMscher 6390 bis 6400 K., Weizenmehl Nuller - inländisches 6800 bis 5900 K., ungarisches doppelgriffig 5500 bis 6600 K.- 2.55 tschech. K., griffig 52M bis 5300 K., 2.45 tschech. K.. Brot» mehl Ia 4200 bis 4300 K.. Futtermehl In 2100 bis 2200 K.. Roggenmehl Ia 4100 bis 4200 K., Weizenkleie 1200 bis 1250 St., Roggeukleie 1075 bis 1125 K. Wiener Holzbörse. , (Eigenbericht -der >Miener Mvogenzeidung".) Der Verkehr an der gestrigen Holzbörse bot ein lebhaftes Bild, und Interesse machte sich besonders für Pappel tmb Buchen« rundholz, Ftchtenbloche und für Schwarzföhre 4 Meter (Brunnenrohre) geltend. Die Tendenz sprach sich etwas flauer aus, um« gesetzt wurden Brennholz Buche Scheiter trocken zu 3,400.000 K. ab Wien, trockenes weich, Scheiter zu 3,450.000 K ab Wien (pro Waggon je 10 Tonnen), von N a d e l h o l z« R « n d h o l z Blochholz 4 bis 6 Meter lmg zu 277.500 K ab Wien. Zmn öffentlichen Verkauf gelangten laut Art. 843 des H. -G.-B., zirka 10.000 Kubikmeter Sägeholz von 3b Zentimeter aufwärts zu 201.000 K. pro Kubikmeter. A u s g e b o t e n wurden von - Nadelholz-Rundholz Lärche Blochholz 4 bis 6 Meter von 2b Zentimeter aufwärts zp 340.000 K. ab niederösterreichischer Landesbahn, ferner bor Nadelholz-Schnitt material Madries 4, 5. 6 Dieter zu 620.000 K. ab niederösterreichifcher Station, Exportware sägefallend 29/58 4 Meter zn 220 üi^ 225 Lire, Morali und V»-Morali zn 220 bis 225 Lire ab Tarvtt oder Brenner ausftthrftei, 3" :9" zu 15,10 Pfund Sterling, 11* z« 17,10 Pfund Sterling Standards Bristol Channel, Lärche Pfostei 50 Millimeter, von 18 Zentimeter aufwärts unbefäumt zu 660.000 K. ab niederösterreichischer Station, Pfosten 52 Millimeter, 4 Meter zu 600.000 K. ab Wien, von L a u b h o l z. Rundholz 2lspe (Silberpappel) von - 40 Zentimeter auswärts zu 650.000 K. ab niederösterreichischer Station, Eiche vor 30 Zentimeter aufwärts zu 550.000 K. ab niederösterreichischei Station, Nuß von 30 Zentimeter aufwärts zn 1,000.000 K., vor Laubholz«° Schnittmaterial ungedämpfte Bnchc von 80 Millimeter und 105 Millimeter zu 600.000 K. ab Wien Eschenpfosten inländische von 53 Millinreter aufwärts 3 biß 6 Meter zu 1,300.000 K., Kirsche 27 Millimeter mrfwärts zu I, 200.000 K., Spreiselholz gebündelt zu 210 A. pro Kilogram» ab niederdsterreichischer Station. Wiener Warenbörse. (Eigenbericht der „Wiener MorgenäeitlUM^.) Zmn öffentlichen Verkauf gelangen am 3. d., 11 Uhr vov mittags, 1 Waggon Piffelnägel, 3 Ballen Wallroßleder m,l 3 Kisten Türschließer. Biehmörtte in St. Man. (Eigenbericht der „Wiener Morgeirzeitiunia".) N i u d e r m a r k t. Der Auftrieb auf dem gestrigen Riridev markte belief sich auf 100 Stitck inländisches, 36 Stück ungarisches, 5 Stück tschecho-slowakisches, 201 Stück jugoslawisches und 854 Stück rumänisches, zusammen 696 Stück Schlachtvieh, worunter sich 549 Stück Mast- und 141 Stück Bemlvieh befanden Der Gattmlg nach waren 556 Ochsen, 19 Stiere, 117 Kuh« und 4 Büffel. Es notierten r Ochsen je nach Qualität 10.506 bis 16.000 K., Stiere 11.000 bis 17.000 K., Kühe 10.700 bi? 14.000 K. und Beinlvieh 7600 bis 10.500 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Preise bei ruhigem Verkehr wie am Montag. Schweinemarkt. .Aufgetrieben wurden 787 Schweine, darunter 105 Fleisch- und 682 Fettschweine. Es notierten: Fettschweine 21.000 bis 26.500 K. und Fleischschweine 24.500 bi? 27.000 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Verkehr auf Basis der Dienstagnotierungen. . ... S t e ch v i e h m ar k t. Die Gesamtzufuhr belief sich auf 2038 Stück Kälber, 1114 Weidnerschiveine, 633 Weidnerschaft, 46 lebende Schafe, 41 Ziegen und — Lämmer. GS notiertet: Lebende Kälber 20.000 bis 24.500 K., Weidnerkälber 20.006 M 28.000 K., Fleischschweine 23.000 bis 31.000 K.. Fettschweine 29.600 bis 31.000 K., Weidnerschafe 8000 biS 17.000 K.. lebende Schaft 6000 bis 13.000 K. und Ziegen 6000 bis 12.000 K. pro Kilogramm. Kälber sind gegenüber der Vorwoche um 1000 K. pro Kilogramm im Preise' gestiegen. Schwein' blieben schwach behauptet. Berliner Börse. Berlin, 31. Oktober. Die Verschlechtenng der Mark irtt Auslände gab den Anlaß zu weiteren Musen.m Effekten, zumal die gestern «für Devisen hervorgotrebene' feste Stinunung auf ein Steigen der ausländischen Zahlum-gsmittel hindentete. Die Kurse gingen dentgemäß beträchtlich in die Höhe und überschritten zum Detl di« VerdoppelulUg des letzten Standes. Ludwig LöweMktieir verdreifachten sogar /ihren vorgestrigeu ZurSaNonl ipersberg. PraterstnOe 9-11 .Sk.MW.r-e